Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 14. Aug 2017, 10:28

Boracay hat geschrieben:(14 Aug 2017, 11:21)

Wer hat denn wo irgendwas betrogen?

Nur ein Beispiel: http://www.lmdfdg.com/?q=libor+skandal

Glaubst du allen ernstes der Vorstsnd hat an den Codes mitgeschrieben?

Nein, der Vorstand hat die Codes in Auftrag gegeben.
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Realist2014 » Mo 14. Aug 2017, 16:29

Tom Bombadil hat geschrieben:(14 Aug 2017, 11:14)

Natürlich gibt es dafür keine Rechtsgrundlage :roll: Die müsste erst geschaffen werden und ist längst überfällig. Es ist ein Witz, dass ein demokratischer Rechtsstaat solche Verbrecherorganisationen gewähren lässt und sogar noch daran partizipiert. Warum steckt man Mafiosi ins Gefängnis? Die Al Cpaone AG könnte man ja auch mit Geldstrafen melken anstatt den Vorstandsvorsitzenden einzusperren.

Wenn ich die Gesellschaft um 50 Mio € betrüge, bin ich von meiner Haftpflicht versichert? Du hast immer sehr lustige Ideen :D


du wirfst die Begriffe "Schaden" und "Betrug" wild durcheinander

DU kannst logischerweise auch eine SCHADEN in Höhe von 50 Mio Euro verursachen

weiterhin bringst du jetzt den Begriff "an der Gesellschaft"

WER ist das oder soll das sein?

seit wann hängt das Strafmaß davon ab, WER geschädigt wurde?

Nur wird es zu 100% KEINE Gesetzeslage geben, das Großunternehmen, welche durch "Betrug" 50 Mio Euro "Schaden" verursacht haben, "zerschlagen" werden. ( Weder Auotmobilhersteller, noch Chemieunternehmen und auch keine Banken...)

Da wird es Strafen geben bis in die Mrd Höhen ( wie schon geschehen) - und möglicherweise werden auch die Verantwortlichen ( Vorstände etc) juristisch belangt

deine Vergleiche mit der Mafia sind albern

Aber du kannst ja gerne mal erläutern, wie du dir die "Zerschlagung" von VW so vorstellst....
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 14. Aug 2017, 16:59

Realist2014 hat geschrieben:(14 Aug 2017, 17:29)

du wirfst die Begriffe "Schaden" und "Betrug" wild durcheinander

Nö, der Schaden entsteht durch Betrug.
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Realist2014 » Mo 14. Aug 2017, 17:05

Tom Bombadil hat geschrieben:(14 Aug 2017, 17:59)

Nö, der Schaden entsteht durch Betrug.



Es gibt viel mehr Schäden OHNE Betrug...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 14. Aug 2017, 17:19

Realist2014 hat geschrieben:(14 Aug 2017, 18:05)

Es gibt viel mehr Schäden OHNE Betrug...

Das ist hier nicht das Thema.
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Realist2014 » Mo 14. Aug 2017, 17:57

Tom Bombadil hat geschrieben:(14 Aug 2017, 18:19)

Das ist hier nicht das Thema.


gut

dann bleiben wir beim Schaden DURCH Betrug

dann erläutere Mal deine Vorstellung, WIE du dir die "Zerschlagung" der VW AG so vorstellst..

mit den Folgen für die Arbeitnehmer...
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Misterfritz » Mo 14. Aug 2017, 20:56

Realist2014 hat geschrieben:(14 Aug 2017, 18:57)
dann erläutere Mal deine Vorstellung, WIE du dir die "Zerschlagung" der VW AG so vorstellst..

mit den Folgen für die Arbeitnehmer...
Koleteralschäden, die bei der Zerschlagung des bösen Kapitals halt hingenommen werden müssen, vom Proletariat sicherlich begrüßt werden :p
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Anderus » Di 15. Aug 2017, 00:07

Bei dem Thema geht es um die Frage, ob Regierungen ein Büttel des Kapitals sind. Beim Kapital, denkt man als Erstes an Banken oder schwerreiche Unternehmen, ab einer Summe von 10 Millionen aufwärts. Hier stellt sich dann die Frage, ob solche "Kapitalisten" Möglichkeiten haben, die Regierungen als Büttel zu benutzen. Gibt es Hinweise darauf, das dem so ist?

Ich hatte hier im Forum schon öfter den Satz von Herrn Seehofer eingestellt,

" Diejenigen die das Sagen haben,....."

Wenn so ein Mann sowas sagt, kann es kaum aus den Fingern gesogen sein, sondern es ist ein Hilferuf, der offensichtlich verhallt, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

Für alle Anderen für die solche Sprüche wichtig sind, und Ernst genommen werden sollten, stellt sich automatisch die Frage, "Wie man sowas ändern kann?"

Die EZB hat den Anfang gemacht. Gelder die dort deponiert werden müssen, werden mit einer Strafsteuer von Minus 0,5% belegt. Das ist, wenn man so will, eine "Enteignung". Damit ist dann auch der Beweis erbracht, das Enteignungen völlig üblich und auch legal sind. Was sind denn Steuern und sonstige Abgaben? Sind das etwa keine Enteignungen? Ist es keine Enteignung, wenn man den Arbeitern ihre eingezahlten Beiträge für die Arbeitslosenversicherung (Rentenversicherung) wegnimmt, und sie in die Sozialhilfe schickt? Ich will die Sache ja gar nicht so rigoros angehen, wie der Heilige Augustinus, der gesagt haben soll, "Steuern sind legalisierter Diebstahl."

Die Frage hier im Thread, sollte dahingehend präzisiert werden, ob das "Kapital", so reich ist, das es sich es "leisten" kann, Regierungen zu Bütteln zu machen. Wenn dem so ist und die Demokratie dadurch gefährdet wird (Es ist durchaus eine Gefahr für die Demokratie, wenn Regierungen als Büttel gehalten werden.), das Reiche zu reich sind, hat die Gesellschaft die verdammte Pflicht, die Reichen ärmer zu machen. Bei der Verabschiedung der Kartellgesetze, hatte man das gleiche Problem. Einige große Unternehmen, setzten die Kleineren unter Druck, indem sie ihre Vorteile, die sie durch ihre Größe erhalten hatten gnadenlos ausnutzten, und die Kleinen vernichteten. Es ist also durchaus legitim, als demokratischer Rechtsstaat, sich mit allen rechtsstaatlichen Mitteln zu wehren, wenn Reiche, (das Kapital) ihre finanzielle Macht dazu benutzen, Regierungen zu Bütteln zu machen.

Interessant in diesem Zusammenhang, war es, das man damals, als die Kartellgesetze (In den USA die Antitrustgesetze), verabschiedet wurden, gnadenlos von dem Recht gebrauch gemacht wurde, Firmen zu zerschlagen und zu enteignen. Auch in der jungen Bundesrepublik, war es durchaus üblich, das Firmen zerschlagen wurden. So musste damals der Springer Konzern, die Illustrierte BRAVO, abgeben, weil der Konzern, eine Marktbeherrschende Stellung eingenommen hatte.

Interessanterweise, ist man gegen Banken, noch nie so rigoros vorgegangen. Im Prinzip verstoßen Banken, alle gegen das Kartellgesetz, weil nur sie die Möglichkeit besitzen, Gelder zu verleihen. Sie dürfen in Zeiten wo die Zinsen im Einkauf, bei Null liegen, ungehindert für Dispositionskredite, 10% und mehr an Zinsen nehmen, obwohl sie für eingelegtes Guthaben auf dem Girokonto, null Prozent Zinsen zahlen. Sowas können nur Unternehmen machen, die eine Marktbeherrschende Stellung haben.

Ich bin überhaupt kein Bankenstürmer, wie einige User das hier vermuten. Im Gegenteil, mir ist schon bewusst, welche wichtige Stellung Banken in unserer Gesellschaft haben. Mir ist auch völlig bewusst, das Unternehmen, die soviel Kapital haben, das man sie schon zur Bank erklären könnte, durchaus eine wichtige Funktion in der Wirtschaft haben. Nur, das muss alles per Gesetz geregelt werden, und in die Bahnen gelenkt werden das es fast ausgeschlossen ist, Regierungen als Büttel zu missbrauchen. Wenn hier die Enteignung die Ultima Ratio ist, muss halt eben davon Gebrauch gemacht werden. Das macht man bei den Kartellen auch. Hier findet die Enteignung statt, indem horrende Strafen verteilt werden.

Natürlich ist es in keiner Weise gerechtfertigt, Banken und Unternehmer, pauschal als Betrüger und Verbrecher zu bezeichnen. Die Erfahrung lehrt aber, das Menschen, wenn sie zu lange, mit zuviel Geld zu tun hatten, oft auf "Ideen" kommen, wo der Grat der Legalität, teils gravierend überschritten wird. Ein Mensch, der immer nur an andere denkt, und sich immer, geflissentlich an die Regeln, der Gesetze und der Gesellschaft hält, kann fast gar nicht zum Reichen oder deren Verwalter werden. Das beste Beispiel ist doch der Thread. Soll es etwa legal sein, wenn sich Reiche, Regierungen zum Büttel machen?
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 15. Aug 2017, 00:44

Realist2014 hat geschrieben:(14 Aug 2017, 18:57)

dann erläutere Mal deine Vorstellung, WIE du dir die "Zerschlagung" der VW AG so vorstellst..

https://de.wikipedia.org/wiki/Entflechtung_(Unternehmen)#Legal_Unbundling.2FEntflechtung
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Realist2014 » Di 15. Aug 2017, 09:03

Anderus hat geschrieben:(15 Aug 2017, 01:07)


Für alle Anderen für die solche Sprüche wichtig sind, und Ernst genommen werden sollten, stellt sich automatisch die Frage, "Wie man sowas ändern kann?"

Die EZB hat den Anfang gemacht. Gelder die dort deponiert werden müssen, werden mit einer Strafsteuer von Minus 0,5% belegt. Das ist, wenn man so will, eine "Enteignung". ?





denn bei der EZB können ja keine "Reiche" irgendwelche Gelder deponieren... ( sondern nur BANKEN...)

und nein, Enteignungen so wie DU das gerne hättest ( "nehmt es den Reichen WEG") - ist natürlich NICHT mit der Verfassung vereinbar ...
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Realist2014 » Di 15. Aug 2017, 09:06




keine Wiki-Verweise

ganz konkret wie eine HERSTELLER von Autos "Entflechten" willst...

der ist ja schon das ENDE der Wertschöpfungskette

daher ist dein "Vorschlag" bei diesem konkreten Fall einfach nichts anderes als UNSINN ( gilt auch für BMW, Daimler etc.)
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Realist2014 » Di 15. Aug 2017, 09:10

Anderus hat geschrieben:(15 Aug 2017, 01:07)





Interessanterweise, ist man gegen Banken, noch nie so rigoros vorgegangen. Im Prinzip verstoßen Banken, alle gegen das Kartellgesetz, weil nur sie die Möglichkeit besitzen, Gelder zu verleihen. Sie dürfen in Zeiten wo die Zinsen im Einkauf, bei Null liegen, ungehindert für Dispositionskredite, 10% und mehr an Zinsen nehmen, obwohl sie für eingelegtes Guthaben auf dem Girokonto, null Prozent Zinsen zahlen. Sowas können nur Unternehmen machen, die eine Marktbeherrschende Stellung haben.

?



erstens gibt es in D ca 2000 Unternehmen mit einer Banklizenz


und logischerweise ist das KEIN "Kartell"- es ist einfach eine hohe Hürde (was RICHTIG ist) - eine Banklizenz zu erwerben...

übrigens "verleihen" Banken keine "eingelegten Guthaben"....

und die Kreditzinsen sind so NIEDRIG wie noch die

Und Überziehungskrediten sind wegen des RISIKOs so hoch- auch das ist nachvollziehbar...
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Realist2014 » Di 15. Aug 2017, 09:12

Anderus hat geschrieben:(15 Aug 2017, 01:07)




Ich bin überhaupt kein Bankenstürmer, wie einige User das hier vermuten. Im Gegenteil, mir ist schon bewusst, welche wichtige Stellung Banken in unserer Gesellschaft haben. Mir ist auch völlig bewusst, das Unternehmen, die soviel Kapital haben, das man sie schon zur Bank erklären könnte, durchaus eine wichtige Funktion in der Wirtschaft haben. Nur, das muss alles per Gesetz geregelt werden, und in die Bahnen gelenkt werden das es fast ausgeschlossen ist, Regierungen als Büttel zu missbrauchen.


das IST ja bereits der Fall

du kennst nur diese Gesetze nicht...
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 15. Aug 2017, 11:56

Realist2014 hat geschrieben:(15 Aug 2017, 10:06)

keine Wiki-Verweise

Das bestimmst nicht DU :cool: Dort steht alles, was man wissen muss. Jede Diskussion mit dir endet sowieso darin, dass jeder Vorschlag, jede Erklärung von dir mit "GEHT NICHT" abgeblockt wird. Langweilig.
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Anderus » Di 15. Aug 2017, 12:57

Realist2014 hat geschrieben:(15 Aug 2017, 10:03)



denn bei der EZB können ja keine "Reiche" irgendwelche Gelder deponieren... ( sondern nur BANKEN...)


Alles Klar! Bei der EZB, deponieren nur Arme ihr Geld.

Die Banken müssen dort abends ihr Geld deponieren, sonst ist es futsch.

und nein, Enteignungen so wie DU das gerne hättest ( "nehmt es den Reichen WEG") - ist natürlich NICHT mit der Verfassung vereinbar ...


Nein, das ist nur mit der Verfassung vereinbar, wenn man Arme enteignet.
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Anderus » Di 15. Aug 2017, 13:06

Realist2014 hat geschrieben:(15 Aug 2017, 10:10)

und logischerweise ist das KEIN "Kartell"- es ist einfach eine hohe Hürde (was RICHTIG ist) - eine Banklizenz zu erwerben...


Verstehe! Wenn man hohe Hürden einbaut, hat man die Garantie, das kein Kartell entseht.

übrigens "verleihen" Banken keine "eingelegten Guthaben"....


Natürlich nicht. Wenn die Banken Kredite verteilen, stellen die sich vorher auf den Marktplatz und betteln.

und die Kreditzinsen sind so NIEDRIG wie noch die


Ratenkredite, zwischen 6% und 10%. Das sind natürlich Peanuts.

Und Überziehungskrediten sind wegen des RISIKOs so hoch- auch das ist nachvollziehbar...


Na klar! Bei einem Kunden, wo jeden Monat 3000 Euro eingehen, muss man bei 100 Euro Überziehung, 10% nehmen, weil bei ihm, das Risiko so hoch ist. Du bist heute wieder überzeugend, Realist, das es einen umwirft.
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Anderus » Di 15. Aug 2017, 13:13

Zitat von Anderus
Nur, das muss alles per Gesetz geregelt werden, und in die Bahnen gelenkt werden das es fast ausgeschlossen ist, Regierungen als Büttel zu missbrauchen.


Realist2014 hat geschrieben:(15 Aug 2017, 10:12)

das IST ja bereits der Fall


Klaro, und wir machen hier diesen Thread, weil wir beim besten Willen nicht wissen, was wir tun sollen, und weil es nicht den geringsten Hinweis darauf gibt, das Kapitalisten Regierungen als Büttel missbrauchen?

du kennst nur diese Gesetze nicht...


Du auch nicht, sonst hättest Du sie doch eingestellt.
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Realist2014 » Di 15. Aug 2017, 16:43

Tom Bombadil hat geschrieben:(15 Aug 2017, 12:56)

Das bestimmst nicht DU :cool: Dort steht alles, was man wissen muss. Jede Diskussion mit dir endet sowieso darin, dass jeder Vorschlag, jede Erklärung von dir mit "GEHT NICHT" abgeblockt wird. Langweilig.



dann beschreibe doch einfach mal, wie du einen Automobilhersteller "entflechten" willst

Was Entflechtung bedeutet, habe ich als Aktionär schon mehrfach miterleben dürfen.

Nur waren da auch immer mehrere Produkte & Services, welche getrennt werden konnten

also hätte ich gerne von DIR gewusst, wie du das nun bei VW machen wollen würdest...
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Realist2014 » Di 15. Aug 2017, 16:44

Anderus hat geschrieben:(15 Aug 2017, 14:13)

Klaro, und wir machen hier diesen Thread, weil wir beim besten Willen nicht wissen, was wir tun sollen, und weil es nicht den geringsten Hinweis darauf gibt, das Kapitalisten Regierungen als Büttel missbrauchen?

.


der Thread ist eine "These"...

keinerlei FAKTEN oder BEWEISE...

schon gar keine, was DU hier laufend behauptest...
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Realist2014 » Di 15. Aug 2017, 16:48

Anderus hat geschrieben:(15 Aug 2017, 14:06)

Verstehe! Wenn man hohe Hürden einbaut, hat man die Garantie, das kein Kartell entseht.



Natürlich nicht. Wenn die Banken Kredite verteilen, stellen die sich vorher auf den Marktplatz und betteln.



Ratenkredite, zwischen 6% und 10%. Das sind natürlich Peanuts.



Na klar! Bei einem Kunden, wo jeden Monat 3000 Euro eingehen, muss man bei 100 Euro Überziehung, 10% nehmen, weil bei ihm, das Risiko so hoch ist. Du bist heute wieder überzeugend, Realist, das es einen umwirft.



Wenn 2000 Unternehmen in gleichen Sektor tätig sind, ist es wohl kein "Kartel" mehr...


du solltest das Thema Geldschöpfung mittels Kreditvergabe mal versuchen zu verstehen

Banken brauchen dazu keine "Spargelder" oder "Einlagen" von Kunden....


und Ratenkredite gibt es bereist ab 1,5%... ( nicht natürlich für die Habenichtse...)

wer seinen Dispo überzieht, ist ein TROTTEL- denn die hohen Zinsen sind ja bekannt.
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