Abschaffung von Bargeld

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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Skull » Do 27. Sep 2018, 08:18

KarlRanseier hat geschrieben:(27 Sep 2018, 09:12)

Zahlvorgänge mit Karte dauern oft deutlich länger und sind nur bei größeren Beträgen sinnvoll.

Halte ich persönlich auch so.

Bin aber der Meinung, das sollte jeder für sich selbst entscheiden, was sinnvoll...für jeden selbst IST.

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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon frems » Do 27. Sep 2018, 08:23

KarlRanseier hat geschrieben:(27 Sep 2018, 09:12)

Wer allerdings im Supermarkt mit Karte zahlt, obwohl er nur eine Tafel Schokolade und ein Mineralwasser kaufte, sollte, meiner Meinung nach, einen Aufpreis von 20% zahlen, denn er stiehlt den anderen Kunden Zeit, nur um "modern" zu sein. :rolleyes:

Zahlvorgänge mit Karte dauern oft deutlich länger und sind nur bei größeren Beträgen sinnvoll.

Man zahlt mit Karte, nur um modern zu sein? :D In was für Abgründen bewegst Du Dich bitte? Wer nur eine Tafel Schokolade kauft, hält seine Karte eine halbe Sekunde ans Lesegerät und fertig. Das spart nicht nur an der Kasse Geld, sondern lässt auch den Geldautomaten entfallen. Das ist nicht sonderlich spektakulär.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon KarlRanseier » Do 27. Sep 2018, 08:48

frems hat geschrieben:(27 Sep 2018, 09:23)

Man zahlt mit Karte, nur um modern zu sein? :D In was für Abgründen bewegst Du Dich bitte? Wer nur eine Tafel Schokolade kauft, hält seine Karte eine halbe Sekunde ans Lesegerät und fertig. Das spart nicht nur an der Kasse Geld, sondern lässt auch den Geldautomaten entfallen. Das ist nicht sonderlich spektakulär.



Ich lebe im Entwicklungsland Deutschland. Hier kann man im Supermarkt mit Bargeld oder mit EC-Karte zahlen, wobei Letzteres in aller Regel deutlich länger dauert. Bargeld- und Kartenzahlung haben jeweils Vor- und Nachteile.

Warum manche Leute Bargeld abschaffen wollen, verstehe ich nicht. Soll das der Kontrolle dienen? Bessere Überwachung, wer was konsumiert, um gezielter Werbung zu betreiben? "Terrorbekämpfung"?
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon frems » Do 27. Sep 2018, 09:07

KarlRanseier hat geschrieben:(27 Sep 2018, 09:48)

Ich lebe im Entwicklungsland Deutschland. Hier kann man im Supermarkt mit Bargeld oder mit EC-Karte zahlen, wobei Letzteres in aller Regel deutlich länger dauert. Bargeld- und Kartenzahlung haben jeweils Vor- und Nachteile.

Warum manche Leute Bargeld abschaffen wollen, verstehe ich nicht. Soll das der Kontrolle dienen? Bessere Überwachung, wer was konsumiert, um gezielter Werbung zu betreiben? "Terrorbekämpfung"?

Kreditkarten sind nichts "modernes". Die gibt es seit Jahrzehnten. Und es schrieb niemand, dass Klimpergeld abgeschafft gehört. Einfach mal an die frische Luft gehen.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon KarlRanseier » Do 27. Sep 2018, 09:13

frems hat geschrieben:(27 Sep 2018, 10:07)

Kreditkarten sind nichts "modernes". Die gibt es seit Jahrzehnten. Und es schrieb niemand, dass Klimpergeld abgeschafft gehört. Einfach mal an die frische Luft gehen.



Hast Du den Titel dieses Threads nicht verstanden? :?:
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon frems » Do 27. Sep 2018, 09:16

KarlRanseier hat geschrieben:(27 Sep 2018, 10:13)

Hast Du den Titel dieses Threads nicht verstanden? :?:

Ja, Selbsthilfegruppe für Aluhutträger. Trotzdem schrieb niemand, dass Bargeld abgeschafft werden soll. Kannst aber gerne Monologe führen.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Mendoza » Do 27. Sep 2018, 10:10

KarlRanseier hat geschrieben:(27 Sep 2018, 09:12)

Wer allerdings im Supermarkt mit Karte zahlt, obwohl er nur eine Tafel Schokolade und ein Mineralwasser kaufte, sollte, meiner Meinung nach, einen Aufpreis von 20% zahlen, denn er stiehlt den anderen Kunden Zeit, nur um "modern" zu sein. :rolleyes:

Zahlvorgänge mit Karte dauern oft deutlich länger und sind nur bei größeren Beträgen sinnvoll.


War gerade bei Aldi. Bezahlvorgang mit Kontaktloskarte hat ca. 3 sek gedauert. Krieg ich jetzt 20% Rabatt?
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon KarlRanseier » Do 27. Sep 2018, 11:28

Mendoza hat geschrieben:(27 Sep 2018, 11:10)

War gerade bei Aldi. Bezahlvorgang mit Kontaktloskarte hat ca. 3 sek gedauert. Krieg ich jetzt 20% Rabatt?



Wegen der Eigentumsverhältnisse steht es leider nicht in meiner Macht, Dir bei Aldi Rabatte zu gewähren. Ich empfehle deshalb, direkt vor Ort zu betteln! :thumbup:
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Raskolnikof » Do 27. Sep 2018, 12:46

KarlRanseier hat geschrieben:(27 Sep 2018, 09:48)
Ich lebe im Entwicklungsland Deutschland. Hier kann man im Supermarkt mit Bargeld oder mit EC-Karte zahlen, wobei Letzteres in aller Regel deutlich länger dauert. (…) Warum manche Leute Bargeld abschaffen wollen, verstehe ich nicht.

Hier will doch kein Mitdiskutierender das Bargeld abschaffen. Insofern scheint mir der Threadtitel irreführend. Bezüglich deiner Behauptung, dass die Bezahlung mit der Girokarte (die EC-Karte wurde 2007 durch die Girokarte abgelöst) länger dauert solltest du vielleicht hier noch mal nachlesen, da ich mich nicht wiederholen will. Nur soviel an dieser Stelle: Du liegst mit deiner Behauptung falsch.:
viewtopic.php?f=4&t=54658&p=4295702&hilit=Br%C3%B6tchen#p4295702
und
viewtopic.php?f=4&t=65841&p=4308749#p4308749
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Dampflok94 » Fr 28. Sep 2018, 16:00

Raskolnikof hat geschrieben:(27 Sep 2018, 13:46)
Hier will doch kein Mitdiskutierender das Bargeld abschaffen.

Wenn dem so wäre, welchen Sinn hätte der Strang dann noch. Denn die Abschaffung des "Plastikgeldes" fordert ja auch keiner. Sprich, alle sind sich einig, daß die Zahlung mit Bargeld und die bargeldlose Zahlung weiter existieren sollen. Worüber also diskutieren?
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon jorikke » Fr 28. Sep 2018, 16:09

Dampflok94 hat geschrieben:(28 Sep 2018, 17:00)

Wenn dem so wäre, welchen Sinn hätte der Strang dann noch. Denn die Abschaffung des "Plastikgeldes" fordert ja auch keiner. Sprich, alle sind sich einig, daß die Zahlung mit Bargeld und die bargeldlose Zahlung weiter existieren sollen. Worüber also diskutieren?


Für kultivierte Menschen ist Diskussion ein Selbstzweck. :D :D :D
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon unity in diversity » Fr 28. Sep 2018, 16:13

Dampflok94 hat geschrieben:(19 Sep 2018, 17:02)

Bargeld ist ja nur ein relativ kleiner Teil der Geldmenge. Die Giralgeldmenge ist wesentlich größer. Und vom umlaufenden Bargeld dürfte sich wiederum nur ein kleinerer Teil sich in Schließfächern oder unter Matratzen befinden. Von daher gehe ich davon aus, daß dieser Entzug für den Wirtschaftskreislauf unerheblich ist.

Bei einer Währungsreform bauen die Banken Waagen auf.
Legen Sie ihre Matratze auf die Waage und wir zahlen Materialwert.
Laut Tageskurs ist der Wert gefallen, weil zu viele ihre Matratzen vorgelegt haben.
Geldscheine werden im Handel akzeptiert, solange die Geldautomaten was hergeben.
Das wird der Beginn einer neuen Freundschaft, der Tauschwirtschaft.
Für jedes Problem gibt es zwei Lösungsansätze:
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Misterfritz » So 30. Sep 2018, 08:29

Bei SPIEGEL ONLINE tobt eine ähnlich verbissene Diskussion :D
http://www.spiegel.de/wirtschaft/servic ... 26430.html
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Raskolnikof » So 30. Sep 2018, 10:40

Misterfritz hat geschrieben:(30 Sep 2018, 09:29)

Bei SPIEGEL ONLINE tobt eine ähnlich verbissene Diskussion :D
http://www.spiegel.de/wirtschaft/servic ... 26430.html

Hier hat der Spiegel allerdings vergessen zu erwähnen, dass rund 30 Millionen Bundesbürger über ein völlig Gebührenfreies Girokonto bei einer Direkt/Onlinebank verfügen die ihren Kunden mit der ebenfalls Gebührenfreien Kreditkarte die Möglichkeit bieten, ebenfalls Gebührenfrei jeden Geldautomaten einer jeden Bank bzw. Sparkasse zu nutzen.
Wer sein Gehalts- bzw. Rentenkonto nicht wechseln aber von den genannten Vorteilen dennoch profitieren möchte legt sich ein Zweitkonto bei einer Direktbank zu und lässt von seinem Erstkonto per Dauerauftrag monatlich einen bestimmten Betrag auf das Zweitkonto übertragen. So mache ich das.

Und schon ist das Problem mit dem fehlenden Geldautomaten der Hausbank bzw. Bankenverbund im Irgendwo kein Problem mehr.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon immernoch_ratlos » So 30. Sep 2018, 10:54

jorikke hat geschrieben:Für kultivierte Menschen ist Diskussion ein Selbstzweck. :D :D :D
Danke jorikke :p - damit ist die Existenz nahezu aller Themen hier - wenn auch für manchen überraschend - dennoch hinreichend erklärt :thumbup:
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Misterfritz » So 30. Sep 2018, 11:24

Raskolnikof hat geschrieben:(30 Sep 2018, 11:40)

Hier hat der Spiegel allerdings vergessen zu erwähnen, dass rund 30 Millionen Bundesbürger über ein völlig Gebührenfreies Girokonto bei einer Direkt/Onlinebank verfügen die ihren Kunden mit der ebenfalls Gebührenfreien Kreditkarte die Möglichkeit bieten, ebenfalls Gebührenfrei jeden Geldautomaten einer jeden Bank bzw. Sparkasse zu nutzen.

Das hat der Spiegel nicht vergessen - es geht im den Artikel um die Verbreitung von Geldautomaten und nicht um Konten.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Raskolnikof » So 30. Sep 2018, 14:41

Wieso? Es geht doch in dem Spiegel-Artikel um das Thema Geldautomaten und um deren Verfüfbarkeit in struktur- bevölkerungsarmen Regionen Deutschlands. Da ist es eben nicht immer leicht, unterwegs einen Geldautomaten seiner Bank oder Bankenverbundes zu finden, wo gebührenfrei Geld abgehoben werden kann. Nicht selten muss dann notgedrungen ein Geldautomat herhalten, wo dann Gebühren erhoben werden. Insofern ist mein Hinweis auf ein Konto bei einer Bank, die eine gebührenfreie Kreditkarte herausgibt mit der ich bei jedem Geldautomaten gebührenfrei Geld abheben kann doch nicht verkehrt.
Und wer nicht seine Hausbank wechseln möchte (hab ich auch nicht getan) und sich kein zweites Girokonto zulegen möchte kann sich auch bei einigen Direktbanken eine gebührenfreie VISA-Karte zulegen ohne dort ein Girokonto anlegen zu müssen.
Falls jetzt wieder die Frage gestellt werden sollte, wie sich denn eine gebührenfreie Kreditkarte für die ausgebende Bank bezahlt macht: Ganz einfach: Zunächst einmal kostet der Bank lediglich die Ausstellung der Kreditkarte etwas Geld. Danach gibt’s den Kunden nur noch im IT-System und bereitet der Bank keinerlei Kosten mehr. Man kann das vergleichen mit z.B. passiven Mitgliedern in einem Verein, die nur (noch) ihren Mitgliedsbeitrag zahlen aber keine Leistungen des Vereins mehr in Anspruch nehmen oder nutzen. Allerdings verdient die Bank bei jedem Einkauf mit Karte durch die s.g. Interbankent-gelte mit und zwar 0,3 Prozent des Kaufbetrages (früher bis 2 Prozent). Trotz Decke-lung dieser gebühren durch die EU kommen da insbesondere große Direktbanken mit mehreren Millionen Kunden da auf stattliche Gewinne. Und das fürs Nichtstun.
Dazu kommen dann noch Einnahmen die bei Zusatzleistungen fällig werden, etwas beim Überziehen des Kontos oder verspäteter Rückzahlung oder Teilzahlungsoptionen.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Misterfritz » So 30. Sep 2018, 14:53

Raskolnikof hat geschrieben:(30 Sep 2018, 15:41)

Wieso? Es geht doch in dem Spiegel-Artikel um das Thema Geldautomaten und um deren Verfüfbarkeit in struktur- bevölkerungsarmen Regionen Deutschlands. Da ist es eben nicht immer leicht, unterwegs einen Geldautomaten seiner Bank oder Bankenverbundes zu finden, wo gebührenfrei Geld abgehoben werden kann. Nicht selten muss dann notgedrungen ein Geldautomat herhalten, wo dann Gebühren erhoben werden. Insofern ist mein Hinweis auf ein Konto bei einer Bank, die eine gebührenfreie Kreditkarte herausgibt mit der ich bei jedem Geldautomaten gebührenfrei Geld abheben kann doch nicht verkehrt.
Und wer nicht seine Hausbank wechseln möchte (hab ich auch nicht getan) und sich kein zweites Girokonto zulegen möchte kann sich auch bei einigen Direktbanken eine gebührenfreie VISA-Karte zulegen ohne dort ein Girokonto anlegen zu müssen.
Falls jetzt wieder die Frage gestellt werden sollte, wie sich denn eine gebührenfreie Kreditkarte für die ausgebende Bank bezahlt macht: Ganz einfach: Zunächst einmal kostet der Bank lediglich die Ausstellung der Kreditkarte etwas Geld. Danach gibt’s den Kunden nur noch im IT-System und bereitet der Bank keinerlei Kosten mehr. Man kann das vergleichen mit z.B. passiven Mitgliedern in einem Verein, die nur (noch) ihren Mitgliedsbeitrag zahlen aber keine Leistungen des Vereins mehr in Anspruch nehmen oder nutzen. Allerdings verdient die Bank bei jedem Einkauf mit Karte durch die s.g. Interbankent-gelte mit und zwar 0,3 Prozent des Kaufbetrages (früher bis 2 Prozent). Trotz Decke-lung dieser gebühren durch die EU kommen da insbesondere große Direktbanken mit mehreren Millionen Kunden da auf stattliche Gewinne. Und das fürs Nichtstun.
Dazu kommen dann noch Einnahmen die bei Zusatzleistungen fällig werden, etwas beim Überziehen des Kontos oder verspäteter Rückzahlung oder Teilzahlungsoptionen.
Wenn der nächste Geldautomat über 5 Kilometer entfernt ist, geht es weniger um Gebühren, sondern um die Entfernung.
Darum geht es in dem Artikel, in der Diskussion dann natürlich weniger ;)
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 1. Okt 2018, 12:46

Raskolnikof hat geschrieben:(30 Sep 2018, 15:41)

Wieso? Es geht doch in dem Spiegel-Artikel um das Thema Geldautomaten und um deren Verfüfbarkeit in struktur- bevölkerungsarmen Regionen Deutschlands. Da ist es eben nicht immer leicht, unterwegs einen Geldautomaten seiner Bank oder Bankenverbundes zu finden, wo gebührenfrei Geld abgehoben werden kann. Nicht selten muss dann notgedrungen ein Geldautomat herhalten, wo dann Gebühren erhoben werden. Insofern ist mein Hinweis auf ein Konto bei einer Bank, die eine gebührenfreie Kreditkarte herausgibt mit der ich bei jedem Geldautomaten gebührenfrei Geld abheben kann doch nicht verkehrt.
Und wer nicht seine Hausbank wechseln möchte (hab ich auch nicht getan) und sich kein zweites Girokonto zulegen möchte kann sich auch bei einigen Direktbanken eine gebührenfreie VISA-Karte zulegen ohne dort ein Girokonto anlegen zu müssen.
Falls jetzt wieder die Frage gestellt werden sollte, wie sich denn eine gebührenfreie Kreditkarte für die ausgebende Bank bezahlt macht: Ganz einfach: Zunächst einmal kostet der Bank lediglich die Ausstellung der Kreditkarte etwas Geld. Danach gibt’s den Kunden nur noch im IT-System und bereitet der Bank keinerlei Kosten mehr. Man kann das vergleichen mit z.B. passiven Mitgliedern in einem Verein, die nur (noch) ihren Mitgliedsbeitrag zahlen aber keine Leistungen des Vereins mehr in Anspruch nehmen oder nutzen. Allerdings verdient die Bank bei jedem Einkauf mit Karte durch die s.g. Interbankent-gelte mit und zwar 0,3 Prozent des Kaufbetrages (früher bis 2 Prozent). Trotz Decke-lung dieser gebühren durch die EU kommen da insbesondere große Direktbanken mit mehreren Millionen Kunden da auf stattliche Gewinne. Und das fürs Nichtstun.
Dazu kommen dann noch Einnahmen die bei Zusatzleistungen fällig werden, etwas beim Überziehen des Kontos oder verspäteter Rückzahlung oder Teilzahlungsoptionen.


Ich schätze, dass der Wert des Handels mit Personeninformationen für die Banken zumindest perspektivisch noch weit lukrativer ist. Und einer der wichtigsten Gründe für die Forcierung der Bargeldabschaffung.

Die dauernde Aufforderung meiner Bank, von der Pin-Übertragung per SMS an ein "dummes" Mobiltelefon überzuwechseln auf eine Smartphone-App geht für mein Gefühl in eine ähnliche Richtung. Ausgerechnet "höhere Sicherheit" wird als Argument vorgetragen. Wenn die Pin an ein internetfähiges Gerät mit zahllosen Apps, die alle ihre Lücken haben können, soll "sicherer" sein.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Raskolnikof » Mo 1. Okt 2018, 13:20

@ schokoschendrezki:

du kommst jetzt wieder auf ein anderes Thema. Es ging zuvor einfach um die Erreichbarkeit von Geldautomaten. Und da habe ich die Möglichkeit aufgezeigt, einen Geldautomaten zu finden, bei dessen Nutzung keinerlei Gebühren anfallen, einfach nur durch Auswahl der "richtigen" Bank. Das hat doch jetzt MobilePay nichts zu tun.
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