Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

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Loki
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Loki » Sa 23. Sep 2017, 17:38

Alter Stubentiger hat geschrieben:(23 Sep 2017, 18:23)
Er [...]
Der Zins wurde von ihm instrumentalisiert.
Er [...]
Aber es entsprach eben seinem Weltbild.


1913 ? Wo ? Beim Malen von Bäumchen und Kätzchen für sein gewünschtes, zukünftiges Kunststudium ??

"Erstmals verwendet wurde der Begriff der Zinsknechtschaft von der Deutschen Arbeiterpartei in Böhmen, die unter dem Einfluss Walter Riehls 1913 auf einem Parteitag in Iglau ein neues Programm erstellte.[1] Die DAP ging 1919 in der Deutschen Nationalsozialistischen Arbeiterpartei auf, die als Splitterpartei bis 1926 existierte. Der sudetendeutsche DAP-Politiker Rudolf Jung verwendete den Begriff in einer Aufsatzreihe, die 1913 in der Wiener Deutschen Arbeiter-Zeitung erschien.[2]"
http://de.wikipedia.org/wiki/Brechung_d ... echtschaft

"In seinem Buch „Die natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld“, das 1916 im Selbstverlag erschien, stellte Gesell seine Theorie vor. [...]"
"Die natürliche Wirtschaftsordnung" (NWO)(6) hat der deutsch-argentinische Kaufmann eine Lehre von der Eigengesetzlichkeit des Wirtschaftswesens vorgelegt, ein Gesamtkonzept, in dem er die Ungerechtigkeit der Einkommensverteilung, die Ausbeutung der Arbeit und die Ursachen von Wirtschaftskrisen in Verbindung mit dem Prinzip von Zins und Zinseszins aufzeigt."
http://de.wikipedia.org/wiki/Silvio_Gesell
http://userpage.fu-berlin.de/roehrigw/huewe/

Das sind z. B. so Schriften, die die Bomben der Alliierten und die neumoderne Bücherverbrennung (Zensur) überlebt haben.
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Rote_Galaxie
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Rote_Galaxie » Sa 23. Sep 2017, 17:42

Loki hat geschrieben:(23 Sep 2017, 18:38)

1913 ? Wo ? Beim Malen von Bäumchen und Kätzchen für sein gewünschtes, zukünftiges Kunststudium ??

"Erstmals verwendet wurde der Begriff der Zinsknechtschaft von der Deutschen Arbeiterpartei in Böhmen, die unter dem Einfluss Walter Riehls 1913 auf einem Parteitag in Iglau ein neues Programm erstellte.[1] Die DAP ging 1919 in der Deutschen Nationalsozialistischen Arbeiterpartei auf, die als Splitterpartei bis 1926 existierte. Der sudetendeutsche DAP-Politiker Rudolf Jung verwendete den Begriff in einer Aufsatzreihe, die 1913 in der Wiener Deutschen Arbeiter-Zeitung erschien.[2]"
http://de.wikipedia.org/wiki/Brechung_d ... echtschaft

"In seinem Buch „Die natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld“, das 1916 im Selbstverlag erschien, stellte Gesell seine Theorie vor. [...]"
"Die natürliche Wirtschaftsordnung" (NWO)(6) hat der deutsch-argentinische Kaufmann eine Lehre von der Eigengesetzlichkeit des Wirtschaftswesens vorgelegt, ein Gesamtkonzept, in dem er die Ungerechtigkeit der Einkommensverteilung, die Ausbeutung der Arbeit und die Ursachen von Wirtschaftskrisen in Verbindung mit dem Prinzip von Zins und Zinseszins aufzeigt."
http://de.wikipedia.org/wiki/Silvio_Gesell
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Das sind z. B. so Schriften, die die Bomben der Alliierten und die neumoderne Bücherverbrennung (Zensur) überlebt haben.


Die Kritik am Zins kam ursprünglich von Anarchisten, da hat Hitler ganz schön geklaut. Wie eigentlich alles.
Der Typ war ein totaler verbitterter Versager. Die Linken waren deswegen diejenigen denen er an allem seinen persönlichen Schwächen die Schuld gab.
Und wer kontrolliert die Kontrolle?
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Dampflok94
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Dampflok94 » Sa 23. Sep 2017, 18:38

Loki hat geschrieben:(23 Sep 2017, 18:38)
"In seinem Buch „Die natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld“, das 1916 im Selbstverlag erschien, stellte Gesell seine Theorie vor. [...]"
"Die natürliche Wirtschaftsordnung" (NWO)(6) hat der deutsch-argentinische Kaufmann eine Lehre von der Eigengesetzlichkeit des Wirtschaftswesens vorgelegt, ein Gesamtkonzept, in dem er die Ungerechtigkeit der Einkommensverteilung, die Ausbeutung der Arbeit und die Ursachen von Wirtschaftskrisen in Verbindung mit dem Prinzip von Zins und Zinseszins aufzeigt."
http://de.wikipedia.org/wiki/Silvio_Gesell
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Das sind z. B. so Schriften, die die Bomben der Alliierten und die neumoderne Bücherverbrennung (Zensur) überlebt haben.

Gesell muß man nicht zensieren. Das ist einfach Nonsens. :)
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Loki
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Loki » Sa 23. Sep 2017, 18:48

Die anschließende Argumentationsaustausch ? Ja, der wird dann wohl Nonsens sein. Einseitig.
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Alter Stubentiger
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 23. Sep 2017, 19:02

Loki hat geschrieben:(23 Sep 2017, 18:38)

1913 ? Wo ? Beim Malen von Bäumchen und Kätzchen für sein gewünschtes, zukünftiges Kunststudium ??

"Erstmals verwendet wurde der Begriff der Zinsknechtschaft von der Deutschen Arbeiterpartei in Böhmen, die unter dem Einfluss Walter Riehls 1913 auf einem Parteitag in Iglau ein neues Programm erstellte.[1] Die DAP ging 1919 in der Deutschen Nationalsozialistischen Arbeiterpartei auf, die als Splitterpartei bis 1926 existierte. Der sudetendeutsche DAP-Politiker Rudolf Jung verwendete den Begriff in einer Aufsatzreihe, die 1913 in der Wiener Deutschen Arbeiter-Zeitung erschien.[2]"
http://de.wikipedia.org/wiki/Brechung_d ... echtschaft

"In seinem Buch „Die natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld“, das 1916 im Selbstverlag erschien, stellte Gesell seine Theorie vor. [...]"
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Das sind z. B. so Schriften, die die Bomben der Alliierten und die neumoderne Bücherverbrennung (Zensur) überlebt haben.


Das sind Spinnereien von vor 100 Jahren. Wo lebst du? Hinterm Mond? Und vor allem wird der Quark schon seit Jahren quer durch alle Internetforen verbreitet. Wo soll denn da Zensur sein?
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Dampflok94 » Sa 23. Sep 2017, 19:05

Loki hat geschrieben:(23 Sep 2017, 19:48)

Die anschließende Argumentationsaustausch ? Ja, der wird dann wohl Nonsens sein. Einseitig.

Ich habe schon oft genug über Freigeld, Freiland, Freiwirtschaft etc. diskutiert. Da kam nie etwas wesentlich sinnhaftes. Eigentlich immer nur Wörgl. Was leider wenig mit Freigeld aber vie lmit deficit spending zu tun hat. Spricht eher für Keynes denn für Gesell. :)
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Loki » Sa 23. Sep 2017, 19:06

Alter Stubentiger hat geschrieben:
Das sind Spinnereien von vor 100 Jahren. Wo lebst du? Hinterm Mond? Und vor allem wird der Quark schon seit Jahren quer durch alle Internetforen verbreitet. Wo soll denn da Zensur sein?

Zitat: "Das sind z. B. so Schriften, die die Bomben der Alliierten und die neumoderne Bücherverbrennung (Zensur) überlebt haben."


Ob die von Rote_Galaxie erwähnten Anarchisten Schriften diesbezüglich verbreitet haben, die heutzutage noch lesbar sind, würde mich mal interessieren.
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Loki » Sa 23. Sep 2017, 19:08

Dampflok94 hat geschrieben:(23 Sep 2017, 20:05)

Ich habe schon oft genug über Freigeld, Freiland, Freiwirtschaft etc. diskutiert.

Jo, und das etc. wäre dann die Gesell`sche Zinskritik.
Das andere interessiert ja hier im Thread nicht wirklich.
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Dampflok94 » Sa 23. Sep 2017, 19:22

Loki hat geschrieben:(23 Sep 2017, 20:08)

Jo, und das etc. wäre dann die Gesell`sche Zinskritik.
Das andere interessiert ja hier im Thread nicht wirklich.

Gesell war einfach der Meinung, es wäre gut für die Wirtschaft, wenn die Menschen ihr Geld komplett ausgeben würden, anstatt einen Teil davon zu sparen. Nun muß man allerdings auch wissen, daß damals noch wesentlich größere Beträge in Bar gespart wurden. Und hier besteht wirklich das Problem, daß diese Gelder dem Wirtschaftskreisluaf entzogen sind. Die Hunderter im Kopfkissen erfüllen keinen Zweck. Dis ist heute nur noch ein Randproblem. Denn das Geld wird hauptsächlich in unbarer Form gespart und bleibt damit eben im Wirtschaftskreislauf.
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Loki » Sa 23. Sep 2017, 20:07

Dampflok94 hat geschrieben:(23 Sep 2017, 20:22)
[...] ist heute nur noch ein Randproblem. Denn das Geld wird hauptsächlich in unbarer Form gespart und bleibt damit eben im Wirtschaftskreislauf.

Zwar zinslos, aber wie bitteschön "bleibt" mein aktuell gesparter Girokonto-Betrag im Wirtschaftskreislauf ? Spekuliert ihr Bänker damit etwa ??
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Skull » So 24. Sep 2017, 13:08

Loki hat geschrieben:(23 Sep 2017, 21:07)

Zwar zinslos, aber wie bitteschön "bleibt" mein aktuell gesparter Girokonto-Betrag im Wirtschaftskreislauf ?

Spekuliert ihr Bänker damit etwa ??

Dein "gesparter" Girokonto (?) Betrag ist wohl als Kontoüberziehung von Deinem Nachbarn in Anspruch genommen.
Vielleicht hat er damit ein neues Handy gekauft.

Da spekuliert die Bank darauf, das sein nächstes Gehalt auch den Betrag wieder ausgleicht. :)

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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Loki » So 24. Sep 2017, 13:41

Skull hat geschrieben:(24 Sep 2017, 14:08)
Dein "gesparter" Girokonto (?) Betrag ist wohl als Kontoüberziehung von Deinem Nachbarn in Anspruch genommen.

Vielleicht.

Ihm (Giral)-Geld geschöpft haben, wird die Bank wohl nicht, auch wenn buchhalterisch wohl ein Forderung-Verbindlichkeit-Paar entstanden sein mag; genau wie bei meinem Sparbetrag, nur umgekehrt.

Die enorm hohen Überziehungszinsen jedoch hat er zu bezahlen.
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Skull » So 24. Sep 2017, 13:46

Loki hat geschrieben:(24 Sep 2017, 14:41)

Die enorm hohen Überziehungszinsen jedoch hat er zu bezahlen.

Du hattest eine Antwort auf Deine Frage bekommen.

Meines Wissens nach bezahlt Dein Nachbar keine Überziehungszinsen.
Lediglich Dispositionszinsen.

Und irgendwovon muss die Bank ja schliesslich leben.
Letztes Jahr hat doch Dein Cousin seinen Kredit nicht zurückzahlen können.
Das Geld war doch für die Bank futsch...
Die Summe der Dispozinsen von 723 Einzelkunden konnte dieses Betrag
aber für die Bank dann ausgleichen. :)

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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Loki » So 24. Sep 2017, 13:52

Skull hat geschrieben:(24 Sep 2017, 14:46)
Letztes Jahr hat doch Dein Cousin seinen Kredit nicht zurückzahlen können.
Die Summe der Dispozinsen von 723 Einzelkunden konnte dieses Betrag
aber für die dann Bank ausgleichen. :)

Wie konnten die das machen ? Von welchem Kredit, möglicherweise von Krediten anderer, haben die diese Summe abgezwackt ?
Oder konnten die "Sachen" an die Bank verkaufen, z. B. Immos oder Gold, und haben dafür Geld erhalten, Geld welches für einen zuvor niemals mitgeschöpften Zinsbetrag verwendet werden konnte ?

Um noch mal auf Deinen vorherigen Einwand zurückzukommen: Es fand durch die Aktion meines Nachbars eine Aktiv-Passiv-Mehrung statt, eine Bilanzverlängerung; bei der Bank!
Mein Girokonto(stand) - direkt und indirekt -blieb somit unberührt.
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Skull » So 24. Sep 2017, 14:00

Loki hat geschrieben:(24 Sep 2017, 14:52)

Wie konnten die das machen ?

Von welchem Kredit, möglicherweise von Krediten anderer, haben die diese Summe abgezwackt ?


Du scheinst nicht wirklich etwas von der Materien zu verstehen... :D

Dein Cousin hatte doch mal einen Kredit aufgenommen.
FÜr die Supersause auf Malozze.
Dafür hat er da Geld in Bar von de Bank bekommen. Versoffen.
Zurückzahlen konnte er das nicht.

Die 723 Einzelkunden hatten letztes Jahr Ihre Dispo Zinsen auf Ihren Konten belastet bekommen.

Kredit ist nun weg. Forderungen der 723 Kunden wurden erhöht.

Forderungen abgeschrieben, dagegen die Erträge bekommen.

:)

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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Loki » So 24. Sep 2017, 14:01

Skull hat geschrieben:(24 Sep 2017, 15:00)
[...] Erträge bekommen.

Cool, wer hat die wann und wo geschöpft ?
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Alter Stubentiger » So 24. Sep 2017, 15:08

Loki hat geschrieben:(23 Sep 2017, 20:06)

Zitat: "Das sind z. B. so Schriften, die die Bomben der Alliierten und die neumoderne Bücherverbrennung (Zensur) überlebt haben."


Ob die von Rote_Galaxie erwähnten Anarchisten Schriften diesbezüglich verbreitet haben, die heutzutage noch lesbar sind, würde mich mal interessieren.


Verschwörung, Verschwörung. Ich denke nicht daß in Schriften von vor 100 Jahren die nach dem Wissensstand von vor 100 Jahren verfasst wurden eine Offenbarung zu finden ist. Das scheint bei dir aber eine Glaubenssache zu sein. Und gegen Glauben kann man nicht rational argumentieren. Gute Besserung.
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Loki » So 24. Sep 2017, 15:11

Alter Stubentiger hat geschrieben:(24 Sep 2017, 16:08)
Ich denke nicht daß in Schriften von vor 100 Jahren die nach dem Wissensstand von vor 100 Jahren verfasst wurden eine Offenbarung zu finden ist.

Wahrscheinlich ist der Zins evolutionsbedingt mutiert... :rolleyes:
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Alter Stubentiger » So 24. Sep 2017, 15:13

Loki hat geschrieben:(23 Sep 2017, 21:07)

Zwar zinslos, aber wie bitteschön "bleibt" mein aktuell gesparter Girokonto-Betrag im Wirtschaftskreislauf ? Spekuliert ihr Bänker damit etwa ??

Nein. Es ist schlicht nicht in barer Form existent. Buchgeld eben.
Zum Spekulieren im großen Stil wird ein anderes Rad geschlagen. Dazu haben die Banken das Privileg der Geldschöpfung. Darüber kann man durchaus diskutieren. Das sollte ziemlich beschnitten werden. Auf jeden Fall wenn es als Hebel für große Finanzmarktspekulationen missbraucht wird. Und das wird es im großen Stil.
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Alter Stubentiger » So 24. Sep 2017, 15:14

Loki hat geschrieben:(24 Sep 2017, 14:41)

Vielleicht.

Ihm (Giral)-Geld geschöpft haben, wird die Bank wohl nicht, auch wenn buchhalterisch wohl ein Forderung-Verbindlichkeit-Paar entstanden sein mag; genau wie bei meinem Sparbetrag, nur umgekehrt.

Die enorm hohen Überziehungszinsen jedoch hat er zu bezahlen.

Wer dämlich ist bezahlt Überziehungszinsen.
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