Produktionswege ohne Preise

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Realist2014
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon Realist2014 » Sa 22. Sep 2018, 18:35

Betrachter hat geschrieben:(22 Sep 2018, 15:08)

Du solltest deine Luxuserfahrungen nicht mit Erfahrungen von armen Menschen verwechseln.



In D haben auch die relativ armutsgefährdeten ,also die in den Medien als "arm" titulierten, mehr als genug zum Essen.

Selber kochen ist aber dann ein MUSS
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon Betrachter » Sa 22. Sep 2018, 19:05

Occham hat geschrieben:(22 Sep 2018, 15:25)

Du musst schon von Wohlstand ausgehen. Theoretisch könnte sich jeder Mensch zu jeder Zeit vollstopfen. 10 Mahlzeiten am Tag wären machbar, hier. Aber das kann man eben nicht geltend machen... Deswegen Geld. Überflusswohlstand muss professionell koordiniert werden. Wenn du nichts von professionell und geldlos hältst... Dann wird deine Theorie von geldlos auch nicht greifen :x

In ärmeren Ländern ist geldlos einfach, weil nichts professionell koordiniert werden muss.


Geld ist also ein nützliches Mittel, um Menschen davon abzuhalten, sich tot zu fressen? Warum fressen sich dann die Reichen nicht tot? Scheint ja ein echtes Bedürfnis zu sein- nach deiner Logik.
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon Realist2014 » Sa 22. Sep 2018, 19:42

Betrachter hat geschrieben:(22 Sep 2018, 20:05)

Geld ist also ein nützliches Mittel, um Menschen davon abzuhalten, sich tot zu fressen?



Geld ist ein normiertes Tauschmittel und ein Wertaufbewahrungsmittel der Mittelschicht

das Vermögen der "reichen" besteht NICHT aus "Geld"
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon Winzer » Sa 22. Sep 2018, 20:51

Land ... Nunja, früher wurde Land nicht erworben, sondern erstmal urbar gemacht und erschlossen. Ich wirtschafte auch teils auf Land, das so vom Uropa „erworben“ wurde. Mit Axt Pferd und Pflug gerodet und urbar gemacht.

Was die Preisbildung bei landwirtschaftlichen Produkten angeht, eine Kalkulation von unten nach oben könnt ihr vergessen, das gilt nur für einzelne Luxusprodukte, aber im Massenmarkt gehts vom VK rückwärts, meist muss man möglichst billig produzieren, damit man auch bei widrigster Marktlage nicht in Schieflage gerät ... leider.
... denn wäre nicht der Bauer, so hättest Du kein Brot ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Riesenspielzeug

Nein, ich mag keine Besucher die erst die Tür eintreten und nicht merken wenn die Party vorbei ist.
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon Skull » Sa 22. Sep 2018, 23:02

Guten Abend,

diverse Spam-Beiträge...entsorgt.
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon TheManFromDownUnder » So 23. Sep 2018, 00:48

Betrachter hat geschrieben:(22 Sep 2018, 14:03)

Wie ist der Grundeigentümer zu dem Kapital gekommen, das er für den Erwerb des Grundes brauchte? Alles selbst "erarbeitet"?


Auf was willst du hinaus? Kommunistische Gleichmacherei?
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon Betrachter » So 23. Sep 2018, 07:28

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(23 Sep 2018, 01:48)

Auf was willst du hinaus? Kommunistische Gleichmacherei?


Ich habe gefragt


Wie ist der Grundeigentümer zu dem Kapital gekommen, das er für den Erwerb des Grundes brauchte? Alles selbst "erarbeitet"?

Was hat das mit deiner Frage zu tun?
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jorikke
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon jorikke » So 23. Sep 2018, 08:05

Betrachter hat geschrieben:(23 Sep 2018, 08:28)

Ich habe gefragt


Wie ist der Grundeigentümer zu dem Kapital gekommen, das er für den Erwerb des Grundes brauchte? Alles selbst "erarbeitet"?

Was hat das mit deiner Frage zu tun?


Wenn ich ein Grundstück verkaufe und der Käufer zahlt den geforderten Preis, ist die Sache gelaufen.
Was ist der Sinn deiner Frage?
Darf ich mein ererbtes Grundstück nur verkaufen, wenn ich beweisen kann mein Opa hat es erarbeitet?
Oder soll der Käufer beweisen ob er das Geld selber erarbeitet hat?
Hat er es z.B. geerbt, darf er das Grundstück nicht erwerben?
Wer soll das überprüfen?
… oder ist deine Frage völlig sinnfrei und du wolltest lediglich auch gern mal was schreiben?
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon Occham » So 23. Sep 2018, 08:20

Betrachter hat geschrieben:(22 Sep 2018, 20:05)

Geld ist also ein nützliches Mittel, um Menschen davon abzuhalten, sich tot zu fressen? Warum fressen sich dann die Reichen nicht tot? Scheint ja ein echtes Bedürfnis zu sein- nach deiner Logik.

Oder anderes Beispiel. Wenn jeder kostenlos haben kann was er will, müsste mindestens noch genauso wie geld koordiniert werden, denn es kann nicht jeder ein flugzeug haben, ein flughafen auch nicht. Nicht einmal eine Villa kann jeder haben.

Also blick der Realität ins auge... Sonst wird das nichts mit ohne Preise, wenn man sich an dich halten würde.
Die beste Lösung eines Problems ist meist die Einfachste.
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon Betrachter » So 23. Sep 2018, 08:38

jorikke hat geschrieben:(23 Sep 2018, 09:05)

Wenn ich ein Grundstück verkaufe und der Käufer zahlt den geforderten Preis, ist die Sache gelaufen.
Was ist der Sinn deiner Frage?
Darf ich mein ererbtes Grundstück nur verkaufen, wenn ich beweisen kann mein Opa hat es erarbeitet?
Oder soll der Käufer beweisen ob er das Geld selber erarbeitet hat?
Hat er es z.B. geerbt, darf er das Grundstück nicht erwerben?
Wer soll das überprüfen?
… oder ist deine Frage völlig sinnfrei und du wolltest lediglich auch gern mal was schreiben?


Wenn du verfolgt hättest, wie die Diskussion zum Thema "Bauer und Grundeigentümer, der Land verpachtet und nicht selbst beackert" verlief,
würde sich deine Frage erledigen.
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon Betrachter » So 23. Sep 2018, 08:48

Occham hat geschrieben:(23 Sep 2018, 09:20)

Oder anderes Beispiel. Wenn jeder kostenlos haben kann was er will, müsste mindestens noch genauso wie geld koordiniert werden, denn es kann nicht jeder ein flugzeug haben, ein flughafen auch nicht. Nicht einmal eine Villa kann jeder haben.

Also blick der Realität ins auge... Sonst wird das nichts mit ohne Preise, wenn man sich an dich halten würde.


Will jeder ein Flugzeug haben? Und wer ein Flugzeug- oder gar einen ganzen Flughafen- hat, kann der selbst für den Unterhalt dieses Eigentums sorgen?
Natürlich nicht. Das geht nur mit viel Geld, und mit viel Ausbeutung fremder Arbeitskraft. Geld wiederum kann nur mit Gewalt durchgesetzt werden.
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon Occham » So 23. Sep 2018, 09:05

Betrachter hat geschrieben:(23 Sep 2018, 09:48)

Will jeder ein Flugzeug haben? Und wer ein Flugzeug- oder gar einen ganzen Flughafen- hat, kann der selbst für den Unterhalt dieses Eigentums sorgen?
Natürlich nicht. Das geht nur mit viel Geld, und mit viel Ausbeutung fremder Arbeitskraft. Geld wiederum kann nur mit Gewalt durchgesetzt werden.

Wenn du schon mal in einem Flugzeug warst, hattest du aber an der Ausbeutung teil.
Die beste Lösung eines Problems ist meist die Einfachste.
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon Betrachter » So 23. Sep 2018, 09:09

Occham hat geschrieben:(23 Sep 2018, 10:05)

Wenn du schon mal in einem Flugzeug warst, hattest du aber an der Ausbeutung teil.


Nein, dann bin ich Fluggast, kein Eigentümer. Oder beute ich auch dann aus, wenn ich ein Brötchen kaufe- statt eine Brötchenfabrik zu besitzen?
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon Occham » So 23. Sep 2018, 09:10

Betrachter hat geschrieben:(23 Sep 2018, 10:09)

Nein, dann bin ich Fluggast, kein Eigentümer. Oder beute ich auch dann aus, wenn ich ein Brötchen kaufe- statt eine Brötchenfabrik zu besitzen?

Also das ist ja jetzt wirklich eine klassische Haltung der Realitätsverweigerung. Da gibt es nichts hinzuzufügen.
Die beste Lösung eines Problems ist meist die Einfachste.
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon jorikke » So 23. Sep 2018, 09:24

Betrachter hat geschrieben:(23 Sep 2018, 09:38)

Wenn du verfolgt hättest, wie die Diskussion zum Thema "Bauer und Grundeigentümer, der Land verpachtet und nicht selbst beackert" verlief,
würde sich deine Frage erledigen.


Kurz zusammengefast hast du ein frei erfundenes Beispiel hergenommen und gefragt, ob es richtig sein kann das der Grundbesitzer 10x soviel mit der Verpachtung, als der Bauer mit dem Ertrag verdient.
Warum denn nicht?
Wenn der Bauer 1 Million Pacht zahlt und netto 1,1 Millionen Ertrag hat, hat er 100.000 verdient.
Trumpp würde sagen "guter deal".
Müsste ´ne Oma lange für stricken.
… und wenn das verpachtete Land einen Verkaufswert von 50 Millionen hat, ist der Grundbesitzer in seiner Forderung doch sehr gemäßigt.
Nun habe ich dich aber lange genug unernst genommen.
Falls ich von deinen Argumenten künftig noch mehr lesen muss, werde ich sie von der med. Seite her beurteilen.
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon Betrachter » So 23. Sep 2018, 09:28

jorikke hat geschrieben:(23 Sep 2018, 10:24)

Kurz zusammengefast hast du ein frei erfundenes Beispiel hergenommen und gefragt, ob es richtig sein kann das der Grundbesitzer 10x soviel mit der Verpachtung, als der Bauer mit dem Ertrag verdient.
Warum denn nicht?
Wenn der Bauer 1 Million Pacht zahlt und netto 1,1 Millionen Ertrag hat, hat er 100.000 verdient.
Trumpp würde sagen "guter deal".
Müsste ´ne Oma lange für stricken.
… und wenn das verpachtete Land einen Verkaufswert von 50 Millionen hat, ist der Grundbesitzer in seiner Forderung doch sehr gemäßigt.
Nun habe ich dich aber lange genug unernst genommen.
Falls ich von deinen Argumenten künftig noch mehr lesen muss, werde ich sie von der med. Seite her beurteilen.


Bleibe sachlich. Und überlege, wieso die "Arbeit" des Grundbesitzers viel mehr "wert" sein soll als die des Bauern.
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon Skull » So 23. Sep 2018, 09:34

Betrachter hat geschrieben:(23 Sep 2018, 10:28)

Bleibe sachlich. Und überlege, wieso die "Arbeit" des Grundbesitzers viel mehr "wert" sein soll als die des Bauern.

Wer schreibt denn, das die Arbeit eines Grundbesitzers mehr wert sein soll, als die eines Bauern ?

Die Arbeit des niederländischen High-tech Bauer wird wohl mehr wert sein,
als die Arbeit des australischen Grossgrundbesitzers.

Ausserdem hat Deine "allgemeine Geldkritik" ,wenig bis gar nichts mit dem Sinn dieses Ursprungsthemas zu tun. :D

mfg
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon JJazzGold » So 23. Sep 2018, 09:39

Betrachter hat geschrieben:(23 Sep 2018, 10:28)

Bleibe sachlich. Und überlege, wieso die "Arbeit" des Grundbesitzers viel mehr "wert" sein soll als die des Bauern.


Weshalb sollten der benachbarte Bauer, mit deutlich mehr Grund, und ich diskutieren, wessen Arbeit mehr wert ist? Ich freue mich heute, dass sein Vorfahr einen Teil seines Grunds ehemals zum Verkauf und zur Bebauung zur Verfügung stellte.
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon Betrachter » So 23. Sep 2018, 10:31

Skull hat geschrieben:(23 Sep 2018, 10:34)

Wer schreibt denn, das die Arbeit eines Grundbesitzers mehr wert sein soll, als die eines Bauern ?

Die Arbeit des niederländischen High-tech Bauer wird wohl mehr wert sein,
als die Arbeit des australischen Grossgrundbesitzers.

Ausserdem hat Deine "allgemeine Geldkritik" ,wenig bis gar nichts mit dem Sinn dieses Ursprungsthemas zu tun. :D

mfg


Merkst du nicht selbst, welche intellektuellen Verrenkungen nötig sind, um Preise und Geld zu rechtfertigen? Jetzt bemühst du schon globale Vergleiche, um nur deine Denkschubladen erhalten zu können. Die Niederlande und Australien...
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Re: Produktionswege ohne Preise

Beitragvon Betrachter » So 23. Sep 2018, 10:32

JJazzGold hat geschrieben:(23 Sep 2018, 10:39)

Weshalb sollten der benachbarte Bauer, mit deutlich mehr Grund, und ich diskutieren, wessen Arbeit mehr wert ist? Ich freue mich heute, dass sein Vorfahr einen Teil seines Grunds ehemals zum Verkauf und zur Bebauung zur Verfügung stellte.


Klar, warum sollte ein Reicher mit dir Differenzen haben? Du akzeptierst doch deine Armut- die dazu beiträgt, dass du arm bist.

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