Thatchers Wirtschaftspolitik

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Re: Thatchers Wirtschaftspolitik

Beitragvon Alter Stubentiger » Mi 17. Jan 2018, 20:03

rain353 hat geschrieben:(17 Jan 2018, 17:01)

Der Markt sind Menschen, die miteinander handeln... Die können für sich selber entscheiden, was sie kaufen und wo sie sich das kaufen... Und Erhard war ein "Marktradikaler" bzw. Neoliberaler, der von seinen Mitarbeiter das Konzept der "Sozialen Marktwirtschaft entwickeln ließ....

In seinem Buch spricht er in fast keiner einzigen Silbe(vllt paar Mal) von "Sozialer Marktwirtschaft", sondern eher von Marktwirtschaft bzw. Marktwirtschaft überwindet Planwirtschaft... Der Staat kann Firmen zwingen sich zusammenzuschließen... Die Nationalsozialisten haben die Wirtschaft zentralisiert, um sie dann zu einer Kriegswirtschaft umzuformen....


Markt kann nur unter Partnern auf Augenhöhe ohne Marktaufsicht funktionieren. Und es ist nun mal so daß der Einzelne als Marktteilnehmer nur wenig Marktmacht hat. Die multinationalen Unternehmen haben die Macht. Und ohne einen Staat der regulierend eingreift entstehen nun mal Kartelle die die Preise diktieren. Das war schon im alten Rom so. Das ist auch heute noch so. Wie schaffst du es sich den Tatsachen so zu verweigern.

Und hör auf Erhardt als einen angeblichen Vorkämpfer der Marktradikalen zu mißbrauchen. Ich habe den Unfug jetzt schon mehrfach widerlegt. Aber du bringst den Quatsch immer wieder. Ohne Fakten. Ohne Quellen. Ohne irgend etwas von Substanz. Beweis durch Behauptung.....
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Re: Thatchers Wirtschaftspolitik

Beitragvon Alter Stubentiger » Mi 17. Jan 2018, 20:12

rain353 hat geschrieben:(17 Jan 2018, 19:15)

Das war auch der klügere Weg, bloß hatte Thatcher keine andere Wahl, da die Labour-Sozialisten so rot-konservativ dachten, dass sie keinen Strukturwandel eingeleitet hatten, so, dass Thatcher mit dem Rücken zur Wand stand.... Das was du machst, nennt sich Cherry picking... Fast genau so , als ob man sagen würde, die anderen Länder haben eine höhere Steuerquote auf ihr Vermögen , bloß wir nicht.... Die anderen Länder haben aber nicht so wenig Netto vom Brutto....


Was Thatcher gemacht hat war kein Strukturwandel, der wäre nötig und richtig gewesen. Sie machte einen radikalen Kahlschlag. Und dies war nicht nötig. Der Gipfel der Unverfrorenheit war allerdings die Einführung der Kopfsteuer für die Briten. Das kostete ihr dann zurecht den Kopf. Ich kann ehrlich nicht nachvollziehen wie man Thatcher gut finden kann. Bei vielen Briten ist sie bis heute verhasst.
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Re: Thatchers Wirtschaftspolitik

Beitragvon rain353 » Mi 17. Jan 2018, 22:31

Alter Stubentiger hat geschrieben:(17 Jan 2018, 20:03)

Markt kann nur unter Partnern auf Augenhöhe ohne Marktaufsicht funktionieren. Und es ist nun mal so daß der Einzelne als Marktteilnehmer nur wenig Marktmacht hat. Die multinationalen Unternehmen haben die Macht. Und ohne einen Staat der regulierend eingreift entstehen nun mal Kartelle die die Preise diktieren. Das war schon im alten Rom so. Das ist auch heute noch so. Wie schaffst du es sich den Tatsachen so zu verweigern.

Und hör auf Erhardt als einen angeblichen Vorkämpfer der Marktradikalen zu mißbrauchen. Ich habe den Unfug jetzt schon mehrfach widerlegt. Aber du bringst den Quatsch immer wieder. Ohne Fakten. Ohne Quellen. Ohne irgend etwas von Substanz. Beweis durch Behauptung.....


Ich hab sein Buch gelesen und 2/3 davon geht nur um die Streitigkeiten mit den Sozis, die alles taten, um ihn aus dem Amt zu fegen und teilweise auch beleidigten.......("Sie sind kein Mann")
Jetzt ist lustig, dass er von den Sozis vereinnahmt wird....
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Re: Thatchers Wirtschaftspolitik

Beitragvon BlueMonday » Do 18. Jan 2018, 14:39

Welche Kartelle sollen das denn sein, die auf einem "freien Markt" entstanden sind, also gänzlich ohne politische Hilfe oder Eingriffe?

Wenn zwei Anbieter einen hohen Preis verabreden, dann freut sich der Dritte, für den dadurch mehr Raum ist. Was sollte ihn daran hindern? Die anderen müssten schon Gewalt anwenden, also das politische Mittel ergreifen. Das marktförmige Mittel, ein Kartell zu unterlaufen, ist hingegen das günstigere Angebot.
Der Ruf nach Papa Staat ist freilich ungleich bequemer.

Erhard ist da sicherlich auch einer weitestgehend unhistorischen Mythe aufgesessen. Und mit dem "starken Staat" schafft man ja die denkbar größte Machtkonzentration und mit ihr ungeheures Missbrauchspotential. Wobei nun Erhard das heutige staatliche Ausmaß entschieden ablehnen würde. Da hätte man ja nun aus "ordoliberaler Sicht" vor allem vor der Türe des Staates selbst massiv zu kehren und aufzuräumen. Allein die ganzen Tarifkartelle auf dem Arbeitsmarkt... alles politisch geschaffen.
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Re: Thatchers Wirtschaftspolitik

Beitragvon Alter Stubentiger » Do 18. Jan 2018, 15:53

BlueMonday hat geschrieben:(18 Jan 2018, 14:39)

Welche Kartelle sollen das denn sein, die auf einem "freien Markt" entstanden sind, also gänzlich ohne politische Hilfe oder Eingriffe?

Wenn zwei Anbieter einen hohen Preis verabreden, dann freut sich der Dritte, für den dadurch mehr Raum ist. Was sollte ihn daran hindern? Die anderen müssten schon Gewalt anwenden, also das politische Mittel ergreifen. Das marktförmige Mittel, ein Kartell zu unterlaufen, ist hingegen das günstigere Angebot.
Der Ruf nach Papa Staat ist freilich ungleich bequemer.

Erhard ist da sicherlich auch einer weitestgehend unhistorischen Mythe aufgesessen. Und mit dem "starken Staat" schafft man ja die denkbar größte Machtkonzentration und mit ihr ungeheures Missbrauchspotential. Wobei nun Erhard das heutige staatliche Ausmaß entschieden ablehnen würde. Da hätte man ja nun aus "ordoliberaler Sicht" vor allem vor der Türe des Staates selbst massiv zu kehren und aufzuräumen. Allein die ganzen Tarifkartelle auf dem Arbeitsmarkt... alles politisch geschaffen.


Kartelle und Preisabsprachen kann man nicht wegdiskutieren. Die entstehen wenn dem Markt keine Regeln vorgegeben werden um dies zu unterbinden. Wenn Unternehmen eine kritische Größe und damit Marktmacht haben können sie sich auch absprechen die unliebsame Konkurrenz durch zu niedrige Preise vom Markt zu fegen oder sie aufzukaufen. Oder man bricht irgendwelche Patentstreitigkeiten vom Zaun um die günstige Konkurrenz zu ruinieren. Es gibt da viele Möglichkeiten und alle werden und wurden genutzt. Das war schon im alten Rom so.

Und die OPEC war in den 70ern ein so starkes Kartell daß sie der Welt den Ölhahn zudrehen konnte! Wo war da der Markt als in D. das Öl knapp wurde und das Kartell anschließend die Preise auf über 30$ pro Barrell Rohöl festsetzte? Der Markt besteht nicht nur aus Angebot und Nachfrage. Das ist so ein Mythos. In Wirklichkeit ist jeder Marktteilnehmer bemüht seine eigenen Vorstellungen vom Markt durchzudrücken. Auch und gerade auf Kosten anderer. Wer anderer als der Staat soll denn darauf achten das alles mit rechten Dingen zugeht? Der Markt? Hat noch nie nirgends funktioniert. Markt braucht Regeln. Da gibts nichts dran zu rütteln.
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Re: Thatchers Wirtschaftspolitik

Beitragvon KarlRanseier » Do 18. Jan 2018, 16:14

Alter Stubentiger hat geschrieben:(18 Jan 2018, 15:53)

Kartelle und Preisabsprachen kann man nicht wegdiskutieren. Die entstehen wenn dem Markt keine Regeln vorgegeben werden um dies zu unterbinden. Wenn Unternehmen eine kritische Größe und damit Marktmacht haben können sie sich auch absprechen die unliebsame Konkurrenz durch zu niedrige Preise vom Markt zu fegen oder sie aufzukaufen. Oder man bricht irgendwelche Patentstreitigkeiten vom Zaun um die günstige Konkurrenz zu ruinieren. Es gibt da viele Möglichkeiten und alle werden und wurden genutzt. Das war schon im alten Rom so.

Und die OPEC war in den 70ern ein so starkes Kartell daß sie der Welt den Ölhahn zudrehen konnte! Wo war da der Markt als in D. das Öl knapp wurde und das Kartell anschließend die Preise auf über 30$ pro Barrell Rohöl festsetzte? Der Markt besteht nicht nur aus Angebot und Nachfrage. Das ist so ein Mythos. In Wirklichkeit ist jeder Marktteilnehmer bemüht seine eigenen Vorstellungen vom Markt durchzudrücken. Auch und gerade auf Kosten anderer. Wer anderer als der Staat soll denn darauf achten das alles mit rechten Dingen zugeht? Der Markt? Hat noch nie nirgends funktioniert. Markt braucht Regeln. Da gibts nichts dran zu rütteln.



Öl ist, objektiv betrachtet, viel zu billig. Anderenfalls könnten die "Industriestaaten" nicht auf Kosten der Ölförderstaaten schmarotzen. Für jedem Liter in Deutschland verkauften Benzins bekommt die Schwarze Null mehr Geld als Förderstaat und Ölmulti ZUSAMMEN. Die Mineralölsteuer ist nach Einkommen- und Mehrwertsteuer die drittwichtigste Einnahmequelle Deutschlands!
Die Fördermenge müsste mindestens um die Hälfte reduziert werden, um halbwegs realistische Preise zu erzielen.
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Re: Thatchers Wirtschaftspolitik

Beitragvon Alter Stubentiger » Do 18. Jan 2018, 17:58

KarlRanseier hat geschrieben:(18 Jan 2018, 16:14)

Öl ist, objektiv betrachtet, viel zu billig. Anderenfalls könnten die "Industriestaaten" nicht auf Kosten der Ölförderstaaten schmarotzen. Für jedem Liter in Deutschland verkauften Benzins bekommt die Schwarze Null mehr Geld als Förderstaat und Ölmulti ZUSAMMEN. Die Mineralölsteuer ist nach Einkommen- und Mehrwertsteuer die drittwichtigste Einnahmequelle Deutschlands!
Die Fördermenge müsste mindestens um die Hälfte reduziert werden, um halbwegs realistische Preise zu erzielen.


Dann hast du eine Situation wie 1973. Weiß nicht ob dies gut wäre für den normalen Bürger. Denn den triffts. Und du glaubst doch nicht im Ernst daß in Nigeria und Angola die zusätzlichen Dollars an die Bevölkerung weitergereicht wird? Dein Vorschlag schafft eine Situation die keinem hilft außer ein paar Scheichs und korrupten Potentaten in Afrika.
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Re: Thatchers Wirtschaftspolitik

Beitragvon Dampflok94 » Do 18. Jan 2018, 19:12

BlueMonday hat geschrieben:(18 Jan 2018, 14:39)

Welche Kartelle sollen das denn sein, die auf einem "freien Markt" entstanden sind, also gänzlich ohne politische Hilfe oder Eingriffe?

Mal so ein paar Beispiel aus diesem Jahrtausend. Aber eben nur Beispiele.#
LKW-Kartell
Bier-Kartell
Kaffee-Kartell
Zuckerkartell
Schienen-Kartell

Und das waren halt lange nicht alle, die aufflogen. Und da es sehr unwahrscheinlich ist, daß ausgerechnet diese Form der Kriminalität eine 100%ige Aufklärungsquote hat, gibt es bestimmt auch einige unentdeckte Fälle.

Manch einer hier glaubt wohl, es gäbe für einen Unternehmer nichts schöneres, als sich in den Konkurrenzkampf zu stürzen. Aber dem ist mitnichten so. Das ist nämlich andtrengend und nicht ungefährlich. Nehmen wir Händler von Obst und Gemüse auf einem Wochenmarkt, der dort einen Konkurrenten hat. Bei einem harten Konkurrenzkampf muß man ständig aufpassen. Wie ändern sich die Preise. Muß ich meine anpassen. Wenn es nach unten geht, leidet die Marge. Da ist es viel einfacher, sich mit dem anderen abzusprechen. Das müssen dann nicht mal Mondpreise sein, aber es macht das Leben eben leichter.

Der Versuch Kartelle oder Monopole zu bilden sind natürlicher Teil des Kapitalismus. Denn sie ermöglichen nun mal eine besonders hohe Kapitalrendite, was ja schließlich Ziel der ganzen Veranstaltung ist.
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Re: Thatchers Wirtschaftspolitik

Beitragvon BlueMonday » Do 18. Jan 2018, 23:18

Alter Stubentiger hat geschrieben:(18 Jan 2018, 15:53)

Kartelle und Preisabsprachen kann man nicht wegdiskutieren. Die entstehen wenn dem Markt keine Regeln vorgegeben werden um dies zu unterbinden. Wenn Unternehmen eine kritische Größe und damit Marktmacht haben können sie sich auch absprechen die unliebsame Konkurrenz durch zu niedrige Preise vom Markt zu fegen oder sie aufzukaufen. Oder man bricht irgendwelche Patentstreitigkeiten vom Zaun um die günstige Konkurrenz zu ruinieren. Es gibt da viele Möglichkeiten und alle werden und wurden genutzt. Das war schon im alten Rom so.

Und die OPEC war in den 70ern ein so starkes Kartell daß sie der Welt den Ölhahn zudrehen konnte! Wo war da der Markt als in D. das Öl knapp wurde und das Kartell anschließend die Preise auf über 30$ pro Barrell Rohöl festsetzte? Der Markt besteht nicht nur aus Angebot und Nachfrage. Das ist so ein Mythos. In Wirklichkeit ist jeder Marktteilnehmer bemüht seine eigenen Vorstellungen vom Markt durchzudrücken. Auch und gerade auf Kosten anderer. Wer anderer als der Staat soll denn darauf achten das alles mit rechten Dingen zugeht? Der Markt? Hat noch nie nirgends funktioniert. Markt braucht Regeln. Da gibts nichts dran zu rütteln.


Natürlich kann man daran prima rütteln.
Denn "Markt" ist nichts anderes als eine Name für ein bestimmtes Benehmen oder Umgehen miteinander. Der Markt "braucht" also keine Regeln, schon gar nicht beständig neue, sondern er ist nichts anderes als diese Regeln. Ein überschaubarer, bewährter Satz an Regeln. Die wesentliche Regel besteht darin, das Eigentum des anderen unangetastet zu lassen, es zu respektieren. Der Tausch ist dabei die Grundoperation des Marktes, das ausschlagbare Angebot. Das meint Ludwig Erhard auch mit seiner Bemerkung, dass der Markt nicht erst sozial gemacht werden muss, denn er ist es per Definition.

Wer diesen Rahmen nun verlässt, benimmt sich nicht mehr marktförmig, sondern er wird dann gewalttätig oder betrügerisch, schaltet in den politischen Modus um, nimmt also ohne Einwilligung des Gegenübers, greift ungefragt zu, zwingt zur Abgabe, zum Tribut usw. Ich bin der Letzte, der behaupten würde, dass dies nicht geschieht. Übergriffig zu werden, zu stehlen usw., das ist ein mögliches Verhalten, war immer eine Option ... wenn auch nur eine sehr kurzsichtige und asoziale. Nur alle können nicht zum Dieb oder Räuber werden. Es muss immer genügend produktive Menschen geben. Der politische Modus kann aus sich heraus selbst nichts schaffen, er kann immer nur da zugreifen, wo schon etwas ist, es umverteilen. Der Staat ist immer ein später Hinzutretender. Schon aus dieser unhintergehbaren Chronologie wird klar, dass er keine Voraussetzung sein kann, jedenfalls nicht für das Produktive. Vielmehr ist es umgdreht: das Produktive ist Voraussetzung für den Raub.
Und es ist ja ganz einsichtig und klar: Wenn man mehr marktförmiges Benehmen, mehr Markt auf der Welt haben will, muss man sich schlicht marktförmig benehmen, seinen Beitrag leisten, etwas anbieten, Möglichkeiten für andere Menschen schaffen. Wer hingegen zum politischen Gewaltmittel greift, wird nicht mehr Markt schaffen, sondern das Gegenteil erreichen.

Patente? Das ist ja nun wieder etwas durch und durch politisch Geschaffenes, das "Ideen" künstlich schützt und die Kosten für andere Akteure mittels Staatsgewalt treibt. Freier Markt hieße hingegen, dass man seinen technologischen Vorsprung durch eine Idee nutzt, aber niemand anderen daran hindert Gleiches zu tun und nachzueifern. Man stellt sich eben dem Wettbewerb.

Und die OPEC ist ein supranationales Monsterkonstrukt aus Staaten mit Ministern und Generalsekretären und dem ganzen Etatistenzauber. Völlig absurd so etwas mit "freien Markt" in Verbindung zu bringen.
Selbst als Megakartell hat es die üblichen Probleme eines Kartells, dass die Absprachen doch immer wieder unterlaufen werden und wurden und die Preise nicht dauerhaft "oben" gehalten werden können, dass es Ausscherer gibt, die ihr Angebot ungehindert machen wollen und sich ihre angebotene Menge und ihre Preise nicht länger diktieren lassen wollen. Um das zu verhindern braucht man schon den totalen Übergriff, die totalitäre Intervention weltweit. Damit kann man das wirkliche Monopol schaffen.
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Re: Thatchers Wirtschaftspolitik

Beitragvon rain353 » Fr 19. Jan 2018, 00:25

Ganz ohne Staat geht es nicht, aber der soll nicht aktiv im Markt eingreifen ala Keynes (wie z.B. unter NS-Regime) > Kriegskeynianismus...

Übrigens unter Erhard war der Staatsanteil an der Wirtschaft einer der niedrigsten der Industrieländer... Selbst die USA waren noch begeistert vom Keynesianismus, außer Westdeutschland... Dann kam Brandt.....
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Re: Thatchers Wirtschaftspolitik

Beitragvon Dampflok94 » Fr 19. Jan 2018, 09:15

rain353 hat geschrieben:(19 Jan 2018, 00:25)

Ganz ohne Staat geht es nicht, aber der soll nicht aktiv im Markt eingreifen ala Keynes (wie z.B. unter NS-Regime) > Kriegskeynianismus...

Übrigens unter Erhard war der Staatsanteil an der Wirtschaft einer der niedrigsten der Industrieländer... Selbst die USA waren noch begeistert vom Keynesianismus, außer Westdeutschland... Dann kam Brandt.....

Keynes mit dem Dritten Reich in Verbindung zu bringen ist nicht nur ein Griff ins Klo, es ist perfide. :mad:

Hitlers Wirtschaftspolitik hatte nur einen Zweck. Die Aufrüstung zu ermöglichen um seine Eroberungskriege zu führen. Das hat mit Keynes aber auch gar nix zu tun.

Und in die USA hat das auch erst nach Beginn der großen Depression Einzug gehalten. Als nämlich die Laissez-faire Politik, also den kaum vorhandenen Eingriff in die Wirtschaft, keinen Ausweg aus der Krise brachte. Und man erst mit Roosevelts New Deal langsam aus dieser kam.

Ob die Tatsache einer niedrigen Staatsquote an sich schon etwas positives ist, kann mit Fug und Recht bestritten werden. Denn daß eine freie Wirtschaft immer beste Ergebnisse garantiert, ist schlicht nicht wahr. In den Wirtschaftswissenschaften ist man sich bis heute nicht einig, warum es so etwas wie Konjunkturzyklen überhaupt gibt. Nach der reinen lehre dürfte so etwas gar nicht sein. Aber die Anhänger der freien Wirtschaft machen sich da immer einen schlanken Fuß. Wenn die Wirtschaft danieder liegt, war sie natürlich nicht frei genug. Kann ja gar nicht anders sein. Denn nicht sein kann was nicht sein darf.
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Re: Thatchers Wirtschaftspolitik

Beitragvon BlueMonday » Fr 19. Jan 2018, 11:15

Dampflok94 hat geschrieben:(19 Jan 2018, 09:15)

Keynes mit dem Dritten Reich in Verbindung zu bringen ist nicht nur ein Griff ins Klo, es ist perfide. :mad:


Perfide wäre es, diese unübersehbare Verbindung deart argumentlos wegzuwischen und damit nichts aus der Geschichte lernen zu wollen.

Das Dritte Reich verfolgte praktisch keynesianische Rezepte, diesen unheilvollen Ankurbelungsverschuldungsinterventionismus. Keynes selbst schrieb im dt. Vorwort seiner "General Theory", seinem Hauptwerk, dass seine Theorie am besten in einem "totalitären Staat" adaptiert werden könne. "Hitler found a cure against unemployment before Keynes was finished explaining it." schrieb die Sozialistin Joan Robinson. Hitler hatte damit zeitweise ja scheinbaren Erfolg, wurde bewundert, gerade von den Keynesianern dieser Zeit, die sich in ihren Vorstellungen bestätigt fühlten. Da war einer, der mit eiserner Hand die Wirtschaft in Ketten legte, der die Wirtschaft lenkte in nahezu jedem Aspekt, der endlich handelte und eingriff, der Programme auflegte. Hitler war praktisch der "New Deal" für Deutschland. Aber es war voraussehbar kein nachhaltiger Erfolg, es war nur eine künstlich abgepumpte Blase, die dann im 2. Weltkrieg jäh platzte und einen gewaltigen Schutthaufen hinterließ. In Deutschland lernte man in Gestalt Ludwig Erhards zumindest zeitweise etwas aus dieser Erfahrung.
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Re: Thatchers Wirtschaftspolitik

Beitragvon Skull » Fr 19. Jan 2018, 12:23

Guten Tag,

ich möchte ausdrücklich davor WARNEN, das Thema

Thatcher und deren Wirtschaftspolitik

zu einem Thema

Hitler und seine Wirtschaftspolitik

zu machen.

Es spricht nichts dagegen, Vergleiche (ob sinnvoll oder sinnhaft, sei dahingestellt) anzustellen.
Ein ... oder das Hauptthema wird es hier nicht werden.
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Re: Thatchers Wirtschaftspolitik

Beitragvon Alter Stubentiger » Fr 19. Jan 2018, 15:30

BlueMonday hat geschrieben:[url=http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=4108427#p4108427]

Und die OPEC ist ein supranationales Monsterkonstrukt aus Staaten mit Ministern und Generalsekretären und dem ganzen Etatistenzauber. Völlig absurd so etwas mit "freien Markt" in Verbindung zu bringen.
Selbst als Megakartell hat es die üblichen Probleme eines Kartells, dass die Absprachen doch immer wieder unterlaufen werden und wurden und die Preise nicht dauerhaft "oben" gehalten werden können, dass es Ausscherer gibt, die ihr Angebot ungehindert machen wollen und sich ihre angebotene Menge und ihre Preise nicht länger diktieren lassen wollen. Um das zu verhindern braucht man schon den totalen Übergriff, die totalitäre Intervention weltweit. Damit kann man das wirkliche Monopol schaffen.


Es ist ein Beispiel dafür wie man dem Markt aushebelt.Und solche Beispiele gibt es zuhauf. Das ein Kartell "ewig" halten muß behauptet keiner. Manche werden "Opfer" des Kartellrechts, andere zerfallen und zerstreiten sich. Aber es gibt täglich neue Versuche den Markt zu unterlaufen. Das ist nun mal so.

Und Erhardt hat dem Markt Grenzen gesetzt. Das ist gesichertes geschichtliches Wissen. Das kannst du nicht wegdiskutieren. Also spar dir deine alternativen Fakten.
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Re: Thatchers Wirtschaftspolitik

Beitragvon Alter Stubentiger » Fr 19. Jan 2018, 15:31

rain353 hat geschrieben:(19 Jan 2018, 00:25)

Ganz ohne Staat geht es nicht, aber der soll nicht aktiv im Markt eingreifen ala Keynes (wie z.B. unter NS-Regime) > Kriegskeynianismus...

Übrigens unter Erhard war der Staatsanteil an der Wirtschaft einer der niedrigsten der Industrieländer... Selbst die USA waren noch begeistert vom Keynesianismus, außer Westdeutschland... Dann kam Brandt.....


Selten so einen Unsinn gelesen.
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Re: Thatchers Wirtschaftspolitik

Beitragvon Alter Stubentiger » Fr 19. Jan 2018, 15:35

Dampflok94 hat geschrieben:(19 Jan 2018, 09:15)

Keynes mit dem Dritten Reich in Verbindung zu bringen ist nicht nur ein Griff ins Klo, es ist perfide. :mad:

Hitlers Wirtschaftspolitik hatte nur einen Zweck. Die Aufrüstung zu ermöglichen um seine Eroberungskriege zu führen. Das hat mit Keynes aber auch gar nix zu tun.

Und in die USA hat das auch erst nach Beginn der großen Depression Einzug gehalten. Als nämlich die Laissez-faire Politik, also den kaum vorhandenen Eingriff in die Wirtschaft, keinen Ausweg aus der Krise brachte. Und man erst mit Roosevelts New Deal langsam aus dieser kam.

Ob die Tatsache einer niedrigen Staatsquote an sich schon etwas positives ist, kann mit Fug und Recht bestritten werden. Denn daß eine freie Wirtschaft immer beste Ergebnisse garantiert, ist schlicht nicht wahr. In den Wirtschaftswissenschaften ist man sich bis heute nicht einig, warum es so etwas wie Konjunkturzyklen überhaupt gibt. Nach der reinen lehre dürfte so etwas gar nicht sein. Aber die Anhänger der freien Wirtschaft machen sich da immer einen schlanken Fuß. Wenn die Wirtschaft danieder liegt, war sie natürlich nicht frei genug. Kann ja gar nicht anders sein. Denn nicht sein kann was nicht sein darf.


Es dürfte ihnen auch schwer fallen zu erklären warum die ach so unfreie Wirtschaft in D. soviel besser läuft als die vom Thatcherismus "befreite" britische Wirtschaft. Die lebt nämlich zu einem großen Teil von der von allen Regeln befreiten Finanzindustrie. Mit allen Risiken. Schließlich mussten auch die Briten Banken verstaatlichen in der Finanzkrise.
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Re: Thatchers Wirtschaftspolitik

Beitragvon rain353 » Sa 20. Jan 2018, 22:14

Alter Stubentiger hat geschrieben:(19 Jan 2018, 15:35)

Es dürfte ihnen auch schwer fallen zu erklären warum die ach so unfreie Wirtschaft in D. soviel besser läuft als die vom Thatcherismus "befreite" britische Wirtschaft. Die lebt nämlich zu einem großen Teil von der von allen Regeln befreiten Finanzindustrie. Mit allen Risiken. Schließlich mussten auch die Briten Banken verstaatlichen in der Finanzkrise.


Der Nachteil Thatchers war vor allem, dass die Automobilindustrie entgültig ruiniert war, da die Labour Regierungen nicht in der Lage waren, die Steuern so zu senken, dass man auch investieren bzw. Unternehmen(sprich: Zulieferungsbetriebe) gründen kann.

Und ein Vorteil Deutschlands, den es schon immer gab, war ja , dass die Automobilindustrie die Kernindustrie Deutschlands war und, dass der Staatsanteil unter Erhard an der Wirtschaft, im heutigen Vergleich ziemlich niedrig war..(damals ging es um die Frage Planwirtschaft oder Marktwirtschaft, um nichts anderes)

Jetzt will man ein Steuerkartell bilden, anstatt die Unternehmenssteuer zu senken, was dazu führen wird, dass noch mehr Investoren nach den USA abwandern....(Trump wird sich freuen)

Was hält denn einem davon ab, da zu investieren, wo die Unternehmssteuern sehr viel niedriger sind????
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Re: Thatchers Wirtschaftspolitik

Beitragvon Orwellhatterecht » So 21. Jan 2018, 13:18

Alter Stubentiger hat geschrieben:(17 Jan 2018, 20:12)

Was Thatcher gemacht hat war kein Strukturwandel, der wäre nötig und richtig gewesen. Sie machte einen radikalen Kahlschlag. Und dies war nicht nötig. Der Gipfel der Unverfrorenheit war allerdings die Einführung der Kopfsteuer für die Briten. Das kostete ihr dann zurecht den Kopf. Ich kann ehrlich nicht nachvollziehen wie man Thatcher gut finden kann. Bei vielen Briten ist sie bis heute verhasst.



Ich bin zwar kein Brite, aber mir ist die Dame auch verhasst. In der EU verlange sie immer von anderen, vor allem von Deutschland, einseitige Vorteile, selbst dagegen war sie nie zu Zugeständnissen an andere bereit. Und dass ein Großteil der Briten sie nicht mehr haben wollte und geradezu hasste, findet mein vollstes Verständnis!
Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen!“
(Friedrich Schiller)
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Re: Thatchers Wirtschaftspolitik

Beitragvon Alter Stubentiger » So 21. Jan 2018, 15:24

rain353 hat geschrieben:(20 Jan 2018, 22:14)

Der Nachteil Thatchers war vor allem, dass die Automobilindustrie entgültig ruiniert war, da die Labour Regierungen nicht in der Lage waren, die Steuern so zu senken, dass man auch investieren bzw. Unternehmen(sprich: Zulieferungsbetriebe) gründen kann.

Und ein Vorteil Deutschlands, den es schon immer gab, war ja , dass die Automobilindustrie die Kernindustrie Deutschlands war und, dass der Staatsanteil unter Erhard an der Wirtschaft, im heutigen Vergleich ziemlich niedrig war..(damals ging es um die Frage Planwirtschaft oder Marktwirtschaft, um nichts anderes)

Jetzt will man ein Steuerkartell bilden, anstatt die Unternehmenssteuer zu senken, was dazu führen wird, dass noch mehr Investoren nach den USA abwandern....(Trump wird sich freuen)

Was hält denn einem davon ab, da zu investieren, wo die Unternehmssteuern sehr viel niedriger sind????


Man sollte sich da in keine ruinnöse Steuerspirale locken lassen. US-Firmen sind im Gegenzug für die Steuersenkungen verpflichtet worden ihre Auslandsgewinne zu versteuern. Und es gibt kein Schlupfloch. Dafür aber einen ermäßigten Steuersatz. Der ist in meinen Augen zu niedrig denn angesichts des "Shutdown" sieht man ja das die US-Steuereinnahmen viel zu niedrig sind im Kontext mit den Ausgaben. Wenn wir uns also weiter durch immer geringere Steuern für die Multis ruinieren werden wir auch Probleme bekommen unsere Institutionen und Pensionen zu bezahlen. Viele EU-Staaten haben dies heute schon. Amerikas Weg ist also ein Irrweg der Amazon und Apple gut tut aber das Staatswesen ruiniert.

Der englischen Automobilindustrie fehlte es an Ideen und Innovationen. Daran sind die kaputtgegangen. Guck dir auf Wikipedia mal British Leyland Automodelle an. Der Markt hat Automobilmarken wie British Leyland oder Lloyd hinweggefegt weil sie die Zeichen der Zeit nicht erkannt haben. Und Rolls Royce hatte dagegen auch unter Labour Bestand. Auch mit zusätzlichen Standbeinen wie dem Flugzeugmototenbau. Deine Analyse der britischen Automobilindustrie ist monokausal: Labour war schuld. Aber es gibt andere Gründe für den Niedergang.
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Re: Thatchers Wirtschaftspolitik

Beitragvon 3x schwarzer Kater » So 21. Jan 2018, 15:32

Alter Stubentiger hat geschrieben:(21 Jan 2018, 15:24)

Man sollte sich da in keine ruinnöse Steuerspirale locken lassen. US-Firmen sind im Gegenzug für die Steuersenkungen verpflichtet worden ihre Auslandsgewinne zu versteuern. Und es gibt kein Schlupfloch. Dafür aber einen ermäßigten Steuersatz..


Aha ... das kannst du sicher mal genauer erkäutern. Vorallem wie das mit den DBAs zusammenpasst. Sind die jetzt geändert worden?
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)

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