Kapitalismuskritik und die Realität

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Occham
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon Occham » Mi 18. Jul 2018, 13:11

Realist2014 hat geschrieben:(18 Jul 2018, 13:52)

"tatsächliche Fähigkeiten", die keinen ökonomischen Wert haben- haben eben keinen

das scheinst du nicht begreifen zu WOLLEN

daher wird es deine "Vorstellungen" ganz sicher NICHT geben

nach der ersten Ausbildung bedeutet das:

ARBEITEN

das habe ich auch nie behauptet, sagenhaft wie oft du ausweichst, echt professionelle routine

Realist2014 hat geschrieben:(18 Jul 2018, 13:56)

was für ein realitätsfernes Gesabbel

nochmal für dich

es interessieren NUR diejenigen Fähigkeiten, die eine MARKTWERT haben

"Hochkompetente" Baumzähler, Wassertropfenzähler oder Sonnenanbeter braucht niemand

daher wird es weiter so sein, das zuerst DIE Arbeite gemacht werden muss, welche ökonomisch relevant ist

und ob DU das als "Chaos" bezeichnest- ist völlig irrelevant

schon faszinierend wie sehr du mir etwas andichtest, was ich nie behauptet habe. das beweist nur, das du tatsächlich mit chaos wirtschaftest. widerlich, für dich mit sicherheit lustig

Realist2014 hat geschrieben:(18 Jul 2018, 13:57)

klar

ich habe ja auch nur ca 400 Bewerbungsgespräche mit Bewerbern geführt.... :D

400, so viel! das beweist nur, das du es nicht einzuschätzen wusstest :D oder nennt man das normale fluktuationsrate?
Die beste Lösung eines Problems ist meist die Einfachste.
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Realist2014
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon Realist2014 » Mi 18. Jul 2018, 16:27

Occham hat geschrieben:[url=http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=4254075#p4254075] (18 Jul 2018, 14:11)





das beweist nur, das du tatsächlich mit chaos wirtschaftest. widerlich, für dich mit sicherheit lustig


kannst du diesen Satz in verständliche Form bringen?
Was bedeutet "mit chaos wirtschaften"?


400, so viel! das beweist nur, das du es nicht einzuschätzen wusstest :D oder nennt man das normale fluktuationsrate?


400 Bewerbungsgespräche mit 400 Bewerben in 15 Jahren bei unterschiedlichen Unternehmen für 50 verschiedene Positionen sind also "viel"?

das erklär mal...
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon Misterfritz » Mi 18. Jul 2018, 19:49

Occham hat geschrieben:(18 Jul 2018, 14:11)400, so viel! das beweist nur, das du es nicht einzuschätzen wusstest :D oder nennt man das normale fluktuationsrate?
Nein, das ist nicht mal viel. In Grossunternehmen kommen einzelne HRs schon mal in einem Jahr auf diese Zahlen.
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon Skull » Mi 18. Jul 2018, 20:40

Warnung !

Das Threadthema ist zu beachten.
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon theoretiker » Sa 21. Jul 2018, 10:18

Ich bin noch nicht ganz durch mit dem Thread, der hier schon einige Jahre fortgeführt ist.
Aber eines fällt auf und ist bisher wenig beachtet worden. Hinter dem Begriff "Kapitalismuskritik" wird alles zusammengepappt, was vermeintlich Kapitalismus in Frage stellt, obwohl in vielen Fällen der Zusammenhang mit der kapitalistischen Wirtschaftsweise gar nicht vorhanden ist.
Das ist sehr problematisch, denn wenn man etwas kritisiert, muss 100%ig klar sein, was man überhaupt kritisiert.
Es muss immer das Wesen des Gegenstandes kritisiert werden, sonst ist es bloße Kritik an tatsächlichen oder vermeintlichen Folgen.

Wenn man das missachtet, eröffnet man den Sprechern für den Kapitalismus unnötige Argumentationsschienen. Wie der Eingangsbeitrag beweist. Als ob zum Beispiel Zahlen zur relativen und totalen Armut irgendetwas zur Zukunftsfähigkeit des kapitalistischen Systems aussagen könnten.
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon Realist2014 » Sa 21. Jul 2018, 10:31

theoretiker hat geschrieben:(21 Jul 2018, 11:18)


Wenn man das missachtet, eröffnet man den Sprechern für den Kapitalismus unnötige Argumentationsschienen. Wie der Eingangsbeitrag beweist. Als ob zum Beispiel Zahlen zur relativen und totalen Armut irgendetwas zur Zukunftsfähigkeit des kapitalistischen Systems aussagen könnten.


natürlich können sie das.

Denn überall, wo der Kapitalismus die Ideologischen "Systeme" Sozialismus/Kommunismus "abgelöst" hat- ging es den Menschen danach BESSER

auch Kuba ist nun auf dem Weg den Weg Richtung Eigentum an Produktionsmitteln zu beschreiten
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon easylocoman » Di 24. Jul 2018, 17:26

Realist2014 hat geschrieben:[...]Denn überall, wo der Kapitalismus die Ideologischen "Systeme" Sozialismus/Kommunismus "abgelöst" hat- ging es den Menschen danach BESSER[...]


Der ist wirklich gut. Den hast Du bestimmt von Google, oder?
Aber aufgepasst, manch einer versteht nicht, dass das nur ein ganz, ganz übler Witz unter die Gürtellinie der Menschlichkeit ist!
Deine Argumentation ist um so richtiger, je plötzlicher sie zu ignorieren versucht wird. - www.clusev.de
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon Realist2014 » Di 24. Jul 2018, 17:35

easylocoman hat geschrieben:(24 Jul 2018, 18:26)

Der ist wirklich gut. Den hast Du bestimmt von Google, oder?
st!



nein

die Zahlen sind ganz am Anfang dieses Stranges aufgeführt...

wer lesen kann...
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon easylocoman » Di 24. Jul 2018, 17:57

Realist2014 hat geschrieben:...wer lesen kann...


Man muss nicht unbedingt lesen können, um zu begreifen, dass der Witz, denn Du erzählt hast, woher er auch kommen mag, unter jeglicher Gürtellinie der Menschlichkeit einzuordnen ist, man kann es sich auch vorlesen lassen. Und geschönte, manipulierte, gefilterte oder einseitige Zahlen erschaffen aus einem Witz noch lange keine Realität und man ist auch kein Realist, nur weil man an diese Zahlen glaubt. Entschuldige bitte die klaren Worte, aber im Kapitalismus steht das Geld an erster Stelle und nicht die Menschlichkeit. Und es ist die Menschlichkeit, die über die Lebensqualität eines Menschen entscheidet und diese stirbt im Kapitalismus mit jedem Tag mehr!
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon zollagent » Di 24. Jul 2018, 18:16

easylocoman hat geschrieben:(24 Jul 2018, 18:57)

Man muss nicht unbedingt lesen können, um zu begreifen, dass der Witz, denn Du erzählt hast, woher er auch kommen mag, unter jeglicher Gürtellinie der Menschlichkeit einzuordnen ist, man kann es sich auch vorlesen lassen. Und geschönte, manipulierte, gefilterte oder einseitige Zahlen erschaffen aus einem Witz noch lange keine Realität und man ist auch kein Realist, nur weil man an diese Zahlen glaubt. Entschuldige bitte die klaren Worte, aber im Kapitalismus steht das Geld an erster Stelle und nicht die Menschlichkeit. Und es ist die Menschlichkeit, die über die Lebensqualität eines Menschen entscheidet und diese stirbt im Kapitalismus mit jedem Tag mehr!

Der "Sozialismus" ist aber schon lange vorher an Lebensuntüchtigkeit eingegangen. Mit seinen Ideen ersetzt man die Marktwirtschaft nicht.
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon theoretiker » Di 24. Jul 2018, 18:24

zollagent hat geschrieben:(24 Jul 2018, 19:16)

Der "Sozialismus" ist aber schon lange vorher an Lebensuntüchtigkeit eingegangen. Mit seinen Ideen ersetzt man die Marktwirtschaft nicht.

Sozialismus- und gesellschaftsfeindliche Strukturelemente waren dem Sozialismus im Wege, wie zum Beispiel und im Besonderen: fehlende sozialistische Eigentumsverhältnisse bei relevanten PM. Staatseigentum genügt nicht als Ersatz gesellschaftlichen Eigentums. Wenn den Arbeitern ihre Fabriken auch wirklich gehören, dann sieht die Sache des Sozialismus ganz anders aus.
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon zollagent » Di 24. Jul 2018, 18:26

theoretiker hat geschrieben:(24 Jul 2018, 19:24)

Sozialismus- und gesellschaftsfeindliche Strukturelemente waren dem Sozialismus im Wege, wie zum Beispiel und im Besonderen: fehlende sozialistische Eigentumsverhältnisse bei relevanten PM. Staatseigentum genügt nicht als Ersatz gesellschaftlichen Eigentums. Wenn den Arbeitern ihre Fabriken auch wirklich gehören, dann sieht die Sache des Sozialismus ganz anders aus.

Dann hätten wir trotzdem das Problem, an dem auch die bisherigen sozialistischen Gesellschaften krankten. Das wäre keine Verbesserung.
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon easylocoman » Di 24. Jul 2018, 18:28

zollagent hat geschrieben:Der "Sozialismus" ist aber schon lange vorher an Lebensuntüchtigkeit eingegangen.[...]


Voltaire hat geschrieben:Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen.


Ja, es ist absurd, dass der Sozialismus an Lebensuntüchtigkeit eingegangen ist!
Der Sozialismus ist selbstverständlich nicht eingegangen, er wurde "abgelöst", wobei abgelöst für "mit Waffengewalt in Kriegen im Keim erstickt" steht!
Deine Argumentation ist um so richtiger, je plötzlicher sie zu ignorieren versucht wird. - www.clusev.de
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon zollagent » Di 24. Jul 2018, 18:33

easylocoman hat geschrieben:(24 Jul 2018, 19:28)

Ja, es ist absurd, dass der Sozialismus an Lebensuntüchtigkeit eingegangen ist!
Der Sozialismus ist selbstverständlich nicht eingegangen, er wurde "abgelöst", wobei abgelöst für "mit Waffengewalt in Kriegen im Keim erstickt" steht!

Wie du das bemäntelst, dürfte deiner eigenen Verortung in der politischen Landschaft geschuldet sein. Es ist aber eine Legende, daß er von außen zerstört wurde. Er konnte schlicht nicht mit einem effizienteren System mithalten. Und die Menschen haben deshalb mit den Füßen abgestimmt. Er ist an eigener Ineffizienz zugrunde gegangen. Kein Land des Ostblocks wurde mit Waffengewalt von außen seines Systems "beraubt".
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon easylocoman » Di 24. Jul 2018, 18:48

zollagent hat geschrieben:[...]Kein Land des Ostblocks wurde mit Waffengewalt von außen seines Systems "beraubt".


Bitte nicht so engstirnig und einseitig denken, dass ist Faschisten vorbehalten!
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon zollagent » Di 24. Jul 2018, 18:53

easylocoman hat geschrieben:(24 Jul 2018, 19:48)

Bitte nicht so engstirnig und einseitig denken, dass ist Faschisten vorbehalten!

Was wäre denn an der Feststellung des inneren Kollapses eines ineffizienten Wirtschaftsystems "engstirnig und einseitig"?
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon Boracay » Di 24. Jul 2018, 18:57

Der Sozialismus dürfte das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte sein und hier schreit einer es wäre ja alles so toll gewesen wenn den Arbeitern ihre Fabrik gehört hätte.

Die Frage lautet dann warum hat die Fabrik den Arbeitern nicht gehört? Du bist also der Meinung dass das Gewinnstreben der Arbeiter den Sozialismus erfolgreich gemacht hätte? Was denkst du - wie wären die Arbeiter mit Low-Performern dann so umgegangen? Ist das für dich Sozialismus?
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon theoretiker » Di 24. Jul 2018, 19:13

zollagent hat geschrieben:(24 Jul 2018, 19:26)

Dann hätten wir trotzdem das Problem, an dem auch die bisherigen sozialistischen Gesellschaften krankten. Das wäre keine Verbesserung.

Lässt sich doch ändern. Es zwingt doch keiner die Gesellschaft, überbordenes Staatseigentum zu ertragen. Zur Abwendung müssen die PM eben in gesellschaftliche Hände genommen werden.
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon zollagent » Di 24. Jul 2018, 19:17

theoretiker hat geschrieben:(24 Jul 2018, 20:13)

Lässt sich doch ändern. Es zwingt doch keiner die Gesellschaft, überbordenes Staatseigentum zu ertragen. Zur Abwendung müssen die PM eben in gesellschaftliche Hände genommen werden.

Genau dieses Rezept hat doch versagt. Und das wird auch durch die 1.000ste 'Wiederholung nicht besser.
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Re: Kapitalismuskritik und die Realität

Beitragvon theoretiker » Di 24. Jul 2018, 19:21

zollagent hat geschrieben:(24 Jul 2018, 20:17)

Genau dieses Rezept hat doch versagt. Und das wird auch durch die 1.000ste 'Wiederholung nicht besser.

Was erzählst du denn da? Es ist doch nachweislich, dass in allen realsozialistischen Staaten die relevanten PM in der Mehrheit maximal auf dem Provisorium des Staatseiigentums landeten. Fast gesetzmäßig der Fortlauf: Verwaltungsschichten mit Eigeninteressen & Eigendynamik.

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