Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Realist2014 » So 18. Feb 2018, 20:06

Maltrino hat geschrieben:(18 Feb 2018, 19:55)

Das ist auch ein sehr interessantes Thema, was ich aber in einigen kurzen Sätzen abhandeln will, und zwar so:

Und da dies so ist geb ich dir meine Adresse und Kontaktdaten wenn du mich anschreibt. Dann kannst du mir allen deinen Besitz schicken. t?



was sollen derartig sinnfreie "Vorschläge"?

offensichtlich hast du meinen Post gar nicht verstanden

auch wenn DU am untersten Ende der ökonomischen Pyramide lebst, geht es dir heute BESSER als den Bewohnern vor 10 Jahren oder 20 Jahren

wenn du MEHR haben willst- DANN muss du entsprechende LEISTUNG erbringen

betteln um Besitz von anderen ist KEINE Leistung

das ist erbärmlich
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Maltrino » So 18. Feb 2018, 21:01

Realist2014 hat geschrieben:(18 Feb 2018, 20:06)

...

betteln um Besitz von anderen ist KEINE Leistung

das ist erbärmlich


Dann anderer Vorschlag: Verbrenne deinen ganzen Besitz! Dann bekommt ihn kein Bettler und du kannst beweisen, dass ein Besitzloser in Deutschland trotzdem nicht in Armut leben muss. Du sagst, dass es in Deutschland keine Armut gibt. Du weigerst dich aber auf die unterste ökonomische Stufe herabzugehen um am eigenen Leibe zu beweisen, dass auch die ganz unten gut leben. Das ist auch ein bischen erbärmlich.

PS: Bitte nicht löschen, ich find das durchaus eine sinnvolle Diskussion. Wir können hier allerlei Statistiken oder Untersuchungen raussuchen ob es Armut in Deutschland gibt oder nicht. Wir können aber auch ganz einfach jemanden fragen ob er "in Armut" leben will oder nicht. Realist sagt, dass die unterste ökonomische Schicht in Deutschland nicht in Armut lebt. Er weigert sich aber selber dieser untersten Schicht anzugehören. Was sagt uns das?
Wie ihr seht, habe ich jetzt auch ein Profilbild wo das Portrait eines großen politischen Denkers aus der Vergangenheit abgebildet ist. Damit ist jetzt jede meiner Aussagen wahr und absolut seriös.
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Realist2014 » So 18. Feb 2018, 21:09

Maltrino hat geschrieben:(18 Feb 2018, 21:01)

Dann anderer Vorschlag: Verbrenne deinen ganzen Besitz! s?



der nächste Vorschlag aus der Kategorie völlig sinnfrei


das Existenzminimum ist AUSREICHEND gemäß unserer deutschen Verfassung

PUNKT
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Realist2014 » So 18. Feb 2018, 21:11

Maltrino hat geschrieben:(18 Feb 2018, 21:01)

s. Du sagst, dass es in Deutschland keine Armut gibt. s?


stimmt

alle Statistiken beziehen sich auf die "relative Armutsgefährdung"

die beträgt 60% vom Median des Vergleichshaushaltes

somit SINKT deine "Armut" , wenn die Löhne in der Mitte sinken...

tolle Sache, oder?
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Realist2014 » So 18. Feb 2018, 21:14

Maltrino hat geschrieben:(18 Feb 2018, 21:01)

. Wir können aber auch ganz einfach jemanden fragen ob er "in Armut" leben will oder nicht. Realist sagt, dass die unterste ökonomische Schicht in Deutschland nicht in Armut lebt. Er weigert sich aber selber dieser untersten Schicht anzugehören. Was sagt uns das?


dass der Realist die nötigen Kompetenzen hat, wie der größte Teil der Bürger, um das NICHT zu müssen...

und nochmal, es gibt keine absolute Armut, sondern nur "relative Armutsgefährdung"
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon KarlRanseier » So 18. Feb 2018, 21:15

Realist2014 hat geschrieben:(18 Feb 2018, 21:11)

stimmt

alle Statistiken beziehen sich auf die "relative Armutsgefährdung"

die beträgt 60% vom Median des Vergleichshaushaltes

somit SINKT deine "Armut" , wenn die Löhne in der Mitte sinken...

tolle Sache, oder?



Wenn immer mehr Menschen ihre Mieten nicht mehr zahlen können oder den Strom abgeschaltet bekommen, dann ist das wohl auch kein Indiz für steigende Armut? :?:
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Realist2014 » So 18. Feb 2018, 21:17

KarlRanseier hat geschrieben:(18 Feb 2018, 21:15)

Wenn immer mehr Menschen ihre Mieten nicht mehr zahlen können oder den Strom abgeschaltet bekommen, dann ist das wohl auch kein Indiz für steigende Armut? :?:


wie viel sind denn "immer mehr"?

Wer ein geringes Budget hat, der muss SPARSAM leben

das gilt auch für Energie
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Ger9374 » So 18. Feb 2018, 21:18

Maltrino hat geschrieben:(18 Feb 2018, 21:01)

Dann anderer Vorschlag: Verbrenne deinen ganzen Besitz! Dann bekommt ihn kein Bettler und du kannst beweisen, dass ein Besitzloser in Deutschland trotzdem nicht in Armut leben muss. Du sagst, dass es in Deutschland keine Armut gibt. Du weigerst dich aber auf die unterste ökonomische Stufe herabzugehen um am eigenen Leibe zu beweisen, dass auch die ganz unten gut leben. Das ist auch ein bischen erbärmlich.

PS: Bitte nicht löschen, ich find das durchaus eine sinnvolle Diskussion. Wir können hier allerlei Statistiken oder Untersuchungen raussuchen ob es Armut in Deutschland gibt oder nicht. Wir können aber auch ganz einfach jemanden fragen ob er "in Armut" leben will oder nicht. Realist sagt, dass die unterste ökonomische Schicht in Deutschland nicht in Armut lebt. Er weigert sich aber selber dieser untersten Schicht anzugehören. Was sagt uns das?



Weder Realist 2014 noch meine wenigkeit haben die grösse eines Franz von Assisi,
deine Idee ist in soweit unfäir in dem du verlangst das erarbeitete und mit Leistung bezahlte von Realist 2014 zu opfern um statistisches von ihm als privatmensch beweisen zu können.
Völliger Schwachsinn, das deutsche sozialsystem
stellt sicher das niemand hungern muss. Es gewährt denen unterstützung die unterstützung nach bestimmten kriterien brauchen.Da hat es mit heranziehen von mach mal, tu mal , aber auch gar nichts gemein. Wenn ich behaupte für sozial schwache gibt es evtl. Wohngeld, dann ziehe ich auch nicht als vorbild in eine Sozialwohnung und verbrenne mein Privateigentum! So einen Schwachsinn in so einem strang , wie bei den doofen!
Jede meinung ist wichtig,sofern man eine eigene hat!
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Maltrino » So 18. Feb 2018, 22:01

Realist2014 hat geschrieben:(18 Feb 2018, 21:11)

stimmt

alle Statistiken beziehen sich auf die "relative Armutsgefährdung"

die beträgt 60% vom Median des Vergleichshaushaltes

somit SINKT deine "Armut" , wenn die Löhne in der Mitte sinken...

tolle Sache, oder?


Ich wage ja kaum noch was zu schreiben, weil du (und Ger9374) sonst wohl bald einen Herzinfarkt bekommen, aber seid drum:

Wie gesagt, frag die Institutionen die Deutschland anprangern was sie meinen, aber ja, so seltsam es klingt: Wenn diejenigen die mehr haben als ich plötzlich weniger haben, dann bin ich weniger arm. Folgendes Szenario: Ein Dorf besteht aus 10 Bewohnern und zwar 10 alten Witwen. Eine Witwe wohnt in einer Luxusvilla, die anderen in einem erbärmlichen Zelt. Das Zelt ist zwar immer noch mehr als kein Zelt aber dass diese 9 arm sind sieht man daran: 10 starke Jünglinge kommen ins Dorf und suchen Unterkunft. Alle 10 gehen zur Villa der reichen Witwe, die nun Gesellschaft hat und 10 Leute die in ihrer Luxusvilla mit anpacken können. Zu den anderen Witwen geht logischerweise niemand, denn in deren Zeltbehausungen ist es viel zu unbequem. Nun verbrennt die Villa der reichen Witwe. Sind die anderen 9 jetzt reicher? Nein, aber weniger arm. Das sieht man daran: Wieder kommen 10 starke Jünglinge ins Dorf und suchen Unterkunft. Da sie nun 10 gleich arme Witwen mit Zelt zur Auswahl haben kommt zu jeder Witwe ein Jüngling, der nun bei ihr wohnt, ihr Gesellschaft leistet und an der Reparatur des Zeltes helfen kann. Die Zerstörung des Reichtumgs des Reichen hat quasi die Armut der Armen verringert. Vielleicht ist das ja das selbe Phänomen was beim Weltkrieg passiert ist. In Deutschland wurde alles zerstört und trotzdem gab es danach das Wirtschaftswunder.

Außerdem: Die vorige Ungleichverteilung (Eine Villa, neun Zelte) hat dafür gesorgt, dass die zehn starken Jünglinge nur für die Witwe mit der Villa gearbeitet haben. Danach haben die zehn starken Männer für alle Witwen gearbeitet, da alle gleich (wenig) hatten. Die Ungleichverteilung sorgt also dafür, dass es nur sehr weniger Arbeitgeber gibt.

Um es kurz zu sagen: Ja, wenn ihr (ihr seid bestimmt nicht reich, aber ich lasse euch mal in dem Glauben) euren Besitz verliert, dann bin ich weniger arm.

Ach ja, und um nochmal auf meine Aufforderung zurückzukommen: Wenn ihr euren Reichtum durch Fleiß erarbeitet habt, dann ist es ja erst recht kein Problem, dass ihr allen Besitz verbrennt, denn ihr könnt ja, weil ihr so fleißig seid, neuen Besitz anhäufen. Muss ich ja auch. Also, jammert nicht so rum, verbrennt euer ganzes Hab und Gut, denn wenn eure Therorie stimmt, dann werdet ihr dann nicht in Armut leben und könnt problemlos, durch euren Fleiß, neuen Besitz anhäufen. Na, Herztropfen schon alle...?
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Skull » So 18. Feb 2018, 22:07

Watchful_Eye hat geschrieben:(18 Feb 2018, 19:30)

Wenn wir jetzt sagen, "das weiß man erst hinterher", könnte man sich die Debatten sparen.

Nö. :)

Der Threadersteller wollte eine gute Wirtschaftspolitik "diskutieren".
Ich fand da die Aussage von Damplok94 ziemlich sinnig.
Hätte sie auch gar nicht so auch aufgehangen.
Du wolltest daraus (dann) eine eher "philosophische" Frage machen.

Man könnte auch die Frage des Threaderstellers einfach mit dem Hinweis beantworten,
eine objekt bewertbare "gute" Wirtschaftspolitik wird es nicht geben können.
Noch weniger planbar oder einfach ankündbar.

Viele Meinungen, viele Erfahrungen, viele Standpunkte.
Unterschiedlichste Darstellungen und Sichtweisen.

Und natürlich kann und soll man (durchaus konträr) über solche Themen diskutieren.
Ob man aber zu einem Ergebnis kommen wird, ist da zu bezweifeln.
Zumindest bei "extremen" Sichtweisen und extremen Meinungen.
Gerade auch hier im Forum. :D

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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Skull » So 18. Feb 2018, 22:13

Maltrino hat geschrieben:(18 Feb 2018, 21:01)

Dann anderer Vorschlag: Verbrenne deinen ganzen Besitz! Dann bekommt ihn kein Bettler und du kannst beweisen, dass ein Besitzloser in Deutschland trotzdem nicht in Armut leben muss. Du sagst, dass es in Deutschland keine Armut gibt. Du weigerst dich aber auf die unterste ökonomische Stufe herabzugehen um am eigenen Leibe zu beweisen, dass auch die ganz unten gut leben. Das ist auch ein bischen erbärmlich.

PS: Bitte nicht löschen, ich find das durchaus eine sinnvolle Diskussion. Wir können hier allerlei Statistiken oder Untersuchungen raussuchen ob es Armut in Deutschland gibt oder nicht. Wir können aber auch ganz einfach jemanden fragen ob er "in Armut" leben will oder nicht. Realist sagt, dass die unterste ökonomische Schicht in Deutschland nicht in Armut lebt. Er weigert sich aber selber dieser untersten Schicht anzugehören.

Was sagt uns das?

Tja, was sagt uns das ?

Mir sagt es jedenfalls, das Du das Threadthema nicht ernst meinst.
Dir geht es weniger um "gute Wirtschaftspolitik".

Hier geht es allenfalls um die üblichen Schlagabtäusche.
Threadthema eigentlich egal. Das gleiche "rumhauen" mit den gleichen Usern.
Das zeigen ja auch wieder die letzten Postings.

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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Skull » So 18. Feb 2018, 22:14

Guten Abend,

ich möchte an das Threadthema erinnern.

Bei Nichtbeachtung ... werde ich den Strang (regelmässig) säubern.
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Maltrino » So 18. Feb 2018, 22:55

Skull hat geschrieben:(18 Feb 2018, 22:07)

...

Man könnte auch die Frage des Threaderstellers einfach mit dem Hinweis beantworten,
eine objekt bewertbare "gute" Wirtschaftspolitik wird es nicht geben können.
Noch weniger planbar oder einfach ankündbar.

...


Und wenn ich frage "Was ist gute Medizin" dann antwortet jemand "Was gute Medizin ist erkennt man immer erst hinterher". Ja toll. Aber wieso wählen wir dann trotzdem vorher Leute aus die Medizin betreiben dürfen?
Wie ihr seht, habe ich jetzt auch ein Profilbild wo das Portrait eines großen politischen Denkers aus der Vergangenheit abgebildet ist. Damit ist jetzt jede meiner Aussagen wahr und absolut seriös.
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Maltrino » So 18. Feb 2018, 23:00

Skull hat geschrieben:(18 Feb 2018, 22:13)

Tja, was sagt uns das ?

Mir sagt es jedenfalls, das Du das Threadthema nicht ernst meinst.
Dir geht es weniger um "gute Wirtschaftspolitik".

Hier geht es allenfalls um die üblichen Schlagabtäusche.
Threadthema eigentlich egal. Das gleiche "rumhauen" mit den gleichen Usern.
Das zeigen ja auch wieder die letzten Postings.

mfg


Hm, die angeblich sachfremde Diskussion hat mich aber gerade zur Erkenntnis gebracht, dass "Gleichheit" doch durchaus gute Wirtschaftspolitik wäre, bzw. die Folge von guter Wirtschaftspolitik wäre. Wenn nur einer alles hat, dann gibt es nur einen Arbeitgeber. Dieses Monopol wird in der Marktwirtschaft zum Marktversagen führen, zur Depression. Wennjeder gleich viel hat ist quasi jeder (und keiner) Arbeitgeber. Der Wettbewerb (in der Marktwirtschaft wichtig) wäre wieder hergestellt. Sorry wenn es wieder auf die gleiche Auseinandersetung mit den gleichen Leuten hinausläuft. Aber vielleicht muss man auch da die Frage stellen: Was sagt uns das?...
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Senexx » So 18. Feb 2018, 23:03

Die Frage, was eine gute Wirtschaftspolitik sei, ist einfach zu beantworten. Einerseits.

Eine gute Wirtschaftspolitik setzt die richtigen Rahmenbedingungen, dass sich die wirtschaftlichen Triebkräfte ungehindert entfalten können. Sie sollte nicht marktverzerrend sein, und keine überflüssigen Hürden aufbauen. Das ist ziemlich allgemein.

Andererseits, liegt der Teufel im Detail.

Wirtschaftspolitik ist wie jede andere Politik, Interessen ausgesetzt, die an ihr zerren. Und wird von Politikern gemacht, die selten von der Materie wirklich Ahnung haben. Und viele andere Bereiche tangieren das Feld der Wirtschaft, ohne dass sie unter das Rubrum "Wirtschaftspolitik" fallen.

Nehmen wir die Frage der Digitalisierung. Beim Breitband sind wird nahezu Drittweltland. Die Politik dazu wurde lange im Justizministerium gemacht ("Störerhaftung"), die Telekommunikation war früher einem eigenen Ministerium untergeordnet, welches sich als Interessenvertretung der Postbediensteten verstand. Die Verkehrsinfrastruktur wird nach wie vor von einem eigenen Ministerium verantwortet, das sich, wie im Falle von BaWü in der Hand eines Mobilitätsgegners befindet, dessen oberstes Ziel die Einschränkung des Verkehrs, nicht dessen Erleichterung ist. Die Bau- und Baulandpolitik ist in der Hand von Baulandausweisungsgegnern und Umweltschützern, die alles daran setzen, das Bauen zu verteuern.

Die Wirtschaftspolitk wird von vielen anderen Politikbereichen maßgeblich beeinflusst, ihr eigener Regelungsbereich ist minimal, sie genießt kaum Stellenwert, weshalb das einst glanzvolle Wirtschaftsministerium heute nur noch eine Karikatur seiner selbst ist. Wirtschaftspolitik wird in erster Linie als Subventionspolitik verstanden.
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Adam Smith » So 18. Feb 2018, 23:03

Maltrino hat geschrieben:(18 Feb 2018, 23:00)

Hm, die angeblich sachfremde Diskussion hat mich aber gerade zur Erkenntnis gebracht, dass "Gleichheit" doch durchaus gute Wirtschaftspolitik wäre, bzw. die Folge von guter Wirtschaftspolitik wäre. Wenn nur einer alles hat, dann gibt es nur einen Arbeitgeber. Dieses Monopol wird in der Marktwirtschaft zum Marktversagen führen, zur Depression. Wennjeder gleich viel hat ist quasi jeder (und keiner) Arbeitgeber. Der Wettbewerb (in der Marktwirtschaft wichtig) wäre wieder hergestellt. Sorry wenn es wieder auf die gleiche Auseinandersetung mit den gleichen Leuten hinausläuft. Aber vielleicht muss man auch da die Frage stellen: Was sagt uns das?...

Facebook, Google, Twitter,YouTube und Amazon dominieren ihr Geschäftsfeld. Trotzdem gibt es kein Marktversagen, weil Konkurrenz möglich ist.
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Ger9374 » So 18. Feb 2018, 23:16

Adam Smith hat geschrieben:(18 Feb 2018, 23:03)

Facebook, Google, Twitter,YouTube und Amazon dominieren ihr Geschäftsfeld. Trotzdem gibt es kein Marktversagen, weil Konkurrenz möglich ist.


Deine Selbsverliebte Sozialismusschiene zieht hier nicht.Wirtschaft braucht Konkurrenz, Konkurrenz senkt Preise und steigert die Innovation.Leistung wird belohnt durch mehr Einkommen, mehr Konsum ect.
Alles gleich verzerrt das Leistungsprinzip.
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Adam Smith » So 18. Feb 2018, 23:26

Ger9374 hat geschrieben:(18 Feb 2018, 23:16)

Deine Selbsverliebte Sozialismusschiene zieht hier nicht.Wirtschaft braucht Konkurrenz, Konkurrenz senkt Preise und steigert die Innovation.Leistung wird belohnt durch mehr Einkommen, mehr Konsum ect.
Alles gleich verzerrt das Leistungsprinzip.

Es reicht aus, wenn Konkurrenz möglich ist.
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Skull » So 18. Feb 2018, 23:40

Maltrino hat geschrieben:(18 Feb 2018, 23:00)

Wenn nur einer alles hat, dann gibt es nur einen Arbeitgeber.
Dieses Monopol wird in der Marktwirtschaft zum Marktversagen führen

Korrekt.

Daher bin auch entschieden gegen die Allmacht eines Staates. Der Staat als Arbeitgeber für alle.

Desweiteren reden wir in Deutschland, in Europa und in demokratischen Ländern...
...über marktwirtschaftliche Systeme. Über das Verhindern von Monopolen.

Somit kein reales Szenario im Rahmen von "guter Wirtschaftspolitik". ;)

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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Maltrino » Mo 19. Feb 2018, 16:57

Skull hat geschrieben:(18 Feb 2018, 23:40)

...

Daher bin auch entschieden gegen die Allmacht eines Staates. Der Staat als Arbeitgeber für alle.
...


Gerade war Bobfahren im TV. Die deutschen Fahrer, die alle sehr weit vorne lagen fuhren laut Kommentator offenbar alle mit "FES Schlitten". Mal kurz gesucht, auf der Webseite groß: Gefördert durch Bundesminnisterium fürs Innere... Deutschland: Förderland, selbst da...

Wir hatten nie eine linke Bundesregierung, die SPD hat seid gefühlter Ewigkeit keinen Bundeskanzler mehr gestellt. CDU/CSU waren fast ständig an der Macht, manchmal sogar mit der angeblich wirtschaftsliberalen FDP zusammen...

Sorry für die Polemik: Ich hör hier im Forum immer wieder so Sachen wie, dass es gut für die Wirtschaft ist wenn der Staat nicht in die Wirtschaft eingreift und die armen arm sind und die reichen reich und der Staat sich da raushalten soll und deswegen bloß nicht die linken Parteien wählen usw. Nun sagt hier aber wer, dass in Deutschland Wirtschaftspolitik zur Subventionspolitik verkommen ist, trotz CDU/CSU, FDP? Oder gerade deswegen? :?: Was ist denn wenn ich nun für die FES arbeiten würde? Wäre ich dann wieder ein Sozialschmarotzer, weil ich dann 100% vom Steuerzahler finanziert werde?

Oder kurz gefragt: Wenn der Staat sich raushalten soll aus der Wirtschaft warum machen es die angeblich "tollen" Wirtschaftsparteien (CDU/CSU,FDP) eben NICHT????
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