Abschaffung von Bargeld

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immernoch_ratlos
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 20. Apr 2018, 10:07

Also die "WELT" nennt es "manisch" - was soviel wie "übersteigert, besessen" bedeutet oder das zuständige WIKI meint dazu :
Manisch steht für antriebsgesteigert, siehe Manie; die unkontrolliert antriebsgesteigerte Phase einer manisch-depressiven Erkrankung :s
Quelle : WELT (20.04.2018)"Großes Horten“ : Die manische Liebe der Deutschen zum Bargeld"
WELT hat geschrieben:Ganz Deutschland ist ein gallisches Dorf, eine Art Bollwerk gegen die Abschaffung des Bargeldes. Keinen anderen Schluss lässt der jüngste Monatsbericht der Bundesbank zu, der sich ausführlich der Verbreitung von Euro-Scheinen widmet. Danach wächst hierzulande die Nachfrage nach Euro-Bargeld weiter stark.

Der Wert der von der Bundesbank ausgegebenen Banknoten stieg im vergangenen Jahr um sagenhafte 7,2 Prozent auf 635 Milliarden Euro. Nur dank Deutschland wächst das Bargeldvolumen in der Euro-Zone überhaupt noch. Klammert man die deutsche Vorliebe nach Cash aus, stagniert die Nachfrage im Rest der Währungsunion. Sprich: Das Bargeld verliert jenseits von Deutschland an Bedeutung, weil das Bargeldvolumen bei einer höheren Wirtschaftsleistung eigentlich automatisch steigen sollte.
Das zeigt auch diese Erkenntnis, ich frage mich allerdings, wer "Meine "rund 1.800 €uronen in Bar Zuhause herumliegen hat - ich lasse sie weiter auf der Bank
WELT hat geschrieben:Gleichzeitig jedoch würden die Deutschen immer mehr Geld bunkern. Die Bundesbank beziffert die „Hortungsbestände“ auf gut 150 Milliarden Euro. Statistisch gesehen hat jeder der über 81 Millionen Bundesbürger rund 1800 Euro zu Hause gebunkert, vom Neugeborenen bis zum Rentner. Allein 2016 hätten die Bundesbürger zusätzlich sieben Milliarden Euro in Cash zurückgelegt, nach acht Milliarden Euro im Jahr 2015.
Besonders übersichtlich wer noch am Bargeld hängt sind diese 4 Grafiken Auch die Banken haben wieder die Scheine entdeckt - so können auch sie Geld ohne Strafzins horten....
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 20. Apr 2018, 15:15

immernoch_ratlos hat geschrieben:(20 Apr 2018, 10:46)

Na viel hast Du da eher nicht "miterlebt" - von welchem "Bankschalter" - faselst Du da :?: Kaum jemand hatte da schon ein Bankkonto - das Geld wurde in Tüten direkt am Arbeitsplatz, oder im Betrieb im damals üblichen "Lohnbüro" überreicht.

Der recht gefährliche Aufwand den die Betriebe bis dahin hatten, wurde später - nachdem man nach und nach alle Beschäftigten zu einem Konto bei Banken und Sparkassen "überredet hatte - meist mtl. an das dazu extra eröffnete Konto überwiesen. Ein Gewinn für viele Familien, weil dann später auch automatisch die mtl. Zahlungen (Miete usw.) überwiesen wurden. So manche Ehefrau musste dann nicht mehr hilflos am "Zahltag" mit ansehen, wie der Göttergatte den Lohn versoff und sie "irgendwie" dennoch Essen auf den Tisch bekommen konnte.

Ja so erstaunlich Dir das vorkommen mag, Bargeld hat nicht nur gute Seiten....

Zumindest habe ich im Gegensatz zu dir miterlebt dass man einen Teil des überwiesenen Gehalts vom Bankschalter abholen musste um damit seine laufenden Einkäufe zu bezahlen Ausdrücklich habe ich geschrieben nach Ende der Lohntüte .
Um sich mit Bargeld
zu versorgen musste man halt zum Bankschalter gehen auch wenn du das nicht mitbekommen hast . Geld Automaten und EC Karten gabs noch nicht, wohl aber Schecks . Anscheinend hast du noch nicht gelebt als das Ende der Lohntüte eingeleitet wurde.
Seitdem werden fix Kosten durch Bankeinzug oder Daueraufträge abgebucht nichts anderes habe ich beschrieben .Deshalb wurde
aber Bargeld nicht überflüssig und schon gar nicht abgeschafft . Darum geht´s alleine .Niemand bestreitet das Bargeldloser Zahlungsverkehr
seit Ende der Lohntüte enorm zugenommen hat . Deine These mit dem versoffenen Lohn mag hier und da gestimmt haben ,nur das ändert sich auch nicht dadurch dass Gehälter aufs Konto überwiesen werden .Das Geld darf man abholen ohne nachweisen zu müssen wofür man es verwendet . Heute im Zeitalter von EC Karten ist die Quote der überschuldeten Menschen weitaus höher als zu Zeiten der Lohntüte .
Man konnte zwar das Geld aus der Lohntüte auf dem Kopf hauen aber mehr nicht . Heute wird gekauft und wie du beschreibst auf Kredit gesoffen der weit über den Betrag des Einkommens vieler Menschen legt .
So erstaunlich es dir vorkommen mag bargeldloses Bezahlen hat nicht nur gute Seiten, sondern führt zu hohen Überschuldungen .
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 20. Apr 2018, 15:25

immernoch_ratlos hat geschrieben:(20 Apr 2018, 11:07)

Also die "WELT" nennt es "manisch" - was soviel wie "übersteigert, besessen" bedeutet oder das zuständige WIKI meint dazu :Quelle : WELT (20.04.2018)"Großes Horten“ : Die manische Liebe der Deutschen zum Bargeld"Das zeigt auch diese Erkenntnis, ich frage mich allerdings, wer "Meine "rund 1.800 €uronen in Bar Zuhause herumliegen hat - ich lasse sie weiter auf der Bank Besonders übersichtlich wer noch am Bargeld hängt sind diese 4 Grafiken Auch die Banken haben wieder die Scheine entdeckt - so können auch sie Geld ohne Strafzins horten....

Vernunft setzt sich durch. Zu Hause liegt soviel Bares wie für den lfd. Monat gebraucht wird der Rest bleibt auf dem Konto
oder wird für besondere Ausgaben angelegt .Nichts Neues das passiert schon seit dem Ende der Lohntüte .
Damals wurde das Geld vom Bankschalter per Auszahlung ,Barscheck oder E .Scheck abgeholt heute vom Geldautomat .
Der Vorteil man kann zu jeder Zeit Geld abholen und ist nicht auf die Öffnungszeiten der Geldinstitute angewiesen .
Ansonsten hat sich nicht viel geändert Fix Kosten werden abgebucht man zieht am Geldautomaten Geld um die täglichen
Ausgaben zu bezahlen größere Rechnungen falls sie einmal anfallen werden per Überweisung oder per EC Karte bezahlt(früher € Schecks )
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Raskolnikof » Fr 20. Apr 2018, 22:50

Positiv Denkender hat geschrieben:(20 Apr 2018, 16:15)

Das Geld darf man abholen ohne nachweisen zu müssen wofür man es verwendet .

War das früher anders?
Heute im Zeitalter von EC Karten ist die Quote der überschuldeten Menschen weitaus höher als zu Zeiten der Lohntüte . (...) Man konnte zwar das Geld aus der Lohntüte auf dem Kopf hauen aber mehr nicht .(...) So erstaunlich es dir vorkommen mag bargeldloses Bezahlen hat nicht nur gute Seiten, sondern führt zu hohen Überschuldungen .

Und daran ist die Girocard früher EC-Karte schuld? Das ist Unsinn. Früher wurde den Bankkunden wie heute auch ein Dispo eingeräumt. Zudem: Unsere Wirtschaft floriert u.a. deshalb so gut, weil sich so viele Menschen verschulden. Sehe das doch mal positiv. :D
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Misterfritz » Sa 21. Apr 2018, 08:21

Positiv Denkender hat geschrieben:(20 Apr 2018, 16:15)So erstaunlich es dir vorkommen mag bargeldloses Bezahlen hat nicht nur gute Seiten, sondern führt zu hohen Überschuldungen .
Das ist nun wirklich Unfug!
Die hohe Überschuldung ist zum Einen den massenhaften Verbraucherkrediten und zum Anderen dem Erwerb von Wohnimmobilien oder Autos geschuldet.
Schon beim Neckermannkatalog (und allen anderen Versandhäusern) konnte man auf Pump kaufen. Es wird den Leuten nur heute viel einfacher gemacht, Verbraucherkredite in Anspruch zu nehmen.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Raskolnikof » Sa 21. Apr 2018, 10:39

Nicht der Kleinkredit für ein neues Smartphone, Waschmaschine oder Fernseher treibt viele Menschen in den wirtschaftlichen Ruin. Wie Misterfritz schon richtig sagt sind es das eigene Einfamilienhaus im Grünen, das Zweitauto für die Ehefrau, damit sie ihren Sproß zur Grundschule fahren kann ("mein Kind hat es nicht nötig mit dem Schulbus zu fahren") und andere kostenträchtige Luxusgüter. Und die werden in aller Regel nicht mit Karte bezahlt.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 21. Apr 2018, 11:32

Nun ja, alle, die überhaupt "Statistisch gesehen hat jeder der über 81 Millionen Bundesbürger rund 1800 Euro zu Hause gebunkert, vom Neugeborenen bis zum Rentner" diesen Betrag "flüssig" oder gar bar Zuhause "bereitliegen haben" wie der stets Positiv Denkender von sich behaupten kann, scheinen nun doch deutlich weniger zu sein - was dann aber das Bargeld welches die "anderen" Zuhause gebunkert haben müssen, drastisch erhöht :thumbup:

Wenn schon die konservative FAZ heute schreibt : Quelle : FAZ (21.04.2018) "Armut in Deutschland : Jeder Dritte hat nicht mal 1000 Euro verfügbar" könnte an der gern als "Meinung" stets hier kleingeredeten "Armut in Deutschland" etwas dran sein - so ganz nebenbei.
FAZ hat geschrieben:Fast jeder dritte Bundesbürger im Alter ab 16 Jahren ist nach einem Bericht der „Saarbrücker Zeitung“ von materieller Entbehrung betroffen. Demnach konnten sich im Jahr 2016 gut 31 Prozent dieser Altersgruppe in Deutschland keine unerwarteten Ausgaben in Höhe von 985 Euro leisten.

Das waren 21,3 Millionen Menschen, schreibt das Blatt unter Berufung auf aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes. Der Geldbetrag entspricht dem seinerzeit statistisch maßgeblichen Schwellenwert bei der Armutsgefährdung in Deutschland. Er wird regelmäßig neu berechnet.
Na dann - die "natürliche Verteilung" durch die "Trickle-down-Theorie" oder deutsch "Pferdeäpfel-Theorie" - wie reizend - die Scheiße die den wenigen Reichen "hinten raus fällt" oder sind da deren Reitpferde gemeint :?: reich also nur für ein breitflächig verteiltes Existenzminimum. Wie schade, wo D doch so reich ist. Man sollte das mal den Afrikanern mitteilen, vielleicht bleiben die ja dann wo wir sie am liebten haben in Afrika. Nun ja für die immerhin 21,3 Millionen Menschen hat das reichlich unangenehme Folgen. Vermutlich - ja - sicher sind die zu faul, arbeitsscheu - oder sowieso irgendwelche, falsch mit gezählte Studenten, Schüler - wie beruhigend !
FAZ hat geschrieben:Sparen bei Essen und Urlaub

Fast 4,9 Millionen Personen mussten darüber hinaus wegen ihrer bescheiden materiellen Lage beim Essen sparen. Sie konnten sich allenfalls nur jeden zweiten Tag eine vollwertige Mahlzeit leisten.

12,8 Millionen Bundesbürger sahen sich nicht in der Lage, einen einwöchigen Urlaub außerhalb ihres Zuhauses zu finanzieren. Das war fast jede fünfte Person im Alter ab 16 Jahren. Kommen mehrere Probleme dieser Art in einem Haushalt zusammen, sprechen die Statistiker von „erheblichen materiellen Entbehrungen.
Das kommt der Volksgesundheit zugute - zu fett, belastet ja über die "Gesundheitskassen" schließlich uns alle. Aber Hauptsache mir geht es gut ! Auch, wenn ich zugeben muss, ich habe keine 1.800 € in Bar Zuhause herumliegen - ähm unter der Matratze - oder eigentlich mehr, jetzt wo 21,3 Millionen " vom Neugeborenen bis zum Rentner" ganz herausfallen.

Sollte jemand eine gewisse Menge Zynismus in meinem Kommentar vorfinden, ist das dem Thema geschuldet. Das war doch gleich "Abschaffung von Bargeld" - diesen ungefähr 25 % der in D lebenden oder eben einige Prozentpunkte mehr, wenn man nur die mit dt. Staatsangehörigkeit als Basis hatte. Die haben es schon weitgehend geschafft, erhebliche Teile des Bargelds abzuschaffen.... :dead:
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 21. Apr 2018, 12:05

immernoch_ratlos hat geschrieben:(21 Apr 2018, 12:32)

Nun ja, alle, die überhaupt "Statistisch gesehen hat jeder der über 81 Millionen Bundesbürger rund 1800 Euro zu Hause gebunkert, vom Neugeborenen bis zum Rentner" diesen Betrag "flüssig" oder gar bar Zuhause "bereitliegen haben" wie der stets Positiv Denkender von sich behaupten kann, scheinen nun doch deutlich weniger zu sein - was dann aber das Bargeld welches die "anderen" Zuhause gebunkert haben müssen, drastisch erhöht :thumbup:

Wenn schon die konservative FAZ heute schreibt : Quelle : FAZ (21.04.2018) "Armut in Deutschland : Jeder Dritte hat nicht mal 1000 Euro verfügbar" könnte an der gern als "Meinung" stets hier kleingeredeten "Armut in Deutschland" etwas dran sein - so ganz nebenbei.Na dann - die "natürliche Verteilung" durch die "Trickle-down-Theorie" oder deutsch "Pferdeäpfel-Theorie" - wie reizend - die Scheiße die den wenigen Reichen "hinten raus fällt" oder sind da deren Reitpferde gemeint :?: reich also nur für ein breitflächig verteiltes Existenzminimum. Wie schade, wo D doch so reich ist. Man sollte das mal den Afrikanern mitteilen, vielleicht bleiben die ja dann wo wir sie am liebten haben in Afrika. Nun ja für die immerhin 21,3 Millionen Menschen hat das reichlich unangenehme Folgen. Vermutlich - ja - sicher sind die zu faul, arbeitsscheu - oder sowieso irgendwelche, falsch mit gezählte Studenten, Schüler - wie beruhigend !Das kommt der Volksgesundheit zugute - zu fett, belastet ja über die "Gesundheitskassen" schließlich uns alle. Aber Hauptsache mir geht es gut ! Auch, wenn ich zugeben muss, ich habe keine 1.800 € in Bar Zuhause herumliegen - ähm unter der Matratze - oder eigentlich mehr, jetzt wo 21,3 Millionen " vom Neugeborenen bis zum Rentner" ganz herausfallen.

Sollte jemand eine gewisse Menge Zynismus in meinem Kommentar vorfinden, ist das dem Thema geschuldet. Das war doch gleich "Abschaffung von Bargeld" - diesen ungefähr 25 % der in D lebenden oder eben einige Prozentpunkte mehr, wenn man nur die mit dt. Staatsangehörigkeit als Basis hatte. Die haben es schon weitgehend geschafft, erhebliche Teile des Bargelds abzuschaffen.... :dead:


Du glaubst nun dein Beitrag hätte irgendetwas mit dem Strang Thema zu tun ? Oder wolltest du gar behaupten sobald Bargeld abgeschafft
wird gibt es keine Armutsgefährdung mehr ? Welche Behauptung hätte ich den aufgestellt ? Lediglich die, dass man soviel Bargeld im Hause
hat wie man für tägliche Ausgaben benötigt ? Nichts anderes habe ich geschrieben . Nur Deine Märchenstunde solltest du einstellen .
Deine Pauschalierungen was ich geschrieben hätte deine Unterstellungen sind doch an Lachhaftigkeit nicht zu toppen.
Natürlich hängt die zunehmende Überschuldung ,vor allem junger Menschen zwischen 16 und 30 damit zusammen dass man sein
Konto bis zum eingeräumten Limit und darüber hinaus überziehen kann, ohne zum Geldinstitut gehen zu müssen um über eine
Überziehung der Kreditlinie persönlich vorzusprechen zu müssen . Banken halten sich schadlos und sichern das Risiko durch hohe
Überziehungszinsen ab . Nur wenn der Kreditnehmer seine Miete nicht mehr zahlen kann seinen Kindern nichts mehr zu essen kaufen kann dann
hat der Staat schuld bzw. die jeweilige Regierung .
Übrigens ich benötige keine 1800 € im Monat . Diese Summe habe ich nie erwähnt . Fixkosten werden seit Jahrzehnten abgebucht
diese Tatsache habe ich nie bestritten genauso wenig das größere Ausgaben per Überweisung bezahlt werden oder eben mit Ec Karte .
Deine Achterbahnfahrten und Unterstellungen deine Verdrehungen deine Abschweifungen weg vom eigentlichen Thema kannst du dir schenken .Du wirst es nicht schaffen den Menschen einzureden, Bargeld wäre überflüssig und müsste abgeschafft werden.
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am Sa 21. Apr 2018, 12:46, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 21. Apr 2018, 12:27

Raskolnikof hat geschrieben:(20 Apr 2018, 23:50)

War das früher anders?

Und daran ist die Girocard früher EC-Karte schuld? Das ist Unsinn. Früher wurde den Bankkunden wie heute auch ein Dispo eingeräumt. Zudem: Unsere Wirtschaft floriert u.a. deshalb so gut, weil sich so viele Menschen verschulden. Sehe das doch mal positiv. :D

Was ist daran positiv ? Spätestens wenn die Privatinsolvenz eingeleitet wird trägt der Verschuldete nicht mehr viel zur florierenden Wirtschaft bei .Dann erhöht er höchstens die Zahl der Armutsgefährdeten damit du noch lauter jammern kannst.
Früher haben Menschen nicht so leicht Schulden machen können .Eine reine Falschbehauptung . Interessant wie du versuchst
die zunehmende Überschuldung von Jugendlichen herunterzuspielen die nun mal bewiesener Maßen auf den Erwerb von Elektronikgeräten
und Smartphones usw. zurückzuführen ist . Wer nur das Geld ausgeben kann was er im Portemonnaie hat wird sich auch nicht überschulden .
Mir fehlten nach meiner Konfirmation 25 DM am Kaufpreis eines Fahrrades . Der Fahrradhändler hat mir das Fahrrad zurückgestellt
bis ich die 25 DM zusammen hatte . Nichts von früher gab es leichter Kredite wie du versuchst hier glauben zu machen .
Fakt ist die Menschen verschulden sich nicht weil sie beim LM Markt auf Kreditkaufen sondern weil sie sich Dinge kaufen die sie
sich eigentlich nicht leisten können . Bar bezahlen bedeutet bessere Übersicht über die Finanzen .
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 21. Apr 2018, 12:53

Misterfritz hat geschrieben:(21 Apr 2018, 09:21)

Das ist nun wirklich Unfug!
Die hohe Überschuldung ist zum Einen den massenhaften Verbraucherkrediten und zum Anderen dem Erwerb von Wohnimmobilien oder Autos geschuldet.
Schon beim Neckermannkatalog (und allen anderen Versandhäusern) konnte man auf Pump kaufen. Es wird den Leuten nur heute viel einfacher gemacht, Verbraucherkredite in Anspruch zu nehmen.


Unfug schreibst du Wohnimmobilien haben einen bleibenden Wert .Die Massenhaften Verbraucherkredite sind darauf zurück zuführen
weil es Verbrauchern durch bargeldloses Bezahlen zu leicht gemacht wird sich Dinge zu kaufen die sie sich eigentlich nicht leisten können.
Wenn der Bankautomat nichts mehr auszahlt ist Schluss
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Raskolnikof » Sa 21. Apr 2018, 12:56

Positiv Denkender hat geschrieben:(21 Apr 2018, 13:27)
Früher haben Menschen nicht so leicht Schulden machen können .(...) Interessant wie du versuchst die zunehmende Überschuldung von Jugendlichen herunterzuspielen die nun mal bewiesener Maßen auf den Erwerb von Elektronikgeräten
und Smartphones usw. zurückzuführen ist .

Sag mir doch mal, wie sich Jugendliche (Schüler?) überschulden sollen. Entweder verfügen die über gar kein Einkommen oder über eine Ausbildungsvergütung. Im ersten Fall gibts von der Bank überhaupt keinen Kredit und im zweiten Fall allenfalls einen äußerst niedrigen.
Was du da erzählst stimmt so hinten und vorne nicht. Wenn du ein Bankkonto einrichtest wird ein Kreditrahmen festgelegt, dessen Höhe sich in aller Regel nach den drei letzten Gehaltseingängen richtet. Genau so verhält es sich bei den Kreditkarteninstituten. Dieser Kreditrahmen (Dispositionskredit) kann auf Anfrage erhöht werden, wenn du für die Bank solvent erscheinst. Einige Banken passen den Dispo auch regelmäßig entsprechend der Höhe des regelmäßigen Geldein- und Ausgangs an. Die Möglichkeit kann aber von den Kunden abgewählt werden.
Bankkunden mit sehr niedrigem Einkommen wie z.B. Hartz IV-Empfängern werden in aller Regel kein Dispo eingeräumt. Die Server der Banken registrieren im übrigen sehr genau den Geldfluß ihrer Kunden. Wenn da ein bei einem sehr guten Kunden plötzlich der monatliche Geldeingang runterfährt geht automatisch auch der Dispo runter. Banken sind da äußerst vorsichtig geworden. Zu recht!
In diesem Zusammenhang verstehe ich es nicht, wie Verbraucherschützer sich teilweise für Geringverdienende und Hartz IV-Empfänger stark machen und es als Diskriminierung empfinden, wenn Banken Hart IV-Empfängern keinen Dispo einräumen. Da geht mir Gutmenschlichkeit entschieden zu weit!
Zuletzt geändert von Raskolnikof am Sa 21. Apr 2018, 13:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Misterfritz » Sa 21. Apr 2018, 12:59

Positiv Denkender hat geschrieben:(21 Apr 2018, 13:53)

Unfug schreibst du Wohnimmobilien haben einen bleibenden Wert .Die Massenhaften Verbraucherkredite sind darauf zurück zuführen
weil es Verbrauchern durch bargeldloses Bezahlen zu leicht gemacht wird sich Dinge zu kaufen die sie sich eigentlich nicht leisten können.
Wenn der Bankautomat nichts mehr auszahlt ist Schluss

1. Wenn Du Deinen Immobilienkredit nicht mehr bedienen kannst, hat die Immobilie für DICH keinen bleibenden Wert.
2. Verbraucherkredite bekam man früher auch schon, im Möbelhaus, bei Versandhändlern und so. Das hat mit bargeldlos bezahlen nun wirklich nichts zu tun. Was sich geändert hat, ist, dass Händler sehr viel mehr Verbraucherkredite gewähren, ohne via Schufa zu gucken, ob der Käufer nicht schon viele Kredite am laufen hat.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 21. Apr 2018, 14:51

Misterfritz hat geschrieben:(21 Apr 2018, 13:59)

1. Wenn Du Deinen Immobilienkredit nicht mehr bedienen kannst, hat die Immobilie für DICH keinen bleibenden Wert.
2. Verbraucherkredite bekam man früher auch schon, im Möbelhaus, bei Versandhändlern und so. Das hat mit bargeldlos bezahlen nun wirklich nichts zu tun. Was sich geändert hat, ist, dass Händler sehr viel mehr Verbraucherkredite gewähren, ohne via Schufa zu gucken, ob der Käufer nicht schon viele Kredite am laufen hat.

Man konnte schon immer auf Raten kaufen richtig .Mit der Abschaffung von Bargeld hat das nichts zu tun . Hatte ich nie behauptet .
Nur dadurch das man heute einfach nur die Kreditkarte ,nutzt egal ob der Einkauf noch durch Guthaben gedeckt ist geht es leichter .Wenn ich eine Immobilie nicht mehr finanzieren kann habe ich die Möglichkeit die Immobilie , ohne Verluste zu erleiden , diese zu verkaufen .
Dein Smartphone wirst du selten zum Einstandspreis verkaufen können wen du dafür die Raten nicht mehr aufbringen kannst .
Letztendlich darfst du natürlich ignorieren das die Überschuldung vor allem von jungen Menschen nichts durch bargeldlosen Zahlungsverkehr
erleichtert wird. Deine Vergleich zwischen früheren Ratenkäufen und Überziehungen von Konten hinken gewaltig.
Übrigens diese Variante Ratenkäufe zum Thema habe nicht ich eingebracht .
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Misterfritz » Sa 21. Apr 2018, 18:27

Positiv Denkender hat geschrieben:(21 Apr 2018, 15:51)

Man konnte schon immer auf Raten kaufen richtig .Mit der Abschaffung von Bargeld hat das nichts zu tun . Hatte ich nie behauptet .
Nur dadurch das man heute einfach nur die Kreditkarte ,nutzt egal ob der Einkauf noch durch Guthaben gedeckt ist geht es leichter .Wenn ich eine Immobilie nicht mehr finanzieren kann habe ich die Möglichkeit die Immobilie , ohne Verluste zu erleiden , diese zu verkaufen .
Dein Smartphone wirst du selten zum Einstandspreis verkaufen können wen du dafür die Raten nicht mehr aufbringen kannst .
Letztendlich darfst du natürlich ignorieren das die Überschuldung vor allem von jungen Menschen nichts durch bargeldlosen Zahlungsverkehr
erleichtert wird. Deine Vergleich zwischen früheren Ratenkäufen und Überziehungen von Konten hinken gewaltig.
Übrigens diese Variante Ratenkäufe zum Thema habe nicht ich eingebracht .

1. Ich habe überhaupt nicht von Überziehen von Konten geschrieben - es wäre ratsam, wenn Du Posts, auf die Du antwortest, genauer lesen würdest.
2. Verbraucherkredite werden heute leichter vergeben, aber das hat nun wirklich nichts mit Kreditkarten zu tun.
3. Wenn Du Deine Immobilie verkaufen musst, weil Du Deine Raten nicht mehr stemmen kannst, wirst Du die immobile meist nur mit Verlust los, wenn Du Glück hast gehst Du plus-minus-Null raus.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Raskolnikof » Sa 21. Apr 2018, 18:53

Positiv Denkender hat geschrieben:(21 Apr 2018, 15:51)

Man konnte schon immer auf Raten kaufen richtig .Mit der Abschaffung von Bargeld hat das nichts zu tun . Hatte ich nie behauptet .
Nur dadurch das man heute einfach nur die Kreditkarte ,nutzt egal ob der Einkauf noch durch Guthaben gedeckt ist geht es leichter .

Als es noch keine Kreditkarte gab und Oma ihr neues Kleid bei Neckermann bestellte konnte sie da ohne Probleme auf Pump kaufen. Heute kauft man eben mit der Giro-oder Kreditkarte ein und nutzt dabei eben den von der Hausbank oder dem Kreditkartenunternehmen eingeräumten Dispokredit. Ist da das Limit erreicht gibts nichts mehr. Versuche du mal bei Aldi einen Einkauf mit Karte zu tätigen wo der Kreditrahmen (Dispo) bereits ausgeschöpft ist. Das wird peinlich. Da darfst du den vollen Einkaufswagen nämlich stehen lassen. :eek:
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Skull » Sa 21. Apr 2018, 21:13

Guten Abend,

geht es nun wieder um die Vor-und Nachteile, Chancen und Risiken von Kartenzahlungen ?

Dann kann ich ja den Thread bald schliessen.

Um eine vermeintliche Bargeldabschaffung scheint es ja den Hauptprotagonisten nicht zu gehen.
Eher darum, nur GEGEN den "Anderen" zu schreiben...
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Raskolnikof » Sa 21. Apr 2018, 22:21

Das stimmt so nicht. Skull. Ich denke, dass du aufmerksam mitliest. Mir geht es darum, Dinge die hier schlicht und einfach verdreht oder falsch wiedergegeben werden richtig zu stellen. Schließlich gibt es hier sicherlich auch User, die auch einfach nur interessiert mitlesen und dabei desinformiert werden. Bei gravierenden Dingen habe ich meine Argumente stets mit seriösen Links belegt.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Skull » Sa 21. Apr 2018, 23:07

Raskolnikof hat geschrieben:(21 Apr 2018, 23:21)

Das stimmt so nicht. Skull. Ich denke, dass du aufmerksam mitliest.

Mir geht es darum, Dinge die hier schlicht und einfach verdreht oder falsch wiedergegeben werden richtig zu stellen.

Schließlich gibt es hier sicherlich auch User, die auch einfach nur interessiert mitlesen und dabei desinformiert werden.
Bei gravierenden Dingen habe ich meine Argumente stets mit seriösen Links belegt.

Guten Abend,

ich habe dafür ja durchaus ein Grundverständnis...

Ich halte nur nicht allzuviel...immer wieder die gleichen Schleifen zu ziehen,
zumal diese eigentlich schon mehrmals behandelt wurden,
und eigentlich am Thema vorbeigehen.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon van Kessel » So 22. Apr 2018, 00:34

Wenn fehlendes Bargeld durch virtuelles 'Geld' ersetzt wird (Bitcoins), wird der Staat schwerlich noch irgendwelche CD/DVD von Bankangestellten abkaufen können, wo all die feinen Steuerhinterzieher und Geldwäscher notiert sind.

Auch Erpressungen und Entführungen werden dann ins Virtuelle verschoben und sind nicht mehr strafverfolgungsbar. Drogenhändler zahlen mit Bitcoins oder werden mit solchen bezahlt.

Ich würde eher vorschlagen den Niederländern zu folgen und diese dümmlichen 1,99 € (oder 9,99 €) abzuschaffen, damit das Kupfer von Cents, für Elt.-Leiter verwendet werden kann.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Raskolnikof » So 22. Apr 2018, 12:14

van Kessel hat geschrieben:(22 Apr 2018, 01:34)

Ich würde eher vorschlagen den Niederländern zu folgen und diese dümmlichen 1,99 € (oder 9,99 €) abzuschaffen, damit das Kupfer von Cents, für Elt.-Leiter verwendet werden kann.

Das wäre ein Schritt in die richtige Richtung. Holland ist da übrigens nicht allein. In Belgien und Irland gibts auch keine 1 und 2 Cent Münzen mehr, in italien gehen die an die Banken zurückgeführten Kleinmünzen nicht mehr erneut in den Umlauf. Finnland hat bei der Euro-Einführung erst gar keine 1 und 2 Cent Münzen in Umlauf gebracht. Die sind nur für Sammler in Banken erhältlich. In Dänemark wurde 2008 die 25 Öre-Münze (3,3 Cent) abgeschafft. In mehreren weiteren EU-Staaten steht das Kleingeld zur Disposition.

Mit Preisen wie 99 Cent oder 1,99 Euro werden aber auch in diesen Ländern noch die Waren in den Supermärkten ausgezeichnet. Das sind s.g. Schwellenpreise, auf die kein Kaufmann aus psychologischen Gründen verzichten möchte. Gerundet wird da erst die Endsumme an der Kasse.
Stell dir vor die Liebe deines Lebens geht an dir vorbei
und du schaust auf dein Smartphone.

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