Rote_Galaxie Sammelthread

Moderator: Moderatoren Forum 1

Benutzeravatar
Skull
Vorstand
Beiträge: 18300
Registriert: Do 12. Apr 2012, 21:22
Benutzertitel: woaussie
Wohnort: NRW
Kontaktdaten:

Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Skull » So 15. Jul 2018, 22:24

theoretiker hat geschrieben:(15 Jul 2018, 23:11)

Herzlichen Gruß an Rote Galaxie und Respekt für die Konstanz in Bewerbung linker Inhalte. Mal sehen, ob ich helfen kann.

Guten Abend,

auch von mir einen Gruss an die Rote_Galaxie und auch den User Realist2014. Aber weniger ... als Respekt.

Habe ein weiteres einige Beiträge entsorgt.
Wenn Ihr zwei nicht baldigst Eure Beleidigungen und Provokationen sein lasst,
erfolgt das Einleiten einer Abstmmung über Euren Verbleib im Forum.
Ihr seit beide derzeit im Verwarnstatus. Auch nicht zum ersten Mal.

Es reicht NUN (mal wieder).
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
Benutzeravatar
Rote_Galaxie
Beiträge: 7118
Registriert: Mi 28. Nov 2012, 18:26

Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Rote_Galaxie » So 15. Jul 2018, 22:27

theoretiker hat geschrieben:(15 Jul 2018, 23:11)

Es gibt kapitalistische Staaten, wo soziale Sicherungssysteme nicht oder kaum vorhanden sind. Trotzdem brechen die nicht automatisch zusammen. Inwieweit massiver Sozialabbau zu systembedrohenden Protesten führen würde, steht in den Sternen. Ich fürchte, dass sich erkämpfte soziale Errungenschaften auch in unserem Land schmälern ließen, ohne dass die entscheidenden Gegenkräfte auf die Barrikaden gehen.

Grundsätzlich möchte ich einwerfen, dass Kommunismus nicht entsteht, weil er den Menschen eine bessere soziale Perspektive öffnet, sondern weil unlösbare Widersprüche des Kapitalismus an seinen Punkt des Zusammenbruchs führen. Auch vorherige Ausbeutungsgesellschaften der menschlichen Geschichte (Sklavenhaltung, Feudalismus) haben sich nicht wegen der Leiden der Opfer verabschiedet, sondern weil sie am Endpunkt ihrer Entwicklung waren, den wirtschaftlichen Fortschritt in allem hemmend.
Ihre inhärenten Probleme und nicht die Probleme ihrer Opfer sind der Grund für den absehbaren Untergang der kapitalistischen Produktionsweise.
Ich hoffe, dieser kleine Hinweis führt wieder an den Anfang des Gesprächs um Wahrscheinlichkeit und Notwendigkeit der Änderung der Gesellschaftsordnung, resp. Abschaffung der Klassengesellschaft. Die Diskussion ist nämlich etwas ausgefiedert in soziale Reformfähigkeit des Kapitalismus und Verteidigung realsozialistischer Schwächen.

Herzlichen Gruß an Rote Galaxie und Respekt für die Konstanz in Bewerbung linker Inhalte. Mal sehen, ob ich helfen kann.


Danke für deine positive Kritik. :)
Benutzeravatar
Rote_Galaxie
Beiträge: 7118
Registriert: Mi 28. Nov 2012, 18:26

Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Rote_Galaxie » So 15. Jul 2018, 22:32

Skull hat geschrieben:(15 Jul 2018, 23:24)

Guten Abend,

auch von mir einen Gruss an die Rote_Galaxie und auch den User Realist2014. Aber weniger ... als Respekt.

Habe ein weiteres einige Beiträge entsorgt.
Wenn Ihr zwei nicht baldigst Eure Beleidigungen und Provokationen sein lasst,
erfolgt das Einleiten einer Abstmmung über Euren Verbleib im Forum.
Ihr seit beide derzeit im Verwarnstatus. Auch nicht zum ersten Mal.

Es reicht NUN (mal wieder).


Gut, ich versuche ruhig zu sein.
Benutzeravatar
zollagent
Beiträge: 52230
Registriert: Mo 8. Aug 2011, 11:21

Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon zollagent » So 15. Jul 2018, 22:36

Rote_Galaxie hat geschrieben:(15 Jul 2018, 21:52)

So ein Quatsch.

Das ist die Wahrheit. Am Beispiel der DDR kann man das gut sehen. Die Stasi hatte 200.000 Mitarbeiter, aber nur 15.000 gehörten zur Abteilung "Aufklärung West". Der Rest war Horch und Guck gegenüber der eigenen Bevölkerung.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
Benutzeravatar
Skull
Vorstand
Beiträge: 18300
Registriert: Do 12. Apr 2012, 21:22
Benutzertitel: woaussie
Wohnort: NRW
Kontaktdaten:

Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Skull » So 15. Jul 2018, 22:39

Rote_Galaxie hat geschrieben:(15 Jul 2018, 23:32)

Gut, ich versuche ruhig zu sein.

Hallo nochmals,

Du solltest das nicht versuchen. Du wirst das MÜSSEN.

Irgendwann ist nämlich...Schluss.

Ich werde nicht unendlich oft um Verhaltensänderungen bitten. Hat ja scheinbar ... null Impact.
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
Benutzeravatar
Rote_Galaxie
Beiträge: 7118
Registriert: Mi 28. Nov 2012, 18:26

Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Rote_Galaxie » So 15. Jul 2018, 22:40

zollagent hat geschrieben:(15 Jul 2018, 23:36)

Das ist die Wahrheit. Am Beispiel der DDR kann man das gut sehen. Die Stasi hatte 200.000 Mitarbeiter, aber nur 15.000 gehörten zur Abteilung "Aufklärung West". Der Rest war Horch und Guck gegenüber der eigenen Bevölkerung.


Hast du da Daten?
Benutzeravatar
zollagent
Beiträge: 52230
Registriert: Mo 8. Aug 2011, 11:21

Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon zollagent » So 15. Jul 2018, 22:52

Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
rain353
Beiträge: 727
Registriert: Di 5. Dez 2017, 01:37

Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon rain353 » Mo 16. Jul 2018, 01:58

Söder kam mir vor wie ein Sozi oder sogar Kommunist als er gesagt hat, dass wir aus Erhards Marktwirtschaft lernen sollten, dass Eigentum verpflichtet...
Bestimmt auch noch ein Keynesianer wie Schäuble...
Benutzeravatar
franktoast
Beiträge: 3235
Registriert: So 29. Jun 2014, 09:24

Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon franktoast » Mo 16. Jul 2018, 08:41

Sanity hat geschrieben:(10 Jul 2018, 13:24)

es gibt durchaus relevante Unterschiede bei der Besteuerung in Abhängigkeit der Unternehmensform. Auf diesen Unterschieden basiert u.a. das Geschäftsmodell der Steuerberater. Aber das spielt alles bei der Diskussion über "Gerechtigkeit" bei der Besteuerung von Gewinnen aus "überschüssigem" Geldvermögen keine bedeutende Rolle. Um es nicht unnötig zu verkomplizieren, betrachte es doch einmal von der anderen Seite. Wenn Gewinnausschüttungen mit dem persönlichen Einkommenssteuersatz versteuert werden müssten, inwiefern könnten diese Unternehmen zur Steuerentlastung ihrer Gesellschafter/Aktionäre ihre Rechtsform überhaupt ändern bzw. bei wie vielen Unternehmen könnte das überhaupt sinnvoll durchgeführt werden? Viel eher wird doch das Kapital ins Ausland abgezogen. Denkbar wären zB. Steuererleichterungen für geschäftsführende Gesellschafter, um deine Einwände zu entkräften. 60% der Umsätze in Deutschland werden jedoch nicht von eigentümer- und familiengeführten Unternehmen erwirtschaftet, sondern von Unternehmen, in denen die Investoren nicht am Produktionsprozess beteiligt sind und lediglich ihr überschüssiges Vermögen zu dessen Vermehrung einsetzen. Und bei der Beantwortung der Frage nach "Gerechtigkeit" der Besteuerung von noch mehr "Geldüberschuss" aus vorherigem "Geldüberschuss" darf meiner Ansicht nach auch nicht nur der fiskalische Aspekt der Steuergerechtigkeit betrachtet werden. Denn eigentlich sind Einkünfte aus Arbeit und Einkünfte aus Vermögen unterschiedliche Einkommensquellen und können nicht gegeneinander aufgewogen werden. Da jedoch die Vermögenssteuer abgeschafft wurde, sollten wenigstens die Einkünfte aus Vermögen höher besteuert werden, als es jetzt der Fall ist.

Grundsätzlich bin ich eigentlich der Ansicht, dass das jetzige Steuersystem relativ gerecht ist und auch ziemlich gut durchdacht (auch durch Trial&Error). Das ist auch der Grund, warum praktisch jedes Land dieser Erde dieses Steuersystem hat.
Grundsätzlich gilt immer:
1. Die Besteuerung des Gewinns
2. Die Besteuerung der Entnehmung des Gewinns zur privaten Verwendung (Vermögen verlässt Unternehmen)

Bei Personengesellschaften ist das nicht anders. Wenn ein Wolfgang Krupp 1Mio. Gewinn macht, und er davon alles im Unternehmen behalten will, gibt es spezielle Thesaurierungsregeln wie eben bei Kapitalgesellschaften auch.

1. + 2. zusammen ergeben die Besteuerung eines Lohnes (bei niedrigem Einkommen können die geltenden Steuerfreibeträge einen großen Unterschied machen)
-> diese Regelung sollte auch gelten. Im Idealfall sollte es steuerlich egal sein, wenn ein Wolfgang Krupp seine e.K. Rechsform ändert oder im Extremfall sich den ganzen Gewinn als Lohn auszahlen lässt.

Nun könnte man auch sagen: Man lässt 1. ganz weg und erhöht 2.
-> Das führt erstmal dazu, dass Reinvestitionen belohnt werden und Entnehmen bestraft. Eigentlich gut. Jedoch kann das Entnehmen sonstwo statt finden. Dann melden sich die Entnehmer in einem anderen steuergünstigerem Land. Außerdem macht es den Strom an Steuereinnahmen für den Staat schwieriger zu planen.
Lässt man 2. weg und erhöht 1. werden Reinvestitionen bestraft und das will man ja auch nicht.

Ich bin ein Familienvater und spare auf ein Haus und finanzielle Unabhängigkeit (va. unabhängiger vom Arbeitgeber). Kein Konsumverzicht bewirkt, dass mehr Ressourcen für Investitionen da sind. zB. werden mehr Forschungseinrichtungen statt Hotels gebaut (ich mache ja weniger Urlaub). Für den nachhaltig Wohlstand einer Gesellschaft leiste ich auch einen wichtigen Beitrag.

Im Endeffekt hab ich 3 Einkommensquellen:
1. Lohn
2. Staatliche Leistungen (zB. Kindergeld)
3. Einkommen aus Kapital

Aktuell sind 2. und 3. relativ gering, also bin ich sehr von 1. abhängig. 3. wächst aber.

Warum willst du mir 3. abdrehen?

PS: Der Sparpauschbetrag ist ein Witz...
Ein freier Mensch muß es ertragen können, daß seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muß sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.
Benutzeravatar
franktoast
Beiträge: 3235
Registriert: So 29. Jun 2014, 09:24

Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon franktoast » Mo 16. Jul 2018, 08:44

rain353 hat geschrieben:(16 Jul 2018, 02:58)

Söder kam mir vor wie ein Sozi oder sogar Kommunist als er gesagt hat, dass wir aus Erhards Marktwirtschaft lernen sollten, dass Eigentum verpflichtet...
Bestimmt auch noch ein Keynesianer wie Schäuble...

Kannst du mir einen selbstnennenden Sozi oder Kommunisten nennen, der sagt, man sollte von Erhard lernen?

In "Eigentum verpflichtet..." kann man so viel reininterpretieren....
Ein freier Mensch muß es ertragen können, daß seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muß sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.
rain353
Beiträge: 727
Registriert: Di 5. Dez 2017, 01:37

Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon rain353 » Mo 16. Jul 2018, 09:23

franktoast hat geschrieben:(16 Jul 2018, 09:44)

Kannst du mir einen selbstnennenden Sozi oder Kommunisten nennen, der sagt, man sollte von Erhard lernen?

In "Eigentum verpflichtet..." kann man so viel reininterpretieren....


Ich habe doch gerade Söder genannt.... Das Zitat wird aber häufig von Sozialisten oder Kommunisten benutzt....
Benutzeravatar
zollagent
Beiträge: 52230
Registriert: Mo 8. Aug 2011, 11:21

Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon zollagent » Mo 16. Jul 2018, 09:28

rain353 hat geschrieben:(16 Jul 2018, 10:23)

Ich habe doch gerade Söder genannt.... Das Zitat wird aber häufig von Sozialisten oder Kommunisten benutzt....

Söder ist weder bekennender Sozialist noch bekennender Kommunist.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
Benutzeravatar
theoretiker
Beiträge: 198
Registriert: Sa 14. Jul 2018, 12:00

Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon theoretiker » Mo 16. Jul 2018, 11:55

In linken Kreisen wird gerne mit dem Auszug aus dem Grundgesetz Art 14 argumentiert, weil im nachfolgenden Absatz 3 die Enteignungsoption erwähnt ist.
Das ist natürlich ein Schabernack der Argumentation, denn die Wortführer wissen genau, dass damit grundsätzlich nicht die privaten Eigentumsbedingungen an Produktionsmitteln, Grund und Boden beschnitten werden sollen und können.

Als bürgerliche Norm ist Absatz 2 (Eigentum verpflichtet ...) aber sehr wohl erns zu nehmen.
Benutzeravatar
zollagent
Beiträge: 52230
Registriert: Mo 8. Aug 2011, 11:21

Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon zollagent » Mo 16. Jul 2018, 14:16

theoretiker hat geschrieben:(16 Jul 2018, 12:55)

In linken Kreisen wird gerne mit dem Auszug aus dem Grundgesetz Art 14 argumentiert, weil im nachfolgenden Absatz 3 die Enteignungsoption erwähnt ist.
Das ist natürlich ein Schabernack der Argumentation, denn die Wortführer wissen genau, dass damit grundsätzlich nicht die privaten Eigentumsbedingungen an Produktionsmitteln, Grund und Boden beschnitten werden sollen und können.

Als bürgerliche Norm ist Absatz 2 (Eigentum verpflichtet ...) aber sehr wohl erns zu nehmen.

DAFÜR müßte aber ein gesellschaftsschädigender Mißbrauch nachgewiesen werden und vor allem kann auch keine Verwaltungsbehörde dies mit Bezug auf diesen Absatz anordnen, sondern das könnte nur ein Gericht. Und auf so ein Verfahren wäre ich gespannt.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
Benutzeravatar
theoretiker
Beiträge: 198
Registriert: Sa 14. Jul 2018, 12:00

Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon theoretiker » Mi 18. Jul 2018, 02:49

BlueMonday hat geschrieben: Man kann sie sich erst leisten, wenn die "kapitalistische Produktionsweise" einen riesigen Wohlstand hervorgebracht hat. Bizarrerweise sägt dann die Ablehnung an diesem kapitalistischen Ast, auf dem der "Kapitalismuskritiker" hockt.

Als ob Kapitalismus nur Wohlstand und technologischen Fortschritt gebracht hätte. :D
Diktaturen, Raubkriege, Weltkriege, Ausbeutung, Kolonialisierung, rücksichtslose Zerstörung der Umwelt, eine Kette des Leids ohne Ende, Zerstörung der Menschheit mit Superwaffen immer noch riskierend
Von seiten der Betroffenen ist jeder Widerstand, jedes Ausweichen berechtigt.

Kapitalismuskritik kann aber auf die Aufzählung des Elends verzichten, weil es einen noch schwerwiegenderen Grund gibt, Alternativen zu suchen oder zu prophezeien. Kapitalismus konkurriert sich zu Tode. Übrig bleiben in der Weltgesellschaft zum Schluss ein paar Monopole, die keine Kartellbehörde mehr zerschlagen kann, weil die Kartellbehörde selbst komplett gekauft ist. Die finalen Mega-Kapitalien werden sich zum Schluss mit riesigen privaten Armeen gegen den Widerstand wehren, aber schon aus ihrem Vermögen, weil es niemanden mehr gibt, der noch Einnahmen beschert. Der kapitalistische Warenproduzent, der kapitalistische Diensleister braucht Nachfrager. Woher sollen die aber kommen, wenn im Prozess der Freisetzung von Arbeitskraft immer weniger Leute Einkommen haben?
Das Spiel neigt sich dem Ende und ein Ausdruck dessen sind die immer erfolgloseren Versuche, Kapital privat zu verwerten. Nicht, weil das Kapital gerne zockte, sondern weil es keine genügenden Anlagen mehr hatte und deshalb nur noch Zocken übrig blieb, entstand die Krise der Finanzspekulationen. Die nächste wird noch größer werden, trotz aller Regularien.

In Gewalt und Blut und unvorstellbar grausamen Kriegen wird alles enden.
Es sei denn, Kommunisten schaffen es, die Arbeiterklasse, die Armeeangehörigen, Bediensteten, kurzum die ganze kapitallose Gesellschaft zu überzeugen, sich das Kapitaleigentum anzueignen und nach ihren Interessen zu verwerten und weiter zu entwickeln.
Zuletzt geändert von theoretiker am Mi 18. Jul 2018, 08:26, insgesamt 2-mal geändert.
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 37831
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 14:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Realist2014 » Mi 18. Jul 2018, 05:35

theoretiker hat geschrieben:(18 Jul 2018, 03:49)

Als ob Kapitalismus nur Wohlstand und technologischen Fortschritt gebracht hätte. :D
Diktaturen, Raubkriege, Weltkriege, Ausbeutung, Kolonialisierung, rücksichtslose Zerstörung der Umwelt, eine Kette des Leids ohne Ende, Zerstörung der Menschheit mit Superwaffen immer noch riskierend


v.


was hat das obige mit dem "pösen Kapitalismus " zu tun?
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 37831
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 14:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Realist2014 » Mi 18. Jul 2018, 05:41

theoretiker hat geschrieben:(18 Jul 2018, 03:49)



Kapitalismuskritik kann aber auf die Aufzählung des Elends verzichten, weil es einen noch schwerwiegenderen Grund gibt, Alternativen zu suchen oder zu prophezeien. [color]Kapitalismus konkurriert sich zu Tode.[/color] Übrig bleiben in der Weltgesellschaft zum Schluss ein paar Monopole, die keine Kartellbehörde mehr zerschlagen kann, weil die Kartellbehörde selbst komplett gekauft ist. Die finalen Mega-Kapitalien werden sich zum Schluss mit riesigen privaten Armeen gegen den Widerstand wehren, aber schon aus ihrem Vermögen, weil es niemanden mehr gibt, der noch Einnahmen beschert. Der kapitalistische Warenproduzent, der kapitalistische Diensleister braucht Nachfrager. Woher sollen die aber kommen, wenn im Prozess der Freisetzung von Arbeitskraft immer weniger Leute Einkommen haben?
Das Spiel neigt sich dem Ende und ein Ausdruck dessen sind die immer erfolgloseren Versuche, Kapital privat zu verwerten. Nicht, weil das Kapital gerne zockte, sondern weil es keine genügenden Anlagen mehr hatte und deshalb nur noch Zocken übrig blieb, entstand die Krise der Finanzspekulationen. Die nächste wird noch größer werden, trotz aller Regularien.

I .



aus welcher Glaskugel ist das obige? Noch dazu völlig wider den empirischen FAKTEN ...

Und noch interessanter- aus welcher sozialistischen Kaderschmiede ist dieser und sein Verfasser eigentlich entsprungen?

Allein die Begriffsverwendung ist mehr als entlarvend...

der Kapitalismus geht laut den linksgedrehten Gegnern schon seit 250 Jahren unter

Fakt ist aber- dass DURCH den Kapitalismus die Armut, der Hunger, das Elend usw auf diesem Planeten stark zurück gegagen ist und weiter gehen wird.

Also genau das Gegenteil dessen, was die linken Heilsprediger mit ihren Idiotischen Ideologien Sozialismus & Kommunismus immer "versprechen"
Zuletzt geändert von Realist2014 am Mi 18. Jul 2018, 08:37, insgesamt 2-mal geändert.
Benutzeravatar
zollagent
Beiträge: 52230
Registriert: Mo 8. Aug 2011, 11:21

Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon zollagent » Mi 18. Jul 2018, 07:06

theoretiker hat geschrieben:(18 Jul 2018, 03:49)

Als ob Kapitalismus nur Wohlstand und technologischen Fortschritt gebracht hätte. :D
Diktaturen, Raubkriege, Weltkriege, Ausbeutung, Kolonialisierung, rücksichtslose Zerstörung der Umwelt, eine Kette des Leids ohne Ende, Zerstörung der Menschheit mit Superwaffen immer noch riskierend
Von seiten der Betroffenen ist jeder Widerstand, jedes Ausweichen berechtigt.

Kapitalismuskritik kann aber auf die Aufzählung des Elends verzichten, weil es einen noch schwerwiegenderen Grund gibt, Alternativen zu suchen oder zu prophezeien. [color]Kapitalismus konkurriert sich zu Tode.[/color] Übrig bleiben in der Weltgesellschaft zum Schluss ein paar Monopole, die keine Kartellbehörde mehr zerschlagen kann, weil die Kartellbehörde selbst komplett gekauft ist. Die finalen Mega-Kapitalien werden sich zum Schluss mit riesigen privaten Armeen gegen den Widerstand wehren, aber schon aus ihrem Vermögen, weil es niemanden mehr gibt, der noch Einnahmen beschert. Der kapitalistische Warenproduzent, der kapitalistische Diensleister braucht Nachfrager. Woher sollen die aber kommen, wenn im Prozess der Freisetzung von Arbeitskraft immer weniger Leute Einkommen haben?
Das Spiel neigt sich dem Ende und ein Ausdruck dessen sind die immer erfolgloseren Versuche, Kapital privat zu verwerten. Nicht, weil das Kapital gerne zockte, sondern weil es keine genügenden Anlagen mehr hatte und deshalb nur noch Zocken übrig blieb, entstand die Krise der Finanzspekulationen. Die nächste wird noch größer werden, trotz aller Regularien.

In Gewalt und Blut und unvorstellbar grausamen Kriegen wird alles enden.
Es sei denn, Kommunisten schaffen es, die Arbeiterklasse, die Armeeangehörigen, Bediensteten, kurzum die ganze kapitallose Gesellschaft zu überzeugen, sich das Kapitaleigentum anzueignen und nach den ihren Interessen zu verwerten und weiter zu entwickeln.

Klar, alles ausschließlich "Schuld des Kapitalismus". Simple Welt für simple Hirne. Dabei müßte ein Blick in die Realität zeigen, daß diese einfache Zuweisung schlicht nicht funktioniert. Fakt ist, daß durch eine marktwirtschaftliche Ordnung mehr Wohlstand, auch für die unteren Schichten, geschaffen wird als durch all die phantasiereichen Pampersordnungen, die letztlich doch immer wieder in repressiven Regimes landen.
Zuletzt geändert von Skull am Mi 18. Jul 2018, 07:11, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Schriftfarbe geändert
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 37831
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 14:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Realist2014 » Mi 18. Jul 2018, 07:19

theoretiker hat geschrieben:(18 Jul 2018, 03:49)


I
Es sei denn, Kommunisten schaffen es, die Arbeiterklasse, die Armeeangehörigen, Bediensteten, kurzum die ganze kapitallose Gesellschaft zu überzeugen, sich das Kapitaleigentum anzueignen und nach den ihren Interessen zu verwerten und weiter zu entwickeln.


Es ist sehr gut und wichtig, dass die Personen mit diesem obigen Gedankengut vom Verfassungsschutz beobachtet werden.
Benutzeravatar
zollagent
Beiträge: 52230
Registriert: Mo 8. Aug 2011, 11:21

Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon zollagent » Mi 18. Jul 2018, 07:42

theoretiker hat geschrieben:(18 Jul 2018, 03:49)
...

In Gewalt und Blut und unvorstellbar grausamen Kriegen wird alles enden.
Es sei denn, Kommunisten schaffen es, die Arbeiterklasse, die Armeeangehörigen, Bediensteten, kurzum die ganze kapitallose Gesellschaft zu überzeugen, sich das Kapitaleigentum anzueignen und nach den ihren Interessen zu verwerten und weiter zu entwickeln.

Solche Dinge hatten wir alle schon. Und sie sind einfach nur krachend gescheitert. Wie die ganze Kommunismus-Idee gescheitert ist. Denn genau der ist immer wieder in Gewalt, Blut und grausamen Kriegen geendet. Und landet bei allen Versuchen immer wieder in Diktaturen. Danke, bleib im Philosophentürmchen und spinn eine tote Idee weiter. Die Realität hat gezeigt, daß sie nicht lebensfähig ist.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)

Zurück zu „1. Wirtschaft“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste