Warum gibt es so wenig Vollzeit und viele Minijobs ?

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franktoast
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Re: Warum gibt es so wenig Vollzeit und viele Minijobs ?

Beitragvon franktoast » Mo 17. Jul 2017, 14:27

Alpha Centauri hat geschrieben:(17 Jul 2017, 13:01)

Klar dass sich stets anpassende Speichellecker und Anuskriecher, ohne eigenes Rückrat und kritisch aufmüpfigen Geist gut entlohnt werden passt zum Leistungssystem. Devise "Zuckerbrot und Peitsche," für individuelle Freiheiten und Gerechtigkeit bleibt da wenig Spielraum,

Die Leistungsgesellschaft ist auch keine wirklich freie Gesellschaft.

Seh ich wie Sportsgeist. Ist doch dann fair. Entweder man lässt sich alles gefallen und leistet das, was von einem verlangt wird - und hat entsprechend Kohle, oder man lässt sich nix sagen, kackt anderen ins Gesicht und hat weder Freunde noch Geld.

So ist das übrigens auch, wenn du mal ne Frau suchst, oder Freunde. Da muss man manchmal auch was gegen seinen Willen tun und den eigenen Stolz zurück stellen.

Versuch es doch mal...
Ein freier Mensch muß es ertragen können, daß seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muß sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.
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franktoast
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Re: Warum gibt es so wenig Vollzeit und viele Minijobs ?

Beitragvon franktoast » Mo 17. Jul 2017, 14:28

Realist2014 hat geschrieben:(17 Jul 2017, 13:56)

yoh

dafür sitzen die wahren Helden in der untersten ökonomischen Etage und sorgen mit ihrer "harten, ehrlichen Arbeit" das Land zusammen... :D

Gut gesagt ;) Ihre Bezahlung ist eben nicht Geld, sondern Stolz und immer sagen und tun zu können, was man will (solange es kein Geld kostet, aber da kann man ja dem Kapitalismus die Schuld geben).
Ein freier Mensch muß es ertragen können, daß seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muß sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.
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frems
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Re: Warum gibt es so wenig Vollzeit und viele Minijobs ?

Beitragvon frems » Di 18. Jul 2017, 15:17

Boracay hat geschrieben:(14 Jul 2017, 22:48)
Und warum schafft er diesen Neuwagen in DK und CH dann trotzdem an, trotz 0 Kündigungsschutz?

Weil die Ärzte helfen. :p

Wie die Aargauer Zeitung berichtete, leistete der Feuerwehrmann das ganze Wochenende lang Hilfe, was seine Kräfte sehr in Anspruch nahm. Montags erschien er deshalb übermüdet an seinem Arbeitsplatz auf dem Bau. Dort drohte ihm der Chef bereits mit der Kündigung, so die Aargauer Zeitung. Gegen Ende der Woche gipfelte die Situation, da sich der Feuerwehrmann samstags frei nehmen wollte, um seiner Familie beim Aufräumen auf dem Bauernhof zu helfen. Dieser wurde ebenfalls durch das Unwetter beschädigt.

Dies nahm sich der Arbeitgeber zum Anlass, um dem Feuerwehrmann per Einschreiben zu kündigen. Doch die Kündigung ist gesetzeswidrig: Der Feuerwehrmann war vom Feuerwehrarzt krank geschrieben worden.

Durch ein solches Arztzeugnis ist man vor einer Kündigung geschützt. Nun sollen rechtliche Schritte eingeleitet werden. Der Feuerwehrkommandant setzt sich dabei laut Aargauer Zeitung für seinen Feuerwehrmann ein.

http://www.retter.tv/de/feuerwehr.html? ... gnis=41031
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.

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