Die Staatsschuld sinkt

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Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon Skull » Mi 21. Jun 2017, 17:30

Adam Smith hat geschrieben:(21 Jun 2017, 18:09)

Die Bürgschaften wurden aber als Schulden erfasst.

Nein. Dieses ist nicht zutreffend.

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Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon Adam Smith » Mi 21. Jun 2017, 17:32

Skull hat geschrieben:(21 Jun 2017, 18:30)

Nein. Dieses ist nicht zutreffend.

mfg


Gibt es dazu einen Link?
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Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon Skull » Mi 21. Jun 2017, 17:34

Adam Smith hat geschrieben:(21 Jun 2017, 18:32)

Gibt es dazu einen Link?
???

Wie soll ich etwas verlinken, was es nicht gibt.

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Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon Adam Smith » Mi 21. Jun 2017, 17:36

Skull hat geschrieben:(21 Jun 2017, 18:34)

???

Wie soll ich etwas verlinken, was es nicht gibt.

mfg


Einen Link zu den Bürgschaften in Bezug auf die Banken. Die wurden als Schulden erfasst.
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Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon Skull » Mi 21. Jun 2017, 17:39

Adam Smith hat geschrieben:(21 Jun 2017, 18:36)

Einen Link zu den Bürgschaften in Bezug auf die Banken. Die wurden als Schulden erfasst.

Wo ? Wann ? und von Wem ? :?:

Bürgschaften werden erst DANN zur Staatsverschuldung, wenn der Staat als Bürge in Anspruch genommen wird.
Sprich, Geld fliesst.

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Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon Realist2014 » Mi 21. Jun 2017, 17:44

Adam Smith hat geschrieben:(21 Jun 2017, 18:36)

Einen Link zu den Bürgschaften in Bezug auf die Banken. Die wurden als Schulden erfasst.



wann wurden die vom wem als "Schulden" erfasst?

ich glaube du verwechselst das mit der Übernahme der "Bad papers" in die "Bad Bank" des Staates ( FMS) bei der HRE Thematik...
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Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon Adam Smith » Mi 21. Jun 2017, 17:45

Skull hat geschrieben:(21 Jun 2017, 18:39)

Wo ? Wann ? und von Wem ? :?:

Bürgschaften werden erst DANN zur Staatsverschuldung, wenn der Staat als Bürge in Anspruch genommen wird.
Sprich, Geld fliesst.

mfg


Der Schuldenabbau entfiel besonders auf die staatlichen "Bad Banks", die weiterhin Vermögensbestände verwerteten und Schulden zurückführten. Die "Bad Banks" waren in der Finanzmarktkrise eingerichtet worden, um inländische Kreditinstitute zu stützen. Die Stützungsmaßnahmen schlugen sich auch Ende 2015 noch mit 225 Mrd € im Schuldenstand nieder (beziehungsweise in Höhe von 7,4 % des aktuellen BIP). Die leicht gesunkenen Hilfsmaßnahmen für EWU-Staaten machten noch 88 Mrd € aus (beziehungsweise 2,9 % des aktuellen BIP).


https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/ ... stand.html
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Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon Skull » Mi 21. Jun 2017, 17:54

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Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 21. Jun 2017, 17:58

Adam Smith hat geschrieben:(21 Jun 2017, 18:32)

Gibt es dazu einen Link?


nun, das liegt an der Kameralistik.
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Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon Adam Smith » Mi 21. Jun 2017, 18:07

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(21 Jun 2017, 18:58)

nun, das liegt an der Kameralistik.

Deutschland dürfte 2018 wieder den Zustand vor Krugman erreicht haben. Frankreich aber nicht. Und durch die Wahl von Macron könnte es jetzt sein, dass Deutschland sich jetzt für Europa verschulden muss. Richtig sind Schulden zwar nicht, aber für Europa kann es ja Opfer geben.
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Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon That's me » Mi 21. Jun 2017, 19:19

franktoast hat geschrieben:(21 Jun 2017, 17:32)
Das ist auch wirklich schwer zu finden. Google macht jedes Jahr Milliarden und ich hab 3sek gebraucht, um es rauszufinden. So ist die Welt ;)https://de.wikipedia.org/wiki/Geldmenge ... entralbank

Ich boykottiere Google und danke für diesen wichtigen Hinweis und dein Kompliment, wie blöd ich bin. So macht man sich Freunde ;)

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(21 Jun 2017, 17:46)
Wir haben in der Krise eben nicht das Gegenteil getan. Gerade in den Jahren 2009 und 2010 sind die Staatausgaben deutlich gestiegen.

Sagte ich doch ;) Lies nochmal genau nach und beziehe den Satz davo noch ein. Ich fette mal.
That's me hat geschrieben:(21 Jun 2017, 14:39)Zwar treiben Konjunkturprogramme die Staatsschulden in die Höhe, aber auf lange Sicht rentiert sich das.
Wurde ja in der Finanzkrise gemacht.

Es wurden Milliarden reingepumpt. Deswegen hat der Durchschnittsdeutsche die Krise auch gar nicht gespürt. Das war aber eben nur möglich, weil wir es uns leisten konnten.
Verschuldet sind wir (EU) alle und es ging uns (DE) damals schlechter als jetzt, aber spurlos ging die Krise an uns nicht vorbei.
Eigentlich gilt m.W. als anerkannt, dass es falsch ist, in eine Krise hinein zu sparen.
Von den genannten Staaten wurde es aber später verlangt. Das meinte ich. Diese Doppelmoral. Selbst in der Krise z.T unsinne Klientel-Konjunkturpakete schnüren (Abwrackprämie), andererseits von andern verlangen, in der Krise zu sparen und rigide kürzen.
Warum töten wir Menschen die Menschen töten, um den Menschen zu zeigen, dass Töten falsch ist?
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Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 21. Jun 2017, 19:28

That's me hat geschrieben:(21 Jun 2017, 20:19)

Ich boykottiere Google und danke für diesen wichtigen Hinweis und dein Kompliment, wie blöd ich bin. So macht man sich Freunde ;)


Sagte ich doch ;) Lies nochmal genau nach und beziehe den Satz davo noch ein. Ich fette mal.

Verschuldet sind wir (EU) alle und es ging uns (DE) damals schlechter als jetzt, aber spurlos ging die Krise an uns nicht vorbei.
Eigentlich gilt m.W. als anerkannt, dass es falsch ist, in eine Krise hinein zu sparen.
Von den genannten Staaten wurde es aber später verlangt. Das meinte ich. Diese Doppelmoral. Selbst in der Krise z.T unsinne Klientel-Konjunkturpakete schnüren (Abwrackprämie), andererseits von andern verlangen, in der Krise zu sparen und rigide kürzen.


Nun, ob das unsinnig war bleibt dahingestellt, genauso wie die Förderung von Kurzarbeit etc. Ich behaupte mal dass das nicht unsinnig war. Haben wir doch nichts von der Krise bemerkt. Letztendlich ist das ein Beispiel für gute antizyklische Politik. Die Konjuktur wurde schließlich auch nicht in den Jahren davor durch übermäßige Staatsausgaben angeheizt. Anders jedoch in Ländern wie Griechenland. Hier sorgten hohe Staatsausgaben letztendlich für eine Fehlallokation der Ressourcen, was dort letztendich auch zur Krise führte. Die Situation in Deutschland war eine vollkommen andere.
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Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon That's me » Mi 21. Jun 2017, 19:56

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(21 Jun 2017, 20:28)
Letztendlich ist das ein Beispiel für gute antizyklische Politik. .
Eben.

Anders jedoch in Ländern wie Griechenland. Hier sorgten hohe Staatsausgaben letztendlich für eine Fehlallokation der Ressourcen, was dort letztendich auch zur Krise führte.
Dennoch bleibt die Frage, ob es da nicht sinnvoller gewesen wäre, zumindest einen Teil der Tranchen für Konjunkturprogramme zur Verfügung zu stellen um die Wirtschaft anzukurbeln, damit sie durch Wirtschaftswachstum einiges kompensieren können, statt für die Schuldentilgung. Gerade, wenn es DE doch soooo gut geht.
Aber klar, ohne Umstrukturierung (Beamte etc.) und gewisse Sparpolitik ging in GR nichts. Letztlich ging es m.E auch stark ums Prinzip.
Das mit den Rüstungsaufträgen und Entschädigungen aus dem 3. Reich lassen wir lieber mal weg.
Fakt ist, dass ein Staat, der rigoros sparen muss, noch weniger Chancen hat, die Wirtschaft in Gang zu bringen und noch tiefer absackt. Die Mischung hätte es gemacht. Die EU hat ja jahrelang zugeschaut und sich allgemein mit dem "Aufnahmewahn" schwacher Staaten übernommen. Das war unklug, als EU so schnell wachsen zu wollen.
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Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon Realist2014 » Mi 21. Jun 2017, 20:05

That's me hat geschrieben:(21 Jun 2017, 20:56)

Eben.

Dennoch bleibt die Frage, ob es da nicht sinnvoller gewesen wäre, zumindest einen Teil der Tranchen für Konjunkturprogramme zur Verfügung zu stellen um die Wirtschaft anzukurbeln, damit sie durch Wirtschaftswachstum einiges kompensieren können, statt für die Schuldentilgung.
A.



das "statt" wäre die Staatspleite für GR ...
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Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon Skull » Mi 21. Jun 2017, 20:07

That's me hat geschrieben:(21 Jun 2017, 20:56)

Eben.

Dennoch bleibt die Frage, ob es da nicht sinnvoller gewesen wäre, zumindest einen Teil der Tranchen für Konjunkturprogramme zur Verfügung zu stellen um die Wirtschaft anzukurbeln, damit sie durch Wirtschaftswachstum einiges kompensieren können, statt für die Schuldentilgung.

Entschuldigung, Griechenland hat keine Schuldentilgung vorgenommen.

Die Schulden Griechenlands haben sich weiter erhöht.
Es sind sogar Schulden erlassen worden.
Trotzdem haben sich Schulden erhöht.

Griechenland als derzeitiger Extrem- und Sonderfall in Europa ist pleite.
Da fliesst deswegen Geld hin, weil es sonst komplett zusammengebrochen wäre.

Und kein Kreditgeber gibt so einem Schuldner derzeit Geld, ohne Sicherheiten.

Man kann gerne dem HartzIV Empfänger in Deutschland,
dem arbeitlosen Spanier oder dem arbeitenden Esten,
erklären, das man noch mehr Geld in Griechenland reinpumpen soll,
zwecks eventueller Konjunkturbelebung Griechenlands.
Seitens des deutschen, spanischen oder estischen Staates.

ICH kann das denen nicht erklären. ;)

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Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 21. Jun 2017, 20:11

That's me hat geschrieben:(21 Jun 2017, 20:56)

Eben.

Dennoch bleibt die Frage, ob es da nicht sinnvoller gewesen wäre, zumindest einen Teil der Tranchen für Konjunkturprogramme zur Verfügung zu stellen um die Wirtschaft anzukurbeln, damit sie durch Wirtschaftswachstum einiges kompensieren können, statt für die Schuldentilgung. Gerade, wenn es DE doch soooo gut geht.
Aber klar, ohne Umstrukturierung (Beamte etc.) und gewisse Sparpolitik ging in GR nichts. Letztlich ging es m.E auch stark ums Prinzip.
Das mit den Rüstungsaufträgen und Entschädigungen aus dem 3. Reich lassen wir lieber mal weg.
Fakt ist, dass ein Staat, der rigoros sparen muss, noch weniger Chancen hat, die Wirtschaft in Gang zu bringen und noch tiefer absackt. Die Mischung hätte es gemacht. Die EU hat ja jahrelang zugeschaut und sich allgemein mit dem "Aufnahmewahn" schwacher Staaten übernommen. Das war unklug, als EU so schnell wachsen zu wollen.


Das Problem liegt ja in den hohen Staatsausgaben, Diese haben letztendlich zu einer hohen Steigerung der Löhne und auch der Inflation geführt. Die war halt deutlich höher als die Produktivitätszuwächse. Das hat wiederum dazu geführt, dass Importe günstiger waren, als die Produkte im eigenen Land herzustellen. Also klassische Fehlallokation durch Intervention des Staates. Dadurch hat sich das Staatsdefizit weiter erhöht. Eine weitere Erhöhung des Staatsdefizits beseitigt das Problem ja nicht, sondern verschärft es nur weiter. Die einzige Möglichkeit ist somit die Anpassung der Löhne an die Produktivität. Hätte Griechenland eine eigene Währung gehabt, hätte sie diese also einfach abgewertet, was im Endeffekt aber auf das gleiche hinausläuft-

Insofern gibt es hier natürlich schon einen Unterschied zu der Situation in Deutschland.
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Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon That's me » Mi 21. Jun 2017, 20:29

Skull hat geschrieben:(21 Jun 2017, 21:07)
Entschuldigung, Griechenland hat keine Schuldentilgung vorgenommen.

Das ist nicht korrekt. Nur so viel.
Griechenland zahlte Deutschland 360 Millionen Euro Zinsen
Die Kredite für Griechenland bringen dem Bund zumindest ein paar Zinsen ein. Insgesamt 360 Millionen Euro kamen seit 2010 zusammen.


Trotzdem haben sich Schulden erhöht.
Klar erhöhen sich die Schulden von Jahr zu Jahr, wenn man sie nicht tilgen kann. Die Zinsen fressen einiges auf, auch wenn die Zinsbelastung GR sehr niedrig ist.

Griechenland als derzeitiger Extrem- und Sonderfall in Europa ist pleite.
Da fliesst deswegen Geld hin, weil es sonst komplett zusammengebrochen wäre.

Ja, aber GR ist hier nicht das Thema. Gibt sicher mehr als einen Thread dazu, wo man dieses Thema wieder aufwärmen könnte.

3x schwarzer Kater hat geschrieben: Eine diesbezügliche Reform war definitiv ein Muss.
Hohe Löhne wären mir zwar nicht bekannt, ich sehe das Problem eher in der Steuerpolitik, Staatsausgaben, aber egal, das Thema ist gegessen.
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Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon Skull » Mi 21. Jun 2017, 20:39

That's me hat geschrieben:(21 Jun 2017, 21:29)

Ja, aber GR ist hier nicht das Thema.
Gibt sicher mehr als einen Thread dazu, wo man dieses Thema wieder aufwärmen könnte.

ERsteres richtig, zweiteres will ich gar nicht.

Ich hatte ja nur Deiner Aussage widersprochen, das Irgendwelche Hilfgelder in eine "Schuldentilgung" gingen.

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Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 21. Jun 2017, 20:44

That's me hat geschrieben:(21 Jun 2017, 21:29)


Hohe Löhne wären mir zwar nicht bekannt, ich sehe das Problem eher in der Steuerpolitik, Staatsausgaben, aber egal, das Thema ist gegessen.


Das Zitat von gerade eben stammt wohl nicht von mir. Und natürlich sind die Löhne in Griechenland zu stark gestiegen. Ich hab*s mal irgendwann ausgerechnet. Wenn ich mich recht erinnere betrug die Inflation seit Beitritt zur Eurozone im Schnitt gut 4%. Damit deutlich über dem Rest der Eurozone. Schuld daran sind natürlich die hohen Staatsausgaben (die letztendlich ja Einkommen der Bürger sind). Es ist das eklatante Missverhältnis zwischen Lohnsteigerung und Produktivitätssteigerung das zum Problem wurde. Dazu kommt natürlich, wie du schon erwähnt hast der ausufernde Staatssektor und Ineffizienz in der Verwaltung.
Das muss eben erst in Ordnung gebracht werden. Auch wenn es schmerzhaft ist. Eine Erhöhung der Staatsausgaben bringt hier überhaupt nichts.
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Re: Die Staatsschuld sinkt

Beitragvon That's me » Mi 21. Jun 2017, 20:44

Skull hat geschrieben:(21 Jun 2017, 21:39)
Ich hatte ja nur Deiner Aussage widersprochen, das Irgendwelche Hilfgelder in eine "Schuldentilgung" gingen.

Hat leider nicht geklappt, sofern du Zinszahlungen als Schuldentilgung akzeptierst. Zinsen gehören halt zur Gesamtschuld dazu und getilgt ist getilgt.
Tut mir leid, ich weiß ja nicht, wie aufgeklärt du damals warst:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/e ... 15453.html
„Die Griechenland-Hilfen retteten fast nur Banken“
Das dritte Hilfsprogramm für Griechenland läuft. Ein Ökonom hat nachgeforscht, was aus den Krediten an das klamme Land geworden ist. Im griechischen Haushalt landete nur der kleinste Teil, sagt er.
Ein Großteil der von den verschiedenen EU-Stabilitätsprogrammen und dem IWF bereitgestellten Milliarden wurden zur Zahlung bereits bestehender Schulden benutzt,
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