Wenn man gegen eine Währungsunion ist?

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rain353
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Wenn man gegen eine Währungsunion ist?

Beitragvon rain353 » So 25. Mär 2018, 23:49

Denn das ironische daran ist doch, dass der Vater des Euros Mitterand(französischer Präsident) in seinen jungen Jahren ein Nationalist und Rechtsradikaler war und übrigens damals Rudolf Hess verehrt hat...
Aus reinen Opportunismus ist er der sozialistischen Partei beigetreten...
Eine Währungsunion, in denen alle sich gegen dem Land, der am meisten wirtschaftlich beisteuert stellen, bringt nichts... Daran ist schon das römische Reich untergegangen..


"Danach studierte er an der Sorbonne in Paris bis 1939. Sein Studium beendete er mit dem Lizentiat der Rechte und der Literaturwissenschaften, dem Diplom in Öffentlichem Recht sowie einem Diplom vom Institut d’études politiques de Paris. Während dieser Zeit neigte der junge Mitterrand zu nationalistischen und rechtsextremen Ansichten. Der israelische Historiker Michael Bar-Zohar behauptete 1996, Mitterrand sei vor dem Zweiten Weltkrieg Mitglied der rechtsextremen Untergrundorganisation Cagoule gewesen.[1]"
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Watchful_Eye
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Re: Warum wird man als rechts eingestuft, wenn man gegen eine Währungsunion ist?

Beitragvon Watchful_Eye » Mo 26. Mär 2018, 00:23

Die Position wird von vielen Rechten vertreten, weil Nationalstaatlichkeit eben in der Tendenz ein konservatives und im Extremfall "rechtes" Prinzip ist. Ich würde aber nie sagen, dass jemand allein deshalb in einem anrüchigen Sinne "rechts" ist, weil er aus dem Euro austreten will. Es hängt ggf. von den Beweggründen ab.

Es gibt übrigens auch eine linke/sozialistische Euro-Kritik.
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rain353
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Re: Warum wird man als rechts eingestuft, wenn man gegen eine Währungsunion ist?

Beitragvon rain353 » Mo 26. Mär 2018, 00:50

Watchful_Eye hat geschrieben:(26 Mar 2018, 01:23)

Die Position wird von vielen Rechten vertreten, weil Nationalstaatlichkeit eben in der Tendenz ein konservatives und im Extremfall "rechtes" Prinzip ist. Ich würde aber nie sagen, dass jemand allein deshalb in einem anrüchigen Sinne "rechts" ist, weil er aus dem Euro austreten will. Es hängt ggf. von den Beweggründen ab.

Es gibt übrigens auch eine linke/sozialistische Euro-Kritik.


Aber Mitterand war in seiner Kindheit ein Rechtsradikaler... Und dazu wollten die Nationalsozialisten doch auch ein von ihnen dominiertes Europa.. Jetzt ist es genau umgekehrt, jetzt werden wir dominiert(->erst recht , nachdem die Briten aussteigen)
Ist Euro-Nationalismus , nicht auch ein Nationalismus?

Vor dem Euro waren wir in Ländern wie z.B. Griechenland geschätzt und geachtet, jetzt werden wir als Nazis beschimpft..(z.B. bei Demos)
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Teekanne
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Re: Warum wird man als rechts eingestuft, wenn man gegen eine Währungsunion ist?

Beitragvon Teekanne » Mo 26. Mär 2018, 01:29

rain353 hat geschrieben:(26 Mar 2018, 01:50)

Aber Mitterand war in seiner Kindheit ein Rechtsradikaler... Und dazu wollten die Nationalsozialisten doch auch ein von ihnen dominiertes Europa.. Jetzt ist es genau umgekehrt, jetzt werden wir dominiert(->erst recht , nachdem die Briten aussteigen)
Ist Euro-Nationalismus , nicht auch ein Nationalismus?

Vor dem Euro waren wir in Ländern wie z.B. Griechenland geschätzt und geachtet, jetzt werden wir als Nazis beschimpft..(z.B. bei Demos)

Vielleicht sollte man hier mal den Begriff Demokratie lernen und nicht Wir gegen die Anderen!
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Re: Warum wird man als rechts eingestuft, wenn man gegen eine Währungsunion ist?

Beitragvon rain353 » Mo 26. Mär 2018, 01:37

Teekanne hat geschrieben:(26 Mar 2018, 02:29)

Vielleicht sollte man hier mal den Begriff Demokratie lernen und nicht Wir gegen die Anderen!


Das trifft eher auf Mitterand zu.... Der Grund für den Euro war Deutschland dauerhaft zu schwächen...

Willst du etwa einen Euro-Finanzminister?
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Adam Smith
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Re: Warum wird man als rechts eingestuft, wenn man gegen eine Währungsunion ist?

Beitragvon Adam Smith » Mo 26. Mär 2018, 05:27

rain353 hat geschrieben:(26 Mar 2018, 02:37)

Das trifft eher auf Mitterand zu.... Der Grund für den Euro war Deutschland dauerhaft zu schwächen...

Willst du etwa einen Euro-Finanzminister?

Die Exporte laufen gut und es gibt eine Schwarze Null. Das mit den Leitzinsen ist ein Befehl von Krugman und in Japan genauso vorhanden.
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jorikke
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Re: Warum wird man als rechts eingestuft, wenn man gegen eine Währungsunion ist?

Beitragvon jorikke » Mo 26. Mär 2018, 07:39

rain353 hat geschrieben:(26 Mar 2018, 00:49)

Denn das ironische daran ist doch, dass der Vater des Euros Mitterand(französischer Präsident) in seinen jungen Jahren ein Nationalist und Rechtsradikaler war und übrigens damals Rudolf Hess verehrt hat...
Aus reinen Opportunismus ist er der sozialistischen Partei beigetreten...
Eine Währungsunion, in denen alle sich gegen dem Land, der am meisten wirtschaftlich beisteuert stellen, bringt nichts... Daran ist schon das römische Reich untergegangen..

Das römische Reich ist untergegangen weil die deutschen am Meisten in die EU einzahlen?
Nee,nee, die sind untergegangen weil Konstantin so um 350 den Sonntag zum Feiertag erklärte. Das konnten sie in Germanien nicht zeitgleich durchsetzen und damit fehlte ihnen ein Arbeitstag. Als der Sonntag dann europaweit galt, haben sie, um den "dolce far niente" Abstand beizubehalten, einfach die Arbeitsleistung verringert.
...das ist bis heute italienisches Kulturgut. :D


"Danach studierte er an der Sorbonne in Paris bis 1939. Sein Studium beendete er mit dem Lizentiat der Rechte und der Literaturwissenschaften, dem Diplom in Öffentlichem Recht sowie einem Diplom vom Institut d’études politiques de Paris. Während dieser Zeit neigte der junge Mitterrand zu nationalistischen und rechtsextremen Ansichten. Der israelische Historiker Michael Bar-Zohar behauptete 1996, Mitterrand sei vor dem Zweiten Weltkrieg Mitglied der rechtsextremen Untergrundorganisation Cagoule gewesen.[1]"
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Re: Warum wird man als rechts eingestuft, wenn man gegen eine Währungsunion ist?

Beitragvon TheManFromDownUnder » Mo 26. Mär 2018, 08:16

rain353 hat geschrieben:(26 Mar 2018, 02:37)

Der Grund für den Euro war Deutschland dauerhaft zu schwächen...



Und das ist eben der Humbug der von Rechtsaussen gerne verbreitet wird und wie immer ohne dies it Fakten belegen zu koennen.

Der Euro war nicht nur ein Kind von Mitterand sondern auch ein Kind von Kohl.

Die Idee war richtig. Durch die vielen nationalen Waehrungen gab es Wettbewerbsverzerrungen. Insbesondere fuer die deutsche Industrie mit der starken DM war es oft schwierig mit Konkurrenten aus laendern mit schwaecheren Waehrungen zB Italien nicht nur innereuropaeisch sondern auch international zu konkurieren. Ich weiss es aus erster Hand. Insofern war der Euro eher eine Staerkung als eine Schwaechung.

Was die Euro Eltern aber falsch machten war es die Huerden fuer Euromitgliederschaft nicht hoch genug zu halten und sich nicht an die Kriterien zu halten, die sie sich selbst gesetzt hatten. Warum? Kohl und Mitterand dachten an ihr politisches Erbe und was die Geschichte ueber sie schreiben wird.

Und ja eine gemeinsame Waehrung kann auf die Dauer nur funktionieren wenn es eine gemeinsame Finanzpolitik gibt und eine gemeinsame Zentralbank.

Alles andere ist Stueckwerk.
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Re: Warum wird man als rechts eingestuft, wenn man gegen eine Währungsunion ist?

Beitragvon Provokateur » Mo 26. Mär 2018, 08:19

Warum wird man als rechts eingestuft, wenn man gegen eine Währungsunion ist?


Weil Abgrenzung ein eher rechtes Konzept ist, während Öffnung eher links wahrgenommen wird.
Harry riss sich die Augen aus dem Kopf und warf sie tief in den Wald. Voldemort schaute überrascht zu Harry, der nun nichts mehr sehen konnte.
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Re: Warum wird man als rechts eingestuft, wenn man gegen eine Währungsunion ist?

Beitragvon Teekanne » Mo 26. Mär 2018, 08:21

rain353 hat geschrieben:(26 Mar 2018, 02:37)

Das trifft eher auf Mitterand zu.... Der Grund für den Euro war Deutschland dauerhaft zu schwächen...

Willst du etwa einen Euro-Finanzminister?

Man kann auch an Verschwörungstheorien ersticken. Was soll dieses Dummgelaber. Deutschland geht es so gut wie nie zuvor.
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Re: Warum wird man als rechts eingestuft, wenn man gegen eine Währungsunion ist?

Beitragvon NMA » Mo 26. Mär 2018, 08:30

Gegen den € zu sein, dreht mir zwar den Magen um, aber das muss ich abkönnen. Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!

Ich stufe niemanden als rechts ein, der gegen die Währungsunion ist, aber ich stufe jeden als rechtsradikal ein, der es fertigbringt, für dieses Ziel die AfD zu wählen, die immer unverhohlener damit umgeht, wie viele Neonazis sie in ihren Reihen hat. Wähler, die dieses ekelhafte Dreckspack im Bundestag salonfähig machen, stufe ich nicht als rechts, sondern als rechtsradikal ein. So lief es um 1930 auch ...
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Re: Warum wird man als rechts eingestuft, wenn man gegen eine Währungsunion ist?

Beitragvon NMA » Mo 26. Mär 2018, 08:34

Nebenbei: Die AfD und Ihre Stresemann-Stiftung: Stresemann selbst war einer der frühesten Visionäre für eine europäische Währungsunion.
Zuletzt geändert von NMA am Mo 26. Mär 2018, 08:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum wird man als rechts eingestuft, wenn man gegen eine Währungsunion ist?

Beitragvon Ein Terraner » Mo 26. Mär 2018, 08:39

Es geht doch nichts über eine Verschwörungstheorie am Morgen.
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Re: Warum wird man als rechts eingestuft, wenn man gegen eine Währungsunion ist?

Beitragvon Skull » Mo 26. Mär 2018, 08:42

Guten Morgen,

wenn dieses hier allenfalls ein Aufhänger für ein Thema

"rechts" und "Nationalismus" dienen sollte, werde ich den Strang in das Forum 7 verschieben.

Hier im WiFo erwarte unter diesem Thema

eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema:

Währungsunion.
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
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Re: Warum wird man als rechts eingestuft, wenn man gegen eine Währungsunion ist?

Beitragvon Mari » Mo 26. Mär 2018, 09:30

Die Fehler der Währungsunion haben überhaupt nichts mit rechts oder links zu tun. Diese ideologisierung wird von den Verantwortlichen nur veranstaltet, um ihre Rechtsbrüche zu verschleiern und eine objektive Diskussion und Kritik zu unterdrücken.

Die Währungsunion ist einerseits gescheitert, weil der Euro für die unterschiedlich leistungsfähigen Volkswirtschaften von Anfang an ein Problem war. Die Folge daraus ist der Wettbewerbsverlust der zurückgebliebenen Wirtschaften in den Ländern mit wettbewerbsunfähigen Unternehmen und Regierungen wie Griechenland und anderen südeuropäischen Ländern. In der Folge haben diese ehemaligen Schwachwährungsländer nun eine dauerhaft hohe Arbeitslosigkeit. Die Jugendarbeitslosigkeit beträgt in Spanien und Griechenland über 40 Prozent, in Italien über 35 Prozent und in Frankreich über 25 Prozent.

Andererseits ist der Euro gescheitert, weil die AEU-Vereinbarungen und Verträge gebrochen wurden. Der Euro wird inzwischen nur noch über rechtswidrige deutsche Haftungsübernahmen aufrechterhalten. Das ist ein Verstoß gegen die No-Bailout-Klausel. Die Haftungsübernahmen des Merkel Regimes liegen bei ca. 1,5 Billionen Euro. Diese Haftungsübernahmen für die Europäische Zentralbank (EZB) verletzen geltendes Recht, also das Verbot der Staatsfinanzierung durch die EZB und das Verbot der Haftung für
Schulden anderer Mitgliedstaaten (Art. 123 und 125 AEUV). Sie brechen alle gegebenen Zusicherungen zur „niemals zugelassenen Haftung untereinander für Fremdschulden“.

Die Geschäftsgrundlage des Euro war: Keine Haftung für die Schulden anderer Länder, keine Staatsschulden über 60 Prozent des jeweiligen Bruttoinlandsprodukts. Diese Regeln wurden zerstört. Und das hat nichts mit rechts oder links zu tun sondern mit Recht oder Unrecht.
Zuletzt geändert von Mari am Mo 26. Mär 2018, 09:52, insgesamt 1-mal geändert.
LG Mari
Man kann ein ganzes Volk eine Zeit lang belügen, Teile eines Volkes dauernd betrügen, aber nicht das ganze Volk dauernd belügen und betrügen. (Abraham Lincoln)
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Re: Warum wird man als rechts eingestuft, wenn man gegen eine Währungsunion ist?

Beitragvon Provokateur » Mo 26. Mär 2018, 09:34

NMA hat geschrieben:(26 Mar 2018, 09:34)

Nebenbei: Die AfD und Ihre Stresemann-Stiftung: Stresemann selbst war einer der frühesten Visionäre für eine europäische Währungsunion.


Stresemann ist aber als Namensgeber (vielleicht auch deswegen) vom Tisch, wenn ich mich recht entsinne.
Harry riss sich die Augen aus dem Kopf und warf sie tief in den Wald. Voldemort schaute überrascht zu Harry, der nun nichts mehr sehen konnte.
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Re: Warum wird man als rechts eingestuft, wenn man gegen eine Währungsunion ist?

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 26. Mär 2018, 12:03

Kann weg.
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Re: Warum wird man als rechts eingestuft, wenn man gegen eine Währungsunion ist?

Beitragvon Ein Terraner » Mo 26. Mär 2018, 12:12

Bayern sollte den Taler wieder einführen, so eine einheitliche Währung funktioniert einfach nicht. Das sieht man auch im Alltag, fast nirgends wird noch der € akzeptiert. Ich frage mich nur ob Bayern nicht schon zu groß ist für einen Währungsraum, vielleicht sollte jeder Landkreis eine eigenen Währung entwerfen.
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Re: Warum wird man als rechts eingestuft, wenn man gegen eine Währungsunion ist?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mo 26. Mär 2018, 12:19

Der EUR ist im Vergleich zur DM nicht "weich" und zwar weder im Innenverhältnis (Inflation) noch im Außenverhältnis (Wechselkurse). Das Gegenteil ist wohl eher der Fall, wenn man sich die Inflationsraten zu DM-Zeiten mal im Vergleich ansieht oder auch die Wechselkursschwankungen zum US-Dollar.
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)
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Re: Warum wird man als rechts eingestuft, wenn man gegen eine Währungsunion ist?

Beitragvon zollagent » Mo 26. Mär 2018, 12:21

Man wird deswegen gerne rechts eingeordnet, weil der Widerspruch und auch die "Argumente" gegen eine Währungsunion vorzugsweise (Ausnahmen natürlich existent) in erster Linie aus der rechten Ecke kommen.

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