Wendung im Fall Schlecker

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Orwellhatterecht
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Re: Wendung im Fall Schlecker

Beitragvon Orwellhatterecht » Fr 15. Apr 2016, 08:53

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(13 Apr 2016, 18:59)

4 Jahre nach der Pleite von Schlecker erhebt die Staatsanwaltschaft Anklage. Und zwar nicht nur gegen Anton Schlecker, auch gegen seine Frau, seinen Sohn und seine Tochter. Ebenfalls sind 2 Wirtschaftsprüfer angeklagt. Das Delikt: Vorsätzlicher Bankrott und im Falle der Verwandten eben Beihilfe dazu. Dazu kommt noch Insolvenzverschleppung und Untreue. Das ganze Register. Insgesamt 13 Straftaten soll Schlecker laut Staatsanwaltschaft in "besonders, schwerem Fall" begangen haben. Sollte sich das als richtig herausstellen, droht eine langjährige Haftstrafe.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 87025.html

Das sollte eigentlich Wasser auf die Mühlen derjenigen sein, die immer befürchten, dass die Justiz Unternehmer mit Samthandschuhen anfasst. Was meint ihr?



Warten wir mal ab, was letztendlich dabei heraus kommt. Abgerechnet wird bekanntlich unter dem Strich!
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Re: Wendung im Fall Schlecker

Beitragvon Orwellhatterecht » Fr 15. Apr 2016, 09:01

John Galt hat geschrieben:(14 Apr 2016, 07:20)

Das ist korrekt.

Auf der anderen Seite sind die Strafen für Millionenschäden sehr niedrig. Da muss man sich als Normalo-Arbeitnehmer fast überlegen, ob man nicht doch eine Karriere in White-Collar Kriminalität startet.

Mr.Flowtex mit Milliardenschaden hat 12 Jahre bekommen und kam nach ca. 8 Jahren frei.

Schlecker hat den Fehler gemacht, dass er es auf bauernschlaue Art und Weise legal übertragen hat. In der Insolvenzanfechtung kann man Rechtsgeschäfte in verschiedenen Stufen von 3 Monaten bis 10 Jahre rückgängig machen.

Hätte er es bar abgehoben, Gold gekauft und im Wald verbuddelt, wäre er besser dran gewesen.



Man könnte es fast so auslegen, dass es ein Rabatt/Malus System gibt. Rabatte für die Millionen Betrügereien, Malus für die kleinen und kleinsten Schummeleien des Alltags. Denke da vor allem an die zur Vernichtung bestimmten Maultaschen, den berühmten Pfandbon über 1,30€ und andere Bagatellen, mit denen man den kleinen Übeltätern die Zukunft nehmen wollte. Im Übrigen hatte sich in der 17. Wahlperiode des Bundestages (2009-2013), dieser bereits zuvor Gedanken über die seltsamen Auslegungen des Verdi Tarifvertrages bei Schlecker gemacht.

http://dipbt.bundestag.de/extrakt/ba/WP ... 22213.html

Anton war also auch bei den Parlamentariern in D kein Unbekannter.
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Re: Wendung im Fall Schlecker

Beitragvon Orwellhatterecht » Fr 15. Apr 2016, 09:06

Cobra9 hat geschrieben:(14 Apr 2016, 14:43)

Für solche Fälle hat die STA deutlich zu wenige Fachleute in der Regel. Ist nicht das es so wollten. Aber Fachleute verdienen beim Staat nicht so toll und auf Staatsdienst hat man oft wenig Lust




Kann es sein, dass die besseren Fachleute zumeist auf der anderen Seite ansässig sind, weil sie dort wesentlich besser entlohnt werden als beim Staat?
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Re: Wendung im Fall Schlecker

Beitragvon Realist2014 » Fr 15. Apr 2016, 09:09

Orwellhatterecht hat geschrieben:(15 Apr 2016, 10:06)

Kann es sein, dass die besseren Fachleute zumeist auf der anderen Seite ansässig sind, weil sie dort wesentlich besser entlohnt werden als beim Staat?



ja- das ist so.

Trotzdem wird ja immer wieder behauptet, das die "Staatsdiener" zu viel verdienen würden..

seltsam...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Wendung im Fall Schlecker

Beitragvon zollagent » Fr 15. Apr 2016, 09:27

Orwellhatterecht hat geschrieben:(15 Apr 2016, 09:53)

Warten wir mal ab, was letztendlich dabei heraus kommt. Abgerechnet wird bekanntlich unter dem Strich!

Orientier dich mal am Fall Hoeness. Schlecker hat sich übrigens auch bei den Behörden nicht gerade beliebt gemacht.
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Re: Wendung im Fall Schlecker

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Fr 15. Apr 2016, 09:50

Orwellhatterecht hat geschrieben:(15 Apr 2016, 10:01)
. Denke da vor allem an die zur Vernichtung bestimmten Maultaschen, den berühmten Pfandbon über 1,30€ und andere Bagatellen, mit denen man den kleinen Übeltätern die Zukunft nehmen wollte. .


Wäre mir neu, dass die strafrechtlich verfolgt worden sind.
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Re: Wendung im Fall Schlecker

Beitragvon Cobra9 » Fr 15. Apr 2016, 10:16

Orwellhatterecht hat geschrieben:(15 Apr 2016, 10:06)

Kann es sein, dass die besseren Fachleute zumeist auf der anderen Seite ansässig sind, weil sie dort wesentlich besser entlohnt werden als beim Staat?


Ich sag es mal so wie Ich das sehe. Viele ehemalige gute Staatsdiener aus den Bereichen Jusitz und Finanzamt wechseln aus monetären Gründen auch die Seiten bzw. machen sich selbstständig. Ist gar nicht mal so selten. Ich kenne persönlich einen Steuerfahnder der aufgehört hat, eine Firma aufmachte und nun Firmen berät. Klar die Festanstellung, wenn man Beamter ist bzw. einen unbefristeten Vertrag hat, ist eine Sicherheit die was wert ist. Aber ist ja auch der komplexe und starre Ablauf wo viele nervt
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Re: Wendung im Fall Schlecker

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Fr 15. Apr 2016, 10:44

Cobra9 hat geschrieben:(15 Apr 2016, 11:16)

Ich sag es mal so wie Ich das sehe. Viele ehemalige gute Staatsdiener aus den Bereichen Jusitz und Finanzamt wechseln aus monetären Gründen auch die Seiten bzw. machen sich selbstständig. Ist gar nicht mal so selten. Ich kenne persönlich einen Steuerfahnder der aufgehört hat, eine Firma aufmachte und nun Firmen berät. Klar die Festanstellung, wenn man Beamter ist bzw. einen unbefristeten Vertrag hat, ist eine Sicherheit die was wert ist. Aber ist ja auch der komplexe und starre Ablauf wo viele nervt


Es gibt auch nicht wenige Finanzbeamte, die sich als Steuerberater selbständig machen. Ich brauchte in einem komplexen Zollverfahren mal die Unterstützung eines Fachanwalts. Da gibt's wenig Spezialisten. Den den ich fand, der saß 800km weiter nördlich. Der war Gold wert und arbeitete früher auch bei den Finanzbehörden. Der ist gut ausgebucht und lacht sich selbst bei einem relativ niedrigen Stundensatz von 200 € noch eins.
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Re: Wendung im Fall Schlecker

Beitragvon Kirchgessner » Fr 15. Apr 2016, 10:47

Cobra9 hat geschrieben:(14 Apr 2016, 14:43)

Für solche Fälle hat die STA deutlich zu wenige Fachleute in der Regel. Ist nicht das es so wollten. Aber Fachleute verdienen beim Staat nicht so toll und auf Staatsdienst hat man oft wenig Lust

Staatsanwälte und Richter werden gut bezahlt.

Beamte schieben gewöhnlich Dienst nach Vorschrift. Deshalb werden sie ja Beamte.
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Re: Wendung im Fall Schlecker

Beitragvon Kirchgessner » Fr 15. Apr 2016, 10:55

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(15 Apr 2016, 11:44)

Es gibt auch nicht wenige Finanzbeamte, die sich als Steuerberater selbständig machen. Ich brauchte in einem komplexen Zollverfahren mal die Unterstützung eines Fachanwalts. Da gibt's wenig Spezialisten. Den den ich fand, der saß 800km weiter nördlich. Der war Gold wert und arbeitete früher auch bei den Finanzbehörden. Der ist gut ausgebucht und lacht sich selbst bei einem relativ niedrigen Stundensatz von 200 € noch eins.

Ich kenne so einen Fall: Der hat mich jahrelang getrietzt, mir das Leben zu Hölle gemacht. Nichts wollte er anerkenne, fast immer ist er unterlegen. Als ich dann eine Dienstaufsichtbeschwerde machen wollte, hatte er den Dienst quittiert und ist zu einem Steuerberater. Weil er so gerissener Hund war, hat der ihn abgeworben.

Das Problem ist unser Steuerrecht. Die Lösung wäre: Radikal vereinfachen und die Hälfte der 90000 Finanzbeamten in den freien Markt zu entlassen. Wird aber ein Traum bleiben. Die Finanzverwaltungsmafia arbeitet fleißig daran, das Steuerrecht zu verkomplizieren und sich immer unentbehrlicher zu machen.

Man darf nicht übersehen, dass der jetzige Bundesfinanminister Schäuble gelernter Finanzbeamter ist. Der Bock wurde zum Gärtner gemacht.
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Re: Wendung im Fall Schlecker

Beitragvon Wachsam008 » Fr 15. Apr 2016, 10:56

Es wäre wünschenwert, dass die "Schleckerbande" sich juristisch verantworten müsste und inhaftiert wird... - eine Strafe wieder auf Bewährung wäre ein Schlag ins Gesicht derer die unter dem Schleckersystem gelitten haben.
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Re: Wendung im Fall Schlecker

Beitragvon zollagent » Fr 15. Apr 2016, 10:59

Wachsam008 hat geschrieben:(15 Apr 2016, 11:56)

Es wäre wünschenwert, dass die "Schleckerbande" sich juristisch verantworten müsste und inhaftiert wird... - eine Strafe wieder auf Bewährung wäre ein Schlag ins Gesicht derer die unter dem Schleckersystem gelitten haben.

Juristisch verantworten muß sie sich jetzt ja mit der Anklageerhebung. Wo ist das Problem, das du siehst?
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Re: Wendung im Fall Schlecker

Beitragvon Kirchgessner » Fr 15. Apr 2016, 11:01

Wachsam008 hat geschrieben:(15 Apr 2016, 11:56)

Es wäre wünschenwert, dass die "Schleckerbande" sich juristisch verantworten müsste und inhaftiert wird... - eine Strafe wieder auf Bewährung wäre ein Schlag ins Gesicht derer die unter dem Schleckersystem gelitten haben.

Es geht nicht nach Ihren Wünschen, sondern nach Rechtsstaat und Beweislage. Kann man ihm was nachweisen und stellt ein Gericht seine Schuld fest und er wird verurteilt. Andernfalls nicht.
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Re: Wendung im Fall Schlecker

Beitragvon Wachsam008 » Fr 15. Apr 2016, 11:09

Es wäre auf jeden Fall Genugtung, dass auch die oberen 10tausend in diesem Lande sich nicht alles erlauben können.....

Doch ich wünsche!!!!! mir das!
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Re: Wendung im Fall Schlecker

Beitragvon John Galt » Fr 15. Apr 2016, 11:35

Bei Schlecker war das Problem, dass in der Krise etwas kopflos agiert wurde. Man hätte einfach früher anfangen müssen, Vermögen in Sicherheit zu bringen.

4 Jahre Ermittlungszeit für so einfache Sachverhalte sind einfach viel zu viel.

In 4 Wochen kann man seinen 200 Seiten Bericht schreiben und die Sache ist fertig.

Es würde mich nicht überraschen, wenn der Staat hier mal wieder mehr Geld für die Bestrafung ausgibt, als die Höhe des Schadens beträgt.
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Re: Wendung im Fall Schlecker

Beitragvon Orwellhatterecht » Fr 15. Apr 2016, 13:22

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(15 Apr 2016, 10:50)

Wäre mir neu, dass die strafrechtlich verfolgt worden sind.




Die Frau wurde nicht strafrechtlich, sondern arbeitsrechtlich verfolgt (fristlose Kündigung nach 17 Jahren Tätigkeit als Altenpflegerin!). Gegen die fristlose Kündigung klagte sie und verlor in erster Instanz, in 2. wurde dann das Urteil aufgehoben und ihr eine Abfindung zugesprochen. Aber immerhin wurde sie ihren Arbeitsplatz los und mit 58 Jahren durfte sie sich wohl in das Heer der Langzeitarbeitslosen eingliedern.
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Re: Wendung im Fall Schlecker

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Fr 15. Apr 2016, 13:26

Orwellhatterecht hat geschrieben:(15 Apr 2016, 14:22)

Die Frau wurde nicht strafrechtlich, sondern arbeitsrechtlich verfolgt (fristlose Kündigung nach 17 Jahren Tätigkeit als Altenpflegerin!). Gegen die fristlose Kündigung klagte sie und verlor in erster Instanz, in 2. wurde dann das Urteil aufgehoben und ihr eine Abfindung zugesprochen. Aber immerhin wurde sie ihren Arbeitsplatz los und mit 58 Jahren durfte sie sich wohl in das Heer der Langzeitarbeitslosen eingliedern.


Keinem guten Mitarbeiter wird wegen so einer Kleinigkeit gekündigt.
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Re: Wendung im Fall Schlecker

Beitragvon Orwellhatterecht » Fr 15. Apr 2016, 13:36

Cobra9 hat geschrieben:(15 Apr 2016, 11:16)

Ich sag es mal so wie Ich das sehe. Viele ehemalige gute Staatsdiener aus den Bereichen Jusitz und Finanzamt wechseln aus monetären Gründen auch die Seiten bzw. machen sich selbstständig. Ist gar nicht mal so selten. Ich kenne persönlich einen Steuerfahnder der aufgehört hat, eine Firma aufmachte und nun Firmen berät. Klar die Festanstellung, wenn man Beamter ist bzw. einen unbefristeten Vertrag hat, ist eine Sicherheit die was wert ist. Aber ist ja auch der komplexe und starre Ablauf wo viele nervt



Das dürfte sicherlich keine Seltenheit sein, der tapfere Steuerfahnder, der einst die Flick Affäre ins Rollen brachte, konnte sich schon bald nicht mehr im öffentl. Dienst halten, er fiel "Edeka" zum Opfer.

http://www.anstageslicht.de/geschichten ... andal.html

Interessant sind auch die darin angegebenen Links, da sage noch einer, "Panama" habe ihn überrascht.
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Re: Wendung im Fall Schlecker

Beitragvon Adam Smith » Fr 15. Apr 2016, 13:42

Realist2014 hat geschrieben:(15 Apr 2016, 10:09)

ja- das ist so.

Trotzdem wird ja immer wieder behauptet, das die "Staatsdiener" zu viel verdienen würden..

seltsam...

Bei den Staatsdienern geht es um die Pensionen.
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Re: Wendung im Fall Schlecker

Beitragvon Orwellhatterecht » Fr 15. Apr 2016, 13:46

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(15 Apr 2016, 14:26)

Keinem guten Mitarbeiter wird wegen so einer Kleinigkeit gekündigt.




Immerhin war die Mitarbeiterin zuvor 17 Jahre dort beschäftigt. Wäre sie "keine gute Mitarbeiterin" gewesen, so hätte sich ihr AG sicherlich schon früher von ihr getrennt.
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