Die Staatsschuld sinkt

Moderator: Moderatoren Forum 1

Benutzeravatar
franktoast
Beiträge: 3235
Registriert: So 29. Jun 2014, 09:24

Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon franktoast » Mi 21. Jun 2017, 16:10

Ein Terraner hat geschrieben:(21 Jun 2017, 16:52)
Ein sehr großer, und der Rest besteht aus dem Motto: "Zu viel ist nicht genug."

Vor einigen Jahren wollte Yahoo Facebook für 1Mrd. kaufen. Zuckerberg, damals Mitte 20, hätte 300Mio. davon bekommen(damals war Facebook im Vergleich zu heute noch winzig und machte dicke Verluste). Meinst du, er hat nicht verakuft, weil er geldgierig ist/war? Seine Gier nach Geld ist unendlich?
Ein freier Mensch muß es ertragen können, daß seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muß sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.
Benutzeravatar
Adam Smith
Beiträge: 24791
Registriert: Mi 18. Jan 2012, 21:57

Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon Adam Smith » Mi 21. Jun 2017, 16:10

franktoast hat geschrieben:(21 Jun 2017, 17:06)

Ähnlich wie der Arbeitnehmer und jeder andere Mensch. Das Eigenwohl steht über dem Gemeinwohl. Das kannst du durch ein sozialistisches System auch nicht ändern. Das Tolle am Kapitalismus ist die Vertragsfreiheit. Und einen Vertrag geht man nur ein, wenn man dadurch besser gestellt wird. Wenn jemand durch einen Arbeitsvertrag schlechter gestellt wird, dann unterschreibt er ihn nicht. Ganz einfach. Wenn ein Investier durch einen Vertrag schlechter gestellt wird, dann unterschreibt er nicht. Und wenn ein Käufer durch einen vertrag schlechter gestellt wird, unterschreibt er nicht.

Auch wenn man es nicht gut quantifizieren kann: Durch jeden Tausch müssen alle Parteien glücklicher gemacht werden als ohne Tausch, wodurch jeder Tausch Wohlstand schafft. Zumindest im Erwartungswert (jeder kann einen Vertrag im nachhinein auch bereuen, da die Zukunft unsicher und die Information nicht vollkommen verfügbar ist).


Zustimmung. Vertragsfreiheit ist ein wesentlicher Kern des Kapitalismus.
Benutzeravatar
franktoast
Beiträge: 3235
Registriert: So 29. Jun 2014, 09:24

Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon franktoast » Mi 21. Jun 2017, 16:11

Skull hat geschrieben:(21 Jun 2017, 17:06)

Nö.

Der Aktionär ist kein Gläubiger.
Und das Unternehmen schuldet dadurch niemandem etwas.

Das Unternehmen kann und hat i.d.R. über das Grundkapital längst dieses Geld "verprasst". :p

mfg


Ich beziehe mich hierauf:
Aktien werden dabei als Verbindlichkeit der ausgebenden Stelle, also der Aktiengesellschaft, gebucht, während sie eine Forderung beim Eigentümer der Aktie sind.

https://de.wikipedia.org/wiki/Geldverm%C3%B6gen
Ein freier Mensch muß es ertragen können, daß seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muß sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.
Benutzeravatar
franktoast
Beiträge: 3235
Registriert: So 29. Jun 2014, 09:24

Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon franktoast » Mi 21. Jun 2017, 16:12

Adam Smith hat geschrieben:(21 Jun 2017, 17:07)

Bei niemanden. Helikoptergeld hat keinen Einfluss auf die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes. Aus dem Grund steigt dann dadurch die Inflationsrate.

In der Bilanz der EZB steht dann unter Aktive der Tisch und unter Passiva bei den Verbindlichkeiten die 100€.
Ein freier Mensch muß es ertragen können, daß seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muß sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.
Benutzeravatar
Skull
Vorstand
Beiträge: 18349
Registriert: Do 12. Apr 2012, 21:22
Benutzertitel: woaussie
Wohnort: NRW
Kontaktdaten:

Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon Skull » Mi 21. Jun 2017, 16:14

franktoast hat geschrieben:(21 Jun 2017, 17:11)

Ich beziehe mich hierauf:

https://de.wikipedia.org/wiki/Geldverm%C3%B6gen

Mir ist egal, worauf Du das beziehst.

Ausgegebene Aktien sind keine SCHULD. Sie sind Eigenkapital für das Unternehmen.

E I G E N E S Kapital.

Punkt. :D

mfg
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
Benutzeravatar
That's me
Beiträge: 2085
Registriert: Fr 6. Feb 2009, 14:41
Benutzertitel: unbequem, aber fair

Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon That's me » Mi 21. Jun 2017, 16:16

franktoast hat geschrieben:(21 Jun 2017, 17:06)
Das Eigenwohl steht über dem Gemeinwohl.

In Notzeiten ja. Rein evolutionsbiologisch ist der Mensch aber auf Kooperation geprägt. Von Geburt an.
Näheres und Quellen hier

Wenn jemand durch einen Arbeitsvertrag schlechter gestellt wird, dann unterschreibt er ihn nicht. Ganz einfach.

Ist in der Realität für Millionen Bürger nicht so. Dann gilt er als Arbeitsverweigerer, Faulpelz und Schmarotzer und wenn er in der Hartz 4 Mühle ist, bekommt er darüber hinaus auch sein grundrechtlich zugesichertes und unverfügbares Existenzminimum gekürzt.
So sieht es in unserem angeblichen Rechtsstaat aus.
Deine Behauptungen halten der Realität also leider nicht Stand.

Auch wenn man es nicht gut quantifizieren kann: Durch jeden Tausch müssen alle Parteien glücklicher gemacht werden als ohne Tausch, wodurch jeder Tausch Wohlstand schafft.
Das erfordert aber eine gewisse Fairness. Das widerspricht irgendwie auch deiner obigen Aussage "Das Eigenwohl steht über dem Gemeinwohl." Zumindest, wenn man es so übersetzt, dass jeder als der Gewinner im Sinne von größtem Profit hervor gehen möchte. Das geht nicht. Das geht nur durch zu- und abgeben, also Kompromiss.

Aber wir driften wieder ab.
Warum töten wir Menschen die Menschen töten, um den Menschen zu zeigen, dass Töten falsch ist?
Amnesty International.
Benutzeravatar
Adam Smith
Beiträge: 24791
Registriert: Mi 18. Jan 2012, 21:57

Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon Adam Smith » Mi 21. Jun 2017, 16:19

Skull hat geschrieben:(21 Jun 2017, 17:14)

Mir ist egal, worauf Du das beziehst.

Ausgegebene Aktien sind keine SCHULD. Sie sind Eigenkapital für das Unternehmen.

E I G E N E S Kapital.

Punkt. :D

mfg


Das sehe ich auch so.

Eine Kapitalrücklage ist im Rechnungswesen die Folge bestimmter, gesetzlich vorgeschriebener Vorgänge bei der eigenkapitalbezogenen Außenfinanzierung von Unternehmen.


https://de.wikipedia.org/wiki/Kapitalr%C3%BCcklage

https://de.wikipedia.org/wiki/Bilanz
Benutzeravatar
franktoast
Beiträge: 3235
Registriert: So 29. Jun 2014, 09:24

Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon franktoast » Mi 21. Jun 2017, 16:20

Skull hat geschrieben:(21 Jun 2017, 17:14)

Mir ist egal, worauf Du das beziehst.

Ausgegebene Aktien sind keine SCHULD. Sie sind Eigenkapital für das Unternehmen.

E I G E N E S Kapital.

Punkt. :D

mfg

Wenn es um das Geldvermögen geht, definiert man eben anders. Und Aktien zählen zum Geldvermögen. Es geht hier nur um eine volkswirtschaftliche Betrachtung wie bei der Geldmenge eben auch. Das hat nix mit der Bilanz des Unternehmens zu tun, sondern mit dem Wert der Aktien.
Ein freier Mensch muß es ertragen können, daß seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muß sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.
Benutzeravatar
franktoast
Beiträge: 3235
Registriert: So 29. Jun 2014, 09:24

Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon franktoast » Mi 21. Jun 2017, 16:24

That's me hat geschrieben:(21 Jun 2017, 17:16)
In Notzeiten ja. Rein evolutionsbiologisch ist der Mensch aber auf Kooperation geprägt. Von Geburt an.

Wenn man mit anderen Menschen kooperiert, stellt man dann das Gemeinwohl über das Eigenwohl? Anders gefragt: Ist man selber (oder die eigene Familie) besser oder schlechter dran, wenn man mit anderen koopiert?

Ist in der Realität für Millionen Bürger nicht so. Dann gilt er als Arbeitsverweigerer, Faulpelz und Schmarotzer und wenn er in der Hartz 4 Mühle ist, bekommt er darüber hinaus auch sein grundrechtlich zugesichertes und unverfügbares Existenzminimum gekürzt.
So sieht es in unserem angeblichen Rechtsstaat aus.
Deine Behauptungen halten der Realität also leider nicht Stand.

Du willst also sagen, er wäre schlechter dran, wenn er den Arbeitsvertrag ablehnt? Sorry, aber genau das war meine Behauptung.

Das erfordert aber eine gewisse Fairness. Das widerspricht irgendwie auch deiner obigen Aussage "Das Eigenwohl steht über dem Gemeinwohl." Zumindest, wenn man es so übersetzt, dass jeder als der Gewinner im Sinne von größtem Profit hervor gehen möchte. Das geht nicht. Das geht nur durch zu- und abgeben, also Kompromiss.

Es war so gemeint, wie ich geschrieben hab. Von Profit hab ich nix geschrieben.
Ein freier Mensch muß es ertragen können, daß seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muß sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 37851
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 14:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon Realist2014 » Mi 21. Jun 2017, 16:26

That's me hat geschrieben:(21 Jun 2017, 17:16)



Ist in der Realität für Millionen Bürger nicht so. Dann gilt er als Arbeitsverweigerer, Faulpelz und Schmarotzer und wenn er in der Hartz 4 Mühle ist, bekommt er darüber hinaus auch sein grundrechtlich zugesichertes und unverfügbares Existenzminimum gekürzt.
So sieht es in unserem angeblichen Rechtsstaat aus.
Deine Behauptungen halten der Realität also leider nicht Stand.

.



keiner wird gezwungen ALG II zu beantragen...

und es gibt kein "grundrechtliches zugesichertes unverfügbares Existenzminimum" auf der Couch...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
Benutzeravatar
That's me
Beiträge: 2085
Registriert: Fr 6. Feb 2009, 14:41
Benutzertitel: unbequem, aber fair

Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon That's me » Mi 21. Jun 2017, 16:30

Adam Smith hat geschrieben:(21 Jun 2017, 17:01)
Geht es denn Deutschland im Moment wirtschaftlich schlecht? Die Staatsverschuldung sinkt ja.

Ich bin mir sicher, dass uns allen sowohl das Geldsystem, als auch die Schulden bald um die Ohren fliegen.
Es wird zu viel Geld auf den Markt geworfen.
Leider kann ich keine Statistik finden, wie sich M1 in den letzten 5-10 Jahren entwickelte.
Warum töten wir Menschen die Menschen töten, um den Menschen zu zeigen, dass Töten falsch ist?
Amnesty International.
Benutzeravatar
franktoast
Beiträge: 3235
Registriert: So 29. Jun 2014, 09:24

Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon franktoast » Mi 21. Jun 2017, 16:32

That's me hat geschrieben:(21 Jun 2017, 17:30)

Ich bin mir sicher, dass uns allen sowohl das Geldsystem, als auch die Schulden bald um die Ohren fliegen.
Es wird zu viel Geld auf den Markt geworfen.
Leider kann ich keine Statistik finden, wie sich M1 in den letzten 5-10 Jahren entwickelte.

Das ist auch wirklich schwer zu finden. Google macht jedes Jahr Milliarden und ich hab 3sek gebraucht, um es rauszufinden. So ist die Welt ;)
https://de.wikipedia.org/wiki/Geldmenge ... entralbank
Ein freier Mensch muß es ertragen können, daß seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muß sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.
Benutzeravatar
Adam Smith
Beiträge: 24791
Registriert: Mi 18. Jan 2012, 21:57

Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon Adam Smith » Mi 21. Jun 2017, 16:33

That's me hat geschrieben:(21 Jun 2017, 17:30)

Ich bin mir sicher, dass uns allen sowohl das Geldsystem, als auch die Schulden bald um die Ohren fliegen.
Es wird zu viel Geld auf den Markt geworfen.
Leider kann ich keine Statistik finden, wie sich M1 in den letzten 5-10 Jahren entwickelte.


Den Strang dazu habe ich schon erstellt.

viewtopic.php?f=4&t=48457
Benutzeravatar
3x schwarzer Kater
Vorstand
Beiträge: 15921
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:25
Benutzertitel: Do legst di nieda
Wohnort: Lower Bavaria

Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 21. Jun 2017, 16:46

That's me hat geschrieben:(21 Jun 2017, 14:39)


Wurde ja in der Finanzkrise gemacht. Als es DE aber besser ging, wurde von anderen (E, I, P, GR) aber eine strikte Sparpolitik verlangt, obwohl wir in der Krise genau das Gegenteil taten.


Wir haben in der Krise eben nicht das Gegenteil getan. Gerade in den Jahren 2009 und 2010 sind die Staatausgaben deutlich gestiegen.

http://www.haushaltssteuerung.de/bilder ... 9-2012.png

Es wurden Milliarden reingepumpt. Deswegen hat der Durchschnittsdeutsche die Krise auch gar nicht gespürt. Das war aber eben nur möglich, weil wir es uns leisten konnten.
Zuletzt geändert von 3x schwarzer Kater am Mi 21. Jun 2017, 16:52, insgesamt 1-mal geändert.
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 37851
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 14:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon Realist2014 » Mi 21. Jun 2017, 16:50

That's me hat geschrieben:(21 Jun 2017, 17:30)

Ich bin mir sicher, dass uns allen sowohl das Geldsystem, als auch die Schulden bald um die Ohren fliegen.
Es wird zu viel Geld auf den Markt geworfen.
Leider kann ich keine Statistik finden, wie sich M1 in den letzten 5-10 Jahren entwickelte.



soso

auf den Markt geworfen

das geht aber nur durch erhöhte Kreditnachfrage- oder eben bei den Banken durch das EZB Programm

nur was soll uns da "um die Ohren fliegen?

und M1 ist ein Ausdruck des "flüssigen" VERMÖGENS... ( Bargeld & Ersparnisse im sofortigen Zugriff...)
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
Benutzeravatar
Skull
Vorstand
Beiträge: 18349
Registriert: Do 12. Apr 2012, 21:22
Benutzertitel: woaussie
Wohnort: NRW
Kontaktdaten:

Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon Skull » Mi 21. Jun 2017, 16:53

franktoast hat geschrieben:(21 Jun 2017, 17:20)

Wenn es um das Geldvermögen geht, definiert man eben anders.
Und Aktien zählen zum Geldvermögen.

Dann diskutiert doch auch mal über Pensionsansprüche und Lebensversicherungsansprüche.

An DIESER Stelle zählen die auch zum Geldvermögen. :p

mfg
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
Benutzeravatar
Adam Smith
Beiträge: 24791
Registriert: Mi 18. Jan 2012, 21:57

Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon Adam Smith » Mi 21. Jun 2017, 16:56

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(21 Jun 2017, 17:46)

Wir haben in der Krise eben nicht das Gegenteil getan. Gerade in den Jahren 2009 und 2010 sind die Staatausgaben deutlich gestiegen.

http://www.haushaltssteuerung.de/bilder ... 9-2012.png

Es wurden Milliarden reingepumpt. Deswegen hat der Durchschnittsdeutsche die Krise auch gar nicht gespürt. Das war aber eben nur möglich, weil wir es uns leisten konnten.


Der Beitrag wurde also schon korrigiert. Deutschland hat halt die Schulden von Banken übernommen. Trotzdem ist die Krise nicht beseitigt, wenn der Staat einfach die Schulden übernimmt. Damit sind die Schulden nicht neutralisiert. Schulden sind aber dann nicht mehr so schlimm, wenn ein ausgeglichener Haushalt möglich ist. Dann kann man auch Schulden mit einem Bankrott neutralisieren ohne dass es sehr schlimme Auswirkungen hat. Dieses gilt aber nicht für Japan.
Benutzeravatar
Adam Smith
Beiträge: 24791
Registriert: Mi 18. Jan 2012, 21:57

Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon Adam Smith » Mi 21. Jun 2017, 16:57

Realist2014 hat geschrieben:(21 Jun 2017, 17:50)

soso

auf den Markt geworfen

das geht aber nur durch erhöhte Kreditnachfrage- oder eben bei den Banken durch das EZB Programm

nur was soll uns da "um die Ohren fliegen?

und M1 ist ein Ausdruck des "flüssigen" VERMÖGENS... ( Bargeld & Ersparnisse im sofortigen Zugriff...)


In Bezug auf die Immobilienblase in den USA wurden zu viele Kredite vergeben. Im Moment ist das aber nicht der Fall.
Benutzeravatar
3x schwarzer Kater
Vorstand
Beiträge: 15921
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:25
Benutzertitel: Do legst di nieda
Wohnort: Lower Bavaria

Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 21. Jun 2017, 17:04

Adam Smith hat geschrieben:(21 Jun 2017, 17:56)

Deutschland hat halt die Schulden von Banken übernommen. Trotzdem ist die Krise nicht beseitigt, wenn der Staat einfach die Schulden übernimmt. Damit sind die Schulden nicht neutralisiert. .


Nun, im Wesentlichen hat der Staat keine Schulden übernommen, sondern Bürgschaften für die Banken. Diese spiegeln sich in der Kameralistik der Staatsbuchhaltung nicht wieder. Hier sind nur die konkreten Ausgaben erfasst. Ändert also nichts an der Tatsache, dass der Deutschland in der Krise seine Ausgaben erhöht hat, also auch beispielhaft im üblichen Verständnis antizyklisch gehandelt hat.
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)
Benutzeravatar
Adam Smith
Beiträge: 24791
Registriert: Mi 18. Jan 2012, 21:57

Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon Adam Smith » Mi 21. Jun 2017, 17:09

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(21 Jun 2017, 18:04)

Nun, im Wesentlichen hat der Staat keine Schulden übernommen, sondern Bürgschaften für die Banken. Diese spiegeln sich in der Kameralistik der Staatsbuchhaltung nicht wieder. Hier sind nur die konkreten Ausgaben erfasst. Ändert also nichts an der Tatsache, dass der Deutschland in der Krise seine Ausgaben erhöht hat, also auch beispielhaft im üblichen Verständnis antizyklisch gehandelt hat.


Die Bürgschaften wurden aber als Schulden erfasst. Aus dem Grund ist unter anderem die Staatsverschuldung dann auch wieder stark gesunken. Sie beträgt schon bald wieder den Zustand vor Krugman.

Zurück zu „1. Wirtschaft“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast