Akademisches Prekariat in Deutschland

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Re: Akademisches Prekariat in Deutschland

Beitragvon Teeernte » Sa 18. Mär 2017, 20:20

frems hat geschrieben:(18 Mar 2017, 20:01)

Außer in der Medizin fängt man mit der Doktorarbeit erst nach erfolgreichem Studienabschluss an. Sind das alles "falsche" Studiengänge? :?:

Wie auch immer:

Prekär ist immer noch normal
Hochqualifiziert - und trotzdem prekär beschäftigt: Seit einem Jahr soll ein neues Gesetz die Situation vieler Wissenschaftler an Hochschulen verbessern. Jetzt warnt die Gewerkschaft, es tue sich kaum was. Zu Recht?

http://www.spiegel.de/lebenundlernen/un ... 39090.html



:D :D warum gucken Chemiker so grimmig ? ......keine Doktorthemen... :D :D
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Akademisches Prekariat in Deutschland

Beitragvon frems » Sa 18. Mär 2017, 20:39

Teeernte hat geschrieben:(18 Mar 2017, 20:20)

:D :D warum gucken Chemiker so grimmig ? ......keine Doktorthemen... :D :D

Angesichts des hohen Anteils promovierter Chemiker bezweifle ich das. Rosigen sieht es in den Naturwissenschaften aber auch nicht aus.
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Re: Akademisches Prekariat in Deutschland

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 22. Mär 2017, 18:13

frems hat geschrieben:(19 Feb 2017, 16:26)

Nicht nur Überschriften lesen. In den MINT-Fächern sieht's nicht nennenswert besser aus.

Knapp ein Viertel aller Naturwissenschaftler arbeiten im Bereich Lehre und Forschung – viele nehmen dafür eine Aneinanderreihung befristeter Verträge in Kauf.
http://www.zeit.de/campus/2017/s1/arbei ... ettansicht

Hier noch vier Einzelfälle (Physikerin, Ökonom, Ethnologin und Mikrobiologe), die von ihrem Werdegang berichten:

Nachwuchswissenschaftler an deutschen Unis müssen sich oft jahrelang mit befristeten Arbeitsverträgen durchschlagen. Hier erzählen vier von ihnen, wie sie damit umgehen
http://www.zeit.de/2014/35/wissenschaft ... ettansicht

Wie soll jemand mit einem Studium umgehen ? Sich orientieren wo er dank seines Studiums Geld verdient .
Wissenschaftler die sich damit befassen in welchem Stadtteil die Menschen angeblich älter werden ,die sich damit befassen wo Menschen mit höheren
Schulden leben , oder die behaupten Dieselabgase sind für das Ableben von Menschen verantwortlich . müssen halt damit rechnen nicht gebraucht zu werden . Schauspieler oder Musiker müssen damit leben keine Arrangements zu bekommen .
Eben am Bedarf vorbeistudiert . Dafür kann niemand etwas . Trainer die keinen Verein finden müssen halt von ihren Rücklagen leben oder was anderes machen .
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Re: Akademisches Prekariat in Deutschland

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 24. Mär 2017, 09:09

:?
Positiv Denkender hat geschrieben:Wie soll jemand mit einem Studium umgehen ? Sich orientieren wo er dank seines Studiums Geld verdient .
Wissenschaftler die sich damit befassen in welchem Stadtteil die Menschen angeblich älter werden ,die sich damit befassen wo Menschen mit höheren
Schulden leben , oder die behaupten Dieselabgase sind für das Ableben von Menschen verantwortlich . müssen halt damit rechnen nicht gebraucht zu werden . Schauspieler oder Musiker müssen damit leben keine Arrangements zu bekommen .
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Re: Akademisches Prekariat in Deutschland

Beitragvon Teeernte » Fr 24. Mär 2017, 09:24

frems hat geschrieben:(18 Mar 2017, 20:39)

Angesichts des hohen Anteils promovierter Chemiker bezweifle ich das. Rosigen sieht es in den Naturwissenschaften aber auch nicht aus.


Zahlen zählen - nicht Deine Religion oder "Gefühl".... >> Rückgang von 30% aller Abgänger (2006) auf 20% aller Abgänger. (Promovierte)
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Re: Akademisches Prekariat in Deutschland

Beitragvon Teeernte » Fr 24. Mär 2017, 09:36

Positiv Denkender hat geschrieben:(22 Mar 2017, 18:13)

Wie soll jemand mit einem Studium umgehen ? Sich orientieren wo er dank seines Studiums Geld verdient .
Wissenschaftler die sich damit befassen in welchem Stadtteil die Menschen angeblich älter werden ,die sich damit befassen wo Menschen mit höheren
Schulden leben , oder die behaupten Dieselabgase sind für das Ableben von Menschen verantwortlich . müssen halt damit rechnen nicht gebraucht zu werden . Schauspieler oder Musiker müssen damit leben keine Arrangements zu bekommen .
Eben am Bedarf vorbeistudiert . Dafür kann niemand etwas . Trainer die keinen Verein finden müssen halt von ihren Rücklagen leben oder was anderes machen .



Zu den Sorgenkindern des Arbeitsmarktes gehören nach wie vor die Juristen, einige Naturwissenschaftler, allen voran die Biologen, sowie die Geisteswissenschaftler.



Studium ist kein "Selbstfindungskreis"...... Wer Design oder Literatur studiert - könnte zukünftig die Generation Praktikum bevölkern.

Durch das Mindestlohngesetz sollen Praktikanten seit Beginn des Jahres bei einer 40-Stunden-Woche etwa 1470 Euro im Monat verdienen.
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Re: Akademisches Prekariat in Deutschland

Beitragvon frems » Fr 24. Mär 2017, 10:56

Teeernte hat geschrieben:(24 Mar 2017, 09:24)

Zahlen zählen - nicht Deine Religion oder "Gefühl".... >> Rückgang von 30% aller Abgänger (2006) auf 20% aller Abgänger. (Promovierte)

Erwartungsgemäß hing die Promotionsneigung des Absolventenjahrgangs eng mit dem Fach zusammen. Mehr als 70 Prozent der Mediziner haben zehn Jahre nach dem Examen den Doktorgrad erworben. Für Chemiker stellt eine Promotion mit 85 Prozent der Absolventen schon quasi den Regelabschluss dar.
http://www.sueddeutsche.de/bildung/abbr ... -1.1732141

Ulkige Stammtischsprüche von Nichtakademikern sind leider keine Statistiken und in diesem Falle auch irrelevant. Die Wutanfälle auf Sozial- und Geisteswissenschaften helfen halt wenig, wenn es beim MINT-Bereich nicht nennenswert anders aussieht. Und die Quote der jeweiligen Abschlüsse sagt erstmal wenig über die Arbeitsbedingungen der wissenschaftlichen Mitarbeiter.
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Re: Akademisches Prekariat in Deutschland

Beitragvon Teeernte » Fr 24. Mär 2017, 11:21

frems hat geschrieben:(24 Mar 2017, 10:56)

Ulkige Stammtischsprüche von Nichtakademikern sind leider keine Statistiken und in diesem Falle auch irrelevant. Die Wutanfälle auf Sozial- und Geisteswissenschaften helfen halt wenig, wenn es beim MINT-Bereich nicht nennenswert anders aussieht. Und die Quote der jeweiligen Abschlüsse sagt erstmal wenig über die Arbeitsbedingungen der wissenschaftlichen Mitarbeiter.


...ist Das das Geräusch Deines Schreibtischventilators ?

...oder Dein Tagesgebet ?
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Re: Akademisches Prekariat in Deutschland

Beitragvon frems » Fr 24. Mär 2017, 11:42

Teeernte hat geschrieben:(24 Mar 2017, 11:21)

...ist Das das Geräusch Deines Schreibtischventilators ?

...oder Dein Tagesgebet ?

Nee, das sind einfach Fakten, die Deine religiösen Annahmen widerlegten. Tut mir leid, dass Dich das schon wieder wütend macht. Thema war aber eh ein anderes. Leider hast Du es noch nicht verstanden, weshalb ich Dir nochmal helfe: es geht um die Arbeitsbedingugnen an Hochschulen, Forschungsinstituten etc. pp. Ob ein Designabsolvent in der Privatwirtschaft (!) weniger verdient als ein Jurist oder Informatiker, ist auch ein anderes Thema.
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Re: Akademisches Prekariat in Deutschland

Beitragvon Teeernte » Fr 24. Mär 2017, 12:17

frems hat geschrieben:(24 Mar 2017, 11:42)

es geht um die Arbeitsbedingugnen an Hochschulen, Forschungsinstituten etc. pp. Ob ein Designabsolvent in der Privatwirtschaft (!) weniger verdient als ein Jurist oder Informatiker, ist auch ein anderes Thema.


Es geht DIR ....um Arbeitsbedingungen an Hoch...

Einige MITFORISTEN meinen : AUGEN auf bei der Berufswahl.

Einem gebildeten Menschen sollte man hier bestimmte Voraussetzungen als "erfüllt" einschätzen ??

Dem Bürger weiter auf der Tasche liegen ???? Geld für`s Tasche tragen ??

Arbeit wird bezahlt .....herumlungern/privaten Hobbys nachgehen nicht.
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Re: Akademisches Prekariat in Deutschland

Beitragvon frems » Fr 24. Mär 2017, 12:22

Teeernte hat geschrieben:(24 Mar 2017, 12:17)

Es geht DIR ....um Arbeitsbedingungen an Hoch...

Richtig. Das ist das Thema, das aus gegebenem Anlass (Veröffentlichung von Studien) eröffnet wurde.

Geld für`s Tasche tragen ??

Etwas mehr leisten Wissenschaftler schon. Frage ist natürlich, ob sich Deutschland Spitzenwissenschaftler leisten möchte -- oder ob man weiter zusieht, wie der ausgebildete Nachwuchs in die Ferne zieht und nur in seltenen Fällen zurückkommt. Das kostet wirklich viel Geld.
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Re: Akademisches Prekariat in Deutschland

Beitragvon Teeernte » Fr 24. Mär 2017, 12:37

frems hat geschrieben:(24 Mar 2017, 12:22)

Richtig. Das ist das Thema, das aus gegebenem Anlass (Veröffentlichung von Studien) eröffnet wurde.


Etwas mehr leisten Wissenschaftler schon. Frage ist natürlich, ob sich Deutschland Spitzenwissenschaftler leisten möchte -- oder ob man weiter zusieht, wie der ausgebildete Nachwuchs in die Ferne zieht und nur in seltenen Fällen zurückkommt. Das kostet wirklich viel Geld.


Da gibts genug Forschungs- "Gesellschaften"....

Spitzenwissenschaftler ? HIER ?? Das will die Politik doch nicht ..... die wollen Wissenschaft - die in die Politik PASST - und nicht widerspricht ..seit Jahrzehnten. ....und "kuschen" - das können billige Praktikanten gaaaaaaanz klasse !

Ansonsten muss jeder weg - der noch jung ist - und GEIST hat....Rette sich - wer kann....
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Re: Akademisches Prekariat in Deutschland

Beitragvon frems » Fr 24. Mär 2017, 12:45

Teeernte hat geschrieben:(24 Mar 2017, 12:37)

Da gibts genug Forschungs- "Gesellschaften"....

Es geht ja nicht darum, wie viele Einrichtungen es gibt, sondern wie es um die Forschung steht.

Spitzenwissenschaftler ? HIER ?? Das will die Politik doch nicht .....

Wir kommen dem Thema schon näher. Den Eindruck kann man durchaus gewinnen, wenn man sich die Arbeitsbedingungen anschaut.

die wollen Wissenschaft - die in die Politik PASST - und nicht widerspricht ..seit Jahrzehnten. ....und "kuschen" - das können billige Praktikanten gaaaaaaanz klasse !

Ansonsten muss jeder weg - der noch jung ist - und GEIST hat....Rette sich - wer kann....

Das wäre auf Dauer nicht sehr vorteilhaft für Deutschland.
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Re: Akademisches Prekariat in Deutschland

Beitragvon relativ » Fr 24. Mär 2017, 12:46

watisdatdenn? hat geschrieben:(16 Feb 2017, 16:01)

befristete stellen sind wirklich kacke für die lebensplanung (insbesondere mit kindern).
das ist der grund warum sich meine frau jetzt umorientiert und doch noch (trotz hohem wissenschaftlichen Interesse) in die wirtschaft geht (sich evtl. sogar nochmal umorientiert). das krasse ist, selbst wenn sie sich von projekt zu projekt hangeln würde, dürfte sie das auch nur für ne gewisse zeit (ich glaub 6 jahre oder so)
Ja richtige Festellung. Aber jetzt kommt deine Begründung:

wir leisten uns in deutschland flüchtlinge mit kosten in milliardenhöhe ohne gesellschaftlichen nutzen, aber spielen mit unserer gesellschaftlichen innovationsfähigkeit indem wir in hohem maße kompetente wissenschaftler durch befristete arbeitsverhältnisse vergraulen!
Ach du Scheiße die Flüchtlinge sind wieder mal schuld. Dabei haben wir den Banken viel mehr Geld hinterhergeworfen, hätte auch besser für unbefristete Stellen gepasst, oder?

wir haben zum glück trotzdem noch genug kluge und gebildete leute in deutschland, aber wir könnten noch besser sein, wenn wir unseren akademischen nachwuchskräften die daumenschrauben (durch befristete verträge) nicht so eng anziehen.
Befristete Stellen sind in der gesammten Wirtschaft ein Thema gewesen und sind es immer noch. Davon sind doch mit nichten nur Akademiker betrofffen.

auch aus demografischer sicht ist nachwuchs bei akademikern erstrebenswert, da deren kinder oft auch (als fachkräfte dringend benötigte) akademiker werden. hier wird durch befristete verträge eine ganz schlechte demografiespirale gemacht.
Nunja wenn man bedenkt, daß Deutschland auch bedarf an unqualifizierteren Arbeitnehmern hat und du diese ja nicht aus Zuwanderung nehmen willst, ist deine Logik nicht ganz nachvollziehbar.

Hartz4-Empfänger haben planungssicherheit (wohnung/haus, wenn auch kein eigenes + einkommen) und können kinder machen.
akademiker die vllt. eine eigene wohnung haben und diese nicht verlieren wollen, müssen sich an der uni von einem projekt zum nächsten in befristeten verträgen hangeln und haben keine finanzielle planungssicherheit auf basis derer sie eine familienplanung gestalten können ohne hohes risiko gesellschaftlich rapide abzusteigen..
Hierzu kann man dir nur ein dickes facepalm zuwerfen. Ich hoffe du kommst beim nochmaligen nachdenken selber drauf.
sehr sehr kurzsichtig das ganze :mad:.

aktuell kann man wirklich nur jedem empfehlen NICHT in richtung wissenschaft zu gehen, wenn man irgendwann nachwuchs möchte.
Wieder so ein Schmarrn, aber ich vergaß, Hartz 4 Empfänger haben es ja wesentlich einfacher mit der Kinderplanung. Also reiche ich dein Tipp mal weiter. Leute nicht studieren, sondern lieber sofort auf Hartz4 gehen, ist die Familienplanung der Zukunft. :thumbup:
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Akademisches Prekariat in Deutschland

Beitragvon Teeernte » Fr 24. Mär 2017, 13:04

frems hat geschrieben:(24 Mar 2017, 12:45)

Es geht ja nicht darum, wie viele Einrichtungen es gibt, sondern wie es um die Forschung steht.

Wir kommen dem Thema schon näher. Den Eindruck kann man durchaus gewinnen, wenn man sich die Arbeitsbedingungen anschaut.

Das wäre auf Dauer nicht sehr vorteilhaft für Deutschland.


Immer hat "Jemand" der Politik dazwischengeschlabbert....die sind nun ALLE in Rente...oder TOT..

Nun gibt es "NUR" noch "Zustimmer" - egal für was... Der REST der namhaften Wissenschaftler hier - hält gepflegt die Klappe....

Die FREIHEIT der Wissenschaft .....ist GENAU wie in unserem zwangsfinanzierten PropagandaTV ....., gewährlistet.... :D :D :D .
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Re: Akademisches Prekariat in Deutschland

Beitragvon frems » Fr 24. Mär 2017, 13:25

Teeernte hat geschrieben:(24 Mar 2017, 13:04)

Immer hat "Jemand" der Politik dazwischengeschlabbert....die sind nun ALLE in Rente...oder TOT..

Nun gibt es "NUR" noch "Zustimmer" - egal für was... Der REST der namhaften Wissenschaftler hier - hält gepflegt die Klappe....

Die FREIHEIT der Wissenschaft .....ist GENAU wie in unserem zwangsfinanzierten PropagandaTV ....., gewährlistet.... :D :D :D .

Das ist eine merkwürdige Verschwörungstheorie, die sich vermutlich auch durch nichts stützen lässt. Will der Staat besonders treue Angestellte, ist eine schlechte Bezahlung mit befristeten Verträgen aber nicht sehr sinnvoll.
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Re: Akademisches Prekariat in Deutschland

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 24. Mär 2017, 13:52

immernoch_ratlos hat geschrieben:(24 Mar 2017, 09:09)

:?
Howgh - ein ausgemachter Wissenschaftsversteher hat gesprochen ! :D

Muss man jede Wissenschaft verstehen ? Es gibt genügend Themen die man angeblich wissenschaftlich erforscht ,die letztendlich
aber zu keinem Mehrwert für die Menschen führen .Darunter fallen solche Auswertungen wie z.B. das Reiche Menschen angeblich länger leben
als ärmere,oder in welchem Stadtteil werden die Menschen älter . In einem Stadtteil in dem sich ca 15 Seniorenheime befinden
ist der Altersdurchschnitt sicher höher als in einem Stadtteil mit ein oder 2 Seniorenheime .Dafür braucht man keine wissenschaftlichen Erkenntnisse .
Da reihen sich dann andere hochwertige Studien an in welchen Stadtteilen angeblich die Überschuldung am höchsten ist u.ä .
Als wenn Menschen auf Grund ihrer Wohngegend sich verändern .Momentan wohne ich in einem Viertel wo ich nächstes Jahr sterben müsste ,davor habe ich in einem Ortsteil gelebt wo ich noch 4 Jahre länger leben könnte dummer Weise bin ich dort weggezogen um früher zu sterben ,in dem Wohnviertel wo ich groß geworden bin wäre ich schon tot.
Der Mensch wird sich nicht ändern dadurch dass er umzieht . .Übrigens ich habe auf Einladung der UNI einmal aus Neugier an einem Test teilgenommen . Ziel der " Forschung " war es
wie sich Menschen über 65 in dem Ortsteil in dem ich wohne körperlich betätigen .Als die "Wissenschaftlerin " mir erklären wollte es ginge
nur um Menschen in diesem Stadtteil habe ich dankend abgelehnt .Wie wann und wie oft sich jemand körperlich betätigt hängt nicht vom Stadtteil ab sondern
allein vom Menschen selbst .Mag ja sein, dass du deine Lebensgewohnheiten von der Wohngegend abhängig machst .Ich hätte nicht anders gelebt egal wo ich
mich niedergelassen hätte.
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am Fr 24. Mär 2017, 23:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Akademisches Prekariat in Deutschland

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 24. Mär 2017, 13:57

Teeernte hat geschrieben:(24 Mar 2017, 09:36)

Studium ist kein "Selbstfindungskreis"...... Wer Design oder Literatur studiert - könnte zukünftig die Generation Praktikum bevölkern.

Kein Beruf bietet eine Beschäftigungsgarantie. Kein Studium garantiert auch das man einen Job mit Bezug zum Studium findet .
Wenn nicht muss man sich halt anders orientieren . Bleibt anzumerken das nicht einmal 0,2 % mit UNI oder Hochschulabschluss arbeitslos sind .
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Re: Akademisches Prekariat in Deutschland

Beitragvon Teeernte » Fr 24. Mär 2017, 15:54

frems hat geschrieben:(24 Mar 2017, 13:25)

Das ist eine merkwürdige Verschwörungstheorie, die sich vermutlich auch durch nichts stützen lässt. Will der Staat besonders treue Angestellte, ist eine schlechte Bezahlung mit befristeten Verträgen aber nicht sehr sinnvoll.


Die Argumente hast Du selbst bereits genutzt....

- die Kollegin bekommt keine Kinder. (Kann nicht langfristig planen) .....ist also immer DA wenn man sie braucht.
- die Kollegin hält die Klappe.... weil sie evtl. nicht weiterbeschäftigt wird... - IMMER auf "Probe"//Bewährung...

das ist die KURZE Leine.

Festangestellte ? ....da sollte man BEAMTER werden.

Wissensvermittlung >> Projektgeschäft (immer ein halbes Jahr)

Forschung ? > hier ? ? > schon mal was von neuer "Governance" gehört ? (NPM) Der deutsche Deppenstaat als Steuerer der Bildungseinrichtungen... (Unintendierte "Nebeneffekte"...) Also NUR DANN , wenn es den POLITIKERN in den KRAM passt !

....dann fällt die missliebige "Statistik" eben weg ....

Wie in alten DDR Zeiten......nur noch das - was den OBEREN gefällt. ponimaju Genosse ?
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Re: Akademisches Prekariat in Deutschland

Beitragvon frems » So 26. Mär 2017, 19:27

Positiv Denkender hat geschrieben:(24 Mar 2017, 13:52)

Muss man jede Wissenschaft verstehen ?

Nein, natürlich nicht. Bleibt nur die Frage, ob man jeder Wissenschaft ihren Nutzen absprechen möchte, weil man sie nicht versteht. Das ist etwas dünn.

Teeernte hat geschrieben:Festangestellte ? ....da sollte man BEAMTER werden.

Es gibt nicht viele Beamte in der Wissenschaft. Das ist auch keine freie Entscheidung des Arbeitnehmers. Davon abgesehen verdienen Beamte auch nicht rosig. Da kann ein talentierter Forscher anderswo mehr rausschlagen. Nur dann ist er eben weg und in Deutschland wundert man sich wieder, warum viele Innovationen der Spitzenforschung aus anderen Staaten kommen. Da muss man nicht auf die Wissenschaftler eindreschen. Ist doch in anderen Bereichen nicht anders. Haben bspw. Soldaten miserable Konditionen, wird man die Besten der Besten kaum bekommen, sondern jene, die nichts Besseres fanden.
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