Gemeinwohlökonomie

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Wähler
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Re: Gemeinwohlökonomie

Beitragvon Wähler » Do 29. Mär 2018, 06:38

Unsere Wohnungsbaugenossenschaft muss ja eine Bilanz und einen Jahresabschlussbericht für den Wirtschaftsprüfer des Genossenschaftsverbandes erstellen. Im Jahresabschlussbericht sind auch Gemeinwohlziele definiert, wie ökologische Nachhaltigkeit, Gemeinschaftsräume für die Nachbarschaft und Sozialwohnungen für Flüchtlinge.
Eine zahlenmäßige Abbildung dieser Vorgänge in der Bilanz würde nur Sinn machen, wenn daraus in Zukunft steuerliche Vorteile entstehen könnten. Das ist wohl auch Ziel der Gemeinwohlökonomie-Bewegung. Für das Marketing reicht uns schon die Erwähnung im Jahresabschlussbericht.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Gemeinwohlökonomie

Beitragvon BlueMonday » Do 29. Mär 2018, 12:09

Über 7 Mrd. Menschen bevölkern diese Erde ... d.h. 7 Milliarden Präferenzstrukturen, die sich auch noch im Zeitablauf immer wieder ändern, Präferenzen, die nicht vollständig demonstriert, geschweige denn alle realisiert werden können. Da liegt es ja wohl mehr auf der Hand, dass es sich praktisch in nahezu allen Fälle nicht um Probleme irgendeines imaginären weltweiten "Ganzen", sondern um handfeste Teilprobleme handelt, die um die knappen Mittel, die diese Erde bietet, konkurrieren. Allein die ewige Existenz von politischer Auseinandersetzung zeigt ja, dass es nicht nur einen möglichen Weg und nicht nur eine Zielpräferenz gibt. Das Beste, was zu haben ist, dass die Akteure in Austauschbeziehungen treten und durch diesen Austtausch gegenseitig gewinnen (Reziprozität). Die dabei unbeabsichtig entstehenden Ordnungen und Strukturen, sind das Original, das die politische Umstrukturierung nie wirklich in einem allgmeinen oder totalen Sinne verbessern wird. Das politisch behauptete "Allgemeinwohl" ist immer eine dreiste Lüge, die nie wirklich Allgemeinheit meint und meinen kann. Bei politischer Umverteilung wird es immer Verlierer geben. Menschen auf dessen Kosten andere ungefragt leben. Einheit, Solidarität usw. entsteht so nicht, Im Gegenteil, so wird die Saat für zukünftigen politischen Umverteilungsstreit gelegt.
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Re: Gemeinwohlökonomie

Beitragvon Sanity » Do 29. Mär 2018, 12:23

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(19 Mar 2018, 22:46)

die Frage ist wohl eher, wie man auf den absurden Gedanken kommt Gehälter überhaupt zu begrenzen.


Fakt ist nun einmal, und das wurde in den letzten Jahren hinreichend untersucht und belegt, dass die jetzigen Spielregeln der Marktwirtschaft zu einer Umverterteilung der gesellschaftlich erarbeiteten Güter führt, von einer gemäß der aktuellen Spielregeln unterprivilegierten Gruppe hin zur Gruppe der Privilegierten. Es kommt also auf der einen Seite zu einer Unterversorgung mit Gütern und auf der anderen Seite zu einer Anhäufung der gemeinsam erarbeiteten Güter. Diese Umverteilung findet nicht auf natürlich Weise statt, wie immer wieder behauptet wird (Armut sei natürlich), sondern aufgrund der aktuellen ökonomischen Spielregeln, welche von unserer Gesellschaft aufgestellt werden und auch von ihr geändert werden können.

Selbst hartnäckige neoliberale Befürworter der aktuellen Spielregeln haben inzwischen begriffen, dass ein Umdenken stattfinden muss, um die gesellschaftlichen Herausforderungen durch die Veränderungen der Arbeitswelt in den nächsten Jahren gemeinsam als Gesellschaft lösen zu können, ohne den sozialen Frieden zu gefährden. Es geht dabei zum Beispiel um Verteilungsgerechtigkeit. Ich finde den Ansatz von John Rawls interessant, der die Gerechtigkeit gesellschaftlicher Systeme nach dem Wohlstand der schwächsten Gruppe in der Gesellschaft beurteilt. Wenn ihr euch heute z.b. mit Hartz4-Empfängern unterhaltet, die früher in der DDR gelebt haben, dann bekommt man ausnahmslos zu hören, dass es ihnen früher in der DDR materiell besser ging. Darüber sollte mal jeder nachdenken, der meint, dass Hartz4 zum Leben reicht. Vermutlich argumentiert er aus einer privilegierten Position heraus über andere Menschen, die nicht über die gleichen Priviliegen verfügen. Diese fehlende Anteilnahme und "soziale Kälte" ist das Grundübel unserer Gesellschaft. Noch viel schlimmer ist aber, dass Entscheidungsträger aus der Regierung in dieser Weise über die schwächsten Menschen urteilen, die eigentlich die Interessen auch dieser Menschen vertreten und für mehr Gerechtigkeit für sie eintreten müssten.
Ist es tatsächlich der Anspruch eines der reichsten Länder der Erde mit fast 1,3 Mio. Millionären, dass die Schwächsten 10% der Gesellschaft derart wenig vom gemeinsam erarbeiteten Wohlstand haben?!

Mehr zu John Rawls und seiner Gerechtigkeitstheorie: https://www.youtube.com/watch?v=NX-IVGd6qhM

Im Übrigen beweisen neueste Untersucheungen, dass finanzieller Erfolg (Reichtum) keineswegs mit Wissen, Können, Talent oder Fleiss zu tun hat, sondern hauptsächlich mit Glück: http://www.businessinsider.de/forscher- ... tun-2018-3
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Re: Gemeinwohlökonomie

Beitragvon Teeernte » Do 29. Mär 2018, 14:00

Skull hat geschrieben:(23 Mar 2018, 15:11)

Lebensalter und Lebensqualität. :)

Wenn ich (wir) 20 - 25 Jahre jünger wären, wäre das natürlich eine Option.
Heute eben nicht mehr. Zeit. Freizeit und Selbsbestimmheit sind da heute wichtiger.

mfg


:thumbup: kann ich nur unterschreiben !

Die Erfolgsleiter ....ist ein Hamsterrad. :D

Wohin mit der Kohle (bei 10h Arbeitszeit?) ....wenn alles bezahlt ist...reicht eine 35h Arbeitswoche....
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Gemeinwohlökonomie

Beitragvon Teeernte » Do 29. Mär 2018, 14:08

Sanity hat geschrieben:(29 Mar 2018, 13:23)

Im Übrigen beweisen neueste Untersucheungen, dass finanzieller Erfolg (Reichtum) keineswegs mit Wissen, Können, Talent oder Fleiss zu tun hat, sondern hauptsächlich mit Glück: http://www.businessinsider.de/forscher- ... tun-2018-3


Dabei generierten die Forscher der Universität Catania eine Computersimulation mit 1.000 virtuellen Arbeitnehmern.


ArbeiNEHMER & Glück....

Glück auch UNGLEICH Geld-Reichtum.


Aber klar, der weisse Mann wird den "Anderen" schon beibringen was Glück und Reichtum IST.

"Mehrwert" ist vorrangig durch andere Leute Arbeit geschaffen !
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Re: Gemeinwohlökonomie

Beitragvon Sanity » Di 10. Apr 2018, 13:01

franktoast hat geschrieben:(19 Mar 2018, 16:18)

blub
Das kann ja viel bedeuten. Also ich bedarf einen Privatjet und einem Schloss. Eigentlich will ich deutlich mehr, aber das würde mich zumindest ausreichend befriedigen.

Diese 90% sind fast alle besser dran als 99% vor 500 Jahren. Ich meine, wenn eine Bevölkerung wächst. Vor 500 Jahren und die 10 000 Jahre davor gab es praktisch kein Bevölkerungswachstum, weil die Bevölkerung schlichtweg zu arm war.


das ist Unsinn. Bevölkerungswachstum ist sowohl Ursache, als auch Folge von Armut. Es ist also kein Merkmal von Reichtum und Wohlstand, wie von dir behauptet.
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Re: Gemeinwohlökonomie

Beitragvon Sanity » Di 10. Apr 2018, 13:25

Skull hat geschrieben:(19 Mar 2018, 17:00)

Ich finde es übrigens normal, das sich eine Menge Menschen keine SCHÖNE Wohnung leisten oder leisten können.
"Schöne" Wohnungen, gerade in Bezug auf Lage und Aussicht sind begrenzt. :)

mfg


wärst du genauso zynisch, wenn du zu den Menschen in der Gesellschaft gehören würdest, die sich keine schöne Wohnung leisten könnten?! Welche Fahne würdest du schwenken, wenn du zb. in einem Slum in Bangladesch geboren worden wärst?! ;-) Ich finde es immer wieder lustig mit welchen merkwürdigen Behauptungen manche Menschen ihre "Privilegien" schützen möchten. Da wird gerne von "Naturrechten" etc. gesprochen, so als sei Armut normal. Diese Menschen erkennen nicht, dass Wohlstand gesellschaftlich erarbeitet wird und nicht losgelöst davon als reine individuelle Leistung angesehen werden kann. Man muss sich also unabhängig vom bereits erreichten gesellschaftlichen Wohlstand immer wieder auch über "Verteilungsgerechtigkeit" unterhalten.
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Re: Gemeinwohlökonomie

Beitragvon Skull » Di 10. Apr 2018, 14:27

Sanity hat geschrieben:(10 Apr 2018, 14:25)

wärst du genauso zynisch, wenn du zu den Menschen in der Gesellschaft gehören würdest,
die sich keine schöne Wohnung leisten könnten?!
Welche Fahne würdest du schwenken, wenn du zb. in einem Slum in Bangladesch geboren worden wärst?! ;-)

Ich finde es immer wieder lustig mit welchen merkwürdigen Behauptungen
manche Menschen ihre "Privilegien" schützen möchten.
Da wird gerne von "Naturrechten" etc. gesprochen, so als sei Armut normal.

Dein Posting als Antwort auf mein Posting ist ziemlich sinnlos.
Quasi Null Bezug, ausser ad Personam Versuche.

Vielleicht versuchst Du es nochmal, es zu verstehen.

mfg
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Re: Gemeinwohlökonomie

Beitragvon Sanity » Di 10. Apr 2018, 15:51

Skull hat geschrieben:(19 Mar 2018, 17:00)

Ich finde es übrigens normal, das sich eine Menge Menschen keine SCHÖNE Wohnung leisten oder leisten können.
"Schöne" Wohnungen, gerade in Bezug auf Lage und Aussicht sind begrenzt. :)


Sanity hat geschrieben:(10 Apr 2018, 14:25)

wärst du genauso zynisch, wenn du zu den Menschen in der Gesellschaft gehören würdest, die sich keine schöne Wohnung leisten könnten?! ...


wenn du den direkten Bezug zu deinem Posting nicht erkennst, ist eine Diskussion tatsächlich sinnlos ;-)
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Re: Gemeinwohlökonomie

Beitragvon franktoast » Mi 11. Apr 2018, 15:15

Sanity hat geschrieben:(10 Apr 2018, 14:01)

das ist Unsinn. Bevölkerungswachstum ist sowohl Ursache, als auch Folge von Armut. Es ist also kein Merkmal von Reichtum und Wohlstand, wie von dir behauptet.


Natürlich ist es das. Wenn eine Bevölkerung nicht genug zu essen hat, kann diese logischerweise nicht wachsen. So wie es im Mittelalter der Fall war. Dann gab es mehr zu Essen und das Bevölkerungswachstum zog an. Ab einem bestimmten Reichtum geht es natürlich nicht mehr nach Quantität, sondern nach Qualität. Ich habe nicht gesagt: Je mehr Essen, desto höher das Bevölkerungswachstum.

Die Menschen im Industriezeitalter waren immer noch bitter arm im Vergleich zu heute. Klar. Aber trotzdem deutlichst besser dran als im Mittelalter. Genauso wie Dritteweltländer heute deutlich besser dran sind als die Menschen im europäischen Mittelalter.
Ich würde sogar behaupten, dass 90% der heutigen Bevölkerung besser dran sind als die reichsten 1% des Mittelalters. Klar, Letztere hatten mehr zu essen, Diener etc., aber wie sieht es mit dem Überwinden von 100km Strecke aus? Handy? Internet? Fließend Wasser?
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Re: Gemeinwohlökonomie

Beitragvon franktoast » Mi 11. Apr 2018, 15:21

Sanity hat geschrieben:(10 Apr 2018, 14:25)

wärst du genauso zynisch, wenn du zu den Menschen in der Gesellschaft gehören würdest, die sich keine schöne Wohnung leisten könnten?! Welche Fahne würdest du schwenken, wenn du zb. in einem Slum in Bangladesch geboren worden wärst?! ;-) Ich finde es immer wieder lustig mit welchen merkwürdigen Behauptungen manche Menschen ihre "Privilegien" schützen möchten. Da wird gerne von "Naturrechten" etc. gesprochen, so als sei Armut normal. Diese Menschen erkennen nicht, dass Wohlstand gesellschaftlich erarbeitet wird und nicht losgelöst davon als reine individuelle Leistung angesehen werden kann. Man muss sich also unabhängig vom bereits erreichten gesellschaftlichen Wohlstand immer wieder auch über "Verteilungsgerechtigkeit" unterhalten.

Wenn man weniger als andere hat bzw. weniger als erwünscht, welche Fahne würdest du schwenken? Anderen die Schuld geben, ihnen vorwefen, sie kämpfen mit unfairen Mitteln? Ich prophezeie dir, dass das keinen weiter bringt. Man sollte sich eher fragen, was diese anders machen als man selbst.

Ich für meinen Teil finde es natürlich ok, wenn wenige den Großteil unsrer Produktionsmittel lenken ("Reich sind"). So wie etwa 1% der Bevölkerung die Arzt-Funktion übernehmen, so ist es auch bei der "Unternehmer-Funktion".
Und ist es richtig, wenn jemand mit deutlich mehr Können und Talent mehr Kohle verdient als ich? Ich finde ja.

Ich komme aus keinem gebildeten, oder reichen Elternhaus. Hätte ich mich die ganze Zeit beschweren sollen oder an der Uni studieren?

Wenn ich jemand aus Bangladesch wäre, sollte ich meine Energie verwenden, auf Demos zu gehen, die besagen, Industriestaaten beuten uns aus, oder sollte ich meine Fähigkeiten verbessern?
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Re: Gemeinwohlökonomie

Beitragvon Teeernte » Mi 11. Apr 2018, 16:55

Sanity hat geschrieben:(10 Apr 2018, 14:25)

wärst du genauso zynisch, wenn du zu den Menschen in der Gesellschaft gehören würdest, die sich keine schöne Wohnung leisten könnten?! Welche Fahne würdest du schwenken, wenn du zb. in einem Slum in Bangladesch geboren worden wärst?! ;-) Ich finde es immer wieder lustig mit welchen merkwürdigen Behauptungen manche Menschen ihre "Privilegien" schützen möchten. Da wird gerne von "Naturrechten" etc. gesprochen, so als sei Armut normal. Diese Menschen erkennen nicht, dass Wohlstand gesellschaftlich erarbeitet wird und nicht losgelöst davon als reine individuelle Leistung angesehen werden kann. Man muss sich also unabhängig vom bereits erreichten gesellschaftlichen Wohlstand immer wieder auch über "Verteilungsgerechtigkeit" unterhalten.


Bildungsferne ...Hartz4Nahe "erarbeiten" auffe Couch gesellschaftlich Wohlstand.... ähmmmm .....das ist ein >> "kalter Bauer". ...den kannste überall haben.

Frust schafft keinen "Wohlstand"....auch keinen "Gesellschaftlichen".

Hätte hätte Fahrradkette....

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Re: Gemeinwohlökonomie

Beitragvon Sanity » Do 19. Apr 2018, 11:59

franktoast hat geschrieben:(11 Apr 2018, 16:15)

Natürlich ist es das. Wenn eine Bevölkerung nicht genug zu essen hat, kann diese logischerweise nicht wachsen. So wie es im Mittelalter der Fall war. Dann gab es mehr zu Essen und das Bevölkerungswachstum zog an. Ab einem bestimmten Reichtum geht es natürlich nicht mehr nach Quantität, sondern nach Qualität. Ich habe nicht gesagt: Je mehr Essen, desto höher das Bevölkerungswachstum.


das erklärt natürlich wieso im "wohlhabenden" Deutschland das Bevölkerungswachstum (ohne Migration) deutlich niedriger ist, als in den ärmsten Ländern der Welt :rolleyes:

Armut fördert das Bevölkerungswachstum und das Wachstum vergrößert wiederum die Armut

Lesen bildet bekanntlich:
https://www.tagesspiegel.de/politik/in- ... 22342.html
http://www.dw.com/de/arme-l%C3%A4nder-w ... a-17000430

Deine Formel: Wohlstand = Bevölkerungswachstum ist Unsinn
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Re: Gemeinwohlökonomie

Beitragvon Sanity » Do 19. Apr 2018, 12:16

Roady66 hat geschrieben:(10 Apr 2018, 17:21)

Einfach mal merken. Armut ist tatsächlich normal. Das liegt daran, dass Resourcen nicht von allen gleich gehoben werden können. Das wiederum liegt an Potentialen jedes einzelnen Menschen. Verteilungsgerechtigkeit gibt es übrigends auch nicht. Bevor das Fell des Bären verteilt werden kann, muss der erlebt werden. Da steckt auch was von Potential des Einzelnen drin.

Es gibt NUR sozialen Ausgleich.



deine Erklärungsversuche auf Basis von Urvölkern kannst du dir sparen. Wir leben längst nicht mehr in Höhlen und tanzen um ein Feuer herum. Der "Tauschhandel" dient auch nicht mehr nur der Selbstversorgung, wie damals, sondern dient inzwischen der Anhäufung von Reichtum einiger Weniger, aufgrund von Unzulänglichkeiten in den aktuellen ökonomischen Spielregeln. Die vergleichst also Äpfel mit Birnen. Wir leben inzwischen in einer Gesellschaft mit komplexen Regeln und der Wohlstand wird gesellschaftlich erarbeitet und geschützt. Deshalb muss für Verteilungsgerechtigkeit gesorgt werden, um die aktuelle Umverteilung des gesellschaftlichen Wohlstandes hin zu den wenigen "Privilegierten" zu stoppen.
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Re: Gemeinwohlökonomie

Beitragvon Sanity » Do 19. Apr 2018, 12:48

franktoast hat geschrieben:(11 Apr 2018, 16:21)

Wenn man weniger als andere hat bzw. weniger als erwünscht, welche Fahne würdest du schwenken? Anderen die Schuld geben, ihnen vorwefen, sie kämpfen mit unfairen Mitteln? Ich prophezeie dir, dass das keinen weiter bringt. Man sollte sich eher fragen, was diese anders machen als man selbst.


natürlich kann/sollte man sich das fragen. Und wenn man alle Informationen beisammen hätte und objektiv urteilen könnte, würde man vermutlich zu dem Schluss kommen, dass man halt einfach Pech hatte oder dem Glück leider nicht ein weinig auf die Sprünge helfen konnte, weil man nicht über genügend Privilegien verfügt (Geld, Bildung, kognitive Fähigkeiten usw.).

Die vergleichst das Leben offenbar mit einem Spiel wie Monopoly. Der Clevere mit der richtigen Strategie gewinnt hier öfters als andere. Was kann der Clevere dafür, wenn die anderen in dem Spiel nicht so erfolgreich sind?! Das Leben ist aber kein Spiel und man hat auch nicht unendlich viele Versuche, um Erfolg zu haben. Man kann nicht selbst entscheiden, in welchem Land oder welchem Elternhaus man aufwächst, welche Gene man mitbekommt, wie der Lebensweg als Kind in entscheidenden Situationen verläuft usw. Man hat also das eigene Schicksal bis zum Erreichen des Erwachsenenalters nur begrenzt in der eigenen Hand und hat damit völlig unterschiedliche Startbedingungen. Ändern wir die Regeln in dem Monopoly-Spiel doch mal dahingehend, dass mir zu Beginn schon eine komplette Strasse gehört. Mal sehen wie oft du nun gegen mich gewinnen kannst ;)

Ich hatte keine guten Startbedingungen, bin beruflich aber trotzdem erfolgreich und kann mich nicht beklagen. Ich bin jedoch nicht so verrückt zu glauben, dass mein Erfolg nur auf meiner Leistung beruht. Ich denke vielmehr, ich hatte einfach nur Glück. Deshalb vergesse die vielen anderen Menschen aber nicht, die nicht so viel Glück hatten oder noch schlechtere Startbedingungen hatten. Die eigene Leistung am Erfolg wird sowieso viel zu oft überschätzt: ;)
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Zuletzt geändert von Sanity am Do 19. Apr 2018, 12:57, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Gemeinwohlökonomie

Beitragvon Sanity » Do 19. Apr 2018, 12:55

Teeernte hat geschrieben:(11 Apr 2018, 17:55)

Bildungsferne ...Hartz4Nahe "erarbeiten" auffe Couch gesellschaftlich Wohlstand.... ähmmmm .....das ist ein >> "kalter Bauer". ...den kannste überall haben.

Frust schafft keinen "Wohlstand"....auch keinen "Gesellschaftlichen".

Hätte hätte Fahrradkette....

Welche Fahne würdest Du als "Eva B." schwenken....? gähn.


pseudo-intellektuelles Geschwafel mit wichtigtuerischen Wort- und Phrasenbetonungen ... KEIN Zeichen von Intelligenz ...und auch nicht unterhaltsam ...!

...und die Nutzung von AFD-Vokabular macht es nur noch schlimmer...
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Re: Gemeinwohlökonomie

Beitragvon franktoast » Do 19. Apr 2018, 13:19

Sanity hat geschrieben:(19 Apr 2018, 12:59)
das erklärt natürlich wieso im "wohlhabenden" Deutschland das Bevölkerungswachstum (ohne Migration) deutlich niedriger ist, als in den ärmsten Ländern der Welt :rolleyes:

ja das tut es, falls du meinen Beitrag gelesen hättest.

Armut fördert das Bevölkerungswachstum und das Wachstum vergrößert wiederum die Armut

Lesen bildet bekanntlich:
https://www.tagesspiegel.de/politik/in- ... 22342.html
http://www.dw.com/de/arme-l%C3%A4nder-w ... a-17000430

Deine Formel: Wohlstand = Bevölkerungswachstum ist Unsinn

Nein, meine Formel war: Wenn zu wenig Essen da ist, kann eine Population nicht wachsen(ist bei allen Tieren so). So wie es seit Anbeginn der Menschheit bis etwa vor 500 Jahren der Fall war, wo die Bevölkerung järhlich vielleicht um 0,01% stieg. Ab da hat sich das bis zur Hochzeit der Industrialisierung bis auf 2% angezogen und nimmt seit ein paar Jahren wieder ab.

Du kennst doch Maslows Bedürfnispyramide. Im Endeffekt geht es darum, dass man erst seine quantiativen Bedürfnisse befriedigt, dann seine Qualitative. Erstmal geht es darum, überhaipt Essen, Fernseher, Auto etc. zu haben. Spielt keine Rolle, welche Qualität diese haben. Kann man sich die alle locker leisten, geht es um Qualität. Besseres Essen, bessere Fernseher, bessere Autos.

Also:
bei 0€ am Tag stirbt der Mensch,
bei 1€ hat er 1 Kind,
bei 2€ hat er 3 Kinder,
dann setzt irgendwann die Qualität ein,
bei 5€ sind es nur 2 Kinder
usw.

Und wegen dem weltweit steigendem Wohlstand nimmt das Bevölkerungswachstum immer weiter ab.
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Re: Gemeinwohlökonomie

Beitragvon franktoast » Do 19. Apr 2018, 13:25

Sanity hat geschrieben:(19 Apr 2018, 13:48)
natürlich kann/sollte man sich das fragen. Und wenn man alle Informationen beisammen hätte und objektiv urteilen könnte, würde man vermutlich zu dem Schluss kommen, dass man halt einfach Pech hatte oder dem Glück leider nicht ein weinig auf die Sprünge helfen konnte, weil man nicht über genügend Privilegien verfügt (Geld, Bildung, kognitive Fähigkeiten usw.).

Ja das ist so. Menschen sind unterschiedlich und keiner hat gleich gebildete Eltern, gleich reiche Eltern, gleich gebildete Freunde etc. Ich persönlich finde es auch nicht ungerecht, wenn Kinder von gebildeter Eltern einen Vorteil haben. Ist ja trotzdem kein Freifahrtsschein. Und einer Gesellschaft bringt es gar nichts, wenn Personen mit hohem Potential künstlich nieder gedrückt werden.

Die vergleichst das Leben offenbar mit einem Spiel wie Monopoly. Der Clevere mit der richtigen Strategie gewinnt hier öfters als andere. Was kann der Clevere dafür, wenn die anderen in dem Spiel nicht so erfolgreich sind?! Das Leben ist aber kein Spiel und man hat auch nicht unendlich viele Versuche, um Erfolg zu haben. Man kann nicht selbst entscheiden, in welchem Land oder welchem Elternhaus man aufwächst, welche Gene man mitbekommt, wie der Lebensweg als Kind in entscheidenden Situationen verläuft usw. Man hat also das eigene Schicksal bis zum Erreichen des Erwachsenenalters nur begrenzt in der eigenen Hand und hat damit völlig unterschiedliche Startbedingungen. Ändern wir die Regeln in dem Monopoly-Spiel doch mal dahingehend, dass mir zu Beginn schon eine komplette Strasse gehört. Mal sehen wie oft du nun gegen mich gewinnen kannst ;)

Ich hatte keine guten Startbedingungen, bin beruflich aber trotzdem erfolgreich und kann mich nicht beklagen. Ich bin jedoch nicht so verrückt zu glauben, dass mein Erfolg nur auf meiner Leistung beruht. Ich denke vielmehr, ich hatte einfach nur Glück. Deshalb vergesse die vielen anderen Menschen aber nicht, die nicht so viel Glück hatten oder noch schlechtere Startbedingungen hatten. Die eigene Leistung am Erfolg wird sowieso viel zu oft überschätzt: ;)
http://www.businessinsider.de/forscher- ... tun-2018-3

Ah ok. Also finde ich gut, dass du das ansprichst. Beruflich erfolgreich und schon Kinder? Naja, finde ich schön, wenn du deine erarbeiteten Privilegien nicht an deine Kinder weiter reichst und die Regeln von Monopoly änderst. Dazu musst du nur den Großteil deines Vermögens und Einkommens an Ärmere geben und ganz wichtig:
Nicht viel zeit mit deinen Kinder verbringen. Denn wenn du gebildet wärst, hätten deine Kinder Privilegien gegenüber Kindern mit ungebildeten Eltern und das willst du ja nicht.

Nur denke ich, dass du ein Mensch bist. Und wenn es um irgendein vages Ziel für die Menschheit geht oder um deine Kinder, weiß ich, wie du dich entscheidest :)

PS: Um das nochmal zu verdeutlichen. Wenn du reichen Eltern (die den Großteil davon selber erarbeitet haben) alles Geld wegnimmst un des armen Eltern schenkst, dann haben die Kinder Ersterer immer noch einen haushohen Vorteil. Der Großteil der Unterschiede enstehen durch den Bildungsgrad und der Einstellung/Disziplin der Eltern. (ja und wohl auch zum Teil der vererbten Gene) Wie willst du also eine Angleichung herstellen?
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Re: Gemeinwohlökonomie

Beitragvon Sanity » Do 19. Apr 2018, 14:00

franktoast hat geschrieben:(19 Apr 2018, 14:25)

Ja das ist so. Menschen sind unterschiedlich und keiner hat gleich gebildete Eltern, gleich reiche Eltern, gleich gebildete Freunde etc. Ich persönlich finde es auch nicht ungerecht, wenn Kinder von gebildeter Eltern einen Vorteil haben. Ist ja trotzdem kein Freifahrtsschein.


Es sollte nicht vergessen werden, dass jeder einzelne Mensch in unserer Gesellschaft diese Ordnung mit trägt und dessen Gesetze achtet, die Privateigentum überhaupt erst ermöglichen. Ohne diese Akzeptanz, nennen wir es den "Gesellschaftsvertrag", wäre diese Ordnung nicht möglich und Privateigentum fände keine gesellschaftliche Akzeptanz, sondern wäre individuelle Auslegungssache. Deshalb sollte die Frage nach der Verteilungsgerechtigkeit des gesellschaftlich erarbeiteten Wohlstands auch von der Gesellschaft beantwortet werden. Welchen Nutzen hat also die Gesellschaft von Ungleichheiten? Nützt es ihr bzw. ab welchem Grad von Ungleichheit wird der "soziale Frieden" gestört und damit der gesellschaftliche Zusammenhalt gefährdet? Ich hatte oben John Rawls erwähnt. Er unterscheidet Gerechtigkeit und Gleichheit. Eine gerechte Gesellschaft kann Ungleichheiten durchaus akzeptieren, es muss nur allen nutzen und vor allem den Schwächsten in der Gesellschaft. Sogar Marx sagt, dass Menschen nicht die gleichen Voraussetzungen haben und deshalb Unterschiede bei der Entlohnung gerecht-fertigt sind. Es geht also nicht darum, jemanden etwas wegzunehmen, denn wer wem etwas wegnimmt, ist eine Frage der Anschauung ;) , sondern sich als Gesellschaft gemeinsam auf eine Art der Verteilung zu verständigen, bei der jeder einen Nutzen hat und insbesondere die Schwächsten in der Gesellschaft davon profitieren.
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Re: Gemeinwohlökonomie

Beitragvon franktoast » Do 19. Apr 2018, 14:42

Sanity hat geschrieben:(19 Apr 2018, 15:00)

Es sollte nicht vergessen werden, dass jeder einzelne Mensch in unserer Gesellschaft diese Ordnung mit trägt und dessen Gesetze achtet, die Privateigentum überhaupt erst ermöglichen. Ohne diese Akzeptanz, nennen wir es den "Gesellschaftsvertrag", wäre diese Ordnung nicht möglich und Privateigentum fände keine gesellschaftliche Akzeptanz, sondern wäre individuelle Auslegungssache. Deshalb sollte die Frage nach der Verteilungsgerechtigkeit des gesellschaftlich erarbeiteten Wohlstands auch von der Gesellschaft beantwortet werden. Welchen Nutzen hat also die Gesellschaft von Ungleichheiten? Nützt es ihr bzw. ab welchem Grad von Ungleichheit wird der "soziale Frieden" gestört und damit der gesellschaftliche Zusammenhalt gefährdet? Ich hatte oben John Rawls erwähnt. Er unterscheidet Gerechtigkeit und Gleichheit. Eine gerechte Gesellschaft kann Ungleichheiten durchaus akzeptieren, es muss nur allen nutzen und vor allem den Schwächsten in der Gesellschaft. Sogar Marx sagt, dass Menschen nicht die gleichen Voraussetzungen haben und deshalb Unterschiede bei der Entlohnung gerecht-fertigt sind. Es geht also nicht darum, jemanden etwas wegzunehmen, denn wer wem etwas wegnimmt, ist eine Frage der Anschauung ;) , sondern sich als Gesellschaft gemeinsam auf eine Art der Verteilung zu verständigen, bei der jeder einen Nutzen hat und insbesondere die Schwächsten in der Gesellschaft davon profitieren.

Was willst du damit sagen? Weil die Masse das Privateigentum des Einzelnen duldet, soll der Einzelne der Allgemeinheit etwas bezahlen(nennen wir es "Steuer")? Nein, so etwas wie Steuern gab es nie, gibt es nie und wird es nie geben. Wäre ja noch schöner...

Hast du schon ne Lösung gefunden, um diese Ungleichheit der Eltern auszugleichen? Vielleichst gibst du deine Kinder Alkoholsüchtigem aus dem Ghetto und du übernimmst dessen Kinder. Das wäre eine schöne Angleichung, wie du es dir als Ziel wünscht. Andere Vorschläge?
Ein freier Mensch muß es ertragen können, daß seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muß sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.

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