Rote_Galaxie Sammelthread

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Re: Der Kommunismus - Planwirtschaft - Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Ivanhoe » Sa 13. Jan 2018, 23:03

Misterfritz hat geschrieben:(13 Jan 2018, 22:21)

Was ist eine anständige Wohnung, also nach Maßstab eines Kommunisten? Wo doch Millionen von Menschen immer noch in primitiven Hütten leben ...


Was ist eine anständige Wohnung, also nach Maßstab eines Kapitalisten? Wo doch Millionen von Menschen immer noch in primitiven Hütten leben ...

Von mir aus können wir gerne bis zum St. Nimmerleinstag mit Plattitüden um uns werfen. Mir geht es hier um Erkenntnis und ich habe einige Fakten in die Diskussion eingebracht, die bisher noch keine ernsthafte Erwiderung erfahren haben. Versuche mal den Kapitalismus intellektuell und sachlich zu verteidigen und ich bin gespannt, ob dir das gelingt. Ich bleibe da, um dich zu widerlegen.
Es ist so wie es ist und wenn's anders wäre, wäre es auch so wie es ist.
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Re: Der Kommunismus - Planwirtschaft - Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Misterfritz » Sa 13. Jan 2018, 23:06

Ivanhoe hat geschrieben:(13 Jan 2018, 23:03)

Was ist eine anständige Wohnung, also nach Maßstab eines Kapitalisten? Wo doch Millionen von Menschen immer noch in primitiven Hütten leben ...

Von mir aus können wir gerne bis zum St. Nimmerleinstag mit Plattitüden um uns werfen. Mir geht es hier um Erkenntnis und ich habe einige Fakten in die Diskussion eingebracht, die bisher noch keine ernsthafte Erwiderung erfahren haben. Versuche mal den Kapitalismus intellektuell und sachlich zu verteidigen und ich bin gespannt, ob dir das gelingt. Ich bleibe da, um dich zu widerlegen.
OK, eine Nebelkerze ...
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Re: Der Kommunismus - Planwirtschaft - Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Ivanhoe » Sa 13. Jan 2018, 23:13

Misterfritz hat geschrieben:(13 Jan 2018, 23:06)

OK, eine Nebelkerze ...


I can have explain?
Es ist so wie es ist und wenn's anders wäre, wäre es auch so wie es ist.
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Re: Der Kommunismus - Planwirtschaft - Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon BlueMonday » Sa 13. Jan 2018, 23:27

Ivanhoe hat geschrieben:(13 Jan 2018, 19:37)

@Blue Mondey

Es ist wie bei einem Eimer mit 11 Löchern und du hast nur 10 Finger. Bekommst du die Konjunktur geregelt, geraten die sozialen Unterschiede aus den Fugen. Regelst du diese, wird dein politisches System ein totalitärer Staat. Glaube mir es ist nicht zu bändigen, das System selbst ist fehlerhaft.


Nur ist das derzeitige "System" eben nicht "der Kapitalismus", sondern praktisch überall auf der Welt eine "mixed economy", also irgendein dritter Weg mit zunehmend interventionistischer Schlagseite. Bevor man überhaupt darüber nachdenkt, eine (weitere) Medizin für irgendwelche vermeintlichen Probleme zu brauen, müsste man sich erst einmal über die Krankheit und deren Ursache klar sein. Und da hapert es ja bereits. Man stolpert den 3. und 4. Schritt und steht schon nicht beim 1. auf gesichertem Grund. Und es ist ja nicht so, dass nicht bereits alle naselang interveniert wird. Die Intervention, also das marktförmige Ergebnis zu überstimmen oder zu korrigieren ist ein uralter Trieb. Das "politische Mittel", wie es Oppenheimer nennt. Dazu gehört es auch, irgendwelche Steuern zu verlangen, Tibute, Wegzölle, "Demokratieabgaben"...

Die Menschen stecken bis zur Halskrause in einem interventionistischen System ... aber wer ist der Bösewicht? Der Kapitalismus. Auch in diesem Forum ist das ja ein ständig wiederkehrender Gedankenbogen. Und ist es nicht der Kapitalismus, dann ist es der Markt, das Geld, der Zins, der Banker, der Reiche, der Ju....
Vielleicht sollte man das Problem auch einmal von der anderen Seite angehen: sprich an seiner eigenen Attitüde arbeiten, und irgendwann kein zu lösendes Problem darin zu sehen, dass es materielle Unterschiede gibt, dass es überhaupt Unterschiede gibt, dass es glücklichere Menschen und Schicksale gibt, und weniger erfolgreiche Lebensgeschichten und dass das alles kein Grund ist immer wieder verschlimmbessernd einzugreifen und umzusteuern und neuzuverteilen... Man stelle sich vor, in die Evolution hätte ständig ein "wohlmeinender" Geist ständig von außen herumkorrigierend eingegriffen. Ich meine, die Natur ist wohlgeordnet, aber müsste im Chaos längst untergegangen sein, wenn man deiner Argumentation folgt. Oder nehmen wir die menschliche Sprache, die ist ja auch nicht zentral geplant entworfen worden. Trotzdem funktioniert sie ja ganz vorzüglich. Das Ergebnis des Interventionismus fand hingegen seinen Gipfelpunkt in den riesigen Schutthaufen und Leichenbergen der Weltkriege.
Zuletzt geändert von BlueMonday am Sa 13. Jan 2018, 23:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der Kommunismus - Planwirtschaft - Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Teeernte » Sa 13. Jan 2018, 23:33

Ivanhoe hat geschrieben:(13 Jan 2018, 23:03)

Was ist eine anständige Wohnung, also nach Maßstab eines Kapitalisten? Wo doch Millionen von Menschen immer noch in primitiven Hütten leben ...


Beim Kapitalisten ists einfach - wohne da - wo Du es selbst bezahlen kannst (Primär)& nach Deinen Wünschen (Sekundär).

Die Gesellschaft erzeugt durch Nachfrage den Preis.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Der Kommunismus - Planwirtschaft - Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Rote_Galaxie » Sa 13. Jan 2018, 23:34

Misterfritz hat geschrieben:(13 Jan 2018, 22:47)

Schön, das sagt aber nichts darüber aus, wie der Wissenschaftler an seine Lebensmittel kommt, wie er zu einem Haus/einer Wohnung kommt, etc. - wenn er kein Geld oder andere Tauschmittel hat. Also, wie soll das ohne Geld funktionieren?


Es funktioniert. :)
Und wer kontrolliert die Kontrolle?
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Re: Der Kommunismus - Planwirtschaft - Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Ivanhoe » So 14. Jan 2018, 00:50

BlueMonday hat geschrieben:(13 Jan 2018, 23:27)
Nur ist das derzeitige "System" eben nicht "der Kapitalismus", sondern praktisch überall auf der Welt eine "mixed economy", also irgendein dritter Weg mit zunehmend interventionistischer Schlagseite.


Die Interventionen haben die Kapitalismusgläubigen selbst eingeführt, um die Verwerfungen des Systems abzumildern. Ein ungebremster Kapitalismus führt zwangsläufig zum „Manchersterkapitalismus“.

BlueMonday hat geschrieben:Bevor man überhaupt darüber nachdenkt, eine (weitere) Medizin für irgendwelche vermeintlichen Probleme zu brauen, müsste man sich erst einmal über die Krankheit und deren Ursache klar sein.


Meine Reden. Eine Krankheit „indeed“ und die Ursachen wurden ja bereits angesprochen.

BlueMonday hat geschrieben:„Und es ist ja nicht so, dass nicht bereits alle naselang interveniert wird.“


Was ja einem kritischen Menschen irgendwie verdächtig vorkommen sollte.

BlueMonday hat geschrieben:„Die Intervention, also das marktförmige Ergebnis zu überstimmen oder zu korrigieren ist ein uralter Trieb.“


Sehe ich eher als modern. Kann mir kaum vorstellen, dass jemand den Tausch 10 Hühner gegen ein Schwein korrigieren wollte.

BlueMonday hat geschrieben:Dazu gehört es auch, irgendwelche Steuern zu verlangen, Tibute, Wegzölle, "Demokratieabgaben"...


Keiner zahlt freiwillige Steuern, hatte ich glaube ich schon erwähnt.

BlueMonday hat geschrieben:aber wer ist der Bösewicht? Der Kapitalismus.


Bösewicht ist ein großes Wort. Der Kapitalismus ist ein primitives Wirtschaftssystem welches zu einer bestimmten Zeit seine Daseinsberechtigung gehabt hat und welches aufgrund von Trägheit recht lange überdauert hat und mittlerweile große Problem bereitet.

BlueMonday hat geschrieben:Vielleicht sollte man das Problem auch einmal von der anderen Seite angehen: sprich an seiner eigenen Attitüde arbeiten, und irgendwann kein zu lösendes Problem darin zu sehen, dass es materielle Unterschiede gibt, dass es überhaupt Unterschiede gibt, dass es glücklichere Menschen und Schicksale gibt, und weniger erfolgreiche Lebensgeschichten und dass das alles kein Grund ist immer wieder verschlimmbessernd einzugreifen und umzusteuern und neuzuverteilen...


Vielleicht sollte sich der Inder damit zufrieden geben in einer niederen Kaste geboren zu sein oder der Leibeigene im Mittelalter einem Grundherren zu gehören oder der Grieche an Deutschland Zahlungen für die Verfehlungen seiner Führung zu leisten.

BlueMonday hat geschrieben:Man stelle sich vor, in die Evolution hätte ständig ein "wohlmeinender" Geist ständig von außen herumkorrigierend eingegriffen


Dann müssten wir diese Diskussion vermutlich nicht führen.

BlueMonday hat geschrieben:Ich meine, die Natur ist wohlgeordnet, aber müsste im Chaos längst untergegangen sein, wenn man deiner Argumentation folgt.


Es ist gerade der Mensch der die „Wohlordnung“ der Natur durchbrochen hat. Das Gleichgewicht zwischen Predatoren und Beutetieren ist durch die moedrne Zuchttierhaltung völlig ausgehebelt worden. Mittlerweile beherrscht der Mensch die Evolution und der Kapitalismus den Menschen.

BlueMonday hat geschrieben:Oder nehmen wir die menschliche Sprache, die ist ja auch nicht zentral geplant entworfen worden. Trotzdem funktioniert sie ja ganz vorzüglich.


Von der Syntax ja, von den Inhalten „na ja“.

BlueMonday hat geschrieben:Das Ergebnis des Interventionismus fand hingegen seinen Gipfelpunkt in den riesigen Schutthaufen und Leichenbergen der Weltkriege.


Ich fürchte, selbst die engsten Mitstreiter werden sich nach dieser Aussage von dir distanzieren.
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Re: Der Kommunismus - Planwirtschaft - Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Ivanhoe » So 14. Jan 2018, 01:06

Teeernte hat geschrieben:(13 Jan 2018, 23:33)

Beim Kapitalisten ists einfach - wohne da - wo Du es selbst bezahlen kannst (Primär)& nach Deinen Wünschen (Sekundär).

Die Gesellschaft erzeugt durch Nachfrage den Preis.


Beim Kapitalisten ist es einfach: wohne da, wo Daddy dir eine Wohnung geschenkt oder vererbt hat. Bei allen anderen 90% Nichtkapitalisten ist es so: wohne da, wo du eine Arbeit findest. Der Kapitalist, dem die Wohnung gehört, bestimmt den Preis deiner Wohnung aufgrund der Nachfrage.
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Re: Der Kommunismus - Planwirtschaft - Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Teeernte » So 14. Jan 2018, 01:13

Ivanhoe hat geschrieben:(14 Jan 2018, 00:50)

Die Interventionen haben die Kapitalismusgläubigen selbst eingeführt, um die Verwerfungen des Systems abzumildern. Ein ungebremster Kapitalismus führt zwangsläufig zum „Manchersterkapitalismus“.


Nö....eher zum "Goldschürfen" und freien Schippenhandel, Eisenbahnbau und Ford - Fahrern....

Freie Menschen.... mit ner Smith and Wesson am Gürtel. (Wenn "ES" Sein muss..)
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Der Kommunismus - Planwirtschaft - Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Rote_Galaxie » So 14. Jan 2018, 01:22

Der Kapitalismus folgt nur seinen eigenen Gesetzen, das Streben nach Profit die Akkumulation von Kapital usw.
Frauen sind diejenigen die am meisten unter diesem asozialen System leiden.
Und wer kontrolliert die Kontrolle?
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Re: Der Kommunismus - Planwirtschaft - Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Teeernte » So 14. Jan 2018, 01:33

Ivanhoe hat geschrieben:(14 Jan 2018, 01:06)

Beim Kapitalisten ist es einfach: wohne da, wo Daddy dir eine Wohnung geschenkt oder vererbt hat. Bei allen anderen 90% Nichtkapitalisten ist es so: wohne da, wo du eine Arbeit findest. Der Kapitalist, dem die Wohnung gehört, bestimmt den Preis deiner Wohnung aufgrund der Nachfrage.


Mannnnnn - ich bin "Fremde HEERE OST". :D :D :D - Keiner//Wenige haben da ....Geschenke/Erbe .

Hilf DIR SELBST. Ich hab mein Haus abbezahlt .. bin also der Kapitalist selbst. Jeder ist seines Glückes Schmied.

Bis auf ein paar "eigentümliche" Bundesländer ....wie Berlin mit nur 14% Wohneigentum , Hamburg 22%.... ist der Rest auf einem guten Weg.

Selbst Sachsen Anhalt hat 42% Wohneigentum. https://de.statista.com/statistik/daten ... undesland/

90% der Nichtwerktätigen - NICHT-Kapitalisten, ....die NUR einen halben Kunstofflöffel geerbt haben , neben dem Platz vor der Sachbearbeiterin beim Amt.... haben keine ARBEIT. Das Amt macht hier die Preise kaputt und erzeugt Nachfrage für Wohnungen an der Arbeit - für Leute - die noch nie gearbeitet haben....dem HETEROGENEN Anteil der Langzeitarbeitslosen // H4 er ....und nie werden.
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Re: Der Kommunismus - Planwirtschaft - Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Teeernte » So 14. Jan 2018, 01:50

Rote_Galaxie hat geschrieben:(14 Jan 2018, 01:22)

Der Kapitalismus folgt nur seinen eigenen Gesetzen, das Streben nach Profit die Akkumulation von Kapital usw.
Frauen sind diejenigen die am meisten unter diesem asozialen System leiden.


Bitte beleg das mit Statistik....und vergleich das - mit den guuten sozialistisch /kommunistischen Ländern.

Wirst Du die Biologie ändern ?

Frauen sind diejenigen die am meisten unter diesem asozialen System leiden.


Friedel Springer, Susanne Klatten , Beate Heister, Maria-Elisabeth Schaeffler, Babette Albrecht, Franziska Schwarz...Renate Reimann-Haas, Petra und Ingeburg Herz, Christl Otto....Bettina Würth, Gräfin Bergit Douglas, Rosely Schweizer und Julia Johanna Oetker um nur einige zu nennen -
und da sind einige bei - die sich das Geld hart erarbeitet haben.
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Re: Der Kommunismus - Planwirtschaft - Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon rain353 » So 14. Jan 2018, 03:38

Marktwirtschaft überwindet Planwirtschaft!
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Re: Der Kommunismus - Planwirtschaft - Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Occham » So 14. Jan 2018, 07:46

Realist2014 hat geschrieben:(13 Jan 2018, 20:33)

es gibt mit realen Menschen kein besseres System als unsere soziale Marktwirtschaft

die ökonomischen "Verlierer" sehen das natürlich anders...

Da wo die Macht hinfällt, wird sie missbraucht und Machtmissbrauch muss ein Riegel vorgeschoben werden :)
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Re: Der Kommunismus - Planwirtschaft - Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Misterfritz » So 14. Jan 2018, 08:48

Rote_Galaxie hat geschrieben:(13 Jan 2018, 23:34)

Es funktioniert. :)
Das ist eine Behauptung von Dir, die durch nichts belegt ist. Du skizzierst Deine Idee nicht mal.
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Re: Der Kommunismus - Planwirtschaft - Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Occham » So 14. Jan 2018, 10:16

Misterfritz hat geschrieben:(14 Jan 2018, 08:48)

Das ist eine Behauptung von Dir, die durch nichts belegt ist. Du skizzierst Deine Idee nicht mal.

Mit genügend disziplin kann jedes System funktionieren. Man kann beispielsweise selbst zuhause putzen, oder man stellt sich eine Putzfrau ein, wo ist nun die grössere Disziplin? Ich bin der Meinung das jeder selbst vor seiner Haustür putzen sollte. :)
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Re: Der Kommunismus - Planwirtschaft - Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Teeernte » So 14. Jan 2018, 10:18

Occham hat geschrieben:(14 Jan 2018, 10:16)

Mit genügend disziplin kann jedes System funktionieren.


Das ist das Problem des Sozialismus // Kommunismus. :D :D :D
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Re: Der Kommunismus - Planwirtschaft - Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon H2O » So 14. Jan 2018, 10:20

Occham hat geschrieben:(14 Jan 2018, 07:46)

Da wo die Macht hinfällt, wird sie missbraucht und Machtmissbrauch muss ein Riegel vorgeschoben werden :)


Diese Erkenntnis gilt aber in allen Bereichen und Gesellschaftssystemen; vermutlich doch deshalb, weil Menschen nicht nur aus edlen Antrieben Macht ausüben wollen. Aber eine ganz besondere Wachsamkeit unter den Bedingungen einer Sozialen Marktwirtschaft erscheint mir übertrieben. Angezeigt ist sie aber allemal.
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Re: Der Kommunismus - Planwirtschaft - Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon H2O » So 14. Jan 2018, 10:27

Occham hat geschrieben:(14 Jan 2018, 10:16)

Mit genügend disziplin kann jedes System funktionieren. Man kann beispielsweise selbst zuhause putzen, oder man stellt sich eine Putzfrau ein, wo ist nun die grössere Disziplin? Ich bin der Meinung das jeder selbst vor seiner Haustür putzen sollte. :)


Die Sache mit der Selbstgenügsamkeit funktioniert doch nicht, wenn man an Führungskräfte denkt, die für das Arbeitsergebnis vieler anderer Menschen Verantwortung tragen. Oder an Wissenschaftler, die mit äußerster geistiger Anstrengung die Grenzen unseres Wissens ausdehnen.
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Re: Der Kommunismus - Planwirtschaft - Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Ivanhoe » So 14. Jan 2018, 10:40

Teeernte hat geschrieben:(14 Jan 2018, 01:13)

Nö....eher zum "Goldschürfen" und freien Schippenhandel, Eisenbahnbau und Ford - Fahrern....

Freie Menschen.... mit ner Smith and Wesson am Gürtel. (Wenn "ES" Sein muss..)


Ungebremster Kapitalismus führt zu dramatischen Verschiebungen des Wohlstands. Das ist ein Fakt und wurde mit tausenden von Zahlen durch Thomas Picketty in seinem Werk: "Der Kapitalismus im 21 Jahrhundert" nachgewiesen.

BTW, was ist Schippenhandel?
Es ist so wie es ist und wenn's anders wäre, wäre es auch so wie es ist.

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