Ist die Eurokrise zurück...

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Re: Ist die Eurokrise zurück...

Beitragvon zollagent » Di 21. Jun 2016, 09:40

prime-pippo hat geschrieben:(21 Jun 2016, 10:35)

Die 2007/8er Krise gilt als die schwerste Wirtschaftskrise nach dem 2. Weltkrieg, aber du sagst, sie existiere nicht und habe nie existiert. Im Grunde erübrigt sich damit ja alles weitere...

Deine unreflektierte und ahnungslose generelle Kritik an "Schuldenmacherei" ist in dieser Form einfach nur lächerlich. Aber genau, fußt alles auf dem "Fundament deiner ökonomischen Ausbildung".
Herzlichen Glückwunsch.... :?

Lächerlich ist deine Dramaturgie. Ich sehe durchaus eine Krise. Ich sehe sie nur nicht in dem Umfang wie du sie gerne sehen würdest. Und dein Plädoyer für Schuldenmachen ist lächerlich und sonst gar nichts. Ich habe wenigstens eine ökonomische Ausbildung. Du nicht. Und das kommt in den Beiträgen auch zum Ausdruck. Mit drei Worten: "Du nix Ahnung".
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Re: Ist die Eurokrise zurück...

Beitragvon prime-pippo » Di 21. Jun 2016, 09:59

zollagent hat geschrieben:(21 Jun 2016, 10:40)

Lächerlich ist deine Dramaturgie. Ich sehe durchaus eine Krise. Ich sehe sie nur nicht in dem Umfang wie du sie gerne sehen würdest. Und dein Plädoyer für Schuldenmachen ist lächerlich und sonst gar nichts. Ich habe wenigstens eine ökonomische Ausbildung. Du nicht. Und das kommt in den Beiträgen auch zum Ausdruck. Mit drei Worten: "Du nix Ahnung".


Nach eigener Aussage bist du BWLer......wenn ich mir den BWL-Verlaufsplan der nächsten Uni ansehe, finde ich dort 3 volkswirtschaftliche Einführungsveranstaltungen, "Einführung in die VWL", "Einführung in die Mikroökonomie", "Einführung in die Makroökonomie".....

Wie das alleine dazu befähigt, Wirtschaftskrisen zu beurteilen, ist mir schleierhaft.....alleine schon, weil es im Lehrplan nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt.

Und wenn man dann, entgegen aller Fachmeinungen, die größte globale Wirtschaftskrise seit dem 2. Weltkrieg als nicht existent bezeichnet, dann ist das eigentlich nur......albern.
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Re: Ist die Eurokrise zurück...

Beitragvon zollagent » Di 21. Jun 2016, 10:03

prime-pippo hat geschrieben:(21 Jun 2016, 10:59)

Nach eigener Aussage bist du BWLer......wenn ich mir den BWL-Verlaufsplan der nächsten Uni ansehe, finde ich dort 3 volkswirtschaftliche Einführungsveranstaltungen, "Einführung in die VWL", "Einführung in die Mikroökonomie", "Einführung in die Makroökonomie".....

Wie das alleine dazu befähigt, Wirtschaftskrisen zu beurteilen, ist mir Schleierhaft.....alleine schon, weil es im Lehrplan nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt.

Und wenn man dann, entgegen aller Fachmeinungen, die größte globale Wirtschaftskrise seit dem 2. Weltkrieg als nicht existent bezeichnet, dann ist das eigentlich nur......albern.


Völlig ohne ökonomisches Wissen ist diese Befähigung dann stärker ausgeprägt? :p

Im übrigen weise ich dich darauf hin, daß du bitteschön künftig auf Lügen verzichtest solltest und mir weniger Aussagen nachsagen solltest, die ich nicht getroffen habe. Es würde das Klima deutlich freundlicher gestalten. Ich habe lediglich ausgesagt, daß ich diese Krise bei weitem nicht so dramatisch sehe wie du. Und nicht, sie abgeleugnet. Das ist eine Lüge, mein Freund! :mad2:
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Re: Ist die Eurokrise zurück...

Beitragvon Nele28 » Di 21. Jun 2016, 10:16

Sind deine persönlichen Unterstellungen, die dir so geläufig sind, nicht auch eine Form vorn Lügen?
Übrigens: Mit deinem ökologischen Sachverstand scheint es ja nicht weit her zu sein. Allenfalls mit Schaumlöffeln aufgesogen.
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Re: Ist die Eurokrise zurück...

Beitragvon zollagent » Di 21. Jun 2016, 10:21

Nele28 hat geschrieben:(21 Jun 2016, 11:16)

Sind deine persönlichen Unterstellungen, die dir so geläufig sind, nicht auch eine Form vorn Lügen?
Übrigens: Mit deinem ökologischen Sachverstand scheint es ja nicht weit her zu sein. Allenfalls mit Schaumlöffeln aufgesogen.

Nun ja, diejenigen in der Uni, bei der ich mein Diplom erworben habe, sind offensichtlich andere Meinung gewesen. Wie sieht es denn bei dir damit so aus? Was qualifiziert dich denn für ökonomische Aussagen? Außer allgemeinem Gejammer über böse Konzerne durfte ich bei dir noch nicht viel lesen. Kannst du mich eines Besseren belehren?
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Re: Ist die Eurokrise zurück...

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 21. Jun 2016, 10:28

prime-pippo hat geschrieben:(21 Jun 2016, 10:59)

Nach eigener Aussage bist du BWLer......wenn ich mir den BWL-Verlaufsplan der nächsten Uni ansehe, finde ich dort 3 volkswirtschaftliche Einführungsveranstaltungen, "Einführung in die VWL", "Einführung in die Mikroökonomie", "Einführung in die Makroökonomie".....
.


Wahnsinn.... ich hab hier tatsächlich schon den Eindruck bekommen, Volkswirtschaftslehre bestehe nur aus Geldpolitik :D
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Re: Ist die Eurokrise zurück...

Beitragvon Nele28 » Di 21. Jun 2016, 10:55

zollagent hat geschrieben:(21 Jun 2016, 11:21)

Nun ja, diejenigen in der Uni, bei der ich mein Diplom erworben habe, sind offensichtlich andere Meinung gewesen. Wie sieht es denn bei dir damit so aus? Was qualifiziert dich denn für ökonomische Aussagen? Außer allgemeinem Gejammer über böse Konzerne durfte ich bei dir noch nicht viel lesen. Kannst du mich eines Besseren belehren?


Ich habe BWL studiert mit Masterabschluss. Schwerpunkt Controlling. Meine kritischen Aussagen, die du abwertend als Gejammer bezeichnest, dürften dann bei dir im Widerspruch zu meiner Tätigkeit als Controllerin stehen. In der Tat ist es das auch. Mein Papa, der große Hoffnungen auf mich setzteund wegen ihm ich das Studium gemacht habe (machen mußte) , hat mich aus seinem Unternehmen rausgeschmissen, weil ich den Job in seiner Stabstelle ziemlich widerwillig gemacht habe. Aber finanziert mir wenigstens noch mein Wunschstudium. Vielleicht hegt er die Hoffnung, dass ich noch ökonomischen Verstand bekomme.
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Re: Ist die Eurokrise zurück...

Beitragvon prime-pippo » Di 21. Jun 2016, 11:02

zollagent hat geschrieben:(21 Jun 2016, 11:03)

Völlig ohne ökonomisches Wissen ist diese Befähigung dann stärker ausgeprägt? :p


Hm, volkswirtschaftliche Einführungsveranstaltungen habe ich tatsächlich auch besucht, allerdings leite ich daraus quasi keine Qualifikation ab, mich zu aktuellen Fragen der europäischen Krise, der Geldpolitik, den Staatsschulden o.Ä. besonders zu äußern.

Tatsächlich scheint es bei dir so, als würdest du nur sorgsam gepflegte Vorurteile bestätigen wollen. Denn mit Literatur zum Thema hast du dich nicht befasst und auf ökonomische Daten greifst du auch nicht zurück.

Ich sehe mich ja auch in keiner Weise als fachliche Autorität, ich habe mich mit gewissen Themen aber relativ oft befasst.

Im übrigen weise ich dich darauf hin, daß du bitteschön künftig auf Lügen verzichtest solltest und mir weniger Aussagen nachsagen solltest, die ich nicht getroffen habe. Es würde das Klima deutlich freundlicher gestalten. Ich habe lediglich ausgesagt, daß ich diese Krise bei weitem nicht so dramatisch sehe wie du. Und nicht, sie abgeleugnet. Das ist eine Lüge, mein Freund! :mad2:


Und die Konjunkturprogramme, die alle großen Volkswirtschaften aufgelegt haben, waren nicht unsinnig?
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Re: Ist die Eurokrise zurück...

Beitragvon prime-pippo » Di 21. Jun 2016, 11:09

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(21 Jun 2016, 11:28)

Wahnsinn.... ich hab hier tatsächlich schon den Eindruck bekommen, Volkswirtschaftslehre bestehe nur aus Geldpolitik :D


Welches Themenfeld siehst du hier konkret nicht genug behandelt?
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Re: Ist die Eurokrise zurück...

Beitragvon zollagent » Di 21. Jun 2016, 11:27

prime-pippo hat geschrieben:(21 Jun 2016, 12:02)

Hm, volkswirtschaftliche Einführungsveranstaltungen habe ich tatsächlich auch besucht, allerdings leite ich daraus quasi keine Qualifikation ab, mich zu aktuellen Fragen der europäischen Krise, der Geldpolitik, den Staatsschulden o.Ä. besonders zu äußern.

Tatsächlich scheint es bei dir so, als würdest du nur sorgsam gepflegte Vorurteile bestätigen wollen. Denn mit Literatur zum Thema hast du dich nicht befasst und auf ökonomische Daten greifst du auch nicht zurück.


Zollagent: Ich habe mich mit deiner Literatur nicht in dem Umfang befaßt, wie es dir wünschenswert erscheint. Ich muß mich aber nicht Hinter Aussagen Dritter verstecken, sondern bin in der Lage, selbst Schlüsse zu ziehen. Was du "Vorurteile" nennst, nennt man anderswo Fachwissen. :p

prime-pippo hat geschrieben:(21 Jun 2016, 12:02)Ich sehe mich ja auch in keiner Weise als fachliche Autorität, ich habe mich mit gewissen Themen aber relativ oft befasst.


Zollagent: Das ersetzt aber nicht das Wissen, das man im fachspezifischem Studium erwirbt.

prime-pippo hat geschrieben:(21 Jun 2016, 12:02)Und die Konjunkturprogramme, die alle großen Volkswirtschaften aufgelegt haben, waren nicht unsinnig?


Zollagent: Ich bin grundsätzlich gegen Schuldenfinanzierte Konjunkturprogramme. Und das ist auch unbestritten, daß solche Konjunkturprogramme nach ihrem Ausklingen die Schulden hinterlassen. Ich teile aber nicht deine Ansicht, daß man staatliche Schulden einfach streichen oder aus der Notenpresse finanzieren könnte. Beides bedeutet Entwertung des Vermögens derer, die ihr Geld dem Staat liehen, indem sie seine Anleihen kauften. Oder, kurz gesagt, Betrug an diesen Anlegern. Das Einzige, wobei ich meine Zustimmung gäbe, wäre ein antizyklisches Verhalten des Staates, nämlich, eine Ausweitung staatlicher Investitionen in Zeiten wirtschaftlicher Schwäche, hierfür dürften auch Kredite aufgenommen werden. Diese aber sollten in Zeiten guter wirtschaftlicher Konjunktur mit Hilfe der dann größeren Steuereinnahmen auch getilgt werden.
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Re: Ist die Eurokrise zurück...

Beitragvon prime-pippo » Di 21. Jun 2016, 11:55

zollagent hat geschrieben:(21 Jun 2016, 12:27)

Zollagent: Ich habe mich mit deiner Literatur nicht in dem Umfang befaßt, wie es dir wünschenswert erscheint. Ich muß mich aber nicht Hinter Aussagen Dritter verstecken, sondern bin in der Lage, selbst Schlüsse zu ziehen. Was du "Vorurteile" nennst, nennt man anderswo Fachwissen. :p


Dann zieh doch mal qualifiziert Schlüsse....aber nicht aus dem Bauch heraus, sondern auf Basis ökonomischer Daten.

Erstaunlich ist für mich weiterhin, wie kritisch du eine Darstellung der existierenden Literatur beurteilst......und das nach einem Hochschulstudium.
Ich habe dir nie gesagt, welche Literatur du nennen sollst........irgendeine aktuelle, die dir fachlich genehm ist.

Zollagent: Das ersetzt aber nicht das Wissen, das man im fachspezifischem Studium erwirbt.


Dann nutze doch mal dieses Fachwissen. Und äußere dich qualifiziert. Bisher rülpst du nur was von Faulheit....so redet auch der Schlachtermeister um die Ecke über die Thematik.


Zollagent: Ich bin grundsätzlich gegen Schuldenfinanzierte Konjunkturprogramme. Und das ist auch unbestritten, daß solche Konjunkturprogramme nach ihrem Ausklingen die Schulden hinterlassen.


Alle großen Volkswirtschaften haben auf die Krise 07/08 mit Konjunkturprogrammen reagiert. Ein Fehler?

Ich teile aber nicht deine Ansicht, daß man staatliche Schulden einfach streichen oder aus der Notenpresse finanzieren könnte. Beides bedeutet Entwertung des Vermögens derer, die ihr Geld dem Staat liehen, indem sie seine Anleihen kauften. Oder, kurz gesagt, Betrug an diesen Anlegern.


Eine Emission von Staatsanleihen bedeutet immer ein Anwachsen der Geldmenge, egal ob direkt über die Zentralbank oder wie aktuell finanziert.

Das Einzige, wobei ich meine Zustimmung gäbe, wäre ein antizyklisches Verhalten des Staates, nämlich, eine Ausweitung staatlicher Investitionen in Zeiten wirtschaftlicher Schwäche, hierfür dürften auch Kredite aufgenommen werden. Diese aber sollten in Zeiten guter wirtschaftlicher Konjunktur mit Hilfe der dann größeren Steuereinnahmen auch getilgt werden.


Das ist ein minimales Eingeständnis. Warum soll dann in Europa bei Massenarbeitslosigkeit gespart werden?
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Re: Ist die Eurokrise zurück...

Beitragvon zollagent » Di 21. Jun 2016, 12:10

prime-pippo hat geschrieben:(21 Jun 2016, 12:55)

Dann zieh doch mal qualifiziert Schlüsse....aber nicht aus dem Bauch heraus, sondern auf Basis ökonomischer Daten.

Erstaunlich ist für mich weiterhin, wie kritisch du eine Darstellung der existierenden Literatur beurteilst......und das nach einem Hochschulstudium.
Ich habe dir nie gesagt, welche Literatur du nennen sollst........irgendeine aktuelle, die dir fachlich genehm ist.


Zollagent: Das könntest du auch gar nicht. Ich muß nicht vermeintliche Zeugen für das benennen, was ich als richtig befinde. Das tun deine Zeugen übrigens auch nicht. Auch die trauen sich, selbst was auszusagen. Leider hast du die seltsame Angewohnheit, aus diesen Aussagen immer das herauszufiltern, was vermeintlich oder tatsächlich deine Thesen stützt. Und den Rest außen vor zu lassen.

prime-pippo hat geschrieben:(21 Jun 2016, 12:55)Dann nutze doch mal dieses Fachwissen. Und äußere dich qualifiziert. Bisher rülpst du nur was von Faulheit....so redet auch der Schlachtermeister um die Ecke über die Thematik.


Zollagent: So lange man nicht auf deine Thesen eingeht, ist das "nicht qualifiziert" in deinen Augen. Begreif mal, daß nicht alles, was du als grundlegend ansiehst, auch wirklich für eine Diskussion als Argument geeignet ist. Ich habe kritisiert, daß die von dir so vollmundig genannte "überproportionale" griechische Arbeitszeit so gar nichts mit wirklicher Produktivität zu tun hat. Das sieht man doch, wenn man den Ausstoß der griechischen Wirtschaft ansieht. Ich habe dich wiederholt gefragt, welche Waren denn in Griechenland produziert werden. Es kam keine Antwort. Du hast noch mal Gelegenheit, mir aufzuzählen, was da so produziert wird. Wie wärs?


prime-pippo hat geschrieben:(21 Jun 2016, 12:55)Alle großen Volkswirtschaften haben auf die Krise 07/08 mit Konjunkturprogrammen reagiert. Ein Fehler?


Zollagent: Guggsdu auf die Reizworte "Schuldenfinanzier" und "Tilgung". :)

prime-pippo hat geschrieben:(21 Jun 2016, 12:55)Eine Emission von Staatsanleihen bedeutet immer ein Anwachsen der Geldmenge, egal ob direkt über die Zentralbank oder wie aktuell finanziert.


Zollagent: Dein Geldmengenschwachsinn ist keine Antwort auf meine Vorhaltung.


prime-pippo hat geschrieben:(21 Jun 2016, 12:55)Das ist ein minimales Eingeständnis. Warum soll dann in Europa bei Massenarbeitslosigkeit gespart werden?


Zollagent: Weil mit deiner Schuldenmacherei kein Arbeitsplatzeffekt erzielt wird. Denk mal an deine Konjunkturprogramme und erklär mir, weshalb trotz dieser Programme immer noch "Massenarbeitslosigkeit" existiert? Ganz offenbar hat's ja wohl nicht geklappt damit? Wie oft muß man deiner Ansicht nach mit dem Kopf gegen die Wand rennen, bis man merkt, daß die stehenbleibt? So wie deine Schulden?
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Re: Ist die Eurokrise zurück...

Beitragvon prime-pippo » Di 21. Jun 2016, 15:07

zollagent hat geschrieben:(21 Jun 2016, 13:10)

Zollagent: Das könntest du auch gar nicht. Ich muß nicht vermeintliche Zeugen für das benennen, was ich als richtig befinde. Das tun deine Zeugen übrigens auch nicht. Auch die trauen sich, selbst was auszusagen. Leider hast du die seltsame Angewohnheit, aus diesen Aussagen immer das herauszufiltern, was vermeintlich oder tatsächlich deine Thesen stützt. Und den Rest außen vor zu lassen.


Du hast die seltsame Angewohnheit, immer auf einen vermeintlich relevanten Rest zu verweisen, ohne diesen konkret zu benennen, beispielsweise zu zitieren.

Und, ich wiederhole, deine Aussagen belegst du weder mit Daten noch mit Literatur. Zumindest ersteres müsstest du auch dann, wenn du "eigene Analysen" darstellen wolltest....


Zollagent: So lange man nicht auf deine Thesen eingeht, ist das "nicht qualifiziert" in deinen Augen. Begreif mal, daß nicht alles, was du als grundlegend ansiehst, auch wirklich für eine Diskussion als Argument geeignet ist. Ich habe kritisiert, daß die von dir so vollmundig genannte "überproportionale" griechische Arbeitszeit so gar nichts mit wirklicher Produktivität zu tun hat. Das sieht man doch, wenn man den Ausstoß der griechischen Wirtschaft ansieht. Ich habe dich wiederholt gefragt, welche Waren denn in Griechenland produziert werden. Es kam keine Antwort. Du hast noch mal Gelegenheit, mir aufzuzählen, was da so produziert wird. Wie wärs?


Weil ich mich nicht in durch die Seiten der griechischen Statistikbehörde wühle, um dann von dir zu hören, dass diese Statistiken sicher gefaked seien....


Zollagent: Weil mit deiner Schuldenmacherei kein Arbeitsplatzeffekt erzielt wird. Denk mal an deine Konjunkturprogramme und erklär mir, weshalb trotz dieser Programme immer noch "Massenarbeitslosigkeit" existiert? Ganz offenbar hat's ja wohl nicht geklappt damit? Wie oft muß man deiner Ansicht nach mit dem Kopf gegen die Wand rennen, bis man merkt, daß die stehenbleibt? So wie deine Schulden?


In der Nachkriegszeit bis in die 70er, Blütezeit des Keynesianismus (die interessanterweise auch Blütezeit des Kapitalismus ist), war die Arbeitslosigkeit deutlich geringer als darauf folgend.

Wenn trotz Konjunkturprogrammen Arbeitslosigkeit herrscht, ist bei gut durchgeführten Konjunkturprogrammen davon auszugehen, dass die Arbeitslosigkeit ohne noch höher wäre.
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Re: Ist die Eurokrise zurück...

Beitragvon BlueMonday » Di 21. Jun 2016, 15:33

Literatur? Damit mal beginnen, sofern man echtes Interesse an Gegenargumenten hat: http://imagebase.ubvu.vu.nl/cdm/ref/col ... /nib/id/72
Ein Schlüsseltext zum Thema Sparen, Kapitalformation und "Unterkonsumtion".
Und sich dabei die Kernfrage selbst stellen, ob man sich überhaupt eine Wirtschaft vorstellen kann, in der die verfügbare Geldmenge nicht weiter anwachsen kann, in der zudem Geld gespart wird und diese Wirtschaft dennoch (oder gerade) real wachsen kann, was dann natürlich auch auf das Problem der objektiven Wohlfahrtsmessung stößt. Letztlich sind ja alle ökonomischen Wertephänomene ordinal, basieren auf subjektiven Werträngen.

In so einem Forum wie diesem hier sollte man nun aber keine tiefschürfenden Beiträge von den Teilnehmern erwarten. Im Wesentlichen geht es doch nur um anstrengungslosen Zeitvertreib garniert mit viel eitler Gockelei, entsprechend karusselliert man bräsig-selbstverliebt ewig ums Gleiche.
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Re: Ist die Eurokrise zurück...

Beitragvon zollagent » Di 21. Jun 2016, 16:39

prime-pippo hat geschrieben:(21 Jun 2016, 16:07)

Du hast die seltsame Angewohnheit, immer auf einen vermeintlich relevanten Rest zu verweisen, ohne diesen konkret zu benennen, beispielsweise zu zitieren.

Und, ich wiederhole, deine Aussagen belegst du weder mit Daten noch mit Literatur. Zumindest ersteres müsstest du auch dann, wenn du "eigene Analysen" darstellen wolltest....


Zollagent: Eigenes Wissen ist durch nichts zu ersetzen, vor allem nicht durch Texte, die man mangels eigenem Wissen ohnehin nur teilweise versteht.


prime-pippo hat geschrieben:(21 Jun 2016, 16:07)Weil ich mich nicht in durch die Seiten der griechischen Statistikbehörde wühle, um dann von dir zu hören, dass diese Statistiken sicher gefaked seien....


Zollagent: Wohl eher, weil du nichts findest, was in Griechenland derzeit produziert wird. Vielleicht liest du mal das hier. Nicht der Weisheit letzter Schluß, aber es wird dein Wissen erweitern.


prime-pippo hat geschrieben:(21 Jun 2016, 16:07)In der Nachkriegszeit bis in die 70er, Blütezeit des Keynesianismus (die interessanterweise auch Blütezeit des Kapitalismus ist), war die Arbeitslosigkeit deutlich geringer als darauf folgend.

Wenn trotz Konjunkturprogrammen Arbeitslosigkeit herrscht, ist bei gut durchgeführten Konjunkturprogrammen davon auszugehen, dass die Arbeitslosigkeit ohne noch höher wäre.


Zollagent: Oder einfach, daß die Programme nichts erreicht haben. ;)
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Re: Ist die Eurokrise zurück...

Beitragvon prime-pippo » Di 21. Jun 2016, 20:06

BlueMonday hat geschrieben:(21 Jun 2016, 16:33)

Literatur? Damit mal beginnen, sofern man echtes Interesse an Gegenargumenten hat: http://imagebase.ubvu.vu.nl/cdm/ref/col ... /nib/id/72
Ein Schlüsseltext zum Thema Sparen, Kapitalformation und "Unterkonsumtion".
Und sich dabei die Kernfrage selbst stellen, ob man sich überhaupt eine Wirtschaft vorstellen kann, in der die verfügbare Geldmenge nicht weiter anwachsen kann, in der zudem Geld gespart wird und diese Wirtschaft dennoch (oder gerade) real wachsen kann, was dann natürlich auch auf das Problem der objektiven Wohlfahrtsmessung stößt. Letztlich sind ja alle ökonomischen Wertephänomene ordinal, basieren auf subjektiven Werträngen.

In so einem Forum wie diesem hier sollte man nun aber keine tiefschürfenden Beiträge von den Teilnehmern erwarten. Im Wesentlichen geht es doch nur um anstrengungslosen Zeitvertreib garniert mit viel eitler Gockelei, entsprechend karusselliert man bräsig-selbstverliebt ewig ums Gleiche.


Von der Erwartung nach tiefschürfigen Beiträgen kann keine Rede sein, aber vom Zollagenten kommt ja komplett gar nichts.
Wenn ich beispielsweise Darstellungen von recht bekannten Ökonomen wie Blanchard und Bofinger zitiere, erwarte ich natürlich, dass konkretisiert wird, wo ich diese angeblich nicht verstünde....

Und wenn man andere Auffassungen vertritt, sollte man zumindest im Ansatz darstellen, ob es ähnliche Darstellungen in der Fachwelt gibt. Ansonsten treibt Zollagent die besagte anstrengungslose Gockelei tatsächlich auf die Spitze.


Dir selbst kann man zwar nicht vorwerfen, immer wieder die dämlichsten Phrasen ins Forum zu schütten, dennoch ist deine Ansicht meines Erachtens sowas von weit weg von der Realität, dass es präziserer Ausführungen bedürfen würde.
Händeringend versucht die EZB, die wirtschaftliche Aktivität, das Ausgabenverhalten, zu stimulieren.........und du rufst dazu auf, in genau die entgegengesetzte Richtung zu laufen. Hier bedarf es meines Erachtens der Anwendung deiner Ansichten auf den aktuell konkreten Fall, nicht nur der Verlinkung alter Hayek-Texte.
Zuletzt geändert von prime-pippo am Di 21. Jun 2016, 21:09, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Ist die Eurokrise zurück...

Beitragvon prime-pippo » Di 21. Jun 2016, 20:08

zollagent hat geschrieben:(21 Jun 2016, 17:39)

Zollagent: Eigenes Wissen ist durch nichts zu ersetzen, vor allem nicht durch Texte, die man mangels eigenem Wissen ohnehin nur teilweise versteht.


Wie gesagt, konkretisiere, wo etwas angeblich falsch verstanden wurde.....dann gucke ich mir das an. Ansonsten ist das tatsächlich nur albern.
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Re: Ist die Eurokrise zurück...

Beitragvon zollagent » Mi 22. Jun 2016, 08:32

prime-pippo hat geschrieben:(21 Jun 2016, 21:08)

Wie gesagt, konkretisiere, wo etwas angeblich falsch verstanden wurde.....dann gucke ich mir das an. Ansonsten ist das tatsächlich nur albern.

Großer, es sind deine Thesen, die die Sache so fragwürdig machen. Schulden machen ist ohne Schaden, man kann beliebig Geld emittieren, man kann Schulden einfach mal so streichen. Das ist es, was deine Ansichten so unseriös macht. Und was deine Zitate angeht, da läßt du bezeichnenderweise immer das raus, was deinen Aussagen widerspricht. Statt hier die mißverstandene Mimose zu mimen, solltest du mal einige Semester als Gasthörer die Uni besuchen. Vorzugsweise VWL. ;)
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Re: Ist die Eurokrise zurück...

Beitragvon prime-pippo » Mi 22. Jun 2016, 12:52

zollagent hat geschrieben:(22 Jun 2016, 09:32)

Großer, es sind deine Thesen, die die Sache so fragwürdig machen. Schulden machen ist ohne Schaden, man kann beliebig Geld emittieren, man kann Schulden einfach mal so streichen.


Das ist ziemlich diffus, was du hier beschreibst......als hättest du alle Diskussionen im Wirtschaftsforum einmal durch den Fleischwolf gedreht.

Schulden (genauer Ausgaben>Einnahmen) machen ist zwingend erforderlich. Ob und inwiefern das ohne Schaden ist, hängt vom Kontext ab....

Ich habe nie gesagt, dass "beliebig" Geld emittiert werden sollte (dass das technisch geht, steht hingegen natürlich außer Frage). Ich habe immer konkretisiert, wann warum Geld emittiert werden sollte...

Was das Schulden streichen anbelangt, müsstest du konkreter werden. Natürlich gibt es extrem viele Möglichkeiten, Schulden zu eliminieren. Welche du genau meinst, weiß ich in diesem Fall nicht....

Das ist es, was deine Ansichten so unseriös macht. Und was deine Zitate angeht, da läßt du bezeichnenderweise immer das raus, was deinen Aussagen widerspricht.

Es wäre an dir, hier zu konkretisieren, am besten exakt zu zitieren, was ich angeblich "auslasse". Immer zu wiederholen, ich würde was auslassen.....aber nie sagen, was ich denn auslasse......ist lächerlich.

Statt hier die mißverstandene Mimose zu mimen, solltest du mal einige Semester als Gasthörer die Uni besuchen. Vorzugsweise VWL. ;)


Wie bereits geschrieben, habe ich Einführungsveranstaltungen der VWL besucht und auch erfolgreich abgeschlossen. Dem entspringt aber keinerlei Kompetenz für die hier diskutierten Themen.....dafür sind solche Veranstaltungen auch nicht gedacht.
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Re: Ist die Eurokrise zurück...

Beitragvon zollagent » Mi 22. Jun 2016, 13:01

Leider scheinst du aber zu denken, daß dem so einige Kompetenz entspringt. Und deine Schuldengedanken sind nicht nur mir hier aufgestoßen. Wir müssen den Quatsch nicht wieder ausbreiten. Fakt ist, daß es jeden, der eine betriebs- oder volkswirtschaftliche Ausbildung hat und der deine Ausführungen dazu liest, schaudert.
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