Elon Musk - Wann platzt die Blase?

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SpukhafteFernwirkung
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » Mi 6. Jun 2018, 23:41

was hat sich jetzt tesla für kernkompetenzen angeeignet, die ein alleinstellungsmerkmal liefern dürften?

karosserie = stahlblech, kein alu, kein carbon
akku = standard panasonic
radnabenmotoren = no
stil & design = war mal frisch
preisvorteil = null bis zu teuer
coolness = war mal

also ich finde elon musk muss jetzt dringend mal liefern...- :p
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jack000
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon jack000 » Mi 6. Jun 2018, 23:49

Orbiter1 hat geschrieben:(06 Jun 2018, 21:50)

Elon Musk hat es wieder geschafft das Vertrauen der Aktionäre zurückzugewinnen.

jaja, was hat er denn jetzt nun wieder erzählt?
Die Nachricht dass man aktuell 3.500 Model 3 pro Woche produziert

behauptet er ...
und Ende Juni die angestrebten 5.000 pro Woche erreichen wird

Wieder mal die Prognosen von Musk? (Wie die allen anderen die geplatzt sind?)
hat heute den Kurs von Tesla um fast 10% steigen lassen.

Ja, da steht natürlich eine wirtschaftliche Basis dahinter :thumbup: :rolleyes:
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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jack000
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon jack000 » Mi 6. Jun 2018, 23:51

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:(07 Jun 2018, 00:41)

was hat sich jetzt tesla für kernkompetenzen angeeignet, die ein alleinstellungsmerkmal liefern dürften?

Keine Einzige ...
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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jorikke
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon jorikke » Do 7. Jun 2018, 15:57

jack000 hat geschrieben:(07 Jun 2018, 00:51)

Keine Einzige ...


Da sind wir mal 100%ig einer Meinung.
Ist ja nicht weiter schlimm.
Image ist heute alles.
Wie schafft es BMW für seinen 5. fast das Doppelte zu erzielen, wie Opel mit seinem Insignia, obwohl die Karren technisch fast gleichwertig sind?
(Überspitzt ausgedrückt)
Bauch ist wichtiger als Hirn, d.h. Emotionen wiegen mehr als Sachverstand.
… und, ganz ehrlich, ich würde auch einen BMW kaufen.
Bei Opel haben nicht die Techniker sondern die Vertriebsleute versagt.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon BingoBurner » Do 7. Jun 2018, 18:33

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:(07 Jun 2018, 00:41)

was hat sich jetzt tesla für kernkompetenzen angeeignet, die ein alleinstellungsmerkmal liefern dürften?

karosserie = stahlblech, kein alu, kein carbon
akku = standard panasonic
radnabenmotoren = no
stil & design = war mal frisch
preisvorteil = null bis zu teuer
coolness = war mal

also ich finde elon musk muss jetzt dringend mal liefern...- :p






Die Nasa findet das Cool........


http://www.faz.net/aktuell/wissen/weltr ... 36398.html


Dont take your organs to heaven !
Heaven knows we need them here !

Dinge, die Impfgegner sagen : https://www.facebook.com/impfgegnerzitate/

BASTIANNNN ......... https://www.youtube.com/watch?v=n3D33s5GB4A
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon deHehenried » Mi 13. Jun 2018, 15:32

SirToby hat geschrieben:(17 May 2018, 08:16)
Wasserstoff halte ich für eine realistische Option, das reine Elektrofahrzeug für ein Hingespinst.


Warum ist ein reines Elektrofahrzeug ein Hirngespinst? Ich wüsste nicht, wann meine Eltern das letzte mal 300 km am Stück gefahren sind. Ein Hyundai IONIQ wäre da Ideal. Das Elektroauto hat ein besseres Ansprechverhalten, ist leise und beschleunigst zudem schneller. Der Antrieb lässt sich viel besser Regeln, was die Sicherheit insbesondere in kritischen Fahrsituationen erhöht.

firlefanz11 hat geschrieben:(28 Mar 2018, 11:47)

Schätze die Zeit ist gekommen...
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Tesla-Cr ... 58428.html
Und gestern meinte ein bekannter Fondsmanager Tesla würde aller Voraussicht nach in 4 Monaten Insolvenz anmelden müssen. Finde aber leider den Artikel nimmer...


Tesla geht die nächsten 4 Monate sicher nicht pleite. Das ist wohl eher der feuchte Traum des Fondmanagers.
Zum Crash: Tesla-Fahrzeuge sind, wenn es nach der Unfallstatistik geht, sicherer als alle anderen Fahrzeuge.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon SirToby » Sa 23. Jun 2018, 10:27

deHehenried hat geschrieben:(13 Jun 2018, 16:32)

Warum ist ein reines Elektrofahrzeug ein Hirngespinst? Ich wüsste nicht, wann meine Eltern das letzte mal 300 km am Stück gefahren sind. Ein Hyundai IONIQ wäre da Ideal. Das Elektroauto hat ein besseres Ansprechverhalten, ist leise und beschleunigst zudem schneller. Der Antrieb lässt sich viel besser Regeln, was die Sicherheit insbesondere in kritischen Fahrsituationen erhöht.



Das ist ein typisches Problem ignoranter Menschen: Man meint, was für einen selber gilt, sei auch für alle anderen so.

Ich bin vor 2 Wochen 450 km einen Weg gefahren und dann wieder zurück.

Meine Eltern sind letzte Woche erst jeweils einzeln um die 200 km gefahren, ab und zu braucht man das halt, vor allem wenn man ländlich wohnt. Dann ist man auf das Auto angewiesen, und zwar auf eines, das auch im Winter anspringt.

Tesla geht die nächsten 4 Monate sicher nicht pleite. Das ist wohl eher der feuchte Traum des Fondmanagers.
Zum Crash: Tesla-Fahrzeuge sind, wenn es nach der Unfallstatistik geht, sicherer als alle anderen Fahrzeuge.


Gibt es einen Link dafür? Ausserdem sind Teslas Garagenfahrzeuge, die meisten Leute die einen besitzen fahren ihn nur bei guten Konditionen und im Winter, wenn die Unfallwahrscheinlichkeit viel höher ist, bleibt das tesla Zweitfahrzeug in der Garage stehen.
Daniel Patrick Moynihan: "Sie haben ein Recht auf ihre eigene Meinung! Sie haben kein Recht auf ihre eigenen Fakten!"
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 23. Jun 2018, 18:17

Sir Toby - auch Du schließt von deinem Verhalten auf den Rest der Gemeinde - alle die das aus dem eignen Blickwinkel sehen kann geholfen werden : Quelle :tz (19.12.2016) "Tacho im Blick? - So viele Kilometer fahren die Deutschen pro Jahr Auto"

Jeder kann sich da einsortieren - es kommt nicht darauf an, was man "gelegentlich" tut, sondern mehrheitlich. Da ist die Jahresleistung schon mal ein Anhaltspunkt - wenn nahezu die Hälfte aller KFZ-Besitzer (49%) "unter 10.000 km/a" mit ihrem Gefährt zurücklegen - kommen im Durchschnitt monatlich 833 / wöchentlich 192 km / täglich 30 km heraus. Wer seine Fahrleistung im Blick hat, wird sicher in etwa wissen was für ihn relevant ist. Dabei habe ich tatsächlich 10.000 km/a als Grundlage eingesetzt - doch eigentlich steht da 5.000 bis 10.000 km/a.

Wenn Du also "vor 2 Wochen 450 km einen Weg gefahren und dann wieder zurück" sagt das noch nichts über Dein sonstiges Verhalten aus. Deine Jahresfahrleistung - wenn sie durch regelmäßige Nutzung entsteht - ist da von Interesse. Wer schon ein Fahrzeug besitzt, wird es selbstverständlich auch gelegentlich für große Strecken nutzen, selbst wenn seine Jahresfahrleistung bei <5.000 km liegt (was bei mir der Fall ist).

Erst bei der Planung für eine Neuanschaffung wird die gewöhnliche Jahresleistung relevant. Ganz gewiss - und das aus vielen Gründen - wäre ein Fahrzeug wie eines der Tesla-Modelle - nicht das Fahrzeug meiner Wahl (schon weil ich keine Garage habe :p ). Wenn schon, dann eventuell das "Stadtauto" - "e.Go Life 20" (NEFZ 136 km - "reiner Stadtbetrieb" 104 km) - für meine einfachen Entfernungen (x 2) zu mehreren Städten in meinem Umfeld würden selbst 100 km sehr gut ausreichen. Selten fahre ich täglich mehr als ~60 km.

Ansonsten für Transporte oder Urlaubsfahrten quer durch Europa, wäre ein Leihwagen sicher die bessere Lösung (wenn man denn im Herumfahren das Hauptziel sieht - ansonsten - Bahnfahrt oder Flug und Mieten vor Ort). Diese Entscheidung erwarte ich frühestens in 2 ... 2,5 Jahren - solange diesle ich weiter mit "Aral Ultimate Diesel" durch die Welt....
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon jack000 » Sa 23. Jun 2018, 18:42

deHehenried hat geschrieben:(13 Jun 2018, 16:32)

Warum ist ein reines Elektrofahrzeug ein Hirngespinst? Ich wüsste nicht, wann meine Eltern das letzte mal 300 km am Stück gefahren sind.

Das ist so korrekt aber nicht das eigentliche Problem. Wobei bei der Reichweite bei den Elektroautos genauso beschissen wird wie beim Verbrauch von Benzinfahrzeugen. Diese Reichweiten sehen da im Winter und bei Heizungsbetrieb schon ganz anders aus.

Das Problem sind die Ladepunkte! Ein Durchschnittsauto steht die meiste Zeit und die kann fürs Laden genutzt werden.
=> Aber wie soll das realisiert werden an jedem Standplatz für ein Auto eine Ladestation zu installieren?
=> Wenn ein Benzintank leer ist, kommt der ADAC mit Benzin im Kanister, mit was kommt der wenn die Batterie dann mal doch in der Pampa leer ist? Der Wagen muss dann abgeschleppt und zur nächsten Tankstelle gebracht werden wo der Fahrer dann erstmal lange Zeit verbringen kann bis das Fahrzeug soweit aufgeladen ist
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon immernoch_ratlos » So 24. Jun 2018, 08:19

jack hat geschrieben:Das ist so korrekt aber nicht das eigentliche Problem. Wobei bei der Reichweite bei den Elektroautos genauso beschissen wird wie beim Verbrauch von Benzinfahrzeugen. Diese Reichweiten sehen da im Winter und bei Heizungsbetrieb schon ganz anders aus.
Das Problem sind die Ladepunkte! Ein Durchschnittsauto steht die meiste Zeit und die kann fürs Laden genutzt werden.
=> Aber wie soll das realisiert werden an jedem Standplatz für ein Auto eine Ladestation zu installieren?
=> Wenn ein Benzintank leer ist, kommt der ADAC mit Benzin im Kanister, mit was kommt der wenn die Batterie dann mal doch in der Pampa leer ist? Der Wagen muss dann abgeschleppt und zur nächsten Tankstelle gebracht werden wo der Fahrer dann erstmal lange Zeit verbringen kann bis das Fahrzeug soweit aufgeladen ist
Lesen oder selektiv lesen ist hier die Frage....

Zum einen nimmt z.Z. bei e-Mobilen die Zahl der "seriellen Hybriden" mit erheblichem Schwung zu. Das was auch bei sehr großen Fahrzeugen schon längst geschieht "schwappt" nun rüber zum PKW. Ein Verbrenner, der in seiner günstigsten Betriebsform (Drehzahl, Drehmoment etc.) betrieben wird, produziert die einzige Edelenergieform, die äußerst unabhängig von der Anwendung ist. Seit man Elektrizität breitflächig überall einsetzt, dürften E-Motoren zu den am weitesten entwickelten Teilen gehören. Moderne Verbrenner können inzwischen bis zu 100 e-Motörchen enthalten. Die Batterie - jedenfalls, was bislang Verwendung findet - ist dabei der einzige Schwachpunkt. Nun ist jedoch eine verhältnismäßig kleine Kapazität vollkommen ausreichend um als Puffer zwischen sehr einfachen Verbrenner und dem eigentlichen E-Fahrmotor zu dienen. Die Kapazität reicht aus um das Vehikel in Gang zu bringen (ohne geladene Batterie bleibt auch jeder Verbrenner auf der Strecke) - wird in besonders kritischen urbanen Zonen zur vorübergehend einzigen Energiequelle und ist davor und danach nichts als ein Puffer. Ganz nebenbei ist der kleine Akku eines auch Sammler der Rekuperation (nicht nur) bei "seriellen Hybriden". So wird beim Bremsen (über den e-Motor) die Energie der Bewegung wieder in elektrische Energie gewandelt. Das kann kein Verbrenner. Mit welchem Sprit der sehr preisgünstige Verbrenner-Generator betrieben wird, ist Sache der weiteren Entwicklung, also ebenfalls ausbaufähig :thumbup:

Was das Liegenbleiben eines Automobils angeht, wer z.B. seinen Diesel komplett leer fährt, wird in vielen Fällen auch erst einmal auf fremde Hilfe angewiesen sein. Wer einen der üblichen Benziner <0 gefahren hat, wird (hoffentlich) von einem hilfreichen Mitmenschen und dessen Ersatzkanister wieder flott.

Was Dir Jack wohl entgangen ist, e-Mobile - bzw. deren Regelung - begrenzt schon aus anderen Gründen die nutzbare Kapazität nach "unten". Ab 20% Restkapazität ist das Batterieleben in ernster Gefahr. Ergo ist da erst einmal Schluss. Nun bauen gerade die kommenden "Kleinen" in alle ihre Fahrzeuge eine "Ersatzsteckdose" ein, je nach Ladezustand kann dem dummen Liegengebliebenen dann problemlos genügend Saft übertragen werden um den nächsten Ladepunkt zu erreichen. So blöd sind also die Ingenieure nicht um nicht auch solche Fälle vorauszusehen. Der "ADAC" wird in solchen Fällen entweder das Gleiche für den liegengebliebenen tun oder wenn der einen der heute schon ca. 44tausend "seriellen Hybriden" fährt, mittels seines Generator genügend Energie übertragen um den Liegengebliebenen wieder Flott zu machen.

Mit einem bisschen Hirnschmalz - angeblich lebt ja das Technologieland D davon - lassen sich solchen Petitessen ganz gewiss regeln. Der hier gelebte Zweckpessimismus ist erstaunlich. Wie konnte sich mit solchem "Personal" D jemals zum führenden Technologieland entwickeln ? Wenn die Mehrheit inzwischen so rückständig denkt, wundert es mich nicht, wenn dt. Industrie immer stärker ins Ausland abwandert.

Was der Witz bei dem "Mangel" an Ladepunkten ist, warum steigt die Zahl der "seriellen Hybriden" derart heftig (Verdoppelung in nur einem Jahr !) an :?: Diese Leute denken einfach mit, sie brechen die erschröckliche "Reichweitenbarriere" und sind vollkommen unabhängig von (noch) nicht ausreichend vorhandene öffentlichen Ladepunkten. An Tankstellen für ihre Generatoren mangelt es ja nicht. Wer also schon weiß, ich kann nicht regelmäßig Zuhause oder in der Firma laden, entscheidet sich für einen "seriellen Hybriden", wer sehr gemischte Fahrstrecken (viele Kurzstrecken - aber auch öfter 2... 300 km fahren muss) hat einen weiteren Grund sich für einen "seriellen Hybriden" zu entscheiden.

Wie schon Karl Popper meinte "Alles Leben ist Probleme lösen" - und eben nicht selbst künstliche Probleme aufbauen. Übrigens war der der "Erfinder" der Falsifikation - eine wissenschaftliche Methode um Theorien zu überprüfen.

Warum wird Musk so sehr von den in D wohl sehr weit verbreiteten "Zweckpessimisten" derart heftig angegriffen - weil er auch "quer denken kann" und das permanent tut. Da wird jeder Rückschlag (etwas völlig normales in einer Entwicklung) sofort "freudig"begrüßt, weil man sich so in seiner eigenen Rückständigkeit bestätig sieht. Nicht wirklich neu - weltweit das Schicksal aller Erfinder und Menschen die nicht einfach "in ihren Höhlen sitzen blieben".... :mad:
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon H2O » So 24. Jun 2018, 08:36

jack000 hat geschrieben:(23 Jun 2018, 19:42)

Das ist so korrekt aber nicht das eigentliche Problem. Wobei bei der Reichweite bei den Elektroautos genauso beschissen wird wie beim Verbrauch von Benzinfahrzeugen. Diese Reichweiten sehen da im Winter und bei Heizungsbetrieb schon ganz anders aus.

Das Problem sind die Ladepunkte! Ein Durchschnittsauto steht die meiste Zeit und die kann fürs Laden genutzt werden.
=> Aber wie soll das realisiert werden an jedem Standplatz für ein Auto eine Ladestation zu installieren?
=> Wenn ein Benzintank leer ist, kommt der ADAC mit Benzin im Kanister, mit was kommt der wenn die Batterie dann mal doch in der Pampa leer ist? Der Wagen muss dann abgeschleppt und zur nächsten Tankstelle gebracht werden wo der Fahrer dann erstmal lange Zeit verbringen kann bis das Fahrzeug soweit aufgeladen ist


Wenn man mit dem Bau und Betrieb von Ladesäulen öffentlich und privat ordentlich Geld verdienen könnte, dann wäre dieses Thema wohl schon abgehandelt. So aber wartet der eine auf den anderen Dummen, der da sein Geld einsetzt. Nutzen werden dann alle Stromer diese Ladestationen, aber bezahlt haben sie einige wenige Dumme. Der Staat muß mit Steuern steuern.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon H2O » So 24. Jun 2018, 08:59

immernoch_ratlos hat geschrieben:(23 Jun 2018, 19:17)
...

... Wenn schon, dann eventuell das "Stadtauto" - "e.Go Life 20" (NEFZ 136 km - "reiner Stadtbetrieb" 104 km) - für meine einfachen Entfernungen (x 2) zu mehreren Städten in meinem Umfeld würden selbst 100 km sehr gut ausreichen. Selten fahre ich täglich mehr als ~60 km.

Ansonsten für Transporte oder Urlaubsfahrten quer durch Europa, wäre ein Leihwagen sicher die bessere Lösung (wenn man denn im Herumfahren das Hauptziel sieht - ansonsten - Bahnfahrt oder Flug und Mieten vor Ort). Diese Entscheidung erwarte ich frühestens in 2 ... 2,5 Jahren - solange diesle ich weiter mit "Aral Ultimate Diesel" durch die Welt....


Diese Überlegung halte ich für vernünftig; sie enthält auch einen Teil Verzicht auf Freiheiten, die wir bisher nach über 150 Jahren Autoentwicklung wie selbstverständlich genossen haben. Was wohl kaum noch machbar sein dürfte: Mit Kind und Kegel und zugehörigem Gepäck von Haus zu Haus 500 km ohne um zu steigen fahren... und das Ganze nahezu ungeplant und zu erträglichen Kosten.

Mit den Leihwagen wird die Sache laufen wie mit geliehenen Wohnwagen und Wohnmobilen: Man muß rechtzeitig seinen Bedarf planen. In der Haupturlaubszeit sind deftige Mietpreise zu erwarten.

Insofern ist Ihr Plan, Ihr derzeitiges Fahrzeug noch möglichst lange zu nutzen, rundherum vernünftig.

Welche Überlegung hat zu ihrem Bauchgefühl geführt, daß sich in den nächsten wenigen Jahren das Fahrverhalten in Deutschland schon sehr stark verändern wird? Aus meiner Sicht könnte dazu nur ein sehr entschiedener Gesetzgeber veranlassen... und eine menschgemachte Umweltkatastrophe als Auslöser. [Der Mai 2018 war der wärmste Mai seit Beginn der meteorologischen Wetterbeobachtung vor fast 200 Jahren. 50% der Ernte sind bedroht in den Gebieten, wo diese Trockenheit besonders hart zuschlug.]
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 25. Jun 2018, 11:24

Wenn Sie das "Bauchgefühl" nennen, soll mir das recht sein. Es ist allerdings eher so, ich versuche möglichst viele Informationen aller damit befassten "Spieler" zu sammeln. Daraus entnehme ich dann, was ich für "relevant" halte. Das hat also zu einem Gutteil mit den für alle verfügbaren Informationen zu tun.

Der "Gesetzgeber" ist ja keine Institution die nicht selbst in das Geschehen eingebunden ist. Handelt also an Hand von Kriterien die aus den unterschiedlichsten Kreisen aller Mitwirkenden entstehen. Wenn die dortigen Entscheidungen klug sind, bilden sie lediglich den gesetzlichen Rahmen dessen was sich nach und nach immer stärker wandelt.

Das dies selbstverständlich durch entsprechenden Lobbyismus auch ja nach deren Vorstellungen mal verzögert, mal beschleunigt wird, ist völlig normal in einer Demokratie wie der unseren. Nur in einer Diktatur - gibt es dann lediglich das, was der "Plan" hergibt. Das dies krachend gescheitert ist und sich die damals davon Betroffenen dann wie irre der "Vielfalt" zugewandt haben, ist sicher allen noch in Erinnerung.

Ein vernünftiger Mittelweg, mit Planung - ohne in Planwirtschaft auszuarten - sollte das Ergebnis sein. Der Trend "alternative Wahrheiten" als Grundlage zuzulassen, ist eher beängstigend. Im Bereich der Mobilität hat klar die vernunftgeleitet Vielfalt - zumindest meinen Vorzug.

Da wir uns hier eigentlich im Thema "Elon Musk - Wann platzt die Blase?" bewegen, hier noch ein Link der sich explizit mit e-Mobilen und Tesla Model 3 kritisch auseinandersetzt : Quelle : "Business Insider Deutschland" (06.06.2018) "E-Auto-Flop? Ingenieure haben ein Tesla Model 3 auseinandergenommen und sind dabei auf Erstaunliches gestoßen" Nicht das dies diejenigen, denen die Elon Musk sowieso den baldigen Untergang prophezeien im geringsten von ihrer Einschätzung abbringen wird, aber ich fand die aufgezeigten Zusammenhänge recht informativ und dies ist eine weiterer "strömungsbeeinflussender" Indikator, den Sie etwas abwertend als bloßes Bauchgefühl beschreiben.

Ich wag mich vor - e-Mobile - darunter besonders die "seriellen Hybriden" werden nach und nach die Bereiche ausfüllen, wo sie sinnvoll die fossilen Verbrenner ablösen können. Das wird von der allgemeinen Veränderung der gesamten Mobilität - auch da gibt es keine klares Bild - stark beeinflusst. Privater Besitz von Fahrzeugen nimmt zwar (punktuell) ab, ist aber weiter wünschenswert, weil ansonsten die "Tragik der Allmende" zuschlägt, wie diesbezügliche Erfahrungen in Paris inzwischen zeigen.

Das ist wie mit anderen Werkzeugen - sobald eine echt disruptives Modell auf dem Markt ist - geht das klar zu Lasten der bisherigen. Mein aktuelles Beispiel - nahezu alle Maschinen im Bau- und Heimwerkersektor gehen weg vom leitungsgebundenen Modellen - hin zu Akku betriebenen Maschinen. Eine ganze Reihe von ganz neuen Maschinentypen ist da entstanden. Die Vorteile überwiegen und das befeuert den Markt allemal besser, als jeder staatliche Eingriff. Auch hier - es gab schon vorher den klassischen "Batterieschrauber" - allerdings mit dem ungünstigen Nickel-Cadmium-Akkumulator. Seit auch hier der Lithiumionenakku Standard ist, kauft niemand mehr Geräte mit "NiCa Akkus" - bzw. es gibt kein nennenswertes Angebot dieser überholten Technologie mehr - leider mit der Folge, dass diese älteren Modelle nach und nach zu Elektroschrott verkommen.

Soweit übertragbar, trifft das nach meine Überzeugung auch auf den vernünftig machbaren Teil der privaten Mobilität zu. Das bei dem hohen Warenwert, dieser Prozess deutlich länger dauern wird, scheint mir nur logisch. Auch, das diese kein einfacher Tausch für 46 Millionen PKW darstellen wird (was manche so gern behaupten um es sofort als Unsinn - allerdings aus andern Beweggründen zu erklären) scheint mir ebenso logisch...
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon frems » Do 28. Jun 2018, 16:08

immernoch_ratlos hat geschrieben:(25 Jun 2018, 12:24)
Quelle : "Business Insider Deutschland" (06.06.2018) "E-Auto-Flop? Ingenieure haben ein Tesla Model 3 auseinandergenommen und sind dabei auf Erstaunliches gestoßen" Nicht das dies diejenigen, denen die Elon Musk sowieso den baldigen Untergang prophezeien im geringsten von ihrer Einschätzung abbringen wird, aber ich fand die aufgezeigten Zusammenhänge recht informativ und dies ist eine weiterer "strömungsbeeinflussender" Indikator, den Sie etwas abwertend als bloßes Bauchgefühl beschreiben.

Klingt schon nach einem feinen Stück Technik. Zumindest löst sie bei vielen Experten Bewunderung aus. Und das, obwohl die Tester teilweise (siehe Manager-Magazin) auf bestimmte Funktionen verzichten mussten, da sie die US-Version in Europa testeten. Da komme ich persönlich fast in die Versuchung, mein autofreies Leben zu beenden. :|

Erst durften Führungskräfte den Wagen für zehn Tage ausgiebig testen, bevor er von den Ingenieuren untersucht und auseinandergenommen wurde, heißt es in dem Zeitungsbericht. Diese hätten große Augen gemacht. „Kompakt, ausbaufähig, voll integriert, modular, leicht zugänglich, gut geschützt, günstig und in vielen Details verblüffend clever gemacht“, schreibt die „Süddeutsche Zeitung“ über das Urteil der Experten. [...]

Dafür gab es sogar schon Anerkennung vom Audi-Entwicklungschef: „Ich gebe es nicht gern zu, aber Tesla hat alles richtig gemacht“, sagte er über das Model X.

https://www.handelsblatt.com/unternehme ... 79208.html

Tesla Model 3 kann Gewinn abwerfen

Es ist die große Frage bei Teslas Hoffnungsträger: Können die Kalifornier das Model 3 profitabel bauen? Ein deutscher Ingenieursdienstleister hat ein Model 3 zerlegt und kommt bei der Analyse zu einem klaren Ergebnis.

https://www.wiwo.de/technologie/mobilit ... 25806.html

Lohnt sich die Wartezeit? manager-magazin.de hat das Model 3 einem ersten Praxistest auf deutschen und Schweizer Straßen unterzogen. Unser Ergebnis, das wir auf den kommenden Seiten im Detail begründen: Tesla ist mit seinem Model 3 in vielen Punkten ein ordentlicher, teilweise sogar großer Wurf gelungen.

http://www.manager-magazin.de/unternehm ... 15165.html
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon JohnnyWeissmüller » Do 28. Jun 2018, 18:09

Ich denke nicht, dass Tesla sich im Premiumsegment wird halten können. Wertanmutung, Verarbeitungsqualität und solide können die Amis einfach nicht. Kein US-Hersteller kann im Premiumsegment Geld verdienen. Das sieht man auch an Apple, Dell oder Alienware.
Was die Presse schreibt, ist doch nur Stimmungsmache.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 3. Jul 2018, 08:55

JohnnyWeissmüller hat geschrieben:Ich denke nicht, dass Tesla sich im Premiumsegment wird halten können. Wertanmutung, Verarbeitungsqualität und solide können die Amis einfach nicht. Kein US-Hersteller kann im Premiumsegment Geld verdienen. Das sieht man auch an Apple, Dell oder Alienware.
Was die Presse schreibt, ist doch nur Stimmungsmache.
Das mag ja alles so sein, aber ernsthaft, kaufst Du irgendetwas, von dem Du noch nie etwas gehört hast ? Beim heutigen Riesenangebot von Dingen, die zum Teil kein Mensch wirklich braucht, ist nur mit "Stimmungsmache" wie Du moderne "Public Relation" - ähm "Öffentlichkeitsarbeit" - etwas altväterlich nennst - möglich.

Dazu gehört auch überhaupt noch als existierend wahrgenommen zu werden - besser positiv - aber auch negativ - hilft da weiter. Im Übrigen hat es Eon Musk doch noch geschaft seine Kritiker zu überraschen. Sooo schlecht ist sein Produktionsansatz usw. dann wohl doch nicht ;)

Gleichgültig ob der das dauerhaft wuppt - die gesamte Automobilindustrie der Welt ist nun ebenfalls im Rennen. Schau mer mal ... Nebenbei, ich könnte und wollte mit so ein Gerät eher nicht zulegen. Mir wird etwas wie der "e.GO Life" schon reichen, übrigens dort handelt man sehr ähnlich - vorhandene Technologie nutzen - neu gestalten und schon gibt es Interessenten. Ohne "Stimmungsmache" - auch negative :p - würde nur ein Bruchteil der potentiellen Kunden je erfahren, das es so was wie den "e.GO Life" überhaupt gibt.... Im " Premiumsegment" sehe ich das Gefährt eher nicht - aber im "Gebrauchssegment" dürfte dieses Vehikel für eine große Untergruppe, genau richtig liegen :thumbup:
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 3. Jul 2018, 10:23

frems hat geschrieben:(28 Jun 2018, 17:08)

Klingt schon nach einem feinen Stück Technik.

Ja, liest sich gut, besonders die Batterie und der Antrieb scheinen sehr gut entwickelt zu sein. Wenn Tesla die Massenproduktion ans Laufen bekommt, dann wird das was :thumbup:
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Orbiter1 » Di 3. Jul 2018, 16:19

Orbiter1 hat geschrieben:(06 Jun 2018, 21:50)

Elon Musk hat es wieder geschafft das Vertrauen der Aktionäre zurückzugewinnen. Die Nachricht dass man aktuell 3.500 Model 3 pro Woche produziert und Ende Juni die angestrebten 5.000 pro Woche erreichen wird hat heute den Kurs von Tesla um fast 10% steigen lassen.
Das soll noch jemand verstehen. Seit Musk vor 2 Tagen endlich geliefert und mitgeteilt hat dass pro Woche die angekündigten 5.000 Model 3 gebaut werden ist der Kurs um 10% gefallen.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon jack000 » Di 3. Jul 2018, 17:31

Orbiter1 hat geschrieben:(03 Jul 2018, 17:19)

Das soll noch jemand verstehen. Seit Musk vor 2 Tagen endlich geliefert und mitgeteilt hat dass pro Woche die angekündigten 5.000 Model 3 gebaut werden ist der Kurs um 10% gefallen.

Das Problem ist m.E. das die Sache in Summe nicht stimmt. 5000 Autos pro Woche sind in der Automobilindustrie nichts und auch wurden Qualitätsmängel beklagt.
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Orbiter1
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Orbiter1 » Di 3. Jul 2018, 18:38

jack000 hat geschrieben:(03 Jul 2018, 18:31)

5000 Autos pro Woche sind in der Automobilindustrie nichts
Da gab es auch einen witzigen Tweetaustausch. Elon Musk hat stolz die 5.000 Stück pro Woche verkündet und die Antwort des Ford-Chefs war dass sie in seiner Firma dafür 4 Stunden brauchen.

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