Die Mär vom Fachkräftemangel

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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon Realist2014 » Mo 8. Sep 2014, 10:37

bakunicus » Mo 8. Sep 2014, 10:35 hat geschrieben:
wir haben in einer globalisierten welt nicht nur den "alg-II-pool", sondern darüber hinaus die EU ohne arbeitsmarktrechtliche beschränkungen und den weltweiten markt.
wer da als arbeitgeber keine kräfte findet, der hat ganz einfach ein zu schlechtes angebot. PUNKT !



wenn Jobs mit einem Jahresgehahlt von 100tsd Euro unbesetzt bleiben- dann ist das ein "schlechtes Angebot"?
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon Blickwinkel » Mo 8. Sep 2014, 10:38

bakunicus » Mo 8. Sep 2014, 11:35 hat geschrieben:
wir haben in einer globalisierten welt nicht nur den "alg-II-pool", sondern darüber hinaus die EU ohne arbeitsmarktrechtliche beschränkungen und den weltweiten markt.
wer da als arbeitgeber keine kräfte findet, der hat ganz einfach ein zu schlechtes angebot. PUNKT !


Nicht unbedingt. Manche AG können keine Topgehälter zahlen, gerade kleine und mittlere Betriebe finden deswegen zu wenig Mitarbeiter. Die Forderung deinerseits, die müssen jetzt Gehälter wie die großen zahlen, ist unrealistisch, weil sie weniger Gewinn machen, wie die großen Unternehmen.
Nichts ist in der Regel unsozialer als der sogenannte Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung absinken läßt. (Ludwig Erhard)
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon Blickwinkel » Mo 8. Sep 2014, 10:38

relativ » Mo 8. Sep 2014, 11:35 hat geschrieben:Richtig, genauso wie die Firmen mit der Zeit gehen sollten. Wenn nix/wenig auf den Markt ist, sollte man zusehen, daß man sich geeignete Leute ausbildet.


Und was machst du mit Leuten, die gar keinen Bock haben, etwas neues zu lernen?
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon Realist2014 » Mo 8. Sep 2014, 10:40

relativ » Mo 8. Sep 2014, 10:35 hat geschrieben:Richtig, genauso wie die Firmen mit der Zeit gehen sollten. Wenn nix/wenig auf den Markt ist, sollte man zusehen, daß man sich geeignete Leute ausbildet.



machen ja viele Unternehmen

aber wie schon geschrieben- die BASIS zur Weiterbildung muss vorhanden sein

uns was "Ausbildung" betrifft- die Anzahl der mangels geeigneter Bewerber unbesetzt bleibenden Lehrstellen steigt auch jedes Jahr...
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon bakunicus » Mo 8. Sep 2014, 10:43

Realist2014 » Mo 8. Sep 2014, 11:37 hat geschrieben:

wenn Jobs mit einem Jahresgehahlt von 100tsd Euro unbesetzt bleiben- dann ist das ein "schlechtes Angebot"?


unter umständen ...
aber sicher.

du bist doch hier der pausenclown der ständig extreme gehälter an besonderen funktionen festmacht, nicht ich.

wenn diese qualifikationen so viel geld bringen, dann sind wohl auch soviel wert.

ahh ... verstehe.
an dieser stelle gilt angebot & nachfrage nicht.
da gilt dann nur die profitmaximierung des arbeitgebers, und dass angestellte mal nicht frech werden sollen ...

da ist dann schluß mit freier marktwirtschaft, da kommt wieder der lateinische begriff von "dominus & servus" ins spiel ....
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon Liegestuhl » Mo 8. Sep 2014, 10:45

Blickwinkel » Mo 8. Sep 2014, 11:27 hat geschrieben:Ich kenne Kunden, da programmieren die Entwickler noch in Cobol.


Das ist in vielen Banken noch so.

Banken sind EDV-mäßig unglaublich träge. Das hat zu ihrer Entlastung aber auch etwas damit zu tun, dass man in sensiblen Bereichen funktionierende Systeme ungerne verändert.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon bakunicus » Mo 8. Sep 2014, 10:45

Blickwinkel » Mo 8. Sep 2014, 11:38 hat geschrieben:
Manche AG können keine Topgehälter zahlen, gerade kleine und mittlere Betriebe finden deswegen zu wenig Mitarbeiter.


ohhh ... na die tun mir sowas von aber leid.
erst CDU/FDP wählen und nun über den ungerechten globalen markt jammern.
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon Realist2014 » Mo 8. Sep 2014, 10:49

bakunicus » Mo 8. Sep 2014, 10:43 hat geschrieben:
unter umständen ...
aber sicher.

du bist doch hier der pausenclown der ständig extreme gehälter an besonderen funktionen festmacht, nicht ich.

wenn diese qualifikationen so viel geld bringen, dann sind wohl auch soviel wert.

ahh ... verstehe.
an dieser stelle gilt angebot & nachfrage nicht.
da gilt dann nur die profitmaximierung des arbeitgebers, und dass angestellte mal nicht frech werden sollen ...

da ist dann schluß mit freier marktwirtschaft, da kommt wieder der lateinische begriff von "dominus & servus" ins spiel ....


as gilt IMMER

nur hat jedes Unternehmen logischerweise für alle Jobs bestimmte Lohnkosten in seiner Kalkulation

und dieses Klassenkampfgelaber mit Begriffen wie "Profitmaximnierung" kannst du dir sparen
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon Realist2014 » Mo 8. Sep 2014, 10:50

bakunicus » Mo 8. Sep 2014, 10:45 hat geschrieben:
ohhh ... na die tun mir sowas von aber leid.
erst CDU/FDP wählen und nun über den ungerechten globalen markt jammern.



????????????????


will deine Linkspartei die Globalisierung durch "Mauern" abschaffen?
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon Blickwinkel » Mo 8. Sep 2014, 10:51

Liegestuhl » Mo 8. Sep 2014, 11:45 hat geschrieben:
Das ist in vielen Banken noch so.

Banken sind EDV-mäßig unglaublich träge. Das hat zu ihrer Entlastung aber auch etwas damit zu tun, dass man in sensiblen Bereichen funktionierende Systeme ungerne verändert.


Allerdings, wobei auch dort sich in den Jahren viel geändert, aufgrund der steigenden gesetzlichen Anforderungen, die zu erfüllen sind, müssen die darunter liegenden Systeme flexibler werden. Deswegen die Zauberlösung: Zwischendatenbanken.
Nichts ist in der Regel unsozialer als der sogenannte Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung absinken läßt. (Ludwig Erhard)
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon luckybull » Mo 8. Sep 2014, 10:52

11:51 - Deutschland jammert :s
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon Blickwinkel » Mo 8. Sep 2014, 10:52

bakunicus » Mo 8. Sep 2014, 11:45 hat geschrieben:
ohhh ... na die tun mir sowas von aber leid.
erst CDU/FDP wählen und nun über den ungerechten globalen markt jammern.


Tolle Antwort, die bringt uns kein bischen weiter.
Nichts ist in der Regel unsozialer als der sogenannte Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung absinken läßt. (Ludwig Erhard)
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon bakunicus » Mo 8. Sep 2014, 10:53

Realist2014 » Mo 8. Sep 2014, 11:49 hat geschrieben:
as gilt IMMER

nur hat jedes Unternehmen logischerweise für alle Jobs bestimmte Lohnkosten in seiner Kalkulation

und dieses Klassenkampfgelaber mit Begriffen wie "Profitmaximnierung" kannst du dir sparen


ach so ...
nachdem du und andere mitstreiter wie der franktoast die profitmaximierung nun wochenlang und seitenlang zur glaubensmaxime erhoben haben ...

da soll ich mir das sparen wenn die arbeitnehmer das gleiche tun als "klassenkampfgelaber" ...

sehr interessant ...
sehr spannend wenn man einem dogma auf den zahn fühlt wie tief doch der schmerz eigentlich sitzt ... :thumbup:
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon Blickwinkel » Mo 8. Sep 2014, 10:53

luckybull » Mo 8. Sep 2014, 11:52 hat geschrieben:11:51 - Deutschland jammert :s


Ganz Deutschland? Nein, nur ein kleiner Haufen von Linksgedrehten hofft weiterhin auf den segensreichen Sozialismus, der gewaltigen Wohlstand auch in die ökonomischen Keller bringt. :)
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon luckybull » Mo 8. Sep 2014, 10:53

Realist2014 » Mo 8. Sep 2014, 11:50 hat geschrieben:

????????????????


will deine Linkspartei die Globalisierung durch "Mauern" abschaffen?



Ist das diese 6,7% Sekte ?
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon bakunicus » Mo 8. Sep 2014, 10:56

luckybull » Mo 8. Sep 2014, 11:52 hat geschrieben:11:51 - Deutschland jammert :s


die arbeitgeber drängen nach vorn, sie wollen das tor ...
aber hoeness sitzt hinten fest, stürmer zumwinkel ist permanent gedeckt, libero gabriel steht hinten arbeitslos, und ja ... jahh ... st.pauli macht das tor ... st. pauli macht das tor ...

deutschlands hafen zur welt ist nach wie vor spitze ...
Zuletzt geändert von bakunicus am Mo 8. Sep 2014, 11:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon luckybull » Mo 8. Sep 2014, 10:56

Blickwinkel » Mo 8. Sep 2014, 11:53 hat geschrieben:
Ganz Deutschland? Nein, nur ein kleiner Haufen von Linksgedrehten hofft weiterhin auf den segensreichen Sozialismus, der gewaltigen Wohlstand auch in die ökonomischen Keller bringt. :)


Wie zuvor 40 Jahre lang in der DDR bis zum "big-bang" ?
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon Realist2014 » Mo 8. Sep 2014, 10:57

bakunicus » Mo 8. Sep 2014, 10:53 hat geschrieben:
ach so ...
nachdem du und andere mitstreiter wie der franktoast die profitmaximierung nun wochenlang und seitenlang zur glaubensmaxime erhoben haben ...

da soll ich mir das sparen wenn die arbeitnehmer das gleiche tun als "klassenkampfgelaber" ...

sehr interessant ...
sehr spannend wenn man einem dogma auf den zahn fühlt wie tief doch der schmerz eigentlich sitzt ... :thumbup:


jedes Unternehmen hat als Primärziel GEWINNE zu erzielen

um diese zu erreichen, werden Arbeitskräfte benötigt

die mit den für das Unternehmen WICHTIGEN Kompetenzen bekommen auch ein entsprechend "gutes Gehalt"- um so höher, je seltener diese Kompetenz auf dem Arbeitsmarkt zu finden ist

DU jammerst aber immer über die "Niedriglöhne" derer, deren Kompetenzen leicht auf dem Arbeitsmarkt zu finden sind...
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon luckybull » Mo 8. Sep 2014, 10:59

bakunicus » Mo 8. Sep 2014, 11:56 hat geschrieben:
die arbeitgeber drängen nach vorn, sie wollen das tor ...
aber hoeness sitzt hinten fest, stürmer zumwinkel ist permanent gedeckt, liebero gabriel steht hinten arbeitslos, und ja ... jahh ... st.pauli macht das tor ... st. pauli macht das tor ...

deutschlands hafen zur welt ist nach wie vor spitze ...



Zumwinkel- der ist in Pension ......... von was fantasierst du hier ?
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon Blickwinkel » Mo 8. Sep 2014, 11:01

bakunicus » Mo 8. Sep 2014, 11:56 hat geschrieben:
die arbeitgeber drängen nach vorn, sie wollen das tor ...


Logisch, ansonsten wäre bald der Ofen aus. Ohne Tore steigt man ab aus der Liga. Dann gibt es weniger für alle.
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