Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

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Fazer
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Fazer » Mi 1. Feb 2017, 00:09

Ger9374 hat geschrieben:(31 Jan 2017, 23:31)

Das ist wieder der beste Beweis dafür das egal welche Gruppierung ihre Meinung alle paar Jahre radikal ändert! Scheiss drauf was früher gesagt
wurde! ECHTE REALPOLITIK¡!!!¡


Du solltest nicht so verallgemeinern. Es sind insbesondere die Grünen, die sich da hervortun. Das Beispiel Anerkennung Hausfrauenarbeit ist da nur ein Beispiel. Rauchen war früher bei den Grünen DAS Erkennungzeichen. Jeder Parteitag war zugequalmt bis zum Gehtnichtmehr. Denen hätte mal jemand das Rauchen verbieten sollen, da wäre man als Faschist bezeichnet worden. 20 Jahre später waren die Grünen die Treiber des Rauchverbots. Beispiel Prostituiertengesetz: das wollten die Grünen mit der SPD Anfang des Jahrhunderts unbedingt legalisieren. CDU fand das falsch und musste sich übelste Beschimpfungen gefallen lassen. Mittlerweile wundern sich die Grünen, dass Deutschland so viel Prostitution hat und wollen das wieder einschränken. Fazit: die WErtevorstellungen der Grünen wechseln laufend, da kann man nichts drauf geben. Deren Vorschläge, Frauen nach Möglichkeit in Vollzeit zu treiben, ganz gleich ob sie es wollen sind genau von diesem Kaliber. Wer dagegen ist, ist Chauvinist und Zurückgeblieben. Nein danke, auf solche Vorstellungen muss man sich nicht einlassen.
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Selina
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Selina » Mi 1. Feb 2017, 00:38

"Es würden gern noch mehr Alleinerziehende in Vollzeit arbeiten: Jede fünfte gab an, sie sei nur deshalb in Teilzeit beschäftigt, weil sie keine volle Stelle finden konnte." (Süddeutsche) Genau darum geht es. Im Osten wollen viele Frauen generell Vollzeit arbeiten, sie werden aber in Teilzeit gezwungen, weil das jeweilige Unternehmen an Lohnkosten sparen und keine Vollzeitstelle bezahlen will. Man darf ja nix Positives über die DDR sagen, wenn man nicht möchte, dass einem die Rübe abgehackt wird, aber das war da undenkbar, dass jemand betteln musste "gebt mir endlich eine Vollzeitstelle". Wer von den Frauen wollte, konnte sofort in Vollzeit arbeiten. Auch mal wechseln von Vollzeit in Teilzeit und wieder zurück. Das war da selbstverständlich. Und die heutige Forderung von Alleinerziehenden, täglich paar Stunden länger arbeiten zu dürfen, wird auch nicht deshalb gestellt, weil es so toll ist oder weil die Frauen nicht gerne bei ihren Kindern blieben, nein, sie stellen diese Forderung, weil sie die paar Kröten mehr dringend zum Leben brauchen.
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Fazer
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Fazer » Mi 1. Feb 2017, 01:13

Für Unternehmen ist eine Person, die Vollzeit arbeitet billiger als zwei Personen die Teilzeit arbeiten. Aber ist ein schönes Märchen, von den bösen Arbeitnehmern, die nicht vollzeit anstellen wollen ...
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon twilight » Mi 1. Feb 2017, 03:16

Selina hat geschrieben:(01 Feb 2017, 00:38)

"Es würden gern noch mehr Alleinerziehende in Vollzeit arbeiten: Jede fünfte gab an, sie sei nur deshalb in Teilzeit beschäftigt, weil sie keine volle Stelle finden konnte." (Süddeutsche) Genau darum geht es. Im Osten wollen viele Frauen generell Vollzeit arbeiten, sie werden aber in Teilzeit gezwungen, weil das jeweilige Unternehmen an Lohnkosten sparen und keine Vollzeitstelle bezahlen will. Man darf ja nix Positives über die DDR sagen, wenn man nicht möchte, dass einem die Rübe abgehackt wird, aber das war da undenkbar, dass jemand betteln musste "gebt mir endlich eine Vollzeitstelle". Wer von den Frauen wollte, konnte sofort in Vollzeit arbeiten. Auch mal wechseln von Vollzeit in Teilzeit und wieder zurück. Das war da selbstverständlich. Und die heutige Forderung von Alleinerziehenden, täglich paar Stunden länger arbeiten zu dürfen, wird auch nicht deshalb gestellt, weil es so toll ist oder weil die Frauen nicht gerne bei ihren Kindern blieben, nein, sie stellen diese Forderung, weil sie die paar Kröten mehr dringend zum Leben brauchen.

Alle hatten Arbeit und keiner was zu tun :D
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Realist2014 » Mi 1. Feb 2017, 06:30

Selina hat geschrieben:(01 Feb 2017, 00:38)

"E. Im Osten wollen viele Frauen generell Vollzeit arbeiten, sie werden aber in Teilzeit gezwungen, weil das jeweilige Unternehmen an Lohnkosten sparen und keine Vollzeitstelle bezahlen will.n.



WARUM soll ein Unternehmen eine "Vollzeitstelle" bezahlen- wenn es für diese Tätigkeit nur 20 Stunden die Woche an Arbeitsvolumen gibt?

Zahlst DU einem Handwerker, der deine Wohnung malert- auch das DOPPPELTE an Stunden, als eigentlich dafür NÖTIG wären?

WIE kommt nan nur auf solche schräge Ideen?

Ach ja, im Erfolgsmodell "real existierender Sozialismus" wurde es wohl so gehandhabt.

Da waren die "Eigentümer" der Unternehmen ja auch "das Volk".

Also VEB ich "ökonomisch Dunkelland"....
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Realist2014 » Mi 1. Feb 2017, 06:32

Selina hat geschrieben:(01 Feb 2017, 00:38)

"Es würden gern noch mehr Alleinerziehende in Vollzeit arbeiten: Jede fünfte gab an, sie sei nur deshalb in Teilzeit beschäftigt, weil sie keine volle Stelle finden konnte." (Süddeutsche) Genau darum geht es. Im Osten wollen viele Frauen generell Vollzeit arbeiten, sie werden aber in Teilzeit gezwungen, weil das jeweilige Unternehmen an Lohnkosten sparen und keine Vollzeitstelle bezahlen will. Man darf ja nix Positives über die DDR sagen, wenn man nicht möchte, dass einem die Rübe abgehackt wird, aber das war da undenkbar, dass jemand betteln musste "gebt mir endlich eine Vollzeitstelle". Wer von den Frauen wollte, konnte sofort in Vollzeit arbeiten. Auch mal wechseln von Vollzeit in Teilzeit und wieder zurück. Das war da selbstverständlich. Und die heutige Forderung von Alleinerziehenden, täglich paar Stunden länger arbeiten zu dürfen, wird auch nicht deshalb gestellt, weil es so toll ist oder weil die Frauen nicht gerne bei ihren Kindern blieben, nein, sie stellen diese Forderung, weil sie die paar Kröten mehr dringend zum Leben brauchen.



Leuetn wie DIR würde es helfen , wenn sie mal ihr EIGENES Geld unternehmerisch investieren würden oder sich als Unternehmer betätigen.

Dann würdest du die Absurdität deiner Vorstellungen selber erkennen

Außer du bist Altruist- und das halte ich für extrem unwahrscheinlich
Zuletzt geändert von Realist2014 am Mi 1. Feb 2017, 06:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Ger9374 » Mi 1. Feb 2017, 06:32

Selina hat geschrieben:(01 Feb 2017, 00:38)

"Es würden gern noch mehr Alleinerziehende in Vollzeit arbeiten: Jede fünfte gab an, sie sei nur deshalb in Teilzeit beschäftigt, weil sie keine volle Stelle finden konnte." (Süddeutsche) Genau darum geht es. Im Osten wollen viele Frauen generell Vollzeit arbeiten, sie werden aber in Teilzeit gezwungen, weil das jeweilige Unternehmen an Lohnkosten sparen und keine Vollzeitstelle bezahlen will. Man darf ja nix Positives über die DDR sagen, wenn man nicht möchte, dass einem die Rübe abgehackt wird, aber das war da undenkbar, dass jemand betteln musste "gebt mir endlich eine Vollzeitstelle". Wer von den Frauen wollte, konnte sofort in Vollzeit arbeiten. Auch mal wechseln von Vollzeit in Teilzeit und wieder zurück. Das war da selbstverständlich. Und die heutige Forderung von Alleinerziehenden, täglich paar Stunden länger arbeiten zu dürfen, wird auch nicht deshalb gestellt, weil es so toll ist oder weil die Frauen nicht gerne bei ihren Kindern blieben, nein, sie stellen diese Forderung, weil sie die paar Kröten mehr dringend zum Leben brauchen.



Natürlich hatte die DDR auch viel positives, nur konnte sich das dieser Staat gar nicht leisten.
Das kann jeder kaputt Wirtschaften. Haben die UdSSR und andere gut vorgelebt. Aber selbst der grosse Bruder ging pleite. Auch Rote Träume müssen bezahlbar sein!!
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Wähler » Mi 1. Feb 2017, 07:22


Jedes fünfte Kind wächst bei nur einem Elternteil auf - in neun von zehn Fällen bei der Mutter. Viele von ihnen arbeiten hart, dennoch muss jede Dritte mit weniger als 1100 Euro im Monat auskommen.

Realist2014 hat geschrieben:(31 Jan 2017, 18:47)
jede Fünfte der 58% möchten gerne Vollzeit arbeiten
da sind ca 12% der Alleinerziehenden
verbleiben fast die HÄLFTE aller Alleinerziehen- die NUR Teilzeit wollen.
DIE werden dann wohl IMMER "Armutsgefährdet" bleiben.
Oder was wäre bei diesen dein Vorschlag?

42% arbeiten bereits in Vollzeit und weitere 12% wollen Vollzeitarbeit, so dass 40% mit Teilzeit zufrieden wären. Wenn die 12% in Vollzeit arbeiten könnten, müsste nicht mehr jede Dritte mit weniger als 1100 Euro im Monat auskommen. Der Rest würde dann wohl mit der amtlich festgestellten Armutsgefährdung klar kommen. So verstehe ich jedenfalls die Zahlen der Studie.
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Wähler » Mi 1. Feb 2017, 07:26

Wähler hat geschrieben:(31 Jan 2017, 18:28)
Damit die Alleinerziehenden Vollzeit arbeiten können, bedarf es einer umfassenden Kinder- und Schülerbetreuung in öffentlichen und privaten Einrichtungen mindestens, bis die Kinder verantwortbar Schlüsselkinder sein können.

Fazer hat geschrieben:(31 Jan 2017, 23:02)
Warum ist das eigentlich das angeblich glückselig machende Mittel? Eltern möchten mit Ihren Kindern Zeit verbringen. In den 70ern haben die linken mal dafür gekämpft, dass "Hausfrauenarbeit" als Arbeit anerkannt und geschätzt wurde. Da sind wir schon seit einer Weile. Jetzt hat es sich verkehrt: die Konservativen wertschätzen die Arbeit der Frauen zu Hause, und die linken wollen sie mit Gewalt in Vollzeitjobs bringen, ganz gleich, ob ihnen und den Familien das gut tut.

Wer soll denn bitte schön die Hausfrauenarbeit entlohnen? Die alleinerziehenden Frauen wollen doch selbst ausreichend Geld verdienen. Was ist daran so schwer zu kapieren?
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Realist2014 » Mi 1. Feb 2017, 07:50

Wähler hat geschrieben:(01 Feb 2017, 07:22)

42% arbeiten bereits in Vollzeit und weitere 12% wollen Vollzeitarbeit, so dass 40% mit Teilzeit zufrieden wären. Wenn die 12% in Vollzeit arbeiten könnten, müsste nicht mehr jede Dritte mit weniger als 1100 Euro im Monat auskommen. Der Rest würde dann wohl mit der amtlich festgestellten Armutsgefährdung klar kommen. So verstehe ich jedenfalls die Zahlen der Studie.



Auf diese 12% trifft dann das zu- was auf alle zutrifft- die einen "Vollzeitjob" suchen, aber keinen finden

Keine Schnittmenge mit dem Angebot an offenen Stellenauf der einen Seite und den eigenen Kompetenzen und dem eigenen Wohnort auf der anderen Seite.

Lösunsgansätze?
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Wähler » Mi 1. Feb 2017, 07:59

Wähler hat geschrieben:(01 Feb 2017, 07:22)
42% arbeiten bereits in Vollzeit und weitere 12% wollen Vollzeitarbeit, so dass 40% mit Teilzeit zufrieden wären. Wenn die 12% in Vollzeit arbeiten könnten, müsste nicht mehr jede Dritte mit weniger als 1100 Euro im Monat auskommen. Der Rest würde dann wohl mit der amtlich festgestellten Armutsgefährdung klar kommen. So verstehe ich jedenfalls die Zahlen der Studie.

Realist2014 hat geschrieben:(01 Feb 2017, 07:50)
Auf diese 12% trifft dann das zu- was auf alle zutrifft- die einen "Vollzeitjob" suchen, aber keinen finden
Keine Schnittmenge mit dem Angebot an offenen Stellenauf der einen Seite und den eigenen Kompetenzen und dem eigenen Wohnort auf der anderen Seite.
Lösunsgansätze?

Zumindestens hat sich in dem Analyse-Urwald dieses Threads eine kleine Zielgruppe herauskristallisiert, auf die sich staatliche Arbeitsvermittlungsstellen verstärkt konzentrieren könnten. Der Fortschritt passiert wohl eher im Schneckentempo. ;)
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Gody » Mi 1. Feb 2017, 09:51

Die Armutsquote kennt seit 2006 nur eine Richtung. Nach oben. Wer dem etwas Positives abgewinnen kann, ganz gleich welcher Art, sollte mal seinen Hirnschrittmacher warten lassen.
Egal wie tief man die Messlatte des geistigen Verstandes eines Menschen legt..es gibt jeden Tag jemanden, der bequem darunter durchlaufen kann!
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Realist2014 » Mi 1. Feb 2017, 09:57

Gody hat geschrieben:(01 Feb 2017, 09:51)

Die Armutsquote kennt seit 2006 nur eine Richtung. Nach oben. Wer dem etwas Positives abgewinnen kann, ganz gleich welcher Art, sollte mal seinen Hirnschrittmacher warten lassen.


liegt an der Definition...

und vielen vielen Faktoren- die schon widerholt angeführt wurden

aber was interessieren schon FAKTEN... :rolleyes:
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Ger9374 » Mi 1. Feb 2017, 10:03

Realist2014 hat geschrieben:(01 Feb 2017, 09:57)

liegt an der Definition...

und vielen vielen Faktoren- die schon widerholt angeführt wurden

aber was interessieren schon FAKTEN... :rolleyes:


So ist es,die Definition !!
Aber ARMUT vorweg macht auch belanglose Threads gleich wichtig, scheinen einige wohl zu meinen!! Alles Marke Bild Zeitung;-);-);-)
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Orwellhatterecht » Do 2. Feb 2017, 10:54

Fazer hat geschrieben:(01 Feb 2017, 00:09)

Du solltest nicht so verallgemeinern. Es sind insbesondere die Grünen, die sich da hervortun. Das Beispiel Anerkennung Hausfrauenarbeit ist da nur ein Beispiel. Rauchen war früher bei den Grünen DAS Erkennungzeichen. Jeder Parteitag war zugequalmt bis zum Gehtnichtmehr. Denen hätte mal jemand das Rauchen verbieten sollen, da wäre man als Faschist bezeichnet worden. 20 Jahre später waren die Grünen die Treiber des Rauchverbots. Beispiel Prostituiertengesetz: das wollten die Grünen mit der SPD Anfang des Jahrhunderts unbedingt legalisieren. CDU fand das falsch und musste sich übelste Beschimpfungen gefallen lassen. Mittlerweile wundern sich die Grünen, dass Deutschland so viel Prostitution hat und wollen das wieder einschränken. Fazit: die WErtevorstellungen der Grünen wechseln laufend, da kann man nichts drauf geben. Deren Vorschläge, Frauen nach Möglichkeit in Vollzeit zu treiben, ganz gleich ob sie es wollen sind genau von diesem Kaliber. Wer dagegen ist, ist Chauvinist und Zurückgeblieben. Nein danke, auf solche Vorstellungen muss man sich nicht einlassen.



Mal eine bescheidene Frage, warst Du früher Mitglied der Grünen? Oder woher beziehst Du Deine "Weisheiten", wie es auf deren Parteitagen zuging, würde mich mal interessieren. Oder, falls Du selber nicht anwesend warst, so teile doch bitte mit,
w o h e r Du Deine Eindrücke bekommen hast.
Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen!“
(Friedrich Schiller)
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Orwellhatterecht » Do 2. Feb 2017, 10:57

Realist2014 hat geschrieben:(01 Feb 2017, 09:57)

liegt an der Definition...

und vielen vielen Faktoren- die schon widerholt angeführt wurden

aber was interessieren schon FAKTEN... :rolleyes:





Klar, wer 1 € Jobber als "Beschäftigte in Lohn und Brot" bezeichnet, für den ist die Welt in Ordnung und für den gibt es auch keinerlei Armut, höchstens unwillige, bösartige Menschen, die nicht mit sich machen lassen, was andere mit ihnen gerne machen würden.
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon pikant » Do 2. Feb 2017, 11:44

Selina hat geschrieben:(01 Feb 2017, 00:38)

"Es würden gern noch mehr Alleinerziehende in Vollzeit arbeiten: Jede fünfte gab an, sie sei nur deshalb in Teilzeit beschäftigt, weil sie keine volle Stelle finden konnte." (Süddeutsche) Genau darum geht es. Im Osten wollen viele Frauen generell Vollzeit arbeiten, sie werden aber in Teilzeit gezwungen, weil das jeweilige Unternehmen an Lohnkosten sparen und keine Vollzeitstelle bezahlen will. Man darf ja nix Positives über die DDR sagen, wenn man nicht möchte, dass einem die Rübe abgehackt wird, aber das war da undenkbar, dass jemand betteln musste "gebt mir endlich eine Vollzeitstelle". Wer von den Frauen wollte, konnte sofort in Vollzeit arbeiten. Auch mal wechseln von Vollzeit in Teilzeit und wieder zurück. Das war da selbstverständlich. Und die heutige Forderung von Alleinerziehenden, täglich paar Stunden länger arbeiten zu dürfen, wird auch nicht deshalb gestellt, weil es so toll ist oder weil die Frauen nicht gerne bei ihren Kindern blieben, nein, sie stellen diese Forderung, weil sie die paar Kröten mehr dringend zum Leben brauchen.


das hoert sich alles gut an, aber wenn man nicht arbeiten wollte, war dieser ehemalige Staat nicht die richtige Adresse!
fuer zu faulenzen und das Geld arbeiten zu lassen war man in Westdeutschland besser aufgehoben :)
Arbeit ist nicht alles und ab und an sollte man auch mal ein Faulenzerjahr einlegen - das hatte man in der ehemaligen DDR nicht so ganz verstanden.
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Selina » Do 2. Feb 2017, 12:00

pikant hat geschrieben:(02 Feb 2017, 11:44)

das hoert sich alles gut an, aber wenn man nicht arbeiten wollte, war dieser ehemalige Staat nicht die richtige Adresse!
fuer zu faulenzen und das Geld arbeiten zu lassen war man in Westdeutschland besser aufgehoben :)
Arbeit ist nicht alles und ab und an sollte man auch mal ein Faulenzerjahr einlegen - das hatte man in der ehemaligen DDR nicht so ganz verstanden.


Wie gesagt, auch ich sehe diesen verflossenen Staat sehr kritisch, hab etlichen Ärger mit ihm gehabt ;) Aber paar Dinge waren echt besser als das, was man heute so erlebt. Zum Beispiel war die Bindung der Leute an ihre Arbeitsstelle, an das Kollektiv, sehr stark. Man musste niemanden zwingen, zur Arbeit zu gehen, es war den meisten ein Bedürfnis. Das ging ja sogar bis in die Freizeit, wo es zahlreiche Betriebssportgruppen und andere Aktivitäten gab. Es gab Betriebskindergärten, Betriebsärzte etcpp. Ja, und einige wenige hatten auch überhaupt keine Lust zu arbeiten. Die wurden halt so mit durchgeschleppt vom Staat. Sanktioniert und bestraft wurden aber nur ganz wenige, die absolut überhaupt nie arbeiten gehen wollten. So krass war das aber auch nicht, wie es manche schildern. Es waren auch nur sehr wenige Leute, die das betraf. Die konnteste in einer mittelgroßen Stadt an einer Hand abzählen ;)
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon pikant » Do 2. Feb 2017, 12:21

Selina hat geschrieben:(02 Feb 2017, 12:00)

Wie gesagt, auch ich sehe diesen verflossenen Staat sehr kritisch, hab etlichen Ärger mit ihm gehabt ;) Aber paar Dinge waren echt besser als das, was man heute so erlebt. Zum Beispiel war die Bindung der Leute an ihre Arbeitsstelle, an das Kollektiv, sehr stark. Man musste niemanden zwingen, zur Arbeit zu gehen, es war den meisten ein Bedürfnis. Das ging ja sogar bis in die Freizeit, wo es zahlreiche Betriebssportgruppen und andere Aktivitäten gab. Es gab Betriebskindergärten, Betriebsärzte etcpp. Ja, und einige wenige hatten auch überhaupt keine Lust zu arbeiten. Die wurden halt so mit durchgeschleppt vom Staat. Sanktioniert und bestraft wurden aber nur ganz wenige, die absolut überhaupt nie arbeiten gehen wollten. So krass war das aber auch nicht, wie es manche schildern. Es waren auch nur sehr wenige Leute, die das betraf. Die konnteste in einer mittelgroßen Stadt an einer Hand abzählen ;)


ja, ich war einige male in der DDR und habe nie Bettler gesehen und keine Armut (wenn man von der heutigen Definition von Armut ausgeht) - die Kneipen waren abends voll, das Bier floss in stroemen und es gab keine Arbeitslosigkeit.
das Konsumverhalten war so hervorragend, dass meist die Waren in den Regalen ausverkauft waren und man mit dem Nachschub nicht nach kam :D
Sybilla haette jeden Monat den gleichen Arbeitsmarktbericht schreiben koennen!
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Realist2014 » Do 2. Feb 2017, 16:30

Orwellhatterecht hat geschrieben:(02 Feb 2017, 10:57)

Klar, wer 1 € Jobber als "Beschäftigte in Lohn und Brot" bezeichnet,



macht keiner
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden

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