Handelskrieg

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odiug
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Re: Handelskrieg

Beitragvon odiug » Fr 22. Jun 2018, 20:07

Alter Stubentiger hat geschrieben:(22 Jun 2018, 20:58)

Tut mir leid. Ich habe den Eindruck dass dich das Thema ziemlich überfordert. Ich kann dir in keinerlei Hinsicht zustimmen und deine Antworten machen auch keinen Sinn für mich.

Dann halt nicht ... muss es auch nicht.
Aber die Mühe, sich zu informieren, was denn der Unterschied zwischen der Handelsbilanz und der Leistungsbilanz ist, sollte man sich schon machen, wenn man mit diskutieren will ;)
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Re: Handelskrieg

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 22. Jun 2018, 22:47

zollagent hat geschrieben:(22 Jun 2018, 17:48)

Nein, können sie nicht. Was immer du von einem Angehörigen der Stationierungsstreitkräfte kaufen willst, das unterliegt den generellen Zollsätzen für diese Warenart und der Einfuhrumsatzsteuer. Was du mit "steuerfrei" meinst, ist, daß diese Streitkräfteangehörigen selbst nicht der Besteuerung durch den deutschen Fiskus unterliegen. So lange sie die Güter selbst nutzen, brauchen sie weder Zoll noch Umsatzsteuer zu entrichten. Das ändert sich dann, wenn sie pensioniert werden und ihren Lebensmittelpunkt in Europa haben. Dann müssen sie alle Artikel, die die sie z.B. in der PX kaufen, nachversteuern. Kannst du auf jedem Zollamt sehen, daß da Leute sitzen, die ihre Kaufbelege mit haben, die mit der sog. "Pink-Card" anmelden und die darauf entfallende Umsatzsteuer entrichten.

Das war gemeint und es ist ja auch in Ordnung, wenn dies durch ein Zusatzabkommen im Truppenstatut geregelt ist. Die GI´s sind dazu da, um die Freiheit Europas zu verteidigen.

Der Politik-Berater Dan Schueftan meinte mal, die Europäer haben tolle Werte, sie können sie nur nicht verteidigen. Dazu habe man in zwei Weltkonflikten die Schutzmacht gebraucht.

Wie´s aussieht, können die günstigen Preise auch nicht verteidigt werden. ;)
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Re: Handelskrieg

Beitragvon zollagent » Sa 23. Jun 2018, 07:06

DarkLightbringer hat geschrieben:(22 Jun 2018, 23:47)

Das war gemeint und es ist ja auch in Ordnung, wenn dies durch ein Zusatzabkommen im Truppenstatut geregelt ist. Die GI´s sind dazu da, um die Freiheit Europas zu verteidigen.

Der Politik-Berater Dan Schueftan meinte mal, die Europäer haben tolle Werte, sie können sie nur nicht verteidigen. Dazu habe man in zwei Weltkonflikten die Schutzmacht gebraucht.

Wie´s aussieht, können die günstigen Preise auch nicht verteidigt werden. ;)

Es waren nun mal die USA, die wegen der Nebengeschäfte der GI's mit den subventionierten Waren die so ungerechten höheren Zölle verlangt haben. Statt Trumps Dummdudelei nachzubeten, hättest du dich erst mal kundig machen sollen.
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Re: Handelskrieg

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 23. Jun 2018, 07:28

zollagent hat geschrieben:(23 Jun 2018, 08:06)

Es waren nun mal die USA, die wegen der Nebengeschäfte der GI's mit den subventionierten Waren die so ungerechten höheren Zölle verlangt haben. Statt Trumps Dummdudelei nachzubeten, hättest du dich erst mal kundig machen sollen.

2017 hat Wolfgang Schäuble die deutschen Überschüsse als zu hoch bewertet.
Teilst du diese Ansicht oder war der frühere Finanzminister nicht kundig ?
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Re: Handelskrieg

Beitragvon H2O » Sa 23. Jun 2018, 07:47

DarkLightbringer hat geschrieben:(22 Jun 2018, 23:47)
....

Der Politik-Berater Dan Schueftan meinte mal, die Europäer haben tolle Werte, sie können sie nur nicht verteidigen. Dazu habe man in zwei Weltkonflikten die Schutzmacht gebraucht.

...


Den Berater kann man als Vielzweckwaffe einsetzen. Die USA haben sich in innereuropäische Konflikte eingemischt; ein Europa zu verteidigen gab es da gar nicht, sondern allenfalls eine demokratische Werteordnung der Kolonialmächte Frankreich und England.
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Re: Handelskrieg

Beitragvon zollagent » Sa 23. Jun 2018, 07:48

DarkLightbringer hat geschrieben:(23 Jun 2018, 08:28)

2017 hat Wolfgang Schäuble die deutschen Überschüsse als zu hoch bewertet.
Teilst du diese Ansicht oder war der frühere Finanzminister nicht kundig ?

Nein, ich teile sie nicht. Leistung soll sich lohnen. Und die Deutschen haben geleistet. Punkt.
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Re: Handelskrieg

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 23. Jun 2018, 08:02

H2O hat geschrieben:(23 Jun 2018, 08:47)

Den Berater kann man als Vielzweckwaffe einsetzen. Die USA haben sich in innereuropäische Konflikte eingemischt; ein Europa zu verteidigen gab es da gar nicht, sondern allenfalls eine demokratische Werteordnung der Kolonialmächte Frankreich und England.

Dan Schueftan ist fraglos eine interessante Vielzweckwaffe, der mit einem jungen Interviewer (Thilo Jung, bekannt für provokante Fragen) äußerst humorvoll umgeht.

Ohne Kriegseintritt der USA hätte Europa keine Chance gegen den sich damals ausbreitenden Faschismus gehabt.
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Re: Handelskrieg

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 23. Jun 2018, 08:04

zollagent hat geschrieben:(23 Jun 2018, 08:48)

Nein, ich teile sie nicht. Leistung soll sich lohnen. Und die Deutschen haben geleistet. Punkt.

Also Überschuss plus höhere Zölle ist gleich Leistung. Der ehemalige Bundesfinanzminister hat das nicht ganz verstanden.
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Re: Handelskrieg

Beitragvon H2O » Sa 23. Jun 2018, 09:04

DarkLightbringer hat geschrieben:(23 Jun 2018, 09:02)

Dan Schueftan ist fraglos eine interessante Vielzweckwaffe, der mit einem jungen Interviewer (Thilo Jung, bekannt für provokante Fragen) äußerst humorvoll umgeht.

Ohne Kriegseintritt der USA hätte Europa keine Chance gegen den sich damals ausbreitenden Faschismus gehabt.


Die Nazigreuel rechtfertigen nachträglich den Kriegseintritt der USA. Allerdings ahne ich dumpf, daß man mit dem Deutschen Reich eine Weltmacht heranwachsen sah, die den USA wirklich gefährlich werden konnte. Für die Vernichtung des Kaiserreichs gab es gar keine vorweg zu nehmenden Gründe. Der Kommentator ist also sehr geschickt in der Selbstdarstellung der USA. Allerdings hätte es noch schlimmer kommen können.
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Re: Handelskrieg

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 23. Jun 2018, 09:19

H2O hat geschrieben:(23 Jun 2018, 10:04)

Die Nazigreuel rechtfertigen nachträglich den Kriegseintritt der USA. Allerdings ahne ich dumpf, daß man mit dem Deutschen Reich eine Weltmacht heranwachsen sah, die den USA wirklich gefährlich werden konnte. Für die Vernichtung des Kaiserreichs gab es gar keine vorweg zu nehmenden Gründe. Der Kommentator ist also sehr geschickt in der Selbstdarstellung der USA. Allerdings hätte es noch schlimmer kommen können.

Jene Stimmen in den USA gab es ja fraglos, die meinten, man könne sich heraushalten. Dennoch ist England mit Gütern versorgt worden und schließlich stellten deutsche U-Boote ein ernstes Problem dar. Wenn die USA sich herausgehalten hätte, wäre so einiges völlig anders verlaufen. England wäre gefallen, eine Westfront hätte es kaum mehr gegeben, etc., etc. Und deutsche U-Boote drangen bis zur Ostküste Amerikas vor.
Die Weltherrschaft des Faschismus wäre nur noch eine Frage der Zeit gewesen.
Abgesehen davon ist Daniel Schueftan nicht Selbstdarsteller der USA, sondern Dozent an der Universität Haifa. Er hat verschiedene Premierminister sicherheitspolitisch beraten.
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Re: Handelskrieg

Beitragvon zollagent » Sa 23. Jun 2018, 09:34

DarkLightbringer hat geschrieben:(23 Jun 2018, 09:04)

Also Überschuss plus höhere Zölle ist gleich Leistung. Der ehemalige Bundesfinanzminister hat das nicht ganz verstanden.

Du auch nicht. Die Zölle waren Ergebnis eines Geschäfts auf Gegenseitigkeit. Bitte verlaß mal die Trump-Ebene und komm auf ein Diskussionsniveau mit wenigstens etwas Sachverstand.
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Re: Handelskrieg

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 23. Jun 2018, 09:51

zollagent hat geschrieben:(23 Jun 2018, 10:34)

Du auch nicht. Die Zölle waren Ergebnis eines Geschäfts auf Gegenseitigkeit. Bitte verlaß mal die Trump-Ebene und komm auf ein Diskussionsniveau mit wenigstens etwas Sachverstand.

Du solltest deinen selten Sachverstand nicht mir, sondern der Welt erklären - oder mindestens deutschen und französischen Finanzministern.

Emmanuel Macron kritisierte Deutschlands hohe Handelsüberschüsse ebenfalls. Und forderte auch einen Ausgleich.
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Re: Handelskrieg

Beitragvon zollagent » Sa 23. Jun 2018, 09:53

DarkLightbringer hat geschrieben:(23 Jun 2018, 10:51)

Du solltest deinen selten Sachverstand nicht mir, sondern der Welt erklären - oder mindestens deutschen und französischen Finanzministern.

Emmanuel Macron kritisierte Deutschlands hohe Handelsüberschüsse ebenfalls. Und forderte auch einen Ausgleich.

Klar. Was er offenbar nicht weiß, ist, daß er selbst den Ausgleich schaffen muß. ;)

Motzen und Meckern ist leicht.

Wie würdest du gegen die Handelsüberschüsse vorgehen? Geschäftsuntersagungen kommen in einer freiheitlichen Gesellschaft bekanntlich nicht in Frage.
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Re: Handelskrieg

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 23. Jun 2018, 09:57

zollagent hat geschrieben:(23 Jun 2018, 10:53)

Klar. Was er offenbar nicht weiß, ist, daß er selbst den Ausgleich schaffen muß. ;)

Motzen und Meckern ist leicht.

Er meinte, die Handelsüberschüsse seien weder für Deutschland gut noch für die Euro-Zone.

M & M sollen sich auch näher gekommen sein.
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Re: Handelskrieg

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 23. Jun 2018, 14:56

odiug hat geschrieben:(22 Jun 2018, 21:03)

Genau mein Punkt ... die Deutsche Industrie ist verdammt gut darin, Produkte und Verfahren zu perfektionieren ... sie ist nicht gut darin, neue Produkte und neue Verfahren zu entwickeln.
Die Amis nannten das :Germans, good at metal bending .
Und die meinten das nicht als Kompliment, sondern als Kritik an der mangelnden Innovation in Deutschland.
Es ist eine Sache, ein existierendes Produkt oder Verfahren zu perfektionieren, es ist ein ganz anderes Ding, ein völlig neues Produkt und Verfahren zu erfinden und neue Märkte zu erschaffen.
Da hinkt die deutsche Industrie meilenweit hinter den Amis her.


Nö. Das ist einfach nicht so. Ich denke du kennst einfach nur den Consumerbereich. Ich kenne auch ein bißchen B to B. Hast du schon mal Fachmessen besucht?

Hier ist die Realität:
Populismus à la Donald Trump funktioniert nicht nur über Feindbilder, sondern auch über Sündenböcke. Die Wahrheit über die US-Autoindustrie lautet: Sie ist seit Jahren international kaum wettbewerbsfähig, die Autos sind zu schlecht gebaut, unzuverlässig. Die Modellpolitik des Managements war lange verfehlt, die Fabriken sind ineffizient, die Arbeiter oft nicht ausreichend qualifiziert, weil es keine wirkliche solide Kultur der nachhaltigen Ausbildung gibt. Diese Wahrheit ist natürlich schmerzhaft, deshalb wird sie nicht ausgesprochen. So würde Trump seine Wähler im "Rust-Belt" und deren Lebenswerk beleidigen.

Stattdessen ist es für ihn leichter zu sagen: Andere sind schuld am Elend in Detroit und rund um den Lake Erie. Deutschland zum Beispiel. Oder Südkorea, wo ebenfalls bessere Autos gebaut werden als in den USA. Wenn Trump nun erneut mit Strafzöllen von 20 Prozent auf europäische und damit auch deutsche Autos droht, dann ist das der Versuch, vor den Wahlen Härte zu demonstrieren.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/u ... 14549.html

Und was machst du? Du kommst mit Falschaussagen der dem dumpfen Populismus ala Donald Trump schon ziemlich nahe kommt.
Zuletzt geändert von Alter Stubentiger am Sa 23. Jun 2018, 15:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Handelskrieg

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 23. Jun 2018, 15:02

H2O hat geschrieben:(23 Jun 2018, 10:04)

Die Nazigreuel rechtfertigen nachträglich den Kriegseintritt der USA. Allerdings ahne ich dumpf, daß man mit dem Deutschen Reich eine Weltmacht heranwachsen sah, die den USA wirklich gefährlich werden konnte. Für die Vernichtung des Kaiserreichs gab es gar keine vorweg zu nehmenden Gründe. Der Kommentator ist also sehr geschickt in der Selbstdarstellung der USA. Allerdings hätte es noch schlimmer kommen können.


Ne. Die USA sahen für sich keine Konkurrenz im dritten Reich. Zumindest keine die man aus wirtschaftlichen Gründen gefürchtet hätte. Tatsächlich fürchtete man in den 30ern einen Krieg mit Großbritannien und Kanada. Dafür traf man Vorbereitungen weil man gar nicht realisiert hat dass das britische Reich nicht mehr die Kraft hatte Konkurrenz militärisch unten zu halten.

Hitler mußte sich schon mächtig bemühen um die USA in den Krieg zu treiben.
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Re: Handelskrieg

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 23. Jun 2018, 15:04

odiug hat geschrieben:(22 Jun 2018, 21:07)

Dann halt nicht ... muss es auch nicht.
Aber die Mühe, sich zu informieren, was denn der Unterschied zwischen der Handelsbilanz und der Leistungsbilanz ist, sollte man sich schon machen, wenn man mit diskutieren will ;)


Und dir sollte klar werden dass dies bei dem was ich bemerkt habe keine Rolle spielt.
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Re: Handelskrieg

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 23. Jun 2018, 15:26

Die Verteidigungsministerin warnt unter anderem vor einem Handelskrieg.

Von der Leyen: Ich kann allen nur raten, auch wahrzunehmen, was um uns herum sonst noch geschieht. Autokraten sind auf dem Vormarsch, am Horizont droht ein schwerer Handelskonflikt mit den USA, China baut akribisch an einer weltweiten Vormachtstellung. Unsere Freiheit und unser Wohlstand sind fragiler als wir denken. Wir sollten zusammenhalten.
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 14558.html

Noch wäre ja etwas Zeit, sich nicht allein auf kindliche Trotzreaktionen zu konzentrieren.
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Re: Handelskrieg

Beitragvon zollagent » Sa 23. Jun 2018, 17:00

DarkLightbringer hat geschrieben:(23 Jun 2018, 10:57)

Er meinte, die Handelsüberschüsse seien weder für Deutschland gut noch für die Euro-Zone.

M & M sollen sich auch näher gekommen sein.

Was immer er meint, er muß dafür sorgen, daß die Zurückgebliebenen aufholen. Sonst kann er weiter meinen.
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Re: Handelskrieg

Beitragvon zollagent » Sa 23. Jun 2018, 17:01

DarkLightbringer hat geschrieben:(23 Jun 2018, 16:26)

Die Verteidigungsministerin warnt unter anderem vor einem Handelskrieg.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 14558.html

Noch wäre ja etwas Zeit, sich nicht allein auf kindliche Trotzreaktionen zu konzentrieren.

Nur bei Trump geht das, ja?

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