Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

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Selina
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Selina » Mi 15. Mär 2017, 22:41

Dark Angel hat geschrieben:(15 Mar 2017, 22:16)

Du sprichst von Teams/Teamarbeit. Das hat aber nix mit Hierarchie i.S.v. Organisations- und Verwaltungsstruktur zu tun.
Solche Teams können auch durch eine Heterarchie strukturiert sein.


Da missverstehst du mich. Ich spreche davon, dass es in unterschiedlichen Gesellschaften auch unterschiedliche Hierarchien mit jeweils anderen inhaltlichen Ansätzen gibt. Hierarchien - im einfachsten Sinne auch Rangordnungen sowie Über- und Unterordnungsverhältnisse - kann es auch in meiner Gesellschaft geben. Diese dienen aber dem Zweck der freien Entfaltung aller Individuen. Wozu auch gehört, dass es eine Wechselbeziehung zwischen Individuum und Gemeinschaft (zum Beispiel Kollektiv/Team/Gruppe) gibt. Das kann ein sehr schöpferischer und befreiender Vorgang sein. Der Schwerpunkt meiner Äußerung lag aber nicht auf deinem Lieblingsstichwort "Hierarchie", sondern auf dem Punkt, dass sich Individuum und Gemeinschaft (zum Beispiel Team/Kollektiv/Gruppe) in meiner Gesellschaftsvorstellung nicht gegenseitig ausschließen, sondern sie sich wechselseitig bedingen. Letzteres ist der springende Punkt.
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Rote_Galaxie
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Rote_Galaxie » Mi 15. Mär 2017, 22:43

Dark Angel hat geschrieben:(15 Mar 2017, 22:12)

Echt jetzt - ich zitiere und verlinke Analysen eines Wirtshaftsinstitus und benutze Wirtschaftsmagazine als Quelle und du kommst mit einem Spiegelartikel, der in die Selbstbeweihräucherung der chinesischen Parteiführung mit einstimmt.
Aber natürlich - so kann man sich eine Krise, das Versagen von Wirtschaftsstrategien auch schön reden.
Wirtschaftswachstum ist nicht alles, da gibt es Bereiche, um die sich die chinesische Führung so gar nicht kümmert - die da wären Nachhaltige Wirtschaftsweise, Umweltschutz etc pp. China hat z.B. den höchsten CO2-Ausstoß weltweit, ist der weltweit größte Produzent von Schwefelwasserstoffen und Stickoxiden, die in die Atmosphäre gelangen. Und dieser Dreck bleibt nicht in China, der wird mit dem Jetstream um die ganze Welt verteilt.
Das Wirtschaftswachstum führt zur Aridisierung und Verkarstung des Landes, weil insbesondere die hohen Wasserentnahmen aus dem Yangtse für Bewässerungen und für die Industrie. Die Fläche der Binnenseen ist bereits um 13% geschrumpft, die Urbanisierung - insbesondere Ostchinas führt zum Verlust von 300.000 km² fruchtbaren Nutzlandes. Und auf Satellitenaufnahmen verschwindet China unter einer Glocke aus giftigen Aerosolen.
Das ist die Kehrseite, deines hochgepriesenen chinesischen Wirtschaftsmodells.


Ich kenne die Schriften von Marx und Engels - vielleicht besser als du.
Und eines weiß ich mit Sicherheit - Marx war alles mögliche, aber eins war er nicht - er war kein Humanist, er war vor allem ein Ideologe! Im Humanismus hat das Individuum Vorrang vor dem Kollektiv, bei Marx war es genau anders herum.
Das "Kommunistische Manifest" hat mit Humanismus so viel zu tun, wie Micky Maus mit dem Christentum - nämlich gar nichts.


Tja - Wikipedia ist eben keine gute Quelle - auch nicht in diesem Fall.


Aber sicher doch. Etwa 3,5 bis 4 Mrd Jahre lang beherrschte anaerobes Leben/anerobe Lebewesen (Einzeller) die Erde und diese produzierten Sauerstoff und dieser Sauerstoff ist für anerobes Leben das blanke Gift, eine sauerstoffhaltige Atmosphäre stellt für anerobes Leben lebensfeindliche Bedingungen dar.


Falsch! Lebenwesen passen sich an ökologische Nischen/an Umweltbedingungen an, um zu überleben bzw sie überleben überhaupt nur unter, für sie, günstigen Bedingungen. Sind sie nicht fähig, sich anzupassen, sterben sie aus. Nennt sich Evolution!
Und dass sich nicht jedes Lebewesen im Gleichgewicht mit seiner Umwelt befindet zeigen die Sauerstoff produzierenden aneroben Lebewesen.
Mehr noch Lebewesen (und zwar alle) erzeugen negative Rückkopplungsschleifen


Ach meine Argumente sind für die Katz? Na dann empfehle ich dir, dich mal ein wenig mit der Entstehung des Lebens auf Erde zu beschäftigen.
Für den Anfang mögen die Internetseiten von Martin Neukamm reichen oder diese und diese sowie diese und diese.
Daher stammen u.a. die Argumente, die deiner Meinung nach, für die Katz sind.
Wissenschaftliche Hypothesen und Theorien (und die Gaiahypothese erhebt ja Anspruch darauf eine wissenschaftliche Hypothese zu sein) werden nicht bewiesen, sie werden widerlegt.


Fakt ist, dass ich das Modell sehr wohl verstanden habe, dass ich nicht lüge - ganz im Gegenteil ich stehe dieser Hypothese - wie jeder anderen auch, die Anspruch auf Wissenschaftlichekeit erhebt - neutral gegenüber und tue das, was jeder Wissenschaftler tut, ich versuche die Hypothese zu widerlegen und dazu konsultiere ich die entsprechenden Fachpublikationen. Es gibt einige wenige, die sich allerdings seeehr kritisch mit dieser Hypothese auseinander setzen, im allgemeinen wird sie jedoch von Naturwissenschaftlern als unwissenschaftliche ignoriert.


Ich verwechsle gar nicht und wenn du keine Ahnung von wissenschaftlicher Arbeit und wissenschaftlicher Methodik hast - einfach Finger von der Tastatur lassen. Du erzählst Dummsinn - das Erstellen wissenschaftlicher Theorien hat mit "Erfahrungen" überhaupt nichts zu tun - aber sowas von


Es gibt keine Strukturwissenschaften und schon gar keine "Erfahrungswissenschaften" - es gibt Geisteswissenschaften und es gibt Naturwissenschaften. Letzere arbeiten empirisch und kommen ohne Mathematik gar nicht aus, sogar die meisten Geistewissenschaften bedienen sich der Mathematik.


Auweia gibst du einen Nonsens von dir, da kraulen sich einem ja die Fußnägel nach oben. Natürlich gibt es verschiedene wissenschaftliche Methoden, habe ich nie bestritten - experimentieren ist eine wissenschaftliche Methode, sie wird z.B. zur Überprüfung wissenschaftlicher Theorien benutzt. Wissenschaftliche Erkenntnisse werden induktiv UND deduktiv gewonnen.


Nur weil Menschen in sozialen Gruppen, zum gegenseitigen Vorteil und Nutzen zusammen leben, leben sie noch lange nicht in Symbiose.
Auch dann nicht wenn irgendwelche Psychoanalytiker den Begriff irgendwann in den Vierzigern - wahrscheinlich in völliger Unkenntnis seiner Definition - für sich entdeckt haben und für zwischenmenschliche Beziehungen verwenden.


Doch - genau das ist es - ein Argument gegen deine Aussage. Das würde nämlich bedeuten, alle Tiere die Brutpflege betreiben leben in Symbiose mit ihrem Nachwuchs und das ist absoluter Dummsinn!
Und warum sollte ich die Ergüsse irgendeines ideologischen Dummschwätzers lesen?


Ja und? Nur weil der Begriff "Extremismus" in den Politikwissenschaften verwendet wird, macht ihn das noch lange nicht zu einem wissenschaftlichen Begriff.


Lerne lesen! Ich habe nirgnds behauptet, dass Kinder nicht auf andere Menschen angewiesen wären! :mad:
Ich habe gschrieben: "... Babies sind auch ohne Mutter überlebensfähig, sie benötigen lediglich eine Bezugsperson"
Und was ist eine Bezugsperson? Vielleicht kommste da ja von alleine drauf oder mussich dor das auch noch erklären?


Echt jetzt - ich zitiere und verlinke Analysen eines Wirtshaftsinstitus und benutze Wirtschaftsmagazine als Quelle und du kommst mit einem Spiegelartikel, der in die Selbstbeweihräucherung der chinesischen Parteiführung mit einstimmt.
Aber natürlich - so kann man sich eine Krise, das Versagen von Wirtschaftsstrategien auch schön reden.
Wirtschaftswachstum ist nicht alles, da gibt es Bereiche, um die sich die chinesische Führung so gar nicht kümmert - die da wären Nachhaltige Wirtschaftsweise, Umweltschutz etc pp. China hat z.B. den höchsten CO2-Ausstoß weltweit, ist der weltweit größte Produzent von Schwefelwasserstoffen und Stickoxiden, die in die Atmosphäre gelangen. Und dieser Dreck bleibt nicht in China, der wird mit dem Jetstream um die ganze Welt verteilt.
Das Wirtschaftswachstum führt zur Aridisierung und Verkarstung des Landes, weil insbesondere die hohen Wasserentnahmen aus dem Yangtse für Bewässerungen und für die Industrie. Die Fläche der Binnenseen ist bereits um 13% geschrumpft, die Urbanisierung - insbesondere Ostchinas führt zum Verlust von 300.000 km² fruchtbaren Nutzlandes. Und auf Satellitenaufnahmen verschwindet China unter einer Glocke aus giftigen Aerosolen.
Das ist die Kehrseite, deines hochgepriesenen chinesischen Wirtschaftsmodells.


Ich kann mich nur wiederholen. Dieses Modell ist nicht perfekt weil es von Menschen gemacht wurde. Man kann sich dem Ideal nur annähern. Aber es ist doch beachtlich dass trotz aller Probleme
die Ziele der Jahrespläne erreicht wurden mit dem hohen Wachstum und nichts anderes habe ich ausgesagt.

Ich kenne die Schriften von Marx und Engels - vielleicht besser als du.
Und eines weiß ich mit Sicherheit - Marx war alles mögliche, aber eins war er nicht - er war kein Humanist, er war vor allem ein Ideologe! Im Humanismus hat das Individuum Vorrang vor dem Kollektiv, bei Marx war es genau anders herum.
Das "Kommunistische Manifest" hat mit Humanismus so viel zu tun, wie Micky Maus mit dem Christentum - nämlich gar nichts.


Das ist völliger Quatsch. Wie ich schon belegt habe mit Textstellen aus der Deutschen Ideologie und des kommunistischen Manifestes ging es Marx um die Befreiung des Individuums und der Klasse des Proletariats.
Er widmete sein Leben einer idealen Analyse des Kapitalismus und forderte stehts Freiheit für Kollektiv und Individuum. Wenn du das nicht akzeptierst kann man dich nicht ernst nehmen weil dies eine historische Tatsache ist.

Tja - Wikipedia ist eben keine gute Quelle - auch nicht in diesem Fall.


Meines Wissens schreiben immer mehr Wissenschaftler an Wikipedia mit. Sie verbessert sich permanent weiter und wird aktueller.

Aber sicher doch. Etwa 3,5 bis 4 Mrd Jahre lang beherrschte anaerobes Leben/anerobe Lebewesen (Einzeller) die Erde und diese produzierten Sauerstoff und dieser Sauerstoff ist für anerobes Leben das blanke Gift, eine sauerstoffhaltige Atmosphäre stellt für anerobes Leben lebensfeindliche Bedingungen dar.


Die Natur hat sich weiterentwickelt. Wir sollten über das hier und jetzt nachdenken. Aktuelle Probleme sind wichtiger als Theorien über das Leben vor 4 Mrd Jahren.

Falsch! Lebenwesen passen sich an ökologische Nischen/an Umweltbedingungen an, um zu überleben bzw sie überleben überhaupt nur unter, für sie, günstigen Bedingungen. Sind sie nicht fähig, sich anzupassen, sterben sie aus. Nennt sich Evolution!
Und dass sich nicht jedes Lebewesen im Gleichgewicht mit seiner Umwelt befindet zeigen die Sauerstoff produzierenden aneroben Lebewesen.
Mehr noch Lebewesen (und zwar alle) erzeugen negative Rückkopplungsschleifen


Das ist jetzt wieder deine schwarz-weiß Denkweise. Mich wundert vor allem dass du so denkst obwohl du dich selbst "Dark Angel" nennst. Engel sind nämlich niemals "dunkel". :D

Ach meine Argumente sind für die Katz? Na dann empfehle ich dir, dich mal ein wenig mit der Entstehung des Lebens auf Erde zu beschäftigen.
Für den Anfang mögen die Internetseiten von Martin Neukamm reichen oder diese und diese sowie diese und diese.
Daher stammen u.a. die Argumente, die deiner Meinung nach, für die Katz sind.
Wissenschaftliche Hypothesen und Theorien (und die Gaiahypothese erhebt ja Anspruch darauf eine wissenschaftliche Hypothese zu sein) werden nicht bewiesen, sie werden widerlegt.


Aha und was willst du jetzt überhaupt aussagen?


Fakt ist, dass ich das Modell sehr wohl verstanden habe, dass ich nicht lüge - ganz im Gegenteil ich stehe dieser Hypothese - wie jeder anderen auch, die Anspruch auf Wissenschaftlichekeit erhebt - neutral gegenüber und tue das, was jeder Wissenschaftler tut, ich versuche die Hypothese zu widerlegen und dazu konsultiere ich die entsprechenden Fachpublikationen. Es gibt einige wenige, die sich allerdings seeehr kritisch mit dieser Hypothese auseinander setzen, im allgemeinen wird sie jedoch von Naturwissenschaftlern als unwissenschaftliche ignoriert.


Neutral? Soweit ich mich erinnere hast du diese Hypothese als Esoterische Spinnerei bezeichnet. Und nenne mir mal ein paar Naturwissenschaftler und zwar Autoritäten, die diese Hypothese kritisch analysieren und ablehnen.

Ich verwechsle gar nicht und wenn du keine Ahnung von wissenschaftlicher Arbeit und wissenschaftlicher Methodik hast - einfach Finger von der Tastatur lassen. Du erzählst Dummsinn - das Erstellen wissenschaftlicher Theorien hat mit "Erfahrungen" überhaupt nichts zu tun - aber sowas von


Und wenn du dich auf den Kopf stellst. Natur- und Sozialwissenschaften sind Erfahrungswissenschaften, so wurden die definiert.
Wie willst du denn zu einer Annahme kommen wenn du vorher kein Wissen angesammelt hast? Und dieses Wissen entsteht durch Erfahrungen. :)

Es gibt keine Strukturwissenschaften und schon gar keine "Erfahrungswissenschaften" - es gibt Geisteswissenschaften und es gibt Naturwissenschaften. Letzere arbeiten empirisch und kommen ohne Mathematik gar nicht aus, sogar die meisten Geistewissenschaften bedienen sich der Mathematik.


Es gibt Strukturwissenschaften siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Strukturwissenschaft
Und es gibt Erfahrungswissenschaften siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Empirie#E ... enschaften

Wenn du keine Ahnung hast musst du mir nicht unterstellen ich würde "Dummsinn" erzählen.


Auweia gibst du einen Nonsens von dir, da kraulen sich einem ja die Fußnägel nach oben. Natürlich gibt es verschiedene wissenschaftliche Methoden, habe ich nie bestritten - experimentieren ist eine wissenschaftliche Methode, sie wird z.B. zur Überprüfung wissenschaftlicher Theorien benutzt. Wissenschaftliche Erkenntnisse werden induktiv UND deduktiv gewonnen.


Aha auf der einen Seite erzähle ich "Nonsens" von mir auf der anderen Seite wiederholst du was ich aussgesagt habe. :?

Nur weil Menschen in sozialen Gruppen, zum gegenseitigen Vorteil und Nutzen zusammen leben, leben sie noch lange nicht in Symbiose.
Auch dann nicht wenn irgendwelche Psychoanalytiker den Begriff irgendwann in den Vierzigern - wahrscheinlich in völliger Unkenntnis seiner Definition - für sich entdeckt haben und für zwischenmenschliche Beziehungen verwenden.


Es gibt auch in der "Symbiose" verschiedene Abstufungen z. B die Allianz oder andere Formen der Kooperation. Darf ich fragen wie alt du bist?
Schwarz-weiß Denken ist eigentlich etwas das man mit der Pubertät abstreift.

Doch - genau das ist es - ein Argument gegen deine Aussage. Das würde nämlich bedeuten, alle Tiere die Brutpflege betreiben leben in Symbiose mit ihrem Nachwuchs und das ist absoluter Dummsinn!
Und warum sollte ich die Ergüsse irgendeines ideologischen Dummschwätzers lesen?


s. o und wenn du dich nicht bilden willst entfällst du schonmal der Kategorie Wissenschaftler, die bilden sich nämlich weiter.

Ja und? Nur weil der Begriff "Extremismus" in den Politikwissenschaften verwendet wird, macht ihn das noch lange nicht zu einem wissenschaftlichen Begriff.


Also jetzt wird es völlig absurd. Gerade du haust doch darauf rum den Begriff "Symbiose" weil er in der Biologie verwendet wird als wissenschaftlichen Begriff darzustellen.
Aber wenn es dir nicht in den Kram passt änderst du deine eigenen Bedingungen. Und sowas will mir was von Wissenschaft erzählen. :?

Lerne lesen! Ich habe nirgnds behauptet, dass Kinder nicht auf andere Menschen angewiesen wären! :mad:
Ich habe gschrieben: "... Babies sind auch ohne Mutter überlebensfähig, sie benötigen lediglich eine Bezugsperson"
Und was ist eine Bezugsperson? Vielleicht kommste da ja von alleine drauf oder mussich dor das auch noch erklären?


Das ist ein Widerspruch.
Und wer kontrolliert die Kontrolle?
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon ThorsHamar » Mi 15. Mär 2017, 23:28

Rote_Galaxie hat geschrieben:(15 Mar 2017, 21:41)

Hast du gerade wirklich positiv über Kommunisten gesprochen? :?
Erschreckend. :cool:


Nicht wahr? :cool:
Ich finde es nicht in Ordnung, wenn Verbrecher, Mörder und machtgeile Narzissten auf einmal keine Kommunisten mehr sein sollen, nur weil diese an die natürlichen Grenzen ihrer religiösen Grundlagen gestossen sind und sich also als Kommunistenführer völlig normal verhalten haben ....
"Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst."
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Dark Angel » Do 16. Mär 2017, 09:05

Selina hat geschrieben:(15 Mar 2017, 22:41)

Da missverstehst du mich. Ich spreche davon, dass es in unterschiedlichen Gesellschaften auch unterschiedliche Hierarchien mit jeweils anderen inhaltlichen Ansätzen gibt. Hierarchien - im einfachsten Sinne auch Rangordnungen sowie Über- und Unterordnungsverhältnisse - kann es auch in meiner Gesellschaft geben. Diese dienen aber dem Zweck der freien Entfaltung aller Individuen. Wozu auch gehört, dass es eine Wechselbeziehung zwischen Individuum und Gemeinschaft (zum Beispiel Kollektiv/Team/Gruppe) gibt. Das kann ein sehr schöpferischer und befreiender Vorgang sein. Der Schwerpunkt meiner Äußerung lag aber nicht auf deinem Lieblingsstichwort "Hierarchie", sondern auf dem Punkt, dass sich Individuum und Gemeinschaft (zum Beispiel Team/Kollektiv/Gruppe) in meiner Gesellschaftsvorstellung nicht gegenseitig ausschließen, sondern sie sich wechselseitig bedingen. Letzteres ist der springende Punkt.

Dann reden wir die ganze Zeit, was Hierarchien betrifft, aneinander vorbei. Ich meine mit Hierarchie die einzelnen Verwaltungsebenen mit ihren verschiedenen Dezernaten. Darum spreche ich auch immer von Komplexität der Gesellschaft und Wirtschaft. Mit fortschreitender Spezialisierung, Ausweitung des Dienstleistungssektors etc pp werden auch Organisations- und Verwaltungsaufwand höher, muss entsprechend auch auf mehrere Ebenen verteilt werden. Wobei der Informationsfluss und die Informationsverarbeitung auf der untersten Ebene am höchsten ist und mit jeder höheren Ebene abnimmt.
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon schokoschendrezki » Do 16. Mär 2017, 09:36

Dark Angel hat geschrieben:(16 Mar 2017, 09:05)

Dann reden wir die ganze Zeit, was Hierarchien betrifft, aneinander vorbei. Ich meine mit Hierarchie die einzelnen Verwaltungsebenen mit ihren verschiedenen Dezernaten. Darum spreche ich auch immer von Komplexität der Gesellschaft und Wirtschaft. Mit fortschreitender Spezialisierung, Ausweitung des Dienstleistungssektors etc pp werden auch Organisations- und Verwaltungsaufwand höher, muss entsprechend auch auf mehrere Ebenen verteilt werden. Wobei der Informationsfluss und die Informationsverarbeitung auf der untersten Ebene am höchsten ist und mit jeder höheren Ebene abnimmt.

Das gilt aber auch nur dann, wenn die beschriebene Art der technologischen und ökonomischen Entwicklung alternativlos ist. Für einen der prominentesten Antikapitalisten, dem 2006 verstorbenen Murray Bookchin, war genau das der entscheidende Punkt.
Für ihn hieß ökologisch zu denken, den Zusammenhang aufzuzeigen zwischen der falschen Idee, die Natur beherrschen zu können und der realen Herrschaft des Menschen über den Menschen. Ökologisch zu handeln hieß, in einer rationalen Gesellschaft Hierarchie und Herrschaft unter den Menschen ebenso abzubauen wie den Wahn, die Natur beherrschen zu können. Für ökologischen Spiritualismus, elitären Misanthropismus und das Lauschen darauf, was uns die Bäume sagen, blieb da ebenso wenig Platz wie für das systemkonforme Herumdoktern an den Symptomen.

Und er war damit mit Ökoromantikern ebenso auf Konfrontation wie mit orthodoxen Marxisten:
Die ganze alte Scheiße der Dreißiger Jahre kocht wieder hoch, der Mist von der ‚Klassenlinie’, den „Kadern”, der ‚Avantgardepartei’, und der ‚proletarischen Diktatur’

Ohne jetzt im einzelnen auf seine libertär-sozialistischen und öko-anarchistischen Thesen einzugehen ... sie sind nur ein Beispiel dafür, dass die technologische und gesellschaftliche Entwicklung eben nicht alternativlos ist. Gerade die Lehre von einer gesetzmäßig ablaufenden gesellschaftlichen Entwicklung, die man wissenschaftlich analysieren und prognostizieren könne, ist urmarxistisch wie nur irgendwas.
"Ich kann keine Nation lieben, ich kann keinen Staat lieben, ich kann nur meine Freunde lieben." Hannah Arendt
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Orwellhatterecht » Do 16. Mär 2017, 09:41

ThorsHamar hat geschrieben:(15 Mar 2017, 21:36)

Na, Du bist ja lustig ..... :p ....schreibst, völlig zu Recht, dass es in diesem Strang um Kommunismus geht, bringst aber selber Adam Smith und mahnst mich an, schön mit beiden Augen nach vorne zu schauen, möchtest aber die menschenverachtende Praxis der Kommunisten aussen vor lassen ....
Und Kommunisten, welche ihr Leben Marx und Engels gewidmet haben, in Gefänginissen und KZs sassen, sind nun auf einmal "gewissenlose Machthaber ...." :cool:
Das hat was!



Was hätten Marx und Engels wohl zu Wandlitz gesagt, was zu Lenin, Trotzki und Stalin? Was würde andererseits wohl Adam Smith zu dem heute alles unter sich begrabenden Finanz Kapitalismus sagen?! Wenn wir schon von Menschenverachtung sprechen, es ist beispielsweise ebenso Menschen verachtend, durch Mietwucher Metropolen von Normalbürgern zu "befreien", weil diese sich die immer horrender werdenden Mieten dort nicht mehr leisten können.
Politiker sind wie Tauben, sind sie unten, dann fressen sie einem aus der Hand, sind sie dagegen oben, dann sch...en sie einem auf den Kopf.
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Orwellhatterecht » Do 16. Mär 2017, 09:44

Dark Angel hat geschrieben:(16 Mar 2017, 09:05)

Dann reden wir die ganze Zeit, was Hierarchien betrifft, aneinander vorbei. Ich meine mit Hierarchie die einzelnen Verwaltungsebenen mit ihren verschiedenen Dezernaten. Darum spreche ich auch immer von Komplexität der Gesellschaft und Wirtschaft. Mit fortschreitender Spezialisierung, Ausweitung des Dienstleistungssektors etc pp werden auch Organisations- und Verwaltungsaufwand höher, muss entsprechend auch auf mehrere Ebenen verteilt werden. Wobei der Informationsfluss und die Informationsverarbeitung auf der untersten Ebene am höchsten ist und mit jeder höheren Ebene abnimmt.



Du meinst damit, Lean Management war gestern?
Politiker sind wie Tauben, sind sie unten, dann fressen sie einem aus der Hand, sind sie dagegen oben, dann sch...en sie einem auf den Kopf.
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Selina » Do 16. Mär 2017, 09:48

Dark Angel hat geschrieben:(16 Mar 2017, 09:05)

Dann reden wir die ganze Zeit, was Hierarchien betrifft, aneinander vorbei. Ich meine mit Hierarchie die einzelnen Verwaltungsebenen mit ihren verschiedenen Dezernaten. Darum spreche ich auch immer von Komplexität der Gesellschaft und Wirtschaft. Mit fortschreitender Spezialisierung, Ausweitung des Dienstleistungssektors etc pp werden auch Organisations- und Verwaltungsaufwand höher, muss entsprechend auch auf mehrere Ebenen verteilt werden. Wobei der Informationsfluss und die Informationsverarbeitung auf der untersten Ebene am höchsten ist und mit jeder höheren Ebene abnimmt.


Nö, in diesem Punkt reden wir gar nicht so auffallend aneinander vorbei. Weil meine Definition für Hierarchien als Rangordnungen sowie Über- und Unterordnungsverhältnisse als allgemeine Beschreibung über allem anderen steht, was Hierarchien außerdem noch ausmacht. Deine verschiedenen Verwaltungsebenen sind genauso Rangordnungen und Über- und Unterordnungsverhältnisse wie zum Beispiel die Leitungspyramiden und Mitarbeiter-Strukturen in Unternehmen. Daher sprach ich ja auch immer von einer Vielfalt von Hierarchien, die je nach Sinn und Zweck einer Gesellschaft, eines Wirtschaftssystems auch inhaltlich unterschiedlich geprägt sein können.
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Dark Angel » Do 16. Mär 2017, 12:08

Rote_Galaxie hat geschrieben:(15 Mar 2017, 22:43)

Ich kann mich nur wiederholen. Dieses Modell ist nicht perfekt weil es von Menschen gemacht wurde. Man kann sich dem Ideal nur annähern. Aber es ist doch beachtlich dass trotz aller Probleme
die Ziele der Jahrespläne erreicht wurden mit dem hohen Wachstum und nichts anderes habe ich ausgesagt.

Dass Planziele erreicht werden und hohes Wachstum zu verzeichnen ist, bedeutet noch lange nicht, dass das Wirtschaftssystem auch funktioniert.
Wenn mittels (massiver) staatlicher Eingriffe in Teilbereiche - im Falle Chinas die Finanzwirtschaft - ein System künstlich vor dem Zusammenbruch bewahrt wird, wenn ganze Bereiche unberücksichtigt bleiben, dann ist das eher ein Zeichen dafür, dass an dem System etwas gewaltig schief läuft.
Man kann allerdings auch die rosarote Brille aufsetzen und sich auf das Wachstum der Wirtschaft konzentrieren, alles andere ausblenden und dann behaupten -"alles super".

Rote_Galaxie hat geschrieben:(15 Mar 2017, 22:43)]Das ist völliger Quatsch. Wie ich schon belegt habe mit Textstellen aus der Deutschen Ideologie und des kommunistischen Manifestes ging es Marx um die Befreiung des Individuums und der Klasse des Proletariats.
Er widmete sein Leben einer idealen Analyse des Kapitalismus und forderte stehts Freiheit für Kollektiv und Individuum. Wenn du das nicht akzeptierst kann man dich nicht ernst nehmen weil dies eine historische Tatsache ist.

EBEN - es handelt sich um Ideologie und Ideologie hat nichts mit Wissenschaft zu tun, sondern mit politischer Weltanschauung, deren Lehren einen Anspruch auf Wahrheit erheben, quasi Dogmen sind. Und in diesem Punkt unterscheidet sich Ideologie nicht von Religion.

Rote_Galaxie hat geschrieben:(15 Mar 2017, 22:43)
Meines Wissens schreiben immer mehr Wissenschaftler an Wikipedia mit. Sie verbessert sich permanent weiter und wird aktueller.

Nö - da schreiben Wissenschaftler nicht mit. Dass dem nicht so ist, geht schon aus dem Quellennachweis hervor.

Rote_Galaxie hat geschrieben:(15 Mar 2017, 22:43)Die Natur hat sich weiterentwickelt. Wir sollten über das hier und jetzt nachdenken. Aktuelle Probleme sind wichtiger als Theorien über das Leben vor 4 Mrd Jahren.

Natur hat sich nicht weiter entwickelt. Natur ist ein Sammelbegriff für alles, was nicht vom Menschen geschaffen und/oder beeinflusst wurde.
Sammelbegriffe können sich nicht weiter entwickeln. Weiter entwickeln i.S. v. Evolution können sich nur lebende Systeme ==> das Leben auf der Erde hat sich weiter entwickelt und dies hat zu Rücckkopplungen geführt bzw führt zu Rückkopplungen.
"Unbelebte" Natur entwickelt sich nicht weiter, sie verändert sich und diese Veränderung wird mittels physikalischer Gesetze beschrieben.

Rote_Galaxie hat geschrieben:(15 Mar 2017, 22:43)
Das ist jetzt wieder deine schwarz-weiß Denkweise. Mich wundert vor allem dass du so denkst obwohl du dich selbst "Dark Angel" nennst. Engel sind nämlich niemals "dunkel". :D

Aha - alles, wovon du keine Ahnung hast, ist bei dir "schwar-weiß-Denken". Hast du meine Links gelesen? Da wird sehr vieles ausführlich erklärt

Rote_Galaxie hat geschrieben:(15 Mar 2017, 22:43)
Aha und was willst du jetzt überhaupt aussagen?

Steht doch da, was ich aussagen will.

Rote_Galaxie hat geschrieben:(15 Mar 2017, 22:43)
Neutral? Soweit ich mich erinnere hast du diese Hypothese als Esoterische Spinnerei bezeichnet. Und nenne mir mal ein paar Naturwissenschaftler und zwar Autoritäten, die diese Hypothese kritisch analysieren und ablehnen.

Weil sie es ist. Die Erde als "Superorganismus", als "Lebewesen" zu bezeichnen und/oder zu verstehen IST Esoterik!
Wissenschaftler, die die Gaia-Hypothese kritisieren bzw falsifizieren müssen keine "Autoritäten" sein, sie müssen nur über das entsprechende Fachwissen verfügen.
"Autoritäten" sind Lovelock und Margulis auch nicht, nur weil sie eine seltsame Hypothese entwickelt haben.
Die Gaiahypothese wird von Wissenschaftlern ignoriert und das sagt mehr über deren (wissenschaftliche) Qualität aus, als jede Kritik und sei es die eines, noch so namhaften, Wissenschaftlers.
Aber wenn du's unbedingt wissen willst - einer der (wenigen) Wissenschaftler, die die Gaiahypothese überhaupt zu Kenntnis nehmen und kritisieren, ist Richard Dawkins und hier findest du eine gut fundierte Kritik. Der Autor ist em. Prof. für Ökologie und war jahrelang in der Forschung tätig.

Rote_Galaxie hat geschrieben:(15 Mar 2017, 22:43)Und wenn du dich auf den Kopf stellst. Natur- und Sozialwissenschaften sind Erfahrungswissenschaften, so wurden die definiert.
Wie willst du denn zu einer Annahme kommen wenn du vorher kein Wissen angesammelt hast? Und dieses Wissen entsteht durch Erfahrungen. :)
Es gibt Strukturwissenschaften siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Strukturwissenschaft
Und es gibt Erfahrungswissenschaften siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Empirie#E ... enschaften

Wenn du keine Ahnung hast musst du mir nicht unterstellen ich würde "Dummsinn" erzählen.

Die Begriffe Strukturwissenschaft und Erfahrungswissenschaft sind nicht allgemein gebräuchlich, sondern die Begriffe Formalwissenschaften und empirische Wissenschaften, weil bei Letzteren eben nicht Erfahrungen im Mittelpunkt stehen, sondern Beobachtungsmethoden der Realität.

Rote_Galaxie hat geschrieben:(15 Mar 2017, 22:43)]
s. o und wenn du dich nicht bilden willst entfällst du schonmal der Kategorie Wissenschaftler, die bilden sich nämlich weiter.

Richtig, das tun sie und zwar vorrangig in ihrem Fachgebiet!

Rote_Galaxie hat geschrieben:(15 Mar 2017, 22:43)]Also jetzt wird es völlig absurd. Gerade du haust doch darauf rum den Begriff "Symbiose" weil er in der Biologie verwendet wird als wissenschaftlichen Begriff darzustellen.
Aber wenn es dir nicht in den Kram passt änderst du deine eigenen Bedingungen. Und sowas will mir was von Wissenschaft erzählen. :?

Im Gegensatz zu Extremismus ist der Begriff Symbiose klar definiert.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Occham » Do 16. Mär 2017, 13:21

Dark Angel hat geschrieben:(15 Mar 2017, 22:23)

Dann hast völligen Dummsinn produziert.
Bedürfnis = subjektiv empfundener Zustand eines Mangels. Solch ein Zustand eines Mangels ist nicht ausschließlich materieller Natur, es gibt auch immaterielle Bedürfnissen Ein subjektiv empfundener Zustand eines Mangels (Bedürfnis) kann auch sein, anderen Menschen helfen zu wollen, befriedigt wird dieses Bedürfnis, indem man anderen Menschen hilft.

Sein Bedürfnis sich stetig nach eigener Fasson selbst verbessern zu wollen, kann in einer Massengesellschaft aber nicht jeder hinterherkommen, deswegen wird es ja auch abgstritten :D . Da gibt dann Verlierer und Gewinner. Wem will man dafür Vorwürfe machen? Die Gewinner die wie jeder andere sich selbst versuchen zu verbessern? Oder die Verlierer denen die Gewinner ein Strich durch die Rechnung gemacht haben? Der Punkt ist ja noch, das die Verlierer einen asozialen Wettkampf einleiten, an dem dann alle teilhaben, aber wem will man dafür Vorwürfe machen? Die Verlierer wollen sich ja wie jeder andere selbst verbessern können und die Gewinner wollen ihre Gewinnerposition weiterhin behalten. Da kann man niemanden die Schuld dafür in die Schuhe schieben, sonst implodieren wir irgendwann, man muss einfach dem Wesen einer Massenanhäufung in die Augen schauen können und genau das verlange ich! Dieser Wahrheit ins Gesicht zu schauen! Sonst haben wir die nächsten Jahre wie in den USA eine Schwulenmafia, für die man für den „Anschub“ seiner Karriere seinen Arsch hinstrecken muss. Fortschritt pur! Es lässt sich natürlich darüber diskutieren, wie viel Individuum und wieviel Gesellschaft es sein muss, unterm Strich ist beides ausschlaggebend!
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Rote_Galaxie » Do 16. Mär 2017, 17:22

Dark Angel hat geschrieben:(16 Mar 2017, 12:08)

Dass Planziele erreicht werden und hohes Wachstum zu verzeichnen ist, bedeutet noch lange nicht, dass das Wirtschaftssystem auch funktioniert.
Wenn mittels (massiver) staatlicher Eingriffe in Teilbereiche - im Falle Chinas die Finanzwirtschaft - ein System künstlich vor dem Zusammenbruch bewahrt wird, wenn ganze Bereiche unberücksichtigt bleiben, dann ist das eher ein Zeichen dafür, dass an dem System etwas gewaltig schief läuft.
Man kann allerdings auch die rosarote Brille aufsetzen und sich auf das Wachstum der Wirtschaft konzentrieren, alles andere ausblenden und dann behaupten -"alles super".


EBEN - es handelt sich um Ideologie und Ideologie hat nichts mit Wissenschaft zu tun, sondern mit politischer Weltanschauung, deren Lehren einen Anspruch auf Wahrheit erheben, quasi Dogmen sind. Und in diesem Punkt unterscheidet sich Ideologie nicht von Religion.


Nö - da schreiben Wissenschaftler nicht mit. Dass dem nicht so ist, geht schon aus dem Quellennachweis hervor.


Natur hat sich nicht weiter entwickelt. Natur ist ein Sammelbegriff für alles, was nicht vom Menschen geschaffen und/oder beeinflusst wurde.
Sammelbegriffe können sich nicht weiter entwickeln. Weiter entwickeln i.S. v. Evolution können sich nur lebende Systeme ==> das Leben auf der Erde hat sich weiter entwickelt und dies hat zu Rücckkopplungen geführt bzw führt zu Rückkopplungen.
"Unbelebte" Natur entwickelt sich nicht weiter, sie verändert sich und diese Veränderung wird mittels physikalischer Gesetze beschrieben.


Aha - alles, wovon du keine Ahnung hast, ist bei dir "schwar-weiß-Denken". Hast du meine Links gelesen? Da wird sehr vieles ausführlich erklärt


Steht doch da, was ich aussagen will.


Weil sie es ist. Die Erde als "Superorganismus", als "Lebewesen" zu bezeichnen und/oder zu verstehen IST Esoterik!
Wissenschaftler, die die Gaia-Hypothese kritisieren bzw falsifizieren müssen keine "Autoritäten" sein, sie müssen nur über das entsprechende Fachwissen verfügen.
"Autoritäten" sind Lovelock und Margulis auch nicht, nur weil sie eine seltsame Hypothese entwickelt haben.
Die Gaiahypothese wird von Wissenschaftlern ignoriert und das sagt mehr über deren (wissenschaftliche) Qualität aus, als jede Kritik und sei es die eines, noch so namhaften, Wissenschaftlers.
Aber wenn du's unbedingt wissen willst - einer der (wenigen) Wissenschaftler, die die Gaiahypothese überhaupt zu Kenntnis nehmen und kritisieren, ist Richard Dawkins und hier findest du eine gut fundierte Kritik. Der Autor ist em. Prof. für Ökologie und war jahrelang in der Forschung tätig.


Die Begriffe Strukturwissenschaft und Erfahrungswissenschaft sind nicht allgemein gebräuchlich, sondern die Begriffe Formalwissenschaften und empirische Wissenschaften, weil bei Letzteren eben nicht Erfahrungen im Mittelpunkt stehen, sondern Beobachtungsmethoden der Realität.


Richtig, das tun sie und zwar vorrangig in ihrem Fachgebiet!


Im Gegensatz zu Extremismus ist der Begriff Symbiose klar definiert.


Dass Planziele erreicht werden und hohes Wachstum zu verzeichnen ist, bedeutet noch lange nicht, dass das Wirtschaftssystem auch funktioniert.
Wenn mittels (massiver) staatlicher Eingriffe in Teilbereiche - im Falle Chinas die Finanzwirtschaft - ein System künstlich vor dem Zusammenbruch bewahrt wird, wenn ganze Bereiche unberücksichtigt bleiben, dann ist das eher ein Zeichen dafür, dass an dem System etwas gewaltig schief läuft.
Man kann allerdings auch die rosarote Brille aufsetzen und sich auf das Wachstum der Wirtschaft konzentrieren, alles andere ausblenden und dann behaupten -"alles super".


Wenn Wachstum erzielt wird funktioniet etwas, möglich dass es nicht vollständig funktioniert aber mehr als genug. Wie gesagt eben immer deine Schwarz-Weiß Sicht die dich darin hindert eine
komplexere Welt wahrzunehmen. Ich blende übrigens die Probleme nicht aus ich vergleiche nur den Erfolg mit den Problemen wobei du nur negatives in diesem Wirtschaftsmodell postulierst.

EBEN - es handelt sich um Ideologie und Ideologie hat nichts mit Wissenschaft zu tun, sondern mit politischer Weltanschauung, deren Lehren einen Anspruch auf Wahrheit erheben, quasi Dogmen sind. Und in diesem Punkt unterscheidet sich Ideologie nicht von Religion.


Du hast das Werk nicht gelesen. Oh Gott, die Deutsche Ideologie ist kein Werk von Marx in der er seine Denkweise als Ideologie bezeichnet, sie ist eine KRITIK an der Ideologie der Deutschen.

Nö - da schreiben Wissenschaftler nicht mit. Dass dem nicht so ist, geht schon aus dem Quellennachweis hervor.


http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/m ... 84847.html

Hier ein Beispiel eines Wissenschaftlers der für Wikipedia schreibt.

Natur hat sich nicht weiter entwickelt. Natur ist ein Sammelbegriff für alles, was nicht vom Menschen geschaffen und/oder beeinflusst wurde.
Sammelbegriffe können sich nicht weiter entwickeln. Weiter entwickeln i.S. v. Evolution können sich nur lebende Systeme ==> das Leben auf der Erde hat sich weiter entwickelt und dies hat zu Rücckkopplungen geführt bzw führt zu Rückkopplungen.
"Unbelebte" Natur entwickelt sich nicht weiter, sie verändert sich und diese Veränderung wird mittels physikalischer Gesetze beschrieben.


Zur Definition Natur gehört das Leben nur mal so am Rande. Und Leben ist aus unbelebter Materie entstanden wie schon bewiesen wurde.
https://de.wikipedia.org/wiki/Chemische_Evolution

Aha - alles, wovon du keine Ahnung hast, ist bei dir "schwar-weiß-Denken". Hast du meine Links gelesen? Da wird sehr vieles ausführlich erklärt


Ich habe deine Texte gelesen, sie sind entweder einseitig oder haben mit dem Thema nix zu tun.

Steht doch da, was ich aussagen will.


Dann erkläre dich ich sehe da nämlich keinen logischen Sinn.

Weil sie es ist. Die Erde als "Superorganismus", als "Lebewesen" zu bezeichnen und/oder zu verstehen IST Esoterik!
Wissenschaftler, die die Gaia-Hypothese kritisieren bzw falsifizieren müssen keine "Autoritäten" sein, sie müssen nur über das entsprechende Fachwissen verfügen.
"Autoritäten" sind Lovelock und Margulis auch nicht, nur weil sie eine seltsame Hypothese entwickelt haben.
Die Gaiahypothese wird von Wissenschaftlern ignoriert und das sagt mehr über deren (wissenschaftliche) Qualität aus, als jede Kritik und sei es die eines, noch so namhaften, Wissenschaftlers.
Aber wenn du's unbedingt wissen willst - einer der (wenigen) Wissenschaftler, die die Gaiahypothese überhaupt zu Kenntnis nehmen und kritisieren, ist Richard Dawkins und hier findest du eine gut fundierte Kritik. Der Autor ist em. Prof. für Ökologie und war jahrelang in der Forschung tätig.


Tja dann hat man eben die Wahl sich für eine Sichtweise zu entscheiden. Es gibt nämlich Belege die für die Gaia-Hypothese sprechen wie ich schon mehrmals an Beispielen dargelegt habe.

Die Begriffe Strukturwissenschaft und Erfahrungswissenschaft sind nicht allgemein gebräuchlich, sondern die Begriffe Formalwissenschaften und empirische Wissenschaften, weil bei Letzteren eben nicht Erfahrungen im Mittelpunkt stehen, sondern Beobachtungsmethoden der Realität.


Tja, dies ist jetzt deine Ausrede weil du diese Begriffe nicht kanntest und ihre Existenz abgestritten hast. Und wenn man etwas "beobachtet" gewinnt man auch an Erfahrung. :|

Richtig, das tun sie und zwar vorrangig in ihrem Fachgebiet!


Schöne Antwort. Hat aber keine Aussagekraft.

I
m Gegensatz zu Extremismus ist der Begriff Symbiose klar definiert.


Jetzt wird es wirklich lächerlich. Obwohl du weißt dass der Begriff in der Psychologie anders verwendet wird erzählst du jetzt immer noch so einen Stuss.
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Dark Angel » Do 16. Mär 2017, 19:16

Rote_Galaxie hat geschrieben:(16 Mar 2017, 17:22)

Wenn Wachstum erzielt wird funktioniet etwas, möglich dass es nicht vollständig funktioniert aber mehr als genug. Wie gesagt eben immer deine Schwarz-Weiß Sicht die dich darin hindert eine
komplexere Welt wahrzunehmen. Ich blende übrigens die Probleme nicht aus ich vergleiche nur den Erfolg mit den Problemen wobei du nur negatives in diesem Wirtschaftsmodell postulierst.

Du kannst das chinesische Wirtschaftsmodell schön reden wie du willst, wenn die Negativposten überwiegen, kann von funktionieren keine Rede sein und das ist beim chinesischen Modell der Fall.

Rote_Galaxie hat geschrieben:(16 Mar 2017, 17:22)]Du hast das Werk nicht gelesen. Oh Gott, die Deutsche Ideologie ist kein Werk von Marx in der er seine Denkweise als Ideologie bezeichnet, sie ist eine KRITIK an der Ideologie der Deutschen.

Was Marx und Engels in ihren Werken geschrieben haben IST Ideologie. Na sicher bezeichent Marx seine Werke nicht als Ideologie, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es sich um Ideologie handelt, was er irgndwo schreibt. Das ganze Klassenkampf-Gerede ist die blanke Ideologie - nichts weiter.

Rote_Galaxie hat geschrieben:(16 Mar 2017, 17:22)]http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/wissenschaft-und-wikipedia-es-geht-darum-einen-kollektiven-zettelkasten-zu-pflegen-12884847.html

Hier ein Beispiel eines Wissenschaftlers der für Wikipedia schreibt.


Oh toll - hast einen Wissenschaftler gefunden, der bei/für Wikipedia schreibt - einen einzigen und das ist ein Geisteswissenshaftler.
Und dann versteigst du dich zu der Behauptung "immer mehr Wissenschaftler schreiben bei Wikipedia mit". Wissenschaftler haben wichtigeres zu tun, als für Wikipedia zu schreiben

Rote_Galaxie hat geschrieben:(16 Mar 2017, 17:22)]Zur Definition Natur gehört das Leben nur mal so am Rande. Und Leben ist aus unbelebter Materie entstanden wie schon bewiesen wurde.
https://de.wikipedia.org/wiki/Chemische_Evolution

Was verstehst du eigentlich an der Aussage:
"Natur ist ein Sammelbegrifffür alles, was nicht vom Menschen geschaffen und/oder beeinflusst wurde."
nicht. Sammelbegriff für alles, was nicht vom Menschen geschaffen und/oder beeinflusst wurde, schließt die Entsteheung von Leben mit ein.
Und NEIN - es ist NICHT bewiesen, dass Leben aus "unbelebter Materie entstanden ist" - gaar nichts ist bewiesen.
Tatsache ist, wir wissen NICHT, wie Leben entstanden ist! Es gibt nichts weiter als Hypothesen/Vermutungen wie es entstanden sein könnte.
Es wurden organische Makromoleküle (Kohlenwasserstoffverbindungen) im Universum nachgewiesen - das ist aber auch schon alles. Von organischen Makromolekülen bis zur Entstehung von Leben ist ein weiter Weg.

Rote_Galaxie hat geschrieben:(16 Mar 2017, 17:22)]Ich habe deine Texte gelesen, sie sind entweder einseitig oder haben mit dem Thema nix zu tun.

Sie haben mit Biologie zu tun und der Evolution des Lebens auf der Erde und schon das widerlegt die Gaiahypothese.

Rote_Galaxie hat geschrieben:(16 Mar 2017, 17:22)]Tja dann hat man eben die Wahl sich für eine Sichtweise zu entscheiden. Es gibt nämlich Belege die für die Gaia-Hypothese sprechen wie ich schon mehrmals an Beispielen dargelegt habe.

Nein - es gibt keinerlei Beweise für die Gaiahypothese! Was es gibt sind fundierte Kritiken (Widerlegungen) - eine davon habe ich dir verlinkt. Richard Dawkins hat ein ganzes Buch dazu geschrieben.
Die Gaiahypothese ist genauso wissenschaflich wie Ruppert Sheldrakes "Hypothese der morphischen Felder" - nämlich gar nicht.
Genau aus diesem Grund die Gaiahypothese auch von Wissenschaftlern ignoriert.

Rote_Galaxie hat geschrieben:(16 Mar 2017, 17:22)]Tja, dies ist jetzt deine Ausrede weil du diese Begriffe nicht kanntest und ihre Existenz abgestritten hast. Und wenn man etwas "beobachtet" gewinnt man auch an Erfahrung. :|

Empirische Forschung ist Feldforschung und die Beobachtung der Realität dabei ist die Auseinadersetzung mit gewonnenen Daten/Fakten, Messverfahren sind Beobachtung, Experimente sind Beobachtung - daraus werden Erkenntnisse gewonnen, die aufgestellte Grundannahmen entweder bestätigen oder widerlegen. Da ist ertmal gaar nix mit Erfahrung.

Rote_Galaxie hat geschrieben:(16 Mar 2017, 17:22)]Schöne Antwort. Hat aber keine Aussagekraft.

Doch - die Antwort sagt genau das aus, was da steht - nämlich, dass sich Wissenschaftler zuerst in ihrem Fachgebiet weiter bilden, müssen sie zwingend tun, um den "Anschluss" nicht zu verlieren.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Rote_Galaxie » Do 16. Mär 2017, 19:44

Dark Angel hat geschrieben:(16 Mar 2017, 19:16)

Du kannst das chinesische Wirtschaftsmodell schön reden wie du willst, wenn die Negativposten überwiegen, kann von funktionieren keine Rede sein und das ist beim chinesischen Modell der Fall.


Was Marx und Engels in ihren Werken geschrieben haben IST Ideologie. Na sicher bezeichent Marx seine Werke nicht als Ideologie, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es sich um Ideologie handelt, was er irgndwo schreibt. Das ganze Klassenkampf-Gerede ist die blanke Ideologie - nichts weiter.


Oh toll - hast einen Wissenschaftler gefunden, der bei/für Wikipedia schreibt - einen einzigen und das ist ein Geisteswissenshaftler.
Und dann versteigst du dich zu der Behauptung "immer mehr Wissenschaftler schreiben bei Wikipedia mit". Wissenschaftler haben wichtigeres zu tun, als für Wikipedia zu schreiben


Was verstehst du eigentlich an der Aussage:
"Natur ist ein Sammelbegrifffür alles, was nicht vom Menschen geschaffen und/oder beeinflusst wurde."
nicht. Sammelbegriff für alles, was nicht vom Menschen geschaffen und/oder beeinflusst wurde, schließt die Entsteheung von Leben mit ein.
Und NEIN - es ist NICHT bewiesen, dass Leben aus "unbelebter Materie entstanden ist" - gaar nichts ist bewiesen.
Tatsache ist, wir wissen NICHT, wie Leben entstanden ist! Es gibt nichts weiter als Hypothesen/Vermutungen wie es entstanden sein könnte.
Es wurden organische Makromoleküle (Kohlenwasserstoffverbindungen) im Universum nachgewiesen - das ist aber auch schon alles. Von organischen Makromolekülen bis zur Entstehung von Leben ist ein weiter Weg.


Sie haben mit Biologie zu tun und der Evolution des Lebens auf der Erde und schon das widerlegt die Gaiahypothese.


Nein - es gibt keinerlei Beweise für die Gaiahypothese! Was es gibt sind fundierte Kritiken (Widerlegungen) - eine davon habe ich dir verlinkt. Richard Dawkins hat ein ganzes Buch dazu geschrieben.
Die Gaiahypothese ist genauso wissenschaflich wie Ruppert Sheldrakes "Hypothese der morphischen Felder" - nämlich gar nicht.
Genau aus diesem Grund die Gaiahypothese auch von Wissenschaftlern ignoriert.


Empirische Forschung ist Feldforschung und die Beobachtung der Realität dabei ist die Auseinadersetzung mit gewonnenen Daten/Fakten, Messverfahren sind Beobachtung, Experimente sind Beobachtung - daraus werden Erkenntnisse gewonnen, die aufgestellte Grundannahmen entweder bestätigen oder widerlegen. Da ist ertmal gaar nix mit Erfahrung.


Doch - die Antwort sagt genau das aus, was da steht - nämlich, dass sich Wissenschaftler zuerst in ihrem Fachgebiet weiter bilden, müssen sie zwingend tun, um den "Anschluss" nicht zu verlieren.


Du kannst das chinesische Wirtschaftsmodell schön reden wie du willst, wenn die Negativposten überwiegen, kann von funktionieren keine Rede sein und das ist beim chinesischen Modell der Fall.


Merkst du nicht, dass es langsam peinlich wird. Du wurdest in allen Details widerlegt. Das Wachstum beweist dass das Positive überwiegt und nicht das Negative.


Was Marx und Engels in ihren Werken geschrieben haben IST Ideologie. Na sicher bezeichent Marx seine Werke nicht als Ideologie, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es sich um Ideologie handelt, was er irgndwo schreibt. Das ganze Klassenkampf-Gerede ist die blanke Ideologie - nichts weiter.


Marx war Wissenschaftler wie man schon im Vorwort des Kapitals sehen kann. Er war Ökonom, Soziologe und Philosoph. Und der Klassenkampf ist historischer Fakt wenn man z. B die französische Revolution betrachtet. Aber warum schreib ich das überhaupt. :s

Oh toll - hast einen Wissenschaftler gefunden, der bei/für Wikipedia schreibt - einen einzigen und das ist ein Geisteswissenshaftler.
Und dann versteigst du dich zu der Behauptung "immer mehr Wissenschaftler schreiben bei Wikipedia mit". Wissenschaftler haben wichtigeres zu tun, als für Wikipedia zu schreiben


Jetzt wurdest du offensichtlich widerlegt und wirst auch noch unverschämt. :? Wenn du den Artikel mal gelesen hast dann würdest du erkennen dass es viele Wissenschaftler gibt die für Wikipedia schreiben.
Solch eine Ignoranz ist wirklich bemerkenswert. :mad2:

Was verstehst du eigentlich an der Aussage:
"Natur ist ein Sammelbegrifffür alles, was nicht vom Menschen geschaffen und/oder beeinflusst wurde."
nicht. Sammelbegriff für alles, was nicht vom Menschen geschaffen und/oder beeinflusst wurde, schließt die Entsteheung von Leben mit ein.
Und NEIN - es ist NICHT bewiesen, dass Leben aus "unbelebter Materie entstanden ist" - gaar nichts ist bewiesen.
Tatsache ist, wir wissen NICHT, wie Leben entstanden ist! Es gibt nichts weiter als Hypothesen/Vermutungen wie es entstanden sein könnte.
Es wurden organische Makromoleküle (Kohlenwasserstoffverbindungen) im Universum nachgewiesen - das ist aber auch schon alles. Von organischen Makromolekülen bis zur Entstehung von Leben ist ein weiter Weg.


Es gibt ein Experiment https://de.wikipedia.org/wiki/Chemische_Evolution

1953 wurde vom Chemiker Stanley Miller und von Harold C. Urey durch das Ursuppen-Experiment diese Hypothese überprüft. In dem Versuch zeigten sie, dass in einer – den angenommenen präbiotischen Bedingungen ähnlichen – Umgebung, mittels Zufuhr von Energie (Blitzen), aus anorganischen Verbindungen (Wasser, Ammoniak und Wasserstoff) sowie Methan komplexere organische Verbindungen wie Aminosäuren und niedere Carbon- und Fettsäuren entstehen können. In späteren, meist komplizierter aufgebauten Ursuppenversuchen konnten sowohl alle wesentlichen Bausteine der Lebewesen [Aminosäuren, Lipide, Purine (Nucleotidbasen) und Zucker], als auch die komplizierten organischen Verbindungen Porphyrine und Isoprene erzeugt werden.

Hier wurde gezeigt wie das Leben vermutlich entstanden ist.


Sie haben mit Biologie zu tun und der Evolution des Lebens auf der Erde und schon das widerlegt die Gaiahypothese.


Du hast den Artikel nicht mal gelesen. Mir wirfst du vor ich würde Ideologisch handeln aber du bist es welches Fakten ignoriert dass die Erde ein globales Ökosystem ist.
Nein - es gibt keinerlei Beweise für die Gaiahypothese! Was es gibt sind fundierte Kritiken (Widerlegungen) - eine davon habe ich dir verlinkt. Richard Dawkins hat ein ganzes Buch dazu geschrieben.
Die Gaiahypothese ist genauso wissenschaflich wie Ruppert Sheldrakes "Hypothese der morphischen Felder" - nämlich gar nicht.
Genau aus diesem Grund die Gaiahypothese auch von Wissenschaftlern ignoriert.


Es gibt ganz einfache Beispiele die die Gaia-Hypothese stützen, nämlich die Abholzung des Regenwaldes. Oder die Vernichtung der Korallenriffe. Oder die Verschmutzung der Meere. Oder
das Sterben der Bienen alles zeigt dass das Leben eine Einheit bildet.


Empirische Forschung ist Feldforschung und die Beobachtung der Realität dabei ist die Auseinadersetzung mit gewonnenen Daten/Fakten, Messverfahren sind Beobachtung, Experimente sind Beobachtung - daraus werden Erkenntnisse gewonnen, die aufgestellte Grundannahmen entweder bestätigen oder widerlegen. Da ist ertmal gaar nix mit Erfahrung.


Sorry aber hier klinke ich mich aus, das ist mir einfach zu doof. Wenn man keine Erfahrungswissenschaften klar erkennt und sich mit irgendwelchen Postulaten wissenschaftlicher Methoden innerhalb einer Diskussion retten will die keinerlei Inhalt haben und zu nichts beitragen ist der Austausch sinnlos.
Doch - die Antwort sagt genau das aus, was da steht - nämlich, dass sich Wissenschaftler zuerst in ihrem Fachgebiet weiter bilden, müssen sie zwingend tun, um den "Anschluss" nicht zu verlieren.


Schön und du warst diejenige die sich nicht weiterbilden wollte. Was sagt uns das? :|
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon ThorsHamar » Fr 17. Mär 2017, 09:01

Orwellhatterecht hat geschrieben:(16 Mar 2017, 09:41)

Was hätten Marx und Engels wohl zu Wandlitz gesagt, was zu Lenin, Trotzki und Stalin? ....


Marx würde sagen: Ich habe mich gründlich geirrt. Mein Analysen der technischen Seite der gesellschaftlichen Entwicklung waren durchaus stimmig, meine Vision vom Kommunismus mit Menschen war Unsinn. Ich borge mir von Engels ein paar pence und gehe in einen Pub zum Saufen ....
"Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst."
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Dark Angel » Fr 17. Mär 2017, 09:32

Rote_Galaxie hat geschrieben:(16 Mar 2017, 19:44)

Merkst du nicht, dass es langsam peinlich wird. Du wurdest in allen Details widerlegt. Das Wachstum beweist dass das Positive überwiegt und nicht das Negative.

Das Wachstum ist das einzige Positve am chinesischen Modell - negativ schlägt hingegen zubuche: welthöchster Ausstoß an CO2, Stickoxiden und Feinstaubproduktion, Vernichtung ganzer Ökosysteme, Eingriff in das Finanzsystem zur Stützung, einseitige Ausrichtung auf Export und Vernachlässigung der Binnenmärkte, hohe Verschuldung etc pp.
Da überwiegt eindeutig das Negative gegenüber dem Positiven


Rote_Galaxie hat geschrieben:(16 Mar 2017, 19:44)
]Jetzt wurdest du offensichtlich widerlegt und wirst auch noch unverschämt. :? Wenn du den Artikel mal gelesen hast dann würdest du erkennen dass es viele Wissenschaftler gibt die für Wikipedia schreiben.
Solch eine Ignoranz ist wirklich bemerkenswert. :mad2:

Tja - hättest DU mal den Artikel gelesen und vor allem verstanden, dann wäre dir aufgefallen, dass eben nicht "immer mehr Wissenschaftler" schreiben.



Rote_Galaxie hat geschrieben:(16 Mar 2017, 19:44)
]Es gibt ein Experiment https://de.wikipedia.org/wiki/Chemische_Evolution

1953 wurde vom Chemiker Stanley Miller und von Harold C. Urey durch das Ursuppen-Experiment diese Hypothese überprüft. In dem Versuch zeigten sie, dass in einer – den angenommenen präbiotischen Bedingungen ähnlichen – Umgebung, mittels Zufuhr von Energie (Blitzen), aus anorganischen Verbindungen (Wasser, Ammoniak und Wasserstoff) sowie Methan komplexere organische Verbindungen wie Aminosäuren und niedere Carbon- und Fettsäuren entstehen können. In späteren, meist komplizierter aufgebauten Ursuppenversuchen konnten sowohl alle wesentlichen Bausteine der Lebewesen [Aminosäuren, Lipide, Purine (Nucleotidbasen) und Zucker], als auch die komplizierten organischen Verbindungen Porphyrine und Isoprene erzeugt werden.

Hier wurde gezeigt wie das Leben vermutlich entstanden ist.

Ich kenne das Miller-Urey-Experiment und es beweist genau gar nichts! Das Experiment zeigt lediglich, wie organische Markomoleküle entstehen könnten ==> "könnten" = Konjunktiv = Vermutung. Eine Vermutung ist kein Beweis.
Organische Makromoleküle (auch Bausteine des Lebens genannt) wurden inzwischen auch im Universum nachgewiesen.
Das Miller-Urey-Experiment beweist weder wie Leben entstanden ist, weil die Bedingungen auf der Protoerde vor rd. 3,9 Mrd nicht bekannt sind - auch diese Bedingungen sind nur Vermutungen, noch beweist das Experiment dass das Leben auf der Erde entstanden ist. Es gibt da nämlich noch die Panspermie-Hypothese von Fred Hoyle und die ist immer noch im Gespräch. Es gibt nämlich Hinweise, dass die Erde in ihrer Frühzeit, durch Meteoriteneinschläge mit Leben "infiziert" wurde.
Es gibt da z.B. den so genannten Murchison-Meteoriten - in welchen organische Markomoleküle nachgewiesen werden konnten ==> PNA-Moleküle, die eine Vorstufe der RNA-Moleküle darstellen.
Neben dem Miller-Urey-Experiment gibt es noch mehrere Hypothesen/Theorien zur Entstehung des Lebens (chemische Evolution) - u.a. von Prof.Günter Wächtershäuser oder von Trinks/Schröder/Biebricher oder, oder, oder
Tatsache ist und bleibt: Wir wissen nicht, wie Leben entstanden ist und ob es überhaupt auf der Erde entstanden ist

Rote_Galaxie hat geschrieben:(16 Mar 2017, 19:44)
Du hast den Artikel nicht mal gelesen. Mir wirfst du vor ich würde Ideologisch handeln aber du bist es welches Fakten ignoriert dass die Erde ein globales Ökosystem ist.

Dass die Erde ein Ökosystem ist, in dem alle Teile einander beeinflussen bzw in Wechselwirkung zueinander stehen, hat niemand bestritten - nicht einmal der Autor der verlinkten Kritik. Ein Ökosystem ist aber noch lange kein "Superorganismus"

Rote_Galaxie hat geschrieben:(16 Mar 2017, 19:44)
Es gibt ganz einfache Beispiele die die Gaia-Hypothese stützen, nämlich die Abholzung des Regenwaldes. Oder die Vernichtung der Korallenriffe. Oder die Verschmutzung der Meere. Oder
das Sterben der Bienen alles zeigt dass das Leben eine Einheit bildet.

Nein deine "einfachen Beispiele" stützen die Gaia-Hypothese keinesfalls - sie zeigen lediglich, dass Eingriffe in das Ökosystem zu negativen Rückkopplungen führen und auch diese wurden von niemandem bestritten. Aber auch das macht die Erde noch lange nicht zu einem "Superorgnismus".
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Orwellhatterecht » Fr 17. Mär 2017, 10:42

ThorsHamar hat geschrieben:(17 Mar 2017, 09:01)

Marx würde sagen: Ich habe mich gründlich geirrt. Mein Analysen der technischen Seite der gesellschaftlichen Entwicklung waren durchaus stimmig, meine Vision vom Kommunismus mit Menschen war Unsinn. Ich borge mir von Engels ein paar pence und gehe in einen Pub zum Saufen ....




... oder er hätte sich darüber geärgert, wie man seinem Namen so entsetzlich für viel Unheil missbraucht hat.
Politiker sind wie Tauben, sind sie unten, dann fressen sie einem aus der Hand, sind sie dagegen oben, dann sch...en sie einem auf den Kopf.
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon ThorsHamar » Fr 17. Mär 2017, 10:57

Orwellhatterecht hat geschrieben:(17 Mar 2017, 10:42)

... oder er hätte sich darüber geärgert, wie man seinem Namen so entsetzlich für viel Unheil missbraucht hat.


Ich glaube nicht, dass Marx verständnislos die Situation irgendwelchen unfähigen Jüngern in die Schuhe schieben würde.
Marx würde die Fehler seiner Visionen erkennen und updaten. Hier im Forum könnte er sich Anregungen holen. Ich wäre ihm gerne behilflich. :cool:
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Orwellhatterecht » Fr 17. Mär 2017, 14:02

ThorsHamar hat geschrieben:(17 Mar 2017, 10:57)

Ich glaube nicht, dass Marx verständnislos die Situation irgendwelchen unfähigen Jüngern in die Schuhe schieben würde.
Marx würde die Fehler seiner Visionen erkennen und updaten. Hier im Forum könnte er sich Anregungen holen. Ich wäre ihm gerne behilflich. :cool:



Marx und Engels stehen für den gravierenden Unsterschied zwischen Theorie und Praxis!

Theorie ist, wenn man weiss, wie alles geht aber nichts funktioniert,
Praxis ist, wenn alles läuft, aber keiner weiss, warum.
Politiker sind wie Tauben, sind sie unten, dann fressen sie einem aus der Hand, sind sie dagegen oben, dann sch...en sie einem auf den Kopf.
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon ThorsHamar » Fr 17. Mär 2017, 14:07

Orwellhatterecht hat geschrieben:(17 Mar 2017, 14:02)

Marx und Engels stehen für den gravierenden Unsterschied zwischen Theorie und Praxis!

Theorie ist, wenn man weiss, wie alles geht aber nichts funktioniert,
Praxis ist, wenn alles läuft, aber keiner weiss, warum.


:thumbup: So isset!
"Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst."
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Re: Die Idee des Kommunismus - Planwirtschaft - keine Funktion?

Beitragvon Rote_Galaxie » Fr 17. Mär 2017, 21:36

Dark Angel hat geschrieben:(17 Mar 2017, 09:32)

Das Wachstum ist das einzige Positve am chinesischen Modell - negativ schlägt hingegen zubuche: welthöchster Ausstoß an CO2, Stickoxiden und Feinstaubproduktion, Vernichtung ganzer Ökosysteme, Eingriff in das Finanzsystem zur Stützung, einseitige Ausrichtung auf Export und Vernachlässigung der Binnenmärkte, hohe Verschuldung etc pp.
Da überwiegt eindeutig das Negative gegenüber dem Positiven



Tja - hättest DU mal den Artikel gelesen und vor allem verstanden, dann wäre dir aufgefallen, dass eben nicht "immer mehr Wissenschaftler" schreiben.




Ich kenne das Miller-Urey-Experiment und es beweist genau gar nichts! Das Experiment zeigt lediglich, wie organische Markomoleküle entstehen könnten ==> "könnten" = Konjunktiv = Vermutung. Eine Vermutung ist kein Beweis.
Organische Makromoleküle (auch Bausteine des Lebens genannt) wurden inzwischen auch im Universum nachgewiesen.
Das Miller-Urey-Experiment beweist weder wie Leben entstanden ist, weil die Bedingungen auf der Protoerde vor rd. 3,9 Mrd nicht bekannt sind - auch diese Bedingungen sind nur Vermutungen, noch beweist das Experiment dass das Leben auf der Erde entstanden ist. Es gibt da nämlich noch die Panspermie-Hypothese von Fred Hoyle und die ist immer noch im Gespräch. Es gibt nämlich Hinweise, dass die Erde in ihrer Frühzeit, durch Meteoriteneinschläge mit Leben "infiziert" wurde.
Es gibt da z.B. den so genannten Murchison-Meteoriten - in welchen organische Markomoleküle nachgewiesen werden konnten ==> PNA-Moleküle, die eine Vorstufe der RNA-Moleküle darstellen.
Neben dem Miller-Urey-Experiment gibt es noch mehrere Hypothesen/Theorien zur Entstehung des Lebens (chemische Evolution) - u.a. von Prof.Günter Wächtershäuser oder von Trinks/Schröder/Biebricher oder, oder, oder
Tatsache ist und bleibt: Wir wissen nicht, wie Leben entstanden ist und ob es überhaupt auf der Erde entstanden ist


Dass die Erde ein Ökosystem ist, in dem alle Teile einander beeinflussen bzw in Wechselwirkung zueinander stehen, hat niemand bestritten - nicht einmal der Autor der verlinkten Kritik. Ein Ökosystem ist aber noch lange kein "Superorganismus"


Nein deine "einfachen Beispiele" stützen die Gaia-Hypothese keinesfalls - sie zeigen lediglich, dass Eingriffe in das Ökosystem zu negativen Rückkopplungen führen und auch diese wurden von niemandem bestritten. Aber auch das macht die Erde noch lange nicht zu einem "Superorgnismus".



Das Wachstum ist das einzige Positve am chinesischen Modell - negativ schlägt hingegen zubuche: welthöchster Ausstoß an CO2, Stickoxiden und Feinstaubproduktion, Vernichtung ganzer Ökosysteme, Eingriff in das Finanzsystem zur Stützung, einseitige Ausrichtung auf Export und Vernachlässigung der Binnenmärkte, hohe Verschuldung etc pp.
Da überwiegt eindeutig das Negative gegenüber dem Positiven


Wenn totz allem negativen ein Wachstum stattfindet dann würde selbst bei einem einzigen Prozent Wachstum das Positive überwiegen.

Tja - hättest DU mal den Artikel gelesen und vor allem verstanden, dann wäre dir aufgefallen, dass eben nicht "immer mehr Wissenschaftler" schreiben.


https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 90759.html

Hier ein anderes Beispiel von Wissenschaftlern die für Wikipedia schreiben. Lass es einfach, es ist jetzt schon peinlich.


Ich kenne das Miller-Urey-Experiment und es beweist genau gar nichts! Das Experiment zeigt lediglich, wie organische Markomoleküle entstehen könnten ==> "könnten" = Konjunktiv = Vermutung. Eine Vermutung ist kein Beweis.
Organische Makromoleküle (auch Bausteine des Lebens genannt) wurden inzwischen auch im Universum nachgewiesen.
Das Miller-Urey-Experiment beweist weder wie Leben entstanden ist, weil die Bedingungen auf der Protoerde vor rd. 3,9 Mrd nicht bekannt sind - auch diese Bedingungen sind nur Vermutungen, noch beweist das Experiment dass das Leben auf der Erde entstanden ist. Es gibt da nämlich noch die Panspermie-Hypothese von Fred Hoyle und die ist immer noch im Gespräch. Es gibt nämlich Hinweise, dass die Erde in ihrer Frühzeit, durch Meteoriteneinschläge mit Leben "infiziert" wurde.
Es gibt da z.B. den so genannten Murchison-Meteoriten - in welchen organische Markomoleküle nachgewiesen werden konnten ==> PNA-Moleküle, die eine Vorstufe der RNA-Moleküle darstellen.
Neben dem Miller-Urey-Experiment gibt es noch mehrere Hypothesen/Theorien zur Entstehung des Lebens (chemische Evolution) - u.a. von Prof.Günter Wächtershäuser oder von Trinks/Schröder/Biebricher oder, oder, oder
Tatsache ist und bleibt: Wir wissen nicht, wie Leben entstanden ist und ob es überhaupt auf der Erde entstanden ist


Wir wissen aber mit Sicherheit dass das Leben aus nicht-lebender Materie entstanden ist und nur das zählt. WANN ist somit ziemlich wurst.

Dass die Erde ein Ökosystem ist, in dem alle Teile einander beeinflussen bzw in Wechselwirkung zueinander stehen, hat niemand bestritten - nicht einmal der Autor der verlinkten Kritik. Ein Ökosystem ist aber noch lange kein "Superorganismus"


Nein deine "einfachen Beispiele" stützen die Gaia-Hypothese keinesfalls - sie zeigen lediglich, dass Eingriffe in das Ökosystem zu negativen Rückkopplungen führen und auch diese wurden von niemandem bestritten. Aber auch das macht die Erde noch lange nicht zu einem "Superorgnismus


Tja dann bin ich eben entweder anderer Meinung oder der Zeit voraus.
Und wer kontrolliert die Kontrolle?

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