Lass dein Geld für dich arbeiten!?

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Tom Bombadil
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 12. Okt 2017, 09:54

franktoast hat geschrieben:(11 Oct 2017, 12:31)

Waren nicht Banken auch schon vor der Finanzkrise einer der reguliertesten Branche?

Komisch, ich hab da irgendwas von weitgehender Deregulierung im Ohr...

Aber die Angst vor unvorgesehenen Folgen war eben einfach zu groß.

Angst war noch nie ein guter Ratgeber.

Ich hätte sie alle pleite gehen lassen...

Oder es halt so konsequent wie in den USA machen, wo der Staat dann auch sagt, wo es lang geht und nach der Sanierung dann auch an den Gewinnen partizipiert.
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Tom Bombadil
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 12. Okt 2017, 09:57

Dampflok94 hat geschrieben:(12 Oct 2017, 10:38)

Schlicht Ergebnis einer Kosten-Nutzen-Analyse.

Jau, die Kosten bleiben beim Steuerzahler, dem Depp, den Nutzen haben die Bänkster, die können sich mit exemplarisch 40.000 € aus der Verantwortung stehlen.
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon Dampflok94 » Do 12. Okt 2017, 10:03

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Oct 2017, 10:57)

Jau, die Kosten bleiben beim Steuerzahler, dem Depp, den Nutzen haben die Bänkster, die können sich mit exemplarisch 40.000 € aus der Verantwortung stehlen.

Meinst Du jetzt Herrn Funke? Da liegt schlicht ein völliges Versagen der Staatsanwaltschaft vor.

Ansonsten wären die Steuerzahler so und so Deppen gewesen. Die Frage ist in welchem Falle mehr. Und da hat man eben die gebotene Entscheidung getroffen.
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon pikant » Do 12. Okt 2017, 10:11

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Oct 2017, 10:54)




Oder es halt so konsequent wie in den USA machen, wo der Staat dann auch sagt, wo es lang geht und nach der Sanierung dann auch an den Gewinnen partizipiert.


kann der Staat doch jederzeit machen, indem er fuer die Sanierung die Mehrheit der Aktien uebernimmt und sie nach der Sanierung nicht mehr veraeussert.
In Deutschland hat der das Sagen in einem Unternehmen, der die Mehrheit der Anteile besitzt.
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon franktoast » Do 12. Okt 2017, 11:08

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Oct 2017, 10:54)
Komisch, ich hab da irgendwas von weitgehender Deregulierung im Ohr...

Wenn etwas dereguliert wird, kann es immer noch stärker reguliert sein als andere Branchen. Deutsch 1x1.

Angst war noch nie ein guter Ratgeber.

Angst geht aber wählen. Ne, lass es mich so sagen: Man wusste nicht so recht, was passiert, wenn man alle pleite gehen hätte lassen. Das Risiko bei gewissen Rettungen wurde als geringer eingeschätzt.

Oder es halt so konsequent wie in den USA machen, wo der Staat dann auch sagt, wo es lang geht und nach der Sanierung dann auch an den Gewinnen partizipiert.

War das in Deutschland anders?
Ein freier Mensch muß es ertragen können, daß seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muß sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon Skull » Do 12. Okt 2017, 17:08

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Oct 2017, 10:54)

Komisch, ich hab da irgendwas von weitgehender Deregulierung im Ohr...

Das ist eben der Unterschied.

Du hast eine weitgehende Deregulierung im OHR.

Fakt ist aber,
das Banken und Versicherungen ... gestern, heute und wahrscheinlich auch morgen,
die mit am meisten regulierte Branche ist.

Wissen hilft. :)

mfg
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon BlueMonday » Do 12. Okt 2017, 17:36

Wobei "Deregulierung" auch so ein irreführender Begriff ist. Da geht es ja in der Regel nicht darum, die "Regulierungsdichte" zu verringern, sondern allenfalls bestehende Regeln zu ändern oder zu "lockern", an den "Stellschrauben" zu drehen und dazu meist noch zusätzliche Regeln zu schaffen.

Wenn man mal genauer hinsieht - Reagan wurde hier als vermeintliches Beispiel der "Deregulierung" hingestellt :
Tatsächlich wurde zur Zeit Reagans sehr wenig "dereguliert", schon gar nicht im Sinne einer Abnahme der Regeldichte. Im Rahmen der "Bankenderegulierung" nannte sich dann ein dazu beschlossenes Gesetz: "An Act to revitalize the housing industry by strengthening the financial stability of home mortgage lending institutions and ensuring the availability of home mortgage loans".

Und das Ganze war im Wesentlichen der Versuch den S&L-Bereich (savings&loans, amerikanische Sparkassen, die hauptsächlich im Hypothekengeschäft vertreten sind) zu retten bzw. "wiederzubeleben". Dazu gab es ein paar Maßnahmen bzw. "Lockerungen", etwa die Möglichkeit Hypotheken mit variablem Zinssatz in ihr Portofolio aufnehmen zu dürfen.

Diese Maßnahmen Anfang der 80er sind aber nur ein kleiner Ausschnitt bzw. stehen am Ende einer jahrzehntelangen Regulierungkette zuvor - mit all ihren geschaffenen Problemen und schrägen Anreizen. Halt die übliche Interventionsspirale. Ein Eingriff jagt den nächsten. Das ganze Sparkassenwesen in den USA ist praktisch politisch designt worden statt sich frei zu entwickeln und so eine belastbare, marktgeprüfte Struktur herauszubilden.
Die Sparkasseneinlagen waren abgesichert durch staatliche, politische regulierte Versicherungen zu fixen Prämien, was die Anreize deutlich herabsetzte, überhaupt verantwortlich zu handeln. Der klassische "moral hazzard". Abkopplung vom Preismechanismus. Man konnte nicht verlieren und konnte dadurch weitaus riskanter operieren als ohne diese garantierte Absicherung. Mit steuerlichen Anreizen wurde das Portfolio der Sparkassen quasi in Richtung Monokultur politisch gestaltet. Man hatte vor den "Deregulierungen" im Wesentlichen langfristige Hypotheken mit fixem Zinssatz. Kaum Diversifizierung. Man kam immer wieder in Refinanzierungsschwierigkeiten (der gefürchtete "maturity mismatch"). Die Inflation setzte ein - auch durch politische/interventionistische Ursachen. Und so steckten die S&L's tief in Problemen - weit vor Reagans Zeit. Der Marktwert des ganzen Sektors war damals deutlich negativ (s. Niskanen).

Und die "Lösung"? Wie immer: noch mehr Regulierung. Noch mehr Staat. Noch mehr Sicherheitsnetz. Noch mehr Rettung in Aussicht stellen und die Schuld den kurzen Episoden der vermeintlichen "Deregulierung" zuschieben.
But who would build the roads?
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon Maltrino » Do 12. Okt 2017, 19:01

Basschihan hat geschrieben:(14 Feb 2015, 02:06)

...

1. Lass dein Geld für dich arbeiten!? Aber seit wann bitte kann Geld denn arbeiten? Ich habe noch nie einen Geldschein Brötchen backen sehen... Wer "sein Geld für sich arbeiten lässt", kann doch tatsächlich nur Menschen für sich arbeiten lassen.

2. Wieso braucht man nur einmal einen genügend großen Haufen Kapital anzusammeln, um fortwährend von dessen hin und herschieben in Buchgeldformat leben zu können, und vielleicht schon jede Leistung unserer Gesellschaft in Anspruch zu nehmen, ohne dabei eine auch nur ansatzweise im Verhältnis stehende Gegenleistung zu erbringen?
...



Mir fällt grad ein, das sind eigentlich gute Argumente, mit denen man eine bestimmte Kritik am Grundeinkommen entkräften kann. DIe Gegner des BGE sagen ja "Wenn jeder 1000 Euro erhält, hören alle auf zu arbeiten". Das wird natürlich nicht passieren. Denn wenn dann jeder aufhören würde zu arbeiten, dann gäbe es keine Produkte mehr und die 1000 Euro wären wertlos. Beispiel: Die Welt besteht aus 4 Menschen. Ein Obstbauer, ein Keramiker und zwei Leute die für diese beiden Unternehmer arbeiten. Wenn jetzt das BGE kommt, dann haben die beiden Leute (und die anderen auch) nominell so viel Geld, dass sie nicht mehr arbeiten bräuchten. Nun muss der Obstbauer das Obst selber ernten und der Keramiker jeden Teller selber herstellen, anmalen und verpacken. Dies alles würde das Obst und die Keramikwaren verteuern. Die beiden anderen Leute müssten trotzdem wieder anfangen für die beiden Unternehmer zu arbeiten, damit sie es sich leisten können die Produkte selber zu kaufen. Das BGE ist also offenbar in erster Linie ein Mittel zur Entbürokratisierung und zur Angleichung der Einkommensverhältnisse, wird das kapitalistische System aber nicht auf den Kopf stellen. Also haben eigentlich sowohl die BGE Gegner, als auch die Befürworter unrecht. Es ist nicht so toll wie die Befürworter sagen aber auch nicht so "sozialistisch" wie die Gegner denken. Und wahrscheinlich ist es insgesamt gut für die Wirtschaft, zum Beispiel weil die Jobcentermitarbeiter dann richtige Arbeit machen müssen/können.
Wie ihr seht, habe ich jetzt auch ein Profilbild wo das Portrait eines großen politischen Denkers aus der Vergangenheit abgebildet ist. Damit ist jetzt jede meiner Aussagen wahr und absolut seriös.
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon Realist2014 » Do 12. Okt 2017, 20:22

Maltrino hat geschrieben:(12 Oct 2017, 20:01)

Mir fällt grad ein, das sind eigentlich gute Argumente, mit denen man eine bestimmte Kritik am Grundeinkommen entkräften kann. DIe Gegner des BGE sagen ja "Wenn jeder 1000 Euro erhält, hören alle auf zu arbeiten". Das wird natürlich nicht passieren. .



natürlich nicht...

warum sollten diejenigen, die MEHR als 1000 Euro verdienen , das auch tun?

nur wächst das BGE auch nicht auf den Bäumen...

daher ist es völlig unmöglich, JEDEM ein "Netto-BGE" zugeben...
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon Boracay » Do 12. Okt 2017, 21:27

Maltrino hat geschrieben:(12 Oct 2017, 20:01)

Mir fällt grad ein, das sind eigentlich gute Argumente, mit denen man eine bestimmte Kritik am Grundeinkommen entkräften kann. DIe Gegner des BGE sagen ja "Wenn jeder 1000 Euro erhält, hören alle auf zu arbeiten".


So argumentiert kein BGE Gegner, denn für lächerliche 1.000€ im Monat kommst du in keinem dritte Welt Land mehr sonderlich weit.

Problem beim BGE ist vielmehr:

Wer soll das bezahlen?
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 12. Okt 2017, 21:29

Na das passt doch vorzüglich zum Thema "Lass dein Geld für dich arbeiten" ob nun mit oder ohne "!?" ist mir gleichgültig : "Roboterpionier Matthias Krinke gründet die erste Zeitarbeitsfirma für humanoide Roboter"
Matthias Krinke gründete vor kurzem mit der Robozän GmbH die weltweit erste Personal- und Zeitarbeitsvermittlung für Roboter. Eigentümer von menschenähnlichen Robotern können Robozän die Arbeitskraft zur Verfügung stellen und erhalten dann die Monatsgehälter der Roboter abzgl. einer Vermittlungsgebühr. In Wirklichkeit handelt es sich dabei aktuell mehr um ein „PR-Projekt“, wie man weiter unten lesen kann.
Nun das scheint nicht alle so zu scheinen : Quelle : computer-automation.de | "Nachgehakt bei Matthias Krinke: Der Roboter als Leiharbeiter?"
Herr Krinke, eine Zeitarbeitsfirma für Roboter – das klingt sehr ‚abenteuerlich‘. Was steckt im Detail dahinter?

Die Idee ist folgende – Investoren kaufen einen humanoiden Roboter und vereinbaren mit der Zeitarbeitsfirma einen Arbeitsvertrag. Für jede gearbeitete Stunde erhalten Sie 8,50 Euro netto. Die Zeitarbeitsfirma garantiert eine Rendite von mindestens 1 % pro Jahr, der Besitzer des Roboters muss also keine Angst vor ‚Arbeitslosigkeit‘ haben. Die Firma, die den Roboter leiht, zahlt 16 Euro netto pro Stunde und muss einen Arbeits­vertrag für mindestens sechs Monate und zwei Schichten abschließen. Nach sechs Monaten gilt eine Kündigungsfrist von vier ­Wochen.

Das Konzept hat drei besonders spannende Aspekte: Erstens ist es eine Demokratisierung von Produktionsmitteln. Zweitens ist es die ultimative Flexibilisierung von Arbeitsleistung in Bezug auf Menge und Tätigkeiten und drittens gibt es auch kleineren Unternehmen die Möglichkeit, Produktionsmittel zu nutzen, die in der Anschaffung bei einer nur temporären beziehungsweise auftragsbezogenen Nutzung zu teuer wären.

Was sollte ein Unternehmen dazu veranlassen, seine Roboter zu verleihen? – In der Regel werden diese doch in der eigenen Produktion benötigt.

Die Roboter werden von Anfang an als Leiharbeiter ­beschafft. Damit ist der Besitzer des Roboters in erster Linie an der Rendite interessiert. Aber natürlich könnten Firmen, die einen ­humanoiden Roboter besitzen und ihn zeitweise in der Produktion nicht benötigen, diesen auch der Zeitarbeitsfirma zur Verfügung stellen.
Also ich werde mal überlegen ob das Modell : PI4_ROBOFEEDER RF-SA für ~40.000 € nicht das Richtige wäre.... Das Datenblatt jedenfalls liest sich recht anregend.

Warum also in irgendwelche dubiosen "Papiere" investieren, wenn man damit auch sein "Geld arbeiten lassen kann" ? Durchaus sichtbar - ich werde jede Woche mal nachsehen was mein "pi4" so tut um mich endlich reich zumachen.... :thumbup:
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon franktoast » Fr 13. Okt 2017, 08:58

Maltrino hat geschrieben:(12 Oct 2017, 20:01)

Mir fällt grad ein, das sind eigentlich gute Argumente, mit denen man eine bestimmte Kritik am Grundeinkommen entkräften kann. DIe Gegner des BGE sagen ja "Wenn jeder 1000 Euro erhält, hören alle auf zu arbeiten". Das wird natürlich nicht passieren. Denn wenn dann jeder aufhören würde zu arbeiten, dann gäbe es keine Produkte mehr und die 1000 Euro wären wertlos.

Man müsste ein BGE sowieso an das BGE oder Steuereinkommen knüpfen. zB. liegt das BGE bei 25% vom BIP/Kopf. Sollte das BIP sinken, weil zB. zu hoch, sinkt auch das BGE, wodurch der Anreiz doch lieber zu arbeiten wieder steigt. Steigt das BIP, partizipiert auch jeder durch ein höheres BGE davon. Aber das gehört nicht in den Thread.
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 13. Okt 2017, 16:09

Na, na BGE = "Bedingungsloses Grundeinkommen"

Duden meint zu "be­din­gungs­los" folgendes :
Bedeutungsübersicht
1. ohne jede Bedingung geschehend, an keinerlei Bedingungen geknüpft
2. uneingeschränkt, absolut, unbedingt


Synonyme zu bedingungslos :

auf Gedeih und Verderb, ohne Bedingung/Einschränkung, ohne Vorbedingung/Vorbehalt, ohne Wenn und Aber, rückhaltlos, vorbehaltlos

absolut, auf jeden Fall, ganz und gar, um jeden Preis, unbedingt, uneingeschränkt, unter allen Umständen, völlig
Das und warum es ein BGE nicht geben kann - habe ich schon vor einiger Zeit unter dem entsprechenden Thema begründet.

Solche Taschenspielertricks :
franktoast hat geschrieben:Man müsste ein BGE sowieso an das BGE oder Steuereinkommen knüpfen. zB. liegt das BGE bei 25% vom BIP/Kopf. Sollte das BIP sinken, weil zB. zu hoch, sinkt auch das BGE, wodurch der Anreiz doch lieber zu arbeiten wieder steigt. Steigt das BIP, partizipiert auch jeder durch ein höheres BGE davon.
beweisen lediglich, so wird das nix mit dem "Bedingungsloses Grundeinkommen" :?

Darauf kann man nur höfliches aber „Beredtes Schweigen“ folgen - sicher meint es der "alte Knabe" nicht so - mein "stummer Schrei" wird wohl ungehört verhallen.... :dead:

Das sehe ich durchaus pechrabenschwarz :p
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon Skull » Fr 13. Okt 2017, 16:15

Guten Tag,

hier ist NICHT der BGE-Thread. Ich bitte das zu beachten.

Danke.
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Re: Lass dein Geld für dich arbeiten!?

Beitragvon franktoast » Fr 13. Okt 2017, 16:23

immernoch_ratlos hat geschrieben:...


Ok...? Ich hab mal wieder meine Regel gebrochen. Führe nie mit Leuten eine Diskussion, die diverse Sätze oder Buchstaben farbig machen. Jetzt weiß ich auch wieder, warum.
Und wo skull recht hat...
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