Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Realist2014 » Mo 19. Feb 2018, 19:59

Maltrino hat geschrieben:(19 Feb 2018, 19:59)

Ja, aber die meisten deutschen Leute mit Geld wollen kein Risiko eingehen und investieren deshalb nicht. U .....


diese "Meinung" hast du exklusiv
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Realist2014 » Mo 19. Feb 2018, 20:00

Maltrino hat geschrieben:(19 Feb 2018, 19:59)

J In Deutschland können keine Firmen wie Facebook entstehen, da so Leute wie du rumlaufen die groß aufstehen und sagen "DAS IST UNSINN!". ...



schon mal was von SAP gehört?
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Maltrino » Mo 19. Feb 2018, 20:02

Realist2014 hat geschrieben:(19 Feb 2018, 19:58)

na

DAS haben wir ja in D....

da braucht es kein BGE oder ähnlichen Mumpitz


Schon wieder so eine inkompetente Aussage. Wenn ein Bäcker sagt "Der Kuchen braucht mehr Zucker" und der Praktikant dann sagt "Wieso, da ist doch schon Zucker drin", dann ist das Blödsinn.
Wie ihr seht, habe ich jetzt auch ein Profilbild wo das Portrait eines großen politischen Denkers aus der Vergangenheit abgebildet ist. Damit ist jetzt jede meiner Aussagen wahr und absolut seriös.
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mo 19. Feb 2018, 20:02

Maltrino hat geschrieben:(19 Feb 2018, 19:53)

Wenn Wirtschaftspolitik sich darauf beschränkt den Wettbewerb aufrecht zu erhalten, der in der Marktwirtschaft (im Gegensatz zur Planwirtschaft) halt für den Wohlstand sorgt und die restliche Politik sich darauf beschränkt Sachen zu verbieten oder zu forcieren die der Markt nicht leisten kann, die aber auch wichtig sind, dann ist das glaube ich "gute Wirtschaftpolitik".

Das Problem ist natürlich vor allem der zweitere Bereich. Wenn ein Land Wirtschaftsförderung betreibt und mit Steuergeldern versucht in nem Kuhkaff High-Tech anzusiedeln, weil "für die Region" wichtig, dann ist das aus Wählersicht oder Politikersicht zwar "wünschenswert", aber insgesamt, für die Menschheit, ineffizient.


ah, ok. Verstehe ich das richtig? Du willst mehr Markt und weniger Subventionen (vereinfacht ausgedrückt)?
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Realist2014 » Mo 19. Feb 2018, 20:03

Maltrino hat geschrieben:(19 Feb 2018, 20:02)

Schon wieder so eine inkompetente Aussage. Wenn ein Bäcker sagt "Der Kuchen braucht mehr Zucker" und der Praktikant dann sagt "Wieso, da ist doch schon Zucker drin", dann ist das Blödsinn.


deinen Traum vom BGE kannst du begraben...
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Maltrino » Mo 19. Feb 2018, 20:04

Realist2014 hat geschrieben:(19 Feb 2018, 20:00)

schon mal was von SAP gehört?


SAP und nemetschek und irgendeine andere Firma. Die einzigen deutschen Firmen in der Vereinigung gegen Raumkopien oder wie das heißt. Der Rest anderswoher. Die meiste Software die in Deutschland benutzt wird kommt nicht aus Deutschland. Wie gesagt, es bringt nichts zu sagen "Wir haben doch in Deutschland auch ein bischen Zucker". Es geht um die Frage ob genug "Zucker" drin ist. Siehe vorige Antwort.
Wie ihr seht, habe ich jetzt auch ein Profilbild wo das Portrait eines großen politischen Denkers aus der Vergangenheit abgebildet ist. Damit ist jetzt jede meiner Aussagen wahr und absolut seriös.
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Realist2014 » Mo 19. Feb 2018, 20:06

Maltrino hat geschrieben:(19 Feb 2018, 20:04)

SAP und nemetschek und irgendeine andere Firma. Die einzigen deutschen Firmen in der Vereinigung gegen Raumkopien oder wie das heißt. Der Rest anderswoher. Die meiste Software die in Deutschland benutzt wird kommt nicht aus Deutschland. Wie gesagt, es bringt nichts zu sagen "Wir haben doch in Deutschland auch ein bischen Zucker". Es geht um die Frage ob genug "Zucker" drin ist. Siehe vorige Antwort.


und mit einem BGE sprießen dann die SW-Firmen aus D aus dem Boden... :D

glaubst du den Unsinn, den du versuchst hier zu verkaufen, eigentlich selber? :p
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Maltrino » Mo 19. Feb 2018, 20:26

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(19 Feb 2018, 20:02)

ah, ok. Verstehe ich das richtig? Du willst mehr Markt und weniger Subventionen (vereinfacht ausgedrückt)?


Vereinfacht ausgedrückt: Ja.

Die ganze "Netzpolitik-Bewegung", die sich zum Beispiel in der frühen Piratenpartei "gegen Monopole" und "für freien Wettbewerb" aussprach, war zum Beispiel immer eine Bewegung für mehr "Freiheit" und gegen "staatlich geförderte Monopole und Subventionen". Deshalb passte die BGE Bewegung auch ganz gut dazu. Die "echten" Netzpolitiker haben nie mehr Planwirtschaft gefordert, sondern immer "mehr Wettbewerb", damit jeder kleine Tüftler in der Wirtschaft mitmachen kann. Das wurde von der Allgemeinheit aber nie verstanden. Das was wir heute in der Politik erleben ist Resultat davon, dass die "echte" Netzpolitik, die "echte" neue Politik der Nach-Baby Boomer Generationen gescheitert ist. Was wir heute in der Politik haben sind Klientelparteien die von sich sagen dass sie "Wirtschaftspolitik" können (FDP, CSU...), die aber in Wirklichkeit Klientelpolitik für Reiche machen und linke Parteien die klassische Förderpolitik machen.

Das was zwischen 2006 und 2012 aus Stammtischen von "Netzpolitikern" und "Piraten" gefordert wurde, war schlicht "Mehr Markt" und "mehr Wettbewerb". Diese "jungen" Politiker und Aktivisten haben etwas gefordert was weder Subventionen für Reiche, noch Subventionen für andere Gruppen sind. Damit sind sie gescheitert weil keine Gruppe sich angesprochen fühlte, außer ein paar Tüftlern die genervt waren dass sie sofort Gefahr laufen ein Patent der großen Firmen zu verletzen wenn sie nur mit der Wimper zucken. Aber genau das würde die Wirtschaft und die Aktivitäten vorrantreiben: Mehr Wettbewerb. Und oh Wunder, immer wenn es darum geht dass die EU das Urheberrecht stärken "will", dann bilden sich "rein zufällig" Protestgruppen und die EU sagt "Wir würden ja gerne stärker gegen Raubkopieren vorgehen, aber die Öffentlichkeit"... Was passiert da? Meine Theorie: Man merkt zwar, dass Raubkopien illegal sein, man merkt aber auch, dass die Wirtschaft in der EU davon profitiert wenn ganz viele Leute Software haben und nichts dafür bezahlt haben. Dieser "wilde Wettbewerb", der dadurch entsteht, dass "jeder Depp" heute Software hat die eigentlich zehntausende Euro kostet und damit die erstaunlichsten Sachen macht, treibt die Wirtschaft vorran. Ist zwar "unmoralisch" in diesem Falle, weil illegal, aber ist so.

Diese ganzen seltsamen Forderungen "Mehr Kopieren", "keine künstliche Beschränkung", "keine Monopole", die die frühe, die "echte" Netzpolitik prägten, das waren alles Forderungen die sagten "Mehr Wettbewerb". Aber das wurde nicht weitergeführt weil die meisten Leute das nicht verstanden.

Die einzige politische Bewegung die "meine" Generation hervorgebracht hat hatte meiner Meinung nach als Hauptforderung "Mehr Wettbewerb". Dies wurde aber nicht verstanden.

Aber mir ist glaube ich auch klar warum es so schwierig war: In der Politik geht es halt immer darum bestimmte Gruppen anzusprechen. Die FDP faselt zwar von "Wettbewerb" hat aber in Wirklichkeit nur dann Erfolg wenn sie Subventionen an bestimmte Gruppen (Reiche...) verteilt. Diese "echte" Netzpolitik, von der ich fasel, war also zum Scheitern verurteilt da sie (zugunsten des Wettbewerbes) erstmal keine Gruppe subventionieren wollte.
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Maltrino » Mo 19. Feb 2018, 20:28

Realist2014 hat geschrieben:(19 Feb 2018, 20:06)

und mit einem BGE sprießen dann die SW-Firmen aus D aus dem Boden... :D

glaubst du den Unsinn, den du versuchst hier zu verkaufen, eigentlich selber? :p


Wir können ja auch folgendes machen: Wir nehmen allen deinen Kunden das Geld weg und geben es den Reichen. Dann geht es der Wirtschaft gut, nicht wahr? :s
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Maltrino » Mo 19. Feb 2018, 20:40

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(19 Feb 2018, 20:02)

ah, ok. Verstehe ich das richtig? Du willst mehr Markt und weniger Subventionen (vereinfacht ausgedrückt)?


Nicht, dass ich das alles unterstütze aber guck dir mal folgendes an:

https://wiki.piratenpartei.de/Monopol

Da sind Subventionen (die denn Wettbewerb verzerren oder gar Monopole herbeiführen können) zwar nicht explizit erwähnt, aber man merkt doch noch wie stark diese frühe Netzpolitik ursprünglich auf "mehr Markt" fixiert war. Problematisch wirds dann am Ende des Textes wo aus "mehr Markt" dann "mehr Kleinstaaterei" wird. Darüber müsste man diskutieren. Das was ganz untern steht "Standpunkt der AG soziale Marktwirtschaft" ist dann offenbar schon durch Neu-Mitglieder geprägt die aus der SPD übergelaufen sind und klassische Sozialdemokratie einbrachten. Aber die ursprüngliche, die "echte" Netzpolitik, die war "Mehr Markt!" in radikalster Weise.
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Maltrino » Mo 19. Feb 2018, 21:19

Juhuu, ich hab gewonnen! Ich hab "Netzpolitik" gesagt und jetzt traut sich keiner mehr was zu sagen oder zu widersprechen, da niemand seine Ahnungslosigkeit preisgeben will! Yeah!
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Watchful_Eye » Mo 19. Feb 2018, 22:25

Maltrino hat geschrieben:(19 Feb 2018, 20:26)
Diese ganzen seltsamen Forderungen "Mehr Kopieren", "keine künstliche Beschränkung", "keine Monopole", die die frühe, die "echte" Netzpolitik prägten, das waren alles Forderungen die sagten "Mehr Wettbewerb". Aber das wurde nicht weitergeführt weil die meisten Leute das nicht verstanden.

Die Ideen, an die du glaube ich denkst, basieren häufig auf den Ideen des Wissenskommunismus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wissenskommunismus

Der Begriff klingt jetzt eigentlich nicht so nach Markt.
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Skull » Mo 19. Feb 2018, 23:16

Maltrino hat geschrieben:(19 Feb 2018, 16:57)

Sorry für die Polemik

Bitte.

Deine Entschuldigung ist angekommen.

mfg
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Wähler » Di 20. Feb 2018, 06:44

Maltrino hat geschrieben:(19 Feb 2018, 20:26)
Die ganze "Netzpolitik-Bewegung", die sich zum Beispiel in der frühen Piratenpartei "gegen Monopole" und "für freien Wettbewerb" aussprach, war zum Beispiel immer eine Bewegung für mehr "Freiheit" und gegen "staatlich geförderte Monopole und Subventionen".

Gegen die Oligopole der amerikanischen Internet-Konzerne kann uns nur eine Netzpolitik der EU schützen. Die Deutschen sind zu sehr EU-Skeptiker und schauen zu wenig über ihren Tellerrand hinaus. Wir brauchen keine andere Wirtschaftspolitik, sondern überhaupt erst einmal eine Kooperation in der Wirtschafts- und Netzpolitik mit mehr Aktivität auf EU-Ebene. Rein innerdeutsche Diskussionen führen da nicht weiter.
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Adam Smith » Di 20. Feb 2018, 08:11

Wähler hat geschrieben:(20 Feb 2018, 06:44)

Gegen die Oligopole der amerikanischen Internet-Konzerne kann uns nur eine Netzpolitik der EU schützen. Die Deutschen sind zu sehr EU-Skeptiker und schauen zu wenig über ihren Tellerrand hinaus. Wir brauchen keine andere Wirtschaftspolitik, sondern überhaupt erst einmal eine Kooperation in der Wirtschafts- und Netzpolitik mit mehr Aktivität auf EU-Ebene. Rein innerdeutsche Diskussionen führen da nicht weiter.

Was ist denn an Amazon, Netflix, Twitter, Google, Facebook und YouTube verkehrt?
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Realist2014 » Di 20. Feb 2018, 08:15

Maltrino hat geschrieben:(19 Feb 2018, 20:28)

Wir können ja auch folgendes machen: Wir nehmen allen deinen Kunden das Geld weg und geben es den Reichen. Dann geht es der Wirtschaft gut, nicht wahr? :s


der nächste Mumpitz...

wann nimmst du mal zur Kenntnis, dass der Reichtum der "Reichen" im Wert ihrer UNTERNEHMEN besteht- und primär NICHT aus "Geld"?

entgegen deiner Behauptung INVESTIEREN die "reichen" ja..

DESWEGEN sind sie auch "reich"... :thumbup:
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Wähler » Di 20. Feb 2018, 17:26

Wähler hat geschrieben:(20 Feb 2018, 06:44)
Gegen die Oligopole der amerikanischen Internet-Konzerne kann uns nur eine Netzpolitik der EU schützen. Die Deutschen sind zu sehr EU-Skeptiker und schauen zu wenig über ihren Tellerrand hinaus. Wir brauchen keine andere Wirtschaftspolitik, sondern überhaupt erst einmal eine Kooperation in der Wirtschafts- und Netzpolitik mit mehr Aktivität auf EU-Ebene. Rein innerdeutsche Diskussionen führen da nicht weiter.

Adam Smith hat geschrieben:(20 Feb 2018, 08:11)
Was ist denn an Amazon, Netflix, Twitter, Google, Facebook und YouTube verkehrt?

Sie zahlen in vielen Ländern der EU keine oder zu wenige Unternehmenssteuern, zum Beispiel Apple in Irland, und Google,sowie Facebook haben gegen EU-Wettbewerbsrecht verstoßen, oder befinden sich in einem solchen rechtlichen Verfahren.
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Maltrino » Mi 21. Feb 2018, 22:39

Realist2014 hat geschrieben:(20 Feb 2018, 08:15)

der nächste Mumpitz...

wann nimmst du mal zur Kenntnis, dass der Reichtum der "Reichen" im Wert ihrer UNTERNEHMEN besteht- und primär NICHT aus "Geld"?

entgegen deiner Behauptung INVESTIEREN die "reichen" ja..

DESWEGEN sind sie auch "reich"... :thumbup:


Alter schwede...
Und wenn dich jemand fragt warum du ne dicke Villa hast, dann sagst du wohl auch "Ich tue ja auch was dafür, ich putze es, DESWEGEN habe ich das Haus! :thumbup: "
Aaaaah...
Oder um es etwas gediegener auszudrücken:
Das ist so ungefähr auf dem Niveau wie irgendwelche Philosophen versucht haben die Allmacht des absolutistischen Herrschers zu rechtfertigen. So nach dem Motte "Der König regiert, DESWEGEN ist er König! :thumbup: "? Da können wir ja froh sein, dass der Pöpel in der französischen Revolution so dumm war, dass er davon kein Wort Verstand und einfach loszog und Revolution machten.
Wie ihr seht, habe ich jetzt auch ein Profilbild wo das Portrait eines großen politischen Denkers aus der Vergangenheit abgebildet ist. Damit ist jetzt jede meiner Aussagen wahr und absolut seriös.
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon Maltrino » Mi 21. Feb 2018, 22:44

Watchful_Eye hat geschrieben:(19 Feb 2018, 22:25)

Die Ideen, an die du glaube ich denkst, basieren häufig auf den Ideen des Wissenskommunismus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wissenskommunismus

Der Begriff klingt jetzt eigentlich nicht so nach Markt.


Hm, du meinst es war nur ein Trick, dass die "Netzpolitiker" den "Wissenskommunismus" mit Worten umschrieben haben wie "Mehr Markt statt Wissensmonopole"?

Und was machen wir dann mit dem Wissenschaftsbetrieb? Brauchen wir da auch mehr "Markt", also weniger "Wissenskommunismus"? Ich glaube bevor wir das diskutieren kann ich schon jetzt aus der Diskussion aussteigen denn ich weiß ja jetzt schon wie es laufen wird: Wenn ich sage "Wir brauchen weniger Wissenskommunismus im Wissenschaftsbetrieb" dann sagen alle "Was? Du willst, dass die Pharmakonzerne alles bestimmen??????????" Und wenn ich sage "Wir brauchen mehr Wissenschaftskommunismus im Wissenschaftsbetrieb" dann sagen alle "Waaaaaaaas? Du willst weniger Markt im Wissenschaftsbetrieb?????".
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Re: Was ist "gute Wirtschaftspolitik"?

Beitragvon franktoast » Di 27. Feb 2018, 12:51

Tom Bombadil hat geschrieben:(14 Feb 2018, 10:54)

Für mich bedeutet gute Wirtschaftspolitik, wenn der erwirtschaftete Reichtum so gleichmäßig wie möglich bei den Wirtschaftssubjekten ankommt. Sicherlich wird es niemals eine gleiche Verteilung des Reichtums geben können, aber je geringer die Diskrepanz, desto besser.


Also wenn eine Wirtschaftspolitik nur darin besteht, die geschmierten Brötchen zu verteilen, ist das einfach. Anzahl der geschmierten Brötchen geteilt durch Bürger und fertig. Sehr einfach. Nur kann es dann eben sein, dass die Anzahl der geschmierten Brötchen Null ist. Dann ist die Verteilung sogar noch einfacher.
Eine gute Wirtschaftspolitik muss also auch dafür sorgen, dass die Anzahl der Brötchen möglichst hoch ist. Also muss man Anreize setzen, was der Gleichverteilung eben widerspricht.

Was ist besser? (wobei "Brötchen" für irgendwelche Güter stehen kann und ein Brötchen zum leben reicht)
1. Jeder hat ein Brötchen
2. Die oberen 10% haben jeweils 5 Brötchen, die anderen 80% jeweils 4 Brötchen und die armen 10% nur 3 Brötchen
3. Die oberen 10% haben jeweils 100 Brötchen, die anderen 80% jeweils 10 Brötchen und die armen 10% nur 5 Brötchen

Das ist keine Witzfrage. Ich denke, es gibt Leute, die bevorzugen 2 oder gar 1.

Was man hier natürlich auch noch kritisieren wird:
Vielleicht ist die Alternative zu 3. ja auch, dass man die Gesamtzahl der Brötchen anders aufteilt. Ich verneine das. Reiche Unternehmer sind für eine Wirtschaft enorm wichtig, denn sie sind es, die die Produktion am besten steuern können und eben Konsum zu Gunsten von Investition zurückhalten (bestimmt durch den Konsumenten)
Ein freier Mensch muß es ertragen können, daß seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muß sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.

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