die deutsche bank

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Atheist
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Re: die deutsche bank

Beitragvon Atheist » Fr 30. Sep 2016, 16:35

Alter Stubentiger hat geschrieben:(30 Sep 2016, 14:41)

Das ist eben das Geschäftsrisiko. Jeder Bäcker trägt ein höheres da er oft persönlich haftbar ist. Manager springen einfach mit einem goldenen Fallschirm ab. Die Boni fließen bis zur letzten Sekunde.


Das Problem dabei sind Bankkunden, die ihre Entscheidungen an Bequemlichkeit, Kosten-Nutzen-Faktor oder woran auch immer ausrichten und dadurch der Bank all die Spielchen ermöglichen, die sie spielt. Ob Universalbank oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Wäre nämlich ihre Anlage nachhaltig, wie z.B. bei GLS oder Triodos Bank, könnte man über eine Rettung nachdenken. So aber kommt im Ergebnis Europa/Deutschland immer noch für irgendwelchen Immobilienmist am anderen Ende der Welt auf.
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Re: die deutsche bank

Beitragvon unity in diversity » Fr 30. Sep 2016, 16:36

Nomen Nescio hat geschrieben:(30 Sep 2016, 17:30)

ich höre gerade daß die höhe des bußgeldes nach 5 milliarden wurde gebracht.

Sonst hätte wirklich jeder nachrechnen müssen, wieviele Hamster er für 10 Tage braucht.
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Re: die deutsche bank

Beitragvon Fazer » Fr 30. Sep 2016, 16:41

Nomen Nescio hat geschrieben:(30 Sep 2016, 17:06)

merkel hat doch explizit gesagt daß nicht gestützt werden soll, dachte ich?

übrigens kann man frage stellen bei der höhe von 14 milliarden der amerikanischen justiz. sind amerikanischen banken mit ähnlichen beträgen bebüßt worden? und woher holen sie die höhe der buße?


Vorsorge muss die Bundesregierung in jedem Fall treffen, gleich ob das dann eine Rettung der DB bedeuten würde, oder eine Rettung der von der DB abhängigen Banken. Im übrigen ist das meine persönliche Meinung: wenn die Regierung sagen würde, man würde natürlich zur Not die DB stützen, dann wären alle Leerverkäufer am Ende, niemand müsste mehr panikartig aussteigen, es würde wieder Vernunft in den Markt kommen. Die Rettung kommt sozusagen dann von selbst, ohne Kosten.

Zur Strafe: allen war bis 2008 bekannt, was auf dem amerikanischen Markt lief. Dass die Amis hier versuchen, sich an der DB gesundzustossen ist ein Unding. M.E. müsste die Regierung hier einen Riegel vorschieben, das ist ein Wirtschaftskrieg.
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Re: die deutsche bank

Beitragvon Atheist » Fr 30. Sep 2016, 16:48

Fazer hat geschrieben:(30 Sep 2016, 17:41)

Zur Strafe: allen war bis 2008 bekannt, was auf dem amerikanischen Markt lief. Dass die Amis hier versuchen, sich an der DB gesundzustossen ist ein Unding. M.E. müsste die Regierung hier einen Riegel vorschieben, das ist ein Wirtschaftskrieg.


Die Vergleichshöhe sieht nicht mehr nach Wirtschaftskrieg aus, und die USA wirken wieder glaubwürdiger, weil sie 17 Marktakteuren "ihre Aufmerksamkeit" gewidmet haben.
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Re: die deutsche bank

Beitragvon Alter Stubentiger » Fr 30. Sep 2016, 17:02

H2O hat geschrieben:(30 Sep 2016, 15:06)

Auf die Person bezogen ist das wohl so! Nur daß man im Fall des unfähigen Bäckers rasch einen anderen und hoffentlich besser wirtschaftenden Bäcker findet, während verbranntes Geld erst einmal weg ist... das haben dann andere. :eek:


Nö. Geld verbrennen beide. In der Regel gibt es bei einer klassischen Insolvenz ja viele Gläubiger die ihr Geld ebenso abschreiben müßen wie Investoren einer Pleitebank.
Nur der Bäcker ist dann arm und der Manager wird Privatier auf Teneriffa.
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...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Re: die deutsche bank

Beitragvon H2O » Fr 30. Sep 2016, 17:49

Alter Stubentiger hat geschrieben:(30 Sep 2016, 18:02)

Nö. Geld verbrennen beide. In der Regel gibt es bei einer klassischen Insolvenz ja viele Gläubiger die ihr Geld ebenso abschreiben müßen wie Investoren einer Pleitebank.
Nur der Bäcker ist dann arm und der Manager wird Privatier auf Teneriffa.


Der Bäcker wird gleich zweimal arm: Einmal als Geschäftsmann durch eigene Unfähigkeit, und dann noch als Privatmann, wenn er etwa sein Geld für die alten Tage leichtsinnigen Bankern anvertraut hat. :|

Aber der schlimmste Schicksalsschlag in Geldangelegenheiten war wohl eine (kriminelle!) Firmenpleite (ENRON?) in den USA, wo langjährige Mitarbeiter sämtliche Pensionsansprüche verloren hatten. Allerdings sitzen die betrügerischen Manager dafür auch im Knast. Vielleicht verhilft eine solche Aussicht auch unseren Leichtfüßen zu mehr Verantwortungsbereitschaft. "Privatier auf Teneriffa" wird dann wohl der weniger geeignete Ansporn sein.
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Re: die deutsche bank

Beitragvon Nomen Nescio » Fr 30. Sep 2016, 19:27

H2O hat geschrieben:(30 Sep 2016, 18:49)

Der Bäcker wird gleich zweimal arm: Einmal als Geschäftsmann durch eigene Unfähigkeit, und dann noch als Privatmann, wenn er etwa sein Geld für die alten Tage leichtsinnigen Bankern anvertraut hat. :|

Aber der schlimmste Schicksalsschlag in Geldangelegenheiten war wohl eine (kriminelle!) Firmenpleite (ENRON?) in den USA, wo langjährige Mitarbeiter sämtliche Pensionsansprüche verloren hatten. Allerdings sitzen die betrügerischen Manager dafür auch im Knast. Vielleicht verhilft eine solche Aussicht auch unseren Leichtfüßen zu mehr Verantwortungsbereitschaft. "Privatier auf Teneriffa" wird dann wohl der weniger geeignete Ansporn sein.

was ich schlimm finde, ist daß solche leute oft dafür sorgten daß sie ein großes teil von ihrem kapital an verwandten und frau »schenkten«. die akzeptierten »in gutem glauben«. versuch mal das via die justiz ungetan zu machen. :rolleyes:
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Re: die deutsche bank

Beitragvon H2O » Fr 30. Sep 2016, 20:02

Nomen Nescio hat geschrieben:(30 Sep 2016, 20:27)

was ich schlimm finde, ist daß solche leute oft dafür sorgten daß sie ein großes teil von ihrem kapital an verwandten und frau »schenkten«. die akzeptierten »in gutem glauben«. versuch mal das via die justiz ungetan zu machen. :rolleyes:


Na prima; wenn so etwas nicht zu machen ist, dann muß eben eine Haftstrafe für Einsicht sorgen. Ein wenig geht die Sache auch in Richtung Diebesgut und Hehlerei... nur auf einer anderen, "bürgerlicheren" Ebene. Recht und Macht waren wohl noch nie voneinander getrennt, trotz der "Gewaltenteilung".

Insofern war das Nachspiel der kaufmännischen Untreue bei Karstadt für mich etwas Neues. Herr Middelhoff hat es wohl doch zu weit getrieben. :|
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Re: die deutsche bank

Beitragvon Fadamo » Fr 30. Sep 2016, 20:25

Tom Bombadil hat geschrieben:(28 Sep 2016, 09:30)

Selbstverständlich wird diese kriminelle Vereinigung vom Steuerzahler gerettet werden, macht euch da mal keine Illusionen.




Das arbeitende volk hilft doch gerne den bängstern.
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Re: die deutsche bank

Beitragvon Star-bird » Fr 30. Sep 2016, 20:46

Nomen Nescio hat geschrieben:(30 Sep 2016, 17:06)

merkel hat doch explizit gesagt daß nicht gestützt werden soll, dachte ich?


Ähm im Bundeswahlkampf 2005 hat die Union auch gesagt das die Steuern auf gar keinen, ich wiederhole... auf garrrrrr keinen fall erhöht werden. Und wie war das gleich nochmal mit der Märchensteuer 2007?
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Re: die deutsche bank

Beitragvon Realist2014 » Fr 30. Sep 2016, 20:56

Star-bird hat geschrieben:(30 Sep 2016, 21:46)

Ähm im Bundeswahlkampf 2005 hat die Union auch gesagt das die Steuern auf gar keinen, ich wiederhole... auf garrrrrr keinen fall erhöht werden. Und wie war das gleich nochmal mit der Märchensteuer 2007?



naja

irgendwie müssen die "sozialen Wohltaten" ja finanziert werden...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: die deutsche bank

Beitragvon Fazer » Sa 1. Okt 2016, 00:27

Star-bird hat geschrieben:(30 Sep 2016, 21:46)

Ähm im Bundeswahlkampf 2005 hat die Union auch gesagt das die Steuern auf gar keinen, ich wiederhole... auf garrrrrr keinen fall erhöht werden. Und wie war das gleich nochmal mit der Märchensteuer 2007?


Das erklärt das Niveau deiner Beiträge. Du kümmerst dich nicht um Fakten.

Die CDU hat 2005 einen Wahlkampf damit geführt, die MwST um 2% zu erhöhen. Die SPD hat das abgelehnt und als Merkelsteuer verunglimpft. Und dann hat die SPD in den Koalitionsverhandlungen eine Erhöhung um 3% durchgesetzt. :dead:
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Re: die deutsche bank

Beitragvon unity in diversity » Sa 1. Okt 2016, 06:58

Realist2014 hat geschrieben:(30 Sep 2016, 21:56)

naja

irgendwie müssen die "sozialen Wohltaten" ja finanziert werden...

Wenn tatsächlich zur Rettung geschritten werden muß, geht das nur unter Einsatz aller Mittel, über welche die EU verfügt.
In einem solchen Falle werden die Italiener auf der Matte stehen, um ihren Rettungsanteil abzurufen.
Die warten nur darauf, daß Merkel die restriktiven EU-Bestimmungen aufweicht.
Soziale Wohltaten können sich nur darauf beschränken, den Sparern die 100.000,-€ zu garantieren.
Was darüber ist, läuft unter Gläubigerhaftung.
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Re: die deutsche bank

Beitragvon prime-pippo » Sa 1. Okt 2016, 07:40

Realist2014 hat geschrieben:(30 Sep 2016, 21:56)

naja

irgendwie müssen die "sozialen Wohltaten" ja finanziert werden...


Seinerzeit wurde argumentiert, die Erhöhung sei zur "Sanierung der öffentlichen Haushalte" notwendig. Inwieweit diese der Sanierung bedurften, kann man durchaus hinterfragen....

Außerdem bleibt die Frage, wen man stärker besteuert (wir hatten ja auch schon einen Spitzensteuersatz von 53%). Die Mehrwertsteuer sehe ich da nicht als Mittel der Wahl...
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Re: die deutsche bank

Beitragvon Realist2014 » Sa 1. Okt 2016, 07:51

prime-pippo hat geschrieben:(01 Oct 2016, 08:40)

Seinerzeit wurde argumentiert, die Erhöhung sei zur "Sanierung der öffentlichen Haushalte" notwendig. Inwieweit diese der Sanierung bedurften, kann man durchaus hinterfragen....

Außerdem bleibt die Frage, wen man stärker besteuert (wir hatten ja auch schon einen Spitzensteuersatz von 53%). Die Mehrwertsteuer sehe ich da nicht als Mittel der Wahl...


da haben wir schon die Situation, das ( die oberen) 10% der Einkommenssteuer-Zahler ca. 50% der gesamten Einkommenssteuer bezahlen...

das ist wohl genug
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Re: die deutsche bank

Beitragvon prime-pippo » Sa 1. Okt 2016, 07:56

Realist2014 hat geschrieben:(01 Oct 2016, 08:51)

da haben wir schon die Situation, das ( die oberen) 10% der Einkommenssteuer-Zahler ca. 50% der gesamten Einkommenssteuer bezahlen...

das ist wohl genug


Wie begründest du, dass das genug sei? Wer kein (kaum ein) Einkommen hat, kann darauf auch kaum Steuern zahlen, das ist keine Frage...
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Re: die deutsche bank

Beitragvon Realist2014 » Sa 1. Okt 2016, 08:12

prime-pippo hat geschrieben:(01 Oct 2016, 08:56)

Wie begründest du, dass das genug sei? Wer kein (kaum ein) Einkommen hat, kann darauf auch kaum Steuern zahlen, das ist keine Frage...


die Hälfte "abzugeben" ist genug

zumal es ja bei der Einkommenssteuer auch um Unternehmens-Besteuerung geht ( Personengesellschaften etc.)
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Re: die deutsche bank

Beitragvon unity in diversity » Sa 1. Okt 2016, 08:20

Realist2014 hat geschrieben:(01 Oct 2016, 09:12)

die Hälfte "abzugeben" ist genug

zumal es ja bei der Einkommenssteuer auch um Unternehmens-Besteuerung geht ( Personengesellschaften etc.)

Wenn alles schief geht, kommt die poll-tax.
Zunächst als Testballon, um zu prüfen, ob das in der Bevölkerung zu Turboradikalisierungen führt.
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Re: die deutsche bank

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 1. Okt 2016, 08:31

H2O hat geschrieben:(30 Sep 2016, 21:02)

Na prima; wenn so etwas nicht zu machen ist, dann muß eben eine Haftstrafe für Einsicht sorgen. Ein wenig geht die Sache auch in Richtung Diebesgut und Hehlerei... nur auf einer anderen, "bürgerlicheren" Ebene. Recht und Macht waren wohl noch nie voneinander getrennt, trotz der "Gewaltenteilung".

Insofern war das Nachspiel der kaufmännischen Untreue bei Karstadt für mich etwas Neues. Herr Middelhoff hat es wohl doch zu weit getrieben. :|


Ja. Manche halten sich denn doch für so unantastbar daß sie zu leichtsinnig werden. Könnte dem Kaiser Franz auch noch zum Verhängnis werden. Seinen Ruf hat er ja schon ruiniert.
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Re: die deutsche bank

Beitragvon prime-pippo » Sa 1. Okt 2016, 08:34

Realist2014 hat geschrieben:(01 Oct 2016, 09:12)

die Hälfte "abzugeben" ist genug


Du weißt doch selbst sehr genau, dass der Spitzensteuersatz nicht auf das gesamte Einkommen anzuwenden ist. Erst bei sehr hohen Einkommen nähert sich der Durchschnittssteuersatz dem Spitzensteuersatz an....

Insofern ist man auch dann, wenn der Spitzensteuersatz schon greift, selten kurz davor, "die Hälfte abzugeben".

Ganz davon abgesehen ist mir nicht klar, warum die Hälfte eine Grenze darstellen sollte/müsste.
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