Für wen arbeiten Familie Reimanns 33Mrd.€?

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Alter Stubentiger
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Re: Für wen arbeiten Familie Reimanns 33Mrd.€?

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 10. Okt 2017, 09:50

franktoast hat geschrieben:(06 Oct 2017, 16:25)

Hallo, Familie Reimann sind ja nun die Reichsten in Deutschland.
http://www.manager-magazin.de/politik/a ... 81-10.html

Deren Unternehmenanteile sind insgesamt etwa 33Mrd.€ wert. Darunter zählen Kosemtikfirmen, Kaffee und Hygiene. Zusammen kann man sagen, dass die Firma jedes Jahr Millionen von Produkten herstellt. Nun, für wen arbeitet das Vermögen also. Anders gesagt: Wer nutzt diese Produkte?

Nun ist klar, dass die Familie Reimann 99,999% dieser Güter nicht selber nutzt. Aber die Güter werden ja verkauft. Nun stellt sich die Frage, was die Reimanns mit ihrem Gewinn machen? Deren Vermögen ist um 4Mrd. gewachsen. Bedeutet das, die Reimanns haben nun Privatvillen, Luxusyachten oder Superschlitten gekauft? Denn diese Güter nutzen sie ja nur selber, also nutzen diese nur ihnen und niemand anderen.

Also sollte klar sein, dass deren Vermögen nur zu einem Minibruchteil auch für Privatkonsum von den Reimanns ausgegeben wird.

Wem nutzt das Vermögen dann eigentlich?

Na ja. Die agieren ja in der Realwirtschaft. Das sollte man zu würdigen wissen.
Ein Problem sind die Billionen die im Takt des algorithmusgesteuerten TurboHandels um den Globus wabbern. Da ist tatsächlich kaum ein Nutzen vorhanden. Da wird nur Schaden verursacht.
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Re: Für wen arbeiten Familie Reimanns 33Mrd.€?

Beitragvon BlueMonday » Di 10. Okt 2017, 10:25

Also im Wesentlichen besteht der Reichtum der Reichen im Anlagevermögen ... Kapitalgüter. Und das hat seinen Wert im Wesentlichen, weil damit nachgefragte Dinge hergestellt werden.

"Modern capitalism is essentially mass production for the needs of the masses. The buyers of the products are by and large the same people who as wage earners cooperate in their manufacturing. "
Ludwig von Mises, Human Action


Das ist es, was manche nicht verstehen, dass der Unternehmer nicht der Antagonist, der eigentliche Gegner des Arbeitnehmers ist, sondern dass der eigentliche Interessenskonflikt letztlich zwischen Arbeitnehmer und Konsument besteht. Und das ist ja derselbe Personenkreis. Der eine möchte möglichst teuer bezahlt werden für seine Arbeitsleistung, der andere - als Konsument - möchte möglichst günstig einkaufen. Jeder Lohnstreik ist letztlich der Versuch auf Kosten anderer Einkommen (und hier im Wesentlichen Arbeitsentgelte) relativ zu gewinnen.

Der Unternehmer steht zwischen beiden Interessen und ist der Vermittelnde, der beides zusammenbringt, und zwar auch noch so, dass es möglichst Wachstum gibt, und nicht alles verkonsumiert, sondern auch ein guter Teil gespart und reinvestiert wird, dass der berühmte Kuchen größer statt beim zänkischen neidigen Neuverteilen auf politischem Wege zerbröselt und eher kleiner wird.

Die sogenannten "Superreichen" konsumieren dabei einen völlig irrelevanten Teil dieses Leistungs- und Güteraustoßes. Natürlich haben sie Marktmacht. Wer sollte sie sonst haben richtigerweise? Der Sozialist, der Etatist, die besserwisserische Menschen, die nichts riskiert haben, nichts mit eigenen Mitteln unternommen haben?
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Re: Für wen arbeiten Familie Reimanns 33Mrd.€?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 10. Okt 2017, 10:32

BlueMonday hat geschrieben:(10 Oct 2017, 11:25)

Der Unternehmer steht zwischen beiden Interessen und ist der Vermittelnde, der beides zusammenbringt, und zwar auch noch so, dass es möglichst Wachstum gibt, und nicht alles verkonsumiert, sondern auch ein guter Teil gespart und reinvestiert wird, dass der berühmte Kuchen größer statt beim zänkischen neidigen Neuverteilen auf politischem Wege zerbröselt und eher kleiner wird.

Das ist aber ein sehr romantisches Bild vom guten Unternehmer. Es gibt solche Unternehmer, ohne Frage, aber die den Markt beherrschenden Unternehmen sind börsennotiert und da muss der Profit stimmen, sonst geht es dem Vorstand an den Kragen. Und für diesen Profit werden Zulieferer und auch Arbeitskräfte ausgelutscht. Nicht der schon ewig fest angestellte Facharbeiter (der eh einer aussterbenden Art angehört), aber wohl der Leiharbeiter oder der vom Werkvertragsunternehmen kommt.
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Re: Für wen arbeiten Familie Reimanns 33Mrd.€?

Beitragvon BlueMonday » Di 10. Okt 2017, 10:39

Am besten mal einen Thread zu "High Frequency Trading" oder Börsenspekulation etc aufmachen, statt dieses Thema in anderen Threads unterzurühren.
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Re: Für wen arbeiten Familie Reimanns 33Mrd.€?

Beitragvon Realist2014 » Di 10. Okt 2017, 10:46

Tom Bombadil hat geschrieben:(10 Oct 2017, 11:32)

Das ist aber ein sehr romantisches Bild vom guten Unternehmer. Es gibt solche Unternehmer, ohne Frage, aber die den Markt beherrschenden Unternehmen sind börsennotiert und da muss der Profit stimmen, sonst geht es dem Vorstand an den Kragen. Und für diesen Profit werden Zulieferer und auch Arbeitskräfte ausgelutscht. Nicht der schon ewig fest angestellte Facharbeiter (der eh einer aussterbenden Art angehört), aber wohl der Leiharbeiter oder der vom Werkvertragsunternehmen kommt.



der "Profit" im Sinne von angemessenem Gewinn / Rendite muss bei JEDEM Unternehmen "stimmen"

Das ist schließlich das Ziel unternehmerischer Tätigkeit

die immer wieder angeführte Thematik Leiharbeiter/Zeitarbeiter etc betrifft nur 3% der Arbeitnehmer
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Re: Für wen arbeiten Familie Reimanns 33Mrd.€?

Beitragvon BlueMonday » Di 10. Okt 2017, 10:52

Tom Bombadil hat geschrieben:(10 Oct 2017, 11:32)

Das ist aber ein sehr romantisches Bild vom guten Unternehmer. Es gibt solche Unternehmer, ohne Frage, aber die den Markt beherrschenden Unternehmen sind börsennotiert und da muss der Profit stimmen, sonst geht es dem Vorstand an den Kragen. Und für diesen Profit werden Zulieferer und auch Arbeitskräfte ausgelutscht. Nicht der schon ewig fest angestellte Facharbeiter (der eh einer aussterbenden Art angehört), aber wohl der Leiharbeiter oder der vom Werkvertragsunternehmen kommt.


Also ich kenne kein Unternehmen, das "Profit" erwirtschaftet ohne irgendeine Leistung oder Güter auf dem Markt anzubieten. Wegen dieser "Romantik" gehen doch die Leute überhaupt arbeiten bzw. wollen ein Geldeinkommen haben. Diese "Romantik" steht dann bei den Leuten auf dem gedeckten Abendbrottisch und hängt als Flatscreen an der Wand. Natürlich geht es auch um Ausschüttung von Gewinnen - für die Kapitalgeber, Anteilhaber und die wollen letztlich ihren Teil auch wegen dieser "Romantik" haben. Und jeder darf ein Anteilhaber/Aktionär werden. Ist nicht verboten. Und genau dazwischen steht wiederum der eigentliche Unternehmer, zwischen all diesen Interessen, nicht als Antagonist, auch wenn das manche Kurzsichtigen so sehen mögen.
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Re: Für wen arbeiten Familie Reimanns 33Mrd.€?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 10. Okt 2017, 11:01

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Re: Für wen arbeiten Familie Reimanns 33Mrd.€?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 10. Okt 2017, 11:05

BlueMonday hat geschrieben:(10 Oct 2017, 11:52)

Und genau dazwischen steht wiederum der eigentliche Unternehmer, zwischen all diesen Interessen, nicht als Antagonist, auch wenn das manche Kurzsichtigen so sehen mögen.

Du kannst das mit solchen Vokabeln belegen, richtiger wird es dadurch nicht, der Unternehmer interessiert sich in erster Linie für seinen Profit, besonders wenn es um die marktbeherrschenden Unternehmen geht. Den Ausgleich der Interessen nimmt nicht der Unternehmer vor, sondern in Deutschland die soziale Komponente der sozialen Marktwirtschaft.
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Re: Für wen arbeiten Familie Reimanns 33Mrd.€?

Beitragvon Realist2014 » Di 10. Okt 2017, 11:11

Tom Bombadil hat geschrieben:(10 Oct 2017, 12:05)

Du kannst das mit solchen Vokabeln belegen, richtiger wird es dadurch nicht, der Unternehmer interessiert sich in erster Linie für seinen Profit, besonders wenn es um die marktbeherrschenden Unternehmen geht. Den Ausgleich der Interessen nimmt nicht der Unternehmer vor, sondern in Deutschland die soziale Komponente der sozialen Marktwirtschaft.


der Unternehmer interessiert sich, genau wie jeder Arbeitnehmer auch, für SEIN Einkommen ( Unternehmerlohn)

gleichzeitig muss JEDES Unternehmen eine angemessene Rendite auf das IM Unternehmen steckende EK erwirtschaften

die "soziale Komponente" wird über die Sozialsysteme gesteuert, die auch von den Steuern der Unternehmen und der Unternehmen finanziert werden.

Der Interessenausgleich hinsichtlich der Aufteilung der Wertschöpfung erfolgt über die Tarifpartner
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Re: Für wen arbeiten Familie Reimanns 33Mrd.€?

Beitragvon Realist2014 » Di 10. Okt 2017, 11:14

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Re: Für wen arbeiten Familie Reimanns 33Mrd.€?

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 10. Okt 2017, 11:14

BlueMonday hat geschrieben:(10 Oct 2017, 11:25)

Also im Wesentlichen besteht der Reichtum der Reichen im Anlagevermögen ... Kapitalgüter. Und das hat seinen Wert im Wesentlichen, weil damit nachgefragte Dinge hergestellt werden.



Das ist es, was manche nicht verstehen, dass der Unternehmer nicht der Antagonist, der eigentliche Gegner des Arbeitnehmers ist, sondern dass der eigentliche Interessenskonflikt letztlich zwischen Arbeitnehmer und Konsument besteht. Und das ist ja derselbe Personenkreis. Der eine möchte möglichst teuer bezahlt werden für seine Arbeitsleistung, der andere - als Konsument - möchte möglichst günstig einkaufen. Jeder Lohnstreik ist letztlich der Versuch auf Kosten anderer Einkommen (und hier im Wesentlichen Arbeitsentgelte) relativ zu gewinnen.

Der Unternehmer steht zwischen beiden Interessen und ist der Vermittelnde, der beides zusammenbringt, und zwar auch noch so, dass es möglichst Wachstum gibt, und nicht alles verkonsumiert, sondern auch ein guter Teil gespart und reinvestiert wird, dass der berühmte Kuchen größer statt beim zänkischen neidigen Neuverteilen auf politischem Wege zerbröselt und eher kleiner wird.

Die sogenannten "Superreichen" konsumieren dabei einen völlig irrelevanten Teil dieses Leistungs- und Güteraustoßes. Natürlich haben sie Marktmacht. Wer sollte sie sonst haben richtigerweise? Der Sozialist, der Etatist, die besserwisserische Menschen, die nichts riskiert haben, nichts mit eigenen Mitteln unternommen haben?


Bei den Superreichen ist es etwas kompizierter. Sie gewinnen nicht durch Güter oder Dienstleistungen sondern nur noch durch die Akkumulation von Kapital. Ab einem gewissen Punkt, über dem gestritten werden kann, ist Einkommen völlig losgelöst von persönlichem Einsatz und Fähigkeiten. Es wird dann einfach nur mehr und man muß schon unglaublich dämlich sein um am Endes des Tages dann doch noch zu den Verlierern zu gehören. Ich verstehe das ständige Mitleiden einiger hier mit den armen Superreichen einfach nicht.
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Re: Für wen arbeiten Familie Reimanns 33Mrd.€?

Beitragvon Realist2014 » Di 10. Okt 2017, 11:16

Alter Stubentiger hat geschrieben:(10 Oct 2017, 12:14)

Bei den Superreichen ist es etwas kompizierter. Sie gewinnen nicht durch Güter oder Dienstleistungen sondern nur noch durch die Akkumulation von Kapital. t.



auf welche Art & Weise "akkumulieren" die denn "Kapital"?

üblicherweise steigt DEREN Vermögen durch den steigenden WERT ihrer Unternehmen...
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Re: Für wen arbeiten Familie Reimanns 33Mrd.€?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 10. Okt 2017, 11:32

pikant hat geschrieben:(10 Oct 2017, 12:05)

das Problem der Leiharbeit wird bei weitem ueberschaetzt.

Weil Leiharbeit durch Werkvertragsarbeit abgelöst wurde: http://www.dgb.de/themen/++co++e9273544 ... 540023ef1a und https://www.boeckler.de/42994_43002.htm
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Re: Für wen arbeiten Familie Reimanns 33Mrd.€?

Beitragvon pikant » Di 10. Okt 2017, 11:38

Tom Bombadil hat geschrieben:(10 Oct 2017, 12:32)

Weil Leiharbeit durch Werkvertragsarbeit abgelöst wurde: http://www.dgb.de/themen/++co++e9273544 ... 540023ef1a und https://www.boeckler.de/42994_43002.htm


Danke fuer den letzten Link, wo ja schon im Eingangssatz steht, dass es keine repraesentativen Umfragen gibt, ueber den Missbrauch von Werksvertraegen.
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Re: Für wen arbeiten Familie Reimanns 33Mrd.€?

Beitragvon pikant » Di 10. Okt 2017, 11:42

Tom Bombadil hat geschrieben:(10 Oct 2017, 11:32)

Das ist aber ein sehr romantisches Bild vom guten Unternehmer. Es gibt solche Unternehmer, ohne Frage, aber die den Markt beherrschenden Unternehmen sind börsennotiert und da muss der Profit stimmen, sonst geht es dem Vorstand an den Kragen. Und für diesen Profit werden Zulieferer und auch Arbeitskräfte ausgelutscht.


das nennt sich Marktwirtschaft, wo 2 Parteien zueinanderfinden oder nicht.
Kein Zulieferer ist doch gezwungen sich 'auslutschen' zu lassen und man muss doch nicht an andere Unternehmen verkaufen.
Wenn man dann noch Subventionen ablehnt, regelt es alleine der Markt mit all seinen Folgen.

Zudem muss der Profit nicht nur bei boersennotierten Unternehmen stimmen, denn ohne Gewinne, das sind Profite, ist kein Unternehmen laengere Zeit ueberlebensfaehig.
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Re: Für wen arbeiten Familie Reimanns 33Mrd.€?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 10. Okt 2017, 11:45

pikant hat geschrieben:(10 Oct 2017, 12:38)

Danke fuer den letzten Link...

Hier noch ein link: http://www.deutschlandfunkkultur.de/wer ... _id=314375

In den Unternehmen der Familie Reimann wird dieser Form der Arbeit höchstwahrscheinlich auch eingesetzt.
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Re: Für wen arbeiten Familie Reimanns 33Mrd.€?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 10. Okt 2017, 11:47

pikant hat geschrieben:(10 Oct 2017, 12:42)

das nennt sich Marktwirtschaft, wo 2 Parteien zueinanderfinden oder nicht.

Es kommt auch auf die Marktmacht an, in den letzten Jahren hat sich das ja etwas gedreht, die Zulieferer sind mächtiger geworden, weil die Auslutscherei durch die Großunternehmen die Konkurrenz dezimiert hat.
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Re: Für wen arbeiten Familie Reimanns 33Mrd.€?

Beitragvon franktoast » Di 10. Okt 2017, 11:49

Tom Bombadil hat geschrieben:(10 Oct 2017, 10:10)
Weil die Konsumenten Geld dafür bezahlen, Produkte, die mit Hilfe dieses Vermögens hergestellt werden, benutzen zu können und damit das Vermögen der Reimanns noch vermehren?

Jep. Oder kauft sich der Konsument etwas für 1€, wo er glaubt, dass sei weniger als 1€ wert?
Ein freier Mensch muß es ertragen können, daß seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muß sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.
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Re: Für wen arbeiten Familie Reimanns 33Mrd.€?

Beitragvon pikant » Di 10. Okt 2017, 11:51

Tom Bombadil hat geschrieben:(10 Oct 2017, 12:45)

Hier noch ein link: http://www.deutschlandfunkkultur.de/wer ... _id=314375

In den Unternehmen der Familie Reimann wird dieser Form der Arbeit höchstwahrscheinlich auch eingesetzt.


die Unternehmen sind da der falsche Ansprechpartner, denn diese nutzen doch ganz legal die Gesetzeslage und die Buntenbach hat es recht gut beschrieben.
die SPD hat sich doch mit Nahles fuer das neue Gesetz feiern lassen und wenn man Leiharbeit erst nach 8 Monaten wie normale Arbeit zu bezahlen hat, dann kann man doch den Unternehmen es nicht veruebeln, dass sie mit Leiharbeit ihre Kosten senken wollen oder durch Werksvertraege wo man nur bezahlen muss, wenn die Leistung erbracht wurde.

bei Jamaika gehe ich nicht davon aus, dass man da ueber SPD-Nahles geht und nachbessert, was sicherlich im Sinne des AN zu begruessen waere.

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