Elon Musk - Wann platzt die Blase?

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firlefanz11
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon firlefanz11 » Fr 3. Nov 2017, 11:42

Adam Smith hat geschrieben:(02 Nov 2017, 15:03)

Dieser Wert könnte bald erreicht sein.

Aktuell ist er schon knapp drunter. Interessant wirds wenn er Montag immer noch signifikant drunter ist so um die 295 z. B.... Dann wäre das prognostizierte Abwärtsziel bei 240... Sollte die EMA200 Linie südwärts gekreuzt werden womöglich sogar bis 180...
Bis dato ist der Wert ja seitwärts zw. 300 u. 400 gependelt aber nach den enttäuschenden Zahlen u. den aktuellen Problemen mit der Fertigung der Model3 Reihe scheinen die Anleger nun doch langsam die Geduld zu verlieren...
"Wer hier ist, weil er Hilfe beansprucht, hat eine besondere moralische Verpflichtung, den Helfern nicht das Leben zu zerstören."
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Adam Smith
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Adam Smith » Fr 3. Nov 2017, 12:35

firlefanz11 hat geschrieben:(03 Nov 2017, 11:42)

Aktuell ist er schon knapp drunter. Interessant wirds wenn er Montag immer noch signifikant drunter ist so um die 295 z. B.... Dann wäre das prognostizierte Abwärtsziel bei 240... Sollte die EMA200 Linie südwärts gekreuzt werden womöglich sogar bis 180...
Bis dato ist der Wert ja seitwärts zw. 300 u. 400 gependelt aber nach den enttäuschenden Zahlen u. den aktuellen Problemen mit der Fertigung der Model3 Reihe scheinen die Anleger nun doch langsam die Geduld zu verlieren...

Im Moment benötigt Tesla jeden Monat 200 Millionen US-Dollar von den Kapitalmärkten um die Ausgaben zu finanzieren. Und die müssen einen finden der ihnen das gibt.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Alter Stubentiger » Fr 3. Nov 2017, 16:03

Adam Smith hat geschrieben:(03 Nov 2017, 10:18)

Es wäre schön, wenn in ganz Europa überall Hochgeschwindigkeitszüge fahren würden. Das ist machbar und bringt enorme Vorteile mit sich. Ein Hochgeschwindigkeitszug hält an mehr Orten als ein Flugzeug und braucht nur preiswerter sein. Ein Hyperloop muss jetzt auch preiswerter als ein Flugzeug sein.


Wie denn? Um den Hyperloop in die bestehende Infrastruktur zu integrieren braucht man spezielle Bahnhöfe, Tunnel, Brücken und jede Menge Grundstücke für die Trassen. Es ist nicht so einfach wie bei der Einführung des Automobils wo man erstmal die bestehenden Straßen genutzt hat und erst später alles für die Autos umgebaut hat.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Alter Stubentiger » Fr 3. Nov 2017, 16:07

frems hat geschrieben:(03 Nov 2017, 09:57)

Das Problem der Technikhasser, Fortschrittsfeinde und Zukunftsgegner ist ja, dass sie das Unbekannte, Fremde, Neue erst einmal reflexartig ablehnen und danach schauen, welche Gründe ihnen einfallen könnten; mit viel Phantasie. Sehr leicht gestrickte Geister. Der "Vergleich" übersieht nämlich, dass in diesem Falle eine andere Nische bedient werden soll. Aber klar, in China hat man schlecht geplant (u.a. beim Beton) und deshalb wird es niemals Innovationen nach dem eigenen 30. Lebensjahr auf der Erde geben dürfen. :D

Bei Virgin Hyperloop One ist man zuversichtlich, 2019 mit dem Bau der ersten Strecke der eigenen Transporttechnik beginnen zu können. Das erklärte der CEO des Unternehmens, Rob Lloyd gegenüber der Zeitung The National aus Abu Dhabi. Wo diese erste Strecke entstehen könnte, könne er noch nicht sagen, ergänzte er. Aber es gebe Gespräche "in Nordeuropa, den Vereinigten Arabischen Emiraten und den USA".
https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 76793.html

(trattrige Bedenkträger in 3, 2, 1 ...)


Ein Touretteanfall wird dir nicht helfen meine stringente Argumentation zu widerlegen. Für den Hyperloop besteht nicht der Hauch einer Chance. Und Elon Musk zieht Leuten die wie du denken das Geld aus der Tasche. Nicht mir.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon frems » Fr 3. Nov 2017, 16:54

Alter Stubentiger hat geschrieben:(03 Nov 2017, 16:07)

Ein Touretteanfall wird dir nicht helfen meine stringente Argumentation zu widerlegen. Für den Hyperloop besteht nicht der Hauch einer Chance. Und Elon Musk zieht Leuten die wie du denken das Geld aus der Tasche. Nicht mir.

Die stringente Argumentation besteht also daraus, dass deutsche Wirtschaftspolitiker gegen eine Magnetschwebebahn waren und deshalb ein völlig anderes System nirgends auf dem Planeten gebaut werden könne. Blöderweise ist Elon Musk beim Hyperloop gar nicht für Planung, Bau und Betrieb des Verkehrssystems zuständig. Aber wen interessieren solche Details, wenn es nur um Feindbilder geht? Ebendt.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Alter Stubentiger » Fr 3. Nov 2017, 17:46

frems hat geschrieben:(03 Nov 2017, 16:54)

Die stringente Argumentation besteht also daraus, dass deutsche Wirtschaftspolitiker gegen eine Magnetschwebebahn waren und deshalb ein völlig anderes System nirgends auf dem Planeten gebaut werden könne. Blöderweise ist Elon Musk beim Hyperloop gar nicht für Planung, Bau und Betrieb des Verkehrssystems zuständig. Aber wen interessieren solche Details, wenn es nur um Feindbilder geht? Ebendt.


Tja das klingt nun aber doch sehr nach Realitätsverlust. Deutsche Politiker haben das Projekt über lange Zeit hinweg finanziert und Edmund Stoiber hat am Ende auch nochmal versucht das Projekt zu retten. Nutzte alles nichts. Da sind einfach nur Milliarden an Steuergeldern verbrannt worden. Hier war der Geldgeber der Staat. Musk ist moderner. Er melkt technikaffine Investoren. Aber ich bin mir ziemlich sicher das auch bei Musk am Ende einfach nur Geld verbrannt wird.

Hier der letzte Transrapid-Retter im O-Ton:
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon frems » Fr 3. Nov 2017, 17:50

Alter Stubentiger hat geschrieben:(03 Nov 2017, 17:46)

Tja das klingt nun aber doch sehr nach Realitätsverlust. Deutsche Politiker haben das Projekt über lange Zeit hinweg finanziert und Edmund Stoiber hat am Ende auch nochmal versucht das Projekt zu retten. Nutzte alles nichts. Da sind einfach nur Milliarden an Steuergeldern verbrannt worden. Hier war der Geldgeber der Staat. Musk ist moderner. Er melkt technikaffine Investoren. Aber ich bin mir ziemlich sicher das auch bei Musk am Ende einfach nur Geld verbrannt wird.

Hier der letzte Transrapid-Retter im O-Ton:

Um sich sicher zu sein, wäre es schon gut, stichhaltige Argumente zu haben und nicht nur typisch deutsche Missgunst, Bedenkträgerei und Schadenfreude. Die Maglev in Japan funktioniert übrigens gut, sodass neue Relationen schon geplant und teilweise gebaut werden. Aber auch da gilt: das ist ein anderes System. Mit Deiner Technologieangst kann ich auch sagen, dass das Pferd als Verkehrsmittel funktioniert und deshalb alle Systeme der Zukunft funktionieren werden. Wäre bloß genau so unqualifiziert. Oder dass es für Flugzeuge keinen Bedarf gibt, weil irgendwo eine Betonwand eines chinesischen Airports wegbröckelt. :s
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Alter Stubentiger » Fr 3. Nov 2017, 18:02

frems hat geschrieben:(03 Nov 2017, 17:50)

Um sich sicher zu sein, wäre es schon gut, stichhaltige Argumente zu haben und nicht nur typisch deutsche Missgunst, Bedenkträgerei und Schadenfreude. Die Maglev in Japan funktioniert übrigens gut, sodass neue Relationen schon geplant und teilweise gebaut werden. Aber auch da gilt: das ist ein anderes System. Mit Deiner Technologieangst kann ich auch sagen, dass das Pferd als Verkehrsmittel funktioniert und deshalb alle Systeme der Zukunft funktionieren werden. Wäre bloß genau so unqualifiziert. Oder dass es für Flugzeuge keinen Bedarf gibt, weil irgendwo eine Betonwand eines chinesischen Airports wegbröckelt. :s


Ich habe keine Technologieangst. Ich sehe nur was was werden kann und was nicht. Und Elon Musk macht einen Haufen Dinge die mit gewaltigen Fragezeichen behaftet sind. Und ich bitte dich auch mal zu bedenken das viele Technologien die bejubelt wurden sang und klaglos in der Rumpelkammer der Geschichte verrotten. Und es lag an den Problemen dieser Technologien und nicht an den Umständen. Wenn etwas so gut das man damit Geld verdienen kann setzt es sich auch durch. Und beim Transrapid, Laser TV, schnellem Brüter oder Cargolifter war dies nicht so. Beim PC, Solarenergie oder der Windenergie hatte ich nicht geringsten Zweifel das diese Dinge sich durchsetzen würden. Und so kam es auch.

Und ich bin so technikfeindlich das ich mir bis zum heutigen Tag meine PC`s selber zusammenbaue. Das nur am Rande.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon frems » Fr 3. Nov 2017, 18:10

Alter Stubentiger hat geschrieben:(03 Nov 2017, 18:02)

Ich habe keine Technologieangst. Ich sehe nur was was werden kann und was nicht. Und Elon Musk macht einen Haufen Dinge die mit gewaltigen Fragezeichen behaftet sind. Und ich bitte dich auch mal zu bedenken das viele Technologien die bejubelt wurden sang und klaglos in der Rumpelkammer der Geschichte verrotten. Und es lag an den Problemen dieser Technologien und nicht an den Umständen. Wenn etwas so gut das man damit Geld verdienen kann setzt es sich auch durch. Und beim Transrapid, Laser TV, schnellem Brüter oder Cargolifter war dies nicht so. Beim PC, Solarenergie oder der Windenergie hatte ich nicht geringsten Zweifel das diese Dinge sich durchsetzen würden. Und so kam es auch.

Und ich bin so technikfeindlich das ich mir bis zum heutigen Tag meine PC`s selber zusammenbaue. Das nur am Rande.

Okay, Du weißt es also besser als alle Leute vom Fach, die daran arbeiten. Die Nennung des Transrapids in Deutschland war ja schon ziemlich daneben, aber nun noch Kraftwerke oder Laser TV, da fehlen einem die Worte. Gerade ersteres ist ein Paradebeispiel für die politischen Umstände, nicht die Funktionalität an sich, da es sich um eine hoheitliche Aufgabe dreht.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Alter Stubentiger » Fr 3. Nov 2017, 19:11

frems hat geschrieben:(03 Nov 2017, 18:10)

Okay, Du weißt es also besser als alle Leute vom Fach, die daran arbeiten. Die Nennung des Transrapids in Deutschland war ja schon ziemlich daneben, aber nun noch Kraftwerke oder Laser TV, da fehlen einem die Worte. Gerade ersteres ist ein Paradebeispiel für die politischen Umstände, nicht die Funktionalität an sich, da es sich um eine hoheitliche Aufgabe dreht.


Ich denke das Probleme der Leute vom Fach ist daß sie einfach zu sehr in die Technik verliebt sind und Probleme einfach nicht sehen wollen. Und der Transrapid rechnet sich einfach nicht und Trassen wären kaum durchsetzbar gewesen. Wer will schon eine Trasse mit einer so lauten Bahn neben seinem Eigenheim. Da fallen ja die Tauben tot vom Dach vor Schreck.

Aber du willst solche Dinge nicht sehen. Du bist der lebende Beweis für meine Analyse.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon frems » Fr 3. Nov 2017, 19:32

Alter Stubentiger hat geschrieben:(03 Nov 2017, 19:11)

Ich denke das Probleme der Leute vom Fach ist daß sie einfach zu sehr in die Technik verliebt sind und Probleme einfach nicht sehen wollen. Und der Transrapid rechnet sich einfach nicht und Trassen wären kaum durchsetzbar gewesen. Wer will schon eine Trasse mit einer so lauten Bahn neben seinem Eigenheim. Da fallen ja die Tauben tot vom Dach vor Schreck.

Aber du willst solche Dinge nicht sehen. Du bist der lebende Beweis für meine Analyse.

Du scheinst nicht wirklich mitzudenken. Der Transrapid hat im Gegensatz zum Zug, für den sich die Politik entschied, keine Rollgeräusche. Der ist bei 470 km/h leiser als ein ICE mit 300. Zudem sind die Nimbys an der Trasse als Kunden völlig unerheblich und sagen nichts über den Bedarf. Aber damit bestätigst Du mich ja wieder: erst einmal alles verteufeln und danach schauen, was für abenteuerliche, unqualifizierte "Argumente" man in den Ring werfen kann. Eine Analyse und Bewertung des jeweiligen Verkehrssystems fehlt in allen Ansätzen. Nunja, man kennt's. Da kann man wirklich froh sein, dass zumindest Bahn und Flugzeug schon erfunden sind. Sonst hätten Leute Deines Schlags auch wieder abenteuerliche Ideen. Aber schon klar, dass Du erfolgreiche Maglev-Systeme mit aller kognitiver Gewalt ausblendest, weil Scheinkorrelationen mit Einzelbeispielen absoluter Quark sind. Ganz zu schweigen davon, dass sie mit Hyperloop nichts zu tun haben. Aber müssen jene, die mit ihrer Glaskugel weit in die Zukunft schauen können, nicht erkennen können. Ein verkehrliches Argumente dürfte dann wohl auch nicht mehr kommen.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon jack000 » Fr 3. Nov 2017, 19:55

Generell kann es weltweit schon Strecken geben wo ein Hyperloop (Wenn er denn fertig entwickelt ist und zuverlässig läuft). Aber in Europa sehe ich da nichts und in Deutschland ist die Sache so oder so chancenlos.
=> Ich verfolge die Reaktivierung der Bahnstrecke Weil der Stadt - Calw und wenn man sieht was da schon los ist, ist es ausgeschlossen das jemand eine neue Röhre über einen größeren Streckenabschnitt baut.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon frems » Fr 3. Nov 2017, 20:18

jack000 hat geschrieben:(03 Nov 2017, 19:55)

Generell kann es weltweit schon Strecken geben wo ein Hyperloop (Wenn er denn fertig entwickelt ist und zuverlässig läuft). Aber in Europa sehe ich da nichts und in Deutschland ist die Sache so oder so chancenlos.
=> Ich verfolge die Reaktivierung der Bahnstrecke Weil der Stadt - Calw und wenn man sieht was da schon los ist, ist es ausgeschlossen das jemand eine neue Röhre über einen größeren Streckenabschnitt baut.

Warum sollte es ausgeschlossen sein? Also mal abgesehen von den Bedenkträgern, die neben dem Auto keine landseitigen Verkehrssysteme akzeptieren können.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » Fr 3. Nov 2017, 20:51

frems hat geschrieben:(03 Nov 2017, 20:18)

Warum sollte es ausgeschlossen sein? Also mal abgesehen von den Bedenkträgern, die neben dem Auto keine landseitigen Verkehrssysteme akzeptieren können.
weils in der praxis technisch zu heikel ist und sowieso zu teuer.
nix zu danken. ich helfe gerne...- :p
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon frems » Fr 3. Nov 2017, 21:09

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:(03 Nov 2017, 20:51)
weils in der praxis technisch zu heikel ist und sowieso zu teuer.
nix zu danken. ich helfe gerne...- :p

Also Rückschritt durch Bedenkträgertum statt Fortschritt durch Technik. Thilo hatte recht. Ich würde trotzdem gerne wissen, ob's dort wieder an Nimbys lag, die sich z.B. vor Schallemissionen fürchten. Gerade für die Leute wäre es ja sehr angenehm, wenn kein Zug an ihrem Haus vorbeidonnert, sondern Röhren auf Betonstützen auf dem Grünstreifen von abgelegenen, bereits lauten Autobahnen gelegt werden und keine zusätzlichen Emissionen produzieren. Aber Du hast wohl nur davor Angst, dass Schwaben von Stuttgart nach München nur noch eine gute Viertelstunde brauchen würden, sodass man problemlos in einer Stadt leben und in der anderen arbeiten kann: https://electrek.files.wordpress.com/20 ... 1600&h=601

Oh, kanntest Du die Strecke nicht als Autofahrer auch ganz gut? :p
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon jack000 » Fr 3. Nov 2017, 21:25

frems hat geschrieben:(03 Nov 2017, 21:09)Gerade für die Leute wäre es ja sehr angenehm, wenn kein Zug an ihrem Haus vorbeidonnert, sondern Röhren auf Betonstützen auf dem Grünstreifen von abgelegenen, bereits lauten Autobahnen gelegt werden und keine zusätzlichen Emissionen produzieren. Aber Du hast wohl nur davor Angst, dass Schwaben von Stuttgart nach München nur noch eine gute Viertelstunde brauchen würden,

Aber welche Kurvenradien (Die bei dem System wohl auch für oben und unten gelten) kann denn das System vertragen? Aber egal welche es sind => Betonstützen von München nach Stuttgart werden auf keinen Fall möglich sein, dazu sind die Höhenunterschiede in jedem Fall zu extrem.

Natürlich kann das zwischen Hamburg und Berlin oder Hamburg und Bremen anders aussehen. Es reicht ja schon aus, wenn da wo die Stelzen hin sollen irgendwelche wertvollen Insekten wohnen.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon frems » Fr 3. Nov 2017, 21:35

jack000 hat geschrieben:(03 Nov 2017, 21:25)

Aber welche Kurvenradien (Die bei dem System wohl auch für oben und unten gelten) kann denn das System vertragen? Aber egal welche es sind => Betonstützen von München nach Stuttgart werden auf keinen Fall möglich sein, dazu sind die Höhenunterschiede in jedem Fall zu extrem.

Natürlich kann das zwischen Hamburg und Berlin oder Hamburg und Bremen anders aussehen. Es reicht ja schon aus, wenn da wo die Stelzen hin sollen irgendwelche wertvollen Insekten wohnen.

Das sind denn nun die Gründe in Cawl? Und eine Art Hochstraße muss doch keine lineare Gradiente haben. :?
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon jack000 » Fr 3. Nov 2017, 22:08

frems hat geschrieben:(03 Nov 2017, 21:35)

Das sind denn nun die Gründe in Cawl?
Den fällt alles möglich sein ... und nach Jahren ist sogar eine Lösung in Sicht:
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... 7d069.html

Und eine Art Hochstraße muss doch keine lineare Gradiente haben. :?

Das nicht, aber warum hat man dass dann nicht auch mit dem ICE gemacht?
1:10 Darstellung:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... Profil.png
=> Da mit Stelzen drüber?

Dazu trifft man auch bei vermeintlich harmlosen Bauvorhaben auf diese Leute hier (Es ging überhaupt nicht um eine Autobahn):
http://cdn1.stuttgarter-nachrichten.de/ ... alized.jpg

Abgesehen davon wird man dann auch diese Leute hier kennenlernen:
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... 9ec4c.html

Oder diesen hier:
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... c0db9.html
(Natürlich würde bei einem Hyperloop kein Dieselruß enstehen aber es könnte sein, das er von seinem Balkon seinen Lieblingsbaum nicht mehr sehen kann)

Ich bin auch eher der Macher als der Skeptiker, aber man muss auch die Realitäten sehen. M.E. sind die ICE-Strecke Nürnberg-Erfurt und die Moselüberquerung (B50) die letzten großen Bauprojekte hier in Deutschland.

Und dann kommt Musk und baut eine Röhre von Stuttgart bis nach München? ... Sorry aber daran glaube ich im Leben nicht.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon frems » Fr 3. Nov 2017, 22:22

jack000 hat geschrieben:(03 Nov 2017, 22:08)

Das nicht, aber warum hat man dass dann nicht auch mit dem ICE gemacht?

Der ICE ist in dem Falle ziemlich leistungsschwach. Aus dem selben Grund hat man ihn z.B. auf Teneriffa verworfen und sich für den Transrapid entschieden. Letzterer schafft durch seine Antriebstechnologie eine viel stärkere Steigung, was dazu geführt hat, dass man auf Tunnel verzichten konnte, wodurch der Bau wiederum günstiger wurde (obwohl auf grader Strecke eine ICE-Lösung wirtschaftlicher wäre, aber das war ja nicht gegeben).

1:10 Darstellung:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... Profil.png
=> Da mit Stelzen drüber?

Drüber, dran vorbei oder einmal durch. The Boring Compandy macht das schon. Und wenn die Fahrt 18 statt 17 Minuten dauert und dafür zusätzliche Kosten vermeidet, ist das wohl auch kein Weltuntergang. Was man mit dem Auto schafft, kriegen solche Systeme spielend hin... wenn man will. Geht's nur darum, dass eine "neue Röhre" etwas NEUES ist und deshalb sofort abzulehnen ist... tjoa, dann halt nicht. Ich glaube an das Pferd.

Dazu trifft man auch bei vermeintlich harmlosen Bauvorhaben auf diese Leute hier (Es ging überhaupt nicht um eine Autobahn):
http://cdn1.stuttgarter-nachrichten.de/ ... alized.jpg

Abgesehen davon wird man dann auch diese Leute hier kennenlernen:
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... 9ec4c.html

Oder diesen hier:
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... c0db9.html
(Natürlich würde bei einem Hyperloop kein Dieselruß enstehen aber es könnte sein, das er von seinem Balkon seinen Lieblingsbaum nicht mehr sehen kann)

Joa, Rentner, die noch eine Mission im Leben brauchen. Das sieht im Norden nicht anders aus. Hast ja vielleicht das Portrait im SPIEGEL-Artikel zur Verlegung des Altonaer Fernbahnhofs gesehen.

Ich bin auch eher der Macher als der Skeptiker, aber man muss auch die Realitäten sehen. M.E. sind die ICE-Strecke Nürnberg-Erfurt und die Moselüberquerung (B50) die letzten großen Bauprojekte hier in Deutschland.

Und dann kommt Musk und baut eine Röhre von Stuttgart bis nach München? ... Sorry aber daran glaube ich im Leben nicht.

Nicht Musk. Von ihm kam nur die Idee. Die dortigen Vorschläge kamen von Virgin Hyperloop One. Die Virgin-Gruppe ist in vielen Bereichen des Verkehrs- und Transportwesens erfolgreich unterwegs: https://de.wikipedia.org/wiki/Virgin_Gr ... rgin_Group und arbeiten u.a. mit der Deutschen Bahn an solchen Vorhaben auf internationaler Ebene. Ob das gut oder schlecht ist, sei jetzt mal nicht kommentiert. Aber es gibt natürlich weitere Firmen, z.B. Hyperloop Transportation Technologies.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon jack000 » Fr 3. Nov 2017, 23:17

frems hat geschrieben:(03 Nov 2017, 22:22)Joa, Rentner, die noch eine Mission im Leben brauchen. Das sieht im Norden nicht anders aus. Hast ja vielleicht das Portrait im SPIEGEL-Artikel zur Verlegung des Altonaer Fernbahnhofs gesehen.

Du solltest da Süddeutschland nicht unterschätzen:
https://youtu.be/xgnC5cSinOQ?t=180

Nicht Musk. Von ihm kam nur die Idee. Die dortigen Vorschläge kamen von Virgin Hyperloop One. Die Virgin-Gruppe ist in vielen Bereichen des Verkehrs- und Transportwesens erfolgreich unterwegs: https://de.wikipedia.org/wiki/Virgin_Gr ... rgin_Group und arbeiten u.a. mit der Deutschen Bahn an solchen Vorhaben auf internationaler Ebene. Ob das gut oder schlecht ist, sei jetzt mal nicht kommentiert. Aber es gibt natürlich weitere Firmen, z.B. Hyperloop Transportation Technologies.

Es ist doch egal of Raider nun Twix heißt, die Probleme sind immer die gleichen ...
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