Monsanto igitt igitt ...

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NMA
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Re: Monsanto igitt igitt ...

Beitragvon NMA » Sa 14. Mai 2016, 11:58

Tom Bombadil hat geschrieben:(...)


Naja, wenn die Monokultur aber mehr Ertrag abwirft und mehr Menschen ernähren kann, kleinteilige Landwirtschaft nicht mehr konkurrenzfähig ist, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch die Fränkische Schweiz umdenkt. ich kenne das aus meiner Heimat, in meiner Kindheit gab es im Dorf viele kleine Milchbauern, auch einige im Nebenerwerb, jetzt sind es nur noch drei Große. Das ist der Lauf der Zeit, Erbrecht hin oder her.



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Tom Bombadil
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Re: Monsanto igitt igitt ...

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 14. Mai 2016, 12:20

Brillant argumentiert, herzlichen Glückwunsch :dead:
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Re: Monsanto igitt igitt ...

Beitragvon Nomen Nescio » Sa 14. Mai 2016, 12:42

ha, es lebe google. ich dachte sie hieß rachel spring, aber nein... rede ist von rachel carson und ihr berühmtes/berüchtigtes buch »the silent spring« aus 1962.
sie beschrieb darin die folgen von DDT benützung. wie die tierwelt dadurch droht auszusterben. lese mal bei wiki
In den 1940er- und 1950er-Jahren wurde p,p′-DDD zur Bekämpfung der Larven der Stechmückenart Clear Lake gnat im Wasser des Clear Lake in Kalifornien ausgebracht. Die Anwendungen führten jeweils nur zu einer Konzentration von einigen ppb p,p′-DDD im Seewasser und töteten rund 99 % der Mückenlarven im Seeschlamm. Das ausgebrachte p,p′-DDD reicherte sich durch Biomagnifikation jedoch über die Nahrungskette an und führte zum Zusammenbruch des Renntaucher-Bestands an diesem See. Im Plankton war die p,p′-DDD-Konzentration bereits rund 265 mal so hoch wie im Wasser, bei Raubfischen und Vögeln war sie etwa um den Faktor 85 000 erhöht. So enthielt analysiertes Körperfett verendeter Renntaucher rund 1600 ppm p,p′-DDD.[5]

die folgen von monokultur sind nicht untersucht. es gibt aber genug beispiele wo ein gut gemeint handeln falsch ablief. laß bitte zuerst gut untersuchen.
Zuletzt geändert von Nomen Nescio am Sa 14. Mai 2016, 12:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Monsanto igitt igitt ...

Beitragvon prime-pippo » Sa 14. Mai 2016, 12:43

Tom Bombadil hat geschrieben:(14 May 2016, 13:20)

Brillant argumentiert, herzlichen Glückwunsch :dead:

`
Er hat doch recht.....ich habe auch eine Immobilie in der "Agrarwüste". Das sollte auf gar keinen Fall die flächendeckende Zukunft sein.
Eine starke Intensivierung der Landwirtschaft kann ok sein, wenn dadurch Ackerland frei wird und renaturiert werden kann.
Weitläufige Produktionssteppe ist aber eine ökologische Katastrophe....
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Re: Monsanto igitt igitt ...

Beitragvon Nomen Nescio » Sa 14. Mai 2016, 12:46

prime-pippo hat geschrieben:(14 May 2016, 13:43)

`
Er hat doch recht.....ich habe auch eine Immobilie in der "Agrarwüste". Das sollte auf gar keinen Fall die flächendeckende Zukunft sein.
Eine starke Intensivierung der Landwirtschaft kann ok sein, wenn dadurch Ackerland frei wird und renaturiert werden kann.
Weitläufige Produktionssteppe ist aber eine ökologische Katastrophe....

»gutes beispiel« ==> chrutschows baumwollekultur und das aralmeer.
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Re: Monsanto igitt igitt ...

Beitragvon Orwellhatterecht » Sa 14. Mai 2016, 14:55

G.Rasheimer hat geschrieben:(13 May 2016, 13:48)

gibt's da einen Beleg für diese Behauptung




Da vertraut man zu 100 % den einschlägig orientierten Fachleuten von Monsanto, wenn die das behaupten, dann ist das für manche Leute das Evangelium.
Politiker sind wie Tauben, sind sie unten, dann fressen sie einem aus der Hand, sind sie dagegen oben, dann sch...en sie einem auf den Kopf.
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Re: Monsanto igitt igitt ...

Beitragvon frems » Sa 14. Mai 2016, 15:53

Orwellhatterecht hat geschrieben:(14 May 2016, 15:55)

Da vertraut man zu 100 % den einschlägig orientierten Fachleuten von Monsanto, wenn die das behaupten, dann ist das für manche Leute das Evangelium.

Schön geschrien. Blöderweise hat Svi Back schon Quellen gebracht bevor Du Sprüche klopfen konntest. Einfach erstmal lesen.
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Re: Monsanto igitt igitt ...

Beitragvon Brainiac » Sa 14. Mai 2016, 16:07

Ich war mal in einem Entwicklungsprojekt in Nigeria tätig, da ging es, auch, um gentechnisch optimierten Mais. Dieser hatte den Vorteil, weniger anfällig gegen schlechtes Wetter (Dauerregen, in der betreffenden Gegend sehr häufig) sowie Bakterien-/Pilz-/Virusbefall aller Art zu sein. Diese Probleme verursachen dort oft Hungersnöte.

Was wir hier machen, ist eine andere Diskussion, aber dort, unter diesen Bedingungen? Wir haben uns jedenfalls nicht recht berufen gefühlt, dies den Menschen unbedingt - aufgrund der Risiken gentechnischer Veränderungen - ausreden zu wollen. :|
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Re: Monsanto igitt igitt ...

Beitragvon Zinnamon » Sa 14. Mai 2016, 16:43

Brainiac hat geschrieben:(14 May 2016, 17:07)

Ich war mal in einem Entwicklungsprojekt in Nigeria tätig, da ging es, auch, um gentechnisch optimierten Mais. Dieser hatte den Vorteil, weniger anfällig gegen schlechtes Wetter (Dauerregen, in der betreffenden Gegend sehr häufig) sowie Bakterien-/Pilz-/Virusbefall aller Art zu sein. Diese Probleme verursachen dort oft Hungersnöte.

Was wir hier machen, ist eine andere Diskussion, aber dort, unter diesen Bedingungen? Wir haben uns jedenfalls nicht recht berufen gefühlt, dies den Menschen unbedingt - aufgrund der Risiken gentechnischer Veränderungen - ausreden zu wollen. :|


Das würde ich ähnlich sehen. Man hat dort Prioritäten zu setzen. Nur geht es hier nicht um Nigeria oder andere regelmässig von Hungersnöten geplagte Regionen, sondern um Monsanto und seine künftigen Beziehungen zu Deutschland.
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Re: Monsanto igitt igitt ...

Beitragvon Brainiac » Sa 14. Mai 2016, 16:59

Zinnamon hat geschrieben:(14 May 2016, 17:43)

Das würde ich ähnlich sehen. Man hat dort Prioritäten zu setzen. Nur geht es hier nicht um Nigeria oder andere regelmässig von Hungersnöten geplagte Regionen, sondern um Monsanto und seine künftigen Beziehungen zu Deutschland.

Aha. Ich hatte auf den letzten Seiten eher den Eindruck einer Gentechnik-Grundsatzdebatte. Aufgrund der weltweiten Nahrungsmitteltransportketten kann man das Thema ja auch schlecht rein national betrachten.

Monsanto ist übrigens massiv in Nigeria tätig, und auch dort gibt es Widerstand. http://m.digitaljournal.com/news/environment/nigerians-say-no-to-monsanto-s-gmo-maize-and-cotton/article/461411
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Re: Monsanto igitt igitt ...

Beitragvon Zinnamon » Sa 14. Mai 2016, 17:12

Brainiac hat geschrieben:(14 May 2016, 17:59)

Aha. Ich hatte auf den letzten Seiten eher den Eindruck einer Gentechnik-Grundsatzdebatte. Aufgrund der weltweiten Nahrungsmitteltransportketten kann man das Thema ja auch schlecht rein national betrachten.

Monsanto ist übrigens massiv in Nigeria tätig, und auch dort gibt es Widerstand. http://m.digitaljournal.com/news/environment/nigerians-say-no-to-monsanto-s-gmo-maize-and-cotton/article/461411


Klar, dass das sofort zur Grundsatzdebatte wird, kommen ja automatisch die Haltungen zur Gentechnik mit zur Sprache ..achja ..und linxgrüne Lehrerskinder natürlich.
Finde ich übrigens hochinteressant, dass sich selbst in einem Land, das wie Nigeria von Armut geprägt sind noch um die 5Mio Menschen finden, die Monsanto und seinem Verfahren kritisch gegenüberstehen. Womit wir wieder bei den verdorbenen linxgrünen Lehrerkindern wären, die aus ihrem Elfenbeinturm heraus operieren.. .

:?
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Re: Monsanto igitt igitt ...

Beitragvon frems » Sa 14. Mai 2016, 17:15

Zinnamon hat geschrieben:(14 May 2016, 18:12)

Klar, dass das sofort zur Grundsatzdebatte wird, kommen ja automatisch die Haltungen zur Gentechnik mit zur Sprache ..achja ..und linxgrüne Lehrerskinder natürlich.
Finde ich übrigens hochinteressant, dass sich selbst in einem Land, das wie Nigeria von Armut geprägt sind noch um die 5Mio Menschen finden, die Monsanto und seinem Verfahren kritisch gegenüberstehen. Womit wir wieder bei den verdorbenen linxgrünen Lehrerkindern wären, die aus ihrem Elfenbeinturm heraus operieren.. .

:?

Den Deutschen wird gerne nachgesagt, dass sie passionierte Bedenkträger seien. Egal wie gut es ihnen gehe und welche Vorteile man ihnen gewähre, sie fänden immer ein Haar in der Suppe. Johannes Gross hat diese Auffassung in einem Beitrag des FAZ Magazins folgendermaßen karikiert: „Als die ersten Menschen sich aufrichteten, um auf zwei Beinen zu gehen, ist gleich ein Deutscher zugeeilt, um dringlich zu warnen: Das sei gefährlich, es drohe der Sturz, besonders bei Kindern und Alten; vor allem sei es unsolidarisch gegen die übrigen Vierbeiner, auch theologisch bedenklich, denn es wende das Menschengesicht ab von der Erde, dem mütterlichen Grund“ Auch Kurt Tucholsky hatte nur Spott für die Bedenkträger übrig: „Wenn einer nichts hat – Bedenken hat er.“


:)
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Re: Monsanto igitt igitt ...

Beitragvon Brainiac » Sa 14. Mai 2016, 17:25

Zinnamon hat geschrieben:(14 May 2016, 18:12)

Klar, dass das sofort zur Grundsatzdebatte wird, kommen ja automatisch die Haltungen zur Gentechnik mit zur Sprache ..achja ..und linxgrüne Lehrerskinder natürlich.
Finde ich übrigens hochinteressant, dass sich selbst in einem Land, das wie Nigeria von Armut geprägt sind noch um die 5Mio Menschen finden, die Monsanto und seinem Verfahren kritisch gegenüberstehen. Womit wir wieder bei den verdorbenen linxgrünen Lehrerkindern wären, die aus ihrem Elfenbeinturm heraus operieren.. .

:?

Ich finde es auch schade, dass es auf beiden Seiten schwer möglich zu sein scheint, das Thema ideologiefrei zu diskutieren. Es ist unbestreitbar ziemlich wichtig.

Nigeria ist übrigens nicht nur arm, und diese 5 Mio - ca. 2-3% der Gesamtbevölkerung - dürften eher nicht aus armen ländlichen Gebieten stammen. Genaueres weiß ich aber auch nicht. Diese Opposition hatte ich damals (vor einigen Jahren) jedenfalls so nicht wahrgenommen.
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Re: Monsanto igitt igitt ...

Beitragvon Zinnamon » Sa 14. Mai 2016, 17:47

frems hat geschrieben:(14 May 2016, 18:15)

:)


Der Deutsche - Vom Dichter und Denker zum Bedenkenträger. Das ist in sich gar nicht mal so unschlüssig. Und wenn es demnach in "seiner" Natur läge ..was schliessen wir dann daraus?

Und was sagt man "dem Nigerianer" nach? Fragen über Fragen.. .

:)
Zuletzt geändert von Zinnamon am Sa 14. Mai 2016, 17:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Monsanto igitt igitt ...

Beitragvon frems » Sa 14. Mai 2016, 17:50

Zinnamon hat geschrieben:(14 May 2016, 18:47)

Und was sagt man "dem Nigerianer" nach?

Dass sie sich für Weltbürger und wenig von deutschem Provinzmief halten: http://www.spiegel.de/politik/ausland/w ... 90806.html
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Re: Monsanto igitt igitt ...

Beitragvon Zinnamon » Sa 14. Mai 2016, 17:55

frems hat geschrieben:(14 May 2016, 18:50)

Dass sie sich für Weltbürger und wenig von deutschem Provinzmief halten: http://www.spiegel.de/politik/ausland/w ... 90806.html


Und deshalb sind um die 5Millionen Nigerianer gegen Monsanto und Gentechnik, ...wegen Weltbürgertum und gegen deutschen Provinzmief?
Während es bei den Deutschen wegen German Angst/Bedenkenträgertum und linxgrünen Lehrerkindern ist?

Achso. :D
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Re: Monsanto igitt igitt ...

Beitragvon frems » Sa 14. Mai 2016, 18:00

Zinnamon hat geschrieben:(14 May 2016, 18:55)

Und deshalb sind um die 5Millionen Nigerianer gegen Monsanto und Gentechnik, ...wegen Weltbürgertum und gegen deutschen Provinzmief?
Während es bei den Deutschen wegen German Angst/Bedenkenträgertum und linxgrünen Lehrerkindern ist?

Achso. :D

So ist es. 5 von 180 Mio. (vielleicht auch mehr) sind aber nicht so viel. Da wählen prozentual ja bei uns schon mehr Leute die monsantokritische AfD. (Davon abgesehen sagte das ja nur ein Dachverband, dessen Unterorganisationen so viele Mitglieder haben. Sie sind auch nicht gegen Monsanto und technischen Fortschritt, sondern gegen eine Kleinigkeit: http://ecowatch.com/2016/03/29/monsanto ... n-nigeria/)
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Re: Monsanto igitt igitt ...

Beitragvon Zinnamon » Sa 14. Mai 2016, 18:03

frems hat geschrieben:(14 May 2016, 19:00)

So ist es. 5 von 180 Mio. (vielleicht auch mehr) sind aber nicht so viel. Da wählen prozentual ja bei uns schon mehr Leute die monsantokritische AfD. (Davon abgesehen sagte das ja nur ein Dachverband, dessen Unterorganisationen so viele Mitglieder haben. Sie sind auch nicht gegen Monsanto und technischen Fortschritt, sondern gegen eine Kleinigkeit: http://ecowatch.com/2016/03/29/monsanto ... n-nigeria/)


Und ich finde immer noch, dass es viele sind gemessen am durchschnittlichen Bildungsgrad und der Verteilung von Armut in Nigeria.
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Re: Monsanto igitt igitt ...

Beitragvon frems » Sa 14. Mai 2016, 18:05

Zinnamon hat geschrieben:(14 May 2016, 19:03)

Und ich finde immer noch, dass es viele sind gemessen am durchschnittlichen Bildungsgrad und der Verteilung von Armut in Nigeria.

Andersrum. Gerade die Armen profitieren ja. Mag sein, dass es unter ihnen Fremdenfeindlichkeit in kleinem Maße gibt (wie in jedem anderen Staate auch), aber das ist doch nicht mehrheitsfähig, ich bitte Dich.
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Re: Monsanto igitt igitt ...

Beitragvon Welfenprinz » Sa 14. Mai 2016, 18:31

:D sehr witzig hier. Wie immer bei dem Thema.

Wie man aus der Firmengeschichte von Monsanto einfach herauslesen kann, wechseln die alle 3 oder 4 Jahrzehnte das Geschäftsfeld. Sie wollen halt immer nur die Anfangsgewinne einer neuen Technologie mitnehmen. Oder so.
Jetzt verabschieden sie sich halt aus der Agrarbranche. Soweit ich weiss soll in Zukunft der Schwerpunkt auf irgendwas mit IT gelegt werden.

Unabhängig von den Fusionsgerüchten hat der Abstoss kleinerer unbedeutender Teile des Portefeuilles (Verkauf der Hybridroggensparte an Nordic Seeds) schon längst begonnen.

Der Zeitpunkt dürfte hauptsächlich davon bestimmt sein, dass die RR-Patente demnächst ablaufen. In brasilien und Argentinien laufen schon die gErichtsprozesse der dortigen Züchter um den genauen Zeitpunkt(Monsanto hat da irgendwann nochmal eine Änderung nachgeschoben und behauptet nun, da hätten die 20 Jahre nochmal begonnen).
Dass sich da mit BASF und BAYER zwei deutsche Schwergewichte drum bemühen , ist ziemlich logisch nach der schon erwähnte Syngentaübernahme durch die Chinesen.
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.

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