Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

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Ein Terraner
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Ein Terraner » Do 31. Mai 2018, 20:37

Realist2014 hat geschrieben:(31 May 2018, 21:33)

nö, ich habe von möglicher Altersvorsorge geschrieben

da schon der Regelsatz ( = 416 €) REICHT für eine "bescheidenes Leben", ist das dann logischerweise mit 550€ noch einfacher der Fall...


Gut dann brechen wir das jetzt hier ab, das was du nicht gesagt hast sagt mehr als deine Ablenkungen. Du kannst es dir aber mal für dich selbst durchrechnen wie du das mit der Geldmenge anstellen würdest wenn dir im Büro langweilig wird.
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Realist2014
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Realist2014 » Do 31. Mai 2018, 20:44

Ein Terraner hat geschrieben:(31 May 2018, 21:37)

Gut dann brechen wir das jetzt hier ab, das was du nicht gesagt hast sagt mehr als deine Ablenkungen. Du kannst es dir aber mal für dich selbst durchrechnen wie du das mit der Geldmenge anstellen würdest wenn dir im Büro langweilig wird.


es steht den "Geringeinkömmlern" auch frei, NICHT vorzusorgen. Ist ja kein Zwang

dann bedeutet es halt Grundsicherung im Alter.

Ich brauche auch nichts "durchrechnen". Mit dem Betrag klar zu kommen, ist überhaupt kein Problem.

Selber Kochen, intelligent einkaufen usw. hilft natürlich ungemein
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Alter Stubentiger » Fr 1. Jun 2018, 14:35

Realist2014 hat geschrieben:(31 May 2018, 18:39)



das war eine ganz präzise Frage

denn der allergrößte Teil ist durch den Mietspiegel geschützt

außerhalb der Ballungsräume gibt es sogar LEERSTAND

die "hohen Mieten" betreffen NUR Neuvermietungen in einigen Ballungsräumen

Du irrst dich. Nehm z.B. mal die Vonovia. Die saniert absichtlich teuer weil die Kosten sich voll auf die Miete umlegen lassen. So lassen sich bei Bestandswohnungen bis zu 60% höhere Mieten durchdrücken. Für so manchen kaum bezahlbar. So werden im großen Stil Mieter vertrieben. Und dann kann neu vermietet werden. Mit nochmaligen Aufschlag. Das sind keine Einzelfälle. Diese Praxis wird in ganz großem Stil von den Wohnungsbaugesellschaften durchgezogen.

Und Leerstand ist ein Problem für sich. Viele dieser Wohnungen stehen nämlich nicht durch Zufall leer. Manche versuchen die Häser leer zu kriegen, luxussanieren diese und verkaufen sie dann teuer an Investoren und gut betuchte Eigentümer. Diese lassen Wohnungen auch oft leerstehen um sie nach einiger Zeit teurer weiterzuverkaufen.

All diese Dinge vergiften das Klima in Deutschland. Man muß sich klar machen dass gerade die derzeitigen Machenschaften auf dem Immobilienmarkt populistischen Parteien Rückenwind geben.
Die Marktradikalen müssen sich mal ihre Verantwortung bewußt machen. Eigentum verpflichtet. Das steht nicht umsonst im Grundgesetz. Nur viele wollen davon nichts wissen. Die wollen lieber schnell absahnen und verantwortlich wollen sie dann für nichts sein.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Realist2014 » Sa 2. Jun 2018, 07:24

Alter Stubentiger hat geschrieben:(01 Jun 2018, 15:35)

Du irrst dich. Nehm z.B. mal die Vonovia. Die saniert absichtlich teuer weil die Kosten sich voll auf die Miete umlegen lassen. So lassen sich bei Bestandswohnungen bis zu 60% höhere Mieten durchdrücken. Für so manchen kaum bezahlbar. So werden im großen Stil Mieter vertrieben. Und dann kann neu vermietet werden. Mit nochmaligen Aufschlag. Das sind keine Einzelfälle. Diese Praxis wird in ganz großem Stil von den Wohnungsbaugesellschaften durchgezogen.


es gibt deine Szenario nicht "im großen Stil". Das ist wieder kompletter Nonsens. Nochmal mein Hinweis an die FAKTEN = aktuelle Mietspiegel in den Ballungsräume.


Und Leerstand ist ein Problem für sich. Viele dieser Wohnungen stehen nämlich nicht durch Zufall leer. Manche versuchen die Häser leer zu kriegen, luxussanieren diese und verkaufen sie dann teuer an Investoren und gut betuchte Eigentümer. Diese lassen Wohnungen auch oft leerstehen um sie nach einiger Zeit teurer weiterzuverkaufen.


ich habe vom Leerstand auf dem LAND geschrieben, wo fast 2 Millionen Wohnungen leer steht. DU kommst jetzt mit obigem...


All diese Dinge vergiften das Klima in Deutschland. Man muß sich klar machen dass gerade die derzeitigen Machenschaften auf dem Immobilienmarkt populistischen Parteien Rückenwind geben. Die Marktradikalen müssen sich mal ihre Verantwortung bewußt machen. Eigentum verpflichtet. Das steht nicht umsonst im Grundgesetz. Nur viele wollen davon nichts wissen. Die wollen lieber schnell absahnen und verantwortlich wollen sie dann für nichts sein.


du solltest dir mal bewusst machen, was Artikel 14 bedeutet. NICHT das was du da rein interpretierst. Und bei der AfD habe ich obiges Thema NIRGENDS gelesen oder gehört
Warum auch? Das ist ein MINI-Randthema, was du hier aufbauschen willst
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Sybilla » Mi 6. Jun 2018, 09:18

Lösungsansätze Altersarmut

Seit Einführung eines allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns, wird allmonatlich ein neuer "historischer" Beschäftigungsrekord im Viertelstundentakt in den "Qualitätsmedien und Qualitätsonlinemedien" verkündet.

Die Vorhersage das ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn Millionen von Arbeitsplätze vernichtet, ist nicht eingetreten. Der Wirtschaftsstandort Deutschland ist wieder einmal nicht untergegangen.

Eine deutliche Anhebung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn ist ein unverzichtbarer Pfeiler zur Sicherung vor Altersarmut, weitere müssen folgen, wie zum Beispiel das alle, also wirklich alle einen Rentenbeitrag leisten müssen.

Die jetzt favorisierte Idee das Renteneintrittsalter weiter auf 69 zu erhöhen, ist zynisch gegenüber der Bürger, die 50 Jahre lang früh aufstehen den ganzen Tag in der Pflege oder im Handwerk oder an der Werkbank schwer arbeiten. Und verschiebt das Problem um 2 Jahre in die Zukunft denn das Rentenniveau als die Höhe der Rentenauszahlung wird dadurch höchstens stabilisiert.
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon jorikke » Mi 6. Jun 2018, 11:05

Sybilla hat geschrieben:(06 Jun 2018, 10:18)

Lösungsansätze Altersarmut

Seit Einführung eines allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns, wird allmonatlich ein neuer "historischer" Beschäftigungsrekord im Viertelstundentakt in den "Qualitätsmedien und Qualitätsonlinemedien" verkündet.

Die Vorhersage das ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn Millionen von Arbeitsplätze vernichtet, ist nicht eingetreten. Der Wirtschaftsstandort Deutschland ist wieder einmal nicht untergegangen.

Eine deutliche Anhebung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn ist ein unverzichtbarer Pfeiler zur Sicherung vor Altersarmut, weitere müssen folgen, wie zum Beispiel das alle, also wirklich alle einen Rentenbeitrag leisten müssen.

Die jetzt favorisierte Idee das Renteneintrittsalter weiter auf 69 zu erhöhen, ist zynisch gegenüber der Bürger, die 50 Jahre lang früh aufstehen den ganzen Tag in der Pflege oder im Handwerk oder an der Werkbank schwer arbeiten. Und verschiebt das Problem um 2 Jahre in die Zukunft denn das Rentenniveau als die Höhe der Rentenauszahlung wird dadurch höchstens stabilisiert.



Du hast recht. Bei der augenblicklichen Lage, in der konjunkturell die Scheiße bergauf läuft, sind durch den Mindestlohn keine Arbeitsplätze verloren gegangen.
Wäre z.Zt. der Einführung die Konjunktur eingebrochen, sähe es anders aus.

Für eine Anhebung des Mindestlohnes bin ich auch. Wenn nicht jetzt, wann dann? Die Probleme würden gemildert, behoben nicht.
Das Alle Rentenbeiträge zahlen sollen ist beim gegenwärtigen Einnahmeniveau der Rentenkassen wenig sinnvoll. Es bringt nur eine Zeitlang einen Vorteil, nämlich so lange wie die neu Einzahler einzahlen aber noch keine Renten beziehen. Langfristig ist die Situation ohnehin wie heute, mehr zahlen ein und mehr beziehen Rente. Dann ist es ein Nullsummenspiel. Deshalb kann man die Trickserei auf die Zeit verschieben, wo die Rentenkassen am Stock gehen. Dann hat man wenigstens etwas Zeit gewonnen.

Wenn die Ruhestandszeiten sich ständig verlängern, Rentenbezugszeit z. Zt. um die 18 Jahre, dann ist es nicht zynisch die Lebensarbeitszeiten anzupassen, sondern sachlich gerechtfertigt.
Z.Zt. beträgt das Verhältnis von Lebensarbeitszeit zur Versorgungszeit etwa 2,5 : 1
Ich hielte eine automatische Anpassung, ähnlich den Rentenanpassungen für sinnvoll.
Immer wenn die Lebenserwartung bzw. die Rentenbezugszeit um ein Jahr gestiegen ist, wird das Renteneintrittsalter um 0,4 Jahre erhöht.
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Realist2014 » Mi 6. Jun 2018, 17:05

Sybilla hat geschrieben:(06 Jun 2018, 10:18)

Lösungsansätze Altersarmut

S

Eine deutliche Anhebung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn ist ein unverzichtbarer Pfeiler zur Sicherung vor Altersarmut,


Nein.

weitere müssen folgen, wie zum Beispiel das alle, also wirklich alle einen Rentenbeitrag leisten müssen.

D .


das VERSCHIEBT nur das Problem zugunsten der HEUTIGEN Rentner

weil aus ALLEN diesen Beiträgen auch Rentenanwartschaften werden
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Skull » Mi 6. Jun 2018, 18:23

Realist2014 hat geschrieben:(06 Jun 2018, 18:05)

Nein.

Da würde ich Dein pauschales Nein, so nicht stehen lassen wollen.

Mal schauen wie die Gesellschaft und der Gesetzgeber den Mindestlohn
(in welchen Teilbereichen) in den nächsten 5 Jahren...
...durchaus erhöht sehen will. :D

mfg
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Realist2014 » Mi 6. Jun 2018, 20:01

Skull hat geschrieben:(06 Jun 2018, 19:23)

Da würde ich Dein pauschales Nein, so nicht stehen lassen wollen.

Mal schauen wie die Gesellschaft und der Gesetzgeber den Mindestlohn
(in welchen Teilbereichen) in den nächsten 5 Jahren...
...durchaus erhöht sehen will. :D

mfg


das hast du falsch verstanden

es ging um die (positive) Auswirkung auf die Rente...

die wäre nur dann gegeben, wenn die Erhöhung des Mindestlohnes ( prozentual) langfristig HÖHER wäre als die BBG zur RV
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Sybilla » Fr 29. Jun 2018, 09:58

Hurra Hurra Hurra

Juni Rekord nur noch 6.544.989 Personen im Leistungsbezug (ohne Asylleistungen und Altersgrundsicherung)

„Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“

Wer ist wir ?

Ein Land in dem im Gleichklang vieler Medien und der Nomenklatur der Herrschenden ein robuste Konjunktur auf dem Weg zur „Fast-Vollbeschäftigung“ gibt. Hat der US – Präsident Donald Trump doch recht, wenn er twittert das in Deutschland Statistiken aufgehübscht werden? Hören wird in den „Qualitätsmedien doch des öfteren Fake News?“

Die Quote der Personen die in Armut leben oder von Armut gefährdet sind, hat einen historischen Höchststand und Nachkriegsrekord von rund 16 % erreicht. Es gibt 934 Tafeln mit mehr als 2.100 Tafel-Läden und Ausgabestellen in denen der Grundbedarf an Lebensmittel abgedeckt werden muss. Unter Ihnen 23 Prozent Kinder und Jugendliche, 53 Prozent Erwachsene im erwerbsfähigen Alter (vor allem ALG-II- bzw. Sozialgeld-Empfänger, Spätaussiedler und Migranten), 23 Prozent Rentner und 19 Prozent Alleinerziehende.

Lisa Fitz - ich sehe was was du nicht siehst!

Aus aktuellen Anlass möchte ich auch das Abschiedslied von Lisa Fitz für Frau Merkel verlinken.

Lisa Fitz - Abschied für Angela Merkel - Goodbye Angela Merkel

Die Ungleichheit in Deutschland ist so groß wie zuletzt vor dem 1. Weltkrieg - Die Reichen werden reicher, der Rest schaut dabei zu.

STUDIE - Soziale Spaltung in deutschen Städten nimmt zu

Quelle: Handelsblatt online 23.05.2018 - 16:27 Uhr

Trotz alle dem, wird die allmonatliche Jubelmeldung vom Arbeitsmarkt und der niedrigsten Arbeitslosigkeit, in einem Juni seit xx Jahren verkündet. In den 1970ern und 1980ern wurde diese Zahl der Arbeitslosen nicht als „ Fast-Vollbeschäftigung“ gepriesen, sondern die „Massenarbeitslosigkeit“ als Problem erkannt. Als in den 1980ern mehr als Zwei Millionen Personen arbeitslos waren ( erfasst wurden alle Personen von 15 bis 65) alle anderen hatten auskömmliche Arbeit. Es gab genau null Tafeln, weil diese nicht benötigt wurden. Massenarbeitslosigkeit wurde als gesellschaftliche Herausforderung gesehen.

Im Jahr 2018 wird bei einer Zahl von mehr als Zwei Millionen Arbeitslosen (allerdings werden nicht alle Personen als arbeitslose gezählt die arbeitslos sind, Zum Beispiel fehlen viele unter 25 Jährige sowie viele über 58 Jährige, Kranke, etc) so dass die Zahl der Unterbeschäftigten Arbeitslosen, weiterhin mehr 3 Millionen Personen beinhaltet. Ist das Fast- Vollbeschäftigung und eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit ? Alleine die Zahl der Unterbeschäftigung zeigt das, dass Problem der „Massenarbeitslosigkeit“ auch für die Gesellschaft des Jahres 2018 präsent ist. Alles andere ist eine nebulöse Verschleierung des Problems durch Teilzeitbeschäftigung und durch Zersplitterung von Vollzeitstellen.

Das es nach wie vor alleine mehr als vier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II (Hartz IV) Transferleistungen absichern müssen findet kaum Beachtung, immerhin verkünden viele Medien und Talk Shows „ Fast-Vollbeschäftigung“

Arbeitsmarkt im Juni 2018:

Im Juni 2018 wird die Zahl der Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII (ohne Asylleistungen und Altersgrundsicherung seit 2015 stellten rund 1,4 Millionen Personen einen Asylantrag ) im BA Monatsbericht auf 6.544.989 Personen beziffert die Hilfequote der erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Bleibt unverändert bei 7,7 % erwerbsfähige Leistungsberechtigte.
Darunter im ALG I 660.496 Personen in ALG II 4.205.751 Personen und in Sozialgeld 1.678.742 Personen Die Zahl der Unterbeschäftigten, für Mai 2018 beträgt laut BA Bericht 3.240.406 Personen 7,1 %
. Die Zahl der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III für Juni 2018 ist in de Statistik des BA Pressedienst auf ein „Juni Rekordtief “ von 2.275.787 arbeitslosen Personen gesunken.[/B] (vorläufig und hochgerechnet) 850.700 Personen in der Teilnehme an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle wird im Juni 2018 BA Bericht mit 805.213 Stellen BA-X 254 erfasst.

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes BA Bericht Juni
Tabellenanhang zum Monatsbericht Juni 2018 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen:
https://statistik.arbeitsagentur.de/Sta ... 06-pdf.pdf


1.4.6 Unterbeschäftigung Zur Erklärung ….

In der Unterbeschäftigungsrechnung nach dem Konzept der BA sind neben den Arbeitslosen die Personen enthalten, die an entlastenden Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen oder zeitweise arbeitsunfähig erkrankt sind und deshalb nicht als arbeitslos gezählt werden. Damit wird ein umfassenderes Bild über die Zahl derjenigen Menschen gezeichnet, die ihren Wunsch nach einer Beschäftigung nicht realisieren können.

Quelle: Seite 16 BA Bericht Juni 2018

2.3.4 Bedarfsgemeinschaften und Regelleistungsberechtigte

Im Juni 2018 lebten in 3.134.000 Bedarfsgemeinschaften 5.884.000 Personen, die einen Anspruch auf Regelleistungen nach dem SGB II hatten. Knapp drei Viertel von ihnen waren erwerbsfähig (4.206.000) und 1.679.000 zählten als nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte sind vor allem Kinder unter 15 Jahren, ihr Anteil an dieser Gruppe belief sich zuletzt auf 97 Prozent.

Quelle: Seite 22 BA Bericht Juni 2018

2.3.7 Hilfequoten

Im Juni 2018 hat fast jeder zehnte Haushalt in Deutschland Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen (9,5 Prozent).29 9,0 Prozent der in Deutschland lebenden Personen bis zur Regelaltersgrenze waren hilfebedürftig – und 7,7 Prozent der Personen im erwerbsfähigen Alter.
Damit waren im Vergleich zum Vorjahresmonat anteilig etwas weniger Haushalte (-0,5 Prozentpunkte) und Personen (-0,4 Prozentpunkte) auf SGB II-Leistungen angewiesen.

*32 Vgl. zur Ermittlung der Hilfequoten

Quelle: Seite 23 BA Bericht Juni 2018

Angesichts der verkündeten „historisch niedrigen“ Arbeitslosigkeit müsste es einen enormen Stellenabbau bei der BA geben die Zahl der Arbeitslosen hat sich ja mehr als halbiert. Hat jemand diesen Stellenabbau bei der BA wahrgenommen? Herrscht in den Jobcenter jetzt gähnende leere?
Oder ist das alles nur Psychologie für die Gesellschaft die eine andere Realität darstellt als sie tatsächlich Vorort für den Einzelnen erlebbar ist?

Diese Analyse des Arbeitsmarktbericht der BA wurde mit Quellzahlen des BA Bericht Juni 2018 von Sybilla am 29.06.18 --- 10 Uhr 30 erstellt.
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Realist2014 » Fr 29. Jun 2018, 14:06

Sybilla hat geschrieben:(29 Jun 2018, 10:58)

Hurra Hurra Hurra

Juni Rekord nur noch 6.544.989 Personen im Leistungsbezug (ohne Asylleistungen und Altersgrundsicherung)

.


hm

WAS genau ist denn nun DEIN "Vorschlag"?

möchtest du diese Leistungen STREICHEN?

jeden Monat die gleiche Zahlentapete


Hier ist aber ein Diskussionsforum....
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Boracay » Fr 29. Jun 2018, 18:51

Wie viele unter den 6 Millionen sind Alleinerziehende, Kinder , Migraten und Suchtkranke?

Heute noch arbeitslos zu sein geht nicht mal mehr mit Absicht. Heute waren Einwürfe im Briefkasten „Autopfleger gesucht, 14€ die Stunde, Provision bei Vermittelung von Interessierten, keine Vorkenntnisse notwendig“

Das ganze in drei Sprachen, was wohl bedeutet dass man nicht mal Deutsch sprechen muss.

Die werden kaum jemand finden - zu gut geht es den Leuten.
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Boracay » Fr 29. Jun 2018, 19:44

Sybilla hat geschrieben:(29 Jun 2018, 10:58)
Die Quote der Personen die in Armut leben oder von Armut gefährdet sind, hat einen historischen Höchststand und Nachkriegsrekord von rund 16 % erreicht.


Angeblich sind ja alle Zahlen Fake - diese aber nicht?

Preisfrage: Woran denkst du liegt die minimale Zunahme der relativen Armut? Etwa an Millionen Armen die nach Deutschland eingewandert sind? Oder an der Verdopplung der Stundenzahlen (statistisch alle arm), an der steigenden Zahl Rentner oder an der stark gestiegenen Zahl Alleinerziehender?

Was gedenkst du zu tun? Die von dir favorisierte Partei möchte ja noch viel mehr Zuwanderung und damit noch viel mehr Armut. Willst du Scheidungen verbieten oder die Rente mit 69 einführen?

Die Armut unter Deutschen ist dramatisch gesunken.

Es gibt 934 Tafeln mit mehr als 2.100 Tafel-Läden und Ausgabestellen in denen der Grundbedarf an Lebensmittel abgedeckt werden muss.


Das ist kein muss, sondern eine Möglichkeit seine Kohle für Handy, Kippen, Tiernahrung oder Überweisungen in die Heimat einzusetzen. Musst dir nur mal die ganzen Spielotheken anschauen in der die allerniederste Unterschicht ihr Geld verballert, dann weißt du warum Tafeln vollkommen überflüssig sind.


Im Jahr 2018 wird bei einer Zahl von mehr als Zwei Millionen Arbeitslosen (allerdings werden nicht alle Personen als arbeitslose gezählt die arbeitslos sind, Zum Beispiel fehlen viele unter 25 Jährige sowie viele über 58 Jährige, Kranke, etc) so dass die Zahl der Unterbeschäftigten Arbeitslosen, weiterhin mehr 3 Millionen Personen beinhaltet. Ist das Fast- Vollbeschäftigung und eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit ? Alleine die Zahl der Unterbeschäftigung zeigt das, dass Problem der „Massenarbeitslosigkeit“ auch für die Gesellschaft des Jahres 2018 präsent ist.


Kennst du auch nur einen einzigen unfreiwilligen Arbeitslosen?

Du wohnst zwar im absolut ärmsten und ekligsten Teil der Republik, aber selbst da ist das mittlerweile verdammt schwer geworden.

Das es nach wie vor alleine mehr als vier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II (Hartz IV) Transferleistungen absichern müssen


Und wie viele Deutsche mit Schulabschluss sind darunter? Wie viele davon sind nicht alleinerziehnd oder Suchtkrank?

Angesichts der verkündeten „historisch niedrigen“ Arbeitslosigkeit müsste es einen enormen Stellenabbau bei der BA geben die Zahl der Arbeitslosen hat sich ja mehr als halbiert.


Ja, es läuft gerade ein drastisches Abbauprogramm. 20% der Stellen der Bundesagentur werden bis 2019 gestrichen. Sind dann immer noch viel zu viele.

Hat jemand diesen Stellenabbau bei der BA wahrgenommen?


Die Presse hat das mit bekommen. Einfach mal "Stellenabbau Bundesagentur für Arbeit" bei Google eingeben.

Herrscht in den Jobcenter jetzt gähnende leere?


Nein, es sind ja viele Neubürger dazu gekommen die auf dem Arbeitsmarkt nicht vermittelbar sind.
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Boracay » Fr 29. Jun 2018, 19:46

Sybilla hat geschrieben:(06 Jun 2018, 10:18)
Die jetzt favorisierte Idee das Renteneintrittsalter weiter auf 69 zu erhöhen, ist zynisch gegenüber der Bürger, die 50 Jahre lang früh aufstehen den ganzen Tag in der Pflege oder im Handwerk oder an der Werkbank schwer arbeiten.


Nur 18% der deutschen arbeiten in körperlich anstrengend Berufen. Tendenz stark sinkend. Ein ganzes Leben macht das so gut wie keiner.

Selbst auf dem Bau sind die Belastungen im Vergleich zu früher ein Witz.
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Sybilla » Di 31. Jul 2018, 11:55

Hurra Hurra Hurra Deutschland neuer Rekord vom Arbeitsmarkt? „Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“ Fast – Vollbeschäftigung und sinkende Kriminalität bessere Statistiken gab es nur im Arbeiter- und Bauernstaat, aber bildet der BA Bericht/Pressemeldung die Realität ab in der die Bürger leben?

Wer ist wir ?

Fast jede zweite Altersrente liegt unter 800 Euro

Quelle: RP ONLINE 12.07.2018

Ein Land in dem im Gleichklang vieler Medien und der Nomenklatur der Herrschenden ein robuste Konjunktur auf dem Weg zur „Fast-Vollbeschäftigung“ gibt. Hat der US – Präsident Donald Trump doch recht, wenn er twittert das in Deutschland Statistiken aufgehübscht werden? Hören wird in den „Qualitätsmedien doch des öfteren Fake News?“

Ein Blick auf die Fakten schafft Transparenz.

Juli Rekord nur noch 6.551.574 Personen im Leistungsbezug (ALGI;ALGII;Sozialgeld)
(ohne Asylleistungen, Altersgrundsicherung sowie Personen in Sozialhilfe nach SGB XII)

Die Quote der Personen die in Armut leben oder von Armut gefährdet sind, hat einen historischen Höchststand und Nachkriegsrekord von rund 16 % erreicht. Es gibt 934 Tafeln mit mehr als 2.100 Tafel-Läden und Ausgabestellen in denen der Grundbedarf an Lebensmittel abgedeckt werden muss. Unter Ihnen 23 Prozent Kinder und Jugendliche, 53 Prozent Erwachsene im erwerbsfähigen Alter (vor allem ALG-II- bzw. Sozialgeld-Empfänger, Spätaussiedler und Migranten), 23 Prozent Rentner und 19 Prozent Alleinerziehende.

Die Ungleichheit in Deutschland ist so groß wie zuletzt vor dem 1. Weltkrieg - Die Reichen werden reicher, der Rest schaut dabei zu.

STUDIE - Soziale Spaltung in deutschen Städten nimmt zu

Quelle: Handelsblatt online 23.05.2018 - 16:27 Uhr

Trotz alle dem, wird die allmonatliche Jubelmeldung vom Arbeitsmarkt und der niedrigsten Arbeitslosigkeit, in einem juli seit xx Jahren verkündet. In den 1970ern und 1980ern wurde diese Zahl der Arbeitslosen nicht als „ Fast-Vollbeschäftigung“ gepriesen, sondern die „Massenarbeitslosigkeit“ als Problem erkannt. Als in den 1980ern mehr als Zwei Millionen Personen arbeitslos waren ( erfasst wurden alle Personen von 15 bis 65) alle anderen hatten auskömmliche Arbeit. Es gab genau null Tafeln, weil diese nicht benötigt wurden. Massenarbeitslosigkeit wurde als gesellschaftliche Herausforderung gesehen.

Im Jahr 2018 wird bei einer Zahl von mehr als Zwei Millionen Arbeitslosen (allerdings werden nicht alle Personen als arbeitslose gezählt die arbeitslos sind, Zum Beispiel fehlen viele unter 25 Jährige sowie viele über 58 Jährige, Kranke, etc) so dass die Zahl der Unterbeschäftigten Arbeitslosen, weiterhin mehr 3 Millionen Personen beinhaltet. Ist das Fast- Vollbeschäftigung und eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit ? Alleine die Zahl der Unterbeschäftigung zeigt das, dass Problem der „Massenarbeitslosigkeit“ auch für die Gesellschaft des Jahres 2018 präsent ist. Alles andere ist eine nebulöse Verschleierung des Problems durch Teilzeitbeschäftigung und durch Zersplitterung von Vollzeitstellen.

Das es nach wie vor alleine mehr als vier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II (Hartz IV) Transferleistungen absichern müssen findet kaum Beachtung, immerhin verkünden viele Medien und Talk Shows „ Fast-Vollbeschäftigung“

Arbeitsmarkt im Juli 2018:

Im juli 2018 wird die Zahl der Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII (ohne Asylleistungen und Altersgrundsicherung seit 2015 stellten rund 1,4 Millionen Personen einen Asylantrag ) im BA Monatsbericht auf 6.551.574 Personen beziffert die Hilfequote der erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Bleibt unverändert bei 7,7 % erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Darunter in ALG I 704.684 Personen in ALG II 4.176.309 Personen und in Sozialgeld 1.670.581 Personen Die Zahl der Unterbeschäftigten, für Mai 2018 beträgt laut BA Bericht 3.257.990 Personen 7,1 % . Die Zahl der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III für juli 2018 ist in de Statistik des BA Pressedienst stieg die Zahl der Arbeitslosen auf ein „Juli Rekordtief “ von 2.324.746 Personen an.[/B] Vorläufig und hochgerechnet gibt es 811.107 Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle (Mehrfachnenngen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) wird im juli 2018 BA Bericht mit 822.582 Stellen BA-X 256 erfasst.

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Seite 48 BA Bericht juli
Tabellenanhang zum Monatsbericht juli 2018 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen:
https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201807/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monatsbericht-d-0-201807-pdf.pdf

Angesichts der verkündeten „historisch niedrigen“ Arbeitslosigkeit müsste es einen enormen Stellenabbau bei der BA geben die Zahl der Arbeitslosen hat sich ja mehr als halbiert. Hat jemand diesen Stellenabbau bei der BA wahrgenommen? Herrscht in den Jobcenter jetzt gähnende leere? Oder ist das alles nur Psychologie für die Gesellschaft die eine andere Realität darstellt als sie tatsächlich Vorort für den Einzelnen erlebbar ist?

Diese Analyse des Arbeitsmarktbericht der BA wurde mit Quellzahlen des BA Bericht juli 2018 von Sybilla am 31.07.18 --- 10 Uhr 30 erstellt.
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Realist2014 » Di 31. Jul 2018, 16:16

Sybilla hat geschrieben:(31 Jul 2018, 12:55)

Hurra Hurra Hurra Deutschland neuer Rekord vom Arbeitsmarkt? „Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“ Fast – Vollbeschäftigung und sinkende Kriminalität bessere Statistiken gab es nur im Arbeiter- und Bauernstaat, aber bildet der BA Bericht/Pressemeldung die Realität ab in der die Bürger leben?

Wer ist wir ?

Fast jede zweite Altersrente liegt unter 800 Euro

Quelle: RP ONLINE 12.07.2018



INTELLIGENTE Bürger wissen, dass "Altersrente" und "Alterseinkommen" zwei völlig verschiedene Sachverhalte sind

nur ist die tatsächliche Realität der Alterseinkommen natürlich NICHT für den linken Jammerpopulismus geeignet

Fakt ist, das EINKOMMEN der "Rentner= Bürger über 65" war noch NIE so HOCH wie HEUTE
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Skull » Mi 1. Aug 2018, 00:52

Guten Abend,

diversen Spam...entsorgt.
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Sanity » Do 2. Aug 2018, 23:46

Sybilla hat geschrieben:(31 Jul 2018, 12:55)


Angesichts der verkündeten „historisch niedrigen“ Arbeitslosigkeit müsste es einen enormen Stellenabbau bei der BA geben die Zahl der Arbeitslosen hat sich ja mehr als halbiert. Hat jemand diesen Stellenabbau bei der BA wahrgenommen? Herrscht in den Jobcenter jetzt gähnende leere? Oder ist das alles nur Psychologie für die Gesellschaft die eine andere Realität darstellt als sie tatsächlich Vorort für den Einzelnen erlebbar ist?
.
allein dieser Zusammenhang sollte nachdenklich machen. Aber vermutlich wird man argumentieren, dass man für die "wenigen" übriggebliebenen einfach noch mehr "Beratungszeit" benötigt, um sie in Lohn und Brot zu bringen.
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Sanity
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Sanity » Fr 3. Aug 2018, 00:00

Realist2014 hat geschrieben:(31 Jul 2018, 17:16)

INTELLIGENTE Bürger wissen, dass "Altersrente" und "Alterseinkommen" zwei völlig verschiedene Sachverhalte sind

nur ist die tatsächliche Realität der Alterseinkommen natürlich NICHT für den linken Jammerpopulismus geeignet

Fakt ist, das EINKOMMEN der "Rentner= Bürger über 65" war noch NIE so HOCH wie HEUTE

Ich könnte mir sicher die Mühe machen und die Renten mal ins Verhältnis zum BIP setzen, aber ich spare mir das, denn ich bin sicher, dass die Renten nicht in dem Maße gestiegen sind, wie das BIP in den 45 Jahren ihrer Arbeitszeit gestiegen ist. Und ich weiß, dass die Einkommen aus Vermögen im Verhältnis zu den Bruttolöhnen in dieser Zeit deutlich gestiegen sind. Vor allem in der unteren Hälfte der Löhne ist das besonders deutlich, wo es quasi eine vollständige Abkopplung von der wirtschaftlichen Entwicklung gegeben hat. Da die Renten an die Lohnentwicklungen gekoppelt sind, wird hier also wieder mal viel Unsinn erzählt
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Boracay » Fr 3. Aug 2018, 06:33

Sanity hat geschrieben:(03 Aug 2018, 00:46)

allein dieser Zusammenhang sollte nachdenklich machen. Aber vermutlich wird man argumentieren, dass man für die "wenigen" übriggebliebenen einfach noch mehr "Beratungszeit" benötigt, um sie in Lohn und Brot zu bringen.


Es gibt einen massiven Stellenabbau bei der Nundesagentur für Arbeit. Leider nicht schnell genug.

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