Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

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Skull
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Skull » So 3. Dez 2017, 00:12

Guten Abend,

auch wenn ich weiss, das mich einige User gerne reizen möchten.

HIER geht es nicht zum x.te male um die Geldschöpfung.
Das habe ich jetzt oftmals bemerkt.

Diejenigen, die meine Hinweise nicht beachten wollen,
werden es bald bemerken.

Mein letzter Hinweis lautete:


Skull hat geschrieben:(09 Nov 2017, 16:34)

Guten Tag,

das mag ja sein. Ich möchte auch nicht auf Deine persönliche Meinung einwirken.

Der User Loki ( und früher auch der User prime-pippo)
gestalten quasi jeden Thread im WiFo, in der sie aktiv sind...
in Richtung -> Geldschöpfung. (mit immer den gleichen wiederholenden Thesen)

DAS werde ich unterbinden. Zu dem Thema Geldschöpfung gibt es genug andere Threads,
in der DAS Thema ausgiebig diskutiert wurde.
DORT kann man sich gerne wiederholt dem Thema widmen.

Aber nicht HIER.
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immernoch_ratlos
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon immernoch_ratlos » Mi 6. Dez 2017, 10:35

Ein irrer Dauerrenner "Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind" - keiner "hört" dem anderen so recht zu. Hauptsache man beharrt auf der eigenen Meinung - vollkommen gleichgültig wie sehr die "neben" der Realität liegen mag.

Mehrfach vom Realist verlinkt, aber das ist die Krankheit hier - kaum jemand liest was da wunderhübsch erklärt wird und zieht angesichts realistischer Erklärung und den daraus sich ergebenden Fakten, einigermaßen vernünftige Schlüsse. In dem Artikel hinter dem Link steht folgendes :
Quelle hat geschrieben:Der Zins setzt Anreize

Wie dargelegt, ist die Schöpfung von Buchgeld für die Banken mit Erträgen, aber auch mit Risiken und Kosten verbunden. Das hält sie an, Vorsicht walten zu lassen. Ähnliches gilt für die Kreditnehmer: Im Zwang zur Zinszahlung liegt ein finanzieller Anreiz, einen Kredit nur dann aufzunehmen, wenn dies wirtschaftlich gerechtfertigt erscheint.

Für ein Unternehmen bedeutet dies, dass es mit dem Kredit produktiv umgehen muss, damit es einen Ertrag erzielt, aus dem mindestens der Zinsaufwand gedeckt werden kann. Das Risiko, dass eine Investition fehlschlägt, begrenzt die Nachfrage der Wirtschaftssubjekte nach Krediten und die damit einhergehende Buchgeldschöpfung.

Ein Konsumentenkredit wiederum verschafft dem Verbraucher finanzielle Mittel, ohne dafür viele Jahre angespart zu haben. Dies ermöglicht es ihm, Anschaffungen vorzuziehen. Das kann in manchen Situationen durchaus sinnvoll sein, beispielsweise wenn es um die Finanzierung eines Eigenheims oder Autos geht. Allerdings muss das für die Zukunft erwartete Einkommen ausreichen, den Kredit mit Zins und Tilgung zu bedienen. Anders ausgedrückt: Es muss die realistische Aussicht bestehen, dass der Verbraucher die erforderliche Sparleistung im Nachhinein erbringt.

Kreditvergabe und die damit verbundene Geldschöpfung führen deshalb in der Tendenz zu Investitionen und vorgezogenem Konsum – und auf diese Weise zu erhöhter Produktion und volkswirtschaftlicher Wertschöpfung. Kommt es allerdings zu übermäßiger Geldschöpfung, kann dies Fehlentwicklungen auslösen, beispielsweise die Preisstabilität gefährden.
Geld, ist ohnedies eine reine menschliche Erfindung und dient dazu, dass eine sehr große Anzahl (gegenwärtig wohl 7,4 ... 7,5 Milliarden Menschen) einigermaßen vernünftig miteinander umgehen können. Das dabei kräftig "visualisiert" werden muss um den selbstgemachten Regeln folgen zu können, ist Kern dieser genialen menschlichen Erfindung. Nichts daran ist "naturgesetzlich" es gibt keine "Schwerkraft" - nur eben die selbst erfundenen Regeln.

Warum da Zinsen "immer" Leid verursachen sollen, ist lediglich der Fantasie einer Ideologie geschuldet, welche sich längst überlebt hat. Der Kommunismus - die anfänglichen Theorien mit Alleinstellungsmerkmal - wurden durchaus - nachdem sie bekannt wurden, von allen Gegnern verinnerlicht und jede Menge Maßnahmen konterkarieren - verändern die Realität. Längst hat sich das komplette Umfeld verändert. Es sind ganz neue Umstände aufgetreten, in vielerlei Hinsicht ist was da vorgestern noch sensationelle Erkenntnis war, von der Wirklichkeit längst überholt und hat allenfalls historischen Wert. In Fakt - keine Religion, keine Ideologie hat die notwendigen Antworten auf sehr reale Veränderungen. Absoluter Blödsinn, mit gestrigen ideologischen Versatzstücken, heutige Probleme lösen zu wollen.

Eine Situation des gewollten Nichtverstehens, wenn die eigene Meinung vollkommen überholt ist, zieht sich wie der berüchtigte "rote Faden" durch alle Beiträge hier. Niemand - minus einiger Ausnahmen - will auch nur das Geringste bei seiner eigenen Sicht der Dinge verändern. Diesen Vorwurf kommt sicher auch auf mich zurück - allerdings trifft er nur sehr moderat zu. Ich habe durchaus dazugelernt. Sonst wäre schon das lesen hier reine Zeitverschwendung.
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Rote_Galaxie
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Rote_Galaxie » Mi 13. Dez 2017, 18:36

immernoch_ratlos hat geschrieben:(06 Dec 2017, 10:35)

Ein irrer Dauerrenner "Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind" - keiner "hört" dem anderen so recht zu. Hauptsache man beharrt auf der eigenen Meinung - vollkommen gleichgültig wie sehr die "neben" der Realität liegen mag.

Mehrfach vom Realist verlinkt, aber das ist die Krankheit hier - kaum jemand liest was da wunderhübsch erklärt wird und zieht angesichts realistischer Erklärung und den daraus sich ergebenden Fakten, einigermaßen vernünftige Schlüsse. In dem Artikel hinter dem Link steht folgendes :Geld, ist ohnedies eine reine menschliche Erfindung und dient dazu, dass eine sehr große Anzahl (gegenwärtig wohl 7,4 ... 7,5 Milliarden Menschen) einigermaßen vernünftig miteinander umgehen können. Das dabei kräftig "visualisiert" werden muss um den selbstgemachten Regeln folgen zu können, ist Kern dieser genialen menschlichen Erfindung. Nichts daran ist "naturgesetzlich" es gibt keine "Schwerkraft" - nur eben die selbst erfundenen Regeln.

Warum da Zinsen "immer" Leid verursachen sollen, ist lediglich der Fantasie einer Ideologie geschuldet, welche sich längst überlebt hat. Der Kommunismus - die anfänglichen Theorien mit Alleinstellungsmerkmal - wurden durchaus - nachdem sie bekannt wurden, von allen Gegnern verinnerlicht und jede Menge Maßnahmen konterkarieren - verändern die Realität. Längst hat sich das komplette Umfeld verändert. Es sind ganz neue Umstände aufgetreten, in vielerlei Hinsicht ist was da vorgestern noch sensationelle Erkenntnis war, von der Wirklichkeit längst überholt und hat allenfalls historischen Wert. In Fakt - keine Religion, keine Ideologie hat die notwendigen Antworten auf sehr reale Veränderungen. Absoluter Blödsinn, mit gestrigen ideologischen Versatzstücken, heutige Probleme lösen zu wollen.

Eine Situation des gewollten Nichtverstehens, wenn die eigene Meinung vollkommen überholt ist, zieht sich wie der berüchtigte "rote Faden" durch alle Beiträge hier. Niemand - minus einiger Ausnahmen - will auch nur das Geringste bei seiner eigenen Sicht der Dinge verändern. Diesen Vorwurf kommt sicher auch auf mich zurück - allerdings trifft er nur sehr moderat zu. Ich habe durchaus dazugelernt. Sonst wäre schon das lesen hier reine Zeitverschwendung.


DIe Handlungsweise der Menschheit kann sich nur innerhalb von Naturgesetzen bewegen über die die Menschheit keine Macht hat.
Naturgesetze kann man nicht brechen, PUNKT!

Und es ist in der Natur üblich dass es kein zuviel oder zuwenig gibt sondern ein dynamisches Gleichgewicht existiert.

Der einzige Grund warum die Menschheit sich weiterentwickelt ist die Idee der Gleichheit und der Traum von einer humanen Welt.

Zinsen widersprechen dem Naturprinzip sie sind künstlich und die Ursache dafür liegt in der Gier einer Minderheit.
Und wer kontrolliert die Kontrolle?
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Skull » Mi 13. Dez 2017, 19:20

Rote_Galaxie hat geschrieben:(13 Dec 2017, 18:36)

Naturgesetze kann man nicht brechen, PUNKT!

Und es ist in der Natur üblich dass es kein zuviel oder zuwenig gibt sondern ein dynamisches Gleichgewicht existiert.

Korrekt. Die Schwachen werden von der Natur ausgemerzt.
Nur die starken, anpassungsfähigen Spezies finden ihre Nische und überleben.




Die verzapfst hier einen Unsinn nach dem anderen.

Jetzt vertritts Du DARWIN und seine Naturgesetze. :D

Um damit gegen den Zins zu "argumentieren"... :p

mfg
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Dampflok94 » Mi 13. Dez 2017, 19:59

Rote_Galaxie hat geschrieben:(13 Dec 2017, 18:36)
Zinsen widersprechen dem Naturprinzip sie sind künstlich ...

Ja, Zinsen sind künstlich weil eine menschliche Erfindung. Was Menschen erschaffen bezeichnet man gemeinhin nicht als natürlich sondern eben als künstlich. Die Mona Lisa ist es auch, im wahrsten Sinne des Wortes. Autos sind es und das kommunistische Manifest ist es auch. Das etwas künstlich ist, heißt noch lange nix negatives.
Leute kauft mehr Dampflokomotiven!!!
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Rote_Galaxie » Mi 13. Dez 2017, 21:41

Skull hat geschrieben:(13 Dec 2017, 19:20)

Korrekt. Die Schwachen werden von der Natur ausgemerzt.
Nur die starken, anpassungsfähigen Spezies finden ihre Nische und überleben.




Die verzapfst hier einen Unsinn nach dem anderen.

Jetzt vertritts Du DARWIN und seine Naturgesetze. :D

Um damit gegen den Zins zu "argumentieren"... :p

mfg


In der Natur gibt es kein "stark" oder "schwach" es gibt nur Anpassung das ist alles.
Ein Bakterium ist augenscheinlich "schwach" Fakt ist dass wir ohne diese Lebewesen nicht existieren würden.

Was das mit Darwin zu tun haben soll ist mir ein Rätsel anscheinend hast du die Evolution nicht verstanden.
Zinsen sind nicht natürlich und außerdem noch schädlich deswegen muss man sich davon befreien.
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Rote_Galaxie » Mi 13. Dez 2017, 21:41

Dampflok94 hat geschrieben:(13 Dec 2017, 19:59)

Ja, Zinsen sind künstlich weil eine menschliche Erfindung. Was Menschen erschaffen bezeichnet man gemeinhin nicht als natürlich sondern eben als künstlich. Die Mona Lisa ist es auch, im wahrsten Sinne des Wortes. Autos sind es und das kommunistische Manifest ist es auch. Das etwas künstlich ist, heißt noch lange nix negatives.


Das ist richtig aber Zinsen sind nicht natürlich und haben eine schädliche Wirkung deswegen bin ich gegen Sie.
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Misterfritz » Mi 13. Dez 2017, 21:50

Rote_Galaxie hat geschrieben:(13 Dec 2017, 21:41)

Das ist richtig aber Zinsen sind nicht natürlich und haben eine schädliche Wirkung deswegen bin ich gegen Sie.
Was heisst "aber"?
Er hat Dir doch gerade gesagt, dass Zinsen menschlich gemacht sind und damit nicht natürlich.
Und die schädliche Wirkung kannst Du nicht belegen - resp. wie unschädlich eine Wirtschaft ohne Zinsen wäre.
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Skull » Mi 13. Dez 2017, 21:52

Rote_Galaxie hat geschrieben:(13 Dec 2017, 21:41)

Zinsen sind nicht natürlich und außerdem noch schädlich deswegen muss man sich davon befreien.

Rote_Galaxie hat geschrieben:(13 Dec 2017, 21:41)

Das ist richtig aber Zinsen sind nicht natürlich und haben eine schädliche Wirkung deswegen bin ich gegen Sie.

Es wäre total toll, wenn Du Deine Textbausteine einfach mal reduzieren könntest.

Und wirklich mit ARGUMENTEN statt mit permanenten Sprechblasen diskutieren würdest. :)

Stahl ist also nicht natürlich und daher schädlich ?
Ein Krankenwagen ist auch nicht natürlich und daher schädlich ?
Das Nutzen eines Computers ist sowieso nicht natürlich und daher schädlich ?

Viel Glück in und mit DEINEM "natürlichen" Leben.

mfg
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Rote_Galaxie » Mi 13. Dez 2017, 21:56

Skull hat geschrieben:(13 Dec 2017, 21:52)

Es wäre total toll, wenn Du Deine Textbausteine einfach mal reduzieren könntest.

Und wirklich mit ARGUMENTEN statt mit permanenten Sprechblasen diskutieren würdest. :)

Stahl ist also nicht natürlich und daher schädlich ?
Ein Krankenwagen ist auch nicht natürlich und daher schädlich ?
Das Nutzen eines Computers ist sowieso nicht natürlich und daher schädlich ?

Viel Glück in und mit DEINEM "natürlichen" Leben.

mfg


Zinsen sorgen für Abhängigkeit, mehr Arbeit um sie zurückzuzahlen und daher verantwortlich für Stress chaotische Wirtschaftsweisen, Überproduktion usw usw...
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Misterfritz » Mi 13. Dez 2017, 22:00

Rote_Galaxie hat geschrieben:(13 Dec 2017, 21:56)

Zinsen sorgen für Abhängigkeit, mehr Arbeit um sie zurückzuzahlen und daher verantwortlich für Stress chaotische Wirtschaftsweisen, Überproduktion usw usw...
Zinsen sorgen dafür, dass Dir jemand Geld leiht, damit Du Dir z.B. ein Auto oder ein Haus kaufen kannst. Wenn Du das alles vorher ansparen willst, ist das z.B. beim Hauskauf sehr unökonomisch - für Dich.
Und warum Dir Jemand Geld OHNE Zinsen leihen sollte, das Thema haben wir durch.
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Skull » Mi 13. Dez 2017, 22:02

Rote_Galaxie hat geschrieben:(13 Dec 2017, 21:56)

Zinsen sorgen für Abhängigkeit, mehr Arbeit um sie zurückzuzahlen und daher
verantwortlich für Stress chaotische Wirtschaftsweisen, Überproduktion usw usw...

Das gleiche könntest Du über Steuern und Abgaben behaupten. ;)

Es ist aber eher lustig, das Du dem Zins chaotische Wirtschaftsweise oder Überproduktion verantwortest... :D

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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon rain353 » Mi 13. Dez 2017, 22:15

Die Ursachen des Börsencrashes , wofür man lustigerweise der freien Marktwirtschaft die Schuld gibt, liegt genau im Gegenteil daran, dann man die Zinsen künstlich niedrig hielt(Geldsozialismus), damit die Kriegsverlierer ihre Schulden leichter zurückzahlen konnten....

Was aber leider dazu geführt hat, dass dadurch eine Spekulationsblase aufgebaut wurde(Da sich sparen nicht lohnte) und als sie platzte Deutschland in einem Schlag alle zurückzahlen musste.....

Im Nachhinein wäre es doch besser gewesen die Zinsen nicht künstlich niedrig zu halten.... Dann hätte Deutschland, Stück für Stück die ab bezahlen können und hätte nicht , wie es 1929 der Fall keine Möglichkeit gehabt weiter Geld zu leihen..
Und der Draghi hat davon anscheinend nichts dazu gelernt, absolut gar nichts... Deswegen wundert es mich nicht, dass solche Parteien wie die SPD den noch verteidigen..
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Rote_Galaxie » Mi 13. Dez 2017, 22:46

Misterfritz hat geschrieben:(13 Dec 2017, 22:00)

Zinsen sorgen dafür, dass Dir jemand Geld leiht, damit Du Dir z.B. ein Auto oder ein Haus kaufen kannst. Wenn Du das alles vorher ansparen willst, ist das z.B. beim Hauskauf sehr unökonomisch - für Dich.
Und warum Dir Jemand Geld OHNE Zinsen leihen sollte, das Thema haben wir durch.


Für dich ist dieses Thema vielleicht durch für mich noch lange nicht.

Was ist denn so unvorstellbar daran Kredite zu gewähren OHNE Zinsen?
Zinsen sind absolut sinnlos. Außer Abhängigkeit und Stress generieren sie nur noch mehr Chaos.
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Rote_Galaxie » Mi 13. Dez 2017, 22:46

rain353 hat geschrieben:(13 Dec 2017, 22:15)

Die Ursachen des Börsencrashes , wofür man lustigerweise der freien Marktwirtschaft die Schuld gibt, liegt genau im Gegenteil daran, dann man die Zinsen künstlich niedrig hielt(Geldsozialismus), damit die Kriegsverlierer ihre Schulden leichter zurückzahlen konnten....

Was aber leider dazu geführt hat, dass dadurch eine Spekulationsblase aufgebaut wurde(Da sich sparen nicht lohnte) und als sie platzte Deutschland in einem Schlag alle zurückzahlen musste.....

Im Nachhinein wäre es doch besser gewesen die Zinsen nicht künstlich niedrig zu halten.... Dann hätte Deutschland, Stück für Stück die ab bezahlen können und hätte nicht , wie es 1929 der Fall keine Möglichkeit gehabt weiter Geld zu leihen..
Und der Draghi hat davon anscheinend nichts dazu gelernt, absolut gar nichts... Deswegen wundert es mich nicht, dass solche Parteien wie die SPD den noch verteidigen..


Ohne Zinsen wäre dieses Problem gar nicht aufgetaucht.
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Skull » Mi 13. Dez 2017, 23:29

Guten Abend,

vier Beiträge in den Kommunismus/Planwirtschaft Thread verschoben.
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Skull » Do 14. Dez 2017, 07:59

Die Fed hat gestern abend übrigens die Zinsen ein weiteres mal erhöht. :)

Und für nächstes Jahr drei weitere Zinserhöhungen anvisiert.

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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 14. Dez 2017, 08:30

Zinsen haben auch dazu geführt, das es dieses seltsame Thema "Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind" überhaupt gibt :p

Eine Frage an den Experten aus der roten Galaxie - ein Ort sichtlich weit weg von irdischen Niederungen :

Darf ich für das Ausleihen von "anfassbaren Gegenständen" (z.B. ein PKW) eine "Leihgebühr" (eigentlich auch eine Art Zins) verlangen - wenn ja - warum :?:

Warum darf dann, für den fiktiven Wert einer Sache, in Deiner außerirdischen Vorstellung keine "Leihgebühr" (auch Zins genannt) verlangt werden :?:

Um es auch Dir besser verständlich zu machen, ich verkaufe meinen "Ausleihwagen" - also ein real existierendes Gerät - und leihe Dir (wenn Du gerade mal auf dem Planet Erde weilst) das Geld, damit Du Dir (um endlich diesen Planeten besser kennenzulernen), ein Fahrzeug, welches rein zufällig vorher mein "Ausleihwagen" war, ausleihen kannst. Dafür möchte ich einen angemessenen Zins, weil ja nun Du mein Geld hast, welches Du für eine längere Erdbesichtigung benötigst.

Geld ist ein anerkanntes Tauschmittel und dessen fiktiver Wert existiert nur in menschlichen Köpfen. Jetzt will ich also "vereinbarungsgemäß" tauschen und Du behauptest dies würde "Leid" erzeugen :?

Stimmt, tut es bei mir, dem Du die "Ausleihgebühr" einfach vorenthalten möchtest :mad2:
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon rain353 » Do 14. Dez 2017, 10:50

Zinsen braucht man, damit man überhaupt einen Anreiz hat sein Geld/Vermögen der Bank zur Verfügung zu stellen... Dadurch kann sie Geld /Kredite verleihen, wofür sie auch natürlich Zinsen verlangt... Das wird aber durch den Mehrwert, der erarbeitet worden ist (nicht-lineare Zeiten) ausgeglichen und durch den Gewinn des Unternehmens kommt der erarbeitete Wohlstand bei allen an....
Außer man macht es wie Merkel und zerstört den Wettbewerb (Energiewende)

Und man könnte sich leichter ein Vermögen aufbauen , wenn man für alle(insbesondere der Mittel- und Unterschicht) die Steuern senken würde.... In fast keinem Land außer Belgien glaub ich bleibt so wenig Netto vom Brutto...
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Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Rote_Galaxie » Do 14. Dez 2017, 16:57

immernoch_ratlos hat geschrieben:(14 Dec 2017, 08:30)

Zinsen haben auch dazu geführt, das es dieses seltsame Thema "Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind" überhaupt gibt :p

Eine Frage an den Experten aus der roten Galaxie - ein Ort sichtlich weit weg von irdischen Niederungen :

Darf ich für das Ausleihen von "anfassbaren Gegenständen" (z.B. ein PKW) eine "Leihgebühr" (eigentlich auch eine Art Zins) verlangen - wenn ja - warum :?:

Warum darf dann, für den fiktiven Wert einer Sache, in Deiner außerirdischen Vorstellung keine "Leihgebühr" (auch Zins genannt) verlangt werden :?:

Um es auch Dir besser verständlich zu machen, ich verkaufe meinen "Ausleihwagen" - also ein real existierendes Gerät - und leihe Dir (wenn Du gerade mal auf dem Planet Erde weilst) das Geld, damit Du Dir (um endlich diesen Planeten besser kennenzulernen), ein Fahrzeug, welches rein zufällig vorher mein "Ausleihwagen" war, ausleihen kannst. Dafür möchte ich einen angemessenen Zins, weil ja nun Du mein Geld hast, welches Du für eine längere Erdbesichtigung benötigst.

Geld ist ein anerkanntes Tauschmittel und dessen fiktiver Wert existiert nur in menschlichen Köpfen. Jetzt will ich also "vereinbarungsgemäß" tauschen und Du behauptest dies würde "Leid" erzeugen :?

Stimmt, tut es bei mir, dem Du die "Ausleihgebühr" einfach vorenthalten möchtest :mad2:


Du bekommst mehr als du gibst wenn die Zinsen verlangst. Ganz einfach.
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