Wie sinnvoll ist die "schwarze Null"?

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firlefanz11
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Re: Wie sinnvoll ist die "schwarze Null"?

Beitragvon firlefanz11 » Do 23. Feb 2017, 12:23

pikant hat geschrieben:(23 Feb 2017, 12:13)
wenn man gerade dabei ist, koennte man auch die Kapitalertragssteuer auf 20% pauschal senken :D

+1 :thumbup:
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Adam Smith
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Re: Wie sinnvoll ist die "schwarze Null"?

Beitragvon Adam Smith » Do 23. Feb 2017, 12:43

firlefanz11 hat geschrieben:(23 Feb 2017, 12:21)

Das eine schliesst das andere ja nicht aus... Zumindest was die SSS Grenze angeht.
Wieviel dem Staat durch Wegfall der Solisteuer abgeht müsste man mal berechnen (lassen)...

Im Jahr 2015 beliefen sich die Einnahmen auf 16 Milliarden Euro. Der Soli soll zeigen, dass wir erstens solidarisch und zweitens dumm sind.
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firlefanz11
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Re: Wie sinnvoll ist die "schwarze Null"?

Beitragvon firlefanz11 » Do 23. Feb 2017, 16:23

Adam Smith hat geschrieben:(23 Feb 2017, 12:43)
Der Soli soll zeigen, dass wir erstens solidarisch ... sind.

Das würde er wenn er freiwillig zu entrichten wäre. So ist er einfach nur eine Zusatzsteuer, die abgeschafft gehört.
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Re: Wie sinnvoll ist die "schwarze Null"?

Beitragvon Orwellhatterecht » Do 23. Feb 2017, 18:08

firlefanz11 hat geschrieben:(23 Feb 2017, 12:23)

+1 :thumbup:



Warum die Abgeltungssteuer nicht gleich ganz abschaffen und das Geld ausschliesslich den kleinen Leuten abknöpfen? Umso eher begreifen selbst die auch einmal, dass fast alle wesentlichen Dinge und Änderungen "auf ihren Knochen" ausgerichtet werden.
Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen!“
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Re: Wie sinnvoll ist die "schwarze Null"?

Beitragvon firlefanz11 » Fr 24. Feb 2017, 13:49

Orwellhatterecht hat geschrieben:(23 Feb 2017, 18:08)

Warum die Abgeltungssteuer nicht gleich ganz abschaffen und das Geld ausschliesslich den kleinen Leuten abknöpfen? Umso eher begreifen selbst die auch einmal, dass fast alle wesentlichen Dinge und Änderungen "auf ihren Knochen" ausgerichtet werden.

Du vergisst in Deinem Kapitalsimushass immer, dass auch "kleine Leute" mit einer Flucht in Anlageformen abseits vom Sparstrumpf versuchen der Niedrigzinsfalle zu entkommen...
Und auch wenn Mathe nicht so Deine Stärke zu sein scheint, ist auf 20% senken ungleich auf 0% senken (abschaffen)... :rolleyes:
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Re: Wie sinnvoll ist die "schwarze Null"?

Beitragvon Orwellhatterecht » Fr 24. Feb 2017, 20:14

firlefanz11 hat geschrieben:(24 Feb 2017, 13:49)

Du vergisst in Deinem Kapitalsimushass immer, dass auch "kleine Leute" mit einer Flucht in Anlageformen abseits vom Sparstrumpf versuchen der Niedrigzinsfalle zu entkommen...
Und auch wenn Mathe nicht so Deine Stärke zu sein scheint, ist auf 20% senken ungleich auf 0% senken (abschaffen)... :rolleyes:



Ich habe bei meinem Beitrag das Wörtchen "Satire" vergessen, den helleren Kerzen auf der Torte ist meine Ironie sicherlich aufgefallen.
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firlefanz11
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Re: Wie sinnvoll ist die "schwarze Null"?

Beitragvon firlefanz11 » Mo 27. Feb 2017, 11:50

http://www.n-tv.de/politik/Unionspoliti ... 20909.html
Der Wirtschaftsflügel der Union will die von CDU und CSU geplanten Steuerentlastungen in der nächsten Legislaturperiode erheblich kräftiger ausfallen lassen, als von Finanzminister Wolfgang Schäuble avisiert. "Die jährliche Entlastung der Steuerzahler sollte bei mindestens 20 Milliarden Euro, eher bei 30 Milliarden Euro liegen", sagte der Chef der CDU/CSU-Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung, Carsten Linnemann ...
Auch beim Abbau des Solidaritätszuschlags will Linnemann rascher vorgehen, als vom Bundesfinanzminister vorgeschlagen. Er möchte den Soli "in zwei bis drei Schritten bis zum Ende der nächsten Legislaturperiode komplett abbauen".

Ich kann Gollum Schäuble vor meinem geistigen Auge schon wie Rumpelstilzchen auf u. ab springen sehen. :D
Allerdings stellt sich die Frage wieviel davon wahlkampfbedingte Bauernfängerei ist, und wieviel echte Absichten.
Meine Vermutung ist 100% Bauerfängerei...
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