Genossenschaften - Die Rechtsform der Zukunft?

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3x schwarzer Kater
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Re: Genossenschaften - Die Rechtsform der Zukunft?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 3. Mai 2017, 12:23

Occham hat geschrieben:(03 May 2017, 11:29)

Deswegen rede ich von minimum. Es macht keinen Sinn, bei effektiveren Systemen sich an vorherrschende Meinungen zu richten.


Du meinst ein Minimum von etwas das es nicht gibt macht die Aussage weniger blödsinnig?

"dezentrale Planwirtschaft" ist ein Oxymoron. Das wäre so als würdest du von einem schwarzen Schimmel (Pferd) sprechen. Nonsens eben.
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BlueMonday
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Re: Genossenschaften - Die Rechtsform der Zukunft?

Beitragvon BlueMonday » Mi 3. Mai 2017, 13:06

Occham hat geschrieben:(03 May 2017, 10:42)

Es geht um ein "minimum" am Planung, um so das Orchester dirigieren zu können.


Haben wir doch: bei Staat, Ländern und Kommunen und das nicht nur "minimal", sondern mehr als reichlich. Bildungssektor(Schulpflicht, Bildungspläne), Sicherheitsproduktion(Gewaltmonopol, Bundeswehr, Polizei, Zoll...), Infrastruktur (Gigantische Flughäfen, Bahnhöfe, Straßen, Tunnel, Stromleitungen, Rettungswachen, Wasser/Abwasser, Turnhallen, Sportplätze, öffentliche Parks...), Müllabfuhr, Öffentlicher Nahverkehr, Bebauungspläne/Genehmigungen, Zwangsanschlüsse, Kammerzwänge, Rechtsprechung beim Staat, Energiesektor ist stark reguliert, auch der Finanzsektor, die Geldschöpfung durch das Zentralbankensystem, Pflichtversicherungen ... alles Bereiche, die der Staat dirigiert und beim Rest gibts es unzählige Vorschriften und gesetzliche Rahmungen. Dirigismus satt. Wenn du da von "Minimum" sprichst, müsste man eher an ein Weniger denn an ein Mehr denken. Oder wo möchtest du noch mehr oder anders dirigieren?
But who would build the roads?
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Re: Genossenschaften - Die Rechtsform der Zukunft?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 3. Mai 2017, 13:28

BlueMonday hat geschrieben:(03 May 2017, 14:06)

Haben wir doch: bei Staat, Ländern und Kommunen und das nicht nur "minimal", sondern mehr als reichlich. Bildungssektor(Schulpflicht, Bildungspläne), Sicherheitsproduktion(Gewaltmonopol, Bundeswehr, Polizei, Zoll...), Infrastruktur (Gigantische Flughäfen, Bahnhöfe, Straßen, Tunnel, Stromleitungen, Rettungswachen, Wasser/Abwasser, Turnhallen, Sportplätze, öffentliche Parks...), Müllabfuhr, Öffentlicher Nahverkehr, Bebauungspläne/Genehmigungen, Zwangsanschlüsse, Kammerzwänge, Rechtsprechung beim Staat, Energiesektor ist stark reguliert, auch der Finanzsektor, die Geldschöpfung durch das Zentralbankensystem, Pflichtversicherungen ... alles Bereiche, die der Staat dirigiert und beim Rest gibts es unzählige Vorschriften und gesetzliche Rahmungen. Dirigismus satt. Wenn du da von "Minimum" sprichst, müsste man eher an ein Weniger denn an ein Mehr denken. Oder wo möchtest du noch mehr oder anders dirigieren?


Auch hier geht es letztendlich wieder um falsches Verständnis der Begrifflichkeiten. Natürlich wird immer und überall geplant. "Planwirtschaft" hat allerdings nur am Rande mit dem zu tun, was wir allgemein unter Planung verstehen. Letztendlich geht es ja in der Planwirtschaft um zentrale Ressourcenallokation, deswegen bevorzuge ich auch den Begriff der "Zentralverwaltungswirtschaft". Wie die sogenannte "dezentrale Planwirtschaft", also eine "dezentrale Zentralverwaltungswirtschaft" aussehen soll, dazu hat sich hier noch keiner geäussert. Geschweige denn zu den Fehlallokationen, die eine Zentralverwaltungswirtschaft empirisch nachgewiesen hervorruft.
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Re: Genossenschaften - Die Rechtsform der Zukunft?

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 3. Mai 2017, 23:20

Dampflok94 hat geschrieben:(02 May 2017, 12:33)

Von der eigentlichen Idee her weniger. Da hatte die Genossenschaft den Sinn den Erwerb der Genossen zu verbessern. Dabei war es häufig völlig ausreichend, daß die Genossenschaft selber kostendeckend arbeitete. Ihre Existenz an sich war der Vorteil. So hatten (und haben) Raiffeisen-Handelsgenossenschaften ja den Zweck An- und Verkauf ihrer Mitglieder zu bündeln. Was zu besseren Konditionen führt. Bei Wohnungsbau-Genossenschaften wird man gewöhnlich nicht Mitglied um eine maximal Dividende abzugreifen, sondern um später eine Wohnung zu günstigen Konditionen zu erhalten.

Noch heute steht bei vielen kleineren Genossenschaften die Hilfe zur Selbsthilfe im Vordergrund.

Genossenschaften wie einst Co -op ,Neue Heimat haben sicher bewiesen das Genossenschaften die Handelsform der Zukunft ist .
Von den alten DDR Genossenschaften hat kaum eine überlebt . Sicher weil es die Zukunft bedeutet .
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Re: Genossenschaften - Die Rechtsform der Zukunft?

Beitragvon Wähler » Do 4. Mai 2017, 04:57

Positiv Denkender hat geschrieben:(04 May 2017, 00:20)
Genossenschaften wie einst Co -op ,Neue Heimat haben sicher bewiesen das Genossenschaften die Handelsform der Zukunft ist .
Von den alten DDR Genossenschaften hat kaum eine überlebt . Sicher weil es die Zukunft bedeutet .

http://www.lto.de/recht/hintergruende/h ... -vorteile/
20. Juli 2015 Genossen­schaften im Um­bruch
Die rund 5.600 deutschen Genossenschaften haben zusammen über 20 Millionen Mitglieder. In den letzten zehn Jahren wurden in Deutschland alleine 800 Genossenschaften im Bereich erneuerbare Energien gegründet. Das zeigt, dass die Rechtsform bei weitem kein verstaubtes Auslaufmodell, sondern eine zukunftsfähige Alternative zur Kapitalgesellschaft ist.

Historische Vergleiche sind mit Vorsicht zu geniessen, da in der DDR wohl nicht eine kapitalistische Bilanz mit Wirtschaftsprüfung erstellt werden musste. Der historische westdeutsche Einzelfall Neue Heimat lässt sich auch nicht einfach auf den jetzigen Ist-Zustand in der BRD verallgemeinern. Letztlich geht es um ein sinnvolles Nebeneinander der verschiedenen Rechtsformen.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Genossenschaften - Die Rechtsform der Zukunft?

Beitragvon Dampflok94 » Do 4. Mai 2017, 17:26

jorikke hat geschrieben:(02 May 2017, 17:07)

Mitglieder einer Wohnungsbaugesellschaft wollen natürlich den Vorteil günstiger Mieten. Warum sonst werden sie Mietglieder?
Diesen Vorteil als Gewinn zu bezeichnen ist möglicherweise von der Wortwahl her unüblich, aber korrekt.

Das mag man als korrekt bezeichnen. Ist aber wie gesagt wenig hilfreich. Jedes Tun, von dem ich mir etwas positives erhoffe, kann man natürlich mit diesem Begriff beschreiben. Das gilt dann selbst für das Duschen. Knn man tun, muß man aber nicht.
Ihn mit Diebstahl zu vergleichen ist noch weit ungewöhnlicher, recht grenzwertig.

Wieso? Jeder Dieb versucht einen möglichst hohen Ertrag aus seiner Tat zu ziehen. Das ist ja wohl Gewinnmaximierung. Das versucht auch jeder Steuerhinterzieher und jeder Bankräuber. Was ist daran grenzwertig? Wenn man derartige Begriffe nutzt, ist das die Folge.
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Re: Genossenschaften - Die Rechtsform der Zukunft?

Beitragvon Dampflok94 » Do 4. Mai 2017, 17:28

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(02 May 2017, 19:18)

klar .... das böse Wort :D

Das Wort ist nicht böse. Es ist nur hohl. :)
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Re: Genossenschaften - Die Rechtsform der Zukunft?

Beitragvon Dampflok94 » Do 4. Mai 2017, 17:31

Positiv Denkender hat geschrieben:(04 May 2017, 00:20)

Genossenschaften wie einst Co -op ,Neue Heimat haben sicher bewiesen das Genossenschaften die Handelsform der Zukunft ist .
Von den alten DDR Genossenschaften hat kaum eine überlebt . Sicher weil es die Zukunft bedeutet .

Pleiten sind bei keiner Gesellschaftsform ausgeschlossen. Was soll also dieser Hinweis?

Und was aus der DDR vom Markt verschwunden ist,sollte bekannt sein. Hat mit der Rechtsform auch nix zu tun.
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Re: Genossenschaften - Die Rechtsform der Zukunft?

Beitragvon Occham » Fr 5. Mai 2017, 07:54

Realist2014 hat geschrieben:(03 May 2017, 12:37)



weil es eine Leistungs & Wettbewerbsgesllschaft ist...

und daher gibt es kein "bis dato"...

sondern forever...

Und warum hat sich das, warum es so ist, wie es ist, durchgesetzt? Ich wiederhole mich gerne: weil es ökonomisch und damit wegen reiner Selbsterhaltung am effektivsten ist, damit hat ökonomische Effektivität die höchste Priorität und höchste Prioritäten kann man nur aushebeln… mit einem noch effektiveren Zusammenspiel.

Deswegen hoffe ich das die Regierung die „ökonomische Effektivitätssteigerung“ als Zepter und Instrument in die Hand nimmt um es den Kreislauf-abgehängten (Ob Hartz 4, Mittelschicht, Oberschicht, Unternehmer, Elite oder sonstwer) aus der Hand nehmen zu können, um die Kreislauf-abgehängten damit zu terminieren, denn ohne dieses Zepter wird das nicht möglich sein, denn der der es in die Hand nimmt... Hat höchste Priorität.

Ich bin sicher du wirst mir dankend danken.

Realist2014 hat geschrieben:(03 May 2017, 12:38)

WAS möchtest du mir denn verkaufen? :?

verkaufen? unterjubeln trifft es besser. Also so vorstellbar, als würde ich dir ein Flugzeug vor dein Haus stellen und dir die Schlüssel in den Briefkasten schmeißen.
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Re: Genossenschaften - Die Rechtsform der Zukunft?

Beitragvon Realist2014 » Fr 5. Mai 2017, 08:01

Occham hat geschrieben:(05 May 2017, 08:54)



Deswegen hoffe ich das die Regierung die „ökonomische Effektivitätssteigerung“ als Zepter und Instrument in die Hand nimmt um es den Kreislauf-abgehängten (Ob Hartz 4, Mittelschicht, Oberschicht, Unternehmer, Elite oder sonstwer) aus der Hand nehmen zu können, um die Kreislauf-abgehängten damit zu terminieren, denn ohne dieses Zepter wird das nicht möglich sein, denn der der es in die Hand nimmt... Hat höchste Priorität.

v.


"terminieren" bedeute WAS?

und WAS genau soll die Regierung gegenüber den HEUTIGEN Regelungen bei ALG II Beziehern ÄNDERN?

und welches "Zepter" soll die Regierung den Unternehmen "aus der Hand nehmen"?

Das klingt alles schwer nach MEHR STAAT und Eingriff in Vertragsfreiheit usw.

Nein, DAS wird es ganz sicher NICHT geben
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Genossenschaften - Die Rechtsform der Zukunft?

Beitragvon Occham » Fr 5. Mai 2017, 08:09

Realist2014 hat geschrieben:(05 May 2017, 09:01)

"terminieren" bedeute WAS?

und WAS genau soll die Regierung gegenüber den HEUTIGEN Regelungen bei ALG II Beziehern ÄNDERN?

und welches "Zepter" soll die Regierung den Unternehmen "aus der Hand nehmen"?

Das klingt alles schwer nach MEHR STAAT und Eingriff in Vertragsfreiheit usw.

Nein, DAS wird es ganz sicher NICHT geben

Irgendwer muss die Verantwortung übernehmen, wenn es Kreislauf-abgehängte gibt. Ich glaube dir nicht, das du den Wirtschaftskreislauf mir nichts dir nichts aufrecht erhältst, solange es Abgehängte gibt.

Ich glaube, Könige waren nur Könige, weil sie sich gewünscht haben, das sie durch etwas effektiveres ersetzt werden wollten. Sonst wären Mätressen wohl kaum so gelangweilt gewesen und Diener nicht so pikiert.
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Re: Genossenschaften - Die Rechtsform der Zukunft?

Beitragvon Realist2014 » Fr 5. Mai 2017, 08:24

Occham hat geschrieben:(05 May 2017, 09:09)

Irgendwer muss die Verantwortung übernehmen, wenn es Kreislauf-abgehängte gibt. .



Es gibt in JEDEM System immer ein "unten"

und für diese angeblich "Abgehängten" wird jede Menge getan

das kann man sicher "optimieren"- trotzdem wird es immer in UNTEN geben MÜSSEN in einer Wettbewerbsgesellschaft

Nur warte ich schon sehr lange auf DEINE KONKRETEN Vorschläge

Was würdest DU zu Beispiel bei den Weiterbildungsmaßnahmen der ALG II Bezieher ÄNDERN ?

Letzt leg mal los..
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Re: Genossenschaften - Die Rechtsform der Zukunft?

Beitragvon Realist2014 » Fr 5. Mai 2017, 08:25

Occham hat geschrieben:(05 May 2017, 09:09)

. Ich glaube dir nicht, das du den Wirtschaftskreislauf mir nichts dir nichts aufrecht erhältst, solange es Abgehängte gibt.

.



der Wirtschaftskreislauf funktioniert BESTENS in Deutschland...

trotz der "Abgehängten"

weil DIE aufgrund der Sozialsysteme TEIL dieses (Konsum-)Kreislaufes sind...
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Re: Genossenschaften - Die Rechtsform der Zukunft?

Beitragvon Realist2014 » Fr 5. Mai 2017, 08:27

Occham hat geschrieben:(05 May 2017, 09:09)

Irgendwer muss die Verantwortung übernehmen, wenn es Kreislauf-abgehängte gibt..



Für das "abgehängt sein" ist zuerst einmal jeder SELBER verantwortlich...

EIGENVERANTWORTUNG für sein Leben...
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Re: Genossenschaften - Die Rechtsform der Zukunft?

Beitragvon Occham » Fr 5. Mai 2017, 08:45

Realist2014 hat geschrieben:(05 May 2017, 09:24)

Es gibt in JEDEM System immer ein "unten"

und für diese angeblich "Abgehängten" wird jede Menge getan

das kann man sicher "optimieren"- trotzdem wird es immer in UNTEN geben MÜSSEN in einer Wettbewerbsgesellschaft

Nur warte ich schon sehr lange auf DEINE KONKRETEN Vorschläge

Was würdest DU zu Beispiel bei den Weiterbildungsmaßnahmen der ALG II Bezieher ÄNDERN ?

Letzt leg mal los..


Einen Einstieg findet man ja auch nur von seiner persönlich untersten Stufe und man kann die Stufen nunmal NUR von DA AUS auch nur Stufe für Stufe erklimmen, was immer das auch heißen soll. Deswegen kann man nicht sagen, es wäre im ALG II Weiterbildungsmaßnahmen kein Potential, es ist JEDE MENGE Potential da, es ist aber auch jede Menge Potential da… zu verrosten, denn fehlt dir die Grundbildung… fängt es zum rosten an und nach längerer rostzeit zeichnen sich Löcher ab… und sind die Löcher da, müssen Bewältigungsmaßnahmen her… die es ja nicht einmal gibt, um eine Stufe zur Grundbildung zu finden, um im Anschluss die Stufen zur Fort- und Weiterbildung finden zu können und Grundbildungsmaßnahmen für „Versäumer“ gibt es auch nicht… auf diesen Persönlichkeiten zeichnet sich Rost ab und darauf folgend die Löcher, denn bekanntlich: wer rastet rostet. Der Kreislauf wird durch „diese Löcher“ immer unwuchtiger und du brauchst mir nicht sagen… dass du das vertrittst.

Realist2014 hat geschrieben:(05 May 2017, 09:25)

der Wirtschaftskreislauf funktioniert BESTENS in Deutschland...

trotz der "Abgehängten"

weil DIE aufgrund der Sozialsysteme TEIL dieses (Konsum-)Kreislaufes sind...

Zu einem Kreislauf gehören die, die ihn Erhalten, nicht die, die von ihm Leben. Es gibt kein Konsumkreislauf, es gibt nur Zusammenarbeit. Dieses Wort zu zerteilen, ist vergebene Müh.

Realist2014 hat geschrieben:(05 May 2017, 09:27)

Für das "abgehängt sein" ist zuerst einmal jeder SELBER verantwortlich...

EIGENVERANTWORTUNG für sein Leben...

Genau, so oder so.
Die beste Lösung eines Problems ist meist die Einfachste.
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Re: Genossenschaften - Die Rechtsform der Zukunft?

Beitragvon Realist2014 » Fr 5. Mai 2017, 08:55

Occham hat geschrieben:(05 May 2017, 09:45)

Einen Einstieg findet man ja auch nur von seiner persönlich untersten Stufe und man kann die Stufen nunmal NUR von DA AUS auch nur Stufe für Stufe erklimmen, was immer das auch heißen soll. Deswegen kann man nicht sagen, es wäre im ALG II Weiterbildungsmaßnahmen kein Potential, es ist JEDE MENGE Potential da, es ist aber auch jede Menge Potential da… zu verrosten, denn fehlt dir die Grundbildung… fängt es zum rosten an und nach längerer rostzeit zeichnen sich Löcher ab… und sind die Löcher da, müssen Bewältigungsmaßnahmen her… die es ja nicht einmal gibt, um eine Stufe zur Grundbildung zu finden, um im Anschluss die Stufen zur Fort- und Weiterbildung finden zu können und Grundbildungsmaßnahmen für „Versäumer“ gibt es auch nicht… auf diesen Persönlichkeiten zeichnet sich Rost ab und darauf folgend die Löcher, denn bekanntlich: wer rastet rostet. Der Kreislauf wird durch „diese Löcher“ immer unwuchtiger und du brauchst mir nicht sagen… dass du das vertrittst.


.



Was genau verstehst du unter "Grundbildungsmaßnahmen"?

Und woher nimmst du deine Erkenntnis- das es DIESE für ALG II Bezieher NICHT gibt?


Kann es sein, dass DU über die AKTUELLE Situation ( Weiterbildung etc. im Bereich ALG II) KEINE Sachkenntnis hast - und deine "Forderungen" daher völlig sinnfrei, sind- weil schon existent?
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Re: Genossenschaften - Die Rechtsform der Zukunft?

Beitragvon Realist2014 » Fr 5. Mai 2017, 08:56

Occham hat geschrieben:(05 May 2017, 09:45)



Zu einem Kreislauf gehören die, die ihn Erhalten, nicht die, die von ihm Leben. Es gibt kein Konsumkreislauf,


.


Diese Aussage ist UNSINN
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Re: Genossenschaften - Die Rechtsform der Zukunft?

Beitragvon Selina » Fr 5. Mai 2017, 09:32

Um mal auf das Thread-Thema zurückzukommen: Wie ich weiter oben schon mehrfach schrieb, gibt es durchaus gute Chancen, dass die neuen Genossenschaften eine Art Zukunftsmodell werden könnten. Gerade in Bereichen der Daseinsvorsorge ist das gut denkbar. Dazu wird auch geforscht:

Zitat:

Im Forschungsprojekt werden Genossenschaften als erfolgversprechendes Gestaltungsprinzip für die Erbringung von Leistungen im Bereich der Daseinsvorsorge untersucht, insbesondere im ländlichen Raum. Das Projekt liefert einen theoretischen und empirischen Beitrag zur Erklärung der momentanen Entwicklung von genossenschaftlich verfassten Organisationen in den Bereichen Sozialwesen, Kommunales und Infrastruktur. Ziel ist es bestehende Handlungsbedarfe sowie geeignete Maßnahmen zu identifizieren, mit denen die Entstehung und Entwicklung dieser Genossenschaften gefördert werden kann.

Projektbeschreibung:

Vor dem Hintergrund bestehender Versorgungslücken entstanden in den vergangenen zwanzig Jahren zahlreiche neue Genossenschaften in den Bereichen Soziales, kommunale Dienste und Infrastruktur. Viele dieser Genossenschaften erbringen Dienstleistungen, die von öffentlichem Interesse sind, z.B. im Bereich Soziales (Pflegedienstleistungen, Betreuungsaufgaben, Jugendarbeit) oder Infrastruktur (Transport, Energie, Einzelhandel, Freizeit, Kultur). Die Initiativen werden in hohem Maße vom freiwilligen Engagement ihrer Mitglieder getragen.

Genossenschaftliche Kooperationen können dort eine Alternative sein, wo sich Markt und Staat aus der Erbringung und Bereitstellung von Versorgungsleistungen zurückgezogen haben. Insbesondere in ländlichen Gebieten wird der Handlungsbedarf noch weiter zunehmen. Eine systematische Untersuchung dieser neuen Genossenschaften, in der die vorhandenen Potentiale aber auch die Grenzen genossenschaftlicher Selbsthilfe im Bereich der Daseinsvorsorge empirisch überprüft werden, steht bislang noch aus.


https://www.agrar.hu-berlin.de/de/insti ... enschaften
Drüben im Walde kängt ein Guruh - Warte nur balde kängurst auch du. Joachim Ringelnatz
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Re: Genossenschaften - Die Rechtsform der Zukunft?

Beitragvon Realist2014 » Fr 5. Mai 2017, 09:43

Selina hat geschrieben:(05 May 2017, 10:32)

Um mal auf das Thread-Thema zurückzukommen: Wie ich weiter oben schon mehrfach schrieb, gibt es durchaus gute Chancen, dass die neuen Genossenschaften eine Art Zukunftsmodell werden könnten. Gerade in Bereichen der Daseinsvorsorge ist das gut denkbar. Dazu wird auch geforscht:




Um das Ganze mal auf den Punkt zu bringen:

NIEMAND und auch keine Gesetze hindern die BÜRGER in Deutschland , sich genossenschaftlich zu betätigen.

Nur was ganz sicher NICHT passiert- ist irgendeine "staatliche Vorgabe", dass die "pösen kapitalistischen Unternehmensformen" in irgendeiner Art und Weise "verboten" werden.

Weiterhin warte ich immer noch auf einen Antwort, wie dann bei Genossenschaften "Niedriglöhne" verhindert werden...


Gehst du davon aus, dass die Genossen dann altruistisch sind- und bei den "unteren Tariflöhnen" dann automatisch HÖHERE Löhne bezahlen?
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Re: Genossenschaften - Die Rechtsform der Zukunft?

Beitragvon Occham » Fr 5. Mai 2017, 10:00

Realist2014 hat geschrieben:(05 May 2017, 09:55)

Was genau verstehst du unter "Grundbildungsmaßnahmen"?

Und woher nimmst du deine Erkenntnis- das es DIESE für ALG II Bezieher NICHT gibt?


Kann es sein, dass DU über die AKTUELLE Situation ( Weiterbildung etc. im Bereich ALG II) KEINE Sachkenntnis hast - und deine "Forderungen" daher völlig sinnfrei, sind- weil schon existent?

Also wenn du dich auf ALG II beziehst, hab ich doch bereits geantwortet.
Occham hat geschrieben:(05 May 2017, 09:45)
Deswegen kann man nicht sagen, es wäre im ALG II Weiterbildungsmaßnahmen kein Potential, es ist JEDE MENGE Potential da


Der Kreislauf besteht aber aus mehreren Aspekten: Findet man nichts, was den Wirtschaftskreislauf NOCH effizienter gestaltet, kann es sein, dass der gegenwärtig effizientest Wirtschaftskreislauf den Mensch zermallmt. Aber das ist auch in Ordnung, denn ich bin für mich selbst verantwortlich und dann bin ich in der Position... mir ein noch effizienteres Gefüge auszudenken... und da nunmal das bereits effizienteste System NUR UND AUSSCHLIEßlICH durch einen effektiveren Kreislauf ersetzt werden kann... ist das dann auch Fortschritt. Also wenn du vom nächsten Kreislauf zermallmt wirst: dann schweig und segne uns mit Stille.

Realist2014 hat geschrieben:(05 May 2017, 09:56)

Diese Aussage ist UNSINN

Als Konsum wird aber der verzehr und der verbrauch von Gütern verstanden. Die lassen sich erst durch den Kreislauf erfahren :)
Die beste Lösung eines Problems ist meist die Einfachste.

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