Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

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Realist2014
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Realist2014 » Mi 13. Sep 2017, 10:27

Ein Terraner hat geschrieben:(13 Sep 2017, 11:21)

viewtopic.php?p=4000299#p4000299




Ist mir auch relativ, das was die Zukunft bringt wird sich schon zeigen.



sicher

vielleicht landen ja Aliens mit Zinsverbot...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Ein Terraner
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Ein Terraner » Mi 13. Sep 2017, 10:38

Realist2014 hat geschrieben:(13 Sep 2017, 11:27)

vielleicht landen ja Aliens mit Zinsverbot...


Mal abgesehen davon das Aliens die es zu uns Menschen schaffen würden vermutlich wieder angewidert umdrehen würden, für Zinsverbote braucht es die nicht.
Das haben die Menschen in ihrer Geschichte auch so geschafft.

https://de.wikipedia.org/wiki/Zinsverbot
Zuletzt geändert von Ein Terraner am Mi 13. Sep 2017, 10:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 13. Sep 2017, 10:42

Ein Terraner hat geschrieben:(13 Sep 2017, 11:38)

Mal abgesehen davon das Aliens die es zu uns Menschen schaffen würden vermutlich wieder angewidert umdrehen würden, für Zinsverbote brauchen es die nicht.
Das haben die Menschen in ihrer Geschichte auch so geschafft.

https://de.wikipedia.org/wiki/Zinsverbot


Nun, die Aliens sind schon unter uns. Beglücken uns aber noch nicht mit ihrer herausragenden Technologie, weil wir immer noch nicht den Zins verboten haben. Die warten nur drauf, dass wir ihn abschaffen.
„Fremd ist der Fremde nur in der Fremde.“ (Karl Valentin)
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BlueMonday
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon BlueMonday » Mi 13. Sep 2017, 11:16



Bisschen angegraut ...

Aber schon in biblischen Zeiten gab es da Bewegung im Denken. Aus der Quelle:

Christentum
[...]
Im Übrigen wurde zwischen unzulässiger lateinisch usura und zulässigem lateinisch interesse unterschieden. So war auch bei einem Darlehen eine Zinsvereinbarung zulässig, wenn dem Geldgeber ein Vorteil entging (lateinisch lucrum cessans), er einen Schaden erlitt (lateinisch damnum emergens) oder die Gefahr des Kapitalverlusts (lateinisch periculum sortis) bestand. Ein Fall des damnum emergens ist z. B. die Vereinbarung einer Strafgebühr für die verspätete Rückzahlung eines zinslosen, befristeten Darlehens. Das Zinsverbot wurde von den Templern (Ritterorden) und anderen Bankiers durch einen Zuschlag geschickt umgangen


Vielleicht ist das schon die Lösung für manchen - statt von Zinsen von "Interesse" zu sprechen, so wie auch im Englischen (interest) :).

Selbst Jesus berichtet affirmativ:

Matthäus 25

Das Gleichnis vom anvertrauten Geld

14 Es ist wie mit einem Mann, der auf Reisen ging: Er rief seine Diener und vertraute ihnen sein Vermögen an. 15 Dem einen gab er fünf Talente Silbergeld, einem anderen zwei, wieder einem anderen eines, jedem nach seinen Fähigkeiten. Dann reiste er ab. Sofort 16 begann der Diener, der fünf Talente erhalten hatte, mit ihnen zu wirtschaften, und er gewann noch fünf dazu. 17 Ebenso gewann der, der zwei erhalten hatte, noch zwei dazu. 18 Der aber, der das eine Talent erhalten hatte, ging und grub ein Loch in die Erde und versteckte das Geld seines Herrn. 19 Nach langer Zeit kehrte der Herr zurück, um von den Dienern Rechenschaft zu verlangen. 20 Da kam der, der die fünf Talente erhalten hatte, brachte fünf weitere und sagte: Herr, fünf Talente hast du mir gegeben; sieh her, ich habe noch fünf dazugewonnen. 21 Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine große Aufgabe übertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn! 22 Dann kam der Diener, der zwei Talente erhalten hatte, und sagte: Herr, du hast mir zwei Talente gegeben; sieh her, ich habe noch zwei dazugewonnen. 23 Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine große Aufgabe übertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn! 24 Zuletzt kam auch der Diener, der das eine Talent erhalten hatte, und sagte: Herr, ich wusste, dass du ein strenger Mann bist; du erntest, wo du nicht gesät hast, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast; 25 weil ich Angst hatte, habe ich dein Geld in der Erde versteckt. Hier hast du es wieder. 26 Sein Herr antwortete ihm: Du bist ein schlechter und fauler Diener! Du hast doch gewusst, dass ich ernte, wo ich nicht gesät habe, und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe. 27 Hättest du mein Geld wenigstens auf die Bank gebracht, dann hätte ich es bei meiner Rückkehr mit Zinsen zurückerhalten. 28 Darum nehmt ihm das Talent weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat! 29 Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. 30 Werft den nichtsnutzigen Diener hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen.


Jesus redet Tüchtigkeit, Risikobereitschaft, Leistung und "Interesse" das Wort. Für den heutigen auf links gedrehten Zeitgeist wäre er damit wohl asozial.
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Wätätä » Do 14. Sep 2017, 11:36

Dampflok94 hat geschrieben:(13 Sep 2017, 08:56)
...
Eine sinnvolle Idee, wie man Y dazu bringen sollte X Geld zu geben ohne Zinsen dafür zu bekommen, habe ich hier aber noch nicht gesehen. Vielleicht hast Du ja eine Idee.

Eine Variante wird ja jetzt geübt: Niedrigzins bzw. Negativzins!
Da kann man ja Geld dorthin geben (verleihen), wo es nichtfinanzielle Vorteile (wie gesellschaftliche Anerkennung, Hilfsbereitschaft... usw) gibt.
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon franktoast » Do 14. Sep 2017, 12:05

Ein Terraner hat geschrieben:(13 Sep 2017, 09:51)

Auch das ist kein Grund warum nicht darüber philosophiert werden könnte, und Logisch ist das auch nicht. Das Ganze GG könnte ohne weiteres durch eine neue Verfassung ersetzt werden
oder auch durch etwas Europäisches wenn es doch einmal zu einer richtigen Vereinigung kommen sollte. Dann hat es sich mit Ewigkeit. Und die Philosophie hat sich noch nie durch irgendwelche
Grenzen oder Regeln ausbremsen lassen, es ist vielmehr ihre Aufgabe diese zu hinterfragen, zu erweitern oder zu berichtigen.


Also ich bin deiner Ansicht, dass ein Gesetz bzw. Grundgesetz jederzeit geändert werden kann. Zur Not kann eine neue Verfassung verabschiedet werden.
Was speziell stört dich an einem Zinsverbot?
Stell dir vor, du hast einen Kasten Bier und willst später mit ein paar Jungs was trinken. Dann kommt dein Nachbar, und meint, er will den Kasten Bier von dir. Du kriegst ihn nächste Woche wieder. Der Nachbar nervt dich öfter mit sowas. Während du voraus planst und das Bier nen Tag vorher gekauft hast, hat dein Nachbar lieber relaxed. Du entgegnest ihm, dass du selber gleich Leute hast, die mit dir ein Bier zischen wollen, also nein. Dann sagt dein Nachbar: Ok, du bekommst morgen den Kasten + ne Flasche Wodka Absolut als Dankeschön. Also der Wodka wäre der Zins. Nun denkst du nach. Du müsstest also nochmal los und Bier kaufen. Ok, das ist es dir wert.

Wenn es nach dir ginge, wer bekäme in dem Fall eine Strafe? Der Leiher oder der Verleiher?

Und nun kommt das Zinsverbot. Der Kasten kostet 15€, die Flasche Wodka 10€. Wieder gleiche Situation, aber ihr haltet euch ans Gesetz. Dein Nachbar ist nun bereit, 25€ für den Kasten zu bezahlen. Also faktisch das Gleiche wie oben. Das wäre weiterhin erlaubt, oder? In den sog. Zinsverbotländern ist das nämlich erlaubt.
Ein freier Mensch muß es ertragen können, daß seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muß sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Ein Terraner » Do 14. Sep 2017, 12:12

franktoast hat geschrieben:(14 Sep 2017, 13:05)

Was speziell stört dich an einem Zinsverbot?


Nichts. :)
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Dampflok94 » Do 14. Sep 2017, 12:14

Wätätä hat geschrieben:(14 Sep 2017, 12:36)

Eine Variante wird ja jetzt geübt: Niedrigzins bzw. Negativzins!
Da kann man ja Geld dorthin geben (verleihen), wo es nichtfinanzielle Vorteile (wie gesellschaftliche Anerkennung, Hilfsbereitschaft... usw) gibt.

Das hat ja wohl was mit der momentanen Zinssituation zu tun. Ist wie Schlußverkauf, wenn die Regale geräumt werden müssen. Dann wird zur Not unter Einstandskosten verkauft.

Auch zur Zeit werden die wenigsten Kredite aus den von dir genannten Gründen vergeben. Da spendet man doch lieber gleich. Manche Anleihen der Bundesrepublik bringen momentan eine negative Rendite. Aber deswegen geben die Anleger ihr Geld doch nicht aus Hilfsbereitschaft her. Genauso wenig große Unternehmen, deren Bank Negativzinsen fordert.

Zinsen sind ein Preis und unterliegen wie alle Preise dem Spiel von Angebot und Nachfrage. Und momentan ist die EZB mit Ihrer Politik da als mächtiger Anbieter unterwegs. Was den Preis eben derartig drückt. Ewig wird das wohl kaum anhalten.
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Praia61 » Do 14. Sep 2017, 12:17

Ein Terraner hat geschrieben:(14 Sep 2017, 13:12)

Nichts. :)

Dein gutes Recht so realitätsfremd zu denken.
Du kannst dir jederzeit jemand suchen der dir zinslos sein Geld leiht.
Viel Glück.
Du kannst aber niemand dazu zwingen .
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Realist2014 » Do 14. Sep 2017, 12:21

Dampflok94 hat geschrieben:(14 Sep 2017, 13:14)

D
Zinsen sind ein Preis und unterliegen wie alle Preise dem Spiel von Angebot und Nachfrage. .



Bei Krediten beeinflusst die Zinshöhe natürlich auch noch Bonität & Sicherheiten.

Aber du bist ja vom Fach... ( wobei, bist du bei der Bank Teil der Wertschöpfung, der Managementprozesse oder der Supportprozesse?)
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Dampflok94 » Do 14. Sep 2017, 12:26

Realist2014 hat geschrieben:(14 Sep 2017, 13:21)

Bei Krediten beeinflusst die Zinshöhe natürlich auch noch Bonität & Sicherheiten.

Aber du bist ja vom Fach... ( wobei, bist du bei der Bank Teil der Wertschöpfung, der Managementprozesse oder der Supportprozesse?)

Wohl letzteres, obwohl ich direkt dem Vorstandsbereich zugeordnet bin. Aber Bankkaufmann bin ich trotzdem.

Mir ging es um die allgemeine Zinshöhe. Natürlich spielen die von dir genannten Faktoren im Einzelfall dann ein Rolle.
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Ein Terraner » Do 14. Sep 2017, 12:28

Praia61 hat geschrieben:(14 Sep 2017, 13:17)

Dein gutes Recht so realitätsfremd zu denken.
Du kannst dir jederzeit jemand suchen der dir zinslos sein Geld leiht.
Viel Glück.
Du kannst aber niemand dazu zwingen .


Also aktuell machen das Millionen von Menschen, leihen den Banken ihr Geld, für einen Arschtritt. Da geht es sogar noch weiter, Negativzins, da wird bezahlt damit die Bank das Geld überhaupt noch nimmt.
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Praia61 » Do 14. Sep 2017, 12:34

Ein Terraner hat geschrieben:(14 Sep 2017, 13:28)

Also aktuell machen das Millionen von Menschen, leihen den Banken ihr Geld, für einen Arschtritt. Da geht es sogar noch weiter, Negativzins, da wird bezahlt damit die Bank das Geld überhaupt noch nimmt.

Nein, auch Banken haben Fixkosten für das Lagern deines Geldes.
Willst du eine Bank zwingen für dich einen Wunschzins zu erwirtschaften ?
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Realist2014 » Do 14. Sep 2017, 12:39

Ein Terraner hat geschrieben:(14 Sep 2017, 13:28)

Also aktuell machen das Millionen von Menschen, leihen den Banken ihr Geld, f .



da wird kein "Geld verliehen"....
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Realist2014 » Do 14. Sep 2017, 12:42

Dampflok94 hat geschrieben:(14 Sep 2017, 13:26)


Mir ging es um die allgemeine Zinshöhe. Natürlich spielen die von dir genannten Faktoren im Einzelfall dann ein Rolle.


gerade die von mir genannten Faktoren sind aber immer wieder der "Aufregungsgrund" , weswegen trotz EZB-Nullzins die "Armen" immer noch (relativ) hohe Kreditzinsen zahlen müssen...
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon BlueMonday » Do 14. Sep 2017, 15:19

Praia61 hat geschrieben:(14 Sep 2017, 13:17)

Dein gutes Recht so realitätsfremd zu denken.
Du kannst dir jederzeit jemand suchen der dir zinslos sein Geld leiht.
Viel Glück.
Du kannst aber niemand dazu zwingen .


Anders herum wäre es noch besser: Die Zinskritiker verleihen ihr Geld kostenlos. Leben vor, was sie von anderen fordern. Ausfallrisiko, Laufzeit, Verzicht ... alles egal. Gibt's alles zum gleichen Nulltarif. Und der Kreditnehmer dankt es bestimmt, wobei der u.U. auch Schmerzen selbst beim zinslosen Zurückzahlen hat. Da sollte man vielleicht auch Nachsicht üben.
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Aberwitz » Do 14. Sep 2017, 15:23

BlueMonday hat geschrieben:(14 Sep 2017, 16:19)

Anders herum wäre es noch besser: Die Zinskritiker verleihen ihr Geld kostenlos. Leben vor, was sie von anderen fordern. Ausfallrisiko, Laufzeit, Verzicht ... alles egal. Gibt's alles zum gleichen Nulltarif. Und der Kreditnehmer dankt es bestimmt, wobei der u.U. auch Schmerzen selbst beim zinslosen Zurückzahlen hat. Da sollte man vielleicht auch Nachsicht üben.

Wenn der Leihnehmer körperlich stärker ist,
als der Leihgeber,
bräuchte er im Anarchismus überhaupt nicht zurückzahlen:
Bankräuberei im Stil der Eliten.
1.Mose 11,9 :
Daher heißt ihr Name Berlin Babel, daß der HERR daselbst verwirrt hatte aller Länder Sprache und sie zerstreut von dort in alle Länder.
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Realist2014 » Do 14. Sep 2017, 15:34

Aberwitz hat geschrieben:(14 Sep 2017, 16:23)

Wenn der Leihnehmer körperlich stärker ist,
als der Leihgeber,
bräuchte er im Anarchismus überhaupt nicht zurückzahlen:
Bankräuberei im Stil der Eliten.



seit wann sind "die Eliten" körperlich stärker?
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Aberwitz » Do 14. Sep 2017, 15:44

Realist2014 hat geschrieben:(14 Sep 2017, 16:34)

seit wann sind "die Eliten" körperlich stärker?

Mit Anwalt und Gerichtsbeschluß (Judikative),
sowie einer Hundertschaft an Polizisten (Exekutive).
1.Mose 11,9 :
Daher heißt ihr Name Berlin Babel, daß der HERR daselbst verwirrt hatte aller Länder Sprache und sie zerstreut von dort in alle Länder.
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon BlueMonday » Do 14. Sep 2017, 15:45

Aberwitz hat geschrieben:(14 Sep 2017, 16:23)

Wenn der Leihnehmer körperlich stärker ist,
als der Leihgeber,
bräuchte er im Anarchismus überhaupt nicht zurückzahlen:
Bankräuberei im Stil der Eliten.


Das wäre nun eher der Urzustand zwischen den Menschen. Da würde man sich gar nicht erst etwas leihen oder kreditieren(glauben), also irgendwelche zeitlich gedehnten Verträge schließen, sondern sich nehmen, was man bekommen kann, sofern man mit dem Echo leben kann.
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