Vermögensgerechtigkeit

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fullofshiticus
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon fullofshiticus » Di 14. Nov 2017, 23:20

Thomas I hat geschrieben:(14 Nov 2017, 22:54)

Ach, ich dachte wir haben eine so furchtbare Spaltung??

Verursachen Zinsen in Deutschland jetzt doch kein Leid?


Leid verursacht, dass 67 Menschen mehr als die Hälfte des gesamten Vermögens der Menschheit gehören. Und die Verschiebung geht zugunsten der wenigen weiter.
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3x schwarzer Kater
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 14. Nov 2017, 23:27

fullofshiticus hat geschrieben:(14 Nov 2017, 23:20)

Leid verursacht, dass 67 Menschen mehr als die Hälfte des gesamten Vermögens der Menschheit gehören. l


Das halte ich für Unsinn.
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Vermögensgerechtigkeit

Beitragvon fullofshiticus » Di 14. Nov 2017, 23:35

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(14 Nov 2017, 23:27)

Das halte ich für Unsinn.


Schau dir die Liste der topreichsten Menschen an und addiere deren Vermögen.

Anschließend multipliziere mit einem Faktor deiner Wahl >1, da davon auszugehen ist, dass diese Herrschaften eher tiefstapeln.

Kommt gut was zusammen, oder ?
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 14. Nov 2017, 23:39

fullofshiticus hat geschrieben:(14 Nov 2017, 23:35)

Schau dir die Liste der topreichsten Menschen an und addiere deren Vermögen.

Anschließend multipliziere mit einem Faktor deiner Wahl >1, da davon auszugehen ist, dass diese Herrschaften eher tiefstapeln.

Kommt gut was zusammen, oder ?


Ändert aber nichts daran, dass die Aussage von dir falsch war.
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Thomas I
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Thomas I » Mi 15. Nov 2017, 00:03

fullofshiticus hat geschrieben:(14 Nov 2017, 23:20)

Leid verursacht, dass 67 Menschen mehr als die Hälfte des gesamten Vermögens der Menschheit gehören. Und die Verschiebung geht zugunsten der wenigen weiter.


Ich halte es für eine Illusion, dass wir überhaupt Wissen wie groß dieses Vermögen ist und wer genau wieviel davon hat.
Auch diese Forbes-Liste ist Bullshit.
Die Stellen ihre Liste nach amtlichen Daten auf.
Was denkst du, wie realistisch ist eine Steuererklärung von jemandem in Griechenland oder Brasilien.
Oder eines Mafiaboss?
Ich kenne Menschen die müssten bei Forbes weit vor Bill Gates auftauchen, aber da man sie nach dem einstuft was sie offiziell angeben, sind sie unter "ferner liefen".
Und bei Menschen wie Putin ist es schwierig überhaupt eine Grenze zwischen seinen Privatvermögen und Staatseigentum zu definieren...
Im übrigen selbst wenn man das glaubt, gehört den 67 nur mehr als die Hälfte des Privatvermögen.
Zum gesamten Vermögen der Menschheit gehört aber auch das Vermögen der Staaten und Unternehmen.
Und dann ist der Anteil der 67 nur noch Peanuts.

Und dann wage ich die Behauptung das Staaten mit ihrem Vermögen weitaus mehr Leid anrichten als diese 67 mit ihrem Reichtum.
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 15. Nov 2017, 00:26

Thomas I hat geschrieben:(15 Nov 2017, 00:03)

.
Im übrigen selbst wenn man das glaubt, gehört den 67 nur mehr als die Hälfte des Privatvermögen.
Zum gesamten Vermögen der Menschheit gehört aber auch das Vermögen der Staaten und Unternehmen.

.


Ganz so kann man das nicht sagen. Eigentlich kann man nur zwischen Privatvermögen und Staatsvermögen unterscheiden. Das Vermögen der Unternehmen wäre ja dem Privatvermögen zugeordnet sofern es sich nicht um Staatsunternehmen handelt.

Das Vermögen von Mark Zuckerberg z.B. dürfte im Wesentlichen aus dem Wert der Anteile an Facebook bestehen. Die werden in solchen Vermögensaufstellungen zum Marktpreis bewertet, der sich in so einem Fall leicht anhand des Aktienkurses ermitteln lässt und erfahrungsgemäß stark schwankt. Das Gesamtvermögen, hängt somit ja stark von der Bewertung der Vermögensgegenstände ab. Viele haben ja den naiven Gedanken, dass das Vermögen, dass in solchen Aufstellungen genannt wird entweder als Cashbetrag unterm Kopfkissen oder auf dem Konto liegt.
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Thomas I » Mi 15. Nov 2017, 00:30

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(15 Nov 2017, 00:26)

Ganz so kann man das nicht sagen. Eigentlich kann man nur zwischen Privatvermögen und Staatsvermögen unterscheiden. Das Vermögen der Unternehmen wäre ja dem Privatvermögen zugeordnet sofern es sich nicht um Staatsunternehmen handelt.

Das Vermögen von Mark Zuckerberg z.B. dürfte im Wesentlichen aus dem Wert der Anteile an Facebook bestehen. Die werden in solchen Vermögensaufstellungen zum Marktpreis bewertet, der sich in so einem Fall leicht anhand des Aktienkurses ermitteln lässt und erfahrungsgemäß stark schwankt. Das Gesamtvermögen, hängt somit ja stark von der Bewertung der Vermögensgegenstände ab. Viele haben ja den naiven Gedanken, dass das Vermögen, dass in solchen Aufstellungen genannt wird entweder als Cashbetrag unterm Kopfkissen oder auf dem Konto liegt.


Nun ja, allerdings ist der Wert aller Aktien der Bahn zusammen geringer als der Wert Ihres Grundbesitzes.
Von daher hat das mit dem Unternehmensvermögen durchaus eine gewisse Berechtigung.
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 15. Nov 2017, 00:40

Thomas I hat geschrieben:(15 Nov 2017, 00:30)

Nun ja, allerdings ist der Wert aller Aktien der Bahn zusammen geringer als der Wert Ihres Grundbesitzes.
Von daher hat das mit dem Unternehmensvermögen durchaus eine gewisse Berechtigung.


Die Bahn ist noch ein Staatsunternehmen ;) . Und da die Aktien nicht gehandelt werden gibt es auch keinen Aktienkurs. Insofern stimmt die Aussage nicht. Und für die Bewertung der Substanz eines Unternehmens muss man Vermögen immer noch die Schulden abziehen.
Dass der Substanzwert eines Unternehmens unter seinem Marktwert liegt dürfte bei börsennotierten Aktiengesellschaften nur äußerst selten vorkommen und wäre immer Hinweis, dass in der Substanzbewertung, die sich aus der Bilanz ergibt irgendwas nicht stimmt.
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon fullofshiticus » Mi 15. Nov 2017, 01:42

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(15 Nov 2017, 00:40)

Die Bahn ist noch ein Staatsunternehmen ;) . Und da die Aktien nicht gehandelt werden gibt es auch keinen Aktienkurs. Insofern stimmt die Aussage nicht. Und für die Bewertung der Substanz eines Unternehmens muss man Vermögen immer noch die Schulden abziehen.
Dass der Substanzwert eines Unternehmens unter seinem Marktwert liegt dürfte bei börsennotierten Aktiengesellschaften nur äußerst selten vorkommen und wäre immer Hinweis, dass in der Substanzbewertung, die sich aus der Bilanz ergibt irgendwas nicht stimmt.


Du machst es Dir etwas zu einfach.

Was ist der Wert eines Unternehmens ?

Ist der Wert eines an den Börsen notierten Unernehmens realistisch und rational zu bewerten ?

Meine Meinung dazu ist "NEIN !".

Vor 15 Jahren war eine kleine aufstrebende Klitsche namens "Google", die nichts hatte außer einer Geschäftsidee und guten Mitarbeitern mehr wert als der VW-Konzern mit all seinen Immobilien und Anlagevermögen.

Was steckte dahinter ?

Spekulation von Börsianern. Psychologie und nichts wirklich greifbares.

Die meisten völlig überwerteten Unternehmen der "New Economy" sind verreckt. Trotz völlig astronomischer temporärer Aktienkurse.

Daher halte ich wenig von aufgeblähter Trivialmathematik, die man als "BWL" oder "VWL" bezeichnet.
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Thomas I » Mi 15. Nov 2017, 01:47

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(15 Nov 2017, 00:40)

Die Bahn ist noch ein Staatsunternehmen ;) . Und da die Aktien nicht gehandelt werden gibt es auch keinen Aktienkurs. Insofern stimmt die Aussage nicht. Und für die Bewertung der Substanz eines Unternehmens muss man Vermögen immer noch die Schulden abziehen.
Dass der Substanzwert eines Unternehmens unter seinem Marktwert liegt dürfte bei börsennotierten Aktiengesellschaften nur äußerst selten vorkommen und wäre immer Hinweis, dass in der Substanzbewertung, die sich aus der Bilanz ergibt irgendwas nicht stimmt.


Allerdings wäre noch das Vermögen von Kirchen und Religionsgemeinschaften zu bewerten.
Und sind Vereine immer Privatvermögen ihrer Mitglieder???
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Teeernte » Mi 15. Nov 2017, 07:34

fullofshiticus hat geschrieben:(14 Nov 2017, 23:20)

Leid verursacht, dass 67 Menschen mehr als die Hälfte des gesamten Vermögens der Menschheit gehören. Und die Verschiebung geht zugunsten der wenigen weiter.


DEIN Verrechnungssystem scheint die GLEICHE Basis zu haben - wie die der 67 "Vermögenden" Menschen.

Daraus erst >> schliesst DEIN Problem. :D :D :D
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Dampflok94 » Mi 15. Nov 2017, 10:15

fullofshiticus hat geschrieben:(15 Nov 2017, 01:42)

Du machst es Dir etwas zu einfach.

Was ist der Wert eines Unternehmens ?

Ist der Wert eines an den Börsen notierten Unernehmens realistisch und rational zu bewerten ?

Meine Meinung dazu ist "NEIN !".

Vor 15 Jahren war eine kleine aufstrebende Klitsche namens "Google", die nichts hatte außer einer Geschäftsidee und guten Mitarbeitern mehr wert als der VW-Konzern mit all seinen Immobilien und Anlagevermögen.

Was steckte dahinter ?

Spekulation von Börsianern. Psychologie und nichts wirklich greifbares.

Und was ist daran irrational? An der Börse wird nun mal die Zukunft gehandelt. Die Gegenwart ist natürlich Teil des Preises. Aber eben nur ein Teil. Eigentlich nur in einem Moment ist die Gegenwart bei der Kursbewertung fast allein ausschlaggebend. Wenn ein Unternehmen pleite ist. Weil es dann keine Zukunft mehr hat.
Leute kauft mehr Dampflokomotiven!!!
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Re: Vermögensgerechtigkeit

Beitragvon Liegestuhl » Mi 15. Nov 2017, 10:21

Dass es Menschen gibt, die reich sind, bedeutet nicht, dass es Menschen geben muss, die Leid ertragen. Im Umkehrschluss würde es bedeuten, dass es kein Leid mehr gäbe, wenn es keine reichen Menschen mehr gibt.
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Adam Smith » Mi 15. Nov 2017, 10:40

fullofshiticus hat geschrieben:(15 Nov 2017, 01:42)

Du machst es Dir etwas zu einfach.

Was ist der Wert eines Unternehmens ?

Ist der Wert eines an den Börsen notierten Unernehmens realistisch und rational zu bewerten ?

Meine Meinung dazu ist "NEIN !".

Vor 15 Jahren war eine kleine aufstrebende Klitsche namens "Google", die nichts hatte außer einer Geschäftsidee und guten Mitarbeitern mehr wert als der VW-Konzern mit all seinen Immobilien und Anlagevermögen.

Was steckte dahinter ?

Spekulation von Börsianern. Psychologie und nichts wirklich greifbares.

Die meisten völlig überwerteten Unternehmen der "New Economy" sind verreckt. Trotz völlig astronomischer temporärer Aktienkurse.

Daher halte ich wenig von aufgeblähter Trivialmathematik, die man als "BWL" oder "VWL" bezeichnet.

Der Mensch nutzt halt Google, Amazon, Facebook, Netflix, Twitter und Youtube. Und dieses weltweit.
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Liegestuhl » Mi 15. Nov 2017, 10:45

fullofshiticus hat geschrieben:(15 Nov 2017, 01:42)

Was ist der Wert eines Unternehmens ?

Ist der Wert eines an den Börsen notierten Unernehmens realistisch und rational zu bewerten ?

Meine Meinung dazu ist "NEIN !".

Vor 15 Jahren war eine kleine aufstrebende Klitsche namens "Google", die nichts hatte außer einer Geschäftsidee und guten Mitarbeitern mehr wert als der VW-Konzern mit all seinen Immobilien und Anlagevermögen.

Was steckte dahinter ?

Spekulation von Börsianern. Psychologie und nichts wirklich greifbares.


Du konterkarierst doch gerade dein eigenes Argument. Wem nimmst du etwas weg, wenn dir ein Unternehmen wie Google mit mehreren Milliarden Börsenwert gehört? Wer leidet?
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon ThorsHamar » Mi 15. Nov 2017, 10:46

fullofshiticus hat geschrieben:(15 Nov 2017, 01:42)

Du machst es Dir etwas zu einfach.

Was ist der Wert eines Unternehmens ?

Ist der Wert eines an den Börsen notierten Unernehmens realistisch und rational zu bewerten ?

Meine Meinung dazu ist "NEIN !". ....


Das sehe ich ebenso. Was ist denn für Dich überhaupt ein " realistisch und rational" zu bewertender "Reichtumswert"?? Geld? :cool:
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Wätätä » Mi 15. Nov 2017, 10:50

fullofshiticus hat geschrieben:(14 Nov 2017, 23:20)

Leid verursacht, dass 67 Menschen mehr als die Hälfte des gesamten Vermögens der Menschheit gehören. Und die Verschiebung geht zugunsten der wenigen weiter.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es schon Möglichkeiten gibt, die Auswirkungen der Vermögens(un?)gerechtigkeit zu reduzieren: Z. Bsp., ob einer nun 200 M oder 2500 M im Monat verdient - wenn er für sein Geld eh´nichts, was er wollte, bekommt, weil er Bezugsschein o. ä. braucht. Die Voraussetzung für die Vermögensungleichheit wird dadurch nicht beseitigt, aber die Vorteile von hohem Geldbesitz werden unbedeutend, wenn vorrangig andere Mechanismen greifen.

Auch konnte man damals (auf dem Papier) sehr reich sein, viel Grundbucheinträge haben... nur die Verfügung über sein Eigentum hatte man nicht, bzw. war sehr eingeschränkt. Trotzdem waren die Eigentümer einer Firma (auch finanziell) haftbar, was dort passierte, obwohl meist sie keine oder nur minimale Steuerungsmöglichkeiten hatten. Es ist also gar nicht mal eine Enteignung notwendig, um "Gerechtigkeit" bzw. Umverteilung zu praktizieren!

Diese sog. Neiddiskussion ergibt sich nur, weil wir es fast ausschließlich gewohnt sind, im aktuellen gesellschaftlichem Kontext zu denken.
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Adam Smith » Mi 15. Nov 2017, 10:52

Und mit dem Smartphone hat jeder ständig Google, Facebook, Twitter, Amazon, Youtube usw. rund um die Uhr. Weltweit Aus dem Grund ticken dann vermutlich einige aus.
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon BlueMonday » Mi 15. Nov 2017, 10:53

fullofshiticus hat geschrieben:(14 Nov 2017, 23:20)

Leid verursacht, dass 67 Menschen mehr als die Hälfte des gesamten Vermögens der Menschheit gehören. Und die Verschiebung geht zugunsten der wenigen weiter.


Dieses Leid hat sogar einen Namen. Nennt sich Neid. Galt früher allerdings nicht als Leid oder Krankheit, sondern als selbst zu verantwortende Sünde, bei den Katholen sogar als Todsünde.
But who would build the roads?
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 15. Nov 2017, 10:55

fullofshiticus hat geschrieben:(15 Nov 2017, 01:42)

Du machst es Dir etwas zu einfach.

Was ist der Wert eines Unternehmens ?

Ist der Wert eines an den Börsen notierten Unernehmens realistisch und rational zu bewerten ?

Meine Meinung dazu ist "NEIN !".

Vor 15 Jahren war eine kleine aufstrebende Klitsche namens "Google", die nichts hatte außer einer Geschäftsidee und guten Mitarbeitern mehr wert als der VW-Konzern mit all seinen Immobilien und Anlagevermögen.

Was steckte dahinter ?

Spekulation von Börsianern. Psychologie und nichts wirklich greifbares.

Die meisten völlig überwerteten Unternehmen der "New Economy" sind verreckt. Trotz völlig astronomischer temporärer Aktienkurse.

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Ich mache es mir nicht zu einfach. Ich erkläre nur. Aber gut, wenn das Vermögen der von dir erwähnten Superreichen ja sowieso zu hoch bewertet ist (das ist es was du sagst), wo liegt dann das Problem? Dann wäre das ja nur ein Bewertungsthema und das reale Vermögen wesentlich niederiger als angegeben.
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