China auf Einkaufstour

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unity in diversity
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Re: Kuka: China auf Einkaufstour

Beitragvon unity in diversity » Do 15. Dez 2016, 04:06

Wohlstand kann nicht geschaffen werden, indem sich die Leute gegenseitig die Haare kämmen, oder den Po abwischen.
Auch nicht, indem man die Leute mit Begriffen wie Gender, Fakenews und Postfaktisch dazu bringt, in Endlosschleifen zu denken.
Die müssen anfaßbare Werte schaffen, Kämme ua. Sanitärartikel, um beim oben genannten Beispiel zu bleiben.
Sonst fehlen die Voraussetzungen für Dienstleistungen.
Die Produktionsstandorte gelten als weltweit aufgeteilt, wer noch hat, gibt nichts mehr her, sondern versucht, weitere zu gewinnen.
Damit das Wohlstandsversprechen eingelöst werden kann.
Der Fortschritt führt dazu, daß jeder einzelne Standort immer komplexer wird, die Anzahl der Standorte aber abnimmt.
Für jeden komplexer gewordenen Standort müssen prinzipiell 2-3 einfache Standorte dazu gewonnen werden, die sich zweifellos ebenfalls weiter entwickeln.
Das kann dazu führen, daß anderen der Wohlstandsteppich unter den Füßen weggezogen wird, ein normaler Vorgang in einer wettbewerbsorientierten Weltwirtschaft.
Trump scheint nicht der einzige zu sein, der über eine militärische Neuaufteilung von Produktionsstandorten nachdenkt.
Der sei gewarnt, Hitlers territoriale Neuaufteilung der Welt ist auch gründlich danebengegangen.
Oder diese geistige "Lebensraum im Norden" Insolvenzerklärung des daV:
http://politik-forum.eu/viewtopic.php?f ... 0#p3759468
Heute wird es übrigens interessant.
Putin besucht Japan.
Ziel ist ein Friedensvertrag und damit die Kurilenfrage.
Japan ist kein NATO und EU Mitglied und die japanischen Sanktionen gegen Rußland waren nur so etwas wie Solidarität, fallen aber zunehmend lästig.
Eventuell lassen sich japanische Standorte aus China woanders hin verlegen.
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Brainiac
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Re: Kuka: China auf Einkaufstour

Beitragvon Brainiac » Do 15. Dez 2016, 09:03

Kibuka hat geschrieben:(14 Dec 2016, 18:17)

Das Problem sind nicht die Kapitalisten, sondern die unkoordinierte Wirtschaftspolitik in Europa. Während China 5-Jahres-Pläne schmiedet und in den USA die Geheimdienste still und leise über das Wohl der US-Wirtschaft wachen, laufen die Europäer wieder, wie kopflose Hühner umher.

http://www.sueddeutsche.de/digital/stre ... e-1.101852

Ab und zu traut sich mal die EU-Kommission Strafzölle zu verhängen. Aber nur, wenn die USA das auch getan haben. Die deutsche Bundesregierung freut sich nur, solange der Export läuft. Langfristiges Denken ist in Berlin nicht vorzufinden. Das sieht man ja auch in der Euro- oder Migrationskrise.

Merkel sagte ja selbst, sie "fahre auf Sicht".

Die einzelnen Unternehmer interessieren sich naturgemäß einen Scheißdreck für die langfristigen Auswirkungen auf Deutschland oder Europa. Die interessieren sich nur für ihr Unternehmen und letztlich für ihre eigenen Vorteile.

Europa fehlt es an Einigkeit, an Cleverness und an entscheidenden Institutionen. Deshalb wird man regelmäßig von den USA und China über den Tisch gezogen.

Ist das nicht ein Pladoyer für eine stärker integrierte und koordinierte EU-Wirtschaftspolitik und dementsprechende Kompetenzabgabe der Nationalstaaten an Brüssel?
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Kibuka
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Re: Kuka: China auf Einkaufstour

Beitragvon Kibuka » Do 15. Dez 2016, 09:17

Brainiac hat geschrieben:(15 Dec 2016, 09:03)

Ist das nicht ein Pladoyer für eine stärker integrierte und koordinierte EU-Wirtschaftspolitik und dementsprechende Kompetenzabgabe der Nationalstaaten an Brüssel?


Könnte man so sehen.

Ich war trotz scharfer Angriffe immer ein Befürworter der EU, ausgestattet mit weitreichenden Kompetenzen.

Das hielt mich allerdings nie davon ab, sie auch scharf zu kritisieren, wenn die EU mal wieder eklatant versagt hat. Die EU ist letztlich auch nur das, was die Mitgliedsstaaten aus ihr machen. Insbesondere das einflussreiche Deutschland. Den Schuh dürfen sich also auch Politiker in Berlin anziehen.

Gestern resümierten selbst bei Maischberger die Gäste kühl und trocken, dass sich die EU in einer desolaten Lage befindet.
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Re: Kuka: China auf Einkaufstour

Beitragvon Ger9374 » Do 15. Dez 2016, 09:25

Brainiac hat geschrieben:(15 Dec 2016, 09:03)

Ist das nicht ein Pladoyer für eine stärker integrierte und koordinierte EU-Wirtschaftspolitik und dementsprechende Kompetenzabgabe der Nationalstaaten an Brüssel?



Genauso ist es, Brüssel muss mehr koordinieren
Nachdem die National Staaten abgegeben haben.
Andernfalls ändert sich nie was in Europa.Das heisst auch bessere kompetente Fachleute dorthin.
Nicht nur die die versorgt werden müssen.
Jede meinung ist wichtig,sofern man eine eigene hat!
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Re: Kuka: China auf Einkaufstour

Beitragvon Elser » Do 15. Dez 2016, 20:58

Kibuka hat geschrieben:(14 Dec 2016, 18:17)

Das Problem sind nicht die Kapitalisten, sondern die unkoordinierte Wirtschaftspolitik in Europa. Während China 5-Jahres-Pläne schmiedet und in den USA die Geheimdienste still und leise über das Wohl der US-Wirtschaft wachen, laufen die Europäer wieder, wie kopflose Hühner umher.

http://www.sueddeutsche.de/digital/stre ... e-1.101852

Ab und zu traut sich mal die EU-Kommission Strafzölle zu verhängen. Aber nur, wenn die USA das auch getan haben. Die deutsche Bundesregierung freut sich nur, solange der Export läuft. Langfristiges Denken ist in Berlin nicht vorzufinden. Das sieht man ja auch in der Euro- oder Migrationskrise.

Merkel sagte ja selbst, sie "fahre auf Sicht".

Die einzelnen Unternehmer interessieren sich naturgemäß einen Scheißdreck für die langfristigen Auswirkungen auf Deutschland oder Europa. Die interessieren sich nur für ihr Unternehmen und letztlich für ihre eigenen Vorteile.

Europa fehlt es an Einigkeit, an Cleverness und an entscheidenden Institutionen. Deshalb wird man regelmäßig von den USA und China über den Tisch gezogen.



Richtig! Kapitalisten werden nur dann zu einem Problem, wenn eine korrupte Politiker-Bande sie gewähren lässt. So habe ich das auch gemeint.

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Re: Kuka: China auf Einkaufstour

Beitragvon Elser » Mo 19. Dez 2016, 18:08

Kibuka hat geschrieben:(14 Dec 2016, 18:17)

Das Problem sind nicht die Kapitalisten, sondern die unkoordinierte Wirtschaftspolitik in Europa. Während China 5-Jahres-Pläne schmiedet und in den USA die Geheimdienste still und leise über das Wohl der US-Wirtschaft wachen, laufen die Europäer wieder, wie kopflose Hühner umher.

http://www.sueddeutsche.de/digital/stre ... e-1.101852

Ab und zu traut sich mal die EU-Kommission Strafzölle zu verhängen. Aber nur, wenn die USA das auch getan haben. Die deutsche Bundesregierung freut sich nur, solange der Export läuft. Langfristiges Denken ist in Berlin nicht vorzufinden. Das sieht man ja auch in der Euro- oder Migrationskrise.

Merkel sagte ja selbst, sie "fahre auf Sicht".

Die einzelnen Unternehmer interessieren sich naturgemäß einen Scheißdreck für die langfristigen Auswirkungen auf Deutschland oder Europa. Die interessieren sich nur für ihr Unternehmen und letztlich für ihre eigenen Vorteile.

Europa fehlt es an Einigkeit, an Cleverness und an entscheidenden Institutionen. Deshalb wird man regelmäßig von den USA und China über den Tisch gezogen.


Richtig - die Kapitalisten werden erst durch die Politiker zum Problem die sie, meist zum eigenen finaziellen Vorteil, ungehemmt agieren lassen. Das sollte eine "Soziale Marktwirtschaft" eigentlich verhindern. Aus welcher Partei ist noch mal unser Wirtschaftsminister.................... :? ? Was meinst Du - welchen Sesselpupser-Job bekommt der in Wirtschaft, wenn ihn der Wähler nicht mehr sehen kann?



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Siemens geht mit seiner Roboter-Forschung nach China

Beitragvon Sternchen » Fr 15. Sep 2017, 07:43

https://www.welt.de/wirtschaft/article168658155/Siemens-geht-mit-seiner-Roboter-Forschung-nach-China.html

Na, da werden sich die Chinesen aber freuen. Gratis Know-how von Siemens.

Es beginnt mit dem Ausverkauf des Know Hows und endet mit dem Ausverkauf unserer Kultur, die es ja laut Frau Özoguz jenseits unserer Sprache schon heute nicht mehr gibt. Willkommen in der Globalisierung. :dead:
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Re: Siemens geht mit seiner Roboter-Forschung nach China

Beitragvon Skull » Fr 15. Sep 2017, 07:54

Guten Tag,

es gibt Mindestanforderungen an Threaderöffnungen.

Der Threaderöffner hatte noch die Möglichkeit, seine Threaderöffnung dem zu genügen.
Die er nicht genutzt hat.

Somit mit diesem Thread hier zusammengeführt.
Hier...passt er "einigermassen" hin. Die Alternative wäre die Ablage gewesen.
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Re: China auf Einkaufstour

Beitragvon Skull » Mo 5. Feb 2018, 11:59

Der Gründer des chinesischen Geely-Konzerns erwägt Medienberichten zufolge einen Einstieg bei Daimler.

Der chinesische Auto-Milliardär Li Shufu könnte laut Presseberichten in großem Stil beim Pkw- und Lastwagenbauer Daimler einsteigen. Der Investor wolle sich mit der chinesischen Volvo-Cars-Mutter Geely milliardenschwer einkaufen und könne so zum größten Aktionär des Stuttgarter Dax-Konzerns aufsteigen, berichtete die Bild am Sonntag unter Berufung auf eigene Informationen.

Ein Treffen zwischen Li Shufu und Daimler-Chef Dieter Zetsche habe bereits stattgefunden. Am Freitag hatte auch das Handelsblatt bereits berichtet, der Chinese sei weiter an einem Einstieg bei Daimler interessiert. Die Aktie hatte nicht nennenswert auf die Berichte reagiert.

https://deutsche-wirtschafts-nachrichte ... lliardaer/

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Re: China auf Einkaufstour

Beitragvon H2O » Mo 5. Feb 2018, 12:31

Solche Einkäufe sind doch eine gute Sache, könnte ich mir vorstellen. Dem Investor wird sicher daran gelegen sein, daß Daimler zumindest in China gute Geschäfte macht, damit seine Anteilsscheine ihren Wert behalten.

Vor einigen Tagen ging die Meldung durch unsere Tageszeitung, daß das Daimler-Zweigwerk in Bremen ab sofort nicht mehr der Standort mit der höchsten Produktionszahl von Daimler-Kfz ist, sondern daß er von einer chinesischen Niederlassung übertroffen wurde.

Das paßt doch irgendwie zusammen!
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Re: China auf Einkaufstour

Beitragvon Rote_Galaxie » Di 6. Feb 2018, 15:08

Verstehe nicht was daran schlecht ist, wir leben doch alle auf dem gleichen Planeten. Letztendlich entsteht durch die Globalisierung ein Staat.
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Re: China auf Einkaufstour

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 6. Feb 2018, 15:11

H2O hat geschrieben:(05 Feb 2018, 12:31)

Solche Einkäufe sind doch eine gute Sache, könnte ich mir vorstellen.


Korrekt. Denn sie zeigen wie wir über die Landesgrenzen hinaus zusammenwachsen.
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)

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