Entwicklungspolitik sinnlos. Der wahre Grund warum "der Süden" immer ärmer sein wird als "der Norden"

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ThorsHamar
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Re: Entwicklungspolitik sinnlos. Der wahre Grund warum "der Süden" immer ärmer sein wird als "der Norden"

Beitragvon ThorsHamar » Mo 16. Okt 2017, 21:24

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Rote_Galaxie
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Re: Entwicklungspolitik sinnlos. Der wahre Grund warum "der Süden" immer ärmer sein wird als "der Norden"

Beitragvon Rote_Galaxie » Mo 16. Okt 2017, 22:11



Dafür trägt der Westen die direkte Verantwortung. Gewalt und Rassismus wurden in der Kolonialzeit befruchtet, was da geschieht, ist die Saat die aufgegangen ist!
Und wer kontrolliert die Kontrolle?
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ThorsHamar
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Re: Entwicklungspolitik sinnlos. Der wahre Grund warum "der Süden" immer ärmer sein wird als "der Norden"

Beitragvon ThorsHamar » Mo 16. Okt 2017, 22:21

Rote_Galaxie hat geschrieben:(16 Oct 2017, 23:11)

Dafür trägt der Westen die direkte Verantwortung. Gewalt und Rassismus wurden in der Kolonialzeit befruchtet, was da geschieht, ist die Saat die aufgegangen ist!


Ja ja, der Westen .....
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Re: Entwicklungspolitik sinnlos. Der wahre Grund warum "der Süden" immer ärmer sein wird als "der Norden"

Beitragvon Skull » Mo 16. Okt 2017, 23:20

Guten Abend,

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Re: Entwicklungspolitik sinnlos. Der wahre Grund warum "der Süden" immer ärmer sein wird als "der Norden"

Beitragvon Olympus » Mo 16. Okt 2017, 23:35

ThorsHamar hat geschrieben:(16 Oct 2017, 23:21)

Ja ja, der Westen .....

Sie hat Recht. Westliche Fehler führten in Ruanda und Darfur zu entsetzlichen Völkermorden.
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Re: Entwicklungspolitik sinnlos. Der wahre Grund warum "der Süden" immer ärmer sein wird als "der Norden"

Beitragvon ThorsHamar » Di 17. Okt 2017, 09:31

Olympus hat geschrieben:(17 Oct 2017, 00:35)

Sie hat Recht. Westliche Fehler führten in Ruanda und Darfur zu entsetzlichen Völkermorden.


Ja, es sind immer die Anderen ...
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Re: Entwicklungspolitik sinnlos. Der wahre Grund warum "der Süden" immer ärmer sein wird als "der Norden"

Beitragvon Keoma » Di 17. Okt 2017, 09:47

Rote_Galaxie hat geschrieben:(16 Oct 2017, 23:11)

Dafür trägt der Westen die direkte Verantwortung. Gewalt und Rassismus wurden in der Kolonialzeit befruchtet, was da geschieht, ist die Saat die aufgegangen ist!


Quatsch.
Die verschiedenen Stämme und Völker haben sich schon gegenseitig bekriegt, versklavt und aufgegessen, als noch kein Weißer den Fuß dorthin gesetzt hat.
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.
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Re: Entwicklungspolitik sinnlos. Der wahre Grund warum "der Süden" immer ärmer sein wird als "der Norden"

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 17. Okt 2017, 10:32

Keoma hat geschrieben:Quatsch.
Die verschiedenen Stämme und Völker haben sich schon gegenseitig bekriegt, versklavt und aufgegessen, als noch kein Weißer den Fuß dorthin gesetzt hat.
Sicher - vollkommen richtig - nur von "Europa" kann man problemlos dasselbe behaupten ("aufgegessen zu werden" ist auch in Afrika eher ein eher nebensächlicher Faktor) - ein entscheidender Unterschied gab es da allerdings - Keine der Völker in Europa wurde "kolonisiert" und so systematisch unterdrückt wie das noch bis im vergangenen Jahrhundert in Afrika der Fall war.

Nahezu alle afrikanischen "nationalen Grenzen" wurden von den vormaligen Herren gezogen - rücksichtslos wurden bedeutende ethnische Gruppen mal willkürlich getrennt - mal genauso willkürlich zusammengewürfelt.

Das allein das schon eine "schwieriges Erbe" darstellt, kann nun auch wieder in Europa besichtigt werden. Das behindert mindestens eine Entwicklung wie sie sich das Europäer so vorstellen. Sicher ehemalige Kolonien sind inzwischen "selbstständig". Jedoch wurde und wird die ehemalige Kolonisierung nun mit anderen Mitteln fortgesetzt. Das entschuldigt sicher nicht jede negative Entwicklung, aber wer wenigstens etwas entlang der Realität denkt, muss das zugeben.

Was die Bemerkung zu Nutzung von PV angeht, eine schöne und auch gute Idee. Bei den oft riesigen Entfernungen, ist ein Stromnetz wie in D z.B. unbezahlbar. Dort würden oft schon sehr kleine "Ortsnetze" eine große Verbesserung darstellen. Schon eine einzige solar betriebene LED im Haushalt wirkt geradezu "Wunder". Warum sonst würden sich Hausfrauen und Mütter verschulden um so eine (für uns) einfache Lösung anzustreben ?

Wer auf diesem "niedrigen" Niveau helfen möchte, kann das mit Mikrokrediten tun : A loan of $75 helped to buy a solar lantern. Das "investierte Geld" ist kein Geschenk - wird in 98% in für uns unvorstellbar kleinen Raten planmäßig zurückbezahlt. Da schließen sich hunderte von "Investoren" zusammen und haben so inzwischen (nicht nur in Afrika) Millionen "investiert". Das "Jane" nun nichtmehr teures und gesundheitsschädliches Kerosin in ihrer Hütte verbrennen muss, ist Fortschritt auf unterster Ebene. Ganz "nebenbei" kann man so auch kennenlernen was in Afrika "wichtig" ist und unter welchen Bedingungen dort Fortschritt vorangeht...

Diese "solar lanter" wird vor Ort gebaut - so hilft das gleich zweimal - einmal beim Nutzer, und vorher schon beim Kleinbetrieb der so auch technologisch profitiert. Die Leute dort haben jede Menge Ideen die sie auch umsetzen. "Erfindungen" über die im satten D bestenfalls ein Lächeln aufkommt. Wer würde hier auf die Idee kommen ein Fahrrad als mobile solare Ladestation zu "erfinden" - zu bauen - um damit die einzigen Telefone ("Handy" und Smartphone) zu laden, die inzwischen Grundlage für der wirtschaftlichen Fortschritt in allen afrikanischen Ländern geworden sind - inkl. Bildung - Medizinische Beratung und was weiß ich noch alles ... Da ist nicht überall eine Steckdose zum laden - da wird das Gerät beim mobilen Ladepunkt gegen ein kleines Entgelt aufgeladen und schon hat einer ein Einkommen und viele eine Ladestation.... :thumbup:
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Re: Entwicklungspolitik sinnlos. Der wahre Grund warum "der Süden" immer ärmer sein wird als "der Norden"

Beitragvon relativ » Di 17. Okt 2017, 11:34

immernoch_ratlos hat geschrieben:(17 Oct 2017, 11:32)

Sicher - vollkommen richtig - nur von "Europa" kann man problemlos dasselbe behaupten ("aufgegessen zu werden" ist auch in Afrika eher ein eher nebensächlicher Faktor) - ein entscheidender Unterschied gab es da allerdings - Keine der Völker in Europa wurde "kolonisiert" und so systematisch unterdrückt wie das noch bis im vergangenen Jahrhundert in Afrika der Fall war.

Nahezu alle afrikanischen "nationalen Grenzen" wurden von den vormaligen Herren gezogen - rücksichtslos wurden bedeutende ethnische Gruppen mal willkürlich getrennt - mal genauso willkürlich zusammengewürfelt.

Das allein das schon eine "schwieriges Erbe" darstellt, kann nun auch wieder in Europa besichtigt werden. Das behindert mindestens eine Entwicklung wie sie sich das Europäer so vorstellen. Sicher ehemalige Kolonien sind inzwischen "selbstständig". Jedoch wurde und wird die ehemalige Kolonisierung nun mit anderen Mitteln fortgesetzt. Das entschuldigt sicher nicht jede negative Entwicklung, aber wer wenigstens etwas entlang der Realität denkt, muss das zugeben.
So ist es, die witschaftliche Kolonisation hat nie geendet und löst sich erst bei denen auf, die hart darum gekämpft haben und auch eine aussenpolitische Bedeutung haben/hatten...China, Indien, ect.

Was die Bemerkung zu Nutzung von PV angeht, eine schöne und auch gute Idee. Bei den oft riesigen Entfernungen, ist ein Stromnetz wie in D z.B. unbezahlbar. Dort würden oft schon sehr kleine "Ortsnetze" eine große Verbesserung darstellen. Schon eine einzige solar betriebene LED im Haushalt wirkt geradezu "Wunder". Warum sonst würden sich Hausfrauen und Mütter verschulden um so eine (für uns) einfache Lösung anzustreben ?
Nunja, wenn sich leitungen rentieren sollen, dann muss natürlich die Menge stimmen, da könnte ich mir schon einen großen Austausch zwischen verschiedenen Regionen vorstellen, aber soweit sind wir nun wirklich noch lange nicht, auch Politisch.

Wer auf diesem "niedrigen" Niveau helfen möchte, kann das mit Mikrokrediten tun : A loan of $75 helped to buy a solar lantern. Das "investierte Geld" ist kein Geschenk - wird in 98% in für uns unvorstellbar kleinen Raten planmäßig zurückbezahlt. Da schließen sich hunderte von "Investoren" zusammen und haben so inzwischen (nicht nur in Afrika) Millionen "investiert". Das "Jane" nun nichtmehr teures und gesundheitsschädliches Kerosin in ihrer Hütte verbrennen muss, ist Fortschritt auf unterster Ebene. Ganz "nebenbei" kann man so auch kennenlernen was in Afrika "wichtig" ist und unter welchen Bedingungen dort Fortschritt vorangeht...
Stimmt es muessen nicht immer die großen Projekte sein, auch Kleinvieh macht auf dauer Mist.

Diese "solar lanter" wird vor Ort gebaut - so hilft das gleich zweimal - einmal beim Nutzer, und vorher schon beim Kleinbetrieb der so auch technologisch profitiert. Die Leute dort haben jede Menge Ideen die sie auch umsetzen. "Erfindungen" über die im satten D bestenfalls ein Lächeln aufkommt. Wer würde hier auf die Idee kommen ein Fahrrad als mobile solare Ladestation zu "erfinden" - zu bauen - um damit die einzigen Telefone ("Handy" und Smartphone) zu laden, die inzwischen Grundlage für der wirtschaftlichen Fortschritt in allen afrikanischen Ländern geworden sind - inkl. Bildung - Medizinische Beratung und was weiß ich noch alles ... Da ist nicht überall eine Steckdose zum laden - da wird das Gerät beim mobilen Ladepunkt gegen ein kleines Entgelt aufgeladen und schon hat einer ein Einkommen und viele eine Ladestation.... :thumbup:
Der Aufbau von Dienstleistungs und Produktionsketten ist m.M. eh die Vorrausetzung für ein funktionierendes und stabiles Wirtschaftssystem .
Das Banale braucht man nicht zu schälen.

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