Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Rote_Galaxie » Do 20. Apr 2017, 18:51

Alexyessin hat geschrieben:(20 Apr 2017, 19:00)

Willst du behaupten, das ich Lüge? Warum sollte ich das tun?


Manche werden fürs Lügen bezahlt.^^
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Rote_Galaxie » Do 20. Apr 2017, 18:53

ThorsHamar hat geschrieben:(20 Apr 2017, 19:01)

Wer hat denn behauptet, dass Leben ohne Hierarchie nicht möglich sei? Natürlich ist das möglich ....

Hier geht es doch aber darum, WAS für ein Leben ohne Hierarchie möglich ist. Eine Gemeinschaft mehrerer Menschen ist es jedenfalls nicht.
Die für eine Gemeinschaft NOTWENDIGE Verteilung von KOMPETENZ und VERANTWORTLICHKEIT und VERANTWORTUNG impliziert IMMER eine hierarchische Struktur.
Derjenige, der etwas kann, muss die Führung in diesem Kontext übernehmen, da sonst die notwendige Aufgabe nicht erfüllt werden kann.

Genau deshalb gehst Du in eine Kneipe essen, wo das Essen schmeckt. DU selbst verteilst die Kompetenz an die Köche der Umgebung und erstellst ein Ranking der Fähigkeiten der Menschen, also eine hierarchische Struktur, von der die Kneiper nicht mal was wissen.
Dass die Dödel unter den Köchen Deine Gnade nicht bekommen, kannst Du ganz sicher begründen, mit den unterschiedlichen Fähigkeiten der Menschen. :cool:


Du beschreibst den Momentanzustand eines Systems in dem die Ungleichheit reproduziert wird. Von diesem Zustand will ich weg, verstehst du mich?
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Rote_Galaxie » Do 20. Apr 2017, 18:55

Alexyessin hat geschrieben:(20 Apr 2017, 19:04)

Hier, in unserer Republik gibt es Chancengleichheit. Um das ging es. Aber auch das ist so ein typischen Diskussionsverhalten das ich über Jahre feststellen konnte. Themenhopping und dann schön ins unscharfe gehen.


Den Leuten wird erzählt dass es in Deutschland Chancengleichheit gibt aber...
1.) Stimmt das nicht, durch Studien belegt und
2.) betrachtet man die Situation der Welt, stimmt es erst recht nicht.

In Zeiten der Globalisierung nur von Deutschland zu sprechen zeugt ebenso von großer Unverständnis
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Rote_Galaxie » Do 20. Apr 2017, 18:57

Alexyessin hat geschrieben:(20 Apr 2017, 19:07)

Ich wußte gar nicht, das wir jetzt über Mathematik reden. Aber selbst BIS ein MATHEMATISCHER Beweis erbracht ist, ist das Ergebniss offenes Arbeiten.
So, aber das hat Marx nicht gemacht. Er hat sein Ergebnis - was übrigens in der Philosophie der westlichen Prägung nichts unbekanntes war ( siehe Scholastik ) - dem wissenschaftlichen Reflektieren vorangesetzt und eben nicht wissenschaftlich gearbeitet.


Meines Wissens hat Marx über 15 Jahre seines Lebens am ersten Band des Kapitals gearbeitet.
Und wenn du dieses Buch gelesen hättest wüsstest du dass er sehr wohl wissenschaftlich gearbeitet hat. Statistiken der damaligen Zeit z. b ausgewertet Berichte über Fabrikinspektoren gesammelt und analysiert hat.

Sorry, aber DU hast Marx mit Sicherheit nicht gelesen. Aller höchstens Wikipedia.
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Dark Angel » Do 20. Apr 2017, 19:09

Rote_Galaxie hat geschrieben:(20 Apr 2017, 18:56)

Du lebst in einer Illusion, wie kann es Chancengleichheit geben wenn ein Teil der Welt im Überfluss lebt und Millionen Tonnen an Nahrungsmitteln jährlich wegwirft und in einem anderen Teil der Welt
verhungern die Menschen, haben keinen Zugang zu sauberen Wasser usw..
Das nichts mit Faulheit zu tun sondern mit gnadenloser Ausbeutungs- und Machtpolitik.

In erster Linie Machtpolitik der großen Religionen, für die es von Vorteil ist wenn Menschen unwissend und ohne Bildung bleiben. Dann lassen sie sich hervorragend manipulieren. Dort wo die meisten Menschen verhungern, gibt es die höchsten Analphabetenraten und die höchsten Geburtenraten, aber sehr begrenzte Ressourcen an Böden, die sich als Acker- und Weideland nutzen lassen. Beispiel Afrika - dort hat sich die bevölkerung von 250 Mio 1950 auf 1,2 Mrd. Menschen 2015 versechsfacht. Trinkwasser- und Ackerlandrecourcen sind gleich geblieben. Wo durch klimatische Bedingungen 250 Mio Menschen mehr schlecht als recht mit Nahrung versorgt werden können, können 1,2 Mrd Menschen nicht versorgt werden. Das hat nix mit Ausbeutung zu tun.

Rote_Galaxie hat geschrieben:(20 Apr 2017, 18:56)Tja und ich berufe mich auf Wikipedia. Sorry aber du verstehst selbst Grundlagen der sozialistischen Theorie nicht auch wenn du das durch Arroganz und Ignoranz verstecken willst.
Dein Beispiel hätte ich gerne mal belegt.

Wiktionary ist Wikipedia angegliedert und dort ist ganz eindeutig zu lesen, dass "gleich" ein Adjektiv ist und in seiner Bedeutung synonym für sehr ähnlich bzw identisch steht.
Wikipedia sagt zu Gleichheit:
"Bezogen auf den Menschen ist Gleichheit ein allgemeines Gerechtigkeitsideal, das in seiner Entwicklung mehr als zweitausend Jahre zurückreicht."
Schau'n wir doch mal, was dein Lieblingslexikon Wikipedia zu Gerechtigkeit sagt:
"Der Gleichheitssatz[50] ist eine wichtige Grundlage des juristischen Bemühens um Gerechtigkeit. Er ist ein Leitfaden der Rechtsentwicklung und insgesamt ein Fundament des Rechtsstaates. Daher ist er ein Bestandteil der meisten Verfassungen. So bestimmt Art. 3 Abs. 1 des deutschen Grundgesetzes (GG): „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich“ und bezieht sich auch hierzu auf die Gerechtigkeit: „Das Deutsche Volk bekennt sich ... zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.“ (Art. 1 Abs. 2 GG)
In der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948 heißt es: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. […] Jeder Mensch hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeine Unterscheidung, wie etwa nach Rasse, Farbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, nach Eigentum, Geburt oder sonstigen Umständen.“


Aha - alle Menschen sind also gleich an Rechten, sind vor Gericht gleich zu behandeln. Gleich an Rechten bedeutet allerdings nicht, dass auch die von ihnen erbrachten Leistungen gleichwertig sind, dass sie unabhängig von Qualifikation und Leistung gleich entlohnt werden müssten. DAS widerspricht nämlich dem Gerechtigkeitsideal.

Es gibt da nämlich noch diverse Kriterien der Gerechtigkeit
"Die Vielzahl der Vorstellungen zur Gerechtigkeit zeigt die Breite der Thematik und zugleich deren Problematik. Keines der einzelnen Prinzipien ist geeignet, alle konträren Interessenlagen zur Zufriedenheit aller zu lösen. Vertreter einzelner Ansätze neigen dazu, vor allem die Nachteile alternativer Entwürfe aufzuzeigen. Je nach Begründung der unterschiedlichen Postulate, die im Zusammenhang mit der Lebenswelt ihrer Urheber stehen, kommt es zu unterschiedlichen Werturteilen. Die Frage der Gewichtung ist für viele praktische Lebensbereiche bedeutsam, wenn es darum geht, als ungerecht erachtete Verhältnisse zu korrigieren. Dies betrifft Bildungschancen ebenso wie die Mitbestimmung in Unternehmen, die Steuergerechtigkeit, einen gerechten Lohn oder die Bemessung gerechter Strafen."

Tjaaa - aaalso, das mit der Gerechtigkeit ist dann doch sehr problematisch und da die "Gleichheit" aud die du dich immer berufst, sehr eng mit dem Gerechtigkeitsbegriff korrelliert, wird es noch problematischer. So kann Gleichstellung und Gleichbehandlung um jeden Preis zu massiven Ungerechtigkeiten führen ==> siehe mein Beispiel mit dem Bauingenieur und dem Fluchtenmaurer - beider erbrachte Leistungen "gleich zu bewerten", ist in höchstem Maße ungerecht.

Und da kannst du noch so sehr mit dem Fuß aufstampfen oder dich trotzig am Boden wälzen und aller Erklärungen ignorieren, an solchen Tatsachen kommst du nicht vorbei.
Menschen sind nicht gleich und die von ihnen erbrachten Leistungen können nicht gleich bewertet werden.
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Alexyessin » Do 20. Apr 2017, 19:12

Rote_Galaxie hat geschrieben:(20 Apr 2017, 19:51)

Manche werden fürs Lügen bezahlt.^^


Also du meinst, das ich Lüge und dafür bezahlt werde? Wirklich?
Dann erkläre mir doch mal, wer mich bezahlen sollte?

https://trauer.merkur.de/Traueranzeige/Wilhelm-Fitzthum

Das ist die Traueranzeige von meinem Vater. Wenn du Fragen zu seinem Lebenslauf hast, dann wende dich doch bitte an die Personalstelle des Staatlichen Bauamtes in München.
Brauchst du noch Informationen oder entschuldigst du dich lieber gleich?
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Alexyessin » Do 20. Apr 2017, 19:13

Rote_Galaxie hat geschrieben:(20 Apr 2017, 19:55)

Den Leuten wird erzählt dass es in Deutschland Chancengleichheit gibt aber...
1.) Stimmt das nicht, durch Studien belegt


Was ist belegt? Das es keine Chancengleichheit gibt? Nein, das ist nicht belegt.
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Dark Angel » Do 20. Apr 2017, 19:17

Rote_Galaxie hat geschrieben:(20 Apr 2017, 18:58)

Völliger Quatsch, in der Mathematik gilt ein Beweis sofern er erbracht ist für alle Ewigkeit und da ist kein Ergebnis offen.

Kein Quatsch, was für die Hilfswissenschaft/Formalwissenschaft Mathematik gilt, gilt für andere Wissenschaften noch lange nicht.
Wissenschaft muss zwingend erbenisoffen arbeiten, ansonsten gäbe es keinerlei Erkenntnisgewinn.
Dann würde heute immer noch das prolemäische Weltbild Gültigkeit haben, schließlich ist es ja ganz offensichtlich, dass sich die Sonne um die Erde dreht.
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Alexyessin » Do 20. Apr 2017, 19:19

Rote_Galaxie hat geschrieben:(20 Apr 2017, 19:57)

Meines Wissens hat Marx über 15 Jahre seines Lebens am ersten Band des Kapitals gearbeitet.
Und wenn du dieses Buch gelesen hättest wüsstest du dass er sehr wohl wissenschaftlich gearbeitet hat. Statistiken der damaligen Zeit z. b ausgewertet Berichte über Fabrikinspektoren gesammelt und analysiert hat.

Sorry, aber DU hast Marx mit Sicherheit nicht gelesen. Aller höchstens Wikipedia.


Nochmal langsam für dich. Erstens habe ich das Kapital gelesen, zusätzlich noch das Manifest, den Briefwechsel von Marx und Engels und weitere Bücher von den beiden. Als ich im zarten Alter von jugendlichen 17 war habe ich ebenfalls in einem Anfall von "ich kann die Welt retten" mich der Seite der kommunistischen Ideen zugewandt, darauf hin mich mein Vater kurzerhand mit dem Kapital konfrontiert hat und meinte, ich könne dann gerne mit ihm Fachsimpeln, wenn ich das gelesen hätte. Klar soweit?
Dann ist es wieder einmal typisch, das du hier nicht lesen willst, was dir geschrieben wird. Kapital ist sein letztes Werk, darüber ist er verstorben. Das mindert nicht die Wirtschatswissenschaftlichen Ausführungen, auf die sich sogar Herr Sinn beruft ( und nebenbei wirklich stimmig sind ) sondern das er von vorne herein damit sein Ziel belegen wollte. Jetzt angekommen.
Zum Dritten: Spar dir deine persönlichen Angriffe, sie zeigen nur, das dir die sachlichen Argumente ausgehen.
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Rote_Galaxie » Do 20. Apr 2017, 19:25

Alexyessin hat geschrieben:(20 Apr 2017, 20:12)

Also du meinst, das ich Lüge und dafür bezahlt werde? Wirklich?
Dann erkläre mir doch mal, wer mich bezahlen sollte?

https://trauer.merkur.de/Traueranzeige/Wilhelm-Fitzthum

Das ist die Traueranzeige von meinem Vater. Wenn du Fragen zu seinem Lebenslauf hast, dann wende dich doch bitte an die Personalstelle des Staatlichen Bauamtes in München.
Brauchst du noch Informationen oder entschuldigst du dich lieber gleich?


Ich habe nicht gesagt dass du lügst sondern dass es manche tun.
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Rote_Galaxie » Do 20. Apr 2017, 19:26

Alexyessin hat geschrieben:(20 Apr 2017, 20:13)

Was ist belegt? Das es keine Chancengleichheit gibt? Nein, das ist nicht belegt.


Lese mal die Daten die ich geschickt habe
https://uni.de/redaktion/bildung-fuer-a ... eutschland

Hier noch weitere Daten,
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Alexyessin » Do 20. Apr 2017, 19:27

Rote_Galaxie hat geschrieben:(20 Apr 2017, 19:53)

Du beschreibst den Momentanzustand eines Systems in dem die Ungleichheit reproduziert wird. Von diesem Zustand will ich weg, verstehst du mich?


Du willst Gleichheit, kannst aber nicht erklären was Gleichheit wäre.
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Alexyessin » Do 20. Apr 2017, 19:27

Rote_Galaxie hat geschrieben:(20 Apr 2017, 20:25)

Ich habe nicht gesagt dass du lügst sondern dass es manche tun.


Ist das jetzt eine Entschuldigung?
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Alexyessin » Do 20. Apr 2017, 19:29

Rote_Galaxie hat geschrieben:(20 Apr 2017, 20:26)

Lese mal die Daten die ich geschickt habe
https://uni.de/redaktion/bildung-fuer-a ... eutschland

Hier noch weitere Daten,


Ja, ich kenne diese Studien. Es ist nicht so, das es keine Chancengleichheit gäbe, sondern das Kindern aus sozial schwachen Familien seltener diese bekommen. Da liegt aber nicht der Grund im System, sondern bei den Eltern. Wo es keine Bücher gibt, lernen Kinder nicht zu lesen. Nur so als Beispiel.
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Rote_Galaxie » Do 20. Apr 2017, 19:30

Alexyessin hat geschrieben:(20 Apr 2017, 20:19)

Nochmal langsam für dich. Erstens habe ich das Kapital gelesen, zusätzlich noch das Manifest, den Briefwechsel von Marx und Engels und weitere Bücher von den beiden. Als ich im zarten Alter von jugendlichen 17 war habe ich ebenfalls in einem Anfall von "ich kann die Welt retten" mich der Seite der kommunistischen Ideen zugewandt, darauf hin mich mein Vater kurzerhand mit dem Kapital konfrontiert hat und meinte, ich könne dann gerne mit ihm Fachsimpeln, wenn ich das gelesen hätte. Klar soweit?
Dann ist es wieder einmal typisch, das du hier nicht lesen willst, was dir geschrieben wird. Kapital ist sein letztes Werk, darüber ist er verstorben. Das mindert nicht die Wirtschatswissenschaftlichen Ausführungen, auf die sich sogar Herr Sinn beruft ( und nebenbei wirklich stimmig sind ) sondern das er von vorne herein damit sein Ziel belegen wollte. Jetzt angekommen.
Zum Dritten: Spar dir deine persönlichen Angriffe, sie zeigen nur, das dir die sachlichen Argumente ausgehen.


Schön, ich habe nicht nur Marx gelesen sondern Engels, Trotzki, Mao und Lenin, ich denke ich weiß wovon ich spreche.
Und dass du mir Jugend unterstellst ist zwar schmeichelhaft trift aber nicht den Kern.

Ein alter Freund von mir dem sein Vater Politikwissenschaft lehrt sagte auch zu ihm (sein Vater) dass diese Ideen pubertär wären.
Ich drücks mal so aus, würde es Menschen nicht geben die Ideale haben und sie verteidigen hätten wir schon längst einen Atomkrieg gehabt.
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Rote_Galaxie » Do 20. Apr 2017, 19:33

Alexyessin hat geschrieben:(20 Apr 2017, 20:27)

Du willst Gleichheit, kannst aber nicht erklären was Gleichheit wäre.


Doch das kann ich und das habe ich auch schon.
Aber für dich nochmal.

Gleichheit ist für mich ein Prozess der aussagt dass jeder Mensch unabhängig von Herkunft oder Status oder Aussehen oder Besitz
sich individuell entwickeln kann. Weiterhin bedeutet Gleichheit für mich eine Abwesenheit von Hierarchien sowie Selbstbestimmung und Politie.
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Rote_Galaxie » Do 20. Apr 2017, 19:34

Alexyessin hat geschrieben:(20 Apr 2017, 20:27)

Ist das jetzt eine Entschuldigung?


Ja.
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Rote_Galaxie » Do 20. Apr 2017, 19:35

Alexyessin hat geschrieben:(20 Apr 2017, 20:29)

Ja, ich kenne diese Studien. Es ist nicht so, das es keine Chancengleichheit gäbe, sondern das Kindern aus sozial schwachen Familien seltener diese bekommen. Da liegt aber nicht der Grund im System, sondern bei den Eltern. Wo es keine Bücher gibt, lernen Kinder nicht zu lesen. Nur so als Beispiel.


Wenn die Eltern nicht die Erziehung hinkriegen muss es der Staat machen. Und sozial Schwache brauchen besondere Unterstützung.
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Alexyessin » Do 20. Apr 2017, 19:36

Rote_Galaxie hat geschrieben:(20 Apr 2017, 20:30)

Schön, ich habe nicht nur Marx gelesen sondern Engels, Trotzki, Mao und Lenin, ich denke ich weiß wovon ich spreche.


Engels ja, liest man automatisch ja mit, aber Trotzki? oder schlimmer noch den Schlächter Mao? und Lenin?
Erkenntnis? Das Kommunismus dieser Richtung zu Mord und Totschlag führt?

Rote_Galaxie hat geschrieben:(20 Apr 2017, 20:30)
Und dass du mir Jugend unterstellst ist zwar schmeichelhaft trift aber nicht den Kern.


Ich kann mich nicht erinnern, dir irgendwas mit Jugend unterstellt zu haben.

Rote_Galaxie hat geschrieben:(20 Apr 2017, 20:30)
Ein alter Freund von mir dem sein Vater Politikwissenschaft lehrt sagte auch zu ihm (sein Vater) dass diese Ideen pubertär wären.
Ich drücks mal so aus, würde es Menschen nicht geben die Ideale haben und sie verteidigen hätten wir schon längst einen Atomkrieg gehabt.


Ich habe durchaus Ideale. Zum Beispiel das Ideal der Freiheit halte ich sehr hoch.
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Alexyessin » Do 20. Apr 2017, 19:36

Rote_Galaxie hat geschrieben:(20 Apr 2017, 20:34)

Ja.


Na geht doch. Angenommen. Mein Vater hat das wirklich gebracht, eine Sache wo ich heute noch fasziniert von ihm bin.
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