Warum wenden sich die Gewerkschaften nicht gegen den Import von Lohndrückern?

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relativ
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Re: Warum wenden sich die Gewerkschaften nicht gegen den Import von Lohndrückern?

Beitragvon relativ » Fr 1. Sep 2017, 08:52

Realist2014 hat geschrieben:(01 Sep 2017, 07:03)

ich gehe von Tariflöhnen und Mindestlohn aus

laut deiner obigen Beschreibung ist es aber dann ja o.k., wenn ein guter Gastwirt seine Mitarbeiter gemäß Tarif in Höhe des Niedriglohns bezahlt, selber aber 100tsd Euro Gewinn ( = Unternehmerlohn) erwirtschaftet

dann sind wir ja einer Meinung

Ich habe von derart Lohn geschrieben, die einen Lohnempfänger nach z.B. 40 Jahren arbeit nicht in die Altersarmut treibt. Aber genau dies passiert wohl in den kommenden Jahren und Jahrzehnten immer mehr Lohnempfängern, bei der mom. Rentenentwicklung.
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Re: Warum wenden sich die Gewerkschaften nicht gegen den Import von Lohndrückern?

Beitragvon Realist2014 » Fr 1. Sep 2017, 08:54

relativ hat geschrieben:(01 Sep 2017, 09:48)

Ja klar es gibt ja auch nur intelligente und selbstbewusste Arbeiter und Angestellte in Deutschland , die denken locker jederzeit einen neuen und besser bezahlten Job zu bekommen. :?:


stimmt

wer als AN nur mit geringen Kompetenzen ausgestattet ist, verhält sich nicht besonders intelligent, wenn er kündigt, ohne bereits einen anderen Job zu haben...

ich muss dir schon wieder zustimmen.
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Warum wenden sich die Gewerkschaften nicht gegen den Import von Lohndrückern?

Beitragvon relativ » Fr 1. Sep 2017, 08:57

Realist2014 hat geschrieben:(01 Sep 2017, 09:54)

stimmt

wer als AN nur mit geringen Kompetenzen ausgestattet ist, verhält sich nicht besonders intelligent, wenn er kündigt, ohne bereits einen anderen Job zu haben...

ich muss dir schon wieder zustimmen.

Es geht dabei eher darum, daß diejenigen eher ausgenutzt werden und der Willkür des Unternehmers ausgesetzt sind. Aber es ist ja nicht neu, daß dir diese Menschen am Arsch vorbei gehen, da bist du ganz dein eigener Opportunist.
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Re: Warum wenden sich die Gewerkschaften nicht gegen den Import von Lohndrückern?

Beitragvon Realist2014 » Fr 1. Sep 2017, 08:59

relativ hat geschrieben:(01 Sep 2017, 09:52)

Ich habe von derart Lohn geschrieben, die einen Lohnempfänger nach z.B. 40 Jahren arbeit nicht in die Altersarmut treibt..



das ist NICHT Sache der Unternehmen

die Lohnkosten müssen HEUTE erwirtschaftet werden.

Was sich aus den für die heutigen Beiträge erworbenen Rentenpunkte tatsächlich für eine Rente in 40 Jahren ergeben wird- das ist Glaskugel

Und Sache der Politik, hier gegebenenfalls Mechanismen wie "Mindestrente für 40 Jahre Vollzeitbeiträge" etc. einzuführen
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Re: Warum wenden sich die Gewerkschaften nicht gegen den Import von Lohndrückern?

Beitragvon Realist2014 » Fr 1. Sep 2017, 09:04

relativ hat geschrieben:(01 Sep 2017, 09:57)

Es geht dabei eher darum, daß diejenigen eher ausgenutzt werden und der Willkür des Unternehmers ausgesetzt sind. Aber es ist ja nicht neu, daß dir diese Menschen am Arsch vorbei gehen, da bist du ganz dein eigener Opportunist.


Wie willst du denn verhindern, dass "dumme Menschen" ausgenutzt werden?

diese Erwartungshaltung ist realitätsfremd

Schutz können hier nur Gesetze, Tarifverträge, Gewerkschaften usw. bieten

Offensichtlich ist hier allerdings auch wieder deine Sicht der angeblichen "pösen Unternehmer"= Willkür= Wolf

Die AN sind in deiner Realitätsblase dagegen immer fromme , unschuldige , ausgenutzte Schafe....

woher kommt diese einseitige Sichtweise?
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Re: Warum wenden sich die Gewerkschaften nicht gegen den Import von Lohndrückern?

Beitragvon relativ » Fr 1. Sep 2017, 09:12

Realist2014 hat geschrieben:(01 Sep 2017, 09:59)

das ist NICHT Sache der Unternehmen
Nun, wenn Unternehmen dies eben nicht freiwillig anständigen Lohn zahlen wollen, dann muss eben wieder der Gesetzgeber ran, so wie schon beim Mindeslohn. Oder er finaziert die Rentenlücke aus Steuergeldern und erhöht z.B. wieder die Unternehensteuern, die er in den letzten Dekaden massiv gesenkt hat.
die Lohnkosten müssen HEUTE erwirtschaftet werden.
Mussten sie schon immer.
Was sich aus den für die heutigen Beiträge erworbenen Rentenpunkte tatsächlich für eine Rente in 40 Jahren ergeben wird- das ist Glaskugel
Ne das ist schon ziemlich genau errechnet worden, es sei denn die vielen Niedriglöhner werden plötzlich und aus heiteren Himmel zu besserverdienenden.

Und Sache der Politik, hier gegebenenfalls Mechanismen wie "Mindestrente für 40 Jahre Vollzeitbeiträge" etc. einzuführen
Ja auch eine Möglichkeit, nur wer finanziert dies dann, wieder der Beitragszahler?
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Re: Warum wenden sich die Gewerkschaften nicht gegen den Import von Lohndrückern?

Beitragvon Realist2014 » Fr 1. Sep 2017, 09:19

relativ hat geschrieben:(01 Sep 2017, 10:12)

Nun, wenn Unternehmen dies eben nicht freiwillig anständigen Lohn zahlen wollen, dann muss eben wieder der Gesetzgeber ran, so wie schon beim Mindeslohn. ?


öhm

WAS soll der Gesetzgeber da machen?

wir haben ja einen ML - der jährlich überprüft wird
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Re: Warum wenden sich die Gewerkschaften nicht gegen den Import von Lohndrückern?

Beitragvon Realist2014 » Fr 1. Sep 2017, 09:20

relativ hat geschrieben:(01 Sep 2017, 10:12)

N
Ne das ist schon ziemlich genau errechnet worden, es sei denn die vielen Niedriglöhner werden plötzlich und aus heiteren Himmel zu besserverdienenden.

?



WAS ist da genau errechnet und als "Grenze zur Grundsicherung" zugrunde gelegt worden?

Der ökonomische Wert der Grundsicherung in Meckvorpolen - oder in München?
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Re: Warum wenden sich die Gewerkschaften nicht gegen den Import von Lohndrückern?

Beitragvon Realist2014 » Fr 1. Sep 2017, 09:22

relativ hat geschrieben:(01 Sep 2017, 10:12)



Ja auch eine Möglichkeit, nur wer finanziert dies dann, wieder der Beitragszahler?


wer sonst?

Mindestrente ist ja dann eine Leistung, die auch nur (früheren) Beitragszahlern zugute kommen kann.
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Re: Warum wenden sich die Gewerkschaften nicht gegen den Import von Lohndrückern?

Beitragvon BlueMonday » Fr 1. Sep 2017, 10:23

relativ hat geschrieben:(31 Aug 2017, 13:11)

Ja vor allem übers Rentenniveau und seiner Rente nach 40 Jahren arbeiten im Niedriglohnsektor, weil die Produkte ja für ihn auch billig sein muessen. Die größste Wirtschaftslüge überhaupt.

Das sind in meinen Augen die 3 wichtigsten Wahrheiten.


Dass Lohnkosten in die Preiskalkulation einfließen müssen, ist nun eine Wahrheit, die dir nicht zu gefallen scheint.
Margen heißt es zudem ... da hat ja schon der olle Marx gewusst, dass es die allgemeine Profitrate "im Kapitalismus" eher sinkt denn steigt.
Anderfalls ist da eher Protektionismus und Wettbewerbsunterdrückung am Werke, denn irgendeine nennenswerte "Liberalisierung".

Wenn wir schon bei Wahrheiten sind: die beliebte linke Lebenslüge besteht doch darin, dass man nur "die Reichen" (noch stärker) besteuern müsste, noch mehr umverteilen müsste, das umverteilende Staatswesen also noch mehr ausweiten müsse, damit der Reichtum für alle ausbricht. Das hat sich doch noch nie bewahrheitet. Im Gegenteil. Auf diesem Gedanken basierte doch der Realsozialismus, wo es nun wirklich keine "Reichen" mehr gab, wohl alles Nenneswerte an "Produktionsmitteln" enteignet wurde, wo es Grenzsteuersätze jenseits der 90% gab, damit ja niemand "reicher" werden konnte als der andere. Wäre diese linke Vorstellung richtig, müsste es doch den Realsozialismus immer noch geben, es müsste ihn nicht nur noch geben, er müsste alles andere längst eingeholt und überholt haben. Die Menschen wären in diese sozialistische Paradies ohne Reiche geströmt, stattdessen musste man sie einmauern, an der Flucht in liberalere, weniger sozialistische Wirtschaftssysteme hindern... Wohin fliehen die Menschen heute? Sollte man vielleicht auch mal als Indikator anerkennen.

Kurioserweise sind es gerade eher Linke (In D die Schröder-SPD, in F jetzt Macron), die eingesehen haben, dass man es mit der Umverteilung nicht beliebig weit treiben kann, gerade wenn man denn den geliebten "Sozialstaat" langfristig erhalten will. Das war doch schon immer die Grundidee des Staatswesen, dass man die Basis, die man regelmäßig abschöpfen will, nur so weit abschöpft, dass sie wenigstens erhalten bleibt, evtl. sogar noch wächst, damit es mehr abzuschöpfen und zu verteilen gibt in der Zukunft. Und da sind wir wieder beim Beginn: eben nicht der Nominalwertillusion zu erliegen, sondern zu verstehen, dass es letztlich um Realeinkommen geht. Und die steigen nur, wenn die die produktive Struktur ausgebaut wird, wenn investiert wird, wenn Kapital akkumuliert werden kann, wenn fähige, sinnvoll ausgebildete Leute, woher sie auch immer kommen mögen, produktiv eingesetzt werden können, dass vor allem die Anreizstrukturen ansatzweise intakt bleiben.. und dass nicht "der Reiche" das eigentliche Problem ist.

Ein "Rentenproblem" entsteht nun schlicht, wenn die Menschen immer älter werden, immer länger Renten erhalten ... Dass die Menschen immer älter werden, ist doch ein positiver Indikator dafür, dass es ihnen so schlecht nicht ergangen sein kann, dass sie sich nicht so verbraucht haben, wie die Generationen vor ihnen, dass sie besser gelebt und leichter gearbeitet haben. Wie sah ein typischer Rentner noch vor 100, 150 Jahren aus? Wie lange lebte er noch, welches Renteneinkommen hatte er?
Zuletzt geändert von BlueMonday am Fr 1. Sep 2017, 10:38, insgesamt 1-mal geändert.
But who would build the roads?
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Re: Warum wenden sich die Gewerkschaften nicht gegen den Import von Lohndrückern?

Beitragvon Realist2014 » Fr 1. Sep 2017, 10:26

BlueMonday hat geschrieben:(01 Sep 2017, 11:23)

D

Ein "Rentenproblem" entsteht nun schlicht, wenn die Menschen immer älter werden, immer länger Renten erhalten ... Dass die Menschen immer älter werden, ist doch ein positiver Indikator dafür, dass es ihnen so schlecht nicht ergangen sein kann, dass sie sich nicht so verbraucht haben, wie die Generationen vor ihnen, dass sie besser gelebt und leichter gearbeitet haben. Wie sah ein typischer Rentner noch vor 100, 150 Jahren aus? Wie lange lebte er noch, welches Renteneinkommen hatte er?



diese Fakten kommen in den linken Realitätsblasen nicht vor...
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Re: Warum wenden sich die Gewerkschaften nicht gegen den Import von Lohndrückern?

Beitragvon Praia61 » Fr 1. Sep 2017, 10:53

Realist2014 hat geschrieben:(31 Aug 2017, 09:19)

nenn doch einfach mal ein paar dieser "Methoden"......

Verkürzung der Arbeitszeiten ist ein Mittel.
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Re: Warum wenden sich die Gewerkschaften nicht gegen den Import von Lohndrückern?

Beitragvon Realist2014 » Fr 1. Sep 2017, 10:54

Praia61 hat geschrieben:(01 Sep 2017, 11:53)

Verkürzung der Arbeitszeiten ist ein Mittel.



das geht die Politik nichts an.
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Re: Warum wenden sich die Gewerkschaften nicht gegen den Import von Lohndrückern?

Beitragvon Praia61 » Fr 1. Sep 2017, 11:01

Was hat die Politik damit zu tun ???..
Deine Frage, was die Gewerkschaften taten, um das Arbeitskräfteangebot zu verringern um damit besser die Löhne erhöhen zu können wurde beantwortet.
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Re: Warum wenden sich die Gewerkschaften nicht gegen den Import von Lohndrückern?

Beitragvon Praia61 » Fr 1. Sep 2017, 11:06

Provokateur hat geschrieben:(31 Aug 2017, 09:49)

Wenn ein Flüchtling oder Immigrant, der kaum Sprachkenntnisse, Kompetenzen oder Kontakte mitbringt, es schafft, einem Deutschen seinen Job zu klauen, dann war der Deutsche verdammt scheiße in seinem Job.

Wo also sollten "deutsche Arbeitsplätze" in Gefahr sein? Vielleicht in den Bereichen, in denen kein Deutscher arbeiten will, wie Hühner ausdärmen und Alte pflegen?

Einseitig vereinfachte These.
Erst deutsche auf dem Feld beim Spargelstechen, dann Polen , dann Ukrainer, dann Rumänen.....
Mit Qualifikation hat das wenig zu tun, sondern mit der Ausnutzung des Marktes (Überangebot an Arbeitskräften).
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Re: Warum wenden sich die Gewerkschaften nicht gegen den Import von Lohndrückern?

Beitragvon Provokateur » Fr 1. Sep 2017, 11:07

Praia61 hat geschrieben:(01 Sep 2017, 12:06)

Einseitig vereinfachte These.
Erst deutsche auf dem Feld beim Spargelstechen, dann Polen , dann Ukrainer, dann Rumänen.....
Mit Qualifikation hat das wenig zu tun, sondern mit der Ausnutzung des Marktes (Überangebot an Arbeitskräften).


Deutsche wollen keinen Spargel stechen.

http://www.sueddeutsche.de/panorama/die-muehsal-der-spargel-stecher-ach-du-mit-deinen-studentenhaenden-1.684762
Harte Arbeit, geringer Lohn: Bauer Johann Hainzlmair findet seit 30 Jahren keine deutschen Erntehelfer.


Und Unionsbürger genießen Freizügigkeit.
Zuletzt geändert von Provokateur am Fr 1. Sep 2017, 11:11, insgesamt 1-mal geändert.
Harry riss sich die Augen aus dem Kopf und warf sie tief in den Wald. Voldemort schaute überrascht zu Harry, der nun nichts mehr sehen konnte.
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Re: Warum wenden sich die Gewerkschaften nicht gegen den Import von Lohndrückern?

Beitragvon Provokateur » Fr 1. Sep 2017, 11:09

Doppelt.
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Re: Warum wenden sich die Gewerkschaften nicht gegen den Import von Lohndrückern?

Beitragvon Praia61 » Fr 1. Sep 2017, 11:12


Ach ja, die Polen dann auch nicht mehr, danach die Rumänen nicht mehr ...zum Schluss stechen die ehemaligen Slumbewohner aus Kinshasa unsere Spargel.
Die wollen gewiss.
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Re: Warum wenden sich die Gewerkschaften nicht gegen den Import von Lohndrückern?

Beitragvon Provokateur » Fr 1. Sep 2017, 11:13

Praia61 hat geschrieben:(01 Sep 2017, 12:12)

Ach ja, die Polen dann auch nicht mehr, danach die Rumänen nicht mehr ...zum Schluss stechen die ehemaligen Slumbewohner aus Kinshasa unsere Spargel.
Die wollen gewiss.


Oder der Spargel wird teurer.
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Re: Warum wenden sich die Gewerkschaften nicht gegen den Import von Lohndrückern?

Beitragvon Praia61 » Fr 1. Sep 2017, 11:16

Oder beides, der Spargel wird teurer und der Spargelbauer aufgrund der niedrigen Löhne reicher.

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