Kapitalismuskritik und die Realität

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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon Boracay » So 8. Jul 2018, 20:36

KarlRanseier hat geschrieben:(08 Jul 2018, 18:59)

Richtig. Würde aber z.B. die EU nicht afrikanische Märkte mit massenhaft hochsubventionierten landwirtschaftlichen Produkten fluten, um die dortigen Produzenten in die Knie zu zwingen und afrikanische Staaten im Würgegriff halten zu können, wäre das aus Sicht der Armutsbekämpfung auch sehr toll.


Die EU Agrarsubvebtionen sinken seit Jahren, pro Einwohner sogar drastisch. Der Anteil der Exporte nach Afrika ist irrelevant gering.

In den Schwellenländern hingegen steigen die Agrarsubventionen drastisch an.
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon Boracay » So 8. Jul 2018, 20:37

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(08 Jul 2018, 19:19)

Das ist die übliche Leier. Aber wieviel deines Wohlstandes wärest du nun konkret bereit abzugeben, damit es Afrikanern besser geht?


Der Aufstieg Chinas hat Europa wirtschaftlich nur genutzt. Warum sollte das bei Afrika anders sein?
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon KarlRanseier » Mo 9. Jul 2018, 20:43

Realist2014 hat geschrieben:(08 Jul 2018, 19:13)

wir haben heute so VIELE Erwerbtstätige wie noch NIE...



Welche "Millardensubventionen"?

Nicht wieder die HRE anführen ( Gähn....)



WO "wirkt" die soziale Marktwirtschaft "destruktiv und zerstörerisch"?

und WAS wäre denn DEINE "Alternative" ( natürlich auf Basis der deutschen Verfassung = Eigentum an Produktionsmitteln) ?



Nicht HRE? Na gut, ich hätte noch viel beeindruckenderes als 130 Milliarden, das sind ja absolute "PEANUTS". Schaue mal nach, wie z.B. die Kernkraft subventioniert wurde und wird. Und schaue mal nach, wie das mit den sozialistischen Bestandsgarantien ist, die Versicherungen bekommen.

Die Menschen haben dem Profit zu dienen, nicht umgekehrt. Das nenne ich destruktiv. Schaue Dir nur mal an, was in Griechenland los ist. Und das nur, um die Profite deutscher und französischer Banken zu sichern, die sich dort ihre dreckigen und gierigen Pfoten verbrannt haben. Wenn ich Dir einen Kredit über 10.000 Euro gebe, um Dich zu betrügen und fette Zinsen zu kassieren, Du aber dann nicht zahlen kannst, dann habe ich Pech gehabt und kann nicht Deine Nachbarn und Deine Heimatstadt zur Kasse bitten. Ok, bitten kann ich schon, aber die werden mit einen Vogel zeigen, weil ich, zu meinem großen Bedauern, nicht das Etikett "systemrelevant" verliehen bekommen habe...

In welchem Artikel des Grundgesetzes ist der Kapitalismus festgeschrieben? Soweit ich weiß, steht da nichts davon...
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon KarlRanseier » Mo 9. Jul 2018, 20:51

zollagent hat geschrieben:(08 Jul 2018, 20:28)

Tun sie das? Würdest du die Produkte und die Subventionsquoten mal benennen? Im Gegenteil ist es sogar so, daß die EU einseitig landwirtschaftliche Produkte, wenn deren Herkunft belegt ist, sogar zollfrei einführt (Muß mit der sog. Form A belegt sein).



http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/f ... -1.3314106
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon Boracay » Mo 9. Jul 2018, 20:56



Und was genau soll und dieser Artikel belegen? Der Export nach Afrika ist für die EU absolut irrelevant, die Expoetquoten nach Afrika sind ein Witz.

Allerdings sind diese angestiegen seit in Simbabwe die fähigen Afrikaner Landwirtschaft betreiben. Der Grund ist einfach - es wächst nix mehr.
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon Realist2014 » Mo 9. Jul 2018, 20:59

KarlRanseier hat geschrieben:(09 Jul 2018, 21:43)

Nicht HRE? Na gut, ich hätte noch viel beeindruckenderes als 130 Milliarden, das sind ja absolute "PEANUTS". Schaue mal nach, wie z.B. die Kernkraft subventioniert wurde und wird. Und schaue mal nach, wie das mit den sozialistischen Bestandsgarantien ist, die Versicherungen bekommen.


Die Kernkraft war staatlich gewollt ... (

welche "Bestandsgarantien haben denn Versicherungen?

Die Menschen haben dem Profit zu dienen, nicht umgekehrt. Das nenne ich destruktiv.


WAS sollen solche Hohlphrasen? Sollen die Eigentümer ihr Eigentum "for free " zur Verfügung stellen?
Was sollsen derartige SINNFREIE Erwartungshaltungen


Schaue Dir nur mal an, was in Griechenland los ist. Und das nur, um die Profite deutscher und französischer Banken zu sichern, die sich dort ihre dreckigen und gierigen Pfoten verbrannt haben. Wenn ich Dir einen Kredit über 10.000 Euro gebe, um Dich zu betrügen und fette Zinsen zu kassieren, Du aber dann nicht zahlen kannst, dann habe ich Pech gehabt und kann nicht Deine Nachbarn und Deine Heimatstadt zur Kasse bitten. Ok, bitten kann ich schon, aber die werden mit einen Vogel zeigen, weil ich, zu meinem großen Bedauern, nicht das Etikett "systemrelevant" verliehen bekommen habe...


Und noch mehr Hohlphrasen. Die ALternative wäre eine griechische Staatspleite gewesen. DANN hätte es gar keine Kredite mehr gegeben und DANN wäre es erst mal RICHTIG schlimm geworden für die griechische Bevölkerung...


In welchem Artikel des Grundgesetzes ist der Kapitalismus festgeschrieben? Soweit ich weiß, steht da nichts davon...


Artikel 14.
Recht auf Eigentum . AUCH an Produktionsmitteln.

Und Vertragsfreiheit

Somit ist Sozialismus verfassungsfeindlich.

Deine DDR ist untergegangen
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon KarlRanseier » Mo 9. Jul 2018, 21:16

Realist2014 hat geschrieben:(09 Jul 2018, 21:59)

Die Kernkraft war staatlich gewollt ... (

welche "Bestandsgarantien haben denn Versicherungen?



WAS sollen solche Hohlphrasen? Sollen die Eigentümer ihr Eigentum "for free " zur Verfügung stellen?
Was sollsen derartige SINNFREIE Erwartungshaltungen




Und noch mehr Hohlphrasen. Die ALternative wäre eine griechische Staatspleite gewesen. DANN hätte es gar keine Kredite mehr gegeben und DANN wäre es erst mal RICHTIG schlimm geworden für die griechische Bevölkerung...




Artikel 14.
Recht auf Eigentum . AUCH an Produktionsmitteln.

Und Vertragsfreiheit

Somit ist Sozialismus verfassungsfeindlich.

Deine DDR ist untergegangen




Der systemunrelevante, arbeitende Pöbel soll für's Alter privat vorsorgen. Die Versicherungen bekommen dafür selbstverständlich für jeden Vertrag nicht nur staatliche Subventionen, sondern sie dürfen dann auch nicht mehr pleite gehen. Für die hat es sich dreifach gelohnt, den GerHartz zu unterstützen:
- mehr Kunden
- höhere Subventionen
- Sozialismus in Krisenzeiten (Bestandsgarantien)

Im Vergleich dazu stehen die Hoteliers da wie amateurhafte Stümper, nach einer Spende in Höhe von 1.000.000 Euro erhielten sie Steuersenkungen, durch die dem Staat nur eine läppische Milliarde Euro/Jahr entgeht... :(

Meine DDR? Ich wusste gar nicht, dass ich eine DDR besessen habe. Allerdings gab es Volkseigentum, welches kalt enteignet worden ist. :(

Was lernen wir daraus? Richtig, Systemunrelevante können bei Bedarf enteignet werden. :thumbup:
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon Realist2014 » Mo 9. Jul 2018, 21:20

KarlRanseier hat geschrieben:(09 Jul 2018, 22:16)

Der systemunrelevante, arbeitende Pöbel soll für's Alter priavt vorsorgen. Die Versicherungen bekommen dafür selbstverständlich für jeden Vertrag nicht nur staatliche Subventionen, sondern sie dürfen dann auch nicht mehr pleite gehen. Für die hat es sich dreifach gelohnt, den GerHartz zu unterstützen:
- mehr Kunden
- höhere Subventionen
- Sozialismus in Krisenzeiten (Bestandsgarantien)


Also nicht "DIE Versicherungen", sondern wieder Genöle wegen Riester


m Vergleich dazu stehen die Hoteliers da wie amateurhafte Stümper, nach einer Spende in Höhe von 1.000.000 Euro erhielten sie Steuersenkungen, durch die dem Staat nur eine läppische Milliarde Euro/Jahr entgeht... :(


Diese Reduzierung war AUCH eine Forderung der Linkspartei...

Meine DDR? Ich wusste gar nicht, dass ich eine DDR besessen habe. Allerdings gab es Volkseigentum, welches kalt enteignet worden ist. :(


Tja, in der Demokratie, dem überlegenen System, gibt es kein "Volkseigentum"

sondern PRIVAT-Eigentum

AUCH an Produktionsmitteln..

Übrigens war die DDR Pleite

und die VEB's waren NICHTS wert
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon KarlRanseier » Mo 9. Jul 2018, 21:23

Realist2014 hat geschrieben:(09 Jul 2018, 22:20)

Also nicht "DIE Versicherungen", sondern wieder Genöle wegen Riester




Diese Reduzierung war AUCH eine Forderung der Linkspartei...



Tja, in der Demokratie, dem überlegenen System, gibt es kein "Volkseigentum"

sondern PRIVAT-Eigentum

AUCH an Produktionsmitteln..

Übrigens war die DDR Pleite

und die VEB's waren NICHTS wert



Die BRD ist, wenn man genau hinschaut, ebenfalls pleite. Sie befindet sich im Besitz der Banken.

Übrigens gab es auch in der DDR vereinzelt Privateigentum an Produktionsmitteln. Allerdings nützte es den Eigentümern nicht viel, weil sie niemanden ausbeuten und auf Kosten billiger Arbeitskräfte schmarotzen durften.
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon Realist2014 » Mo 9. Jul 2018, 21:27

KarlRanseier hat geschrieben:(09 Jul 2018, 22:23)

Die BRD ist, wenn man genau hinschaut, ebenfall pleite.


nö, ganz sicher nicht

Übrigens gab es auch in der DDR vereinzelt Privateigentum an Produktionsmitteln. Allerdings nützte es den Eigentümern nicht viel, weil sie niemanden ausbeuten und auf Kosten billiger Arbeitskräfte schmarotzen durften.


ich bin immer wieder beeindruckt, wie die Gehirnwäsche in der DDR funktioniert hat

da wurden sämtliche Rezeptoren eliminiert , welche den Produktionsfaktor Kapital als "Normal" betrachtet und die blödsinnige "Arbeitswert-Theorie" als Humbug entlarvt...
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mo 9. Jul 2018, 21:29

KarlRanseier hat geschrieben:(09 Jul 2018, 22:23)


Übrigens gab es auch in der DDR vereinzelt Privateigentum an Produktionsmitteln. Allerdings nützte es den Eigentümern nicht viel, weil sie niemanden ausbeuten und auf Kosten billiger Arbeitskräfte schmarotzen durften.


Klar, da hat der Staat auf Kosten des Pöbels schmarotzt und die Arbeiter für einen Hungerlohn schuften lassen und dabei nebenbei noch die Umwelt so richtig verdreckt und den Rest komplett runtergewirtschaftet. Was für eine schöne heile Welt.
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon Skull » Mo 9. Jul 2018, 21:47

KarlRanseier hat geschrieben:(09 Jul 2018, 22:23)

Die BRD ist, wenn man genau hinschaut, ebenfalls pleite. Sie befindet sich im Besitz der Banken.

Nö.

Weder ersteres, noch zweiteres. :)

mfg
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon KarlRanseier » Mo 9. Jul 2018, 21:51

Skull hat geschrieben:(09 Jul 2018, 22:47)

Nö.

Weder ersteres, noch zweiteres. :)

mfg


Deutschland hat 2.000.000.000.000 Euro Staatsschulden. Bei wem? :?:
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon KarlRanseier » Mo 9. Jul 2018, 21:51

Realist2014 hat geschrieben:(09 Jul 2018, 22:27)

nö, ganz sicher nicht



ich bin immer wieder beeindruckt, wie die Gehirnwäsche in der DDR funktioniert hat

da wurden sämtliche Rezeptoren eliminiert , welche den Produktionsfaktor Kapital als "Normal" betrachtet und die blödsinnige "Arbeitswert-Theorie" als Humbug entlarvt...



Ich verstehe bis heute nicht, was diese Menschen in der DDR von ihrer Selbständigkeit hatten. Sie besaßen eine Bäckerei. Aber Löhne und Gehälter waren staatlich festgelegt. Die hatten also nicht die Möglichkeit, Lohnsklaven auszubeuten, denen sie vielleicht 1/50 dessen zahlten, was sie sich selbst als Lohn für die gleiche Arbeit gönnten. Die konnten sich auch keine "Praktikanten" holen, denen sie gar nichts hätten zahlen müssen. Die Bäckerei gibt es noch, sie wurde auch nicht von einem reichen Bonzen oder einer Kette aufgekauft. Werde die Leute mal fragen, was ihre Motivation damals war, wenn ich wieder dort bin.

Die Philosophie des Kapitalismus ist die Gleiche wie die der Sklaverei. Wer in der Sklaverei Geld hatte, konnte sich ein paar Sklaven kaufen und auf deren Kosten leben. Wer heute Kapital hat, dem gibt das auch das Recht, auf Kosten Anderer zu schmarotzen. Der Unterschied ist, dass Lohnsklaven formal kein Eigentum ihrer Ausbeuter sind und kündigen und sich einen anderen Ausbeuter suchen können. Aber der Gedanke ist gleich, Geld ermöglicht und legalisiert Schmarotzertum.
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon Skull » Mo 9. Jul 2018, 21:52

KarlRanseier hat geschrieben:(09 Jul 2018, 22:51)

Deutschland hat 2.000.000.000.000 Euro Staatsschulden. Bei wem? :?:

Musst Du googeln...

Banken, Versicherungen, Kaptalsammelstellen, Fonds, Privatpersonen, andere Stataten, Notenbanken...

und und und...

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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon KarlRanseier » Mo 9. Jul 2018, 21:54

Skull hat geschrieben:(09 Jul 2018, 22:52)

Musst Du googeln...

Banken, Versicherungen, Kaptalsammelstellen, Fonds, Privatpersonen, andere Stataten, Notenbanken...

und und und...

mfg



Also befindet sich Deutschland doch im Besitz von Banken? :?:

Vielleicht kommt ja der Trump auf die Idee, den maroden Laden aufzukaufen... :thumbup:
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon Skull » Mo 9. Jul 2018, 21:57

KarlRanseier hat geschrieben:(09 Jul 2018, 22:54)

Also befindet sich Deutschland doch im Besitz von Banken? :?:

Vielleicht kommt ja der Trump auf die Idee, den maroden Laden aufzukaufen... :thumbup:

Nö. :)

Die Bundesrepublik Deutschland befindet sich im Besitz der Bundesrepublik Deutschland.

Die SCHULDEN der Bundesrepublik Deutschland werden von verschiedensten Gläubigern (gehalten) gewährt. ;)

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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon Gruwe » Mo 9. Jul 2018, 22:03

KarlRanseier hat geschrieben:(09 Jul 2018, 22:51)

Deutschland hat 2.000.000.000.000 Euro Staatsschulden. Bei wem? :?:


Weil man Geldschulden hat, ist man pleite?

Sind dann alle Firmen in D auch pleite (häufig Eigenkapitalquote von 30-40%)? Sind dann Häuslebauer, die zum Bau des Eigenheims Geldschulden aufnehmen, auch pleite?
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon KarlRanseier » Mo 9. Jul 2018, 22:07

Gruwe hat geschrieben:(09 Jul 2018, 23:03)

Weil man Geldschulden hat, ist man pleite?

Sind dann alle Firmen in D auch pleite (häufig Eigenkapitalquote von 30-40%)? Sind dann Häuslebauer, die zum Bau des Eigenheims Geldschulden aufnehmen, auch pleite?



Die reichsten 10% der Deutschen könnten das aus problemlos der Portikasse zahlen, aber sie wären ja total bescheuert, wenn sie das tun würden... :D
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon KarlRanseier » Mo 9. Jul 2018, 22:10

Gruwe hat geschrieben:(09 Jul 2018, 23:03)

Weil man Geldschulden hat, ist man pleite?

Sind dann alle Firmen in D auch pleite (häufig Eigenkapitalquote von 30-40%)? Sind dann Häuslebauer, die zum Bau des Eigenheims Geldschulden aufnehmen, auch pleite?



Naja, wenn man Geldschulden hat, die man mit Sicherheit niemals begleichen wird, ist man schon pleite.
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