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Re: Re:

Beitragvon zollagent » Mo 1. Okt 2018, 12:23

Rote_Galaxie hat geschrieben:(30 Sep 2018, 20:24)

Ah die "Guten" gegen die "Bösen" und die "Bösen" sind natürlich die Anderen. :D

Kannst du auch mehr als Phrasen?
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Re: Re:

Beitragvon zollagent » Mo 1. Okt 2018, 12:28

Rote_Galaxie hat geschrieben:(30 Sep 2018, 22:58)

Wie kann es Demokratie geben wenn ein Parlament über das Volk bestimmt?
Angenommen es wählen 51% dafür und 49% dagegen, die die dafür sind unterdrücken die anderen.

Das wäre DEIN Bild. Aber in deinem Bild gibt es keine Interessenausgleiche und auch keine Mindeststandards, die auch für die Schwächeren einzuhalten sind. Deine Diktaturdenke ist hier fehl am Platz.
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Re: Re:

Beitragvon Rote_Galaxie » Mo 1. Okt 2018, 16:18

Europa2050 hat geschrieben:(01 Oct 2018, 06:57)

Jede Art der Entscheidungsfindung „teilt das Volk“, ist aber in einer Gemeinschaft unumgänglich.

Deswegen Macht nur mit Kontrolle.


Ich habe nichts gegen "Kontrolle" und Gewaltenteilung.
Mein Problem ist dass wir in einem System leben in dem das Parlament über mein Schicksal bestimmt ob ich es will oder nicht.
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Re: Re:

Beitragvon Rote_Galaxie » Mo 1. Okt 2018, 16:18

odiug hat geschrieben:(01 Oct 2018, 07:41)

"Wahre Freiheit" kann mit einem "Volk" gar nix anfangen.


Soll ich jetzt Ethnien sagen oder was?
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Re: Re:

Beitragvon Rote_Galaxie » Mo 1. Okt 2018, 16:20

Troh.Klaus hat geschrieben:(01 Oct 2018, 11:18)

Du forderst also, dass eine politische Entscheidung nur mit 100% Zustimmung umgesetzt werden sollte. Damit sich niemand anpassen muss.
Das hat nicht mal im Paradies geklappt. Und da waren es nur Zwei.


Es könnte funktionieren wenn man die Politie einführen würde.
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Re: Re:

Beitragvon Rote_Galaxie » Mo 1. Okt 2018, 16:21

Troh.Klaus hat geschrieben:(01 Oct 2018, 11:11)

Das sei Dir unbenommen.
Und wie lautet nun Deine Antwort auf meine Frage: Bist Du der Meinung, dass die tägliche Rechtspraxis in Deutschland signifikant von den verfassungsmäßigen Vorgaben abweicht?


Ein junges Beispiel:

https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 72799.html
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Re: Re:

Beitragvon Rote_Galaxie » Mo 1. Okt 2018, 16:22

zollagent hat geschrieben:(01 Oct 2018, 13:28)

Das wäre DEIN Bild. Aber in deinem Bild gibt es keine Interessenausgleiche und auch keine Mindeststandards, die auch für die Schwächeren einzuhalten sind. Deine Diktaturdenke ist hier fehl am Platz.


Wieso ist ein System in dem JEDER mitbestimmen kann "Diktatur"?
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Re: Re:

Beitragvon Troh.Klaus » Mo 1. Okt 2018, 16:56

Rote_Galaxie hat geschrieben:(01 Oct 2018, 17:20)
Es könnte funktionieren wenn man die Politie einführen würde.

Ja, die Herrschaft der "Guten, Vernünftigen und Besonnen"!

Das stammt von Dir:
Ich denke, dass Menschen in Machtpositionen in den seltensten Fällen ethisch handeln.
Die meisten Menschen sind Kinder die lediglich alles als Spiel begreifen und ihre Macht, wenn sie welche bekommen, missbrauchen.

Woher nimmst Du also Deine Guten und Besonnen? Und wer bestimmt, wer gut und besonnen ist? Und wie wird diese Wahl durch geführt? Und muß das Ergebnis ebenfalls 100% Zustimmung sein?
Und wenn die Guten und Besonnen installoiert sind, übernehmen die alle Entscheidungen? Also Ende der Mitsprache für den Rest?
Zuletzt geändert von Troh.Klaus am Mo 1. Okt 2018, 16:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Re:

Beitragvon Europa2050 » Mo 1. Okt 2018, 16:58

Rote_Galaxie hat geschrieben:(01 Oct 2018, 17:18)

Ich habe nichts gegen "Kontrolle" und Gewaltenteilung.
Mein Problem ist dass wir in einem System leben in dem das Parlament über mein Schicksal bestimmt ob ich es will oder nicht.


Erstmal bestimmst Du über dein Schicksal. Punkt.

Und weil Du und ich und die anderen 8 Milliarden nicht alleine auf dem Planeten sind, brauchen wir Regeln, so wenig wie möglich, so viel wie nötig.

Und wer, außer einem Gremium auf Zeit, unter Kontrolle von Juristen, mit einer Exekutive, die auf das Land und seine Rechtsordnung und nicht den Herrscher eingeschworen ist, könnte das besser?

Aber deine Ansätze sind gut, vielleicht machen wir doch noch einen Liberalen aus Dir ;) - dazu aber immer die Machbarkeit im Auge behalten.
Nationalismus lehrt Dich,
stolz auf Dinge zu sein, die Du nie getan hast und
Leute zu hassen, denen Du nie begegnet bist.
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Re: Re:

Beitragvon Rote_Galaxie » Mo 1. Okt 2018, 17:32

Europa2050 hat geschrieben:(01 Oct 2018, 17:58)

Erstmal bestimmst Du über dein Schicksal. Punkt.

Und weil Du und ich und die anderen 8 Milliarden nicht alleine auf dem Planeten sind, brauchen wir Regeln, so wenig wie möglich, so viel wie nötig.

Und wer, außer einem Gremium auf Zeit, unter Kontrolle von Juristen, mit einer Exekutive, die auf das Land und seine Rechtsordnung und nicht den Herrscher eingeschworen ist, könnte das besser?

Aber deine Ansätze sind gut, vielleicht machen wir doch noch einen Liberalen aus Dir ;) - dazu aber immer die Machbarkeit im Auge behalten.


Ich fände es besser wenn die gesamte Bevölkerung sich in Kommitees organisiert z. B die Gruppe der Ärzte oder Handwerker und von der Basis aus Leute wählt die jedes Jahr zusammen kommen
um zukünftige Entwicklungen zu besprechen. So wäre gewährleistet dass jeder zu einem Mitspracherecht kommt.

Liberal sein hat einen Haken, man kann das Problem nicht vollständig lösen nur die Krankheit lindern.
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Re: Re:

Beitragvon Rote_Galaxie » Mo 1. Okt 2018, 17:34

Troh.Klaus hat geschrieben:(01 Oct 2018, 17:56)

Ja, die Herrschaft der "Guten, Vernünftigen und Besonnen"!

Das stammt von Dir:

Woher nimmst Du also Deine Guten und Besonnen? Und wer bestimmt, wer gut und besonnen ist? Und wie wird diese Wahl durch geführt? Und muß das Ergebnis ebenfalls 100% Zustimmung sein?
Und wenn die Guten und Besonnen installoiert sind, übernehmen die alle Entscheidungen? Also Ende der Mitsprache für den Rest?


Unser System macht aus Menschen Kindern weil wir wie Kinder behandelt werden die nicht mündig sind.
Ist es so schwer seinen gesunden Menschenverstand zu benutzen?

Jeder der Leid ablehnt handelt gut und dies kann ein gemeinsames Ziel aller Bürger/Proletarier sein.
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Re: Re:

Beitragvon Troh.Klaus » Di 2. Okt 2018, 09:03

Rote_Galaxie hat geschrieben:(01 Oct 2018, 18:32)
Ich fände es besser wenn die gesamte Bevölkerung sich in Kommitees organisiert z. B die Gruppe der Ärzte oder Handwerker und von der Basis aus Leute wählt die jedes Jahr zusammen kommen
um zukünftige Entwicklungen zu besprechen. So wäre gewährleistet dass jeder zu einem Mitspracherecht kommt.

Und wenn sich die Ärzte und Handwerker nicht einigen können? Gibt's keine Entscheidung, da 100% notwendig sind, da ja sonst irgendwer sich "anpassen" muß?
Aber grundsätzlich beschreibst Du hier auch nur ein System der Delegation. So eine Art Volkskongreß. Kennt man aus China - einmal im Jahr großes Abnicken der Vorschläge der "Guten und Besonnenen".
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Re: Re:

Beitragvon Rote_Galaxie » Di 2. Okt 2018, 13:50

Troh.Klaus hat geschrieben:(02 Oct 2018, 10:03)

Und wenn sich die Ärzte und Handwerker nicht einigen können? Gibt's keine Entscheidung, da 100% notwendig sind, da ja sonst irgendwer sich "anpassen" muß?
Aber grundsätzlich beschreibst Du hier auch nur ein System der Delegation. So eine Art Volkskongreß. Kennt man aus China - einmal im Jahr großes Abnicken der Vorschläge der "Guten und Besonnenen".


Ich halte es für möglich dass Entscheidungen getroffen werden die alle zufrieden machen.
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Re: Re:

Beitragvon Europa2050 » Di 2. Okt 2018, 15:56

Rote_Galaxie hat geschrieben:(02 Oct 2018, 14:50)

Ich halte es für möglich dass Entscheidungen getroffen werden die alle zufrieden machen.


Aber erst, wenn das Ende aller Knappheit und alles Wirtschaftens eingetreten ist - und dann brauchen wir weder Kapitalismus noch Kommunismus.

Und selbst dann gibt es wieder jemanden, dem das nicht passt - ich kenn doch meine Kumpels von der Spezies Mensch.
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Re: Re:

Beitragvon Troh.Klaus » Di 2. Okt 2018, 16:20

Rote_Galaxie hat geschrieben:(02 Oct 2018, 14:50)
Ich halte es für möglich dass Entscheidungen getroffen werden die alle zufrieden machen.

Und Du schließt aus, daß eine solche Entscheidung hin und wieder nicht gefunden wird?
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Re: Re:

Beitragvon Rote_Galaxie » Di 2. Okt 2018, 16:33

Europa2050 hat geschrieben:(02 Oct 2018, 16:56)

Aber erst, wenn das Ende aller Knappheit und alles Wirtschaftens eingetreten ist - und dann brauchen wir weder Kapitalismus noch Kommunismus.

Und selbst dann gibt es wieder jemanden, dem das nicht passt - ich kenn doch meine Kumpels von der Spezies Mensch.


Die Zukunft ist der Kommunismus.
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Re: Re:

Beitragvon Skull » Di 2. Okt 2018, 16:34

Rote_Galaxie hat geschrieben:(02 Oct 2018, 17:33)

Die Zukunft ist der Kommunismus.

ähmmm...Nein. Wohl nicht. :D :p

mfg
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Re: Re:

Beitragvon Europa2050 » Di 2. Okt 2018, 17:00

Rote_Galaxie hat geschrieben:(02 Oct 2018, 17:33)

Die Zukunft ist der Kommunismus.


Nun sind zwar Prognosen schwierig, insbesondere, wenn sie die Zukunft betreffen.

Wenn der Kommunismus seine systemische Unfähigkeit zur Innovation und Reform (wegen „Die Partei, die Partei hat immer recht“) überwindet, darf er wieder mitspielen.

Aber ich befürchte dass das wegen der Notwendigkeit zur Machtakkummation zur Zentralen Wirtschaftslenkung nicht möglich ist. Mensch und Macht geht einfach nicht gut.
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Re: Re:

Beitragvon Rote_Galaxie » Di 2. Okt 2018, 17:09

Europa2050 hat geschrieben:(02 Oct 2018, 18:00)

Nun sind zwar Prognosen schwierig, insbesondere, wenn sie die Zukunft betreffen.

Wenn der Kommunismus seine systemische Unfähigkeit zur Innovation und Reform (wegen „Die Partei, die Partei hat immer recht“) überwindet, darf er wieder mitspielen.

Aber ich befürchte dass das wegen der Notwendigkeit zur Machtakkummation zur Zentralen Wirtschaftslenkung nicht möglich ist. Mensch und Macht geht einfach nicht gut.


Man könnte es so versuchen wie Tito. Arbeiterselbstverwaltung.
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Beitragvon Realist2014 » Di 2. Okt 2018, 17:55

Rote_Galaxie hat geschrieben:(02 Oct 2018, 17:33)

Die Zukunft ist der Kommunismus.



welches Jahrtausend in welcher Galaxie? :p
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden

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