Abschaffung von Bargeld

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Orwellhatterecht
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Orwellhatterecht » Sa 18. Mär 2017, 22:23

Schnitter hat geschrieben:(18 Mar 2017, 13:33)

Nein ich mein die Pfeifen mit dem Aluhut auf dem Kopf.

Hast du auch was zum Thema beizutragen oder ist mangels Argumenten Pöbeln angesagt ?



Wenn Du ein klein wenig aufmerksamer lesen würdest, dann hättest Du längst festgestellt, dass ich bereits eine ganze Menge zum besagten Thema hier geschrieben habe, Argumente, die DU jedenfalls keinesfalls vom Tisch wischen kannst, wohl aber kannst Du Dich natürlich Argumenten resistent zeigen, was ja auch wohl Deine Absicht ist. Es gibt eine ganze Menge sehr guter Gründe, warum wir es nicht zulassen dürfen, dass uns das Bargeld genommen werden soll und stattdessen
ein weiteres Stück Überwachungsstaat installiert werden soll.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon schokoschendrezki » Sa 18. Mär 2017, 22:46

Apropos Bargeld: Kann mir jemand einen Tip geben, wie ich größere Mengen von D-Mark-Münzen entsorgen kann? Ich weiß zwar, dass die Bundesbank zeitlich unbegrenzt D-Mark in Euro umtauischt ... aber kann ich tatsächlich einfach so ein paar Kilo alte D-Mark-Münzen am Schalten hinschütten und auf Euro-Einwechslung rechnen? Mal so ganz naiv und als völliger Münzen-Laie gefragt.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Raskolnikof » Sa 18. Mär 2017, 23:22

Ja, das geht. Du kannst bei jeder Filiale der Deutschen Bundesbank bzw. den Landeszentralbanken einen ganzen Sack voll DM-Münzen über den Tresen schieben und in Euros eintauschen. Gebühren fallen nicht an.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Billie Holiday » Sa 18. Mär 2017, 23:36

schokoschendrezki hat geschrieben:(18 Mar 2017, 22:46)

Apropos Bargeld: Kann mir jemand einen Tip geben, wie ich größere Mengen von D-Mark-Münzen entsorgen kann? Ich weiß zwar, dass die Bundesbank zeitlich unbegrenzt D-Mark in Euro umtauischt ... aber kann ich tatsächlich einfach so ein paar Kilo alte D-Mark-Münzen am Schalten hinschütten und auf Euro-Einwechslung rechnen? Mal so ganz naiv und als völliger Münzen-Laie gefragt.


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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon unity in diversity » So 19. Mär 2017, 11:25

Dampflok94 hat geschrieben:(18 Mar 2017, 13:20)

Das stimmt. Banken sind am meisten an der Abschaffung von Bargeld interessiert. Bargeld ist für die nämlich nur ein Kostenfaktor. Und kein unerheblicher. Auch Teile des Handels haben großes Interesse. Der Kunde eher weniger. Wenn also einige hier im Strang behaupten der Konsument sei der Haupttreiber, dann ist das schlicht falsch.

Nicht nur die Banken wollen das Bargeld abschaffen.
"Wir geben ihrer Zukunft ein Zuhause, MfS #".
Gegen das, was die Kartenfetischisten abziehen wollen, war der Stasi in der deutschen, demokratischen Dabbeldiar ein Kindergarten.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Skull » So 19. Mär 2017, 11:46

unity in diversity hat geschrieben:(19 Mar 2017, 11:25)

Gegen das, was die Kartenfetischisten abziehen wollen,
war der Stasi in der deutschen, demokratischen Dabbeldiar ein Kindergarten.

Manche Vergleiche hinken...und zwar gewaltig.

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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon unity in diversity » So 19. Mär 2017, 12:03

Skull hat geschrieben:(19 Mar 2017, 11:46)

Manche Vergleiche hinken...und zwar gewaltig.

mfg

Edel sei der Mensch, hilfreich und stur.
Sinngemäß: Wolfgang von Goethe.
Der soll ein hohes Alter erreicht haben.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Raskolnikof » So 19. Mär 2017, 12:18

unity in diversity hat geschrieben:(19 Mar 2017, 12:03)[/url]

Edel sei der Mensch, hilfreich und stur.
Sinngemäß: Wolfgang von Goethe.
Der soll ein hohes Alter erreicht haben.

Sicherlich deshalb, weil er keine VISA-Card hatte. :D
Aber mal ernsthaft: Sind das deine Argumente? Ich finde es ziemlich arm, bei fehlenden Argumenten Zitate von Einstein, Goethe oder anderen Größen der Weltgeschichte als Totschlagargument bzw. Killerphrase zu bringen frei nach dem Motto „Wenn ich nicht mehr weiter weiß bringe ich irgendwelchen Sch…..“ ;)
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon unity in diversity » So 19. Mär 2017, 13:37

In Wachstumsgesellschaften, wurde das Bargeld nie ernsthaft in Frage gestellt.
Allenfalls kam es zu Modifizierungen, wie bei Khan Kubilei.
Er fand, daß Münzprägung zu teuer sei und erfand die Zettelwirtschaft.
Nur in Schrumpfwirtschaften kann man Bargeld ganz abschaffen wollen.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon frems » So 19. Mär 2017, 13:38

Orwellhatterecht hat geschrieben:(17 Mar 2017, 10:36)

Ich gehöre auch zu den Konsumenten und ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern, dass ich schon mal den Wunsch nach bargeldloser Bezahlung gegen irgendwen geäussert habe.

Es geht ja nicht immer nur ums egoistische "Ich, ich, ich, ich, ich". Es ist doch ganz einfach: wenn viele Kunden mit Bargeld zahlen wollen, wird's auch angeboten, obwohl es hohe Kosten verursacht. Wenn die Zahl dieser Kunden aber signifikant sinkt, macht man eine schlichte Rechnung, ob es sich noch lohnt, für eine nostalgische Minderheit diese Kosten zu stemmen und ggf. auf alle Kunden umzulegen, während die Konkurrenz günstiger ist und ein Wachstum verzeichnet.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Orwellhatterecht » So 19. Mär 2017, 13:54

frems hat geschrieben:(19 Mar 2017, 13:38)

Es geht ja nicht immer nur ums egoistische "Ich, ich, ich, ich, ich". Es ist doch ganz einfach: wenn viele Kunden mit Bargeld zahlen wollen, wird's auch angeboten, obwohl es hohe Kosten verursacht. Wenn die Zahl dieser Kunden aber signifikant sinkt, macht man eine schlichte Rechnung, ob es sich noch lohnt, für eine nostalgische Minderheit diese Kosten zu stemmen und ggf. auf alle Kunden umzulegen, während die Konkurrenz günstiger ist und ein Wachstum verzeichnet.





Doch, es wurde behauptet, "... die Konsumenten wünschten es so". Und da ich selbst u.a. auch ein Konsument bin, lege ich Wert auf die Feststellung, dass i c h die Abschaffung von Bargeld n i c h t wünsche. Hat also nichts mit Egoismus zu tun, sondern vielmehr damit, dass ich mir nicht gern von anderen, auch nicht vom Staat und den Banken, suggerieren und vorschreiben lasse, was angeblich gut für mich sei. Wer nämlich stets so argumentiert, verschweigt zumeist dabei, was gleichzeitig gut für ihn ist (Banken, Staat, Unternehmen...). Eine feine Sache, wenn man den Menschen dann den Geldhahn auf und wieder zudrehen kann, wie bereits in Griechenland geschehen.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon frems » So 19. Mär 2017, 13:58

Orwellhatterecht hat geschrieben:(19 Mar 2017, 13:54)

Doch, es wurde behauptet, "... die Konsumenten wünschten es so". Und da ich selbst u.a. auch ein Konsument bin, lege ich Wert auf die Feststellung, dass i c h die Abschaffung von Bargeld n i c h t wünsche. Hat also nichts mit Egoismus zu tun, sondern vielmehr damit, dass ich mir nicht gern von anderen, auch nicht vom Staat und den Banken, suggerieren und vorschreiben lasse, was angeblich gut für mich sei. Wer nämlich stets so argumentiert, verschweigt zumeist dabei, was gleichzeitig gut für ihn ist (Banken, Staat, Unternehmen...). Eine feine Sache, wenn man den Menschen dann den Geldhahn auf und wieder zudrehen kann, wie bereits in Griechenland geschehen.

"Die Konsumenten" sind eine Mehrheit und erlauben keine Rückschlüsse auf jedes Individuum. Wie gesagt: wenn Bargeld noch Profite einspielt, wird es jeder vernünftige Unternehmer dies auch anbieten. Wird's zum Minusgeschäft, muss er sich schon sehr gut überlegen, ob er's noch anbietet. Mit Nostalgie kann man ja durchaus Geld machen, aber nicht unendlich.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Lukas » So 19. Mär 2017, 14:15

Nein, danke. Ich behalte mein Bargeld lieber.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon H2O » So 19. Mär 2017, 14:31

Lukas hat geschrieben:(19 Mar 2017, 14:15)

Nein, danke. Ich behalte mein Bargeld lieber.


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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Raskolnikof » So 19. Mär 2017, 14:50

im Falle einer Weltwirtschaftskrise oder einer Inflation (eine schleichende haben wir bereits) helfen weder Bargeld noch Kreditkarte. Deshalb mein Tip (ich mache es so): Anstatt Bargeld geld bei der Bank zu horten oder unter dem heimischen Kopfkissen kaufe ich immer, sobald es das Portemonai zulässt eine Goldmünze (Krügerrand oder Maple Leaf). Natürlich weiß ich, dass der Goldpreis schwankt und ich nicht unbedingt mit einem Zugewinn rechnen kann. Alle anderen Anlagemöglichkeiten wie Aktienkauf oder Investmentfonds sind mir zu unsicher. Zudem ist Gold eine Währung, mit der ich auch in großer Not nicht verhungere. Außer Grundstücke und Immobilien ist Gold eine Währung, die sich über derartige Krisen retten läßt.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Raskolnikof » So 19. Mär 2017, 15:02

frems hat geschrieben:Es geht ja nicht immer nur ums egoistische "Ich, ich, ich, ich, ich". Es ist doch ganz einfach: wenn viele Kunden mit Bargeld zahlen wollen, wird's auch angeboten, obwohl es hohe Kosten verursacht. Wenn die Zahl dieser Kunden aber signifikant sinkt, macht man eine schlichte Rechnung, ob es sich noch lohnt, für eine nostalgische Minderheit diese Kosten zu stemmen und ggf. auf alle Kunden umzulegen, während die Konkurrenz günstiger ist und ein Wachstum verzeichnet. (...) "Die Konsumenten" sind eine Mehrheit und erlauben keine Rückschlüsse auf jedes Individuum. Wie gesagt: wenn Bargeld noch Profite einspielt, wird es jeder vernünftige Unternehmer dies auch anbieten. Wird's zum Minusgeschäft, muss er sich schon sehr gut überlegen, ob er's noch anbietet. Mit Nostalgie kann man ja durchaus Geld machen, aber nicht unendlich.

Genau so ist es. Die Mehrheit der Gemeinschaft der Verbraucher wird letztendlich bestimmen, wie lange Bargeld als Zahlungsmittel existierten wird und ganz sicherlich nicht ein immer kleiner werdender Kreis von Nostalgikern. Und wer aufmerksam die alljährlich veröffentlichten Statistiken verfolgt, wie der bargeldlose Zahlungsverkehr immer schneller zur Normalität wird kann sich ausrechnen, dass die Existenz von Bargeld nicht unendlich sein wird. Wir befinden uns bereits mitten drin im Abschaffungsprozess.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Dampflok94 » So 19. Mär 2017, 16:49

unity in diversity hat geschrieben:(19 Mar 2017, 11:25)

Nicht nur die Banken wollen das Bargeld abschaffen.
"Wir geben ihrer Zukunft ein Zuhause, MfS #".
Gegen das, was die Kartenfetischisten abziehen wollen, war der Stasi in der deutschen, demokratischen Dabbeldiar ein Kindergarten.

Ein durchaus vorhandenes Risiko. Allerdings wirdauch schonan anonymen bargeldlosen Zahlungsformen gearbeitet. Ist nämlich nicht unmöglich. Man denke nur an Bitcoins.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Raskolnikof » So 19. Mär 2017, 17:22

Anonym per Digitalwährung Bitcoin zu bezahlen ist schon eine ganze Weile möglich, vielen Menschen aber noch zu kompliziert. Ist es aber nicht, wenn man sich damit erst einmal ein wenig beschäftigt hat. Der Umgang mit Bitcoin wird aber schon bald wesentlich vereinfacht. Dann wird das Bezahlen damit so einfach wie mit der Giro- oder Kreditkarte. Dies allerdings vorerst nur bei Internet-Transaktionen.
Für mich sehe ich z.Z. keinen Sinn darin, mit Bitcoin Geschäfte zu machen. Andere wiederum um so mehr. Für Finanzämter ist Bitcoin wahrsch. ein rotes Tuch.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Dampflok94 » So 19. Mär 2017, 18:11

Raskolnikof hat geschrieben:(19 Mar 2017, 17:22)

Anonym per Digitalwährung Bitcoin zu bezahlen ist schon eine ganze Weile möglich, vielen Menschen aber noch zu kompliziert. Ist es aber nicht, wenn man sich damit erst einmal ein wenig beschäftigt hat. Der Umgang mit Bitcoin wird aber schon bald wesentlich vereinfacht. Dann wird das Bezahlen damit so einfach wie mit der Giro- oder Kreditkarte. Dies allerdings vorerst nur bei Internet-Transaktionen.
Für mich sehe ich z.Z. keinen Sinn darin, mit Bitcoin Geschäfte zu machen. Andere wiederum um so mehr. Für Finanzämter ist Bitcoin wahrsch. ein rotes Tuch.

Das größte Problemam Bitcoin ist sein stark schwankender Wert. Das macht ihn für viele unbrauchbar. Aber insbesonderer die dahinter stehende Blockchain-Technologie ist von Interesse. Hier wird daran gearbeitet etwas in der Art auch für bestehende Währungen nutzbar zu machen. Einfach ist das nicht.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Orwellhatterecht » So 19. Mär 2017, 18:34

frems hat geschrieben:(19 Mar 2017, 13:58)

"Die Konsumenten" sind eine Mehrheit und erlauben keine Rückschlüsse auf jedes Individuum. Wie gesagt: wenn Bargeld noch Profite einspielt, wird es jeder vernünftige Unternehmer dies auch anbieten. Wird's zum Minusgeschäft, muss er sich schon sehr gut überlegen, ob er's noch anbietet. Mit Nostalgie kann man ja durchaus Geld machen, aber nicht unendlich.




Doch, in dem Moment, in dem ich mit Karte bezahle, bin ich kein anonymes Individuum mehr, sondern kann ausgewertet, zugeordnet, kalkuliert werden. Wer s mag...
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