Uber

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Teeernte
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Teeernte » Di 7. Nov 2017, 17:32

Positiv Denkender hat geschrieben:(07 Nov 2017, 17:24)
Mag ja in Berlin sein .Nur in anderen Städten ist Uber verboten .


Gegenteil Beweis:

München

Mit Uber bestellen

Deine Fahrt auf Knopfdruck

Ganz egal, ob du zur Arbeit, zum Münchner Flughafen oder einfach nur in die Stadt willst – mit der Uber App bestellst du innerhalb weniger Minuten eine zuverlässige Fahrt. Nur ein Fingertippen und ein Fahrzeug kommt direkt zu dir. Dein Fahrer weiß genau, wo er hin muss. Und die Zahlung findet komplett bargeldlos statt.
https://www.uber.com/de/cities/munich

Nochmal - es gibt dann Taxi + 1,50 eu für Uber. Nichts mit Einsparung. - Taxi - wie es am Bahnhof steht... mit Taxischild und Lizens
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Positiv Denkender » Di 7. Nov 2017, 17:36

Teeernte hat geschrieben:(07 Nov 2017, 17:32)

Gegenteil Beweis:

München

https://www.uber.com/de/cities/munich

Nochmal - es gibt dann Taxi + 1,50 eu für Uber. Nichts mit Einsparung. - Taxi - wie es am Bahnhof steht... mit Taxischild und Lizens

Das geht aber nur wenn Lizenzen frei sind . Übrigens die Taxtarife werden durch die Verkehrsbehörde festgelegt ,Da kann man nicht mal eben 1,50
mehr nehmen . Die Taxameter werden jährlich oder nach jeder Tarifumstellung geeicht .
Da kann nicht jeder selbst bestimmen . Taxtarife gelten für alle Taxen .
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Teeernte » Di 7. Nov 2017, 17:41

Positiv Denkender hat geschrieben:(07 Nov 2017, 17:36)

Das geht aber nur wenn Lizenzen frei sind . Übrigens die Taxtarife werden durch die Verkehrsbehörde festgelegt ,Da kann man nicht mal eben 1,50
mehr nehmen . Die Taxameter werden jährlich oder nach jeder Tarifumstellung geeicht .
Da kann nicht jeder selbst bestimmen . Taxtarife gelten für alle Taxen .


NÖÖÖ - Uber gibt die Fahrt an das ÖRTLICHE TAXIUNTERNEHMEN weiter. Kassiert 1,50 für die ONLINEBUCHUNG/ZAHLUNG für UBER ZUSÄTZLICH zum Taxitarif und thats it.

Befördert wirst Du dann über ein örtliches TAXIUNTERNEHMEN was vor Uber auch schon da war .... ist denn das so schwer...
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 7. Nov 2017, 17:45

Teeernte hat geschrieben:(07 Nov 2017, 17:24)

NOCHMAL die vermitteln in Berlin nur an Taxiunternehmen zu Taxi-Preisen was soll da schief gehen ??


Das habe ich verstanden. Die Frage ist nur ob die Leute dann noch den großen Vorteil sehen. Wenn ich dich richtig verstanden habe eher weniger.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Teeernte » Di 7. Nov 2017, 17:49

Alter Stubentiger hat geschrieben:(07 Nov 2017, 17:45)

Das habe ich verstanden. Die Frage ist nur ob die Leute dann noch den großen Vorteil sehen. Wenn ich dich richtig verstanden habe eher weniger.


DER VORTEIL 1,50 Eu Z U S Ä T Z L I C H (für UBER).

(Für Amis die ihre Gewohnheiten nicht ablegen wollen . )

Vorteil = Überörtlicher Taxiruf (NUR in Berlin und München) :D :D
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 8. Nov 2017, 10:16

Teeernte hat geschrieben:(07 Nov 2017, 17:41)

NÖÖÖ - Uber gibt die Fahrt an das ÖRTLICHE TAXIUNTERNEHMEN weiter. Kassiert 1,50 für die ONLINEBUCHUNG/ZAHLUNG für UBER ZUSÄTZLICH zum Taxitarif und thats it.

Befördert wirst Du dann über ein örtliches TAXIUNTERNEHMEN was vor Uber auch schon da war .... ist denn das so schwer...

Mag ja in Berlin erlaubt sein .Nur warum soll jemand über Uber buchen obwohl er das kostenlos bei jeder Taxzentrale machen kann .
Uber verlangt Leistungen für nichts . Fakt bleibt dieses halbseidene Unternehmen ist in den meisten Städten verboten .
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 8. Nov 2017, 11:52

franktoast hat geschrieben:(07 Nov 2017, 08:20)

Warum soll ich denn da arbeiten?

Das wird dir als letzte Instanz die Agentur für Arbeit erklären, zur Not mit dem Sanktionshammer, wenn du den Drecksjob nicht haben willst.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 8. Nov 2017, 14:42

Teeernte hat geschrieben:(07 Nov 2017, 17:24)

NOCHMAL die vermitteln in Berlin nur an Taxiunternehmen zu Taxi-Preisen was soll da schief gehen ??

Du selbst ja aber nicht die Fahrgäste .Die Insassenversicherung greift dann nicht mehr wenn man gewerbsmäßig ohne gültige Fahrerlaubnis
Personen befördert .
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon franktoast » Do 9. Nov 2017, 08:34

Teeernte hat geschrieben:(07 Nov 2017, 16:44)

Welchen VORTEIL hat Uber ? ....zB in Berlin ?

https://www.uber.com/info/uber-in-berlin/

Ich kann leider KEINEN Vorteil für mich erkennen....

Du meinst,l wenn du nur noch die Hälfe bezahlst, erkennst du keinen Vorteil? Ich hab in New York einmal Uber genutzt. Normalerweise hätte das Taxi wohl um die 30Dollar gekostet, mit Uber nur 10.
PS: Das was du als Uber siehst, ist nicht das richtige Uber. Und bargeldloses Bezahlen führt zu zusätzlicehn Gebühren? Hä? Wir sind doch nicht in der Steinzeit...
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon franktoast » Do 9. Nov 2017, 08:39

Positiv Denkender hat geschrieben:(07 Nov 2017, 16:51)

Uber ist verboten . Verbotenes muss auch niemand bieten . Ohne Personenbeförderungsschein auch keine Beförderungserlaubnis .
Was machst du denn im Falle von einem Umfall ? Keine Insassenversicherung kommt für die Schäden auf bei illegaler Personenbeförderung .


Wie ist das bei Blablacar?
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon H2O » Do 9. Nov 2017, 08:41

franktoast hat geschrieben:(09 Nov 2017, 08:39)

Wie ist das bei Blablacar?


Das ist da so wie bei Elon Musk!
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon franktoast » Do 9. Nov 2017, 08:41

Alter Stubentiger hat geschrieben:(07 Nov 2017, 15:26)

Eigenverantwortung hört sich so vernünftig an. Und so einfach. Viele Freiberufler in allen möglichen Branchen verunmöglicht dies aber eine vernünftige Lebensplanung. In der Realität sind sie so ganz auf sich allein zurückgeworfen nur Spielball der Unternehmen/Behörden/Dienstleister für die sie "frei" arbeiten.

Nein, du sagst, dass diese Freiheit/Eigenverantwortung abgelegt werden sollte, weil die Leute damit dumme Sachen machen, die zu deren Nachteil sind. So wie wenn du sagen würdest, dass jeder nur eine bestimmte Menge an Zucker pro Tag essen dürfte, weil das sonst zum Nachteil wird. Genauso darf niemand bei Uber anfangen, weil das zu seinem Nachteil werden könnte.

Lass mich raten: Du bist gerade Vater geworden und willst das nun für alle spielen?
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Alter Stubentiger » Do 9. Nov 2017, 16:04

franktoast hat geschrieben:(09 Nov 2017, 08:41)

Nein, du sagst, dass diese Freiheit/Eigenverantwortung abgelegt werden sollte, weil die Leute damit dumme Sachen machen, die zu deren Nachteil sind. So wie wenn du sagen würdest, dass jeder nur eine bestimmte Menge an Zucker pro Tag essen dürfte, weil das sonst zum Nachteil wird. Genauso darf niemand bei Uber anfangen, weil das zu seinem Nachteil werden könnte.

Lass mich raten: Du bist gerade Vater geworden und willst das nun für alle spielen?


Was für ein Quatsch. Du propagierst etwas was man "race to the bottom" nennt. Das geht nie gut aus wenn Einzelne gegen Unternehmen oder Institutionen stehen. Die drücken ihre Lohnvorstellungen durch. Nur die wenigsten Einzelpersonen haben einen so hohen Marktwert um den Spieß umzudrehen zu können. Freier Markt kann nur bei Waffengleichheit funktionieren. Gibts die nicht braucht man Regeln damit schwächere Marktteilnehmer nicht unter die Räder kommen.

Wünscht du dir wirklich eine neue Ära des Manchester-Kapitalismus? Mit sozialen Unruhen und Verelendung der Massen?
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Positiv Denkender » Do 9. Nov 2017, 16:54

franktoast hat geschrieben:(09 Nov 2017, 08:39)

Wie ist das bei Blablacar?

Den laden kenne ich nicht . Uber ist kein Taxiunternehmen sondern vermittelt nur an private Autofahrer die keinen Personenbeförderungsschein
also weder eine Ortskundeprüfung noch einen ärztlichen Gesundheitscheck noch ein polizeiliches Führungszeugnis vorweisen .
Ergebnis = Illegales Anbieten von Fahrdiensten . Uber selbst geht überhaupt kein Risiko ein weil sie nur vermitteln .
Alles andere vom Unterhalt des Autos Steuern ,SV muss alleine der Fahrer selbst tragen .Am wichtigsten Markt der Taxen können
Uber Fahrer nicht teilhaben weil nur die Taxenzentralen Verträge mit den Kostenträgern haben . Wer für Uber fährt ist morgen bei
Inkassobüro Kunde.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon franktoast » Do 9. Nov 2017, 16:57

Alter Stubentiger hat geschrieben:(09 Nov 2017, 16:04)

Was für ein Quatsch. Du propagierst etwas was man "race to the bottom" nennt. Das geht nie gut aus wenn Einzelne gegen Unternehmen oder Institutionen stehen. Die drücken ihre Lohnvorstellungen durch. Nur die wenigsten Einzelpersonen haben einen so hohen Marktwert um den Spieß umzudrehen zu können. Freier Markt kann nur bei Waffengleichheit funktionieren. Gibts die nicht braucht man Regeln damit schwächere Marktteilnehmer nicht unter die Räder kommen.

Wünscht du dir wirklich eine neue Ära des Manchester-Kapitalismus? Mit sozialen Unruhen und Verelendung der Massen?


Der Manchesterkapitalismus hat zu einem nie dagewesenem Wohlstand in allen Schichten geführt. Weißt du, wie die Menschen vorher gelebt haben?

Race to Bottom gibt es nicht, denn die Unternehmen sind kein Monolith, der gegen die Arbeitnehmer kämpft. In erster Linie bekämpfen die sich untereinander. Und egal um welche Tätigkeit es sich handelt: Wer weniger bezahlt bekommt die, die für höhere Bezahlung zu schlecht waren (den Job nicht bekamen). Arbeitnehmer sind übrigens auch kein Monolith. Es ist nicht so, dass zB. jeder Aldikassierer nun exakt die gleiche Leistung abliefert...
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Alter Stubentiger » Do 9. Nov 2017, 17:49

franktoast hat geschrieben:(09 Nov 2017, 16:57)

Der Manchesterkapitalismus hat zu einem nie dagewesenem Wohlstand in allen Schichten geführt. Weißt du, wie die Menschen vorher gelebt haben?

Race to Bottom gibt es nicht, denn die Unternehmen sind kein Monolith, der gegen die Arbeitnehmer kämpft. In erster Linie bekämpfen die sich untereinander. Und egal um welche Tätigkeit es sich handelt: Wer weniger bezahlt bekommt die, die für höhere Bezahlung zu schlecht waren (den Job nicht bekamen). Arbeitnehmer sind übrigens auch kein Monolith. Es ist nicht so, dass zB. jeder Aldikassierer nun exakt die gleiche Leistung abliefert...


Es ist aber so daß Metzger aus dem Ruhrpott gegen herbeigekahrte Hilfs-Metzger aus Rumänien ausgetauscht wurden von Tönnies. Weil er es konnte. Weil er sich berechtigt sah soziale Standards zu umgehen. Um seinen perönlichen Manchster-Kapitalismus zu leben. Und es gibt viele Tönnies. Und Leute wie du bereiten den Boden.

Manchester-Kapitalimus:

Kinderarbeit,
lange Arbeitszeiten von oftmals 12 bis sogar 14 Stunden,
willkürliche Behandlung,
Hungerlöhne bzw. Ausbeutung,
Schutzlosigkeit bei Arbeitsunfällen,
Armut von Alten, Kranken und Schwachen.

Das änderte sich erst mit einer zumindest rudimentären Sozialgesetzgebung. Und du willst dies den Menschen wieder wegnehmen. Nur damit Uber alle regulären Taxen unterbieten kann. Wie kann man nur so kurzfristig denken?
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Re: Uber

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 9. Nov 2017, 21:50

Bei Mitfahrgelegenheit gibt es keine Gewinnerzielungsabsicht und kein Gewerbe. Es handelt sich um Aufwandsoptimierung.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon franktoast » Fr 10. Nov 2017, 08:15

Alter Stubentiger hat geschrieben:(09 Nov 2017, 17:49)
Es ist aber so daß Metzger aus dem Ruhrpott gegen herbeigekahrte Hilfs-Metzger aus Rumänien ausgetauscht wurden von Tönnies. Weil er es konnte. Weil er sich berechtigt sah soziale Standards zu umgehen. Um seinen perönlichen Manchster-Kapitalismus zu leben. Und es gibt viele Tönnies. Und Leute wie du bereiten den Boden.

Löhne sind nicht festgenagelt. Natürlich gibt es da immer wieder Schwankungen nach unten oder oben.

Manchester-Kapitalimus:

Kinderarbeit,
lange Arbeitszeiten von oftmals 12 bis sogar 14 Stunden,
willkürliche Behandlung,
Hungerlöhne bzw. Ausbeutung,
Schutzlosigkeit bei Arbeitsunfällen,
Armut von Alten, Kranken und Schwachen.

Oh, du hast Recht. Vor dem Manchesterkapitalismus musste kein Kind arbeiten und jedes Kind ging wohlbehütet zur Schule (auch Uni war kostenfrei und für jeden zugänglich). Armut war ebenfalls ein Fremdwort vor 1750. Zudem gab es da arbeitsnehmerfreundliche Gesetze und max 8std pro Tag.

Jep. Durch den Manchesterkapitalismus kam das Elend. Da hieß es "Kapitalismus ist da. Sorry Kinder, jetzt gehts ab in die Minen!"
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Re: Uber

Beitragvon franktoast » Fr 10. Nov 2017, 08:16

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(09 Nov 2017, 21:50)

Bei Mitfahrgelegenheit gibt es keine Gewinnerzielungsabsicht und kein Gewerbe. Es handelt sich um Aufwandsoptimierung.


Das war und ist auch die Idee von Uber.
Ein freier Mensch muß es ertragen können, daß seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muß sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.
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Re: Uber

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Fr 10. Nov 2017, 08:58

franktoast hat geschrieben:(10 Nov 2017, 08:16)

Das war und ist auch die Idee von Uber.

Dann haben sie sich nicht gut vermarktet. In Deutschland ist das Image, dass sie in Konkurrenz zu kommerziellen Fahrdiensten und Taxizentralen auftreten - diese verfolgen eine Gewinnerzielungsabsicht und müssen als ordentliche Unternehmen auftreten, Personenbeförderungsschein, spezielle Versicherung usw. All das braucht eine Mitfahrgelegenheit nicht, weil es sich nicht um ein Gewerbe handelt. Tatsächlich senkte Uber auch erst die Preise auf Selbstkostenniveau, als Klagen anhängig wurden. Durch das ambivalente Auftreten hat sich Uber unnötig Kritik aufgeladen und sicher auch manche Interessenten verwirrt.
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