Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

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Orwellhatterecht
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Orwellhatterecht » Do 2. Feb 2017, 19:36

Realist2014 hat geschrieben:(02 Feb 2017, 16:30)

macht keiner





Immerhin werden sie von der offiziellen Arbeitslosen Statistik verschwiegen, sie gelten dort als "Unterbeschäftigte".
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Realist2014 » Do 2. Feb 2017, 19:39

Orwellhatterecht hat geschrieben:(02 Feb 2017, 19:36)

Immerhin werden sie von der offiziellen Arbeitslosen Statistik verschwiegen, sie gelten dort als "Unterbeschäftigte".



NEIN

sie werden ja dort aufgeführt

Was soll immer dieses Rumgenöle an der DEFINITION von "Arbeitslos"?

WAS ist der wahre Grund dieser seltsamen Wunschvorstellung von dir , immer alles so SCHLECHT wie möglich zu interpretieren?
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Orwellhatterecht » Do 2. Feb 2017, 21:29

Realist2014 hat geschrieben:(02 Feb 2017, 19:39)

NEIN

sie werden ja dort aufgeführt

Was soll immer dieses Rumgenöle an der DEFINITION von "Arbeitslos"?

WAS ist der wahre Grund dieser seltsamen Wunschvorstellung von dir , immer alles so SCHLECHT wie möglich zu interpretieren?



Eben nicht, lt. Arbeitslosenstatistik gehören sie nicht zu den Arbeitslosen, genausowenig wie jene, die sich nicht von der Arbeitsagentur sondern privat gegen den Berechtigungsschein vermitteln lassen. Und wie all die anderen, die wir hier schon x mal aufgeführt haben.
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Realist2014 » Do 2. Feb 2017, 21:34

Orwellhatterecht hat geschrieben:(02 Feb 2017, 21:29)

Eben nicht, lt. Arbeitslosenstatistik gehören sie nicht zu den Arbeitslosen, genausowenig wie jene, die sich nicht von der Arbeitsagentur sondern privat gegen den Berechtigungsschein vermitteln lassen. Und wie all die anderen, die wir hier schon x mal aufgeführt haben.


ja

es gibt eine DEFINITION

EU-weit

WARUM möchtest du diese DEFINITION ändern? ( die es bereit seit JAHREN so gibt)

WAS ändert das?
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Orwellhatterecht » Fr 3. Feb 2017, 08:07

Realist2014 hat geschrieben:(02 Feb 2017, 21:34)

ja

es gibt eine DEFINITION

EU-weit

WARUM möchtest du diese DEFINITION ändern? ( die es bereit seit JAHREN so gibt)

WAS ändert das?




Lies noch mal Deine Postings von gestern, 19.36 und 19.39 Uhr, dann kannst Du Dir die Antwort auf Deine Frage selber geben !
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Realist2014 » Fr 3. Feb 2017, 08:20

Orwellhatterecht hat geschrieben:(03 Feb 2017, 08:07)

Lies noch mal Deine Postings von gestern, 19.36 und 19.39 Uhr, dann kannst Du Dir die Antwort auf Deine Frage selber geben !





DU möchtest , dass die von dir aufgeführten Personen in die DEFINITION des Begriffes "arbeitslos" aufgenommen werden

und daher nochmal meine Frage- WARUM?

WAS würde sich dann ändern?

Übrigens, heute beim Frühstück habe ich in der FAZ gelesen, daß wir MEHR als 1 Mio Bezieher von ALG II haben, die dieses seit 1.1.2005 beziehen und SEITDEM noch NIE gearbeitet haben...

WAS wäre denn DEIN Vorschlag für diese offenbar für den Arbeitsmarkt komplett "unbrauchbaren"?
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Europa2050 » Fr 3. Feb 2017, 08:23

Selina hat geschrieben:(03 Feb 2017, 00:42)

Richtig :D :D :D Aber, dass du diese Plörre überhaupt kennst, da bin ich ja wirklich platt. Und dann noch unterm richtigen Spitznamen ;) Jaaaa, das Zeuchs war echt das Letzte :dead:


Ist zwar offensichtlich heute nicht mehr so, aber in den '80 ern war es noch üblich, sich größtmögliche und ungefilterte Informationen auch über den politischen Standpunkt zu verschaffen, den man nicht vertrat, bzw. gegen den man argumentierte, und so gegebenenfalls auch mal nachzujustieren, ob das eigene Weltbild noch passte.
Hab ich in Bezug auf die DDR intensiv gemacht - inklusive Bierprobe.
Dafür mussten die Kumpels aus KMSt. die Erfahrung machen, dass man Erdinger Weißbier vor dem Öffnen nicht schüttelt :) (O-Ton: Da war'n Bier dabei, das war kaputt!)
Aber jetzt wieder schnell die Krurve aus dem OT kratzen ...
Denkt an 1914, denkt an 1933 ...
... und macht verdammt nochmal nicht die gleichen Fehler ... :mad2:

Mist, hab ich einige Leute doch tatsächlich überfordert. :s
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon odiug » Fr 3. Feb 2017, 10:18

Koennt ihr nicht einen Bierstrang in der Weinstube aufmachen, anstatt hier alles zuzuspamen :?:
Was glaubt ihr eigentlich, was das hier ist :?:
Vor allem, wer glaubt ihr, sind die Moderatoren hier :?:
Eure Deppen, die hinter euch aufraemen :?:
Schluss mit lustig ... ich hab genug von eurem Gespame :mad2:
Lest euch das hier mal durch :
viewtopic.php?f=4&t=229&p=3810495#p3810495
Hier werden nun strengere Seiten aufgezogen, weil ich habe genug von diesem Kindergarten :dead:
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Selina » Fr 3. Feb 2017, 11:03

odiug hat geschrieben:(03 Feb 2017, 10:18)

Koennt ihr nicht einen Bierstrang in der Weinstube aufmachen, anstatt hier alles zuzuspamen :?:
Was glaubt ihr eigentlich, was das hier ist :?:
Vor allem, wer glaubt ihr, sind die Moderatoren hier :?:
Eure Deppen, die hinter euch aufraemen :?:
Schluss mit lustig ... ich hab genug von eurem Gespame :mad2:
Lest euch das hier mal durch :
viewtopic.php?f=4&t=229&p=3810495#p3810495
Hier werden nun strengere Seiten aufgezogen, weil ich habe genug von diesem Kindergarten :dead:


Hallo odiug, na klar, du hast recht, diese kleine Bierplauderei war schon ziemlich OT, aber ist das so schlimm? Du siehst doch, dass sich Ost und West auf diese Art wieder mal ein wenig näher gekommen sind ;) Und das Biergeplänkel ist doch auch schon wieder vorbei. Es wollte dir auch niemand zu viel Arbeit machen. Kann ich mir nicht vorstellen. Ich fand das jetzt eher zum Lachen. Gerade was Europa2050 so biermäßig schrieb. Und sogar auch mit Realist findet man so mal einen Draht, was ich nicht für möglich gehalten hätte. Wenn die harmlose Bierplauderei nun nicht gleich tagelang anhält, was es ja nicht tut, kann man das doch mal verschmerzen. Oder? Nix für ungut, wollte hier jedenfalls keinen Ablauf stören, lag nicht in meiner Absicht. MfG, Selina
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Skull » Fr 3. Feb 2017, 11:13

Hallo,

es spricht auch nichts gegen Bierplaudereien.
Und auch mal nett zueinander zu sein.

Aber nicht seitenlang, und dann nicht im Wifo.
Noch weniger in so einem Thread, der dann und damit komplett geschreddert wird.
Und DAS wissen und beabsichtigen durchaus einige (!) Protagonisten.
Da brauchen wir uns nichts vor machen.

In solchen Fällen einfach mal die Diskussion in die Weinsube verlagern.

Und das Biergeplänkel ist ja NICHT deswegen vorbei, weil die User das einsehen...
...es ist vorbei, weil der MOD eingriff.
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon odiug » Fr 3. Feb 2017, 12:52

Selina hat geschrieben:(03 Feb 2017, 11:03)

Hallo odiug, na klar, du hast recht, diese kleine Bierplauderei war schon ziemlich OT, aber ist das so schlimm? Du siehst doch, dass sich Ost und West auf diese Art wieder mal ein wenig näher gekommen sind ;) Und das Biergeplänkel ist doch auch schon wieder vorbei. Es wollte dir auch niemand zu viel Arbeit machen. Kann ich mir nicht vorstellen. Ich fand das jetzt eher zum Lachen. Gerade was Europa2050 so biermäßig schrieb. Und sogar auch mit Realist findet man so mal einen Draht, was ich nicht für möglich gehalten hätte. Wenn die harmlose Bierplauderei nun nicht gleich tagelang anhält, was es ja nicht tut, kann man das doch mal verschmerzen. Oder? Nix für ungut, wollte hier jedenfalls keinen Ablauf stören, lag nicht in meiner Absicht. MfG, Selina

Es ist nicht schlimm ... aber in letzter Zeit nimmt das Gespame im Forum eins ueberhand.
Mir macht es einfach keinen Spass mehr, wenn ich jeden Morgen ersteinmal 20-30 Spams entsorgen muss ... das geht nun schon seit einiger Zeit so und dann nochmals ran muessen, wegen sowas nervt einfach.
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Orwellhatterecht » Fr 3. Feb 2017, 15:41

Realist2014 hat geschrieben:(03 Feb 2017, 08:20)



DU möchtest , dass die von dir aufgeführten Personen in die DEFINITION des Begriffes "arbeitslos" aufgenommen werden

und daher nochmal meine Frage- WARUM?

WAS würde sich dann ändern?

Übrigens, heute beim Frühstück habe ich in der FAZ gelesen, daß wir MEHR als 1 Mio Bezieher von ALG II haben, die dieses seit 1.1.2005 beziehen und SEITDEM noch NIE gearbeitet haben...

WAS wäre denn DEIN Vorschlag für diese offenbar für den Arbeitsmarkt komplett "unbrauchbaren"?




Ganz einfach, weil Du und auch unsere Bundeskanzlerin stets so tut, als gäbe es dieses Millionenheer gar nicht. Und man wundert sich dann darüber, dass die so Ausgegrenzten Rattenfängern hinterher laufen, einzig und allein wohl deswegen, weil die Realpolitiker deren Existenz glatt verschweigen. Du übrigens auch, wie Deinen Postings ständig beweisen.
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Sybilla
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Die Zahl der Unterbeschäftigten, steigt im Februar 2017 auf 3.761.834 Personen 8,4 % an

Beitragvon Sybilla » Mi 1. Mär 2017, 12:41

Zusammenfassung Arbeitsmarkt Deutschland Februar 2017:

Der Pressedienst der BA und viele Medien verkünden Rekordtief der Arbeitslosigkeit und Rekordbeschäftigung. Allerdings entsteht durch Jobzersplitterung immer mehr Beschäftigung im Teilzeitbereich. Fast jeder dritte Arbeitslose in Deutschland kann sich Dinge des täglichen Lebens nicht leisten. 8,0 Millionen Empfängerinnen und Empfänger von sozialer Mindestsicherung am Jahresende 2015. 20,6 % der Bevölkerung Deutschlands von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Armut in Deutschland hat sich trotz oder vielleicht auch wegen der „Rekordbeschäftigung“ bei 15,4 % verfestigt. 19 Prozent oder 2,47 Millionen aller Mädchen und Jungen in Deutschland leben in Familien mit so wenig Geld, dass sie als arm oder armutsgefährdet gelten. Fast 1,8 Millionen Menschen in Deutschland müssen sich regelmäßig Lebensmittel bei den Tafeln abholen. Weniger für die Ärmsten Essen bei den Tafeln reicht nicht für alle.

Im Februar 2017 hat weiterhin jeder zehnte Haushalt in Deutschland Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen. Im Februar 2017 steigt die Zahl der Leistungsempfänger Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII erhalten auf 6.926.753 Personen an das entspricht einer Hilfequote von 8,0 % erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Die von der BA hochgerechnete Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (ELB)*27 ist im Februar 2017 auf 4.374.000 Personen angestiegen. Die Zahl der Unterbeschäftigten, ist im Februar 2017 auf 3.761.834 Personen 8,4 % an. Nur die Zahl der Arbeitslosen ist im Sinne des § 16 SGB III sinkt im Februar 2017 laut BA Pressedienst um 15.292 Personen auf ein „Rekordtief“ von 2.762.095 arbeitslosen Personen ab. Allerdings unter Beachtung der vorläufigen und hochgerechneten Teilnehmerzahl an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik die im Monatsbericht für Februar um vorläufig hochgerechnet 23.512 auf 928.637 Personen. *2 beziffert wird sowie der hohen Zahl an Personen die nicht als arbeitslos gezählt werden, ist die Zahl der Arbeitslosen kein „Rekordtief“ sondern statistische Schönmalerei.
Im Saldo ist die Zahl der Arbeitslosen im Februar 2017 um 8280 Personen angestiegen.

Teil I - Soziale Lage in Deutschland – der Blick hinter die Kulissen der „Medienwelt“

Prolog

Es war einmal, ein Land mitten in Europa, in dem verkündeten viele Medien, dass sich laut des offiziellen Monatsberichts der BA die Arbeitslosigkeit aufgrund der guten wirtschaftlichen Entwicklung und der Robustheit des Arbeitsmarkts auf einem Rekordtief im jeweils aktuellen Kalendermonat befindet. Manche sagen das sind die Fakten andere sagen sie kennen alternative Fakten ich sage aber es sind Fake-News und die Presseberichte des Pressedienst der BA werden Monat für Monat Lückenhaft in den Qualitätsmedien (Lückenpresse) als Jubelmeldung verkündet. Aufgrund der Presseberichte seien die meisten Menschen glücklich und zufrieden wie ein so genannter „Glücksatlas“ zu bestätigen meint. Damit wird natürlich nicht die vollumfängliche Wahrhaftigkeit vom Arbeitsmarkt oder von der Lebenswirklichkeit der Menschen berichtet sondern eine gewünschte ideologische Suggestion die auf eine positive Wirkung ausgerichtet ist. Eine postfaktische Gefühlswelt eine schön gemalte Traumwelt der robusten Konjunktur der guten Lage am Arbeitsmarkt der Rekordbeschäftigung trotz Aufnahme von mehr als einer Million Flüchtlingen und der glücklichen Bürger. Es ist eine Mär von der Rekordbeschäftigung, Wohlbefinden und vor allem [B]uns geht so gut wie nie.

Im Fazit ist die Durchsetzung der Agenda 2010 aber nur ein Erfolg des Populismus der marktradikaler Liberalisten (ich mir meines) der durch viele Medien propagiert wurde. Der Jobzersplitterung aus einem Vollzeitarbeitsplatz wurden zwei oder drei Jobangebote und Teilzeitjobs generiert. Der Einzelfall in vielen Reportagen negativ verallgemeinert pauschalisiert bis die allgemeine Stimmung gegen Menschen in Arbeitslosigkeit kippte. Darauf folgend wurden die negativen Folgen durch augenscheinliche positive Entwicklungen vernebelt. Die gekippte Stimmung der negativen Verallgemeinerung von medial aufgeblähten Einzelfällen führte zur "Entsolidarisierung" der Gesellschaft gegenüber den Schwachen und Hilfebedürftigen. Die Armut und Armutsgefährdung vieler Menschen trotz Arbeit findet in den Leit-Medien kaum Widerhall und wird weitestgehend in der Berichterstattung verschwiegen (Lückenpresse).[/B]

Oft lesen oder hören wir zurzeit von vielen dramatischen Einzelfällen, von Menschen die im Herbst 2015 zu uns gekommen sind, die Deutschland verlassen sollen denen die Abschiebung in ihre Herkunftsländer droht obwohl sie sich in Deutschland eine neue Perspektive erhoffen.

Hat sich schon einmal jemand gefragt warum Menschen im Bezug von Grundsicherungsleistung sanktioniert werden und ob das gerecht ist?

Was passiert wenn gegen Menschen im Hartz IV Bezug„behutsam“ Sanktionen verhängt werden, ihre Grundsicherungsleistung um 30 oder 60 gar 100 Prozent bis auf 0 Euro sanktioniert wird? Vermutlich heißt das für diese Menschen sie benötigen Lebensmittelgutscheine, Lebensmittel von der Tafel oder sie müssen hungern.

Aus der Perspektive eines Menschen ohne Arbeit kann dies nur zynisch empfunden werden aber das ist der Gesellschaft egal es geht gar nicht um Menschen ohne Arbeit Sanktionen richten sich an „uns“ wir Sanktionieren Menschen in Grundsicherung weil sie sich nicht so verhalten wie „wir“ es wollen.

Menschen in Grundsicherung werden „behutsam, verantwortungsvoll“ aber auch entschlossen gar rücksichtslos von den Jobcentern sanktioniert. (Sie haben einen Termin verpasst – Melede- Versäumnis oder haben Vereinbarungen die ihnen in der Eingliederungsvereinbarung auferlegt wurden nicht erfüllt oder….

Ja „wir“ haben Mitleid aber es muss sein es fällt „uns“ nicht leicht die Strategie die dahinter steht könnte folgende sein, „wir“ sollen uns abgewöhnen die Perspektive der Arbeitslosen Menschen in Grundsicherung einzunehmen. Also keine Empathie für sie empfinden sondern für „uns“ Menschen in Grundsicherung zu sanktionieren ist schwer aber die eigentlichen Opfer sind „wir“ denn „wir“ bezahlen die Grundsicherung der Menschen in Grundsicherung. Viele sagen „wir“ teilen gerne aber „wir“ möchten schon selbst darüber bestimmen mit wem „wir“ teilen und wie viel „wir“ teilen möchten. „Wir“ sprechen von einem freundlichen Gesicht das „wir“ den einen zeigen den anderen nicht und das je nach Lust und Laune.


Wie ist das mit den Gefühlswelten von Menschen, ein Blick in so mache Autokratie nach Nordkorea oder in die ehemalige DDR zeigt das gezielte Propaganda der herrschenden Nomenklatur dem Bürger alles ideologisch Gewünschte als Fakt und Wahrheit verkaufen kann. Menschen fühlen eben nun einmal wohl in einem Mainstream der Glückseligkeit. Selbst dann wenn dieser durch Massenmedien künstlich erzeugt ist und mit der Realität der Wahrheit oder der Wahrhaftigkeit der objektiven Fakten der eigenen Lebenssituation rein gar nichts zu tun hat. Solange eine Behauptung von Meinungsmachern immer wieder als einzig wahr wiederholt wird und keinerlei mediale Gegendarstellung durch die herrschende Nomenklatur zugelassen wird bleibt die gewünschte und berichtete Mainstream – Wahrheit die einzige Wahrheit. Wer in dieses psychologisierte System eingebettet ist und keinen anderen Blickwinkel erkennen möchte oder kann versteht auch nicht warum viele von „Lügenmedien“ sprechen. Es werden auch keine Lügen berichtet sonder Lücken in der Wahrheit. Die Wahrheit wird schlicht und einfach dem von der herrschenden Nomenklatur gewünschten Mainstream untergeordnet.

Mein Problem ist, wie kann eine kritische Bürgerin nun als Außenstehende jemanden der in einem geschlossenen System lebt erklären das die ihm bekannte Wahrheit lückenhaft ist und somit en verzerrtes Bild der Wahrheit der Lebenswelt vieler Menschen wiedergibt. Also postfaktisch an gewünschtes der herrschenden Nomenklatur angepasst ist?

Interview mit Christoph Butterwegge „Ich will die Armut skandalisieren“

Quelle: http://www.weser-kurier.de 28.12.2016



Faktencheck:

Rekordbeschäftigung?

Als erwerbstätig gilt, wer mindestens eine Stunde in der Woche arbeitet.

In dieser Definition ist das die Wahrheit allerdings nur wenn diese Definition so mit berichtet wird. Natürlich wird durch die Wahrhaftigkeit des Berichts das gewünschte positive emotionale Gefühl nicht an die Hörer und Leser transportiert, Denn wer nur mindestens eine Stunde in der Woche arbeitet ist im Allgemeinbefinden eben nicht in ausreichender Beschäftigung. Nur die lückenhafte Berichterstattung - es gibt Rekordbeschäftigung - transportiert das gewünschte Wohlbefinden an den Leser und Hörer.

Fast jeder dritte Arbeitslose in Deutschland kann sich Dinge des täglichen Lebens nicht leisten

Quelle: http://www.huffingtonpost.de/2016/11/28 ... 81042.html veröffentlicht: 28/11/2016 17:01 CET


Oft höre ich aus den Medienberichten zum Arbeitsmarkt leider heraus, dass der Arbeit suchende, der in Not ist, als Belastung dargestellt wird, die man schnell loswerden will

Wie oft haben wir seit der Agenda 2010 Reform und Hartz IV schon gehört und gelesen das Menschen im Leistungsbezug die Motivation zur Aufnahme von Arbeit fehle und man daher Druck durch ausüben müsse. (Sanktionen)

So redet man nicht über Menschen“, solche Sätze sind „Futter für Rechtspopulisten“

Ich bin immer noch „erschrocken und verärgert“ über solche Äußerungen in Print - und Medienberichten, die nur darauf abzielen, Menschen mit oder ohne Arbeit im Leistungsbezug von Hartz IV mitten in Deutschland herabwürdigend an den Rand der Gesellschaft abzuschieben. Diese Tonlage ist nicht hilfreich für Millionen Menschen die in der Gesellschaft der Wohlhabenden integriert werden möchten die von der Gesellschaft eine Chance und Perspektive erhalten möchten..

Mit Blick auf die soziale Debatte seit der Agenda 2010 warne ich davor, Ressentiments gegen andere Menschen oder Menschen ohne Arbeit oder Menschen im Hartz IV Bezug trotz geringfügiger Beschäftigung oder niedrigen Einkommen oder Menschen die sich in Tafelläden mit Grundnahrungsmittel versorgen müssen, zu schüren. Millionen Menschen in Deutschland leben im ALG II Leistungsbezug in Hartz IV diese brauchen das Gefühl, der Zugehörigkeit und die integrative Teilhabe am sozialen kulturellen und politischen Gesellschaftsleben sie brauchen das Gefühl das sie ein Teil der Gesellschaft sind und nicht nur von der Gesellschaft alimentiert oder in Tafelläden mit Lebensmittel versorgt werden.

Ich appelliere an die Politik und Medien, zu einer Sprache zurückzufinden, die sich an den sozialen Problemen orientiert. Als „rote Linien“ für mich bezeichne ich, dass jeder Mensch im ALG II Leistungsbezug Hartz IV, der auch einmal in den Tafelladen komme, menschenwürdig behandelt und ein faires Verhalten der Gesellschaft und Behörden erhalten müsse. Außerdem dürfe niemand in Armut und Not fallen oder dorthin zurückgeschickt werden.

Zugleich fordere ich dazu auf, auch die Erfolge beim gesetzlichen Mindestlohn zu sehen der die soziale Lage vieler Menschen verbessert hat. Die soziale Situation ist herausfordernd, aber es ist auch vieles in Gang gekommen. Es ist zum Beispiel in Tafelläden sehr viel geleistet worden. Es gibt keinen Rückgang bei Hilfsbereitschaft und Solidarität der Bürger.

Natürlich hat eine Gesellschaft das Recht ihre Solidarität denen zu schenken von denen sie am meisten Profit und Gegenleistung erwarten kann. Aber die Humanistik und Ethik fordert eine Solidarität mit allen ein, mit Familien, Kindern, Kranken, Pflegebedürftigen und der Generation der Rentner sowie Armen und Menschen in Not.

Allerdings ist das eine Forderung die in einer auf wirtschaftlichen Gewinn orientierten Gesellschaft nicht gerne gehört wird weil sie Kosten verursacht die getragen werden müssen.
Derartige Forderungen bewegen sich nicht im Gleichschritt mit dem Zeitgeist der herrschenden Nomenklatur und werden aufgrund dessen von moralischen Autoritäten die den Gleichklang mit der herrschenden Nomenklatur anstreben auch nicht geäußert.


Prognose: Rente wird bis 2045 stark sinken

Natürlich sieht die Realität vieler Menschen die jeden Morgen früh aufstehen und jeden Morgen zur Arbeit als Zeitarbeiter gehen nicht so rosig aus. Wie das die Medien-Meldungen vom robusten Arbeitsmarkt dem Publikum suggerieren sollen.

8,0 Millionen Empfängerinnen und Empfänger von sozialer Mindestsicherung am Jahresende 2015

Quelle: Statistisches Bundesamt https://www.destatis.de/DE/PresseServic ... 9_228.html Pressemitteilung Nr. 419 vom 28.11.2016


Viele Menschen sind in Beschäftigung in Teilzeit in Minijobs in prekären Arbeitsverhältnissen sie erhalten Niedriglohn zu wenig Einkommen um für sich und ihre Familien Wohnung, Nebenkosten, Nahrung, Kleidung und eine minimale Teilhabe am sozialen kulturellen und politischen Leben zu ermöglichen. Sie und ihre Familien leben trotz Arbeit in Armut oder sind von Armut gefährdet. Viele von diesen Menschen in Beschäftigung müssen für sich und ihre Kinder ergänzende Transferleistungen Hartz IV Leistungen oder Wohngeld beziehen. Auch Altersarmut wird für diese Personen ein immer größeres Problem private Vorsorge ist nicht leistbar und das Rentenniveau der gesetzlichen Rente sinkt weiterhin exorbitant ab. Allerdings sind diese Personen aus der Statistik der Arbeitslosen verschwunden alle das wird als großer Erfolg der Agenda 2010 gefeiert.

Weniger für die Ärmsten Essen bei den Tafeln reicht nicht für alle

Der Bundesvorsitzende der Tafeln, Jochen Brühl, teilte in Berlin mit, nach der jüngsten Jahresumfrage seines Verbandes holten sich fast 1,8 Millionen Menschen in Deutschland regelmäßig Lebensmittel bei den Tafeln ab. Unter ihnen seien mittlerweile rund 280.000 Flüchtlinge.

Quelle: F.A.Z. 27.09.2016

Suchtexperten sehen Flüchtlinge durch Sportwetten gefährdet

Quelle: Focus online Dienstag, 27.09.2016, 06:14

Der Abbau hoch qualifizierter Arbeitsplätze geht trotzdem ungebremst weiter zum Beispiel Jobabbau bei Siemens 2000 Mitarbeitern in Deutschland droht die Kündigung wenn der Bezug des ALG I ausgeschöpft ist und kein neuer Arbeitsplatz vorhanden ist Dann werden die jungen unter 25 aber im besonderen die über 45 jährigen Fachkräfte mit Hartz IV und Jobangeboten im Helferbereich auch in Teilzeit konfrontiert. Das ist die normale Realität in Deutschland bei „Rekordbeschäftigung“

Quelle: N24 09.03.2016 | 18:20 Uhr
http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Wirtschaft/d/8197464/2000-mitarbeitern-in-deutschland-droht-die-kuendigung.html

Harte Fakten:
Pressemitteilung Nr. 407 vom 05.11.2015: 20,6 % der Bevölkerung Deutschlands von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht

Quelle: Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 407 vom 05.11.2015

Armut in Deutschland hat sich trotz oder vielleicht auch wegen der „Rekordbeschäftigung“ bei 15,4 % verfestigt.

Armutsbericht 2016 - Am stärksten sind laut dem Bericht Erwerbslose von Armut betroffen – ihr Anteil liegt bei 58 Prozent – und Alleinerziehende, deren Anteil bei 42 Prozent liegt. Auch die Kinderarmutsquote ist mit 19 Prozent hoch.

Quelle:
ZEIT ONLINE 23. Februar 2016, 12:20 Uhr Armutsbericht Paritätische Wohlfahrtsverband
http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-02/armut-deutschland-2016-paritaetische-verband

Immer mehr Menschen in Deutschland verlieren ihr eigenes Dach über dem Kopf und werden wohnungslos. Laut einer Schätzung der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW) waren 2014 demnach 335.000 Menschen ohne festen Wohnsitz. Das entspricht einer Steigerung um ca. 35 Prozent im Vergleich zum Jahr 2010.

Quelle: www.wirtschaft.com 5. Januar 2016 6:37
http://www.wirtschaft.com/wohnungslos-und-obdachlos-im-reichen-deutschland/

Kluft zwischen Reich und Arm größer als vor 20 Jahren

Quelle: FAZ 25.01.2016, 06:30 Uhr

Kinderarmut: 19 Prozent oder 2,47 Millionen aller Mädchen und Jungen in Deutschland in Familien mit so wenig Geld, dass sie als arm oder armutsgefährdet gelten.

Quelle: Spiegel Online 11.01.2016 – 14:32 Uhr

Teil II

Zahlencheck - Einzelhandelsumsatz im Dezember 2016


Die Qualitätsmedien verkünden Jahr für Jahr wunschgemäß in der Adventszeit das die Kauflust der Verbraucher noch nie so hoch war wie jetzt das Weihnachtsgeschäft brumme weil es den Konsumenten gut gehe und der Einzelhandelsumsatz in diesen Dezember neue Rekordwerte erreiche. Irgendwann Ende Januar das Neuen Jahres veröffentlicht dann das Statistische Bundesamt eine Pressemitteilung aus der hervor geht dass das Weihnachtsgeschäft und der Einzelhandelsumsatz im Dezember abermals rückläufig waren und zu Weihnachten weniger umgesetzt wurde als im Vorjahr.

Das brummen das die Medien Jahr für Jahr wahrnehmen sind vermutlich die Lichterketten in den Auslagen der Händler.

Der Dezember 2016 zeigt diesen Negativtrend besonders deutlich auf zum einem gab es 2016 die längst mögliche Vorweihnachtszeit zwischen den 1. Advent bis zum Heiligen Abend, Die Geschäfte hatten im Dezember 2016 an 26 Verkaufstagen offen, einen Tag mehr als im Dezember 2015. Dennoch setzten die Einzelhandelsunternehmen im Dezember 2016 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) preisbereinigt (real) 1,1 % weniger um als im Dezember 2015. Der Rekordumsatz der in vielen Medien verkündet wurde ist ausgefallen viele Konsumenten müssen sparen und sich beim Kauf von Weihnachtsgeschenken einschränken. Nur der Anstieg der Einzelhandelspreise um 1,8 % bescherte den Einzelhandel einen nominalen (also nicht preisbereinigten) Anstieg von 0,6 % als im Vorjahresmonat.

Pressemitteilung Nr. 036 vom 31.01.2017
https://www.destatis.de/DE/PresseServic ... 45212.html
Zahlencheck – Arbeitsmarkt Februar 2017

Grundsicherung für Arbeitsuchende BA Bericht Februar 2017 Seite 27/28


3. Grundsicherung für Arbeitsuchende

3. Grundsicherung für Arbeitsuchende*23

Die hochgerechnete Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (ELB) *24
ist im Februar 2017 gegenüber dem Vormonat um 10.000 auf 4.374.000 gestiegen…. Im Vergleich zum Vorjahr liegt die hochgerechnete Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten um 63.000 über dem Vorjahreswert.


*23 Vgl. für diesen Abschnitt: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Analytikreport. Analyse der Grundsicherung für Arbeitsuchende.

http://statistik.arbeitsagentur.de/Navi ... s/Analyse-
Grundsicherung-Arbeitsuchende-nav.html.

*24 Das seit 2005 angewandte Zähl- und Gültigkeitskonzept der Statistik
der Grundsicherung für Arbeitsuchende im SGB II wurde im April 2016
geändert. Weiterführende Informationen finden Sie im Methodenbe-
richt: "Revision der Statistik der Grundsicherung für Arbeitsuchende
nach dem SGB II"

http://statistik.arbeitsagentur.de/Stat ... -Grusi.pdf


Hilfequote BA Monatsbericht Februar 2017 Seite 30

3.7 Hilfequoten *31
Im Februar 2017 hat jeder zehnte Haushalt in Deutschland Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen (10,1 Prozent). 9,4 Prozent der in Deutschland lebenden Personen bis zur Regelaltersgrenze waren hilfebedürftig – und 8,0Prozent der Personen im erwerbsfähigen Alter.

---------------------------

Die Hilfequote der Haushalte verharrt somit trotz offiziellen Rekordtiefs der Arbeitslosigkeit weiterhin auf exorbitant hohem Niveau seit langer Zeit fortlaufend bei 10 %


31 * Vgl. zur Ermittlung der Hilfequoten:
http://statistik.arbeitsagentur.de/Navi ... n-Nav.html.

* § 235 Sozialgesetzbuch Sechstes Buch


- - - - - - -

Leistungsempfänger

Die offiziellen Zahlen zum Arbeitsmarkt des Pressediensts der BA für Februar 2017 finden Sie auf Seite 57 des Monatsberichts des Monats Februar 2017.

Leistungsempfänger Asylleistungen, Sozialhilfe, Arbeitslosengeld, Arbeitslosengeld II (Hartz IV) Sozialgeld;

Im Februar 2017 erhalten in der Summe 8.962.052 Personen unterschiedliche Leistungen zur Grundsicherung.

darunter

Stand Juni 2016 Grundsicherung nach dem SGB XII „Sozialhilfe im Alter und bei Erwerbsminderung erhielten insgesamt Empfängerinnen und Empfänger 1 035 299 Personen

Die Anzahl der Personen die Grundsicherung als Asylleistungen Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) bekamen wurde zum Jahresende 2015 auf knapp 1,0 Millionen Menschen geschätzt.
Aktuelle Zahlen liegen nicht vor.

Quelle: https://www.destatis.de/DE/PresseServic ... 9_228.html Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 419 vom 28.11.2016

im Februar 2017 erhalten 6.926.753
im Januar 2017 waren es 6.877.926
im Dezember 2016waren es 6.714.797
im November 2016 waren es 6.617.051
Leistungsempfänger *2) Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII das entspricht einer Hilfequote von 8,0 % erwerbsfähige Leistungsberechtigte. (Quelle BA Bericht Februar 2017 Seite 57)

*2 Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden….
.
Darunter erhalten
878.941 Personen Arbeitslosengeld bei Arbeitslosigkeit
4.374.231 Personen als erwerbsfähige Leistungsberechtigte Arbeitslosengeld II (Hartz IV)
1.673.581 Personen erhalten als nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte (z.B. Kinder in Bedarfsgemeinschaften) Sozialgeld


( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, , …)

Diese Zahlen sind höher als im Januar 2017
------------------------

Unterbeschäftigung im Februar 2017

Die Zahl der Unterbeschäftigten, steigt im Februar 2017 auf 3.761.834 Personen an die Quote steigt von 8,3 % auf 8,4 % ,

Ist das die niedrigste Zahl von Arbeitslosen Personen in einem Februar seit xx Jahren ?????
Na ja zumindest wenn so gezählt wird wie heute – aber nicht wirklich.
Ich denke das ist eine Lüge. Belege unten im Detail.

(Im BA-Bericht Dezember 2004 wurden im Bereich des Arbeitslosengeld und der Arbeitslosenhilfe nur 4.321.000 Leistungsempfänger gezählt.

- - - - - - - - - - - -

Arbeitslose

Im BA Bericht Februar 2017 wird die Zahl der Arbeitslosen im Sinne Arbeitslosigkeit nach § 16 SGB III registriert. Für Februar 2017 nennt der BA Bericht eine Zahl von
2.762.095 arbeitslosen Personen. Somit meldet der Pressedienst der BA für Februar 2017 ein absinken der Arbeitslosigkeit um rund 15.000 Personen auf ein „Rekordtief“ von 2.762.095 arbeitslosen Personen im Februar.2017.
Die Teilnehmerzahl Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik vorläufig und hochgerechnet im Februar 2017 auf 928.637 Personen beziffert. + rund 23.000 Personen *2 Allerdings ist die Zahl der Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik aufgrund von Schätzungen sehr nebulös beziffert. Dadurch wir die Zahl der Arbeitslosen Personen verzerrt dargestellt

*2)Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden.


Wer fehlt in der offiziellen Arbeitslosenstatistik?
Nicht in der Statistik tauchen all diejenigen auf, die sich nicht zur Arbeitssuche gemeldet haben. Das Gleiche gilt für alle, die nicht mindestens 15 Stunden pro Woche arbeiten können oder bis zu sechs Wochen arbeitsunfähig erkrankt sind. Auch all jene, die durch Instrumente der Arbeitsmarktpolitik gefördert werden, fehlen in der Arbeitslosenstatistik. Dies betrifft sowohl Fort- und Weiterbildung als auch Trainings- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Auch all diejenigen, die einen Ein-Euro-Job haben, Integrationskurse durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge besuchen oder einen Gründungszuschuss erhalten, tauchen nicht in der Statistik auf. Zudem fehlen alle Personen ab 58 Jahren, die mindestens zwölf Monate Arbeitslosengeld II bezogen haben und in dieser Zeit keine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung angeboten bekommen haben. Ebenso nicht als arbeitslos erfasst werden Personen, die sich in der Freistellungsphase der Altersteilzeit befinden und von der Bundesagentur für Arbeit gefördert werden. Zusätzlich gelten natürlich auch alle Personen die nach dem Ablauf des Arbeitslosengeld I keinen Anspruch auf ALG II haben (Partnereinkommen, Vermögen, etc) nicht als arbeitslos, falls sich diese Personen bei den Jobcentern melden sind diese sind dann offiziell nur noch Arbeit suchend. Und alle Personen die nicht die hochnotpeinliche Bedarfsprüfung der Jobcenter ertragen und sich resignierend ihrem Schicksal ergeben. Des Weiteren natürlich alle Personen die Teilzeit arbeiten aber dennoch ergänzende ALG II Leistungen (Hartz IV) beziehen müssen um ihren Lebensunterhalt und den ihrer Kinder abdecken zu können…. Auch die meisten Asylbewerber erscheinen nicht als Arbeitslose.

Ein Blick auf die rund 1,5 Millionen Migranten die seit Januar 2015 bis heute in Deutschland angekommen sind lohnt sich viele von Ihnen befinden sich in Integrationskurse die durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert werden. Sie werden aufgrund der Teilnahme an Integrationskurse nicht als Leistungsempfänger oder Arbeitslose erfasst. Diese Personen erhalten Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG)

Berlin - Erst 30.000 Flüchtlinge haben einen Job

Quelle: RP 11. Juli 2016 | 09.57 Uhr

Analyse: Flüchtlinge finden nur schwer einen Job

Quelle: dpa erstellt am 31.Aug.2016 | 16:06 Uhr


Gemeldeten Arbeitsstellen

Die gemeldeten Arbeitsstellen wird laut BA Bericht Februar 2017 Seite 57 auf 674.661 Stellen beziffert. Der BA- X wird auf 226 beziffert.

Ein Beispiel für eine wunderbare Vermehrung der offenen Stellen außerhalb der BA Statistik. Firma xy meldet eine offene Stelle an 20 Verleihfirmen jeder dieser Verleihfirmen meldet diese Stelle an die Jobbörse der BA die BA registriert 20 offene Stellen für einen Arbeitsplatz zusätzlich stellt jede Verleihfirma diesen Arbeitsplatz in ihre Jobbörse ein, somit steigt die Zahl der offenen Stellen für ein und denselben Arbeitsplatz auf mindestens 40 offene Stellen an. Allerdings können diese 40 offenen Stellen nur von einer Person besetzt werden. die anderen 39 offenen Stellen verschwinden dann nach der Neubesetzung der Arbeitsstelle aus der Statistik. So erklärt sich auch der gefühlte Fachkräftemangel wer das einmal verstanden hat, versteht die Logik des suggerierten Jobbooms.

Die wundersame Vermehrung der offenen Stellen geht weiter. So bieten überregionale Zeit und Leiharbeitsfirmen einfache Tätigkeiten in mehreren Großstädten an. Zum Beispiel Produktionshelfer 50 in Hamburg; München, Köln, Berlin, Stuttgart, Düsseldorf,….
Oder Bürokaufmann/Frau 50 in Hamburg; München, Köln, Berlin, Stuttgart, Düsseldorf,….
usw… ob diese Stellen tatsächlich zu besetzen sind und auch durch Zeit und Leiharbeitsfirmen zu besetzten sind ist zumindest nebulös aber durch die zusätzliche Meldung von Stellen durch Zeit und Leiharbeitsfirmen wird die Statistik der offenen Stellen erheblich angehoben.

Das kann jeder in der Jobbörse der BA selbst nachvollziehen, selbstverständlich werden in der Jobbörse Arbeitsangebote als Duplikat mehrfach gelistet. Datenredundanz ist ein Begriff der Datenorganisation das mehrfache Führen der gleichen Daten, also das mehrfache Vorkommen desselben Sachverhaltes



Aber warum der Realität ins Auge blicken wenn die Traumwelt von der BA in schönen bunten Farben gemalt wird?

Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit steht von alleine aufrecht.
Benjamin Franklin.


Quelle der Zahlen:
BA – Monatsbericht Februar 2017

https://statistik.arbeitsagentur.de/Sta ... 02-pdf.pdf

Epilog:

Wirklichkeit und Wahrheit sind längst eine Frage von Gestaltung und Machbarkeit geworden. Wirklichkeit und Wahrheit quillt nicht mehr aus Erfahrung und Wahrhaftigkeit, sondern wird zur Projektion, letztlich sogar zur Suggestion.

Damit sind die Medienmächtigen längst bei:
Wir gestalten die Wirklichkeit.
Wir schaffen die Wirklichkeit.
Wir erschaffen die Wirklichkeit.
Wir schaffen die Wirklichkeit nach unserer Doktrin

So gesehen ist die Zensur das kleinere Übel.
PR-tauglich formuliert sind wir bei: Wahrheit ist machbar, Herr Nachbar!

Was ist Wahrheit? (Pontius Pilatus)

Erstellt von Sybilla am 01.03.17 --- 11 Uhr 00
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon firlefanz11 » Mi 1. Mär 2017, 17:02

Und die nächste linkspropangandistische Textwand, die eh keiner mehr liest... :rolleyes:
"Wer hier ist, weil er Hilfe beansprucht, hat eine besondere moralische Verpflichtung, den Helfern nicht das Leben zu zerstören."
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Ein Terraner » Mi 1. Mär 2017, 20:39

firlefanz11 hat geschrieben:(01 Mar 2017, 17:02)

Und die nächste linkspropangandistische Textwand, die eh keiner mehr liest... :rolleyes:


Vielleicht würde es dich ja mehr interessieren wenn man alternative Faken darüber schreibt?
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Wähler » Do 2. Mär 2017, 06:03

firlefanz11 hat geschrieben:(01 Mar 2017, 17:02)
Und die nächste linkspropangandistische Textwand, die eh keiner mehr liest... :rolleyes:

Ein Terraner hat geschrieben:(01 Mar 2017, 20:39)
Vielleicht würde es dich ja mehr interessieren wenn man alternative Faken darüber schreibt?

Die politische Bewertung stört mich nicht. Das ist ja Sinn des Forums. Bei der Aufmachung würde ich mir mehr kürzere Schwerpunktsetzungen als einzelne kleinere Beiträge wünschen, zum Beispiel alleinerziehende oder ältere Arbeitslose. So ist es schwer, ins Gespräch zu kommen.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Die Zahl der Unterbeschäftigten, steigt im Februar 2017 auf 3.761.834 Personen 8,4 % an

Beitragvon firlefanz11 » Do 2. Mär 2017, 12:58

Sybilla hat geschrieben:(01 Mar 2017, 12:41)
Harte Fakten:
Armut in Deutschland hat sich trotz oder vielleicht auch wegen der „Rekordbeschäftigung“ bei 15,4 % verfestigt.

Armutsbericht 2016 - Am stärksten sind laut dem Bericht Erwerbslose von Armut betroffen – ihr Anteil liegt bei 58 Prozent – und Alleinerziehende, deren Anteil bei 42 Prozent liegt. Auch die Kinderarmutsquote ist mit 19 Prozent hoch.

Quelle:
ZEIT ONLINE 23. Februar 2016, 12:20 Uhr Armutsbericht Paritätische Wohlfahrtsverband
http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-02/armut-deutschland-2016-paritaetische-verband


Harter Bullshit triffts wohl eher... :rolleyes:

Fast jeder sechste Deutsche gilt als armutsgefährdet. Laut dem aktuellen Bericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes hat die relative Armutsquote damit einen Höchstwert erreicht - und das trotz stetig sinkender Arbeitslosenquote und Wirtschaftswachstums.
...
Doch wann ist jemand arm? Zeigt die Statistik wirklich Armut? Kritiker sehen den reinen Blick aufs Einkommen zu eng. "Wie in Deutschland von offizieller Seite Armut gemessen wird, ist unseriös und schwachsinnig", sagte Wirtschafts- und Sozialforscher Walter Krämer dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. "Niemand, der sich ernsthaft mit dem Thema befasst, nimmt die offizielle Statistik noch ernst", fügte der renommierte Wissenschaftler der Technischen Universität Dortmund hinzu.
Wer in Deutschland tatsächlich arm ist, weiß niemand. Statistiken messen nicht die Armut, sondern allein die sogenannte Bedrohung von Armut und sozialer Ausgrenzung. Dabei werden auch viele Menschen erfasst, die sich niemals selbst als arm bezeichnen würden. Die allermeisten Studenten etwa leben unterhalb der Armutsgrenze. Trotzdem fühlen sich die wenigsten von ihnen arm.
Doch das ist nicht das einzige Problem: In den vergangenen Jahren hat sich der Anteil der von Armut oder Ausgrenzung Bedrohten kaum verändert. Das liegt schlicht an der Tatsache, dass in Deutschland immer im Bezug zu den anderen entschieden wird, ob jemand als bedroht gilt oder nicht. Selbst wenn alle Bürger plötzlich das doppelte Einkommen auf dem Konto hätten, gebe es nach wie vor viele von Armut Gefährdete. Und wenn die obere Hälfte der Gesellschaft plötzlich weniger verdienen würde, ginge die Armut zurück. Dieser Relativismus macht die Statistiken angreifbar.
Krämer wirft dem Paritätischen Wohlfahrtsverband und anderen Sozialverbänden vor, kein Interesse an der tatsächlichen Entwicklung der Armut in Deutschland zu haben. "Dabei käme nämlich heraus, dass Armut seit Jahren sinkt", so Krämer. Wer seriös herausfinden wolle, wie sich Armut entwickle, müsse sie an Notlagen festmachen, betonte der Statistiker. "Mit bloßen Prozentwerten, die sich am allgemeinen Einkommen orientieren, kommt man nicht weiter."

Quelle: http://www.n-tv.de/panorama/Wann-ist-je ... 26675.html

Die gefetteten Stellen zeigen, dass diese "harten Fakten" nichts weiter sind als linke Augenwischerei. :rolleyes:
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Re: Die Zahl der Unterbeschäftigten, steigt im Februar 2017 auf 3.761.834 Personen 8,4 % an

Beitragvon Wähler » Do 2. Mär 2017, 17:40

firlefanz11 hat geschrieben:(02 Mar 2017, 12:58)
Harter Bullshit triffts wohl eher... :rolleyes:
Quelle: http://www.n-tv.de/panorama/Wann-ist-je ... 26675.html
Die gefetteten Stellen zeigen, dass diese "harten Fakten" nichts weiter sind als linke Augenwischerei. :rolleyes:

Das kann man so nicht stehen lassen. ;)
Wähler hat geschrieben:(13 Jan 2017, 07:12)
http://www.sueddeutsche.de/leben/famili ... r-1.981602
SZ 30. Juli 2010 Studie des Statistischen Bundesamts zur Situation Alleinerziehender in Deutschland

Fast jede dritte alleinerziehende Mutter muss monatlich mit weniger als 1100 Euro zurechtkommen. Das geht aus einer Studie des Statistischen Bundesamts zur Situation Alleinerziehender in Deutschland hervor.Sie beruht auf dem Mikrozensus 2009 und wurde am Donnerstag in Berlin vorgestellt. Bei dem Betrag handelt es sich um das Familien-Nettoeinkommen. Gehalt, Unterhaltszahlungen, Hartz-IV-Leistungen oder auch Kindergeld sind darin bereits mit enthalten.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Sybilla » Do 9. Mär 2017, 23:43

Was sind Fake - News?

Zum Beispiel sagen viele Politiker der herrschenden Nomenklatur dass es in Deutschland soviel Beschäftigte gibt wie nie zuvor.

Zum einem wird diese Statistik erst seit rund 10 Jahren erhoben und zum anderen
Zum anderen als erwerbstätig gilt, wer mindestens eine Stunde in der Woche arbeitet.

Diese Definition von Beschäftigung ist das nur die halbe Wahrheit die andere Hälfte der Wahrheit wer nur mindestens eine Stunde in der Woche arbeitet ist im Allgemeinbefinden eben nicht in ausreichender Beschäftigung nur das wird in der Regel weder erwähnt noch berichtet. Natürlich wird durch die Definition von Beschäftigung wer mindestens eine Stunde in der Woche arbeitet ist erwerbstätig das gewünschte positive emotionale Gefühl an die Hörer und Leser transportiert. Wer berichtet es gibt Rekordbeschäftigung oder dieser Aussage nicht widerspricht transportiert das gewünschte Wohlbefinden an den Leser und Hörer.
Allerdings sind das Alternative Fakten denn die Zahl der Unterbeschäftigten, ist sogar laut BA Monatsbericht im Februar 2017 auf 3.761.834 Personen 8,4 % angestiegen.


Armut in Deutschland:

Immer mehr Menschen in Deutschland leben in Armut. Die Zahl habe einen neuen Höchststand erreicht, heißt es im Jahresbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbands und anderer Organisationen. Im Jahr 2015 habe die Armutsquote bei 15,7 Prozent gelegen. Das bedeute, dass rein rechnerisch 12,9 Millionen Deutsche arm seien, also unter 60 Prozent des mittleren Einkommens haben.


2. März 2017, 12:12 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, dpa, KNA, AFP

Hingegen ja immer behauptet wird "uns" gehe es so gut wie nie. Nur wer ist "uns"? und warum geht es "uns" so gut wie nie zuvor?

Es gibt schon einen erheblichen Zusammenhang zwischen „Rekordbeschäftigung, robusten Arbeitsmarkt“ und Armut in Deutschland sowie der verdeckten Arbeitslosigkeit die mit alternativen Fakten in den Medien und mit der selektiv veröffentlichten Zahl der Arbeitslosen nebulös verschleiert wird.[/QUOTE]

Wer nun Aussagen von Politiker der herrschenden Nomenklatur das in Deutschland oder in Teilen von Deutschland nahezu Vollbeschäftigung herrsche zum Beispiel in Talk Shows unwidersprochen verbreitet kann leicht in den Verdacht der „Lügenpresse“ geraten
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twilight
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon twilight » Fr 10. Mär 2017, 03:22

Sybilla hat geschrieben:(09 Mar 2017, 23:43)

Was sind Fake - News?

Zum Beispiel sagen viele Politiker der herrschenden Nomenklatur dass es in Deutschland soviel Beschäftigte gibt wie nie zuvor.

Zum einem wird diese Statistik erst seit rund 10 Jahren erhoben und zum anderen
Zum anderen als erwerbstätig gilt, wer mindestens eine Stunde in der Woche arbeitet.

Diese Definition von Beschäftigung ist das nur die halbe Wahrheit die andere Hälfte der Wahrheit wer nur mindestens eine Stunde in der Woche arbeitet ist im Allgemeinbefinden eben nicht in ausreichender Beschäftigung nur das wird in der Regel weder erwähnt noch berichtet. Natürlich wird durch die Definition von Beschäftigung wer mindestens eine Stunde in der Woche arbeitet ist erwerbstätig das gewünschte positive emotionale Gefühl an die Hörer und Leser transportiert. Wer berichtet es gibt Rekordbeschäftigung oder dieser Aussage nicht widerspricht transportiert das gewünschte Wohlbefinden an den Leser und Hörer.
Allerdings sind das Alternative Fakten denn die Zahl der Unterbeschäftigten, ist sogar laut BA Monatsbericht im Februar 2017 auf 3.761.834 Personen 8,4 % angestiegen.


Armut in Deutschland:

Immer mehr Menschen in Deutschland leben in Armut. Die Zahl habe einen neuen Höchststand erreicht, heißt es im Jahresbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbands und anderer Organisationen. Im Jahr 2015 habe die Armutsquote bei 15,7 Prozent gelegen. Das bedeute, dass rein rechnerisch 12,9 Millionen Deutsche arm seien, also unter 60 Prozent des mittleren Einkommens haben.


2. März 2017, 12:12 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, dpa, KNA, AFP

Hingegen ja immer behauptet wird "uns" gehe es so gut wie nie. Nur wer ist "uns"? und warum geht es "uns" so gut wie nie zuvor?

Es gibt schon einen erheblichen Zusammenhang zwischen „Rekordbeschäftigung, robusten Arbeitsmarkt“ und Armut in Deutschland sowie der verdeckten Arbeitslosigkeit die mit alternativen Fakten in den Medien und mit der selektiv veröffentlichten Zahl der Arbeitslosen nebulös verschleiert wird.



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