Hohe Steuer- und Abgabenlast in Deutschland

Moderator: Moderatoren Forum 1

Ist die Steuerbelastung angemessen in Deutschland?

Ja
21
41%
Nein
30
59%
 
Abstimmungen insgesamt: 51
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 34916
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 14:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Hohe Steuer- und Abgabenlast in Deutschland

Beitragvon Realist2014 » Di 20. Sep 2016, 07:45

Star-bird hat geschrieben:(19 Sep 2016, 23:37)





Will man die Zahlen politisch einordnen, muss man bedenken, dass es sich bei den Spitzenverdienern nicht etwa um besonders fleißige Arbeitnehmer handelt, sondern meist um Selbstständige und Unternehmer . D.



Fussballer, Geschäfstführer, Vorstände...

haben alle Einkünfte als "Arbeitnehmer" = "Einkünfte aus nichtselbstständiger Tätigkeit"
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 34916
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 14:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Hohe Steuer- und Abgabenlast in Deutschland

Beitragvon Realist2014 » Di 20. Sep 2016, 07:49

Star-bird hat geschrieben:(19 Sep 2016, 23:37)

Ähm kann ich nur Postwendent zurück schicken.
Also so wird das nichts. Nächster versuch kumpel. :D


. Darunter sind sogar Mittelständler mit Millionenumsätzen, denen ihr Unternehmen persönlich gehört. In ihrem Fall ist die Einkommensteuer in Wahrheit eine Unternehmenssteuer, die sich nach dem erwirtschafteten Gewinn richtet, u[b]nd keine Steuer auf Arbeit, wie es den Anschein hat.

[/b]



den "Anschein" hat es nur für DUMME, die noch nie selber eine Einkommenserklärung gemacht haben.

Und daher eben nicht wissen, wie viele Einkunftsarten zur Einkommenssteuer gehören...

Rente ist auch eine eigen- die ist auch keine "Steuer auf Arbeit"...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
Benutzeravatar
HugoBettauer
Beiträge: 22842
Registriert: Mo 16. Jul 2012, 15:43
Benutzertitel: Das blaue Mal
Wohnort: Anti-Anti

Re: Hohe Steuer- und Abgabenlast in Deutschland

Beitragvon HugoBettauer » Di 20. Sep 2016, 08:03

Fazer hat geschrieben:(20 Sep 2016, 01:20)

Du hast es immer noch nicht kapiert.

Der Spitzensteuersatz ist bei einem Single ab ca 53.000 Euro zu versteuernden Einkommen zu zahlen. Die "Besserverdienenden" zahlen insoweit mehr Einkommensteuer als Geringverdiener, da kann der Zeit Beitrag noch so viel Unsinn von Selbständige erzählen wie er will. 53.000 Euro verdienen schon viele Facharbeiter.

Mit einem zvE von 53.000 sind wir schon bei einem Bruttoeinkommen über 61.000 Euro. (Grundfreibetrag ca 8650 Euro).



Wenn aufgrund steigender Lebenshaltungskosten der Grundfreibetrag steigt, dann wirkt sich das für jemand, der den Spitzensteuersatz zahlt, mit dem Grenzsteuersatz aus, nicht dem Durchschnittssteuersatz. Das ist auch richtig so, denn diese Person zahlt mehr Steuern als jemand, der darunter liegt. Aber die linken Parteien scheuen die Entlastung der angeblichen "Besserverdienenden" wie der Teufel das Weihwasser. Deswegen sind sie nicht bereit, die schlicht sinnvolle und richtige Anpassung des Verlaufs des Einkommensteuertarifes anzupassen. Reine linke Neiddebatte.[/quote]

Bei einem zu versteuernden Einkommen um 61.000 Euro zahlt man unter 20.000 Euro Steuern (ca 32%, Est 28,5) (inkl Soli und Kirchensteuer 9%)

Zum Vergleich: Bei 122.000 Euro Einkommen zahlt man knapp 49.000 Euro Steuern (ca 40%, Est 35%)

Wer 250.000 zu versteuern hat, zahlt etwa 102.000 Euro (< 48%, Est < 39%)
Knapp über 250.000 kommt der echte Spitzensteuersatz ("Reichensteuer") von 45%.
Heißt: Wer 251.000 verdient, interessiert sich für den Spitzensteuersatz von 45% gar nicht, weil der nur 1000 Euro seines Einkommens betrifft.
Wenn ein Mensch kurze Zeit lebt
ist alles neu
Wenn ein Mensch lange Zeit lebt
ist alles neu und anders als früher.
Star-bird
Beiträge: 2201
Registriert: Sa 17. Aug 2013, 22:17

Re: Hohe Steuer- und Abgabenlast in Deutschland

Beitragvon Star-bird » Fr 23. Sep 2016, 08:47

pikant hat geschrieben:(20 Sep 2016, 08:26)

das hoert sich nicht gut an!
ich lehne Steuererhoehungen bei dieser Wirtschaftslage ab - man sollte eher entlasten.


Ja dann eben Konto Staatsverschuldung.
Ich zähle ja lediglich die Szenarien auf.
“Wohltätigkeit ist das Ersaufen des Rechts im Mistloch der Gnade”. Pestalozzi
schelm
Beiträge: 18916
Registriert: Fr 21. Aug 2009, 23:29
Benutzertitel: Je suis Köterrasse
Wohnort: Thüringen

Re: Hohe Steuer- und Abgabenlast in Deutschland

Beitragvon schelm » Sa 7. Okt 2017, 15:57

verlagert aus AfD- Thread :
viewtopic.php?p=4026550#p4026550

think twice schrieb :

"Die Zweitwohnungssteuer gehört, wie z.B. auch die Hundesteuer oder die Vergnügungssteuer, zu den sogenannten örtlichen Aufwandsteuern.
Als Aufwandsteuer wird sie deshalb bezeichnet, weil ein „besonderer Aufwand“ besteuert wird, also eine Einkommensverwendung für Dinge, die über die Befriedigung des allgemeinen Lebensbedarfs hinausgehen, hier: das Innehaben einer zweiten Wohnung."
https://www.offenbach.de/vv/produkte/ts ... 966960.php

Das ist eben das Lächerliche an euch: Stereotyp und immer wieder den gleichen Scheiss behaupten, obwohl man euch eines Besseren belehrt.

Die Begründung als " Aufwandsteuer " ist fiskalischer Unfug. Die Begründung im Detail lautet, auch der Nebenwohnsitzinhaber verursacht der Kommune Kosten, durch Besuch öffentlicher Einrichtungen bspw. Es ist genau umgekehrt. Jedenfalls bei mir und sicher auch im Grundsatz so : Der Nebenwohnsitz dient als Schlafstätte wegen der Arbeit. Man ist froh ihn verlassen zu können, um das eigentliche Leben am Ort des Lebensmittelpunktes zu leben, aber bringt Geld während der Anwesenheit in die Kommune, durch Shopping, Reparaturen, Gebühren.

Zweitwohnsitz ist für viele auch kein " Luxus " wie ein Hund, sondern dient dem allgemeinen Lebensbedarf, denn allgemein fordert die Gesellschaft mehr denn je eine flexible Mobilität von Arbeitnehmern, der Zweitwohnsitz ist eine der Konsequenzen daraus.

Zurück zu „1. Wirtschaft“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast