Abschaffung von Bargeld

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Loki
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Loki » So 9. Apr 2017, 16:54

In den Kreditinstitution wo dies so sein soll, im Krisenfall die körperlich zierlicheren Azubis dann in den Automaten zwecks manueller Geldscheinherausgabe setzen ??

Denn Geld ist da, im Automaten. So ein bisschen jedenfalls.
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Teeernte
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Teeernte » So 9. Apr 2017, 17:21

Raskolnikof hat geschrieben:(09 Apr 2017, 16:35)

Wenn die Geldautomaten nicht mehr funktionieren erhält keiner mehr Geld von der Bank, ob er nun Kartengegner ist oder nicht. ;)


...nur die DIREKTEN Kunden der Filiale bekommen - du hattest noch keinen grösseren Automatenausfall ??
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Raskolnikof » So 9. Apr 2017, 17:37

Nein, hatte ich noch nicht. Was meinst du mit "direkten" Kunden? Ich bin Kunde mit bei der Bank mit persönlichem Servive, also kein Onlinkonto. Deshalb zahle ich ja auch 6 Euro/Monat für diesen Service. Geld vom Personal auszahlen lassen geht aber trotzdem nicht. ist schon lange so. Deshalb werden ja auch kaum noch Banken überfallen. Ich weiß, dass es auch Bankfilialen mit zeitgesteuerter Geldausgabe mit sehr geringen Höchstbeträgen gibt. Die werden aber zunehmend wegrationalisiert.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Teeernte » So 9. Apr 2017, 18:02

Raskolnikof hat geschrieben:(09 Apr 2017, 18:37)

Nein, hatte ich noch nicht. Was meinst du mit "direkten" Kunden? Ich bin Kunde mit bei der Bank mit persönlichem Servive, also kein Onlinkonto. Deshalb zahle ich ja auch 6 Euro/Monat für diesen Service. Geld vom Personal auszahlen lassen geht aber trotzdem nicht. ist schon lange so. Deshalb werden ja auch kaum noch Banken überfallen. Ich weiß, dass es auch Bankfilialen mit zeitgesteuerter Geldausgabe mit sehr geringen Höchstbeträgen gibt. Die werden aber zunehmend wegrationalisiert.


Direkter Kunde >> da wo Deine Unterschrift hinterlegt ist.... sonst könnt ja Jeder kommen.

Auszahlung...ohne Höchstbetrag - BAR - komplettes Konto .

Aber "Spasskassenkunden" zB. können auf Anweisung ihr Geld auch in ner anderen Filiale (ohne Karte) auszahlen lassen...

Natürlich zahlt keine Bank zB "auf der Strasse" die 100.000 eu aus. 500.000++ sollte man schon 3 Tage vorher anmelden... :D :D :D .... Auch da macht man das am Schalter nicht.

Sicher - diese Schalter verschwinden......für Kleinabheber...
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Raskolnikof » So 9. Apr 2017, 22:14

Was soll das nun? Sprechen wir hier jetzt über das Bankkonto von Vorstandsvorsitzenden oder oder eher von dem des Normalverdieners? Mitglieder der ersten Gruppe werden hier im Forum kaum zugegen sein. Oder doch? Du vielleicht? :rolleyes:
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon William » Mo 10. Apr 2017, 05:14

Ich bekomme bei der Hausbank um die Ecke, wenn auch nicht mit absolut freudiger Mine, selbst ohne Anmeldung 20.000 € und mehr in bar ausgehändigt.
Wobei es schon eher gern gesehen wird, solch Abhebebeträge min. einen Tag im Voraus anzukündigen.
Kämen jedoch 20 Kunden binnen kürzester Zeit, wäre schnell Ebbe im Tresor, respektive die zeitschlossgesicherte Technik würde mehrere hohe Auszahlbeträge überhaupt nicht zulassen.
Eine Art Bankrun ist auch ohne Bargeldbeschränkung und Bankenvorstand im Kundenstamm bereits heute nicht mehr möglich.
Egal ob als Banker oder Kunde, man kommt bei einem Stromausfall oder sonstigen ungewöhnlichen Ereignissen nicht mehr an größere Bargeldbestände ran, und zwar in mehrerlei Hinsicht nicht.
Wer im Falle eines Falles kein Cash mehr hat, sich zugleich lange Schlangen vor den Baker bilden (wie man sie aus den Medien verschiedener Länder kennt), der sollte nicht darauf hoffen sein Erspartes noch abheben zu können, sondern besser den Wartenden Schnittchen und Getränke reichen. Gegen sofortige Bezahlung versteht sich. Unbewaffnet würde ich das aber nicht tun, denn Lumpengesindel wäre bei einem solchen Ereignis mit Sicherheit nicht weit.
Besser man sorgt rechtzeitig vor, hat für sich und seine Familie einen Monatsbetrag Bargeld
Zuhause im Safe liegen und somit Zeit sich noch beim Landwirt/Hofverkäufer in der Nähe mit den nötigen Lebensmitteln einzudecken, ehe der Rest der Schlafmichel dort ebenfalls Schlange steht.
Nahezu egal um was auch immer es geht, heutzutage werden Dinge des täglichen Bedarfs just in time bereitgestellt. Versagt nur eine wichtige Komponente (Strom, Wasser, Banken, Rohstoffe/Sprit, etc.), bricht das ganze Versorgungssystem binnen kürzester Zeit nahezu komplett zusammen.
Wer zu dem Zeitpunkt dann mit leeren Händen dasteht, ist noch abhängiger vom Staat/der Bevölkerung als er es ohnehin schon ist.
Nur ein nackter, frisch geborener Säugling steht noch unbeholfener da.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon jorikke » Mo 10. Apr 2017, 07:15

William hat geschrieben:(10 Apr 2017, 06:14)

Ich bekomme bei der Hausbank um die Ecke, wenn auch nicht mit absolut freudiger Mine, selbst ohne Anmeldung 20.000 € und mehr in bar ausgehändigt.
Wobei es schon eher gern gesehen wird, solch Abhebebeträge min. einen Tag im Voraus anzukündigen.
Kämen jedoch 20 Kunden binnen kürzester Zeit, wäre schnell Ebbe im Tresor, respektive die zeitschlossgesicherte Technik würde mehrere hohe Auszahlbeträge überhaupt nicht zulassen.
Eine Art Bankrun ist auch ohne Bargeldbeschränkung und Bankenvorstand im Kundenstamm bereits heute nicht mehr möglich.
Egal ob als Banker oder Kunde, man kommt bei einem Stromausfall oder sonstigen ungewöhnlichen Ereignissen nicht mehr an größere Bargeldbestände ran, und zwar in mehrerlei Hinsicht nicht.
Wer im Falle eines Falles kein Cash mehr hat, sich zugleich lange Schlangen vor den Baker bilden (wie man sie aus den Medien verschiedener Länder kennt), der sollte nicht darauf hoffen sein Erspartes noch abheben zu können, sondern besser den Wartenden Schnittchen und Getränke reichen. Gegen sofortige Bezahlung versteht sich. Unbewaffnet würde ich das aber nicht tun, denn Lumpengesindel wäre bei einem solchen Ereignis mit Sicherheit nicht weit.
Besser man sorgt rechtzeitig vor, hat für sich und seine Familie einen Monatsbetrag Bargeld
Zuhause im Safe liegen und somit Zeit sich noch beim Landwirt/Hofverkäufer in der Nähe mit den nötigen Lebensmitteln einzudecken, ehe der Rest der Schlafmichel dort ebenfalls Schlange steht.
Nahezu egal um was auch immer es geht, heutzutage werden Dinge des täglichen Bedarfs just in time bereitgestellt. Versagt nur eine wichtige Komponente (Strom, Wasser, Banken, Rohstoffe/Sprit, etc.), bricht das ganze Versorgungssystem binnen kürzester Zeit nahezu komplett zusammen.
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Wenn die Infrastruktur in Deutschland zusammenbricht, wird ein zu Hause gelagerter Monatslohn nur noch Erinnerungswert haben. Deshalb ist es sinnvoll in allen Nachbarländern und auf den übrigen Kontinenten ebenfalls ein Depot anzulegen.
Die kleine Mühe ist ja wohl jedem zumutbar und am fehlenden Geld kann es ja wirklich nicht liegen.
Die Häufigkeit, mit der in den letzten 70 Jahren solche Katastrophen eintraten, unterstreicht die Wichtigkeit solcher Ratschläge.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon JJazzGold » Mo 10. Apr 2017, 07:58

jorikke hat geschrieben:(10 Apr 2017, 08:15)

Wenn die Infrastruktur in Deutschland zusammenbricht, wird ein zu Hause gelagerter Monatslohn nur noch Erinnerungswert haben. Deshalb ist es sinnvoll in allen Nachbarländern und auf den übrigen Kontinenten ebenfalls ein Depot anzulegen.
Die kleine Mühe ist ja wohl jedem zumutbar und am fehlenden Geld kann es ja wirklich nicht liegen.
Die Häufigkeit, mit der in den letzten 70 Jahren solche Katastrophen eintraten, unterstreicht die Wichtigkeit solcher Ratschläge.


Weshalb die Mühe, dann steigen wir einfach wieder auf Kaurimuscheln oder Ähnliches um.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Raskolnikof » Mo 10. Apr 2017, 08:52

Was sagt uns das? Bargeld ist eine Schönwetterwährung. Sprüche wie "Nur Bargeld ist Wahres" sind im Falle beschriebener Katastrophen Schall und Rauch. Im Falle eines Internet-Gaus oder Stromausfall dürfte kaum noch ein Kassensystem funktionieren. Giro- und Kreditkarten helfen dann natürlich auch nicht weiter. Also Gleichstand für Bargeld und Karten? Mitnichten! Solange es Ware gegen Geld gibt ist immer noch der "Bezahlkomfort" bei Kartenzahlung gegeben (kein kiloschweres Klimpergeld, welches mir die Hose auszieht, kein ewiges Suchen nach dem letztes Cent, um lertztlich doch mit dem 100er zu zahlen, schnellere Abwicklung des Bezahlvorgangs bei kontaktloser Bezahlung ohne PIN. ;)
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Teeernte » Mo 10. Apr 2017, 09:03

Raskolnikof hat geschrieben:(10 Apr 2017, 09:52)

Was sagt uns das? Bargeld ist eine Schönwetterwährung. Sprüche wie "Nur Bargeld ist Wahres" sind im Falle beschriebener Katastrophen Schall und Rauch. Im Falle eines Internet-Gaus oder Stromausfall dürfte kaum noch ein Kassensystem funktionieren. Giro- und Kreditkarten helfen dann natürlich auch nicht weiter. Also Gleichstand für Bargeld und Karten? Mitnichten! Solange es Ware gegen Geld gibt ist immer noch der "Bezahlkomfort" bei Kartenzahlung gegeben (kein kiloschweres Klimpergeld, welches mir die Hose auszieht, kein ewiges Suchen nach dem letztes Cent, um lertztlich doch mit dem 100er zu zahlen, schnellere Abwicklung des Bezahlvorgangs bei kontaktloser Bezahlung ohne PIN. ;)


Nun... nach unbestätigten MELDUNGEN meiner Aral Tankstelle muss nun seit diesem Jahr der Ausweis bei Zahlung mit Unterschrift auf VERLANGEN vorgezeigt werden...

Das brauchte ich bei CASH noch nie...
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Loki » Mo 10. Apr 2017, 09:11

Raskolnikof hat geschrieben:(10 Apr 2017, 09:52)
(kein kiloschweres Klimpergeld, [...]

Mein Großvater empfahl mir damals, als ich noch ein kleiner Junge war, immer, daß ich noch ein paar mehr Butterbrote essen sollte, um noch stärker zu werden...
Dann klappt das auch mit dem Tragen der paar Münzen.


Mögliche "Krisenszenarien" gibt es nahezu unendlich viele. Einige sind in den unterschiedlichsten Ländern in den vorherigen 100 Jahren bereits passiert.
Dort, wo das Zahlungsmittel letztendlich beibehalten wurde und z. B. nicht weginflationierte, war es stets gut, Bargeld zu besitzen.
Es war - bis zur Einführung von Gutscheinen aller Art - die beste Möglichkeit, an Produkte der weiterfunktionierenden Betriebe, insbesondere aus dem Lebensmittelbereich, heranzukommen.

Krisensicherer ist definitiv, finde ich, die anfassbare Form des Geldes.
Bargeld sollte somit auf dem Schirm der öffentlichen Einrichtungen beim Thema Krisensicherung auftauchen.

Eine Bargeldversorgung der Bürger sollte jederzeit gewährleistet sein.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Loki » Mo 10. Apr 2017, 09:17

William hat geschrieben:(10 Apr 2017, 06:14)
Nahezu egal um was auch immer es geht, heutzutage werden Dinge des täglichen Bedarfs just in time bereitgestellt. Versagt nur eine wichtige Komponente (Strom, Wasser, Banken, Rohstoffe/Sprit, etc.), bricht das ganze Versorgungssystem binnen kürzester Zeit nahezu komplett zusammen.

Genau das ist es ja:
Solange uns kein Stein aus dem All trifft oder die französischen Atom-Schrottplätze namens AKWs uns um die Ohren fliegen, sind im Prinzip selbst bei einer Krise die eher lebensnotwendigen Produkte in wohl hinreichender Anzahl vorhanden; das Zwischentauschmittel Geld dann jedoch nicht (mehr) ?
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon William » Mo 10. Apr 2017, 09:48

Loki hat geschrieben:(10 Apr 2017, 10:17)

Genau das ist es ja:
Solange uns kein Stein aus dem All trifft oder die französischen Atom-Schrottplätze namens AKWs uns um die Ohren fliegen, sind im Prinzip selbst bei einer Krise die eher lebensnotwendigen Produkte in wohl hinreichender Anzahl vorhanden; das Zwischentauschmittel Geld dann jedoch nicht (mehr) ?


Ja, das kann passieren. Nämlich dann, wenn durch anhaltende Niedrigzinsen oder ähnliche schädliche Einflüsse der Bankensektor zusammenklappt.
Da alles auf Kreditschöpfung aufbaut, kannst du zusehen wie z.B. die Landwirte binnen kürzester Zeit nicht mehr produzieren können und Lebens-/Grundnahrungsmittel schlagartig rar und deswegen sehr teuer werden.

Kann nicht sein, werden Manche argumentieren. Doch, kann passieren und das ist in der Vergangenheit bereits geschehen. Ein Auslöser, egal ob lokal oder global, vom Menschen selbst oder der Natur gemacht, und die Wirtschaft steht über Nacht kopf.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Raskolnikof » Mo 10. Apr 2017, 10:53

Teeernte hat geschrieben:(10 Apr 2017, 10:03)

Nun... nach unbestätigten MELDUNGEN meiner Aral Tankstelle muss nun seit diesem Jahr der Ausweis bei Zahlung mit Unterschrift auf VERLANGEN vorgezeigt werden...

Das brauchte ich bei CASH noch nie...

Ich bin ja nun bekennender Kartenzahler, selbst beim Kaugummi (wo es geht). Meinen Ausweis musste ich allerdings noch nirgends vorlegen. Denkbar wäre das in Fällen, wo z.B. die Unterschrift des Kunden auf der Quittung ganz und gar nicht mit der auf der Rückseite der Giro- oder Kreditkarte übereinstimmt. ist ja auch ok aber dürfte wohl die absolute Ausnahme sein, die eher gegen Null geht.
Übrigens gibt es kaum noch Läden, Die bei Kartenzahlung eine Unterschrift verlangen (=Lastschriftverfahren). Bei Netto, Rewe und Rossmann habe ich das schon mal beobachtet, ist aber selten. Dies kann man aber umgehen, indem man nicht die Giro- sonden die Kreditkarte nutzt. ;)
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Teeernte » Mo 10. Apr 2017, 11:15

Raskolnikof hat geschrieben:(10 Apr 2017, 11:53)

Ich bin ja nun bekennender Kartenzahler, selbst beim Kaugummi (wo es geht). Meinen Ausweis musste ich allerdings noch nirgends vorlegen. Denkbar wäre das in Fällen, wo z.B. die Unterschrift des Kunden auf der Quittung ganz und gar nicht mit der auf der Rückseite der Giro- oder Kreditkarte übereinstimmt. ist ja auch ok aber dürfte wohl die absolute Ausnahme sein, die eher gegen Null geht.
Übrigens gibt es kaum noch Läden, Die bei Kartenzahlung eine Unterschrift verlangen (=Lastschriftverfahren). Bei Netto, Rewe und Rossmann habe ich das schon mal beobachtet, ist aber selten. Dies kann man aber umgehen, indem man nicht die Giro- sonden die Kreditkarte nutzt. ;)


Es hängt an der Einkaufszeit.... und der Zahlautomat entscheidet ob PIN oder Unterschrift.

Nun ja -

Wenn Kunden an der Kasse plötzlich nicht mit Unterschrift, sondern mit PIN zahlen sollen, steckt womöglich ein EC-Kartennetzbetreiber dahinter, der heimlich Bonitäts-Daten sammelt. Nicht nur Marktführer Easycash speichert offenbar solche Informationen.

Beim zweitgrößten Anbieter Telecash wird bei Zahlung mit EC-Karte laut dem Bericht sofort an der Kasse geprüft, ob das Bezahlen mit Unterschrift erlaubt wird. Ansonsten wird die Geheimnummer des Kunden verlangt. Hintergrund ist, dass das Bezahlen mit Unterschrift für die Händler deutlich kostengünstiger ist - zugleich aber auch risikoreicher, da die Geschäfte von den Banken kein Geld erhalten, wenn das Konto nicht gedeckt ist.


Immer dann, wenn die Kassiererin oder der Kassierer dem Kunden beim Bezahlen mit der EC-Karte einen Zettel mit der Gesamtsumme zur Unterschrift vorlegt, nimmt der Käufer an einem gewöhnlichen Lastschriftverfahren teil. Mit der echten Electronic-Cash-Zahlung, bei der er den nur ihm bekannten PIN-Code an einem mit der Kasse und der Bank verbundenen Gerät eingeben muss, hat das nichts zu tun.

Beim Lastschriftverfahren benutzt der Handel die Karte nur, um rasch an die korrekten Kontodaten des Kunden zu kommen, eine Onlineabfrage bei der Bank, ob alles stimmt, erfolgt nicht. Das spielt keine Rolle, solange der rechtmäßige Eigentümer die Karte benutzt. Wenn das Stück Plastik aber in die Hände eines Diebes oder eines unehrlichen Finders fällt, wird es heikel. Denn auch ein sofortiges Sperren der Karte bleibt für das Lastschriftverfahren ohne Wirkung, weil eben der Sofortkontakt zur Bank fehlt und der Handel erst später seine Geldforderung einreicht.
http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/w ... 14679.html

Solange per "Unterschrift zahlen" BILLIGER ist - als der SCHADEN mit geklauter Karte - wird man weiter mit Unterschrift - und hin und wieder nach dem Ausweis gefragt... :D

Wahrscheinlich ist die "Ecke" heiss - wo ich mit Karte zahlen will.... :D :D :D
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon jorikke » Mo 10. Apr 2017, 11:54

JJazzGold hat geschrieben:(10 Apr 2017, 08:58)

Weshalb die Mühe, dann steigen wir einfach wieder auf Kaurimuscheln oder Ähnliches um.


Nix Ähnliches, legen wir uns auf Kauri Muscheln fest. Die verbraten wir dann gemeinsam in der Südsee, bis hier wieder alles gerade aus läuft.
...ich hoffe schon mal auf die Krise.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon Raskolnikof » Mo 10. Apr 2017, 12:07

Auf den touristisch erschlossenen Südseeinseln ist die Kreditkartenbezahlung weiter verbreitet als bei uns. Die "Neger" sind wir!
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon jorikke » Mo 10. Apr 2017, 12:15

Raskolnikof hat geschrieben:(10 Apr 2017, 13:07)

Auf den touristisch erschlossenen Südseeinseln ist die Kreditkartenbezahlung weiter verbreitet als bei uns. Die "Neger" sind wir!


Dir fehlt jeder Sinn für Romantik.
Leise klimpernde Kauri.
Herrlich.
Den Bankautomaten knutschen ist nix dagegen.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon William » Mo 10. Apr 2017, 13:51

jorikke hat geschrieben:(10 Apr 2017, 12:54)

Nix Ähnliches, legen wir uns auf Kauri Muscheln fest. Die verbraten wir dann gemeinsam in der Südsee, bis hier wieder alles gerade aus läuft.
...ich hoffe schon mal auf die Krise.


Wo wäre der Unterschied?
Ob € oder Muscheln, beides ist/wäre beliebig vermehrbares Fiatmoney.
Ohne inneren Wert, nur anderer Optik und Haptik.
Emittent wäre abermals (eine Art) Privatbank.
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Re: Abschaffung von Bargeld

Beitragvon jorikke » Mo 10. Apr 2017, 14:28

William hat geschrieben:(10 Apr 2017, 14:51)

Wo wäre der Unterschied?
Ob € oder Muscheln, beides ist/wäre beliebig vermehrbares Fiatmoney.
Ohne inneren Wert, nur anderer Optik und Haptik.
Emittent wäre abermals (eine Art) Privatbank.


Davon haben die Insulaner noch nie etwas gehört.
Die freuen sich über jede Muschel.
...und wenn wir schon da sind, übernehmen wir sowieso die Regierung und sagen wo es lang geht.
Du Kleingläubiger.

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