Rote_Galaxie Sammelthread

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Realist2014
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Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Realist2014 » Mi 26. Sep 2018, 17:08

roadrunner hat geschrieben:(26 Sep 2018, 16:29)

Der "Rohstoff" hieß in diesem Fall "Kalter Krieg" und für den Westen "Dominotheorie" mit der im Westen herrschenden Befürchtung, dass nach einem kommunistischen Vietnam schnell Thailand, Kambodscha, Laos und Malaysia folgen. Damit würde der amerikanische Einfluss und die Militärbasen auf das Höchste gefährdet.


Das versteht man aber NICHT unter den normalen "Rohstoffen", weswegen angeblich dieser Krieg geführt wurde.
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Ammianus » Mi 26. Sep 2018, 19:37

Nur mal als Beispiel der Vietnamkrieg.

Man stelle sich vor, die DKP hätte in Westdeutschland den bewaffneten Guerillakrieg begonnen, unterstützt von der DDR mit Waffen und unter Teilnahme auch regulärer NVA-Einheiten.

Dieser Vergleich ist nicht von mir. Den brachte damals ein Journalist im Westfernsehen.
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Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Skull » Mi 26. Sep 2018, 19:50

Ammianus hat geschrieben:(26 Sep 2018, 20:37)

Nur mal als Beispiel der Vietnamkrieg.

Man stelle sich vor, die DKP hätte in Westdeutschland den bewaffneten Guerillakrieg begonnen,
unterstützt von der DDR mit Waffen und unter Teilnahme auch regulärer NVA-Einheiten.

Dieser Vergleich ist nicht von mir. Den brachte damals ein Journalist im Westfernsehen.

Guten Abend,

was möchte dieser Beitrag im Wifo (!) zu welchem Thema etwas beitragen ?
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Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Ammianus » Mi 26. Sep 2018, 20:34

Skull hat geschrieben:(26 Sep 2018, 20:50)

Guten Abend,

was möchte dieser Beitrag im Wifo (!) zu welchem Thema etwas beitragen ?


Schon der Beitrag von Realist vor meinem gibt einen deutlichen Hinweis, wie es zu dieser Thematik gekommen ist. Ein weiteres Zurückscrollen erklärt dann eigentlich alles.
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Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon roadrunner » Do 27. Sep 2018, 09:47

Realist2014 hat geschrieben:(26 Sep 2018, 18:08)

Das versteht man aber NICHT unter den normalen "Rohstoffen", weswegen angeblich dieser Krieg geführt wurde.

Rohstoffe
Laos: Gold und Zinn zählen zu den bedeutensten Bodenschätzen.
Vietnam: 270 bis 500 Millionen Tonnen Erdöl, Erdgas, Antimon, Bauxit, Chrom, Gold, Eisen, Phosphaten, Zinn und Zink.
Kambodscha: Rubine und Saphire,
Thailand: Braunkohle, Erze, Erdgasvorkommen, Edelsteine wie Granat, Rubin und Saphir, Erdöl im heutigen Wert von ca. 29 Milliarden Euro,

Die gesamte Region ist reich an verschiedenen Bodenschätzen und dieser Krieg diente zur Sicherstellung von Handelsrouten für die USA
Es ist schlimm, wenn Sachkundige keine Entscheidungsbefugnis und Entscheidungsbefugte keine Sachkunde haben!
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Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon zollagent » Do 27. Sep 2018, 09:57

roadrunner hat geschrieben:(27 Sep 2018, 10:47)

Rohstoffe
Laos: Gold und Zinn zählen zu den bedeutensten Bodenschätzen.
Vietnam: 270 bis 500 Millionen Tonnen Erdöl, Erdgas, Antimon, Bauxit, Chrom, Gold, Eisen, Phosphaten, Zinn und Zink.
Kambodscha: Rubine und Saphire,
Thailand: Braunkohle, Erze, Erdgasvorkommen, Edelsteine wie Granat, Rubin und Saphir, Erdöl im heutigen Wert von ca. 29 Milliarden Euro,

Die gesamte Region ist reich an verschiedenen Bodenschätzen und dieser Krieg diente zur Sicherstellung von Handelsrouten für die USA

Und eigentlich ist von diesen Rohstoffen NICHTS erschlossen. Also muß erst mal investiert werden. Diese Rohstoffspinnerei ist ohnehin nichts weiter als ein Gedankenfurz, der in extremistischen Kreisen kursiert, um seine Ablehnung irgendwie zu begründen. War ja im Falle Afghanistan ähnlich. Dabei sind auch und vor allem die USA motiviert, zuerst mal IHRE zu verkaufen, nicht, sich noch Konkurrenz an den Hals zu holen. Hör doch mal dem Trump genau zu, der spricht deutlich aus, was andere Präsidenten eher dezent verfolgten.
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Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon BlueMonday » Do 27. Sep 2018, 11:24

Vor allem: Der Großkrieg mit Luftwaffe und Flotte etc. braucht den Staat, also die Finanzierung über Steuern, dazu eine kollektivistische Ideologie, die diesen massiven Tribut irgendwie begründet. Laut RG ist aber gerade der Staat das Korrektiv des Kapitalismus. Nun führt gerade dieses Korrektiv den Krieg, mit dem geschichtlichen Gipfelpunkt des Nationalsozialismus, der nun ganz unverblümt den Krieg für "Lebensraum" und Ressourcen entfesselte.
Das ist die Logik des Kollektivs, der Nation, der Politik, die sich mit Gewalt eine Lebensgrundlage schafft, die dahin greift, wo schon jemand Besitz ergriffen hat. Dagegen steht das zivilisierte Mittel des Handels, des Austausches, des Marktes.

Libertäre, prokapitalistische Vertreter wie ein Ron Paul sind Isolationisten in militärischen Fragen, also keine Intervention, schmale Militärausgaben. Nur Verteidigung. Keine "präemptiven" Kriege. Keine Weltpolizei.
Die "Hawks" sind Etatisten, Interventionisten, Keynesianer, Sozialisten...
Die USA stehen nur im dümmlich-naiven Cliché für den reinen Kapitalismus. Tatsächlich hat man es mit einem üblichen interventionistischen System zu tun, mit "New Deals", zentraler Geldplanwirtschaft und massiven Zwangsabgaben, die ein planwirtschaftliches Militär finanzieren.
But who would build the roads?
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Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon roadrunner » Do 27. Sep 2018, 12:05

BlueMonday hat geschrieben:(27 Sep 2018, 12:24)

Vor allem: Der Großkrieg mit Luftwaffe und Flotte etc. braucht den Staat, also die Finanzierung über Steuern, dazu eine kollektivistische Ideologie, die diesen massiven Tribut irgendwie begründet. Laut RG ist aber gerade der Staat das Korrektiv des Kapitalismus. Nun führt gerade dieses Korrektiv den Krieg, mit dem geschichtlichen Gipfelpunkt des Nationalsozialismus, der nun ganz unverblümt den Krieg für "Lebensraum" und Ressourcen entfesselte.
Das ist die Logik des Kollektivs, der Nation, der Politik, die sich mit Gewalt eine Lebensgrundlage schafft, die dahin greift, wo schon jemand Besitz ergriffen hat. Dagegen steht das zivilisierte Mittel des Handels, des Austausches, des Marktes.

Libertäre, prokapitalistische Vertreter wie ein Ron Paul sind Isolationisten in militärischen Fragen, also keine Intervention, schmale Militärausgaben. Nur Verteidigung. Keine "präemptiven" Kriege. Keine Weltpolizei.
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Die USA stehen nur im dümmlich-naiven Cliché für den reinen Kapitalismus. Tatsächlich hat man es mit einem üblichen interventionistischen System zu tun, mit "New Deals", zentraler Geldplanwirtschaft und massiven Zwangsabgaben, die ein planwirtschaftliches Militär finanzieren.

Die einzelnen Schritte in Richtung "Weltherrschaft":
1854: Commodore Matthew Perry setzt Öffnung der japanischen Häfen für den Handel mit Amerika durch. Mit der Politik der offenen Tür (Open Door Policy) gegenüber China begann eine weitere expansionistische Phase der US-Außenpolitik.
1898: William McKinley (US-Präsident ) Spanisch-Amerikanischer Krieg, Eroberung der letzten spanischen Kolonie Kuba, nach mehrjährigem Philippinisch-Amerikanischer Krieg die Philippinen, danach erneute expansionistische Phase der US-Außenpolitik.
1858-1919: Theodore Roosevelt passte die Politik der USA an die Politik des Big Stick an. 1904 legte er den Grundstein für eine expansionistischere Außenpolitik, wonach die Vereinigten Staaten als internationale Polizeigewalt auftreten sollten.
1920: Eröffnung des Panamakanals, Zielsetzung war die Erweiterung der amerikanische Exporte und die höhere Flexibilität der amerikanischen Flotte.
1909-1913: William Howard Tafts führt die Dollar-Diplomatie ein.

Die Geschichte der USA ab 1914 dürfte wohl jedem Interessierten geläufig sein.
Es ist schlimm, wenn Sachkundige keine Entscheidungsbefugnis und Entscheidungsbefugte keine Sachkunde haben!
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Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Rote_Galaxie » Do 27. Sep 2018, 18:56

BlueMonday hat geschrieben:(27 Sep 2018, 12:24)

Vor allem: Der Großkrieg mit Luftwaffe und Flotte etc. braucht den Staat, also die Finanzierung über Steuern, dazu eine kollektivistische Ideologie, die diesen massiven Tribut irgendwie begründet. Laut RG ist aber gerade der Staat das Korrektiv des Kapitalismus. Nun führt gerade dieses Korrektiv den Krieg, mit dem geschichtlichen Gipfelpunkt des Nationalsozialismus, der nun ganz unverblümt den Krieg für "Lebensraum" und Ressourcen entfesselte.
Das ist die Logik des Kollektivs, der Nation, der Politik, die sich mit Gewalt eine Lebensgrundlage schafft, die dahin greift, wo schon jemand Besitz ergriffen hat. Dagegen steht das zivilisierte Mittel des Handels, des Austausches, des Marktes.

Libertäre, prokapitalistische Vertreter wie ein Ron Paul sind Isolationisten in militärischen Fragen, also keine Intervention, schmale Militärausgaben. Nur Verteidigung. Keine "präemptiven" Kriege. Keine Weltpolizei.
Die "Hawks" sind Etatisten, Interventionisten, Keynesianer, Sozialisten...
Die USA stehen nur im dümmlich-naiven Cliché für den reinen Kapitalismus. Tatsächlich hat man es mit einem üblichen interventionistischen System zu tun, mit "New Deals", zentraler Geldplanwirtschaft und massiven Zwangsabgaben, die ein planwirtschaftliches Militär finanzieren.


Es kommt darauf an wie man den Staat organisiert. Kann auch sein dass der Staat den Interessen des Kapitals dient.
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Re:

Beitragvon Rote_Galaxie » Sa 29. Sep 2018, 13:49

zollagent hat geschrieben:(28 Sep 2018, 11:56)

Weil das heutige "kommunistische China" ohnehin schon eine Mogelpackung ist. Reinster Kapitalismus, der einfach nur die Mitgliedschaft und die Zustimmung EINER Partei voraussetzt. Und der Kommunismus ist da nur noch reinste Feigenblattpolitik.


Anscheinend hast du die Verfassung von China nicht gelesen.
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Re: Re:

Beitragvon zollagent » So 30. Sep 2018, 12:08

Rote_Galaxie hat geschrieben:(29 Sep 2018, 14:49)

Anscheinend hast du die Verfassung von China nicht gelesen.

Nein, habe ich eher nicht. Ich habe aber die "Verfassung" der DDR gelesen. Da stand auch viel von "Freiheiten" drin, die es nachher wegen istnicht nicht gab. Großer, nicht die vielen nutzlosen Publikationen zeigen, wo Demokratie oder Diktatur drin sind, sondern das konkrete Handeln. Hier hat z.B. die Bibel Recht, die ja wohl ein bißchen älter als die chinesische "Verfassung" ist "An ihren Taten sollt Ihr sie erkennen". Übrigens ist die Diktatur in der chinesischen Verfassung festgeschrieben. Wie es auch in der der DDR-Verfassung war mit der festgelegten Rolle der kommunistischen Partei. Mit Kommunismus hat das, was sie fabriziert, nichts mehr zu tun, das ist nur noch Rethorik für Dumme, die Praxis in China ist eine Kopie der Gewaltherrschaft der alten Kaiser. Wobei ja jetzt wieder einer dabei ist, eine solche Rolle auch offiziell einzunehmen.
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Re: Re:

Beitragvon Rote_Galaxie » So 30. Sep 2018, 15:41

zollagent hat geschrieben:(30 Sep 2018, 13:08)

Nein, habe ich eher nicht. Ich habe aber die "Verfassung" der DDR gelesen. Da stand auch viel von "Freiheiten" drin, die es nachher wegen istnicht nicht gab. Großer, nicht die vielen nutzlosen Publikationen zeigen, wo Demokratie oder Diktatur drin sind, sondern das konkrete Handeln. Hier hat z.B. die Bibel Recht, die ja wohl ein bißchen älter als die chinesische "Verfassung" ist "An ihren Taten sollt Ihr sie erkennen". Übrigens ist die Diktatur in der chinesischen Verfassung festgeschrieben. Wie es auch in der der DDR-Verfassung war mit der festgelegten Rolle der kommunistischen Partei. Mit Kommunismus hat das, was sie fabriziert, nichts mehr zu tun, das ist nur noch Rethorik für Dumme, die Praxis in China ist eine Kopie der Gewaltherrschaft der alten Kaiser. Wobei ja jetzt wieder einer dabei ist, eine solche Rolle auch offiziell einzunehmen.


Du hast schon recht dass China nicht kommunistisch ist liegt ja auch daran weil der Kommunismus noch nicht erreicht ist. Die Chinesen bezeichnen ihr System als "sozialistische Marktwirtschaft chinesischer Prägung".
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Re: Re:

Beitragvon zollagent » So 30. Sep 2018, 16:06

Rote_Galaxie hat geschrieben:(30 Sep 2018, 16:41)

Du hast schon recht dass China nicht kommunistisch ist liegt ja auch daran weil der Kommunismus noch nicht erreicht ist. Die Chinesen bezeichnen ihr System als "sozialistische Marktwirtschaft chinesischer Prägung".

Welchen Namen man dem Kind gibt, das ist irrelevant. Wichtig ist, wie man die, denen es dienen soll, behandelt. Und wenn ich mir da anschaue, welche Rechte der, dem die ganze Show gelten soll, nämlich dem Proletarier, hat, dann sehe ich da eine Veranstaltung, die völlig am Thema vorbeigeht. Es zählt, wer in der Partei ist oder wer gute Beziehungen zu den Bonzen in der Partei hat. Und das widerspricht allem, was Karl Marx formulierte. Lippenbekenntnisse knallharter Kapitalisten zum Theatersozialismus und ein Kotau vor der Parteinomenklatur, das ist weder "Sozialismus" noch der Weg dahin. Das ist nur verlogenes Theater.
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Re: Re:

Beitragvon Rote_Galaxie » So 30. Sep 2018, 16:09

zollagent hat geschrieben:(30 Sep 2018, 17:06)

Welchen Namen man dem Kind gibt, das ist irrelevant. Wichtig ist, wie man die, denen es dienen soll, behandelt. Und wenn ich mir da anschaue, welche Rechte der, dem die ganze Show gelten soll, nämlich dem Proletarier, hat, dann sehe ich da eine Veranstaltung, die völlig am Thema vorbeigeht. Es zählt, wer in der Partei ist oder wer gute Beziehungen zu den Bonzen in der Partei hat. Und das widerspricht allem, was Karl Marx formulierte. Lippenbekenntnisse knallharter Kapitalisten zum Theatersozialismus und ein Kotau vor der Parteinomenklatur, das ist weder "Sozialismus" noch der Weg dahin. Das ist nur verlogenes Theater.


Nur weil es nicht stimmt ist es noch lange nicht falsch. :D

Ne mal ehrlich, ich denke vieles was in der Presse über China steht ist ein bisschen, wie soll ich sagen, an den Haaren herbeigezogen...
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Re: Re:

Beitragvon zollagent » So 30. Sep 2018, 16:14

Rote_Galaxie hat geschrieben:(30 Sep 2018, 17:09)

Nur weil es nicht stimmt ist es noch lange nicht falsch. :D

Ne mal ehrlich, ich denke vieles was in der Presse über China steht ist ein bisschen, wie soll ich sagen, an den Haaren herbeigezogen...

Kommt da wieder das Orwellsche Neusprech zum Tragen?

Und es kann natürlich nicht sein, was nicht sein darf. Alle lügen, nur die, die berichten, was dir gefällt, die sind wahrhaftig. Da bist du in bester Gemeinschaft mit Xi Jinping, Donald Trump, Putin plus Clique, Orban und Gefolge, und, last but not least, unserer AfD. :D :D :D :D
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Re: Re:

Beitragvon Rote_Galaxie » So 30. Sep 2018, 16:17

zollagent hat geschrieben:(30 Sep 2018, 17:14)

Kommt da wieder das Orwellsche Neusprech zum Tragen?

Und es kann natürlich nicht sein, was nicht sein darf. Alle lügen, nur die, die berichten, was dir gefällt, die sind wahrhaftig. Da bist du in bester Gemeinschaft mit Xi Jinping, Donald Trump, Putin plus Clique, Orban und Gefolge, und, last but not least, unserer AfD. :D :D :D :D


Ist es naiv anzunehmen, dass eine kapitalistische Presse objektiv über ein sozialistisches Land berichtet?
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Re: Re:

Beitragvon Skull » So 30. Sep 2018, 17:20

Rote_Galaxie hat geschrieben:(30 Sep 2018, 17:17)

Ist es naiv anzunehmen, dass eine kapitalistische Presse objektiv über ein sozialistisches Land berichtet?

Die Frage ist da, wer oder was ist naiv ?

Die INTERNE und sozialistische Presse berichtet definitiv NICHT objektiv.
In China warst Du...meines Wissens nicht.

Wie kommst DU also zu Deinen "objektiven" Meinungen und Ansichten zu China ? :D

Nehme doch die interne "untergrund" chinesische Presse. Von den DORT nicht systemorientierten...
Bürgerrechtler, non profit Organisationen...oder was auch auch immer.

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Re: Re:

Beitragvon Rote_Galaxie » So 30. Sep 2018, 18:15

Skull hat geschrieben:(30 Sep 2018, 18:20)

Die Frage ist da, wer oder was ist naiv ?

Die INTERNE und sozialistische Presse berichtet definitiv NICHT objektiv.
In China warst Du...meines Wissens nicht.

Wie kommst DU also zu Deinen "objektiven" Meinungen und Ansichten zu China ? :D

Nehme doch die interne "untergrund" chinesische Presse. Von den DORT nicht systemorientierten...
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Ich beschäftige mich mit Rechtstexten von China, was wäre das für ein Land was sich nicht an die eigenen Gesetze hält?
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Re: Re:

Beitragvon zollagent » So 30. Sep 2018, 18:17

Rote_Galaxie hat geschrieben:(30 Sep 2018, 17:17)

Ist es naiv anzunehmen, dass eine kapitalistische Presse objektiv über ein sozialistisches Land berichtet?

Was sollte denn "gelogen" werden? Die eingeschränkten Rechte der Arbeitnehmer? Oder sollen die geschönten Planerfüllungsberichte widergegeben werden, die dann im nächsten Jahr mit dem gleichen "Ergebnis" als "Erfolg" gefeiert werden?
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Re: Re:

Beitragvon zollagent » So 30. Sep 2018, 18:17

Rote_Galaxie hat geschrieben:(30 Sep 2018, 19:15)

Ich beschäftige mich mit Rechtstexten von China, was wäre das für ein Land was sich nicht an die eigenen Gesetze hält?

Eine Diktatur z.B. macht das. Sie versprechen in ihren Verfassungen große Freiheiten, die dann durch vielerlei Strafgesetze wieder eingeschränkt werden.

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