Die Mär vom Fachkräftemangel

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Liegestuhl
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon Liegestuhl » Mo 8. Sep 2014, 09:57

Realist2014 » Mo 8. Sep 2014, 10:55 hat geschrieben:CS-Erfahrung?


steht daß für "Couch-Sitzen"?


http://de.wikipedia.org/wiki/Counter-Strike
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon Realist2014 » Mo 8. Sep 2014, 09:58

bakunicus » Mo 8. Sep 2014, 09:55 hat geschrieben:
wenn das stimmen würde, dann gäbe es den von liegestuhl beklagten mangel nicht.

in kaum einem anderen land haben quereinsteiger es schwerer als in deutschland.
ja, jeder der nicht zu 110% genau ins bewerberprofil passt wird lieber aussortiert als in der praxis geprüft.

das ist die folge eines jahrzehntelangen fachkräfte-überschuß, wo sich bei den arbeitgebern diese aussortierungs-mentalität gefestigt hat, und einer ideologischen ausbildung im BWL-studium der heutige im dienst befindlichen personaler.



das mit dem "Quereinsteigen" geht aber auch nur innerhalb eines Levels - und hat Grenzen

du kannst keinen "Quereinsteiger" nehmen- wo Studium, Meisterbrief- oder zumindest Erfahrung in dem Bereich erforderlich ist

aber nenne doch Mal ein paar Jobs wo Fachkräfte von "Quereinsteigern" ersetzt werden könnten...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon luckybull » Mo 8. Sep 2014, 09:59

bakunicus » Mo 8. Sep 2014, 10:42 hat geschrieben:
eigenverantwortliches handeln mit risikobereitschaft ist nicht die sache deutscher arbeitgeber.
die warten lieber bis ihnen die gebratenen tauben mundgerecht zugetragen werden ...



Das machen doch eure Arbeitslosen auch, wuerdevoll auf der Couch warten... bis der Traumjob an der Wohnungstuer klingelt. :rolleyes:
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon Liegestuhl » Mo 8. Sep 2014, 09:59

bakunicus » Mo 8. Sep 2014, 10:55 hat geschrieben:in kaum einem anderen land haben quereinsteiger es schwerer als in deutschland.
ja, jeder der nicht zu 110% genau ins bewerberprofil passt wird lieber aussortiert als in der praxis geprüft.


Das ist doch schon lange nicht mehr so. Bei uns coden inzwischen Diplom-Mineralogen und Chemie-Doktoren.
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon bakunicus » Mo 8. Sep 2014, 10:00

Liegestuhl » Mo 8. Sep 2014, 10:56 hat geschrieben:
Bei uns steigen die Löhne eher. Mein Arbeitgeber möchte seine Leute nicht verlieren und die Head Hunter graben von allen Seiten.


aber liegestuhl ...
system-administratoren waren vor 15-20 jahren noch sehr gefragte leute mit gutem einkommen zwischen 2-4000 € netto / monat.

heute sind das allerweltskräfte mit dem gleichen einkommen brutto.

ich kann nicht nachvollziehen welche probleme dein betrieb hat.
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon Realist2014 » Mo 8. Sep 2014, 10:01

bakunicus » Mo 8. Sep 2014, 09:56 hat geschrieben:
in der tat, die gibt es.
in drastischer form.



eben

weder einen Regaleinräumer oder ein Hofkehrer- oder auch ein Metzger oder Bäcker kann zum Serveradmin "weitergebildet" werden.

jemanden ohne ERFAHRUNG die Verantwortung für die Firmen-IT zu übertragen- macht KEINER
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon bakunicus » Mo 8. Sep 2014, 10:01

luckybull » Mo 8. Sep 2014, 10:59 hat geschrieben:

Das machen doch eure Arbeitslosen auch, wuerdevoll auf der Couch warten... bis der Traumjob an der Wohnungstuer klingelt. :rolleyes:


was du so alles weißt ...
meines wissens bemühen sich 95% aller hartzer nach besten kräften vergeblich um einen job ...
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon Liegestuhl » Mo 8. Sep 2014, 10:02

luckybull » Mo 8. Sep 2014, 10:59 hat geschrieben:Das machen doch eure Arbeitslosen auch, wuerdevoll auf der Couch warten... bis der Traumjob an der Wohnungstuer klingelt. :rolleyes:


Wenn sie sich für den IT-Bereich interessieren, hätten sie längst selber entsprechende Grundkenntnisse erworben. Bei Leuten, die sich nicht aus eigenem Antrieb für die Thematik interessieren, bringen auch irgendwelche Grundkurse nichts.
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon Realist2014 » Mo 8. Sep 2014, 10:02

bakunicus » Mo 8. Sep 2014, 10:00 hat geschrieben:
aber liegestuhl ...
system-administratoren waren vor 15-20 jahren noch sehr gefragte leute mit gutem einkommen zwischen 2-4000 € netto / monat.

heute sind das allerweltskräfte mit dem gleichen einkommen brutto.

ich kann nicht nachvollziehen welche probleme dein betrieb hat.



sorry- du hast von der Realität keine Sachkenntnisse

einer der für die RZ-Server VERANTWORTLICH ist- ist nicht der normale IT-Support...
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon Realist2014 » Mo 8. Sep 2014, 10:03

bakunicus » Mo 8. Sep 2014, 10:01 hat geschrieben:
was du so alles weißt ...
meines wissens bemühen sich 95% aller hartzer nach besten kräften vergeblich um einen job ...



die haben eben nicht einmal die GRUND-Kompetenzen...

und du solltest aus den 95% eher 9,5% machen...
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon bakunicus » Mo 8. Sep 2014, 10:03

Liegestuhl » Mo 8. Sep 2014, 10:59 hat geschrieben:
Das ist doch schon lange nicht mehr so. Bei uns coden inzwischen Diplom-Mineralogen und Chemie-Doktoren.


was heißt "coden" ?
programmzeilen schreiben ?
und das weit unter wert der eigentlichen qualifikation ?

na also ... geht doch.
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon Realist2014 » Mo 8. Sep 2014, 10:04

Liegestuhl » Mo 8. Sep 2014, 09:59 hat geschrieben:
Das ist doch schon lange nicht mehr so. Bei uns coden inzwischen Diplom-Mineralogen und Chemie-Doktoren.



eben

aber keine ehemaligen Hofkehrer oder Regaleinräumer...
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon Realist2014 » Mo 8. Sep 2014, 10:05

bakunicus » Mo 8. Sep 2014, 10:03 hat geschrieben:
was heißt "coden" ?
programmzeilen schreiben ?
und das weit unter wert der eigentlichen qualifikation ?

na also ... geht doch.



du weißt offensichtlich auch nicht- was GUTE Programmierer so verdienen...
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon relativ » Mo 8. Sep 2014, 10:06

Realist2014 » Mo 8. Sep 2014, 09:52 hat geschrieben:

bei welchen TATSÄCHLICHEN "Fachkräften" wurden/werden denn die Löhne gedrückt?

kannst du da bitte Mal ein Beispiel nennen?

denn das würde ja im Endeffekt SINKENDE Tariflöhne bedeuten...

Dann musst du dich nicht nur in der IT Branche umschauen, sondern auch mal z.B. bei den Ingenieuren, bei denen es auch einen angeblichen Fachkräftemangel gibt, der aber so nicht und nie da ist/war und der komischerweise dazu geführt hat, daß die Einstiegsgehälter dieser Berufsgruppe eher gesunken sind.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon bakunicus » Mo 8. Sep 2014, 10:06

Realist2014 » Mo 8. Sep 2014, 11:03 hat geschrieben:

die haben eben nicht einmal die GRUND-Kompetenzen...

und du solltest aus den 95% eher 9,5% machen...


so so ...
du hast keine ahnung von der beruflichen qualifikation der arbeitslosen.

mind. 2/3 von denen haben einen gesellenbrief oder abitur und abgeschlossenes studium oder langjährige berufserfahrung.

erzähl deine märchen jemand anderem ...
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon bakunicus » Mo 8. Sep 2014, 10:07

Realist2014 » Mo 8. Sep 2014, 11:05 hat geschrieben:

du weißt offensichtlich auch nicht- was GUTE Programmierer so verdienen...


und du kennst offensichtlich nicht den unterschied zwischen einem programmierer und einem system-administrator.
wer keine ahnung hat sollte einfach mal die klappe halten.
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon Realist2014 » Mo 8. Sep 2014, 10:08

relativ » Mo 8. Sep 2014, 10:06 hat geschrieben: Dann musst du dich nicht nur in der IT Branche umschauen, sondern auch mal z.B. bei den Ingenieuren, bei denen es auch einen angeblichen Fachkräftemangel gibt, der aber so nicht und nie da ist/war und der komischerweise dazu geführt hat, daß die Einstiegsgehälter dieser Berufsgruppe eher gesunken sind.



das ist so - pauschal -nicht korrekt.

es ist wird aber stärker differenziert
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon Realist2014 » Mo 8. Sep 2014, 10:10

bakunicus » Mo 8. Sep 2014, 10:07 hat geschrieben:
und du kennst offensichtlich nicht den unterschied zwischen einem programmierer und einem system-administrator.
wer keine ahnung hat sollte einfach mal die klappe halten.



ich kenne noch ganz andere Unterschiede....
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon luckybull » Mo 8. Sep 2014, 10:10

bakunicus » Mo 8. Sep 2014, 11:01 hat geschrieben:
was du so alles weißt ...
meines wissens bemühen sich 95% aller hartzer nach besten kräften vergeblich um einen job ...



Sind das Jene mit abgeschlossener Berufausbildung-und Erfahrung ?
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Re: Die Mär vom Fachkräftemangel

Beitragvon Realist2014 » Mo 8. Sep 2014, 10:12

bakunicus » Mo 8. Sep 2014, 10:06 hat geschrieben:
so so ...
du hast keine ahnung von der beruflichen qualifikation der arbeitslosen.

mind. 2/3 von denen haben einen gesellenbrief oder abitur und abgeschlossenes studium oder langjährige berufserfahrung.

erzähl deine märchen jemand anderem ...



erzähl nicht so einen Unfug

40% der Langzeitarbeitslosen haben weder eine Schulausbildung oder eine Berufsausbildung

es geht hier ja NICHT um die (meist kurzfristig) sich im Bezug von ALG I befindlichen- auf DIE trifft deine obige Aussage zu
Zuletzt geändert von Realist2014 am Mo 8. Sep 2014, 10:12, insgesamt 1-mal geändert.
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