Bringt der Mindestlohn mehr Schwarzarbeit?

Moderator: Moderatoren Forum 1

Dr. Nötigenfalls

Re: Bringt der Mindestlohn mehr Schwarzarbeit?

Beitragvon Dr. Nötigenfalls » Do 24. Okt 2013, 20:51

jmjarre » Di 22. Okt 2013, 12:51 hat geschrieben:
nur, damit DU Deine billig-würstchen kaufen kannst


Noch einer mit ner Leseschwäche.
Such dir mit Blickwinkel zusammen noch nen dritten User,dann könnt ihr n Verein gründen.

Achja zum Topic noch etwas:

Was mehr Schwarzarbeit brachte waren die 400 Euro Jobs.
Bis 400 Euro auf Papiere,der Rest Schwaaaz,...oder gar kein Geld dafür aber kostenlose Überstunden.

Suuper Idee diese Minijobs.
Leider nutzen das einige Unternehmen schamlos aus.
Wenn Kontrollen kommen,dann haben die Jungs grade erst angefangen,..oder so,...jajaja.....ich hoffe die Freundlichen vom Zoll haben spitze Ohren.^
Zuletzt geändert von Dr. Nötigenfalls am Do 24. Okt 2013, 20:55, insgesamt 2-mal geändert.
Boracay
Beiträge: 3925
Registriert: So 30. Dez 2012, 23:26

Re: Bringt der Mindestlohn mehr Schwarzarbeit?

Beitragvon Boracay » Do 24. Okt 2013, 20:59

Der General » Do 24. Okt 2013, 14:17 hat geschrieben:Es ist sogar so, dass selbst ein Mindeslohn von 10,-EURO leicht zu verkraften wäre. Das Bundesministerium für Arbeit, hat herausgefunden (anhand von mehreren Studien), dass der Mindeslohn keine Negativen Eigenschafften in Bezug auf Arbeitsplatz- verlust aufweist. Das hat selbst Frau von der Leyen so gesagt!!


Eine derartige Schwachsinnige Studie gab es nie. Verlinke die doch mal...

In der Branche Elektro als Beispiel, wurde ein Mindeslohn von 9,60 eingeführt, der sich sogar Positiv ausgewirkt hat.


Er hat sicht nicht positiv ausgewirkt, er hatte nur keinen Effekt, da in der Branche ohnehin niemand so verdammt wenig verdient hat. Ist wie die Einführung des Mindestlohns von 8,50€ in Bayern oder BW - kein Effekt weil eh niemand so wenig verdient.
Benutzeravatar
Der General
Beiträge: 8876
Registriert: Mi 11. Sep 2013, 23:37
Benutzertitel: Ungefährlicher Gefährder
Wohnort: NRW

Re: Bringt der Mindestlohn mehr Schwarzarbeit?

Beitragvon Der General » Do 24. Okt 2013, 21:40

Boracay » Do 24. Okt 2013, 20:59 hat geschrieben:
Eine derartige Schwachsinnige Studie gab es nie. Verlinke die doch mal...



Er hat sicht nicht positiv ausgewirkt, er hatte nur keinen Effekt, da in der Branche ohnehin niemand so verdammt wenig verdient hat. Ist wie die Einführung des Mindestlohns von 8,50€ in Bayern oder BW - kein Effekt weil eh niemand so wenig verdient.


Im Auftrag des Bundesarbeitsministeriums haben sechs Forschungsinstitute untersucht, wie sich bereits existierende Mindestlöhne nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz auf die Beschäftigung in den davon erfassten acht Branchen auswirken.

Die Wissenschaftler prüften die Entwicklung in der Abfallwirtschaft, im Bauhauptgewerbe, im Dachdecker- und im Elektrohandwerk, in der Gebäudereinigung, bei Malern und Lackierern, in der Pflegebranche und bei den Wäschereidienstleistungen.

In keiner Branche stellen sie nennenswerte Konsequenzen für Beschäftigung oder Wettbewerb fest. Beispiel Elektrohandwerk: Hier gilt aktuell ein Mindestlohn von 9,70 Euro in West- und 8,40 Euro in Ostdeutschland. Die Lohnuntergrenze wurde 1997 eingeführt, 2003 aus- und 2007 erneut in Kraft gesetzt. Auswirkungen auf die Beschäftigungsentwicklung habe es an keinem dieser Punkte gegeben, fasste Bundesarbeitministerin Ursula von der Leyen das Evaluationsergebnis Ende Oktober zusammen.

Das deckt sich mit den Resultaten der bislang aufwändigsten Untersuchung von möglichen Beschäftigungseffekten durch angehobene Mindestlöhne in den USA. "Mindestlohn-Erhöhungen führen nicht zu kurz- oder langfristigen Jobverlusten bei Niedriglohntätigkeiten", so das Fazit der Studie, die eine Forschergruppe um Michael Reich, Professor an der Universität Berkeley, Ende 2010 veröffentlicht hat.

Die Wissenschaftler untersuchten Erhöhungen von US-Mindestlöhnen zwischen 1990 und 2006. Dabei beobachteten sie ein konsistentes Muster: Fast immer verdienten Niedriglöhner nach der Anhebung besser, die Arbeitgeber hielten sich an die staatlichen Vorschriften. Vor allem aber reagierten die Unternehmen auf Anhebungen der Lohnuntergrenze nie mit so vielen Entlassungen, dass sich die Arbeitslosigkeit erkennbar erhöhte. Die lokalen Beschäftigungseffekte seien "nicht unterscheidbar von Null", stellten die Wissenschaftler fest.
pudding

Re: Bringt der Mindestlohn mehr Schwarzarbeit?

Beitragvon pudding » Fr 25. Okt 2013, 08:28

Boracay » Do 24. Okt 2013, 21:59 hat geschrieben:
Eine derartige Schwachsinnige Studie gab es nie. Verlinke die doch mal...



Er hat sicht nicht positiv ausgewirkt, er hatte nur keinen Effekt, da in der Branche ohnehin niemand so verdammt wenig verdient hat. Ist wie die Einführung des Mindestlohns von 8,50€ in Bayern oder BW - kein Effekt weil eh niemand so wenig verdient.

Du erzählst wieder Müll, natürlich gibt es in Bayern sehr viele Menschen die zum Teil deutlich weniger als 8,50€ die Stunde bekommen, zum Beispiel in der Nahrungsmittelbranche und in der Gastronomie. nur weil du etwas nicht kennst oder weisst (was sehr oft der Fall ist) muss es das noch lange nicht geben.
Du und dein beschränktes Wissen sind nicht das Mass der Dinge. :)
Benutzeravatar
zollagent
Beiträge: 52295
Registriert: Mo 8. Aug 2011, 11:21

Re: Bringt der Mindestlohn mehr Schwarzarbeit?

Beitragvon zollagent » Fr 25. Okt 2013, 09:08

pudding » Mi 23. Okt 2013, 17:44 hat geschrieben:Verschwurbelt, um von deinen dümmlichen Thesen abzulenken, was zu erwarten ist, soll also heissen momentan sind Schwarzarbeiter noch teurer als reguläre Arbeiter.


Zollagent: Nein, das ist der verschwurbelte Schluß, den du ziehen willst, um deiner verdrehten Weltsicht Geltung zu verschaffen. Daß ein Schwarzarbeiterlohn, der höher ist, als das reguläre Nettoentgelt des Schwarzarbeiters, aber niedriger, als der Verrechnungssatz eines regulär arbeitenden Handwerkers, möglich ist, kommt in diese seltsamen Gedankenwelt offenbar nicht vor.

pudding » Mi 23. Okt 2013, 17:44 hat geschrieben:Zit.:"dem Anbieter mehr Geld auf der Hand läßt als reguläre Erwerbsarbeit", ja und? Ist das heute anders? Gib acht, den Dümmsten beissen normalerweisse die Schweine. Von so einem Spinner wie dir brauche ich mirt jedenfalls keine mangelnde Qualität vorwerfen lassen. Kennst du einen Schwarzarbeiter der mehr kostet als ein Regulärer? Du bestimmt.


Zollagent: Offenbar bist du schon mehrfach gebissen worden! :D

pudding » Mi 23. Okt 2013, 17:44 hat geschrieben:Du hasrt geschrieben: "Da wird er sogar gerne seinen Chef, der ja seine Preise unter Berücksichtigung des Mindestlohns zu gestalten hat, unterbieten."
Natürlich unterbieten Schwarzarbeiter ihre Chefs, das ist Sinn und Zweck von Schwarzarbeit, dass sie billiger ist als reguläre Arbeit, und das ist heute auch schon so und war schon immer so und wird auch immer so bleiben weil es anders keinen Sinn macht. Wer stellt sich scchon einen Schwarzarbeiter an für den er mehr bezahlen muss wie für einen regulären Arbeiter? Doch nur Dummbeutel die das auch noch versuchen zu rechtfertigen. :p Nein du kommst daher und erwartest dass Schwarzarbeiter künftig ihre Chefs unterbieten. Wie blöd ist das denn? :D


Zollagent: Etwa so wie ein aus saurer Milch gekochter Pudding?

pudding » Mi 23. Okt 2013, 17:44 hat geschrieben:Übrigens drückst du dich wieder beleidigend und herabwürdigend aus wie kein anderer hier im Forum, "verschwurbelsten Schlüsse", "sehr verdrehtes Denkgehäuse", "Pudding, mit einer "Qualität" seiner Aussagen", du brauchst anderen nichts vorzwerfen, den tiefsten Punkt bildest du nämlich selber.


Zollagent: Würdest du den Geiferfaktor bei deinen Tiraden mal etwas verkleinern, dann würdest du auch erkennen, was für einen Schwachsinn du da zusammenschreibst. Die Qualität deiner Aussagen ist praktisch nicht vorhanden. Auf gutt pälzisch: Du hascht se net all de Reih no!
Zuletzt geändert von zollagent am Fr 25. Okt 2013, 09:11, insgesamt 1-mal geändert.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
Benutzeravatar
zollagent
Beiträge: 52295
Registriert: Mo 8. Aug 2011, 11:21

Re: Bringt der Mindestlohn mehr Schwarzarbeit?

Beitragvon zollagent » Fr 25. Okt 2013, 09:16

Unité 1 » Mi 23. Okt 2013, 18:09 hat geschrieben: :rolleyes: Für diejenigen, die von Hungerlöhnen kein auskömmliches Leben bestreiten können, zumindest nicht mit einer 40h-Woche, ist Schwarzarbeit nicht auf Gier gegründet. Für diejenigen entfiele mit einem Mindestlohn der Grund zur Schwarzarbeit.
Und jetzt lese folgenden Satz doch einfach nochmal:
Daraus folgt, dass ein Mindestlohn, wenn er einen Einfluss auf Schwarzarbeit haben sollte, in der Tendenz einen positiven hat.

Soll ich dir die Bedeutung des Wörtchens "wenn" erklären?

Du mußt mir gar nichts erklären. Ich bin in der Personalbranche tätig (nein, nicht bei Personalverleihern). Auch Mindestlöhner haben einen Anreiz, Schwarzarbeit zu leisten, und der heißt: Geld bar auf die Kralle. Wäre es anders, gäbe es unter Facharbeitern keine Schwarzarbeit. Die aber gibt es.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
Benutzeravatar
zollagent
Beiträge: 52295
Registriert: Mo 8. Aug 2011, 11:21

Re: Bringt der Mindestlohn mehr Schwarzarbeit?

Beitragvon zollagent » Fr 25. Okt 2013, 09:25

Der General » Do 24. Okt 2013, 15:17 hat geschrieben:
@jamjarre;

zunächst einmal halte ich Welt Online als eines der schlechtesten und unseriösten Online Portalen überhaupt. Sogar Bild.de ist da noch besser. Viele Beiträge, die Offenbar von einigen Praktikanten dort verfasst werden, sind in vielen Fällen leicht wiederlegbar!

Auffallend ist jedoch, dass insgesamt die Springer Presse gegen den Mindestlohn Propagiert. Es ist deutlich zu erkennen wie "Wirtschaftsfreundlich" der Axel Springer Verlag versucht zu Manipulieren??!

Offensichtlich bist auch Du schon darauf hereingefallen, was ich Dir aber nicht Unterstellen möchte. Es ergibt aber im Endeffekt keinen Sinn, zu argumentieren der Mindestlohn wäre schlecht, weil deshalb die Schwarzarbeit steigt!?

Soll man aufgrund der unberechtigten Angst vor Schwarzarbeit den Mindestlohn nicht einführen?

Schwarzarbeit ist eine Straftat und sollte es dazu verstärkt kommen, muss man ebend dafür sorgen, diese noch Schärfer zu bekämpfen und zu bestrafen!

Der Mindestlohn als Einstieg von 8,50,- ist dringend Notwenig. Kann ein Arbeitgeber diesen Lohn nicht mehr bezahlen, ist das Geschäftsmodell gescheitert, so einfach ist die Sachlage!

Die "Billig-Buden" bei denen man Menschen ausbeutet werden verschwinden. Gut möglich, dass es kurzfristig einen leichten Anstieg der Arbeitslosen gibt. Mittelfristig wird der Markt das aber kompensieren!

Die Begründung, der Einstiegslohn von 8,50EUR wäre irgendwie "sehr gefährlich" weil die Erfahrung usw. fehlt ist blödsinn. Man kann ja von Politiker und Parteien halten was man möchte. Dumm sind Sie nicht. Es gibt längst viele Studien wobei die Einführung eines Mindestlohnes hier in Deutschland längst erforscht wurden.

Es ist sogar so, dass selbst ein Mindeslohn von 10,-EURO leicht zu verkraften wäre. Das Bundesministerium für Arbeit, hat herausgefunden (anhand von mehreren Studien), dass der Mindeslohn keine Negativen Eigenschafften in Bezug auf Arbeitsplatz- verlust aufweist. Das hat selbst Frau von der Leyen so gesagt!!

In der Branche Elektro als Beispiel, wurde ein Mindeslohn von 9,60 eingeführt, der sich sogar Positiv ausgewirkt hat.

Bei all den Propaganda Meldungen, bin ich sehr gespannt darauf ob die SPD Ihr versprechen hält, oder unter dem Druck einknickt?!

Die Luft für den "Manchester Kapitalismus" wird dünner und das ist gut so!

Der General

General, es wird immer Tätigkeiten geben, die als reguläre Auftragsarbeit am Markt nicht absetzbar sind, aber dann als Schwarzarbeit geleistet werden. Unternehmer, die diese Tätigkeiten anbieten, aber aufgrund des resultierenden hohen Abrechnungspreises nicht akzeptiert bekommen, führen kein "gescheitertes Geschäftsmodell", so was können Kommunisten oder Linkssozialisten mangels Wissen gar nicht beurteilen, sondern sie müssen sich nach der Marktakzeptanz richten. Wer wird einen Helfer oder Ungelernten denn einstellen, wenn er ihn mit 8,50 € oder mehr die Stunde bezahlen muß, aber seine Arbeitsstunden mit den darauf liegenden Abgaben nicht beim Kunden zum Kalkulationspreis abrechnen kann? Erzähl mal, wie das gehen soll? Bei dir gibt es offenbar zwei Welten, die nichts miteinander zu tun haben, erstens die Welt der armen Unterbezahlten, denen der gierige Unternehmer nicht die Butter auf dem Brot gönnt, und dann die Welt der Unternehmer, die wie die Maden im Speck leben und denen das Geld ab Unternehmensgründung nur so vom Himmel in den Garten regnet, so daß sie jeden geforderten Lohn locker bezahlen könnten, wenn sie denn wollten. Daß es noch eine dritte Welt gibt, die über Wohl und Wehe Beider entscheidet, nämlich die der Kunden, die genau diese beiden Wünsche dann auch bezahlen müßten, erkennen unsere Linkssozialisten nicht. Sie können es nicht. Es würde ja das Märchen vom Geldregen und von der Gier doch sehr stark relativieren.
Zuletzt geändert von zollagent am Fr 25. Okt 2013, 09:26, insgesamt 1-mal geändert.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
pudding

Re: Bringt der Mindestlohn mehr Schwarzarbeit?

Beitragvon pudding » Fr 25. Okt 2013, 11:12

zollagent » Fr 25. Okt 2013, 10:08 hat geschrieben:
Zollagent: Nein, das ist der verschwurbelte Schluß, den du ziehen willst, um deiner verdrehten Weltsicht Geltung zu verschaffen. Daß ein Schwarzarbeiterlohn, der höher ist, als das reguläre Nettoentgelt des Schwarzarbeiters, aber niedriger, als der Verrechnungssatz eines regulär arbeitenden Handwerkers, möglich ist, kommt in diese seltsamen Gedankenwelt offenbar nicht vor.



Zollagent: Offenbar bist du schon mehrfach gebissen worden! :D



Zollagent: Etwa so wie ein aus saurer Milch gekochter Pudding?



Zollagent: Würdest du den Geiferfaktor bei deinen Tiraden mal etwas verkleinern, dann würdest du auch erkennen, was für einen Schwachsinn du da zusammenschreibst. Die Qualität deiner Aussagen ist praktisch nicht vorhanden. Auf gutt pälzisch: Du hascht se net all de Reih no!

Natürlich kommt das vor, aber das ist heute schon so und auch heute unterbieten Schwarzarbeiter ihre Chefs und nicht erst wenn, wie von dir behauptet der Mindestlohn eingeführt wird. Du bist nicht in der Lage deine eigenen Denkfehler einzugestehen, das ist hier der Punkt. Rechthaben um jeden Preis.
Ansonsten wieder nur Anfeindungen und Beleidigungen, wie üblich.
Zuletzt geändert von pudding am Fr 25. Okt 2013, 11:14, insgesamt 1-mal geändert.
pudding

Re: Bringt der Mindestlohn mehr Schwarzarbeit?

Beitragvon pudding » Fr 25. Okt 2013, 11:19

zollagent » Fr 25. Okt 2013, 10:16 hat geschrieben:Du mußt mir gar nichts erklären. Ich bin in der Personalbranche tätig (nein, nicht bei Personalverleihern). Auch Mindestlöhner haben einen Anreiz, Schwarzarbeit zu leisten, und der heißt: Geld bar auf die Kralle. Wäre es anders, gäbe es unter Facharbeitern keine Schwarzarbeit. Die aber gibt es.

Was du so alles angeblich bist, merkwürdig, wir hatten hier schon mal so ein Mulitalent, Clark oder wie sich der nannte, der konnte auch alles und war auch alles mögliche, der hat sich dann so in seine Widersprüche verstrickt dass er freiwillig abgehauen ist. Das Glück werden wir mit dir wohl nicht haben. :(
Benutzeravatar
zollagent
Beiträge: 52295
Registriert: Mo 8. Aug 2011, 11:21

Re: Bringt der Mindestlohn mehr Schwarzarbeit?

Beitragvon zollagent » Fr 25. Okt 2013, 12:31

pudding » Fr 25. Okt 2013, 12:19 hat geschrieben:Was du so alles angeblich bist, merkwürdig, wir hatten hier schon mal so ein Mulitalent, Clark oder wie sich der nannte, der konnte auch alles und war auch alles mögliche, der hat sich dann so in seine Widersprüche verstrickt dass er freiwillig abgehauen ist. Das Glück werden wir mit dir wohl nicht haben. :(

Richtig. Ich widerspreche mir ja nicht. Nur solchen zornigen Klassenkämpfern wie dir. :D
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
Benutzeravatar
zollagent
Beiträge: 52295
Registriert: Mo 8. Aug 2011, 11:21

Re: Bringt der Mindestlohn mehr Schwarzarbeit?

Beitragvon zollagent » Fr 25. Okt 2013, 12:32

pudding » Fr 25. Okt 2013, 12:12 hat geschrieben:Natürlich kommt das vor, aber das ist heute schon so und auch heute unterbieten Schwarzarbeiter ihre Chefs und nicht erst wenn, wie von dir behauptet der Mindestlohn eingeführt wird. Du bist nicht in der Lage deine eigenen Denkfehler einzugestehen, das ist hier der Punkt. Rechthaben um jeden Preis.
Ansonsten wieder nur Anfeindungen und Beleidigungen, wie üblich.

Ich kann nichts dafür, daß du deine eigenen Phantasien in die Aussagen anderer hineininterpretierst.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
pudding

Re: Bringt der Mindestlohn mehr Schwarzarbeit?

Beitragvon pudding » Fr 25. Okt 2013, 14:23

zollagent » Fr 25. Okt 2013, 13:32 hat geschrieben:Ich kann nichts dafür, daß du deine eigenen Phantasien in die Aussagen anderer hineininterpretierst.

Nichts interpretiert, schwarz auf weiss, zur besseren Erinnerung deine Aussage:
"...Oder meinst, du, daß jemand, der einen Mindestlohn bezieht, bei passender Gelegenheit auf eine Gelegenheit, seine Kasse schwarz aufzubessern, verzichtet? Das tut er jetzt nicht und wird es bei einem Mindestlohn auch nicht tun. Da wird er sogar gerne seinen Chef, der ja seine Preise unter Berücksichtigung des Mindestlohns zu gestalten hat, unterbieten."
Du bist der der hier meint ein Schwarzarbeiter wird sogar seinen Chef unterbieten wenn dieser den Mindestlohn zu bezahlen hat. Aber das tun Schwarzarbeiter jetzt schon, ohne Mindestlohn!
Schwarzarbeiter unterbieten immer ihren Chef, das ist so und nicht anders.
Also bist es du der hier gequirlte Scheisse erzählt. Aber wie schon gesagt, ich lasse es dabei, es ist mir einfach zu blöd mit dir herumzukaspern.
Ich verstehe eh nicht wie du die Zeit findest dich mit mir und anderen Dummerchen abzugeben wenn du doch so ein gefragter Zollagent, Personalberater, Unternehmensberater und was weiss ich noch bist (den Wohltäter im Arbeitslosenkreis hatte ich vergessen, sorry), der auch noch vollkommen öffentlich hier zu Werke geht, so ganz ohne die Anonymität des Forums (so hast du zumindest behauptet, nachvollziehen kann das niemand). :) Schönen Tag noch mein Guter.
Zuletzt geändert von pudding am Fr 25. Okt 2013, 14:24, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Der General
Beiträge: 8876
Registriert: Mi 11. Sep 2013, 23:37
Benutzertitel: Ungefährlicher Gefährder
Wohnort: NRW

Re: Bringt der Mindestlohn mehr Schwarzarbeit?

Beitragvon Der General » Fr 25. Okt 2013, 14:44

zollagent » Fr 25. Okt 2013, 09:25 hat geschrieben:General, es wird immer Tätigkeiten geben, die als reguläre Auftragsarbeit am Markt nicht absetzbar sind, aber dann als Schwarzarbeit geleistet werden. Unternehmer, die diese Tätigkeiten anbieten, aber aufgrund des resultierenden hohen Abrechnungspreises nicht akzeptiert bekommen, führen kein "gescheitertes Geschäftsmodell", so was können Kommunisten oder Linkssozialisten mangels Wissen gar nicht beurteilen, sondern sie müssen sich nach der Marktakzeptanz richten. Wer wird einen Helfer oder Ungelernten denn einstellen, wenn er ihn mit 8,50 € oder mehr die Stunde bezahlen muß, aber seine Arbeitsstunden mit den darauf liegenden Abgaben nicht beim Kunden zum Kalkulationspreis abrechnen kann? Erzähl mal, wie das gehen soll? Bei dir gibt es offenbar zwei Welten, die nichts miteinander zu tun haben, erstens die Welt der armen Unterbezahlten, denen der gierige Unternehmer nicht die Butter auf dem Brot gönnt, und dann die Welt der Unternehmer, die wie die Maden im Speck leben und denen das Geld ab Unternehmensgründung nur so vom Himmel in den Garten regnet, so daß sie jeden geforderten Lohn locker bezahlen könnten, wenn sie denn wollten. Daß es noch eine dritte Welt gibt, die über Wohl und Wehe Beider entscheidet, nämlich die der Kunden, die genau diese beiden Wünsche dann auch bezahlen müßten, erkennen unsere Linkssozialisten nicht. Sie können es nicht. Es würde ja das Märchen vom Geldregen und von der Gier doch sehr stark relativieren.


Zollagent, du bist und bleibst ein sehr verbohrter Dogmat und das soll keine Beleidigung sein Du kennst mich ja.!

Deine ständigen Phrasen von Linkssozialisten usw.. macht die Sache nicht besser. Selbst die Mehrheit der Unternehmer selbst, ist klar für einen Mindestlohn und dieser liegt sogar noch höher als 8,50,-EUR. Und, sind das jetzt alles Linksnaller?

Wenn ein AG. keine 8,50,-EUR seinem Angestellten bezahlen kann, ist das ein gescheitertes Geschäftsmodell. DER GENERAL, kommt dann sehr gerne vorbei und macht als letzter gerne das Licht aus ;)

Schwarzarbeit, ist wieder ein ganz anderes Thema. Diese gab es vor dem Mindestlohn und wird es auch mit dem Mindeslohn geben. Das ist eine Straftat und muss dementsprechend hart bestraft werden.
Antisozialist
Beiträge: 7136
Registriert: Do 15. Dez 2011, 17:46

Re: Bringt der Mindestlohn mehr Schwarzarbeit?

Beitragvon Antisozialist » Fr 25. Okt 2013, 18:37

Der General » Fr 25. Okt 2013, 17:59 hat geschrieben:
Vollkommen Ihrer Meinung :thumbup:

Es ist ein harter Job und sollte auch besser bezahlt werden.

PS. Der Zollagent, weiß wie ich das meine der ist Humorvoller als Sie, der bestimmt schon das Meldeknöpfen gedrückt hat oder? ;)


Und wer kauft dann den deutschen Spargel, wenn sich Löhne und Preise erhöht haben? Sie etwa?
Pudding: "Sollte ein Sklavenhalter versuchen bei uns in der Ferttigung Werbung für seine Sklavenhaltung zu machen würde er einen Unfall haben."
Antisozialist
Beiträge: 7136
Registriert: Do 15. Dez 2011, 17:46

Re: Bringt der Mindestlohn mehr Schwarzarbeit?

Beitragvon Antisozialist » Fr 25. Okt 2013, 18:39

Der General » Fr 25. Okt 2013, 15:44 hat geschrieben:
Zollagent, du bist und bleibst ein sehr verbohrter Dogmat und das soll keine Beleidigung sein Du kennst mich ja.!

Deine ständigen Phrasen von Linkssozialisten usw.. macht die Sache nicht besser. Selbst die Mehrheit der Unternehmer selbst, ist klar für einen Mindestlohn und dieser liegt sogar noch höher als 8,50,-EUR. Und, sind das jetzt alles Linksnaller?

Wenn ein AG. keine 8,50,-EUR seinem Angestellten bezahlen kann, ist das ein gescheitertes Geschäftsmodell. DER GENERAL, kommt dann sehr gerne vorbei und macht als letzter gerne das Licht aus ;)

Schwarzarbeit, ist wieder ein ganz anderes Thema. Diese gab es vor dem Mindestlohn und wird es auch mit dem Mindeslohn geben. Das ist eine Straftat und muss dementsprechend hart bestraft werden.


Nein, der Arbeitnehmer ist beruflich gescheitert oder kaum mit dem Arbeiten angefangen, wenn auf seine Arbeitsangebote angewiesen ist.
Pudding: "Sollte ein Sklavenhalter versuchen bei uns in der Ferttigung Werbung für seine Sklavenhaltung zu machen würde er einen Unfall haben."
Benutzeravatar
Der General
Beiträge: 8876
Registriert: Mi 11. Sep 2013, 23:37
Benutzertitel: Ungefährlicher Gefährder
Wohnort: NRW

Re: Bringt der Mindestlohn mehr Schwarzarbeit?

Beitragvon Der General » Fr 25. Okt 2013, 22:02

Antisozialist » Fr 25. Okt 2013, 18:37 hat geschrieben:
Und wer kauft dann den deutschen Spargel, wenn sich Löhne und Preise erhöht haben? Sie etwa?


Ja warum denn nicht? Ich kaufe meiner Tochter sogar noch Eis von der Eisdiele, zu meiner Zeit kostete eine Kugel Eis 25 Pfennig, heute sind es ca. 80 cent. Wär hätte schon damals daran geglaubt, dass sich Leute ein Handy für fast 1000,-DM kaufen so what :rolleyes:
Benutzeravatar
Der General
Beiträge: 8876
Registriert: Mi 11. Sep 2013, 23:37
Benutzertitel: Ungefährlicher Gefährder
Wohnort: NRW

Re: Bringt der Mindestlohn mehr Schwarzarbeit?

Beitragvon Der General » Fr 25. Okt 2013, 22:05

Antisozialist » Fr 25. Okt 2013, 18:39 hat geschrieben:
Nein, der Arbeitnehmer ist beruflich gescheitert oder kaum mit dem Arbeiten angefangen, wenn auf seine Arbeitsangebote angewiesen ist.


Diesen Kauderwelsch verstehe ich von der Grammatik her nicht :?:
Antisozialist
Beiträge: 7136
Registriert: Do 15. Dez 2011, 17:46

Re: Bringt der Mindestlohn mehr Schwarzarbeit?

Beitragvon Antisozialist » Sa 26. Okt 2013, 00:42

Der General » Fr 25. Okt 2013, 23:05 hat geschrieben:
Diesen Kauderwelsch verstehe ich von der Grammatik her nicht :?:


Ganz einfach: Der Arbeitnehmer ist selber schuld, wenn er keinen gut bezahlten Arbeitsplatz abbekommt.
Pudding: "Sollte ein Sklavenhalter versuchen bei uns in der Ferttigung Werbung für seine Sklavenhaltung zu machen würde er einen Unfall haben."
Benutzeravatar
zollagent
Beiträge: 52295
Registriert: Mo 8. Aug 2011, 11:21

Re: Bringt der Mindestlohn mehr Schwarzarbeit?

Beitragvon zollagent » Sa 26. Okt 2013, 09:56

Der General » Fr 25. Okt 2013, 15:44 hat geschrieben:
Zollagent, du bist und bleibst ein sehr verbohrter Dogmat und das soll keine Beleidigung sein Du kennst mich ja.!

Deine ständigen Phrasen von Linkssozialisten usw.. macht die Sache nicht besser. Selbst die Mehrheit der Unternehmer selbst, ist klar für einen Mindestlohn und dieser liegt sogar noch höher als 8,50,-EUR. Und, sind das jetzt alles Linksnaller?

Wenn ein AG. keine 8,50,-EUR seinem Angestellten bezahlen kann, ist das ein gescheitertes Geschäftsmodell. DER GENERAL, kommt dann sehr gerne vorbei und macht als letzter gerne das Licht aus ;)

Schwarzarbeit, ist wieder ein ganz anderes Thema. Diese gab es vor dem Mindestlohn und wird es auch mit dem Mindeslohn geben. Das ist eine Straftat und muss dementsprechend hart bestraft werden.

Keine Angst, ich bin weder empfindlich, noch trage ich anderen viel nach. Es gibt unter Unternehmern keine Mehrheit für einen Mindestlohn. Einige sicher, aber ebenso sicher keine Mehrheit. Es bleibt dabei, daß Sozialisten jeglicher Couleur nicht rechnen können. Ihr geht immer stillschweigend davon aus, daß sich Preiserhöhungen am Markt etablieren und es keine Ausweichreaktionen gibt. Das aber funktioniert nur dort, wo es keine echte Konkurrenz, wie z.B. auf dem Benzinmarkt gibt. Und bei Arbeit, die zu teuer wird, ist nun mal die typische Ausweichreaktion, sie unter der Hand gegen bar erledigen zu lassen. Auch das wird von Euch nicht zur Kenntnis genommen. Es ist nun mal so, daß der Kunde entscheidet, was er kauft, es sei denn, er habe keinen Spielraum wie beim obigen Beispiel, denn es ist eigentlich egal, wo ich tanke, ob bei Shell, Esso, Aral oder sonstwo, die Preise unterscheiden sich, wenn überhaupt, dann nur um einzelne Cent, für die kein Umweg lohnt, den Preisunterschied auszunutzen. Ebenso setzt du völlig Ungelernte mit Facharbeitern in eine Schublade. Auch das ist falsch. Facharbeiter werden in aller Regel nicht in die Verlegenheit kommen, sich mit Mindestlohn zu befassen, es sei denn, sie hätten persönliche Hinderungsgründe, die sie für den Normalbetrieb nicht wirklich einsetzbar machen. Hier geht es um die Unqualifizierten. Und ehrlich, bevor ich einem Handwerker 8,50 oder mehr dafür bezahle, daß er einen Helfer dabei hat, der allenfalls Teilepakete beischleppt oder den Besen schwingt, wird dieser Handwerker den Auftrag im Zweifel nicht bekommen. Die Leistungsfähigkeit dieser Personen ist diesen Lohn nicht wert. Und daß sie ein entsprechende Einkommen brauchen, um ihre Bedürfnisse zu erfüllen, das mag ja sein, aber bin ich das Sozialamt? Ist die Wirtschaft ein Sozialamt, dessen Aufgabe es ist, Grundsicherung sicherzustellen? Genau so siehst du und sieht praktisch jeder Sozialritter hier die Wirtschaft: Als Melkkuh zur Befriedigung der Bedürfnisse derjenigen, die nichts oder nicht das Richtige können. Und gleichzeitig als Vampir, der "dem Normalbürger" die Luft zum Atmen nähme. Es ist die typische Klassenkampfhaltung, die alles gerne vom "Klassengegensatz" finanziert haben möchte, ohne jede eigene Verpflichtung und Leistung. Daß das so schiefgehen muß, das müßte die Linke am besten wissen. Sie ist die Gruppierung, die das Ganze schon mal bis zum Bankrott durchexerziert hat.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
Benutzeravatar
Sri Aurobindo
Beiträge: 9079
Registriert: Do 14. Mär 2013, 21:02
Benutzertitel: ॐ नमः शिवाय
Wohnort: Leipzig
Kontaktdaten:

Re: Bringt der Mindestlohn mehr Schwarzarbeit?

Beitragvon Sri Aurobindo » Sa 26. Okt 2013, 10:00

http://www.tagesspiegel.de/politik/umfr ... 96546.html

Mehrheit der Manager für Mindestlohn
(...)
Die Linke und die Gewerkschaften fordern ihn sowieso. Dass sich nun aber auch die deutschen Manager mehrheitlich für einen Mindestlohn aussprechen, überrascht. Genau genommen sind es 57 Prozent der Befragten, die dafür plädieren den gesetzlichen Mindestlohnes einzuführen. So ergab es eine Umfrage des Forsa-Instituts, die das „Handelsblatt“ am Montag veröffentlichte.

Mit 60 Prozent war die Zustimmung aus mittelgroßen Unternehmen mit 500 bis 5000 Beschäftigten den Angaben zufolge am höchsten. In der Dienstleistungsbranche plädierten sogar 61 Prozent der Manager für einen Mindestlohn. Die Befürworter hielten im Durchschnitt einen Mindestlohn von 8,88 Euro je Stunde für angemessen. Nur sieben Prozent der Befragten sagten für den Fall einer Einführung einen Abbau von Arbeitsplätzen im eigenen Unternehmen voraus

Zurück zu „1. Wirtschaft“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast