Überblick Staatsschulden

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Überblick Staatsschulden

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 9. Nov 2017, 09:43

Es gibt viel Litanei über die Staatsschulden in Deutschland. Das Thema ist im Grunde nicht spannend, jedenfalls nicht sonderlich aktuell. Deutschland hatte seit Gründung der Bundesrepublik immer irgendwelche Schulden. Die Schuld des Gesamthaushaltes (Bund, Länder, Kommunen, Sondervermögen und Sozialversicherungen) ist seit 1950 "immer" gestiegen, seit 2011 sinkt sie (bis auf 2014) merklich und ist heute absolut wieder auf dem Stand von etwa 2010. Im Verhältnis zum BIP, das seit 2010 kontinuierlich wuchs, sank die Verschuldung daher.

https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten ... esamt.html

Für die einzelnen Einheiten ist das Ergebnis sehr unterschiedlich.

Die Schulden der Sozialversicherungen sanken zwischen 2010 und 2016 von 539 auf 434 Millionen, obwohl sie zwischendurch stark anstiegen.

Die Schulden des Bundes machten nach 1990 und im Zuge der Finanzkrise und Banken/Eurorettung ab 2008 merkliche Sprünge. Die Tendenz ist seit 2011 geringfügig sinkend.

Die Schulden der Länder insgesamt sind seit 2014 sinkend. Davor gab es erhebliche Sprünge nach oben, die u.a. mit der Rettung oder Abwicklung diverser Landesbanken zu begründen sind - WestLB, BayernLB, LBBW, HSH Nordbank und bereits 2001 aus anderen Gründen Berliner Landesbank.

Die Schulden der Gemeinden sind in der Tendenz steigend, es gab immer mal kleinere Erholungen. Auch hier sind die Unterschiede der einzelnen Städte und Landkreise extrem, sowohl was Stand als auch Tendenz angeht.

Ein auszugsweiser Überblick über die Länder

Bremen hat seit immer schon hohe Staatsschuld von 2008 bis 2015 um 42% gesteigert. Erstmals gelang 2016 eine Senkung der Landesschulden um etwa 2000 Euro pro Einwohner auf 32.284 Euro pro Einwohner auf 21,4 Milliarden.

Das notorische Land Berlin hatte hingegen in der Spitze 2012 18.200 Euro Schulden pro Einwohner, heute 16.670. Insgesamt schuldet Berlin etwa 58 Milliarden Euro. Das ist leicht über dem Schuldenstand von 2008.

Auch im reichen Hamburg nimmt die Pro-Kopf-Verschuldung in den letzten zehn Jahren zu, allerdings nicht immer. Es sind nunmehr etwa 17,6 Milliarden.

Das kleine Sachsen hat seine geringen Schulden seit 2008 mehr als halbiert auf nun 5,2 Milliarden. Lediglich 2012 stieg die Staatsschuld. Sachsen musste in den Jahren 2011-2013 etwa eine Milliarde Euro für die 2008 verkaufte ehemalige Landesbank aufbringen.

Mit noch weniger Schulden pro Einwohner als Sachsen konnte 2008 nur Bayern protzen. Trotz erheblicher Sparbemühungen sank jedoch die Schuld pro Kopf nur um etwa 9%, auch hier verhagelte zwischenzeitlich die Rettung der BayernLB das Ergebnis. Heute hat Bayern etwa 33 Milliarden Schulden. Gut gemacht, Horst.

Das grün regierte Baden-Württemberg hingegen spart erst seit 2014 effektiv. Gegenüber 2008 stieg die Schuld um etwa ein Drittel auf nunmehr 61 Milliarden.

Spitzenreiter bei der Gesamtschuld ist Nordrhein-Westfalen, das seit 2008 etwa drei Viertel Schulden oben drauf legte und nun 235 Milliarden schuldet. Auch hier ist die Gesamttendenz seit 2012 aber positiv.

Thüringen ist insofern bemerkenswert, als es unter verschiedenen CDU-Regierungen immer Schulden zunahm, aber nie dramatische Werte erreichte. Seit die Kommunisten dort regieren, ist die Schuld aber auf das Niveau von 2010 leicht gesunken. Insgesamt hat Thüringen 18 Milliarden Schulden, was pro Einwohner etwa 8.350 Euro macht. Thüringen leistet jedoch erhebliche Sanierungsbeiträge für seine überschuldeten Kommunen Gera, Eisenach und den 2014-2015 unter Zwangsverwaltung gestellten Unstrut-Hainich-Kreis.

Mit Ausnahme der Stadtstaaten und Kleinstaaten sind alle Bundesländer solide aufgestellt.

Ausgehend von dieser Lage ist eine maßvolle Entschuldung der meisten Teilhaushalte zwar wünschenswert, aber nicht dringend. Die Sozialversicherungen sollten ihre Überschüsse nutzen, um sich zukunftsfähig aufzustellen und ihre Schulden abzutragen, bevor es an die Senkung von Beiträgen geht. Das Bundesland Sachsen etwa mit seinen geringen Gesamtschulden hat keinen nennenswerten Spardruck und kann auch steigende Zinsen gut aushalten. Hingegen müssen die Länder Saarland, Berlin und Bremen dringend und nachhaltig weiter konsolidieren, um auch bei schlechterer Wirtschaftslage oder steigenden Zinsen leistungsfähig zu sein.

Die dauerhafte Leistungsfähigkeit zahlreicher Kommunen ist jedoch ernsthaft bedroht, während andere Städte und Landkreise finanziell gut dastehen. Neben eigener Politik spielen dabei auch überregionale wirtschaftliche Entwicklungen eine Rolle. Es ist zu hinterfragen, ob die Finanzausstattung der Kommunen insgesamt noch zeitgemäß geregelt ist.
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Re: Überblick Staatsschulden

Beitragvon franktoast » Do 9. Nov 2017, 12:47

Was versuchst du zu erreichen? Den Überblick in Freitext zu verpacken ist irgendwie ne nicht so gute Idee. Bei manchen Bundesländern gibst du zB. die Entwicklung und pro Kopfverschuldung an, bei anderen nicht (zB. Bayern). Anderes Bundesländer fehlen komplett wie zB. Meck-Pomm.
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Re: Überblick Staatsschulden

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 9. Nov 2017, 20:07

franktoast hat geschrieben:(09 Nov 2017, 12:47)

Was versuchst du zu erreichen? Den Überblick in Freitext zu verpacken ist irgendwie ne nicht so gute Idee. Bei manchen Bundesländern gibst du zB. die Entwicklung und pro Kopfverschuldung an, bei anderen nicht (zB. Bayern). Anderes Bundesländer fehlen komplett wie zB. Meck-Pomm.

Ist ja keine Tabelle sondern ein Überblick, der das Bild in Tendenz und Breite wiedergibt. Mvp interessiert nicht, ist weder groß noch extrem noch erzählt es eine relevante Story. Entsprechend findest du hier auch nicht das Haushaltsloch von Duisburg. Unten steht dann, was anhand dieser Randbedingungen sinnvoll und nötig erscheint. Kannst du anders sehen, vielleicht ist's ja interessant, was du meinst.
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Re: Überblick Staatsschulden

Beitragvon franktoast » Fr 10. Nov 2017, 08:16

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(09 Nov 2017, 20:07)

Ist ja keine Tabelle sondern ein Überblick, der das Bild in Tendenz und Breite wiedergibt. Mvp interessiert nicht, ist weder groß noch extrem noch erzählt es eine relevante Story. Entsprechend findest du hier auch nicht das Haushaltsloch von Duisburg. Unten steht dann, was anhand dieser Randbedingungen sinnvoll und nötig erscheint. Kannst du anders sehen, vielleicht ist's ja interessant, was du meinst.


Ok, war nur meine Meinung. Vielleicht sehen das die anderen auch anders.
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Re: Überblick Staatsschulden

Beitragvon Der Neandertaler » Fr 10. Nov 2017, 09:56

Hallo Sole.survivor@web.de.
Von mir auch die Frage:
    Was möchtest diskutieren?
      ... wenn überhaupt.
Wir können uns gerne darüber unterhalten, ob eine Staatsverschuldung sinnvoll ist?
    ... denn auch dafür gibt es gute und positive Gründe
Es ist auch sinnvoll zu fragen, ob die strikte Einhaltungen diverser Verschuldungsgrenzen sinnvoll ist ?
    ... ob diese nicht sogar wachstumshemmend sind?
Aber Du solltest schon einen Ansatz eines Diskurses benennen!
    ... es sei denn, Deine Ausführungen sollten lediglich der Übersicht ... der Information dienen.
      ... oder gar einer Negativschlagzeile ... einer Denunziation.
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Re: Überblick Staatsschulden

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Sa 11. Nov 2017, 20:02

Der Neandertaler hat geschrieben:(10 Nov 2017, 09:56)

Hallo Sole.survivor@web.de.
Von mir auch die Frage:
    Was möchtest diskutieren?
      ... wenn überhaupt.
Wir können uns gerne darüber unterhalten, ob eine Staatsverschuldung sinnvoll ist?
    ... denn auch dafür gibt es gute und positive Gründe
Es ist auch sinnvoll zu fragen, ob die strikte Einhaltungen diverser Verschuldungsgrenzen sinnvoll ist ?
    ... ob diese nicht sogar wachstumshemmend sind?
Aber Du solltest schon einen Ansatz eines Diskurses benennen!
    ... es sei denn, Deine Ausführungen sollten lediglich der Übersicht ... der Information dienen.
      ... oder gar einer Negativschlagzeile ... einer Denunziation.

Der Beitrag hat einen Faktenteil und einen Teil mit Handlungsempfehlungen und Bewertungen. Die Fakten sind Service. Wer Fehler drin findet oder ergänzen will, nur zu. Die Bewertungen und Empfehlungen sind das Diskussionsangebot. Die Idee mit der Denunziation finde ich menschlich enttäuschend.
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Re: Überblick Staatsschulden

Beitragvon Der Neandertaler » So 12. Nov 2017, 11:59

Wer will oder kann die Zahlen oder Fakten nachprüfen?
Unabhängig davon, daß die Zahlen teils immens sind - jenseits dessen, was man sich vorstellen kann, zudem kann ich auch nur nachprüfen, was ich selber nachvollziehen kann. Da ich in viele Entscheidungsprozesse nicht eingebunden war, kann ich auch deren Richtigkeit selten beurteilen. Also kann ich auch selten Fehler und Unrichtigkeiten feststellen. Es sei denn, ich bin grunsätzlich gegen dies oder jenes - also aus ideologischen Gründen gegen etwas. Insofern halte ich den Hinweis auf Fakten, lediglich als eine Art "Stimmungsmache".

Deshalb mein Hinweis, daß Du einen Diskursansatz liefern solltest.
    ... und nicht nur einen diffusen Hinweis auf "einen Faktenteil und einen Teil mit Handlungsempfehlungen und Bewertungen." einen "Service"
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Re: Überblick Staatsschulden

Beitragvon Positiv Denkender » So 12. Nov 2017, 17:56

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(09 Nov 2017, 20:07)

Ist ja keine Tabelle sondern ein Überblick, der das Bild in Tendenz und Breite wiedergibt. Mvp interessiert nicht, ist weder groß noch extrem noch erzählt es eine relevante Story. Entsprechend findest du hier auch nicht das Haushaltsloch von Duisburg. Unten steht dann, was anhand dieser Randbedingungen sinnvoll und nötig erscheint. Kannst du anders sehen, vielleicht ist's ja interessant, was du meinst.

Du meinst andere Staaten machen keine Schulden ? Ein deutsches Phänomen ?
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Re: Überblick Staatsschulden

Beitragvon Sole.survivor@web.de » So 12. Nov 2017, 18:02

Positiv Denkender hat geschrieben:(12 Nov 2017, 17:56)

Du meinst andere Staaten machen keine Schulden ? Ein deutsches Phänomen ?

Nö.
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Re: Überblick Staatsschulden

Beitragvon Sole.survivor@web.de » So 12. Nov 2017, 18:05

Der Neandertaler hat geschrieben:(12 Nov 2017, 11:59)

Wer will oder kann die Zahlen oder Fakten nachprüfen?
Unabhängig davon, daß die Zahlen teils immens sind - jenseits dessen, was man sich vorstellen kann, zudem kann ich auch nur nachprüfen, was ich selber nachvollziehen kann. Da ich in viele Entscheidungsprozesse nicht eingebunden war, kann ich auch deren Richtigkeit selten beurteilen. Also kann ich auch selten Fehler und Unrichtigkeiten feststellen. Es sei denn, ich bin grunsätzlich gegen dies oder jenes - also aus ideologischen Gründen gegen etwas. Insofern halte ich den Hinweis auf Fakten, lediglich als eine Art "Stimmungsmache".

Deshalb mein Hinweis, daß Du einen Diskursansatz liefern solltest.
    ... und nicht nur einen diffusen Hinweis auf "einen Faktenteil und einen Teil mit Handlungsempfehlungen und Bewertungen." einen "Service"

Alle Zahlen stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen. Wenn du da Zweifel hast, reicht rin Bibliotheksausweis oder das Internet.

Diskussionsangebot

Ausgehend von dieser Lage ist eine maßvolle Entschuldung der meisten Teilhaushalte zwar wünschenswert, aber nicht dringend.

Wenn du das anders siehst, leg los. Ich verstehe die Schwierigkeit nicht.
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Re: Überblick Staatsschulden

Beitragvon Der Neandertaler » Mo 13. Nov 2017, 10:14

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:Alle Zahlen stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen. Wenn du da Zweifel hast, ...
Warum sollte ich daran zweifeln? Ich hab damit kein Problem. Von Dir kam doch die Frage, verbunden mit einer Bitte:
    "Wer Fehler drin findet oder ergänzen will, nur zu."
Sole.survivor@web.de hat geschrieben:Diskussionsangebot

Ausgehend von dieser Lage ist eine maßvolle Entschuldung der meisten Teilhaushalte zwar wünschenswert, aber nicht dringend.

Wenn du das anders siehst, leg los. Ich verstehe die Schwierigkeit nicht.
Schwierigkeiten?
    ... meinerseits: keine!
      ... eine diesbezügliche Diskussion zu führen
Aber dieses "Angebot" hätte ich mir schon am Anfang gewünscht - normalerweise sollte es auch so sein ... am Anfang!

Ich bin nämlich voll bei Dir:
    "eine maßvolle Entschuldung der meisten Teilhaushalte zwar wünschenswert, aber nicht dringend."
Ich habe einerseits die Schuldenbremse für ein Investitionshindernis ... für einen Rückschritt gehalten. Andererseits: gute und effektive Schulen wären wohl für zukünftige Schüler angenehmer als die "Schwarze Null."
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Re: Überblick Staatsschulden

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mo 13. Nov 2017, 10:22

Ich habe nichts am Beitrag verändert. Das stand schon so da.
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Re: Überblick Staatsschulden

Beitragvon KarlRanseier » Mo 13. Nov 2017, 10:56

Ich finde nicht, dass es eine Kunst ist, dass Die Linke offenbar eine solidere Wirtschaftspolitik betreibt als CDU/CSU, Sozen oder Dekadente. Die letztgenannten Parteien haben schließlich ihre Klientel, die für ihre Parteispenden selbstverständlich finanzielle Gegenleistungen erwarten kann.

Die Rentenreform des GerHartz wurde ja auch nicht durchgeführt, um Kosten zu sparen. Die Renten werden drastisch gekürzt, um den Versicherungen Kunden zukommen zu lassen. Die Versicherungen bekommen außerdem dafür auch noch sehr ansehnliche Subventionen und den Status "systemrelevant". Das ist natürlich alles nicht zum Nulltarif zu haben, und der GerHartz zahlt das nicht aus seiner privaten Portokasse.

Die Amigos der Dekadenten oder der CDU muss man wohl auch nicht extra nennen. Die Parteien befinden sich mehr oder weniger in Privatbesitz. Bei den Linken ist es noch anders. Da sie bundesweit nur eine sehr bescheidene Macht haben, lohnte es sich bisher nicht für Profitmaximierer, in diese Partei in ähnlich großem Stil zu investieren.
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Re: Überblick Staatsschulden

Beitragvon Der Neandertaler » Mo 13. Nov 2017, 12:07

Hallo KarlRanseier.
KarlRanseier hat geschrieben:... Die Linke ... eine solidere Wirtschaftspolitik betreibt als CDU/CSU, Sozen oder Dekadente.
Wirtschaftspolitik der anderen Parteien: morbide und heruntergekommen, verlogen ... OK! ... aber Die Linke und eine solidere Wirtschaftspolitik ...? Ich weiß nicht ...! Zumindest kann diese Partei froh sein, ihre Forderungen (vorerst) nie umsetzen zu müssen - weil sie zur Zeit nicht an einer (Bundes-) Regierung beteiligt ist ... und hoffentlich auch nicht sein wird. Denn da, wo sie Reigierungsmitverantortung getragen hat, wurde es sehr schnell ruhig um diese Partei ... mit ihren Forderungen.
KarlRanseier hat geschrieben:Die Rentenreform des GerHartz wurde ja auch nicht durchgeführt, um Kosten zu sparen.
Darüber können wir uns gerne unterhalten.
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Re: Überblick Staatsschulden

Beitragvon Skull » Mo 13. Nov 2017, 17:30

Guten Tag,

ich möchte freundlichst auf das Threadtthema des Threaderstellers hinweisen.

Ich bitte davon abzusehen, über Parteien und/oder allgemeine Rundumschläge zu diskutieren.

Das würde ich als Spam im Rahmen einer Threadzerstörung auslegen.
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke

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